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slueart

Ich laufe - ich bin!
Ich laufe - ich schreibe.
Mittlerweile nehmen die Tourdokumentationen einen festen Raum ein bei jeder meiner Wanderungen. Wenn auch nicht immer in so weise Worte verpackt, so bin ich doch beständig darauf bedacht, das Erlebte in Worten fest zu schreiben.
Ich laufe - ich fotografiere.
Das Gesehene in Bildern festzuhalten, ist eine weitere meiner Leidenschaften. Die Bilder deuten, interpretieren und dokumentieren meine Wanderungen.


„Der Wanderer wandert nicht um ein bestimmtes Ziel auf dem schnellsten Wege
zu erreichen, sondern er wandert um des Wanderns willen“
wusste schon Hans Jürgen von der Wense.
Nur wo man zu Fuß war, sei man auch wirklich gewesen, befand bereits der bekanntlich gut herumgekommene Goethe und Friedrich Nietzsche empfahl, keinem Gedanken zu trauen,
„der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung“.


Viele meiner Touren sind Heimat-Touren, das Landkartennetz im Kopf verdichtet sich: „Wie glücklich der, welcher sagen kann: Es gibt gewiss viel Grösseres und Schöneres in der Natur, dies aber ist mir innig und vertraut, blutsverwandt, ja noch mehr.“ (Wense)
Und vergessen wir nicht, dass Wandern allen Diktaturen verpönt und verdächtig erscheint, weil es unabhängig und frei ist!
Wandern macht anarchisch – wenn nicht gar anarchistisch.


(Zitate: kunstforum.de/artikel/nur-narr-nur-dichter-nur-wanderer)

Folgende ansprechende Weisheit finde ich bei Hansjörg Schneider ("Hunkelers Geheimnis"):
"Der Mensch ist ein Lauftier. Er muss laufen und in Bewegung bleiben, immer weiter. Das hält ihn am Leben, bis es ihn niederstreckt.“


Mit dem Fahrrad bin ich immer schon gerne unterwegs gewesen, allerdings war das Rad zeitlebens das Gerät, das mich zur Arbeit und zurück trug; sprich, man nannte mich den „Mann auf dem Rad“; jetzt als RenNtner renne bzw. wandere ich mehr als dass ich radle.

Verschiedene Collectionen.

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went for a hike.

a day ago

2026-02-15 SoMo☀️SONNEN☀️Solo 11km/110hm

Das Teleobjektiv habe ich dabei, keiner der Kingfisher in den bekannten Revieren längst der Ruhr lässt sich blicken. Trotzdem schönes, erstes Solo nach der blöden Erkältung, gespickt mit vielen kleinen, freundlichen Erlebnissen.

02:01

11.1km

5.5km/h

120m

120m

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a day ago

I brought my telephoto lens, but none of the kingfishers in the well-known waters along the Ruhr River were to be seen. Nevertheless, a lovely first solo trip after that nasty cold, peppered with many pleasant little experiences.

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5 days ago

Zwei Wochen zuvor bemängelte ich, dass wir unsere Wandergebiete nach dem Angebot von B&B richten müssen. So versteht es sich beinahe von selbst, dass wir eine dringende Streckenbesichtigung vornehmen müssen, als die RE19 endlich mal wieder nach Arnhem fährt. Ein besonderer Reiz im Gebrauch des DT liegt u.a. darin, dass du mal eben innerhalb eines Tages in ein anderes europäisches Land düsen kannst, das hat schon was. Immer ein Tag wie ein Tag im Urlaub. Und immer ein Tag mit vielen Bahnstunden, in denen wir den Fortgang der Gleisbauarbeiten begutachten können. Arnhem im Regen. Da spricht man kaum noch von, schließlich scheint es Usus zu sein. Um so erfreut und erstaunter sind wir, dass wir heute, schon ist die Nässe eingeplant, auf unserer kurzen Parkrunde über meist unbekannte Wegen, nach anfänglichem Wanderniesel, unentwegt unter einem Regenwolkenloch entlang spazieren und trocken bleiben. Schönes Wetter sieht noch ein wenig anders aus, aber wir klagen nicht, solange der Himmel auch nicht weint. Bisschen Klarendal schauen, buntes Viertel, bisschen A.H. (leider ohne meine Lieblingspfefferminz) besuchen, bisschen Park Klarenbeek: Es spaziert sich fein, die Gespräche flüssig, auch darf es mal ein Päuschen sein, dank der Sitzmatten selbst bei diesem nassen Uselwetter kein Problem. Der Bosweg endet immer am Hommelseweg, den es unter normalen Umständen zu queren gilt. Den Bosweg hinauflaufend begegnet uns ein wahrer Straßenfluss an Wasser, als dessen Quelle sich eine dicke blaue Wasserleitung, die dicht umzäunt, längst über den Hommelseweg verlaufend, herausstellt. Unter den wachsamen Augen einiger orangefarbener Männer schießt das Wasser aus mehreren Löchern seitlich aus der Leitung. Kopfschüttelnd wird unsere stumme Anfrage abgewiesen: Kein Durchkommen. „Aderlass“ oder eine ähnliche Maßnahme zur Stabilisierung der Wasserleitung, vermutet KC🌞. So spektakulär das Gespritze auch sein mag, hindurch kommen wir hier nicht, so dass Scout KC🌞heute noch richtig etwas zu tun bekommt und unsere Route gen Norden verschiebt, bis es endlich am „Weg achter het bos“ möglich wird, den fetten, blauen Schlauch zu umgehen und dem Waterbergsweg in Richtung Route zu folgen. Bald passieren wir die kleine Kapelle „One Lieve Vrouw en al Haar Engelen“, ehemals im Wald gelegen, deren Holztüre übel mit dumm-satanischen Beschmiere verunziert wurde. „DA sind wir!“, heißt es bald, als wir uns zu einer letzten Bankrast niederlassen. Letztes Jahr schrieb ich zu diesem Ort: „Die Werke von Adri Verhoeven haben es uns vor zwei Jahren schon in der Veluwe angetan, der Künstler kombiniert hochglanzpolierte Steine mit naturbelassenen Felsschnitten, versieht seine Arbeiten meist mit narrativen, die Phantasie anregenden Titeln.“ Auch heute besuchen wir sein Werk im Park Sonsbeek; „Amors Rond“ findet sich leicht erhöht in einem zentralen Zirkel, von dem Wege in fünf Richtungen führen. Einen davon wählen wir, der uns dann weiter durch den Park Sonsbeek über die Zwanenbrug gen Bahnhof führt. Worauf eine längere, aber störungsfreie Bahnreise folgt. Bedankt! © Text/Bildslueart/BildKC🌞

03:34

9.64km

2.7km/h

120m

120m

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4 days ago

2026-02-11 G&K☞ ☔︎Arnhem Roundabout☂︎ Klarenbeekpark⇉ Sonsbeekpark⇉ Zwanenbrug 10km/120m elevation gain



Two weeks earlier, I complained that we have to plan our hiking trips around the availability of B&Bs.



So it almost goes without saying that we urgently need to inspect the route when the RE19 finally

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7 days ago

Kennst du dieses „Lange-nicht-gesehen-und-doch-als-wär-es-gestern-gewesen-Gefühl“? Genau. Genauso geht es Mike und mir, als wir uns heute nach längerer Zeit wiedersehen. Halbe Strecke Hagen, geografisch patent gelegen, er motorisiert tief aus dem Bergischen, ich vom Rand des Pottes mit B&B. Nicht nur die geografisch günstige Lage für unser Wiedersehen führt uns in den Hagener Raum, auch habe ich den 3-Türme-Weg als Premium-Wanderweg schon seit etlichen Tagen im Auge. Tadelloses Zusammentreffen vorm Bahnhof, mit dem PKW ab in die Hagener Hügel, Wanderparkplatz an der Sternwarte und los wandern wir. „Die Volkssternwarte Hagen ist eine ehrenamtlich betriebene Sternwarte in Hagen, östliches Ruhrgebiet. Sie liegt auf ca. 300 m Höhe, im südlich des Stadtzentrums gelegenen Stadtwald im Ortsteil Wehringhausen, direkt beim Eugen-Richter-Aussichtsturm.“ (WIKI) Direkt weiter den Berg hinauf, jetzt zu Fuß. Da muss man sich erst mal einlaufen. Doch schon bald erreichen wir die „3-Türme-Weg-Bank“, von der aus wir den weiten Blick auf das dicht besiedelte Ruhrtal werfen. Die Bank selbst mit drei hölzernen, geschnitzten Türmen verziert; überhaupt wissen die Hagener Waldmenschen mit der Kettensäge umzugehen, zahlreiche hölzerne Spuren längst der Route zeugen davon. Der erste Turm der Tour ist bald erreicht, neben der Sternwarte steht bruchsteinernd der Eugen-Richter-Turm, den wir … nicht betreten und besteigen, denn dieser wunderschöne, sonnige Wandertag bleibt ein Montag in der Vorsaison und da ist alles dicht, Aussicht muss im Unversperrten genossen werden, Verpflegung aus dem Rucksack kommen. „Der Eugen-Richter-Turm ist ein Aussichtsturm in der westfälischen Stadt Hagen, oberhalb des Stadtteils Wehringhausen. Er erinnert an den bedeutenden liberalen Politiker Eugen Richter, der den Wahlkreis Hagen-Schwelm in der Zeit zwischen 1874 und 1906 im Reichstag sowie von 1869 bis 1906 im preußischen Abgeordnetenhaus vertrat. Der Standort auf einem höheren Bergrücken gegenüber dem Hagener Bismarckturm unterstreicht die Wertschätzung des liberalen Politikers als einflussreichen Gegenspieler des konservativen Reichskanzlers Otto von Bismarck. […] Der Turm wurde im Jahr 1911 erbaut, steht auf einer Höhe von 285 m und misst insgesamt 23 m. Er ist Bestandteil des 11,6 km langen Hagener Drei-Türme-Wegs mit Eugen-Richter-Turm, Bismarckturm und Kaiser-Friedrich-Turm. Der Aufstieg zur Aussichtsplattform auf dem Achteckturm erfolgt über eine Wendeltreppe mit 84 Stufen, die anstelle einer früheren Treppe nachträglich eingebaut wurde. 1999 wurde der Turm aufwendig saniert und ist seit 2004 wieder begehbar. Von oben bietet sich ein guter Ausblick auf Hagen und die Umgebung. Der Turmverein plant die Installation eines Münzfernrohrs und die Anbringung von Orientierungstafeln. In unmittelbarer Nähe zum Eugen-Richter-Turm befindet sich die Volkssternwarte Hagen, zu deren Öffnungszeiten auch der Turm bestiegen werden kann.“ (WIKI) Nach dieser ersten Steigung wird’s kaum moderater, plaudernd ziehen wir den Hang hinauf, folgen dem „Elsa-Brandström-Weg“, bis uns ein scharfer Süd-Ost-Knick an den Rand des Hagener Wildgeheges und auf die dortige Aussichtsplattform führt. Das emsige Gezwitscher der Vögel spricht schon vom Frühling, der Mufflonbock spürt’s in den Lenden und startet erste Annäherungssprünge an die vielzählig anwesende Damenwelt. Wir nutzen die Bank in der Sonne für ein erstes Päuschen, schließlich haben wir nicht so viele Kilometer vor den Schuhspitzen, aber hinlänglich Zeit, die Strecke zu dehnen und uns auszutauschen. Und wir beobachten. Mike als wahrer Namenskenner der Natur kann mir da einiges zeigen und erklären; Fortschritte meinerseits werden positiv verbucht, kann ich doch mit meinem frisch erworbenen Hasel-Wissen glänzen. Und meinen Liebling „Sweet chestnut“ erkenne ich auch am herbstschrumpeligen Blatt. Besonders interessant zu beobachten ist es, wie die Bäume mit Verwundung umgehen, versuchen, diese mit Rindenwulst zu verschließen. Oft gelingt es nur zum Teil, das zehrt dann am Baumleben. Ebenso wie bei den großen Buchen, denen als Restbestand eines größeren Buchenwaldes nun der Sonnenschutz fehlt: An ihren südlichen Seiten platzt die Rinde auf wie die Haut eines auf der Sonnenbank vergessenen Karzinomfans. Am Kaiser-Friedrich-Turm vorüber ziehen wir weiten gen Südwesten, das Tor des Geländes ist unbedingt zu schließen, direkt deshalb und davor enden die Wildschweinspuren. „Der Kaiser-Friedrich-Turm zur Erinnerung an Kaiser Friedrich III steht in der westfälischen Stadt Hagen oberhalb des Stadtteils Haspe. […] Der Kaiser-Friedrich-Turm steht auf einem 372 Meter hohen Berg und ist mit 17 Metern Höhe der höchste Aussichtspunkt in Hagen.“ (WIKI) Kurz darauf die Kehrtwende: Wir wandern gen Nordosten zurück; die manchmal nervige Sprachansage still gestellt, verpasse ich einen weiteren entsprechenden Abzweig gen Osten auf den Griebweg entlang des Selbecker Baches und so kreuzen wir bald unseren Hinweg, können den Kaiser-Friedrich-Turm schon wieder sehen, laufen nun aber über den gleichnamigen „Pfad“ in Form eines breiten Wirtschaftsweges zum „Stern“, wo wir wieder auf die geplante Route treffen. Kaum fünfhundert Meter weiter treffen wir dann auf eine liebevoll gestaltete Wanderhütte, in der wir schauen, was die Rücksäcke so an Vesperkram zu bieten haben. 70 % schokoladig-süße Pause. Es folgen zwei Kilometer RenNtnerfreuden: moderat, leichtabfallend, breit … Nein, kein langweiliger Weg, schon ein Wirtschaftsweg, aber doch mit vielen interessanten Ausblicken -gleichzeitigen Durchblicken zum Fernmeldeturm auf dem Riegerberg- und entspannt geschaffen für freundschaftliche Gespräche. Letztere führen allerdings dazu, dass wir den Abzweig zum „Hagenfenster“ unbemerkt passieren und dieses HL nicht besichtigen. Allerdings ist anzunehmen, dass sich die Aussicht nicht viel unterscheidet von der, die wir bald am dritten Turm der Tour genießen können. Und einen rostigen Rahmen hab ich auch noch zuhause. Wer kann sie zählen, all die grauwackeren Bismarcktürme in Land, wie viele davon haben wir schon besucht, bemüht, sie als Landmarke pur wahrzunehmen. „Der Hagener Bismarckturm zur Erinnerung an den ersten Reichskanzler des Deutschen Reiches, Otto von Bismarck, steht in der westfälischen Stadt Hagen auf dem nahen Goldberg. […] Der Turm steht auf einer Höhe von 265 m und hat eine Gesamthöhe von 24 Metern.“ (WIKI) Der „Schlangenstieg“ führt uns hinab zur Deerthstraße, parallel dazu führt dann der Alois-Brinkmann-Weg zurück zum Startparkplatz. Fazit Drei-Türme-Weg: Interessante Weitblicke in dieser transparenten Jahreszeit, moderat im Schritt ohne große Herausforderungen, unterstützt von sehr vielen Bänken. Laubmischwald mit Gespensterfichteneinlagen. Kaffee gibt’s saisonal erst im multikulturellen Bahnhofsviertel von Hagen. Danach trennen sich unsere Wege. Auf ein baldiges Wiedersehen. Und mit Hagen bin ich versöhnt, aber das ist eine andere Geschichte … Bedankt für diesen sonnigen Wandertag! © Text/Bildslueart

02:14

8.96km

4.0km/h

190m

210m

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6 days ago

2026-02-09 G&M☞ "Drei-Türme-Tour" ⛰️Hagen⇪ 9km/190hm



Kennst du dieses „Lange-nicht-gesehen-und-doch-als-wär-es-gestern-gewesen-Gefühl“?

Genau.

Genauso geht es Mike und mir, als wir uns heute nach längerer Zeit wiedersehen.

Halbe Strecke Hagen, geografisch patent gelegen, er motorisiert tief aus dem Bergischen

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February 6, 2026

Kaiserwetter! Ja, am Mittwoch, unserem Mittwoch, an dem meist die gemeinsame G&K-Wanderung der Woche stattfindet. Da lag ich flach, hingestreckt von üblen Erkältungsviren, denen ich für diesen Winter schon entkommen zu sein glaubte. Zwei Tage später fühle ich mich gerade so stabil, eine kleine KonvalenszenzWanderung antreten zu können, das Wetter ist so lala, wird besser im Verlauf, am Ende regnet es ohne dass wir nass werden. Balsam für die Seele kann dem Körper nicht schaden … Plane schlappe 14km, denen aber einige Höhenmeter zugrunde liegen, so dass der Sauerstoff auch in die Bronchien pfeifen kann. Pfeifen aus dem letzten Loch, heißt es dann schon, als wir nach einem köstlichen Frühstück in unserer Kettwiger Wahlbäckerei die Steigung Am Bilstein hinauf wandern. Bitte ich doch tatsächlich Freund KC🌞, heute auf mich zu warten, wenn ich schon wieder fotografieren muss, einholen mag und kann ich ihn gerade nicht, zu püstig hänge ich am Hügel. So gönnen wir uns auf dieser unserer „pausenreichsten Tour ever“ den ersten Stopp oben am Essener Aussichtspunkt am Bilstein mit weitem Blick ins Ruhrtal zwischen Werden und Kettwig. Vorüber am Kriegsgräberfriedhof ziehen wir aus dem Wald hinauf zum Feldrand, wo wir einen der vielen Bussarde, die wir heute in transparenten Gehölz sehen können, beim Kröpfen seiner Beute beobachten und zoomen. Einer frischen Tradition folgend, zünden wir in der Wallfahrtskapelle Maria im Maien zwei Wanderfreundkerzen an, als sich überraschenderweise die Türe öffnet und wir nicht mehr alleine im Kapellchen sind. Erkenne sofort die beiden Wanderfreunde Keith und Peter H., sind die mir doch schon in meinen frühen Komootzeiten, als ich gerade vom amerikanisch aufgekauften, legendären GPsies zu Komoot wechseln musste, aufgefallen, weil sie häufig gleiche Wanderregionen wie wir beackern und weil Keith’ Hut ein respektables Wiedererkennungs-Merkmal darstellt. (Legendär ist der Hut doch durch diesen hartgesottenen amerikanischen Detektiv Doyle (?), gespielt von Gene Hackman, geworden oder sehe ich das falsch?) Die beiden reagieren zu unserer Freude megaüberrascht, ein paar interessante Plauderminuten zum anstehenden Thema folgen; bevor wir uns aber zu viele „legendäre“ Wanderkilometer verbal um die Ohren hauen, trennen sich unsere gegenläufigen Wege, allerdings nicht, bevor wir diesen Moment mit meiner Kamera festgehalten haben. Sicherlich hat das ebenso erfreuliche wie überraschende Treffen zur Folge, dass wir uns ein wenig mehr im Wanderauge behalten werden. Buen camino. Viele gute, gemeinsame Wanderungen wünschen wir euch. (PeterH65 (a.k.a. "Waldorf") komoot.com/de-de/user/349264733614 & Keith (a.k.a. "Statler") komoot.com/de-de/user/376629765396) Eine weitere Überraschung folgt, als wir an der Pierburg den Hauptwanderwegen über den Pierburger Saum gen Osten folgen. Schon bei der Planung haben wir es kaum glauben können, jetzt zeigt sich, dass es stimmt: Hier waren wir noch nicht. Wow. Diese echt beeindruckende Aussicht auf all die Orte, Wald- und Wiesenstellen, über die wir schon so oft gewandert sind. Beeindruckend ebenfalls, wenn auch latent irritierend, der Blütenstand der Haselsträucher, die nun bergab den Pfad säumen, heute macht es für meine Atemwege kaum einen Unterschied. Der Wiesenweg begleitet von einer Diskussion über den Ablauf der Hasel-Bestäubung unter Vermeidung von Inzucht, bei der sowohl KC🌞, der auf räumliche Distanz setzt als auch ich, der ich von der funktionellen Zweihäusigkeit gelesen hatte (Thanks, liebe P.), richtig liegen.* Der Kettwiger Panoramasteig tänzelt nun waldwärts über dem Ruthertal am Hügelkamm entlang, der lehmige Waldboden weist viele riesige Grablöcher auf, die rätselhaft bleiben: zu groß für Hundespuren, MTB-Fallen? Angefangene Erdhöhlen von großen Kindern? Abgesehen davon aber ein überaus reizvolles Hangwaldstück, in dem wir uns auf einem Baumsturz endlich mal wieder eine Pause gönnen. Heute erstaunlich viele politische Themen im Gepäck, der Sitzplatz dagegen ein windgeschützter, die Pause dauert. Anschließend steht der geplante Spannungshöhepunkt an, ein schmaler Waldpfad, der im Huxsollsiepen entlang am gleichnamigen Rinnsal, steil den Berg hinauf zu einem Hochstand führen soll, von wo aus wir querfeldein im Osten auf den Schuirweg zu stoßen gedenken und von dort weiter ins Wolfsbachtal wandern wollen. Gesperrt. Nicht nur gut sichtbar mittels mehrerer Verbotsschilder versperrt, die Spuren auf dem schmalen Pfad enden wie die unsrigen vor einem gewaltigen Baumsturz, dahinter der Pfad verschlungen vom dornigen Unterholz. Weg ist der Weg. (Komoot hat ihn zumindest als „Gefahrenzone“ bezeichnet.) Plan B führt uns auf zivilisierten Sträßchen ins Wolfsbachtal. Ungezählte Male sind wir hier schon längst gepilgert, manche Erinnerung blitzt auf und wird kund getan. Dann östlich steil hinauf in den Heissiwald, sehr steil, sehr kurzatmig, sehr angenehme Pause auf der ersten sich sehr anbietenden Bank, fast ganz oben auf dem Korintenberg. Auf den ersten Blick scheint das Wildgehege verwaist, bleibst du einen Moment stehen und lässt deine Augen auf Holz und Boden ruhen, tauchen immer mehr Frischlinge auf, die sich gut getarnt im Morschen tummeln. Und noch mehr mit Mutter Erde verschmolzen, ruht davor die schwarzschwere Schweinemutter. Ungestüm beharken zwei Damhirsche Maschendraht, herausgehobene Pfosten und Baum, um ihre Geweihstöcke vom letzten Bast zu befreien. Nicht nur neugierig werden sie dabei von der hübschen Albinodame und anderen schwanzzittrigen Damhirschkühen beobachtet. Im Finallauf zum See, dort die letzte Bank des Tages: Es beginnt zu nieseln, es beginnt zu regnen, einmal noch „Knirps auf der Bank“ und ab zum Bahnhof. MannMannMann, noch einmal völlig pünktlich, die S6 des Tages, gratuliere. Mein 180er eine treue Konstante im VRR-Unwetter. Balsam für die Seele kann dem Körper nicht schaden … ... genau. Danke für diesen schönen Tag. © Text/Bildslueart/Bild KC🌞

03:12

13.5km

4.2km/h

210m

210m

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February 7, 2026

2026-02-06 G&K☞KonvaleszenzWanderung ⛰️Hügelwege Kettwig⇉ Werden ⛰️ 14km/210hm



Kaiserwetter!

Ja, am Mittwoch, unserem Mittwoch, an dem meist die gemeinsame G&K-Wanderung der Woche stattfindet.

Da lag ich flach, hingestreckt von üblen Erkältungsviren, denen ich für diesen Winter schon entkommen zu sein glaubte

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January 30, 2026

Intrinsische Motivation fehlt, keine Lust zu wandern? Muss also die extrinsische her und die ist heute vielfältig. Erstens fehlen noch 18km am 200er Monatsschnitt, den ich in 2025 gut über’s gesamte Wanderjahr erreicht habe und dessen Erreichen mich auch 2026 wieder motivieren soll. Zweitens kommt mir die Freitagsidee, auf dem Markt in Kupferdreh ein bisschen Fisch zu kaufen. Drittens lacht die Sonne so mächtig vom blauen Himmel, dass die Radiovorhersage gar nicht hinterherkommt. Und so treibt es mich kurz nach elf aus dem Haus, wandernd folge ich der bekannten Strecke nach Kupferdreh, auch heute wähle ich die Nöckersleite mit ihrer guten Fernsicht. Hinter mancher Hecke ist es plötzlich glatt, der Bodenfrost klammert sich in jeden dunklen Winkel, frech lugen schon die ersten zarten Schneeglöckchen-Knospen aus dem alten Laub in mancher Sonnenecke. Bald ist der Markt erreicht, der kostspielige Fisch gekauft und im Rucksack verpackt. Die kalte Temperatur macht’s möglich: Der Rückweg ist doppelt so weit geplant wie der zum Markt, da kann es der Fisch aushalten, wenn ich ihn über die heimischen Hügel nach Hause trage. Als Deilbachsteig folge ich einem altbekannten Wanderweg, auf dem meine Gattin und ich vor Jahren, schon ohne dessen Adelung zum Steig, ein Stück im Deilbachtal gewandert sind, jetzt aber schon lange nicht mehr, ein Wiedersehen nach Jahren. Schwungvoll auf und ab führt der Pfad oberhalb der Nierenhofer Straße erst süd-, dann ostwärts durchs Tal. An höchster Stelle lege ich eine Rast ein, die sich nach einem Blick gen Himmel rasch verkürzt, viel schweres totes Holz schwebt über meinem Haupt. Nix wie weg. Beinahe vergesse ich in der Eile meine neue Sitzmatte. Der steile Pfad hinab ist mit Gesteinsbrocken übersät, ein wenig Vorsicht und der Wanderstab sind angebracht. Später überquere ich die Hundebrücke, die NICHT mehr gesperrt ist, folge dem Deilbachsteig ein unangenehmes Stück an der belebten Nierenhofer, später Kohlenstraße entlang, bevor es bei St. Engelbert steil den Kressenberg hinauf führt. Dieses Wanderwegstück bin ich ziemlich genau vor 11 Jahren zuletzt gelaufen. Vom asphaltierten Sträßchen zweigt der Weg an der Gasstation Niederbonsfeld schlammig nach Süden Richtung Wald ab; in einem spitzen Winkel führt er, weiterhin sehr sumpfig, gen Nordosten den Kressenberg hinauf, wo er sich bald mit der wohl bekannten Raute 7 vereint; dieser Teil des Forstes gehört zu den schönsten Laub- und Ilexwäldern der Gegend. Die Sonne und die Ruhe der Einsamkeit verzaubern das Waldstück zusätzlich, deshalb plane ich um, verlasse den Kressenberg nicht über die asphaltierte, schattige Wasserstraße, sondern wähle den „Kressenberg-Downhill-Trail“, der auch zu Fuß recht anspruchsvolle Stellen aufweist, mich sportlich erfreut und an einem sonnenbeschienenen Laubfleck, vom Ilex immergrün umzingelt, zu einer kleinen Jause auf einer mächtigen, gestürzten Buche einlädt. Im Tal unter der Isenburg gelange ich zur Ruhr, der Ruhrtalweg liegt winterlich ruhig; die nächsten fünf Kilometer folge ich dem Fluss, sehe manchen Reiher, sogar einen Eisvogel am gegenüberliegenden Ufer kann ich kurz durchs neue Fernglas erspähen. Auch die Auerochsen im Wasserschutzgebiet lassen sich heute gut beobachten, während Schwäne rauschend vorüberfliegen. An der Pontonbrücke bei Dahlhausen stapelt sich der Verkehr, folglich lasse ich Am Stade hinter mir liegen und schlage einen letzten Schlenker am Fluss entlang, um nach Hause zu traben. Überraschung, bedankt, fünf Sterne. © Text/Bildslueart

03:50

19.9km

5.2km/h

280m

280m

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January 31, 2026

January 30, 2026 Solo ☞ "Today I'm carrying the dog over the local hills" 20km/280m elevation gain



Intrinsic motivation is lacking, no desire to hike?



So, extrinsic motivation is needed, and today it's multifaceted.



First, I'm still 18km short of my 200km monthly average, which I easily achieved throughout

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January 28, 2026

Werden wir zu hörigen Sklaven der Verkehrsbetriebe? Schließlich wählen wir mittlerweile unsere Wandergebiete, die wir immer per B&B erreichen, nach den Kriterien aus, auf welchen Schienen und Gleisen denn so manche geeignete Linie überhaupt noch verkehrt. In dieser Woche ist der Wuppertaler Raum frei gegeben, wogegen wir gen Westen blockiert sind, dort muss ich erst die Sperrung zwischen Essen und Duisburg abwarten. Die S6 im Ratinger Raum hat uns kürzlich erst so richtig auflaufen lassen und ab dem 6. Februar ist Wuppertal ziemlich dicht, hoffentlich dann im Westen was Neues. Die Wahl der heutigen Strecke „Old BOYS above Wuppertal“ entspricht im Wesentlichen der Tour https://www.komoot.com/de-de/tour/1078792874, die wir vor etwa drei Jahren gewandert sind, lediglich die urban geprägte Strecke durch Oberbarmen mit dem beeindruckenden PINA-Wandbild und anderen interessanten Murals und die naturnah-erholsame Doliden-Waldschleife zu Beginn sind neu. Auch der Anlass ist der gleiche, ich zitiere mich mal ausnahmsweise selbst: „So hatten wir für heute eine stark innovative, naturtiefe und ausgedehnte Wanderung von Vohwinkel nach Langenberg geplant, die wir, den Regengottheiten folgend, verschoben haben und stattdessen zu Plan2 greifen.“ Allerdings regnete es 2023 nicht wenig, während unserer Wanderung heute dagegen zeigt sich die Sonne zwar nie, aber es bleibt trocken, wir trösten uns mit den Gedanken an entsetzlich aufgeweichte Schlammpfade, die wir bequem gegen 23 Kilometer Asphalt und anderes hartes Zeug tauschen. Bequem? - „Ich habe einen Asphaltrücken.“, meldet sich KC🌞abends. - Dito. Viele Fakten also bekannt und beschrieben, heute ergänze ich ein wenig, Spektakuläres widerfährt uns nicht. Die Schwebebahnfahrt, zu Beginn nach unserem gemeinsamen Frühstück, über die gesamte Strecke von Vohwinkel bis Oberbarmen, ca. 13km, etwa 40 Minuten, gefahrene Höchstgeschwindigkeit um die 40km/Std., ist cool wie immer, beste Plätze hinten mit Blick auf Fluss und Stadt. Lichtblicke in der Straßenödnis von Oberbarmen sind die zahlreichen Murals, bewusst besuchen wir das eindrucksvolle Wandbild mit dem Porträt von Pina Bausch, treffen außerdem auf zahlreiche andere bemerkenswerte Straßenkunst; die Treppengasse zwischen Hügel- und Hildburgstraße zeigt eine, zwar in die mosigen Jahre gekommene, aber immer noch eindrucksvolle Gesamtinstallation zum Thema Fahrzeug im Comicstil. Eine erste Rast in freiem Feld mit Blick auf die winterlich fahle Weide-Landschaft (und A1) gönnen wir uns auf einer Bank oberhalb der Hofschaft Jesinghausen, von der uns vor drei Jahren noch interessante Rindern begrüßten, jetzt steht der Hof leer, ein historischer LostPlace sozusagen. „Sie blicken auf den alten Bahndamm der Rheinischen Strecke, die von Düsseldorf über Barmen nach Dortmund führte. Zwischen Langerfeld und Schwelm verläuft die Rheinische Strecke in einer Entfernung von nur etwa 300 Metern parallel zur Bergisch-Märkischen Eisenbahn, der Konkurrenzlinie durch das Tal der Wupper. Zwischen den beiden Bahntrassen liegt - hinter dem Bahndamm verborgen - die alte Hofschaft Jesinghausen.“ Der historische Bahndamm steht als gemauerte Felswand unverrückbar dahinter in der Gegend. Anschließend ziehen wir unsere kleine Wanderschleife durch den Dolidenwald, kein spektakuläres NSG, aber so ziemlich der einzige halbwegs naturnahe Winkel des Tages und schon recht urig mit den vielen Senken im Wald. „Im Hölken ist ein im Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg im Osten von Wuppertal liegendes bewaldetes Naturschutzgebiet. Sein offizieller Name ist „Dolinengelände Im Hölken“. […] Geschützt sind die im Gebiet noch vorhandenen Massenkalk-Dolinen und sein Kalkbuchenwald. […] Das Naturschutzgebiet wurde vom Land Nordrhein-Westfalen eingerichtet für die Erhaltung und Entwicklung des Biotops als Refugial- und Regenerationsraum für an Kalkbuchenwälder gebundene Tier- und Pflanzenarten sowie den Erhalt und die Entwicklung des Strukturreichtums im Wald aus Althölzern mit hohem Bestand aus Totholz und reicher Kraut- und Strauchschicht. Weiter erstreckt sich der Schutz auf die besondere Eigenart des Gebietes mit seinen Dolinen im Massenkalk und ist damit aus erdgeschichtlichen und geologischen Gründen erhaltenswert.“ WIKI Drittens unbekannt folgt jetzt ein aufregender Teil der Nordbahntrasse: „Der Felseinschnitt Bramdelle ist der größte und tiefste der Rheinischen Strecke im Wuppertal. Er ist etwa 700 Meter lang. Der Höhenunterschied zum oberen Plateau beträgt etwa 28 Meter. Der Einschnitt führt hier, wie auch an anderen Stellen auf dem Streckenabschnitt zwischen Vohwinkel und Nächstebreck, durch Gesteine des Massenkalks. Dieses Gestein entstand vor zirka 370 Millionen Jahren durch Ablagerungen von Korallen, Schnecken und Muscheln in einem flachen tropischen Meer. Die steilen Wände zeigen Faltungen, Klüfte, Spalten und Höhlenansätze sowie Schlote mit eingelagerten Sanden und Tonen. Das blaugraue Kalkgestein und seine Toneinlagerungen bilden zugleich die Grundlage für Kalksteinbrüche und Ziegeleien an der Stecke, einen wichtigen Wirtschaftszweig der Region. Das Kalkgestein ist brüchig, das Regenwasser wäscht mit der Zeit Höhlen aus. So sind die Wände teilweise mit hohen Stützmauern versehen. In regelmäßigen Abständen finden sich rund gemauerte Nischen in den Wänden. Sie sollen nicht nur die Wand stützen, sondern boten Schutz für die Streckenläufer: Bahnbedienstete, die die Aufgabe hatten, die Strecken abzugehen und Mängel und Gefahrenstellen am Gleiskörper oder an den Steilwänden festzustellen. Mit ihren langen Hämmern klopften sie auf die Schienen und erkannten am Klang lose oder schadhafte Stellen.“ (Text Schilder am Wegesrand) Das sind Mauern! Nicht zuletzt die harmonische Verbindungen von Mauerwerk und Felsgestein erinnert an so manche „Ritterburg“. KC🌞als son-of-a-railroad-man erkennt die Funktion der Nischen sofort. Für ihn ist es noch einmal eine andere Reise in die Vergangenheit, fuhr er doch um 1970 herum mit dem „Schienenbus“ von unserer Geburtsstadt Mettmann bis Heubruch zur Berufsschule. Die Nordbahntrasse schmückt sich mit etlichen wirklich spritzigen Mauerbildern, leider teilweise von Schmierfinken versaut; kurz nach dem Besuch des Aussichtspunkts BELVEDERE, selbstredend mit Rast im Pavillon und tollem Blick über’s neblige Wuppertal, finden wir vor dem großen Schriftzug „BOYS“ unser Titelbild-Motiv. Weiter auf der bekannten Strecke dann Stillstand. Nicht wir, sondern die vielen Projekte. Schrieb ich 2023 noch, „„Das ist Preview pur!“, behaupte ich anlässlich der unzähligen Start-ups, Projekte und Bahnhofsgebäude-Restaurierungen, denen wir auf der Nordbahntrasse in Mirke, Ottenbruch, Loh und anderswo begegnen.“, so springt uns heute massiv ein eher morbider Eindruck, vielleicht auch teils der Winterruhe geschuldet, an. Tote Hose am Living Lab. NRW, die phantastisch-skurrilen Häuser verströmen keine aktive Aura. „Aktuelles im Living Lab NRW: 2025/2026. Durchführung von Messungen der Innenraumtemperaturen unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses menschlicher Interaktionen und des Nutzungsverhaltens.“ (Banneraufschrift vor Ort) Passiert also wohl doch etwas, bleibt nur dem Passanten verborgen. Das Projekt UTOPIASTADT in Wuppertal-Mirke wirkt so gar nicht mehr utopisch, macht eher einen leicht herunter gekommenen Eindruck (Verzeiht, falls wir hier irgendwem Unrecht tun.). https://www.nrw-stiftung-magazin.de/detail/utopiastadt-im-mirker-bahnhof-wuppertal/ „The WaLL am Loh“ neben dem alten Bahnhofsgebäude Wuppertal-Loh ist nach wie vor ein rührendes Zeugnis menschlicher Sammelwut, kreativ und anregend umgesetzt. Allerdings vermittelt der Grad der Vermosung auch hier das Gefühl, dass der Zenit der Aktivität längst überschritten ist. Unserer auch, neben dem beeindruckenden Trauerbaum (s. Bilder) gönnen wir uns eine Rast, werden von einem fleißigen Straßenkehrer ob unserer Hüte in Australien verortet, was uns durchaus gefällt. Das historische Bahnhofsgebäude in Ottenbruch ist vom selbem Gerüst umgeben wie vor drei Jahren, sieht jetzt allerdings ziemlich erbärmlich aus; da passiert nix. Als letzten Tunnel von vielen durchwandern wir den knapp 500 Meter langen Dorp-Tunnel, nach einigen langen, sehr meditativen Graden folgt der Bahnhof Varresbeck, zu dem man in früheren Tagen von Mettmann aus auch schon mal mit dem roten Schienenbus zum Einkaufen fuhr. Neben allem eine Reise in die Vergangenheit. Am Kugelgasbehälter fallen die ersten schwernassen Flocken des Tages, den Wettergottheiten sei Dank, wir sind am Ziel. Trotz des trüben Wetters ein super Tag. Bedankt. © Text/Bildslueart/BildKC🌞

05:07

36.0km

7.0km/h

210m

200m

January 29, 2026

“2026-01-28 G&K☞ "BOYS“⇉ Oberbarmen⇉ Dolinen im Hölken⇉ Nordbahntrasse⇉ Vohwinkel 23km/210hm (+13km Schwebebahn)



Werden wir zu hörigen Sklaven der Verkehrsbetriebe?

Schließlich wählen wir mittlerweile unsere Wandergebiete, die wir immer per B&B erreichen, nach den Kriterien aus, auf welchen Schienen und

and went for a hike.

January 23, 2026

Ein besonderer Anlass zwingt uns heute, auswärts essen zu gehen. Sportlich wörtlich nehmen wir das an und wandern von Burgaltendorf über und auf drei Höhenzüge bis zum Restaurant unserer Wahl, zurück gönnen wir uns in der Dunkelheit den Bus. Zwar sind die Hügelberge hier im Vor-Bergischen Land noch recht smooth, aber steil sind sie trotzdem und so fällt beim Aufstieg zum Priemberg über knapp 100 Höhenmeter die titelgebende Bemerkung, dass „drei Berge in echt viel weiter sind als in der Vorstellung!“. Zwei freundliche Bänke erleichtern das Unternehmen, das Wetter spielt ebenfalls mit und so genießen wir die Wanderung in -meist (s.o.)- bester Stimmung. Steil laufen wir ins Asbachtal hinab, gerade noch Blaue Stunde, dann wird es mit einem Mal stockdunkel. Verlaufen wäre der falsche Ausdruck, unsere Tochter bringt es am Fon auf den Punkt: „Wenn man alle Wege kennt, ist man manchmal so schlau, als würde man keinen kennen.“ Denn im Asbachtal kenne ich alle Pfade und Wege, aber welcher ist heute der zielführende? Einer später Blick in die Navigation führt uns im Finstern sicher unter der A44 hindurch den letzten Anstieg zur Dilldorfer Höhe hinauf, pünktlich um 18 Uhr schlagen wir im Lokal auf. Zu Beginn legen wir auf dem Bahrenberg eine erste Pause im Sonnenschein ein und zu unserer großen Überraschung sehen wir erste Kranichschwärme gen Nordwesten ziehen. Zaghafte Schneeglöckchen und dreimalige Kranich-Begegnung: Ein Hauch von Frühling legt sich auf Mantel, Pullover und Seele. Abenteuerlicheres erleben wir heute nicht; auffallend ist der Kahlschlag allerorten, unglaublich viele bekannte Waldstücke zeigen sich im kahlen Neugewand, meist erschließt sich uns Laien der Sinn der flächendeckenden Fäll-Aktionen nicht. Die zweite schöne Bank liegt am nördlichen Hang des Priemberges, hier sitzen wir windgeschützt, baden ein wenig in der Blauen Stunde, bevor wir ins sich verfinsternde Asbachtal hinab wandern. Lecker ist es dann auch und somit bedanken wir uns für diese freundliche, gemeinsame Wanderung. (Ach so, noch eine Anmerkung, falls du bei uns in der Ecke das Deilbachtal besuchst: Die sogenannte Hundebrücke an der Nierenhofer Straße ist n i c h t gesperrt, habe ich zwar schon bei Komoot angemerkt, aber die Navigation über die Brücke wird weiterhin fälschlich verweigert.) © Text/Bildslueart-Bild/Ursula

02:37

11.8km

4.5km/h

250m

240m

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January 24, 2026

2026-01-23 G&U☞



"Three mountains are actually much farther than you imagine!"



12km/230m elevation gain



A special occasion compels us to eat out today.



We take this quite literally and hike from Burgaltendorf over and across three ridges to our chosen restaurant. We treat ourselves to the bus back in the

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and went for a hike.

January 21, 2026

Auf Bahnfahrten siehst du immer wieder Wege, die du noch nicht gelaufen bist und du hast den Wunsch, auch diese Strecken zu erwandern? So geht es uns auch oft, wenn wir mit S6, S8, S9, einem entsprechenden oder irgendeinem RE zum Wanderziel durch die Gegend sausen. Was liegt da näher, als die Strecke von Vohwinkel nach Langenberg, die wir auf unterschiedlichen Routen oft beschritten haben, dieses Mal möglichst über solch uns noch unbekannte (gerne behaupten wir immer wieder, es seien die letzten dieser Art im jeweiligen Wanderterrain, aber …), meist gleisnahe Wege und Pfade zu wandern. Herausgekommen ist eine wirklich interessante und anregende Tour, bei der wir uns vor ein paar zusätzlichen Metern Asphalt, auch längst der Landstraßen und quer durch Neviges City nicht scheuen. Markante Stellen auf der Route gibt es zu Genüge, wir beginnen mit Nordbahntrasse und Schloss Lüntenbeck, nachdem wir bei unserem bevorzugten Backcafé in Vohwinkel gefrühstückt haben. Die Bank am Schloss verpflichtet zur frühen Pause, Bank- und Pausenspezialisten, die wir sind. Wir folgen der A535 gen Norden, laufen an Gut Steinberg vorüber, wandern unter der Autobahnbrücke Brucher Bach hindurch und steigen steil „Zur Kohleiche“ hinauf, wo wir nach knapp sieben Kilometern schon wieder rasten; diese Bank können wir nicht auslassen. Oben, Blick, Windschatten, Sonne. Lebkuchen, Ingwertee. Im Nachhinein zeigt uns unsere vollständige Streckenkarte, dass wir 2022 hier doch schon waren. MannMannMann. Das ebenso imposante wie erschreckende Hochhaus-Ensemble von Eckbusch lassen wir östlich liegen und schlagen uns über einen Pfad, den Komoot nicht kennt, einmal quer durch ein bewaldetes Gelände am Rande der Wildsteig-Siedlung, immer etwas prekär wegen möglicher missmutiger Anrainer. Nach einem Kilometer verlassen wir die laute Landstraße L 427, „Am Lindgen“ wenden wir unsere Schritte nordwärts auf unbekanntes Terrain mit dem ansprechenden Namen „Kleine Höhe“, rasten auf gleichnamiger Bank, folgen auf schlammigen Wegen (nicht die ersten, nicht die letzten heute) der Elsbeek talwärts in den Velberter Stadtteil Rosenhügel, den wir flugs durchlaufen. Überrascht stellen wir fest, dass uns schon nach wenigen hundert Metern der Wald wieder aufnimmt. An dessen Ende wartet Neviges City, das sich allerdings recht müde vorstellt, eine Müdigkeit, die angesichts des nicht zu übersehenden Leerstandes mehr als ein Mittagsschlaf zu sein scheint. Kurzer Besuch der Kirche St. Maria Empfängnis, freundlich anzuschauen im Schatten des dunkelklotzigen Dombunkers. Wie erwartet, ist der Anblick des abgebrannten Dachstuhles von Schloss Hardenberg ein Bild des Jammers, da zusätzlich gewaltige Erdarbeiten rund um das frisch renovierte, jetzt obenrum ruinierte Hauptgebäude des Schlosses toben, durcheilen wir das aufgewühlte Gelände flott. Die nächsten vier Kilometer laufen wir mit beständiger Bahnsicht, dreimal überqueren wir die Gleise, diskutieren heftig über diverse Verkehrsschilder, beschrankte und unbeschrankte Bahnübergänge, was die Bahn halt so an Themen hergibt. KC🌞als son-of-a-railroad-man ist bei dem Themenpark immer gut und besser bewandert. Zunächst sind es heftige Landstraßenmeter, dann folgt ein sehr schöner Abstecher hinauf zum Knollenberg, dessen westliche Seite wir kennen, heute aber von der Kuhlendahler Straße abzweigend, einem wunderschönen wilden Pfad über die Ostflanke hinauf folgen. Oben wäre dann wirklich eine Rast fällig, aber keine Bank in Sicht. Mitten im sonnenbeschienen Busch sitzen wir bald auf einem sehr komfortabel gestürzten Baum, bietet er uns doch neben Sitzgelegenheit auch Fuß- und Getränkeablage. Und Sonnenschein, der jetzt am Nachmittag schon abendliche Charakterzüge trägt. Hinab ins Hardenberger Bachtal, queren der Bahngleise und der L 107 und -zack- geht’s wieder steil hinauf zur „Klotzdelle“ an der Wallmichrather Straße. Beim letzten Abstieg nach Langenberg dürfen wir zur abschließenden Krönung noch einmal durch ein bislang nicht betretenes Waldstück laufen. Blaue Stunde am Hardenberger Bach in Langenberg, pittoresk zu jeder Zeit. Wetterchen, Stimmung, Gegend, Körper, alles paletti: Ein gelungener Wandertag. Bedankt! © Text/Bildslueart/BildKC🌞

05:02

22.7km

4.5km/h

360m

430m

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January 22, 2026

2026-01-21 G&K☞“Through the stream valleys:

Lüntenbeck♒︎Steinberger♒︎Eigenbach♒︎ Elsbeek♒︎Lohberger♒︎Hardenberger”

⚐Vohwinkel ⇉ Langenberg⚐ 23km/360m elevation gain



Do you often see paths you haven't yet hiked on train journeys and feel the urge to explore them?



We often feel the same way when we're whizzing

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and went for a hike.

January 19, 2026

„Schon wieder Baldeneysee?“, magst du anmerken. Stimmt, da war ich doch gerade erst, gemeinsam haben Ela und ich die Seelandschaft ebenfalls des Öfteren besucht und genossen. Wunderbares Wetter heute. Knackig kalt und Sonnenschein; Montag zudem, da können wir einen Gang an den See wagen ohne überrannt oder umgeradelt zu werden. Und der See zeigt uns, dass wir richtig wandern: Adriablau die Wasseroberfläche; schwarze Kormoran-Schwärme in den mit weißem Kot überzogenen Bäumen im Vogelschutzgebiet Heisinger Ruhrbogen; weiße Silberreiher, weiße Möwen und weiße Schwäne vor leuchtend rotem Hartriegel in transparenter Landschaft: So präsentiert der Baldeneysee uns seine Winterfreuden. Ein bisschen Hintergrundwissen zum Kormoran: „Dieser überwiegend dunkel gefärbte Vogel lebt in der Nähe großer Gewässer. Seine Hauptnahrungsquelle sind Fische. Er brütet in Kolonien auf Felsklippen oder im Binnenland auf Bäumen. Dort verätzt der Kot häufig die Blätter, weshalb Bäume, auf denen Kormorankolonien brüten, oftmals kahl sind. Nachdem sein Vorkommen gerade in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts aufgrund massiver Verfolgung extrem zurückging, haben sich seine Populationen mittlerweile erholt. […] Damit er tief tauchen und Fische verfolgen kann, fettet er sein Gefieder nicht ein. Dass er es danach trocknen muss, unterscheidet ihn von anderen Wasservögeln. […] Wenn er sich nicht gerade auf die Jagd nach Fischen begibt, kann man oft größere Gruppen auf Felsen oder Sandbänken beim Rasten beobachten. Dabei nimmt der Kormoran oft eine typische Körperhaltung mit zum Trocknen geöffneten Flügeln ein. Er taucht regelmäßig in Tiefen zwischen drei und neun Metern.“ https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/kormoran/ Wir wandern bis zum Haus Scheppen, nachdem wir zuvor über die leuchtend grün-weiße Birkenhalde gestapft sind, legen eine sonnige Rast unter den Platanen am See ein. Wandern weiter, wenden die Sohlen südlich hinauf auf die Fischlakener Höhen, wo wir den Sonnenschein nicht nur sehen, sondern durch die leicht wärmende Sonne laufen. Prompt taut der Schlamm und wir wandern durch den Matsch. Zurück am See, gehen wir dieselbe Strecke von Scheppen zurück zum Parkplatz in Kupferdreh, wo sich unsere Wege trennen, nach Burgaltendorf wandere ich alleine zurück, zu schön das Wetter, um mit dem Bus zu fahren. Ein wunderbarer Wintertag, eine wirklich kurzweilige Runde, die uns sehr gefällt. Danke dafür. © Text/Bildslueart

04:30

23.2km

5.1km/h

240m

240m

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January 20, 2026

A great round and very nice photos 👌

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went for a hike.

January 18, 2026

Ein kleines Morgensolo zur Ruhr, die sich in dichten Nebel hüllt. leider heute keine Eisvogelsichtung, aber ansonsten stimmungsvolle Runde.

02:03

11.0km

5.4km/h

90m

90m

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January 18, 2026

2026-01-18 SoMo-Solo "Wandering along the Ruhr🌫️" 11km/90m elevation gain

A short morning solo hike to the Ruhr River, shrouded in thick fog. Unfortunately, no kingfisher sightings today, but otherwise an atmospheric loop.

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