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and went for a hike.

6 days ago

2026-02-11 G&K☞ ☔︎Arnhem-Rondje☂︎ Klarenbeekpark⇉ Sonsbeekpark⇉ Zwanenbrug 10km/120hm

Zwei Wochen zuvor bemängelte ich, dass wir unsere Wandergebiete nach dem Angebot von B&B richten müssen. So versteht es sich beinahe von selbst, dass wir eine dringende Streckenbesichtigung vornehmen müssen, als die RE19 endlich mal wieder nach Arnhem fährt. Ein besonderer Reiz im Gebrauch des DT liegt u.a. darin, dass du mal eben innerhalb eines Tages in ein anderes europäisches Land düsen kannst, das hat schon was. Immer ein Tag wie ein Tag im Urlaub. Und immer ein Tag mit vielen Bahnstunden, in denen wir den Fortgang der Gleisbauarbeiten begutachten können. Arnhem im Regen. Da spricht man kaum noch von, schließlich scheint es Usus zu sein. Um so erfreut und erstaunter sind wir, dass wir heute, schon ist die Nässe eingeplant, auf unserer kurzen Parkrunde über meist unbekannte Wegen, nach anfänglichem Wanderniesel, unentwegt unter einem Regenwolkenloch entlang spazieren und trocken bleiben. Schönes Wetter sieht noch ein wenig anders aus, aber wir klagen nicht, solange der Himmel auch nicht weint. Bisschen Klarendal schauen, buntes Viertel, bisschen A.H. (leider ohne meine Lieblingspfefferminz) besuchen, bisschen Park Klarenbeek: Es spaziert sich fein, die Gespräche flüssig, auch darf es mal ein Päuschen sein, dank der Sitzmatten selbst bei diesem nassen Uselwetter kein Problem. Der Bosweg endet immer am Hommelseweg, den es unter normalen Umständen zu queren gilt. Den Bosweg hinauflaufend begegnet uns ein wahrer Straßenfluss an Wasser, als dessen Quelle sich eine dicke blaue Wasserleitung, die dicht umzäunt, längst über den Hommelseweg verlaufend, herausstellt. Unter den wachsamen Augen einiger orangefarbener Männer schießt das Wasser aus mehreren Löchern seitlich aus der Leitung. Kopfschüttelnd wird unsere stumme Anfrage abgewiesen: Kein Durchkommen. „Aderlass“ oder eine ähnliche Maßnahme zur Stabilisierung der Wasserleitung, vermutet KC🌞. So spektakulär das Gespritze auch sein mag, hindurch kommen wir hier nicht, so dass Scout KC🌞heute noch richtig etwas zu tun bekommt und unsere Route gen Norden verschiebt, bis es endlich am „Weg achter het bos“ möglich wird, den fetten, blauen Schlauch zu umgehen und dem Waterbergsweg in Richtung Route zu folgen. Bald passieren wir die kleine Kapelle „One Lieve Vrouw en al Haar Engelen“, ehemals im Wald gelegen, deren Holztüre übel mit dumm-satanischen Beschmiere verunziert wurde. „DA sind wir!“, heißt es bald, als wir uns zu einer letzten Bankrast niederlassen. Letztes Jahr schrieb ich zu diesem Ort: „Die Werke von Adri Verhoeven haben es uns vor zwei Jahren schon in der Veluwe angetan, der Künstler kombiniert hochglanzpolierte Steine mit naturbelassenen Felsschnitten, versieht seine Arbeiten meist mit narrativen, die Phantasie anregenden Titeln.“ Auch heute besuchen wir sein Werk im Park Sonsbeek; „Amors Rond“ findet sich leicht erhöht in einem zentralen Zirkel, von dem Wege in fünf Richtungen führen. Einen davon wählen wir, der uns dann weiter durch den Park Sonsbeek über die Zwanenbrug gen Bahnhof führt. Worauf eine längere, aber störungsfreie Bahnreise folgt. Bedankt! © Text/Bildslueart/BildKC🌞

03:34

9.64km

2.7km/h

120m

120m

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5 days ago

2026-02-11 G&K☞ ☔︎Arnhem Roundabout☂︎ Klarenbeekpark⇉ Sonsbeekpark⇉ Zwanenbrug 10km/120m elevation gain



Two weeks earlier, I complained that we have to plan our hiking trips around the availability of B&Bs.



So it almost goes without saying that we urgently need to inspect the route when the RE19 finally

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and went for a hike.

February 6, 2026

Kaiserwetter! Ja, am Mittwoch, unserem Mittwoch, an dem meist die gemeinsame G&K-Wanderung der Woche stattfindet. Da lag ich flach, hingestreckt von üblen Erkältungsviren, denen ich für diesen Winter schon entkommen zu sein glaubte. Zwei Tage später fühle ich mich gerade so stabil, eine kleine KonvalenszenzWanderung antreten zu können, das Wetter ist so lala, wird besser im Verlauf, am Ende regnet es ohne dass wir nass werden. Balsam für die Seele kann dem Körper nicht schaden … Plane schlappe 14km, denen aber einige Höhenmeter zugrunde liegen, so dass der Sauerstoff auch in die Bronchien pfeifen kann. Pfeifen aus dem letzten Loch, heißt es dann schon, als wir nach einem köstlichen Frühstück in unserer Kettwiger Wahlbäckerei die Steigung Am Bilstein hinauf wandern. Bitte ich doch tatsächlich Freund KC🌞, heute auf mich zu warten, wenn ich schon wieder fotografieren muss, einholen mag und kann ich ihn gerade nicht, zu püstig hänge ich am Hügel. So gönnen wir uns auf dieser unserer „pausenreichsten Tour ever“ den ersten Stopp oben am Essener Aussichtspunkt am Bilstein mit weitem Blick ins Ruhrtal zwischen Werden und Kettwig. Vorüber am Kriegsgräberfriedhof ziehen wir aus dem Wald hinauf zum Feldrand, wo wir einen der vielen Bussarde, die wir heute in transparenten Gehölz sehen können, beim Kröpfen seiner Beute beobachten und zoomen. Einer frischen Tradition folgend, zünden wir in der Wallfahrtskapelle Maria im Maien zwei Wanderfreundkerzen an, als sich überraschenderweise die Türe öffnet und wir nicht mehr alleine im Kapellchen sind. Erkenne sofort die beiden Wanderfreunde Keith und Peter H., sind die mir doch schon in meinen frühen Komootzeiten, als ich gerade vom amerikanisch aufgekauften, legendären GPsies zu Komoot wechseln musste, aufgefallen, weil sie häufig gleiche Wanderregionen wie wir beackern und weil Keith’ Hut ein respektables Wiedererkennungs-Merkmal darstellt. (Legendär ist der Hut doch durch diesen hartgesottenen amerikanischen Detektiv Doyle (?), gespielt von Gene Hackman, geworden oder sehe ich das falsch?) Die beiden reagieren zu unserer Freude megaüberrascht, ein paar interessante Plauderminuten zum anstehenden Thema folgen; bevor wir uns aber zu viele „legendäre“ Wanderkilometer verbal um die Ohren hauen, trennen sich unsere gegenläufigen Wege, allerdings nicht, bevor wir diesen Moment mit meiner Kamera festgehalten haben. Sicherlich hat das ebenso erfreuliche wie überraschende Treffen zur Folge, dass wir uns ein wenig mehr im Wanderauge behalten werden. Buen camino. Viele gute, gemeinsame Wanderungen wünschen wir euch. (PeterH65 (a.k.a. "Waldorf") komoot.com/de-de/user/349264733614 & Keith (a.k.a. "Statler") komoot.com/de-de/user/376629765396) Eine weitere Überraschung folgt, als wir an der Pierburg den Hauptwanderwegen über den Pierburger Saum gen Osten folgen. Schon bei der Planung haben wir es kaum glauben können, jetzt zeigt sich, dass es stimmt: Hier waren wir noch nicht. Wow. Diese echt beeindruckende Aussicht auf all die Orte, Wald- und Wiesenstellen, über die wir schon so oft gewandert sind. Beeindruckend ebenfalls, wenn auch latent irritierend, der Blütenstand der Haselsträucher, die nun bergab den Pfad säumen, heute macht es für meine Atemwege kaum einen Unterschied. Der Wiesenweg begleitet von einer Diskussion über den Ablauf der Hasel-Bestäubung unter Vermeidung von Inzucht, bei der sowohl KC🌞, der auf räumliche Distanz setzt als auch ich, der ich von der funktionellen Zweihäusigkeit gelesen hatte (Thanks, liebe P.), richtig liegen.* Der Kettwiger Panoramasteig tänzelt nun waldwärts über dem Ruthertal am Hügelkamm entlang, der lehmige Waldboden weist viele riesige Grablöcher auf, die rätselhaft bleiben: zu groß für Hundespuren, MTB-Fallen? Angefangene Erdhöhlen von großen Kindern? Abgesehen davon aber ein überaus reizvolles Hangwaldstück, in dem wir uns auf einem Baumsturz endlich mal wieder eine Pause gönnen. Heute erstaunlich viele politische Themen im Gepäck, der Sitzplatz dagegen ein windgeschützter, die Pause dauert. Anschließend steht der geplante Spannungshöhepunkt an, ein schmaler Waldpfad, der im Huxsollsiepen entlang am gleichnamigen Rinnsal, steil den Berg hinauf zu einem Hochstand führen soll, von wo aus wir querfeldein im Osten auf den Schuirweg zu stoßen gedenken und von dort weiter ins Wolfsbachtal wandern wollen. Gesperrt. Nicht nur gut sichtbar mittels mehrerer Verbotsschilder versperrt, die Spuren auf dem schmalen Pfad enden wie die unsrigen vor einem gewaltigen Baumsturz, dahinter der Pfad verschlungen vom dornigen Unterholz. Weg ist der Weg. (Komoot hat ihn zumindest als „Gefahrenzone“ bezeichnet.) Plan B führt uns auf zivilisierten Sträßchen ins Wolfsbachtal. Ungezählte Male sind wir hier schon längst gepilgert, manche Erinnerung blitzt auf und wird kund getan. Dann östlich steil hinauf in den Heissiwald, sehr steil, sehr kurzatmig, sehr angenehme Pause auf der ersten sich sehr anbietenden Bank, fast ganz oben auf dem Korintenberg. Auf den ersten Blick scheint das Wildgehege verwaist, bleibst du einen Moment stehen und lässt deine Augen auf Holz und Boden ruhen, tauchen immer mehr Frischlinge auf, die sich gut getarnt im Morschen tummeln. Und noch mehr mit Mutter Erde verschmolzen, ruht davor die schwarzschwere Schweinemutter. Ungestüm beharken zwei Damhirsche Maschendraht, herausgehobene Pfosten und Baum, um ihre Geweihstöcke vom letzten Bast zu befreien. Nicht nur neugierig werden sie dabei von der hübschen Albinodame und anderen schwanzzittrigen Damhirschkühen beobachtet. Im Finallauf zum See, dort die letzte Bank des Tages: Es beginnt zu nieseln, es beginnt zu regnen, einmal noch „Knirps auf der Bank“ und ab zum Bahnhof. MannMannMann, noch einmal völlig pünktlich, die S6 des Tages, gratuliere. Mein 180er eine treue Konstante im VRR-Unwetter. Balsam für die Seele kann dem Körper nicht schaden … ... genau. Danke für diesen schönen Tag. © Text/Bildslueart/Bild KC🌞

03:12

13.5km

4.2km/h

210m

210m

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February 7, 2026

2026-02-06 G&K☞KonvaleszenzWanderung ⛰️Hügelwege Kettwig⇉ Werden ⛰️ 14km/210hm



Kaiserwetter!

Ja, am Mittwoch, unserem Mittwoch, an dem meist die gemeinsame G&K-Wanderung der Woche stattfindet.

Da lag ich flach, hingestreckt von üblen Erkältungsviren, denen ich für diesen Winter schon entkommen zu sein glaubte

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January 28, 2026

Werden wir zu hörigen Sklaven der Verkehrsbetriebe? Schließlich wählen wir mittlerweile unsere Wandergebiete, die wir immer per B&B erreichen, nach den Kriterien aus, auf welchen Schienen und Gleisen denn so manche geeignete Linie überhaupt noch verkehrt. In dieser Woche ist der Wuppertaler Raum frei gegeben, wogegen wir gen Westen blockiert sind, dort muss ich erst die Sperrung zwischen Essen und Duisburg abwarten. Die S6 im Ratinger Raum hat uns kürzlich erst so richtig auflaufen lassen und ab dem 6. Februar ist Wuppertal ziemlich dicht, hoffentlich dann im Westen was Neues. Die Wahl der heutigen Strecke „Old BOYS above Wuppertal“ entspricht im Wesentlichen der Tour https://www.komoot.com/de-de/tour/1078792874, die wir vor etwa drei Jahren gewandert sind, lediglich die urban geprägte Strecke durch Oberbarmen mit dem beeindruckenden PINA-Wandbild und anderen interessanten Murals und die naturnah-erholsame Doliden-Waldschleife zu Beginn sind neu. Auch der Anlass ist der gleiche, ich zitiere mich mal ausnahmsweise selbst: „So hatten wir für heute eine stark innovative, naturtiefe und ausgedehnte Wanderung von Vohwinkel nach Langenberg geplant, die wir, den Regengottheiten folgend, verschoben haben und stattdessen zu Plan2 greifen.“ Allerdings regnete es 2023 nicht wenig, während unserer Wanderung heute dagegen zeigt sich die Sonne zwar nie, aber es bleibt trocken, wir trösten uns mit den Gedanken an entsetzlich aufgeweichte Schlammpfade, die wir bequem gegen 23 Kilometer Asphalt und anderes hartes Zeug tauschen. Bequem? - „Ich habe einen Asphaltrücken.“, meldet sich KC🌞abends. - Dito. Viele Fakten also bekannt und beschrieben, heute ergänze ich ein wenig, Spektakuläres widerfährt uns nicht. Die Schwebebahnfahrt, zu Beginn nach unserem gemeinsamen Frühstück, über die gesamte Strecke von Vohwinkel bis Oberbarmen, ca. 13km, etwa 40 Minuten, gefahrene Höchstgeschwindigkeit um die 40km/Std., ist cool wie immer, beste Plätze hinten mit Blick auf Fluss und Stadt. Lichtblicke in der Straßenödnis von Oberbarmen sind die zahlreichen Murals, bewusst besuchen wir das eindrucksvolle Wandbild mit dem Porträt von Pina Bausch, treffen außerdem auf zahlreiche andere bemerkenswerte Straßenkunst; die Treppengasse zwischen Hügel- und Hildburgstraße zeigt eine, zwar in die mosigen Jahre gekommene, aber immer noch eindrucksvolle Gesamtinstallation zum Thema Fahrzeug im Comicstil. Eine erste Rast in freiem Feld mit Blick auf die winterlich fahle Weide-Landschaft (und A1) gönnen wir uns auf einer Bank oberhalb der Hofschaft Jesinghausen, von der uns vor drei Jahren noch interessante Rindern begrüßten, jetzt steht der Hof leer, ein historischer LostPlace sozusagen. „Sie blicken auf den alten Bahndamm der Rheinischen Strecke, die von Düsseldorf über Barmen nach Dortmund führte. Zwischen Langerfeld und Schwelm verläuft die Rheinische Strecke in einer Entfernung von nur etwa 300 Metern parallel zur Bergisch-Märkischen Eisenbahn, der Konkurrenzlinie durch das Tal der Wupper. Zwischen den beiden Bahntrassen liegt - hinter dem Bahndamm verborgen - die alte Hofschaft Jesinghausen.“ Der historische Bahndamm steht als gemauerte Felswand unverrückbar dahinter in der Gegend. Anschließend ziehen wir unsere kleine Wanderschleife durch den Dolidenwald, kein spektakuläres NSG, aber so ziemlich der einzige halbwegs naturnahe Winkel des Tages und schon recht urig mit den vielen Senken im Wald. „Im Hölken ist ein im Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg im Osten von Wuppertal liegendes bewaldetes Naturschutzgebiet. Sein offizieller Name ist „Dolinengelände Im Hölken“. […] Geschützt sind die im Gebiet noch vorhandenen Massenkalk-Dolinen und sein Kalkbuchenwald. […] Das Naturschutzgebiet wurde vom Land Nordrhein-Westfalen eingerichtet für die Erhaltung und Entwicklung des Biotops als Refugial- und Regenerationsraum für an Kalkbuchenwälder gebundene Tier- und Pflanzenarten sowie den Erhalt und die Entwicklung des Strukturreichtums im Wald aus Althölzern mit hohem Bestand aus Totholz und reicher Kraut- und Strauchschicht. Weiter erstreckt sich der Schutz auf die besondere Eigenart des Gebietes mit seinen Dolinen im Massenkalk und ist damit aus erdgeschichtlichen und geologischen Gründen erhaltenswert.“ WIKI Drittens unbekannt folgt jetzt ein aufregender Teil der Nordbahntrasse: „Der Felseinschnitt Bramdelle ist der größte und tiefste der Rheinischen Strecke im Wuppertal. Er ist etwa 700 Meter lang. Der Höhenunterschied zum oberen Plateau beträgt etwa 28 Meter. Der Einschnitt führt hier, wie auch an anderen Stellen auf dem Streckenabschnitt zwischen Vohwinkel und Nächstebreck, durch Gesteine des Massenkalks. Dieses Gestein entstand vor zirka 370 Millionen Jahren durch Ablagerungen von Korallen, Schnecken und Muscheln in einem flachen tropischen Meer. Die steilen Wände zeigen Faltungen, Klüfte, Spalten und Höhlenansätze sowie Schlote mit eingelagerten Sanden und Tonen. Das blaugraue Kalkgestein und seine Toneinlagerungen bilden zugleich die Grundlage für Kalksteinbrüche und Ziegeleien an der Stecke, einen wichtigen Wirtschaftszweig der Region. Das Kalkgestein ist brüchig, das Regenwasser wäscht mit der Zeit Höhlen aus. So sind die Wände teilweise mit hohen Stützmauern versehen. In regelmäßigen Abständen finden sich rund gemauerte Nischen in den Wänden. Sie sollen nicht nur die Wand stützen, sondern boten Schutz für die Streckenläufer: Bahnbedienstete, die die Aufgabe hatten, die Strecken abzugehen und Mängel und Gefahrenstellen am Gleiskörper oder an den Steilwänden festzustellen. Mit ihren langen Hämmern klopften sie auf die Schienen und erkannten am Klang lose oder schadhafte Stellen.“ (Text Schilder am Wegesrand) Das sind Mauern! Nicht zuletzt die harmonische Verbindungen von Mauerwerk und Felsgestein erinnert an so manche „Ritterburg“. KC🌞als son-of-a-railroad-man erkennt die Funktion der Nischen sofort. Für ihn ist es noch einmal eine andere Reise in die Vergangenheit, fuhr er doch um 1970 herum mit dem „Schienenbus“ von unserer Geburtsstadt Mettmann bis Heubruch zur Berufsschule. Die Nordbahntrasse schmückt sich mit etlichen wirklich spritzigen Mauerbildern, leider teilweise von Schmierfinken versaut; kurz nach dem Besuch des Aussichtspunkts BELVEDERE, selbstredend mit Rast im Pavillon und tollem Blick über’s neblige Wuppertal, finden wir vor dem großen Schriftzug „BOYS“ unser Titelbild-Motiv. Weiter auf der bekannten Strecke dann Stillstand. Nicht wir, sondern die vielen Projekte. Schrieb ich 2023 noch, „„Das ist Preview pur!“, behaupte ich anlässlich der unzähligen Start-ups, Projekte und Bahnhofsgebäude-Restaurierungen, denen wir auf der Nordbahntrasse in Mirke, Ottenbruch, Loh und anderswo begegnen.“, so springt uns heute massiv ein eher morbider Eindruck, vielleicht auch teils der Winterruhe geschuldet, an. Tote Hose am Living Lab. NRW, die phantastisch-skurrilen Häuser verströmen keine aktive Aura. „Aktuelles im Living Lab NRW: 2025/2026. Durchführung von Messungen der Innenraumtemperaturen unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses menschlicher Interaktionen und des Nutzungsverhaltens.“ (Banneraufschrift vor Ort) Passiert also wohl doch etwas, bleibt nur dem Passanten verborgen. Das Projekt UTOPIASTADT in Wuppertal-Mirke wirkt so gar nicht mehr utopisch, macht eher einen leicht herunter gekommenen Eindruck (Verzeiht, falls wir hier irgendwem Unrecht tun.). https://www.nrw-stiftung-magazin.de/detail/utopiastadt-im-mirker-bahnhof-wuppertal/ „The WaLL am Loh“ neben dem alten Bahnhofsgebäude Wuppertal-Loh ist nach wie vor ein rührendes Zeugnis menschlicher Sammelwut, kreativ und anregend umgesetzt. Allerdings vermittelt der Grad der Vermosung auch hier das Gefühl, dass der Zenit der Aktivität längst überschritten ist. Unserer auch, neben dem beeindruckenden Trauerbaum (s. Bilder) gönnen wir uns eine Rast, werden von einem fleißigen Straßenkehrer ob unserer Hüte in Australien verortet, was uns durchaus gefällt. Das historische Bahnhofsgebäude in Ottenbruch ist vom selbem Gerüst umgeben wie vor drei Jahren, sieht jetzt allerdings ziemlich erbärmlich aus; da passiert nix. Als letzten Tunnel von vielen durchwandern wir den knapp 500 Meter langen Dorp-Tunnel, nach einigen langen, sehr meditativen Graden folgt der Bahnhof Varresbeck, zu dem man in früheren Tagen von Mettmann aus auch schon mal mit dem roten Schienenbus zum Einkaufen fuhr. Neben allem eine Reise in die Vergangenheit. Am Kugelgasbehälter fallen die ersten schwernassen Flocken des Tages, den Wettergottheiten sei Dank, wir sind am Ziel. Trotz des trüben Wetters ein super Tag. Bedankt. © Text/Bildslueart/BildKC🌞

05:07

36.0km

7.0km/h

210m

200m

January 29, 2026

“2026-01-28 G&K☞ "BOYS“⇉ Oberbarmen⇉ Dolinen im Hölken⇉ Nordbahntrasse⇉ Vohwinkel 23km/210hm (+13km Schwebebahn)



Werden wir zu hörigen Sklaven der Verkehrsbetriebe?

Schließlich wählen wir mittlerweile unsere Wandergebiete, die wir immer per B&B erreichen, nach den Kriterien aus, auf welchen Schienen und

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January 25, 2026

01:27

6.81km

4.7km/h

70m

50m

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January 25, 2026

Great fence

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January 21, 2026

Auf Bahnfahrten siehst du immer wieder Wege, die du noch nicht gelaufen bist und du hast den Wunsch, auch diese Strecken zu erwandern? So geht es uns auch oft, wenn wir mit S6, S8, S9, einem entsprechenden oder irgendeinem RE zum Wanderziel durch die Gegend sausen. Was liegt da näher, als die Strecke von Vohwinkel nach Langenberg, die wir auf unterschiedlichen Routen oft beschritten haben, dieses Mal möglichst über solch uns noch unbekannte (gerne behaupten wir immer wieder, es seien die letzten dieser Art im jeweiligen Wanderterrain, aber …), meist gleisnahe Wege und Pfade zu wandern. Herausgekommen ist eine wirklich interessante und anregende Tour, bei der wir uns vor ein paar zusätzlichen Metern Asphalt, auch längst der Landstraßen und quer durch Neviges City nicht scheuen. Markante Stellen auf der Route gibt es zu Genüge, wir beginnen mit Nordbahntrasse und Schloss Lüntenbeck, nachdem wir bei unserem bevorzugten Backcafé in Vohwinkel gefrühstückt haben. Die Bank am Schloss verpflichtet zur frühen Pause, Bank- und Pausenspezialisten, die wir sind. Wir folgen der A535 gen Norden, laufen an Gut Steinberg vorüber, wandern unter der Autobahnbrücke Brucher Bach hindurch und steigen steil „Zur Kohleiche“ hinauf, wo wir nach knapp sieben Kilometern schon wieder rasten; diese Bank können wir nicht auslassen. Oben, Blick, Windschatten, Sonne. Lebkuchen, Ingwertee. Im Nachhinein zeigt uns unsere vollständige Streckenkarte, dass wir 2022 hier doch schon waren. MannMannMann. Das ebenso imposante wie erschreckende Hochhaus-Ensemble von Eckbusch lassen wir östlich liegen und schlagen uns über einen Pfad, den Komoot nicht kennt, einmal quer durch ein bewaldetes Gelände am Rande der Wildsteig-Siedlung, immer etwas prekär wegen möglicher missmutiger Anrainer. Nach einem Kilometer verlassen wir die laute Landstraße L 427, „Am Lindgen“ wenden wir unsere Schritte nordwärts auf unbekanntes Terrain mit dem ansprechenden Namen „Kleine Höhe“, rasten auf gleichnamiger Bank, folgen auf schlammigen Wegen (nicht die ersten, nicht die letzten heute) der Elsbeek talwärts in den Velberter Stadtteil Rosenhügel, den wir flugs durchlaufen. Überrascht stellen wir fest, dass uns schon nach wenigen hundert Metern der Wald wieder aufnimmt. An dessen Ende wartet Neviges City, das sich allerdings recht müde vorstellt, eine Müdigkeit, die angesichts des nicht zu übersehenden Leerstandes mehr als ein Mittagsschlaf zu sein scheint. Kurzer Besuch der Kirche St. Maria Empfängnis, freundlich anzuschauen im Schatten des dunkelklotzigen Dombunkers. Wie erwartet, ist der Anblick des abgebrannten Dachstuhles von Schloss Hardenberg ein Bild des Jammers, da zusätzlich gewaltige Erdarbeiten rund um das frisch renovierte, jetzt obenrum ruinierte Hauptgebäude des Schlosses toben, durcheilen wir das aufgewühlte Gelände flott. Die nächsten vier Kilometer laufen wir mit beständiger Bahnsicht, dreimal überqueren wir die Gleise, diskutieren heftig über diverse Verkehrsschilder, beschrankte und unbeschrankte Bahnübergänge, was die Bahn halt so an Themen hergibt. KC🌞als son-of-a-railroad-man ist bei dem Themenpark immer gut und besser bewandert. Zunächst sind es heftige Landstraßenmeter, dann folgt ein sehr schöner Abstecher hinauf zum Knollenberg, dessen westliche Seite wir kennen, heute aber von der Kuhlendahler Straße abzweigend, einem wunderschönen wilden Pfad über die Ostflanke hinauf folgen. Oben wäre dann wirklich eine Rast fällig, aber keine Bank in Sicht. Mitten im sonnenbeschienen Busch sitzen wir bald auf einem sehr komfortabel gestürzten Baum, bietet er uns doch neben Sitzgelegenheit auch Fuß- und Getränkeablage. Und Sonnenschein, der jetzt am Nachmittag schon abendliche Charakterzüge trägt. Hinab ins Hardenberger Bachtal, queren der Bahngleise und der L 107 und -zack- geht’s wieder steil hinauf zur „Klotzdelle“ an der Wallmichrather Straße. Beim letzten Abstieg nach Langenberg dürfen wir zur abschließenden Krönung noch einmal durch ein bislang nicht betretenes Waldstück laufen. Blaue Stunde am Hardenberger Bach in Langenberg, pittoresk zu jeder Zeit. Wetterchen, Stimmung, Gegend, Körper, alles paletti: Ein gelungener Wandertag. Bedankt! © Text/Bildslueart/BildKC🌞

05:02

22.7km

4.5km/h

360m

430m

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January 22, 2026

2026-01-21 G&K☞“Through the stream valleys:

Lüntenbeck♒︎Steinberger♒︎Eigenbach♒︎ Elsbeek♒︎Lohberger♒︎Hardenberger”

⚐Vohwinkel ⇉ Langenberg⚐ 23km/360m elevation gain



Do you often see paths you haven't yet hiked on train journeys and feel the urge to explore them?



We often feel the same way when we're whizzing

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January 20, 2026

00:35

2.84km

4.8km/h

10m

10m

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January 22, 2026

Great photos - it must have been a very atmospheric experience 🤩

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January 14, 2026

2026-01-14 G&K☞ 🪶Unter Reihern-Am stillen See🏴‍☠️ 20km Manchmal stellt sich unser G&K-Wander-Mittwoch nicht gerade als der günstigste Wandertag der Woche vor, so auch heute, es regnet am Morgen, alle Wetter-Apps versprechen milde Besserung im Laufe des Tages, Sonne eher gar nicht. Aber die Regie spart nicht mit lustigen Einfällen, der Regen kann uns nicht tangieren, weil wir überhaupt nicht ankommen. Fünfundsiebzig Minuten verbringe ich in Werden (Gott sei Dank ist es nicht mehr so kalt), nach einander fallen drei Bahnen der S6 aus. Flotte Kommunikation mit KC🌞, dessen von Süden kommende S6 mittlerweile Ratingen Ost, geplanter Startpunkt der Tour, erreicht hat. „Fahr weiter!“, heißt es nur von mir und ich warte. Er auch, denn seine S6 bleibt wegen gestörter Signalanlagen und nicht schließender Schranken unterwegs immer wieder auf der Strecke stecken. Was für ein vermasselter Einstand der frisch polierten S6-Strecke! Kurz und später, wir starten mit beinahe zwei Stunden Verspätung in Werden, immerhin nach einem wohltuenden Frühstück in einer örtlichen Bäckerei. Geladen haben wir nun einen älteren Komoot-Plan, den „Werdensteig, Edit2“, der eine echte Herausforderung darstellt, der wir uns, nachdem uns die Stille am Baldeneysee sanft empfangen hat, n i c h t stellen, sondern am Wasser bleiben und nach ewig langer Zeit mal wieder den wunderschönen See umrunden. (Ehrlich? Keinen Bock auf Schlammschlacht.) Somit entfällt jegliche weitere Routenbeschreibung, wir wandern auf dem Uferweg rund um den Baldeneysee. Allerdings gönnen wir uns als kurze wilde Einlage, bei all dem harten Asphalt und Pflaster, die „Birkenhalde“, eine kleine Oase, gemalt in moosgrün und birkenweiß, nachdem wir eine lange Pause an einem unserer Lieblingsplätze, dem Platanenufer bei Haus Scheppen, genießen. Nicht erst am Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen fällt uns die große Zahl von Silberreihern auf, die unruhig über dem See kreuzen, selten sahen wir so viele Silberreiher zeitgleich; als Wintergäste haben sie in diesem Januar den See im Griff, manch grauer Heimat-Reiher wirkt irritiert ob der weißen Übermacht. Nicht nur die Reiher sind rege, zweimal beobachten wir den „Umzug“ der Kormorane über den See. Erst bricht nahe der Kupferdreher Eisenbahnbrücke* der gesamte, riesige Schwarm auf; wir vermuten, dass sie so mehrmals am Tag die Fischgründe wechseln. Wie auch der später beobachtete Rückflug ist es ein echtes Spektakel, wenn die Kormorane sich flügelklatschend vom Wasser erheben und knapp über der Oberfläche dahin schießen. (*Insider: "Haben Sie diese Brücke schon einmal menschenleer erlebt?" - Wir erleben es heute.) Abgesehen von häufigem Vogel-Getöse, das erste Frühjahrsanklänge weckt, liegt der See unglaublich winterlich still, so habe ich den Vielbesuchten noch nicht erlebt. Windstill glatt und menschenleer. "Kannst du STILLE fotografieren?" wird zum fotografischen Motto für die Winterruhe am See. Wir besuchen das Paradies hinter dem Vogelschutz-Paradies. Die Altwasser-Weiher hüllen sich bei unserem Erscheinen plötzlich in hauchfeine Nebelschwaden, irgendwo scheint die Sonne zu wirken, auch wenn wir sie nicht sehen können. In dieser zauberhaften Aura erleben wir die Stille dieses Wintertages besonders eindrücklich. Der westliche Abschnitt des Nordufers ist bekanntlich weniger naturnah, bald treffen wir auf etliche fleißige AfterWorker, latschen am Zaun des Strandbades entlang, erreichen neugierig zu Beginn der Blauen Stunde die betriebsame Baustelle der Regatta-Tribüne und queren die Staumauer zum Abschluss. Nicht nass geworden und die Rückfahrten verlaufen stressfrei. Auch das. Nice, friendly and funny day in grey hours, ein schöner Tag. Dank dafür. © Text/Bildslueart/BildKC🌞

04:10

20.1km

4.8km/h

70m

80m

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January 15, 2026

January 14, 2026 G&K☞ 🪶Under the Herons - By the Still Lake🏴‍☠️ 20km



Sometimes our G&K hiking Wednesday doesn't exactly present itself as the most favorable hiking day of the week, and today is no exception. It's raining in the morning, all the weather apps promise mild improvement later in the day

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January 7, 2026

Zwanzig Kilometer sind nicht immer gleich 20km, das lernen wir heute mal wieder auf unserer anspruchsvollen, zwanzig Kilometer langen Schneewanderung. Denn auf Schnee und Eis, später auch im heftigen Schneegestöber, ja Schneesturm, wandert es sich nicht ganz so leichtfüßig, auch scheint die feuchtkalte Luft das Atmen nicht zu erleichtern. Kurz und gut: Anstrengend. Kurz und besser: Geniale WinterWanderung. Treffpunkt kurz nach neun beim Bäcker in Vohwinkel mit dem guten Frühstücksangebot, vier Euro für ein belegtes Brötchen und einen mittleren Kaffee; gestärkt brechen wir, die Gustavstraße hinan, gen Südosten auf. Die Sonne scheint, der Schnee blendet, es kann überall und plötzlich glatt sein; es ist manchmal plötzlich so glatt, dass ich mich später einmal auf den Hintern setze, wir beide manches Mal ins Rutschen geraten. Außer einer leichten Fingerstauchung alles roger. Den Sonnenberg besteigen heißt, den Winter richtig betreten; mit jedem Höhenmeter ist die Welt tiefer verschneit, aufwärts queren wir den Friedhof Ehrenhainstraße in Richtung Nocken, wandern hoch über der A46 auf der imposanten Sonnenbergbrücke in unseren ersten, sehr reizvollen Winterwald des Tages hinein. Die sich anschließenden drei Kilometer sind sowohl Neuland als auch enttäuschend für uns. Mögen die Namen „Steinbachtal mit Teufelsklippen“ bei uns gewagte Assoziationen und Erwartungshaltungen erweckt haben, zu sehen gibt es von der Höhe viel Kahlschlag und die riesige Kläranlage Buchenhofen. Die einzige Aussichtsbank liegt voll im fetzig kalten Wind, an eine Aussichtsrast kein Gedanke, in Serpentinen führt der Weg uns hinunter bis fast an die Wupper, dort lässt uns das Halbgefrorene unter der Schneedecke jeweils einmal tief im eisigen Sumpf versinken und sofort beginnt der Anstieg durch das Steinbachtal hinauf zur Roßkamper Höhe. Von den Teufelsklippen sehen wir nix, nicht ein Horn. Eisig bläst uns der Wind ins Gesicht, als wir südlich über die Lützowstraße zum Gräfrather Lichtturm wandern, einem herrlichen Gebäude, an dem wir uns nicht satt sehen können. Schlagzeile RP: „Schnee-Walze rollt über NRW“. Und wir sehen sie kommen, die Walze, schwer, grau-schwarz und den Horizont überspannend, rollt sie von Westen heran, als wir, nach erst neun Kilometern, die zweite Pausenbank -und damit die letzte des Tages- vom Schnee befreien und mit unseren Matten bestücken, gerade unterhalb des Gräfrather Lichtturmes. Mit Beginn des Schneegestöbers gehen wir vorsichtig durch die Gräfrather Heide hinab in den historischen Ortskern, der, schon immer pittoresk, im dichten Gewirr des Schneesturms bilderbuchreif vor den verschneiten Augen steht. (Unsere „Apotheken-Gratis-Spass-Brillen“ werden heute zu Schneebrillen aufgewertet.) Bald haben wir die Korkenzieher Trasse erreicht, es beginnt ein Stück Komfortwanderung; zwar umsaust und bedeckt uns das wilde weiße Gestöber, aber die Trasse wurde kürzlich geräumt, auf der noch dünnen, jungfräulichen Schneeschicht läuft es sich wunderbar. Wenige „letzte Menschen“ begegnen uns, dann wird es über viele Meter einsam, bis kurz vor Vohwinkel treffen wir niemanden mehr. Mag so ein Gestöber viele Menschen fernhalten, wir sind mittendrin und es ist herrlich. So geht Winter. Im Eisenbahntunnel, schon auf Haaner Gebiet, machen wir eine Stand-Pause, abklopfen und durchatmen; es folgt die Querung der gefürchteten Vohwinkler Landstraße, dann schließlich treten wir in das tief verschneite Osterholz ein. Bald wird unser Pfad immer schmaler und unsichtbarer, keine Spuren führen den Blick, dann Baumsturz, Ende, Umkehr. Der nächste Pfad trägt uns bis an den Rand des Holzes, über die Krutscheider Obstwiese verlassen wir den Winterwald. Vohwinkel hat uns wieder, am Bahnhof trennen sich unsere Wege, beide sind wir sehr gespannt, wie sich die Rückfahrten wohl gestalten werden. Die verlaufen unerwartet reibungslos, wobei mich der 180er ob des Wetters von Kupferdreh über einen Riesenumweg direkt nach Burgaltendorf bringt: Die Niederweniger Höhe unpassierbar, kein Halt dazwischen, Großraumtaxi für drei Personen, cool. Was für ein großartiger Tag! Bedankt. © Text/Bildslueart/BildKC🌞

04:33

19.6km

4.3km/h

320m

320m

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January 8, 2026

January 7, 2026 G&K ☞ ☃︎Winter Hike☃︎Snowdrift & Devil's Cliffs☃︎



↻ Vohwinkel 20km/320m elevation gain



Twenty kilometers isn't always 20km, as we learned once again today on our challenging twenty-kilometer snowshoe hike. Hiking on snow and ice, and later in a heavy snow flurry, even a blizzard, isn't

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December 31, 2025

02:38

12.1km

4.6km/h

100m

120m

December 31, 2025

Oh man, now I have to think of a different route for my birthday, or go to Landsberg again.

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December 22, 2025

Letzte Wanderung vor den Festtagen, schon geprägt von dem Aufgabenreichtum vor denselben, deshalb kurz gehalten bei der Planung, aber nicht ohne Anspruch in Bezug auf die Höhenmeter; Steinberg und Landsberger Wälder bescheren uns ein stetiges Auf- und Ab, zugleich deckt die Tour einige der für uns in dieser Gegend interessanten oder beliebten Örtlichkeiten ab. Bedauerlicherweise ist KC🌞stark erkältet, somit angeschlagen, wir wandern langsam; dankbar bin ich, dass er unsere heutige Wanderung nicht geschmissen hat. Beginnend mit der Baustelle am Erdrutsch der nun wieder frei gegebenen S6-Strecke bei Hösel beginnt die Wieder-Entdeckungstour. Beeindruckt begutachten wir das neue Kanalsystem am Waldrand, das künftige Wassermassen vom komplett vernetzten und verschraubten Hang fern halten soll. Die freigelegten Bäume haben dankenswerterweise einen weißen Sonnenschutzanstrich erhalten. Am Ende über dem Tunnel versinken wir allerdings kurzzeitig im schlammigen Restbaustellen-Chaos, ich sogar in einem tiefen Schlickloch, bis zum Schienbein reicht der dünnflüssige, hellgraue Morast. Wunderbar, das Abenteuer kann beginnen. Wunderbar anschließend auch der moderate Anstieg auf der Niederbergbahntrasse gen Heiligenhaus, da lässt es sich angenehm marschieren, plaudern und auch mal pausieren. Der Steinberg das nächste Ziel, eine unserer Lieblingsbänke wartet on Top. Der Weg dorthin zieht sich, zwischen dem Isenbügler Kopf im Norden und dem südlich gelegenen Rinderbach wandern wir meist im Grünen aufwärts, gefolgt von einigen Straßen in Isenbügel, dann sind wir mutterseelenallein auf dem Steinberg, besetzen unsere Bank und vespern; genießen dabei den Blick ins diesige Ruhrtal bis zur großen Autobahnbrücke. Steil hinab führt der Bergpfad zurück zur Trasse, bislang sind wir ihn immer hinauf gekraxelt, einmal mehr zeigt sich, wie unterschiedlich die Wahrnehmung einer bestimmten Gegend von Richtung, Wetter (heute scheint die Sonne!) und Jahreszeit (jetzt ist die Landschaft transparent) abhängig ist. Und selbstredend nicht zuletzt von der Stimmung, die trotz Erkältung nicht die schlechteste ist. Was wäre der Jahresabschluss, ohne unserer „Schönen“ im Hof von Schloss Landsberg einen Besuch abzustatten. Auf dem Weg dorthin queren wir ein weiteres Mal den Rinderbach, durch die Laupendahler Senke, vorbei an der stillgelegten Rinderbacher Mühle, führt der Jakobsweg; dann schickt uns der eigene Plan steil über den Höseler Weg den Berg hinauf. Hakenschlag nach Nordosten, „Abstieg“ übers schieferglatte Felsgestein und schon stehen wir im Hof von Schloss Landsberg; ein wenig enttäuscht, schließlich stimmen die anderen Jahreszeiten hier ein fröhlicheres Lied an: Still erloschen alle Wasserspeier, nass und trüb das Laub am Boden; unsere Sitzmatten geben für heute das letzte auf der klatschnassen Holzbank. Und dann ist es trotzdem schön. Letzter Rest Ingwertee, Selbstgebackenes von KCs Gattin und freundschaftliche Gedanken unter Rückbesinnung auf 2025, das ein prächtiges Wanderjahr für uns beide war. 35 und mehr gemeinsame Wanderungen erlebt. Mehrere prächtige Wanderreisen genossen. Über 4000km mit dem Interrailticket durch Frankreich gedüst. Die 70km wandernd am Stück geknackt. Garzweiler mit 54km umrundet. (Meine „Challenge“ ü. 200 Wanderkilometer pro Monat geschafft.) Bedankt! Wir wünschen euch allen ein friedliches und freundliches Weihnachtsfest! Und ein phantastisches Wanderjahr in 2026! © Text/Bildslueart/BildKC🌞

03:38

15.0km

4.1km/h

220m

290m

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December 23, 2025

2025-12-22 G&K(25/35)☞

"S6 return" - "Christmas Hike"!



Hösel⇉ Steinberg⇉ Landsberg Castle⇉

Kettwig before the bridge 15km/220m elevation gain



Last hike before the holidays, already influenced by the many tasks ahead, therefore kept short in the planning, but not without its challenges in terms of elevation

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