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Holger went for a hike
August 22, 2026 at 04:29
06:12
15.1km
2.4km/h
90m
90m
Garmin fēnix 8 solar
Der letzte Tag. Mein Weg führt zuerst zum Qala Minor, dem dicken kurzen Minarett, das trotz seiner 28 m Höhe nur ein Minarett-Stumpf ist (Durchmesser 14 m); eigentlich sollte es mit 80m das höchste seiner Art werden. Die Medrese Muhammad Amin Khan ist in ein Hotel verwandelt wurden; sicherlich eine der besten Möglichkeiten, mit einer leerstehenden Medrese umzugehen.
Die Konya Ark-Festung direkt an der Stadtmauer ist der alte Palast des Khans (bis er um 1830 in den
Tasch-Hauli-Palast umzog,. s. gestern). Auch hier findet man schön geschmückte Iwane, Podeste für Jurten im Hof, bemalte Decken; die Ausstellung ist besser aufbereitet.
Die mächtige Lehm-Stadtmauer der Itschan Qala ist ein Highlight für sich. Mit 7..8m Höhe überragte sie die meisten Gebäude im Inneren weit. -
Uns überrascht das Denkmal der Trauernden Mutter außerhalb der Stadtmauer. Hier geht man der im Afghanistan-Krieg Gefallenen.
Noch ein Palast? Verrückterweise ja. Ende des 19. Ihr. wünschte die Khan-Familie sich einen neuen Palast, Geld war ausreichend vorhanden, Platz außerhalb der Itschan Qala gefunden, und so wurde der Ibrahim Hoja Palast bzw. Nurella Bay Saroy (um 1900) gebaut. Neue Materialien, aber herkömmliche Architekturprinzipien, alles zwei Nummern größer; neue, teure Ausstattung (Öfen aus Meißen! Möbel aus Deutschland, Geschirr aus Russland, Vasen aus China!). Der letzte Hof wäre eine coole Party-Location ;-) Im Palast ist eine Ausstellung mit Fotografien aus Choresmien (19.+20. Jhd.) und eine zu "Modern Art of Uzbekistan" untergebracht.
Durch die "äußere" Stadt laufe ich südwärts; die Häuser sind einstöckig, grau, günstig gebaut, keines wie das andere. Kurz vor dem Qibla Tosa Bogh- Palast, dem gleichzeitig zum Nurella Bay Palast entstandenen Sommergarten, ändert sich das Bild: neue Häuser mit gepflegten Gärten davor, ein neuer Park wird angelegt, ein Triumphbogen mit chinesischen Schriftzeichen und Konfuzius im Hintergrund: hier entsteht ein Neue-Seidenstraße-Projekt: eine chinesische Universität mit vier Fakultäten (Chinesisch, Tourismus Management, Business und Künstliche Intelligenz)! - Dafür ist der Garten-Palast geschlossen :-( (in chinesischer Hand??) (Übrigens ist auch die komplette Straße vom Bahnhof zur Altstadt samt aller Häuser neu gebaut und gehört zum Seidenstraßen-Projekt.)
Die Gegend ist dörflich und staubig. Rückzu passiere ich die erste Stadtmauer; an der zweiten (von Süden her besonders mächtig) wird neuer Lehmputz aufgebracht.
In der Itschan Qala besuche ich noch das Pachlawan-Machmud-Mausoleum - ein Traum in Blau, mit einer magischen Akustik im Hauptraum für einen Sufi-Volksheiliger aus dem frühen 13. Jhd.
Bye Bye Usbekistan.
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