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abgefahren...! went for a bike ride.
about 8 hours ago
Soweit die Räder tragen / Tag 23 Teil 2
Wie mit meinem Host besprochen verlasse ich früh um acht Uhr das Haus. Ich suche zuerst einen Supermarkt, sie haben aber leider noch geschlossen. Also muss es erstmal ein Teilchen von Bäcker sein. Die Stadt, die gestern so trubelig war, scheint noch zu schlafen, Verkehr gibt es jetzt wenig. Am Stadtrand muss ich laut Route die Schnellstraße überqueren, was aber nur mit den bekannten Treppenüberführungen geht und auf keinen Fall mit Fahrrad und Gepäck. Ich frage mich, wie die Türkei es mit der Inklusion hält. Scheint schwierig. Ich kann dann wenig später rüber und fahre ein wenig an der Schnellstraße entlang. Es ist inzwischen neun und die Supermärkte sollten aufhaben. Nur gibt es vorerst keinen. Ich gehe in einen kleinen Shop , kaufe Waffeln und Brot. Wenig später jubiliere ich, als dann doch einer am Wegesrand ist. Ich mache mir Kaffee und genehmige mir ein richtiges Frühstück. Ich habe schon einige Kilometer hinter mir, jetzt führt mich Komoot auf einer Gravelroad ein Kanälchen entlang. Ich merke es wird zunehmend lehmiger und ich versuche über eine Eisenbahnbaustelle zurück zur Straße zu gelangen. Keine Chance. Also baue ich das Rad auseinander und hole den ganzen Dreck der letzen Tage aus den Schutzblechen. Dadurch ist die Strecke jetzt sogar ganz gut zu passieren, bis ich vor einem riesigen Steinhaufen stehe. Hier wird gerade eine Autobahn gebaut und die führt direkt über meinen Weg. Naja Taschen runter und ein Schäfer hilft mir das Rad auf die Baustelle zu wuchten. Auf der anderen Seite gehts einfacher. An einer Tankstelle werde ich vom Besitzer herangerufen, ich solle Pause machen und einen Tee trinken. Ich nehme die Einladung gerne an und sitze in der Sonne. Der weitere Tag verläuft traumhaft. Meistens Sonnenschein, moderate Steigung bis auf über 1000 Meter, interessante Hügelformationen. Ach, so schön kann ein unspektakulärer Tag sein. Zelt aufgebaut, heute Nacht geht es an die 0 Grad.
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abgefahren...! went for a bike ride.
about 14 hours ago
Soweit die Räder tragen / Tag #23 Teil 1
Beschreibung in Teil 2
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abgefahren...! went for a bike ride.
a day ago
Soweit die Räder tragen / Tag #22
Schnee, es fällt Schnee!!! Ich kann es kaum glauben, mitten im April. Aber von vorne. Der Tag begann entspannt an meinem herrlichen Campingspot. Die Sonne kommt raus und der Blick ist phantastisch. Heute beginnen wir mal mit einer wilden Abfahrt, die zwar Spaß macht, aber mir wird fast ein bisschen kalt dabei. Das sollte sich bald ändern. Nach Inhisar gibt es schon die ersten Höhenmeter.Es sind ungefähr 1500 heute, habe ich durchgerechnet. Was sich wieder landschaftlich um mich herum abspielt ist ein wahres Feuerwerk an verschiedenen Gesteinsformationen. In Inhisar gehe ich erst mal einkaufen und versuche mich so gut es eben geht für den weiteren Tag zu stärken. Die Stadt ist lebendig und ich sitze eine zeit lang auf dem Marktplatz und lasse mich von der Sonne wärmen. Doch irgendwann muss ich ja mal in den Berg. Heute soll es auf 1170 Meter gehen, ich bin auf 220. Na dann mal los. Es geht heftig los und ich mache immer bei 100 absolvierten Höhenmetern eine kurze Trink/Esspause. Nach einigen Kilometern stelle ich dann 2 Dinge fest: 1. Die Route von Komoot verlässt den Asphalt, inzwischen ein totales Alarmsignal für mich! Und 2.: Vor mir zieht Wetter auf. Ich entscheide mich, die Parallelroute zu nehmen, um nicht wieder im Schlamm zu versinken. Um das Wetter komme ich allerdings nicht herum. Schneeregen setzt ein, ich bin ein wenig fassungslos, verbunden mit stürmische Böen im Gegenwind. Ich mache eine Pause um nicht auszubrennen. Dann ist es vorbei und die Sonne kommt wieder heraus, für mich die Gelegenheit die restliche 400 Höhenmeter zu fahren, wobei natürlich die Straße dann auch noch zur Garvelroad wird. Kein Asphalt mehr und ich bekomme leichte Lehmpanikattacken. Aber es geht, man kann es fahren, auch wenn es mühsamer ist und inzwischen richtiger Schneefalle eingesetzt hat. Es ist Nachmittags gegen 16 Uhr und ich habe gerade mal 30 Kilometer geschafft. Es fehlen aber nur noch 130 Höhenmeter, dann geht es 30 km bergab nach Eskeshir, so weit soll es heute schon gehen, die letzten Tage haben ja Zeit gekostet. Da hält neben mit ein Kleinbus für Personentransport ohne Passagiere und die Beiden Fahrer fragen mich, wo es hingehen soll. Ich sage nach Eskeshir und sie bedeuten, dass sie das nicht dürfen, aber im Handumdrehen sitze ich mit all den Taschen und dem Fahrrad hinten im Bus und werde hinabgefahren. Landschaftlich ist es jetzt nicht so spektakulär, so dass ich gut darauf verzichten kann, das zu fahren. Zumal es hier unten inzwischen regnet. Ich werde noch auf einen Tee eingeladen und mache mich dann auf den Weg in einen Outdoorshop, ich brauche eine neue Kartusche für den Kocher, die ist seit 2 Tagen leer. Das Wetter wird immer useliger und so beschließe ich heute hier zu bleiben und die letzten Tage zu verarbeiten, duschen, waschen, ein günstiges AirBnB ist gebucht. Winter in der Türkei.
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abgefahren...! went for a bike ride.
2 days ago
Soweit die Räder tragen/ Tag #21
Neuer Tag, neues Glück. Ich werde es heute wieder versuchen durch den Lehm über den Berg zu kommen. Früh morgens klingelt der Wecker und ich mache eine kurze Runde zu Fuß, es könnte funktionieren. Ich packe meine Sachen ein und muss darüber nachdenken, dass auch wenn ich Zeit verloren habe, ich dafür ein ganz besonderes Geschenk bekommen habe. Das Dorf hat mich 1 1/1 Tage aufgenommen. Ich war Teil dieser Gemeinschaft. Ich war anwesend wenn die Männer gebetet haben, ich habe mit ihnen mit Händen und Füßen diskutiert, auch mit den Frauen. Ich habe die Schäfer den ganzen Tag immer wieder getroffen. Das Dorf hat Anteil genommen an meinem Mahleur und zum Schluss bringt mir heute morgen ein Mütterchen noch ein Frühstück. Ich bin dankbar für diese Erfahrung. Der Weg durch den Lehm führt ausschließlich über das Schieben ohne Taschen und Demontage des vorderen Schutzblecha. Zwei Stunden hat es gedauert, dann war ich oben. Das Notigste gereinigt und dann mit guten Mut in die Abfahrt. Unglaublich- ich erreiche Asphalt. Nach Nachfragen bei Dorfbewohnern ändere ich die Route und fahre lieber einen Umweg, als wieder im Lehm zu stecken. 500 Höhenmeter und eine wunderschöne Landschaft. Dann muss ich geht es hinab nach Gölpazarı, wo ich erstmal einkaufe und einen kurzen Stopp mache. Ich rede mit mehreren Leuten über den weiteten Weg und alle bestätigen, dass der nächte Anstieg auch asphaltiert ist, ein Polizist warnt mich aber vor dem Anstieg. Ich sage, dass ich faszschon weiß und mache mich weiter auf den Weg. Nochmals 580 Höhenmeter, ich muss sagen, der Ruhetag war gzt für die Beine. Ich bin fasziniert, wie schnell die Gesteinsformationen wechseln, immer wiedr ein völlig anderer Ausdruck. Toll! Da beende ich die Tour an einem herrlichen Spot, baue das Zelt auf und mache ein Feuer. Morgen um 6 soll es ein bisschen schneien.🙃
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abgefahren...! went cycling.
3 days ago
Soweit die Räder tragen / Tag #20
ABBRUCH !!! Der Boden ist so aufgeweicht, dass ich nicht durchkomme. Nach Diskussionen mit den Frauen des Dorfes, die meinen, ich solle zurück und dann über die Landstraße, was einen Weg von 30 km zurück und die Abfahrt aller Höhenmeter von gestern bedeuten würde, einige ich mich schließlich mit Veysel, meinem Muezzin, dass ich einen Ruhetag mache und morgen weiter fahren werde. So ist es manchmal.
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4 days ago
Soweit die Räder tragen/ Tag #19
Es fiel mir heute mir heute morgen nicht leicht, mich von Bahadir und seiner Familie zu verabschieden. So warmherzige Menschen, so ein toller Abend und nun heißt es nach einem gemeinsamen kurzen Frühstück schon wieder trennen. Sie müssen alle aus dem Haus. Zum Glück hatte ich gestern Abend noch die heutige Tour recherchiert und herausgefunden, dass ich auf den ersten 11 Kilometern nie unter sieben, aber bis zu zwanzig Prozent Steigung haben werde. Das hatte ich mit Bahadir noch besprochen und er schlug vor, die Landstraße zu nehmen, das würde sicher gehen. Also mache ich mich um halb zehn auf den Weg und fahre zuerst an dem malerischen See Sampancas entlang. Eine traumhaft Stimmung. Im Anschluss wende ich mich dann wieder den Bergen zu, dieses Mal den türkischen. Leider ist die Landstraße wieder eher eine Autobahn, sicherlich als vierspurige Schlagader zwischen Instanbul und Ankara angelegt. Ein wenig Gegenwind kommt auch noch dazu, ich bin trotzdem froh, diesen Weg genommen zu haben. Allmählich umschließen mich auch wieder die Berge und als ich von der Trasse auf kleine Nebenstraßen abbiege, kommen auch gleich wieder über 500 Höhenmeter auf mich zu. Der Anstieg ist lang und stetig, ich genieße es aber nach den den letzten Tagen mal keine Autos oder Menschen und Häuser um mich herum zu haben. Die Landschaft tut ihr übriges, schöne Felsformationen und immer wieder überraschende Perspektiven. Die Bauern fahren mit den Traktoren den Berg hoch - was die wohl über den Verrückten und sein Fahrrad denken? – meistens grüßen sie freundlich. Nach dem zweiten Anstieg und die Aussicht auf Regen in der Nacht fange ich an einen Unterschlupf für das Zelt zu suchen. So ganz im nirgendwo möchte ich mit dem kleinen Zelt die Nacht nicht bei diesen Aussichten verbringen. In einem Dorf frage ich eine jungen Mann ( mit Google Translator) , er überlegt und sagt, ich könne im Obergeschoss der Moschee schlafen. Ich bin fassungslos: Das hätte ich nie gedacht, was für ein Glück und ich finde es ist eine Ehre. Aber so sind die Menschen: zugewandt, meistens zumindest.
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5 days ago
Soweit die Räder tragen / Tag #18 Teil 2
Berschreibung siehe Teil 1
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5 days ago
Soweit die Räder tragen / Tag #18 Teil 1
Einen guten Start gibt es am Morgen im Sozialzentrum. Ich koche mir einen Kaffe und bereite wie üblich alle Dinge vor. Ich weiß, dass am Anfang einige Anstiege anstehen, hoffe aber auch, dass ich dann aus dem Großraum Istanbul schnell raus bin. Es fühlt sich auch von Anfang an gar nicht so schlecht an. Der erste Anstieg ist gleich relativ knackig, aber ich verliere nicht die Ruhr und sehe das erste Mal in der Türkei richtigen Wald auf den Hügeln. Auch die Hochhäuser verschwinden, dafür komme ich an einigen Steinbrüchen vorbei. Die Langschaft hat sich aber jetzt wirklich verändert, es wird zunehmen hügeliger und beim Blick richtig Süden ist immer mehr ein Bergmassiv zu erahnen. Da werde ich wohl auf dem Weg nach Kapadokien rüber müssen. Inzwischen habe ich auch einen Fahrradladen recherchiert, der mir bei meinem Problem mit dem kleinen Kettenblatt helfen könnte. Bis Kocaeli sind es aber noch einige Kilometer und ich wundere mich immer wieder über die Routenführung von Komoot, die mich unglaublich steile Anstiege schieben lässt und dementsprechend rasante Abfahrten bietet, was bei den hiesigen Straßenverhältnissen nicht unbedingt ein Vergnügen ist. Auf einer dieser Abfahrten muss ich wohl meine Isomatte verloren haben. Aber das ist nicht wirklich schlimm, der Decathlon ist auch gleich in der Stadt. Die Reparatur in der Werkstatt zieht sich in die Länge, weil es nicht bei dem Ritzel bleibt, nein, auch das Tretlager und die Kassette müssen gewechselt werden. Eigentlich hätte ich gerne die Stadt noch ein wenig aufgenommen, aber in Sapanca wartet schon mein Host mit seiner Familie mit dem Essen auf mich, also rasch noch eine Isomatte gekauft und dann Gas geben zu den Gastgebern. Sapanca liegt malerisch am See, umgeben von Bergen, es scheint ein Ski und Touristenparadies zu sein. Ich verbringe einen tollen Abend bei meinen Gastgebern und hoffe, dass nun erstmal alles wieder nach Plan läuft.
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5 days ago
It feels good to meet people who help in uncomfortable situations on a multi-day tour. During my Munich-Venice tour, the speedometer/control unit of my e-bike failed shortly before Innsbruck. So, no more support from the electric motor. The bicycle weighed 50 kg with luggage. It was still 40 km uphill
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abgefahren...! went for a bike ride.
6 days ago
Soweit die Räder tragen / Tag #17
Den Vormittag habe ich noch etwas im Apartment vertödelt, in Ruhe gefrühstückt und alle Sachen in Ruhe sortiert. Dann wurde das Fahrrad heruntergeschleppt und langsam die heutige Etappe begonnen. Eine kurze rasante Abfahrt ins Stadtzentrum, schnell noch einige Einkäufe erledigt und dann ging es auch schon zur Fähre, die mich über den Bosporus bringen sollte. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm und ich eine große Freude und Leichtigkeit stellt sich ein. Im Grunde fahre ich die ganze Zeit an der Promenade am Meer entlang und ich habe den Eindruck, dass ganz Istanbul seinen Sonntag hier verbringt. Ich bin ja jetzt in Asien fällt mir auf und ich empfinde diese Seite von Istanbul als wesentlich entspannter. So mache ich hier und da eine Pause und freue mich an dem Anblick des Meeres, soll es doch heute der letzte Tag sein, den ich am Mittelmeer verbringe. Als es dann ins Land geht, fangen die starken Steigungen wieder an, und ein Gräusch lässt mich böses erahnen: unter starker Spannung macht die Kette auf dem kleinsten Ritzel Geräusche. Ich hatte ja gestern die Kettte ausgewechselt und nun scheint das kleine Ritzel runter zu sein. Hätte ich das schon in Istanbul festgestellt, hätte ich mich noch um ein neues gekümmert, aber hier? Sämtliche Fahrradläden, die ich heute noch anfahre, sind entweder geschlossen, oder Schrauberbuden, die so ein Teil nicht haben. Immerhin kann ich es noch benutzen, weas bei solchen Steigungen Gold wert ist, aber woher ein neues kommen soll, vor Simones Ankunft in Tiblissi, weiß ich noch nicht. Trotzdem ist der Tag angenehm, allerdings hört die Stadt nicht auf und ich kann keinen Campingspot finden. Vor dem letzten großen Anstieg, sehe ich links einen Spielplatz und rechts ein etwas offizielles Gebäude, in dem ein paar Männer sitzen. Vor dem Haus gibt es etwas grün. Ich halte an, kehre ein und frage, ob ich mein Zelt aufbauen kann. Natürlich, lautet die Antwort, ich könne aber auch in dem Haus übernachten. Es handelt sich um das Zentrum einer sozialen Assotiaation, die sich zur Aufgabe gemacht hatt, dass die Anatolier, die nach einem Erdbeben vor 40 Jahren hierhin übergesiedelt wurden, nicht wieder zurück müssen, wie es geplant ist. Es wird Lamacun bestellt, einer nach dem anderen kommt vorbei und wir haben einen wunderbaren Abend.
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abgefahren...! went for a hike.
7 days ago
Gang zur blauen Moschee und zur Hagia Sofia
Leider ist die Kuppel wegen der Renovierung nicht zu sehen, trotzdem sollte jeder der in der Stadt ist, die gesehen haben.
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a day ago
@abgefahren...! Great community experience. Your report and your photos are impressive. I admire your perseverance 👍
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