
Have your own adventure with the #1 outdoor app today.
Wanderro u t e went on an adventure
September 4, 2026 at 07:48
03:05
16.8km
5.5km/h
450m
440m
Die ganze Nacht hat es geregnet, während wir frühstücken klart es auf! Schon mit Sonnenschein steigen wir in unseren Bus, der uns nach Bergen fährt. Und dort lernen wir unseren heutigen Stadtführer kennen, ein gebürtiger Weimarer, der seit 24 Jahren hier lebt. Und dann geht’s auch gleich los, der absolute Wahnsinn. Wir bekommen satte zwei Stunden so viel erzählt, dass uns die Ohren klingen. Aber das Ganze auf eine tolle Art, dass wir nicht genug davon bekommen können. Selbst bei einem kurzen Fotostopp - bei dem wir fast vergessen zu fotografieren - werden wir mit Informationen, gespickt mit viel Sprachwitz und Anekdoten versorgt. Also wer in Bergen mal einen Stadtführer braucht, bucht ihn! Frank-Ulrich! Und dann erfahrt ihr alles, was wir auch erfahren haben. Nach der Fahrt kreuz und quer durch die Stadt, laufen wir mit ihm noch gemeinsam durch die Gassen der bunten Häuser. Wir lernen dabei auch das eine oder andere aus der norwegischen Sprache. Bei männlichen Wörtern steht nicht ein ‚der‘ davor, sondern es wird ein ‚-en‘ angehängt … - und „männlich“ sind 80 % der norwegischen Wörter, so sagt er. Viele Wörter erkennt man, wenn man sie laut vorliest, oft fehlt nur ein Buchstabe - Haus hus, Maus mus, Eis is. Schließlich verabschieden wir uns und fahren nun mit der Fløibanen, einer Standseilbahn vom Stadtzentrum auf den Berg Fløyen. Oben angekommen, sind wir vom Blick hinunter auf die Stadt und den Byfjorden – den Fjord direkt vor der Stadt - total begeistert. Und immer noch scheint die Sonne. Ein paar Wolken dazwischen führen zu einem ständigen Wechsel, Jacke an, Jacke aus. Aber egal, es regnet schließlich nicht. Wieder unten in der Stadt angekommen, schlendern wir nun noch selbst durch viele Straßen, machen Rast am Lille Lungegårdsvannet, einem kleinen See mit Springbrunnen. Direkt daneben findet jetzt das Matfestival statt. Ein „Ess-Festival“. Super! Wir erhaschen da und dort eine Kleinigkeit zum Naschen - perfekt, um den langen Nachmittag zu überbrücken. Und zum Schluss schlendern wir nochmal durch alle Gassen zwischen den bunten Häusern und „schwänzeln“ durch alle Geschäfte, egal ob Galerie, Antikes, Gestricktes, ob Kitsch oder Kunst, selbst ein Weihnachtshaus - das Julehuset - durchstöbern wir. Ich leiste mir in einem der Geschäfte ein paar schöne norwegische Klappfäustlinge. Na, was ist das? Die Finger stecken zur Hälfte im Handschuh, drüber der Fäustling, eben abklappbar, perfekt für künftige winterliche Fototouren für meinen Panoramakalender. (Etwas ähnliches habe ich ja schon für die nicht ganz so kalten Wintertage,). Schließlich laufen wir noch gemütlich durch die Festung Bergenhus. 1944 explodierte direkt davor ein mit Sprengstoff beladenes Frachtschiff.. Die Detonation war so gewaltig, dass Teile der Festung schwer beschädigt wurden – und ein Stück des Ankers rund drei Kilometer weit bis hinauf auf den Sandviksfjellet geschleudert wurde. Dort liegt es wohl noch heute. Eine Geschichte, die wir ohne unseren Stadtführer wohl nicht erfahren hätten. Kurz vorm Einsteigen in den Bus, der uns zurück zum Hotel fährt, fallen zweiundzwanzig Regentropfen, für die Bergener ist es damit wieder ein Regentag …
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (320 m)
Lowest point (0 m)
Sign up to see more specific route details
Sign up for free
Comments
Want to know more?
Sign up for a free komoot account to join the conversation.