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Rudi πΊπ¦ went gravel riding
August 16, 2026 at 08:08
04:22
88.9km
20.3km/h
59.8km/h
1,030m
840m
Doris will mal wieder unsere liebe Freundin in Stockreit besuchen. Da bin ich gern dabei, denn so kann ich mal woanders graveln, und diese Strecke kenne ich bisher ausschlieΓlich auf Asphalt.
Die Route ΓΌbernehme ich unverΓ€ndert von Komoot als Gravel-Route von A nach B. Ich bin gespannt.
Ich komme ein bisschen spΓ€ter los als gedacht und lasse gleich mal am Anfang ein ΓΌberflΓΌssiges StΓΌck Gravel weg; stattdessen fahre ich auf der StraΓe nach HΓΆherberg. Dann wie so oft in den letzten Wochen in die Filzen rein, an Kanada vorbei und weiter Richtung Osten. Irgendwann lande ich auf einem Golfplatz, wo sogar Betrieb ist, aber keiner stΓΆrt sich an mir.
Ich lande an dem Einschnitt, der zur Attel runtergeht; normalerweise fahre ich den aufwΓ€rts, daher erkenne ich ihn erst nicht.
Ich lande am Inn und fahre auf dem Inn-Radweg bis zur InnbrΓΌcke bei GriesstΓ€tt, dort quere ich und fahre abwechselnd auf Gravel und Asphalt. Amerang umfahre ich drollig unter einer EisenbahnbrΓΌcke. Teilweise ist die WegfΓΌhrung abenteuerlich, nicht immer ist der Weg gut zu erkennen. Einmal muss ich schieben, weil der Weg so steil und gerΓΆllig ist.
Nach gut 50 km bin ich richtig fertig; aber ich finde auΓer Wasser an einem Kuhstall keine Verpflegung. Erst in Seebruck am Kiosk kann ich dann mit Karte zahlen und gΓΆnne mir eine Fischsemmel mit 2 Spezi. Es ist so ungemΓΌtlich an der Kreuzung (der Kiosk wirbt als Motorradtreffpunkt), dass ich alles runterschlinge und -schΓΌtte und gleich wieder aufbreche. Erst weiche ich von der Route ab und bleibe auf der StraΓe, fahre dann aber wieder an den See zurΓΌck.
Doris ist inzwischen schon angekommen und fΓ€hrt mit der Freundin zum Baden an den Weitsee. Ich bin neidisch.
Endlich erreiche ich die Traun; dort suche ich mir eine geeignete Stelle und lege mich in kompletter Montur, samt Sandalen, ins kalte Wasser. "FUCK YEAH!" entfΓ€hrt es mir.
Doris ist jetzt auf dem RΓΌckweg vom Weitsee nach Stockreit, ich muss weiter, zum Kaffee.
Aber da ist noch der Monster-Anstieg hinter HΓΆrgering, wo sich der Weg rechts (Asphalt) und links (Gravel) teilt. Ich nehme Asphalt, das ist steiler. 23 % sehe ich auf dem Display, bevor ich mit klopfendem Herz absteige. Ich beschlieΓe, nach dem Verschnaufen zu schieben, weil ich eh nicht mehr aufsteigen kΓΆnnte.
Oben sinniert ein Γ€lteres Ehepaar mit E-Bikes, ob sie auf dem Gravel abfahren sollen. Ich rate ab, weiter unten kam vorher ein anderes Ehepaar auf dem Schotter ziemlich in Schwierigkeiten -- die Leute kΓΆnnen halt nicht bremsen, hauen immer voll die hintere Bremse rein und wundern sich, dass sie rutschen.
Die Route will mich am Skilift entlang fΓΌhren, aber natΓΌrlich nehme ich die Direttisima bis zum Hof -- die 17 % gehen noch gerade so. Eine der Ziegen der Freundin turnt ΓΌbermΓΌtig auf der ZiegenhΓΌtte rum. Ich bin fix und fertig und freue mich auf den Apfelkuchen und die Katzenhorde.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (700Β m)
Lowest point (450Β m)
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