Recent Activity
Rudi 🇺🇦 went for a hike.
about 23 hours ago
Spaziergang zur goldenen Stunde 11.04.2026
Das lange Licht ausgenutzt; mit den Rädern nach Straußdorf, um mal einen anderen Einstieg zu haben. Der Schaufachgraben faszinierend wie immer, neuen Weg entdeckt, der dann ein bisschen durchs Dickicht führte. In Ast dann auf einen längeren Ziehweg und dann über schöne kleine Wege zu den Rädern zurück. Kurz vor 8, noch ist es hell. Sommerzeit!
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Rudi 🇺🇦 went for a bike ride.
a day ago
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Rudi 🇺🇦 went cycling.
4 days ago
Auto aus der Werkstatt 08.04.2026
Das wäre bei diesem herrlichen Wetter unter anderen Umständen eine längere Runde geworden, aber es wartete leider noch abendliche Arbeit.
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3 days ago
Only now, via the Home button, have I realized that I haven't been receiving tour notifications by email for quite some time. 🤬 I'll have a lot to catch up on now.
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Runde östlich vom Inn 05.04.2026
Trotz der mittlerweile hohen Dieselpreise werfen wir die Räder in den neuen Caddy und fahren nach Bachmehring, südlich von Wasserburg. Dort ist praktischerweise die Staße gesperrt, wir parken direkt an der Absperrung und radeln los. Wunderschöne kleine Straßen führen in Richtung Amerang, dann weiter zum idyllisch gelegenen Höslwang. Hier beschließen wir, nach nur 20 km, Mittag zu machen, denn so schnell kommt wohl keine Wirtschaft mehr. Die Terrasse füllt sich zusehends, wir hatten Glück. Zwischen Hartsee und Pelhamer See queren wir die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte im Wald, dann geht es westwärts gegen den Wind. Auf dem Radweg liegen, in 200 m Abstand, zwei zertrümmerte Flötzinger-Bierflaschen. Ich sammle fluchend die Scherben auf. Das war natürlich Absicht, vermutlich aus einem fahrenden Auto heraus. Kurz vor Vogtareuth wenden wir uns nach Norden, und der Wind wird nur noch zu einem Seitenwind. In Vogtareuth kehren wir im Café Hiesig ein, gegenüber des Ronald McDonald Hauses, wo die Familien schwer kranker Kinder untergebracht sind, die in der nahe gelegenen Klinik behandelt werden. Viele kommen mit ihren Eltern heute hierher ins Café. Als wir aufbrechen wollen, ist mein linker Handschuh verschwunden. Wurde er vom Wind weggeweht? Wir durchsuchen das ganze Gelände weitläufig, ein offensichtlich geistig behinderter junger Mann spricht mich an. Ich erkläre ihm, was los ist; er nickt verständig und verwickelt mich gleich in ein Gespräch. (Woher ich denn sei, von wo ich geradelt sei, ob es einen Radweg gebe?) Von rechts tritt eine Person heran, ich drehe mich um und schaue verblüfft in das Gesicht meines Gesprächspartners. Die beiden lachen: "Wir sind Zwillinge!" Auch der Zwilling ist geistig behindert, sie sind, erzählen sie, mit ihren Eltern und anderer Familie hier Nach ein paar weiteren Minuten Gespräch (und inzwischen halbherzigen Suchens) brechen wir auf, der Handschuh taucht nicht wieder auf. Der Rest der Strecke ist gelegentlich noch recht steil, aber der Wind schont uns jetzt. Im Westen ziehen vereinzelt dunkle Wolken auf, kurz vor unserem Parkplatz werden wir tatsächlich leicht nass. Als wir im Auto sind, beginnt es stärker zu regnen. Ich nehme meine Kappe ab, und der gesuchte Handschuh fällt mir in den Schoß.
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5 days ago
Nice story! 👍😁
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Rudi 🇺🇦 went cycling.
April 3, 2026
Auto wegbringen und Spinning Versuch 03.04.2026
Kurse im Studio buchbar, fallen aber wegen Karfreitag aus. Nach 10 Minuten alleine abgebrochen; da hätte ich besser auf der Straße bleiben sollen und mich nicht so beeilen müssen. 😕
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April 3, 2026
Happy Easter everyone and don't eat too many sweets
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Feierabend 01.04.2026
Erschöpftes Stolpern durch den Dobelwald. Mögen die Feiertage bald kommen!
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April 2, 2026
Good notice! 👍
But this person probably doesn't reflect on what kind of person they want to be, otherwise they wouldn't have done it in the first place...
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Rudi 🇺🇦 went gravel riding.
March 31, 2026
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Rudi 🇺🇦 went cycling.
March 29, 2026
Von Bédoin nach Avignon 29.03.2026
Wie schon letztes Jahr muss der Wind in die Planung einbezogen werden. Er wird meist von der Seite kommen, und die Stärke kann 40 km/h und mehr betragen. Ich verwende also tatsächlich die [Tour vom letzten Jahr] als Vorlage, da sie durch Carpentras geht. Dort könnte ich nach etwa 15 km auf den stündlich abfahrenden Zug wechseln, falls es dramatisch wird. Ich fahre diesmal alleine. Daniel hat einen früheren Zug und ist schon eine Stunde vor mir los; der Rest ist bereits in Avignon oder wird im Lauf des Tages abfahren. Nach einem kleinen Frühstück im altbekannten Café an der Kreuzung mache ich mich um 7 Uhr auf. Bédoin füllt sich bereits wieder, heute ist der zweite Tag der Trail Run Meisterschaften. Beim Rausfahren aus der Ortschaft strömen Läufer und Zuschauer in der Dämmerung aus den Quartieren in die Stadtmitte. Der Wind ist noch einigermaßen sanft, und meist habe ich ihn sogar im Rücken. Er treibt mich bis 40 km/h an, nicht schlecht. Aber ich lasse die Hände meist am Lenker und nicht auf dem Auflieger, weil gelegentlich doch Böen von der Seite kommen. Ich passiere die Stelle vom Sturz letztes Jahr; der Fahrbahntrenner aus Beton vor dem Kreisverkehr ist wirklich schlecht zu sehen. Bald bin ich in den Vororten von Avignon, überall liegen Äste und anderes Zeug (Straßenabsperrungen!) herum, die der Wind durch die Straßen getrieben hat. Auf dem nicht durchgängig asphaltierten Radweg liegt ein großer Baum quer; er ist gegen den Wohnblock daneben gestürzt. Schon vor 10 Minuten hat der Wind wieder dramatisch an Stärke zugenommen, den möchte man jetzt nicht von der Seite haben! An einer Boulangerie frühstücke ich nochmal zusammen mit einem Taubenschwarm, dann bin ich schon am Bahnhof. Dort sitzt Philipp mit seinem Rad; und gleich kommen noch Stephan und Christoph dazu. Ich beginne, gelassen mein Rad einzupacken, da macht mich Stephan auf die Uhrzeit aufmerksam: Verdammt, es ist ja schon 10 Uhr! In 22 Minuten geht der Zug. Aber ich bekomme alles gut hin und mache mich auf den Weg zum Bahnsteig. Als ich die Treppe hinaufgekeucht bin, rechts das Rad am Riemen auf der Schulter, links zwei Taschen in der Hand, schaue ich auf den Wagenstandsanzeiger, um meinen Waggon zu suchen. Ich muss ein wenig gekeucht haben: Eine gepflegte junge Frau, leger gekleidet, fragt mich auf Französisch, ob sie mir helfen kann? Ich bedanke mich und verneine, bei der Einsteigesituation würde das kompliziert, und ich komme gut zurecht. Trotzdem erwacht wieder einmal meine Begeisterung für die französische Zivilität. Kaum bin ich auf den Bahnsteig getreten, erfasst mich der Wind; das Fahrrad in der Tasche wirkt wie ein Segel. Ich kann mich elegant aus dem Sturm drehen. Im Zug ist ein ganzes Regalfach für das Rad frei, perfekt. Ich dirigiere Koffer der nach mir Kommenden unter mein Fahrrad, sonst wären sie obenauf gelandet. Das Abenteuer ist leider schon wieder vorbei, wobei jetzt die Fahrt mit der DB ansteht... In Straßburg steige ich mit Stephan nach Appenweier um, ab da gilt das Quer-durchs-Land-Ticket. Der Zug ist sehr voll, und auch leicht verspätet. Ich montiere hier im Zug mein Fahrrad, damit die Umstiege leichter werden. Den Umstieg in Karlsruhe (17 Minuten Umsteigezeit) schaffen wir trotzdem. Von Karlsruhe nach Stuttgart baut sich eine Verspätung von 29 Minuten auf, die meine üppigen 35 Minuten Umsteigezeit fast zunichte macht. Zum Glück sind wir vorne eingestiegen (dank des ortskundigen Stephan), sodass ich im Kopfbahnhof Stuttgart nur wenige Meter zum nebenan abfahrenden Zug nach Ulm habe. Das Fahrradabteil fehlt diesem heute, was niemanden interessiert. Die letzte größere Hürde ist der Gleiswechsel in Ulm über die steile Treppe, dann bin ich schon unterwegs nach München. Dort bringt mich der Salzburger Zug auf die Minute pünktlich nach Grafing (0:14 Uhr). Damit hatte ich nicht gerechnet!
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Rudi 🇺🇦 went cycling.
March 28, 2026
Von Bédoin über die gorges de la nesque fast zum Ventoux 28.03.2026
Die Vorhersage für heute ist ganz gut; es soll zwar nicht brilliant werden, aber am Ventoux sind Mittags Plusgrade angekündigt. Und der Wind soll erst im Lauf des Tages zunehmen. Erst mal muss ich aber auf die gute Margriet warten, die mir meine Kopfhörer nach Bédoin bringt. Sie schrieb, dass sie mir eine Nachricht schickt, sobald sie in "Pista" ist. Ich nehme an, dass das eine Ortschaft kurz vor Bédoin ist, und setze mich ins Café zum Frühstücken. Ich bin schon in voller Montur und gepackt für den Ventoux. Im Café sitzen viele Randonneure, außerdem ist im Ort Trubel, da heute Trail Run Meisterschaften zum Ventoux stattfinden. Wie geplant kommt die Nachricht: "I am at Pista." Nun schaue ich auf Maps nach, wie weit diese Ortschaft ist, finde aber keine. Lediglich ein Café in Bédoin wird mir angezeigt, aber das verwerfe ich als Möglichkeit... Nach einigem Hin und Her stellt sich aber heraus, dass es sich genau um dieses [Pista] handelt... Eine Viertelstunde habe ich Margriet warten lassen; zum Glück nimmt sie es mit Humor. Wir frühstücken dort Kaffee und Kuchen, und ich kaufe mir eine neue Kappe -- meine alte aus Freiburg von 2023 ist inzwischen unansehnlich und zu eng, vermutlich eingegangen. Das Café wird von einem paar Fahrradenthusiasten geführt und hat sehr schöne, sonnige Sitzplätze draußen. Nach einiger Zeit kommen Christoph und Stephan, von denen ich mich eigentlich schon verabschiedet hatte, und setzen sich dazu. So vergeht der Vormittag angenehm, und ich beschließe, nochmal in die Ferienwohnung zu fahren und vorsichtshalber doch die Powerbank mitzunehmen, damit ich nicht in Schwierigkeiten komme. Außerdem werfe ich etwas Ballast in Form von dicken Handschuhen und Mützen ab, denn es ist schon sehr warm. Stephan überredet mich, mit ihnen aufzubrechen, denn er und Christoph wollen zwar nach Avignon wechseln, aber über Sault, und das liegt auf der Route. Es dauere nur eine halbe Stunde, dann hätten sie gepackt... Christine und Thomas wollen auch zum Ventoux und schließen sich an. Kurz nach 12 brechen wir dann tatsächlich auf... Ich habe eine Route von Ulrich bekommen, die die Gorges de la Nesque und den Ventoux zu einer Rundtour vereint. Die Anfahrt zum Startpunkt geht über eine steile Betonrampe, man wundert sich über die Streckenführung, denn das ginge direkter. Stephan, der vorausfährt, stößt einen Wutschrei aus: Die Betonpiste geht jetzt in eine Gravelroute über. Nichts, was wir mit unseren Rennrädern fahren wollen. Wir drehen um, und unten an der Hauptstraße beschließt man spontan, doch direkt nach Avignon zu fahren. Christine und Thomas fahren auf direktem Weg zum Ventoux, während ich mich in Richtung Sault aufmache. Ulrichs Route will mich noch mehrmals auf zweifelhafte Pisten lenken, die ich verweigere. In Villes-sur-Auzon entferne ich die ganzen Wegpunkte in Komoot und lade die Route neu auf den Coros: Jetzt wird ein Schuh draus! Ich beginne, die Route wiederzuerkennen: Hier bin ich mit Olli 2023 den denkwürdigen 200er von Nyons, den "[Pitchoun]", gefahren. Natürlich, die Gorges hatten uns damals schon begeistert. Bei 3 % Steigung kann man hier mit über 20er Schnitt bergauf fahren, in grandioser Landschaft und mit wenig Verkehr. Hinter mir holt eine Gruppe Rennradler auf, irgendwann höre ich: "Das ist ein Franzose!" -- "Ich geh in seinen Windschatten!" und muss lachen: Drei deutsche Bengel sind ihren Eltern entfleucht und schrauben sich mühelos nach oben. Irgendwann kommt auch der keuchende, nicht ganz leichte Vater mit einem weiteren Kind angefahren und überholt mich. Am höchsten Punkt sehe ich alle an einem Rastplatz stehen, und im Vorbeifahren meine ich Geplärre zu vernehmen, verstehe aber nichts, da ich recht laut Musik auf den Ohren habe: Ich muss mich antreiben, da ich spät dran bin und einen leeren Magen habe... Nach wenigen Minuten kommt eine Nachricht von Gabi: Das Plärren kam von ihr, Ulrich und Daniel, die in der Gegenrichtung unterwegs sind und dort Rast machten. Zu spät, und ich habe wirklich keine Zeit mehr zu verlieren. Es ist jetzt schon verdammt spät, und das brilliante Wetter verflüchtigt sich langsam. Zudem habe ich einen der zwei Hausschlüssel, den ich wenigstens Christine und Thomas am Chateau Reynard übergeben will. Das wird dann eine rechte Hängepartie, die Temperaturen fallen, und die Sonne verliert an Kraft. Außerdem nimmt der Wind zu. Ich leere meinen Beutel mit Riegeln und schaffe es halbwegs rechtzeitig zum Reynard. Nach der Übergabe des Schlüssels ziehe ich mich wärmer an (bisher war ich unten kurz und in kurzen Handschuhen) und wage den Aufstieg. Christine und Thomas sind vor dem Gipfel umgedreht, es liege Schnee auf der Straße und der Wind sei zu stark. Na, mal sehen! Drei Kilometer nach dem Chalet bedecken allmählich Schnee und Eis die Straße. Immer wieder packt mich der Sturm und will mich vom Rad werfen. Ich steige vorsichtshalber ab und schiebe, jetzt liegt auch richtig viel rutschiger, fester Schnee. Mir begegnen zwei Trail Runner IN SHORTS mit krebsroten Beinen. Sie machen eine erschöpfte, warnende Geste und stolpern weiter bergab. Kurz danach begegne ich einem jungen Randonneurspärchen, die es ebenfalls versucht haben. Sie warnen, dass der Wind einfach unglaublich sei. Aber noch kann ich mich auf den Beinen halten und gehe weiter, mit dem Versprechen, nichts zu riskieren. Kurz danach schon bläst mich der Wind einfach um, und mein Rad droht, davonzufliegen. Noch gebe ich nicht auf, aber es hat inzwischen -2 Grad, und unter meinen Übergangshandschuhe beginnen die Finger, unangenehm zu beißen. Ein bisschen versuche ich es noch, doch dann siegt die Vernunft. Der Abstieg zu Fuß wird schwierig genug, einmal falle ich, vom Wind geblasen, auf mein Rad und habe Angst, es beschädigt zu haben (zum Glück nicht). Auf dem eisigen Weg geht es sich sehr schlecht, als das Eis endlich weg ist, stelle ich mich mit einem Fuß aufs Pedal und rolle; bremse aber sofort, wenn ich eine Bö bemerke. Das geht eine Zeit lang gut, und ich kann irgendwann "richtig" weiterfahren. Die Abfahrt geht rasant wie immer, irgendwann hole ich das Pärchen ein, und dann kommen und zwei Rettungswagen mit Blaulichtern entgegen. Später erfahre ich, dass [5 Trailrunner gerettet] werden mussten... Die spärliche Bekleidung und die laxen Warnungen des Veranstalters wurden auch kritisiert. Erinnerungen an [Garmisch 2008] werden wach. Als ich leicht bibbernd in der Ferienwohnung ankomme, sind Christine und Gabi schon dabei, das Abendessen zuzubereiten. Hurra!
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April 1, 2026
Links
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Pista: pista.cc
Pitchoun: komoot.com/de-de/tour/1065892384
5 Trailrunner gerettet: laprovence.com/article/region/22386793299091/cinq-randonneurs-bloques-au-sommet-du-mont-ventoux-larmee-de-lair-intervient-pour-les-secourir
Garmisch 2008: spiegel.de/panorama/tote-bei-zugspitz-extremlauf-sie-haben-sie-in-ihr-unglueck-rennen-lassen-a-565745.html
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Rudi 🇺🇦 went cycling.
March 27, 2026
Umzug von Mirabel-aux-Baronnies nach Bédoin 27.03.2026
Der Morgen ist sehr gesellig, wir (Gabi, Daniel, Ulrich und ich) trinken mit Margriet und Erwin Kaffee und erzählen noch Geschichten aus unseren Radlerleben. Ulrich und ich wollen mit dem Rest der Teilnehmer die lange Überführung nach Bédoin mitmachen, während Gabi und Daniel die direkte Route nehmen wollen. Ulrich und ich brechen ziemlich knapp auf und haben noch dazu jetzt ordentlichen Gegenwind. Wir kommen gerade rechtzeitig, aber der Rest der Mitfahrer sitzt sowieso noch im Belle Epoque beim Frühstück. Wir organisieren uns in der Bäckerei gegenüber ein Frühstück; ich verschlinge ein süßes Teilchen und stecke das andere ins Trikot; dann geht es mit der Karawane los. Wie immer stellen rund 50 Radfahrer auf der Hauptstraße ein erhebliches Verkehrshindernis dar, es kommt zu brenzligen Situationen. Als ein großer Teil eine Pinkelpause macht, fahre ich mit einer kleineren Gruppe weiter, das macht es weniger aufregend, und die anderen sind irgendwann sowieso schneller als ich. Die Straße zwischen Les Pilles und Curnier ist gesperrt; sie ist teils weggebrochen, aber mit dem Rad ist die Stelle gut befahrbar. An einer Gabelung bei Sainte-Jalle verfährt sich noch der große Teil meiner Gruppe, während ich den richtigen Abzweig nehme. Den folgenden langen Anstieg nach Rochebrune über eine (teils) Gravelstraße fahre ich ratschend mit Susanne, die das Brevet nicht mitgefahren ist, aber ihrem Mann mit dem Auto nach Nyons gefolgt ist. Der Trupp will in Rochebrune einkehren; ich fahre mit Ulrich und ein paar anderen weiter. Noch geht es gut bergauf; am höchsten Punkt beschließe ich, den Kunden, der mich seit Tagen verzweifelt versucht zu erreichen, zurückzurufen: Mein Handy lädt wieder, jedenfalls meistens. An einer Raststelle krame ich nach meinen Ohrhörern und finde sie nicht, auch nicht, nachdem ich mein gesamtes Gepäck ausgeräumt habe. Da kommt auch schon eine Nachricht von Margrit: Sie hat die Kopfhörer bei meinem Bett gefunden. Verdammt! Sie ist so lieb, sie mir am nächsten Tag in Bédoin vorbeizubringen, was für ein Glück. Inzwischen haben mich alle überholt, ich sause die Abfahrt hinab, muss aber wegen der Windböen vorsichtig sein. Als ich in Buis-les-Baronnies ankomme, sitzen alle schon in einer Bar. Ich fahre weiter, damit es in Bédoin nicht zu spät wird. Kurz darauf mache ich einen "produktiven Verfahrer" und wechsle nicht auf die Route auf der Hauptstraße, sondern kann noch ein paar Kilometer links des Flusses bleiben. Wunderschön! Schon geht es auf einen bergigen Abschnitt, den ich komplett alleine nehme: Angenehm nach all dem Trubel. Der Verfahrer bei km 70 ist weniger produktiv, der Abzweig ist in der Abfahrt kaum zu sehen und ich muss ein paar hundert Meter wieder bergauf. In Malaucene brechen gerade einige andere Randonneure vom Café auf; nach dem Ortszentrum biegt die Route überraschend in eine kleine Gasse und umgeht so die Serpentine auf der Hauptstraße. In Le Barroux geht es um eine Burg herum und dann in eine enge Gasse mit Stufen, witzig geplant: So sieht man was von der Welt. Kurz nach Crillon-le-Brave kommen mir Christine und Thomas auf dem Tandem entgegen, sie haben hier ihr Quartier. Die Unterkunft in Bédoin ist kaum zu finden im Gewirr der Gassen; vor dem Haus weht ein eiskalter Wind, und ich bin froh, als ich mein Rad in die üppige Garage schieben kann.
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Descent
March 31, 2026
Finally sunshine! Let's hope it stays like this! ☀️
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about 6 hours ago
Hello @Rudi 🇺🇦, are you involved in a hospice (service)?
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