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Low Traffic Cycling Route to Tbilisi Tag Nummer 68 auf dem Weg nach Indonesien
Low Traffic Cycling Route to Tbilisi Tag Nummer 68 auf dem Weg nach Indonesien
Weltenbummler68 went for a bike ride
July 1, 2026
07:03
104km
14.8km/h
50.9km/h
930m
830m
Tag Nummer 68 auf dem Weg nach Indonesien.
Da fällt mir nichts anderes ein, als zu sagen, dass dies heute einer der schönsten Tage auf dieser Tour war.
Die Landschaft einfach gigantisch, am Nachmittag bin ich durch ein breites Tal gefahren, welches auf beiden Seiten von abwechslungsreichen Felsformationen flankiert war. Und ich durfte einmal von rechts nach links und anschließend wieder zurück wechseln.
Gleich am Morgen standen erstmal über 500 Höhenmeter auf dem Programm. Die aber überhaupt kein Problem waren. Die Landschaft, der "Regenwald rechts und links, die doch meist gute Straße, es hat einfach gepasst.
In Khashuri habe ich erstmal gefrühstückt. Ohne Milch ist es kein richtiger Tag.
Nach Kashuri runter hatte ich eine tolle, lange Abfahrt. Wenn ab und zu die Straße nicht zur Schotterpiste geworden wäre, hätte es noch mehr Spaß gemacht.
Auch der Rest des Tages war dann von vielen kurzen Anstiegen und langen, ruhigen Abfahrten bestimmt. Und das alles mit herrlichen Ausblicken auf Straßen, die nicht sehr stark befahren waren.
Zum Mittag in Tsromi habe ich mir nur zwei Flaschen zu trinken geholt. Eine Birnenlimonade und eine Flasche Mineralwasser. Ich war noch satt vom Frühstück und es wurde langsam warm, so habe ich die zwei Liter gemütlich im Schatten in einer Stunde getrunken.
Die Sonne war heute den ganzen Tag über draußen. Dadurch, dass beständig ein leichter Wind ging, war es sehr angenehm zu fahren. Oft kam er bei Anstiegen sogar von hinten und hat mir geholfen.
Auch heute gab es wieder viele Hundebegegnungen. Die Welpen habe ich euch ja gezeigt, alle anderen gingen zum Glück gut aus.
Das einzige, was mir am heutigen Tag ein bisschen auf die Nüsse ging (im wahrsten Sinne des Wortes), waren die Bodenwellen in den Ortschaften zur Tempobegrenzung. Gibt es in jedem Ort hier. Ist auch eigentlich kein Problem. Ich sehe die Plastikdinger rechtzeitig. Nicht schön, wenn man gerade in einer Abfahrt ist und Tempo wegnehmen muss, aber was soll's.
Nun haben manche Orte nicht das Geld für die Plastikdinger. Die nehmen dann einfach restlichen Asphalt oder Beton. Wenn so eine fiese Welle dann im Schatten eines Baumes liegt und nicht zu sehen ist, dann schlägt die wirklich bis zu den Cojones durch. Nicht schön!
Nach über 100 Kilometern habe ich mir einen Zeltplatz auf einer Kuhweide genommen. Der Besitzer war kurz da, hat gefragt, ob alles okay ist, ob ich noch was brauche. Die Kühe wurden nach und nach heimgeholt zum Melken.
Wampi hat sich die kleine Kamera geliehen und ist ein bisschen durch die Luft gesaust.
Ich habe noch ein paar "Passfotos" für das E-Visum gemacht, an dem ich jetzt weiter basteln werde. Es geht voran. Die Sonne ist weg, ich wünsche euch eine gute Nacht!
👍🙋😴
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