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Altenerding - Garching - Lohhof - Großnöbach - Gremertshausen - Kleinbachern - Achering - Schwaig
Altenerding - Garching - Lohhof - Großnöbach - Gremertshausen - Kleinbachern - Achering - Schwaig
Dirk aus Altenerding went cycling
3 days ago
04:11
106km
25.3km/h
47.9km/h
530m
540m
Wahoo ELEMNT BOLT v2
Nach der Tour gestern wollte ich heute eigentlich deutlich früher starten. Irgendwie war ich noch so müde, da wurde es dann doch wieder 9 Uhr bis ich loskam. Dabei fühlten sich heute die Beine sehr schwer an, ich vermute, ein Großteil kam vom Westwind, der war heute doch recht ordentlich mit zum Teil richtig kräftigen Böen. Wie üblich bin ich auch erst einmal gegen den Wind gestartet, das war wenigstens angenehm kühl.
Bei 23 °C ging es los und es blieb bis zur Hälfte noch recht angenehm, dann stiegen die Temperaturen auf 28 °C und von da an stetig bis zum Ziel auf 33 °C. Das war wieder zu viel, dafür war es dann mit Rückenwind, was es wieder erträglich machte.
Der Anstieg zur B388 war schon müßig, der dann nach Itzling war noch träger. Als ob die Beine nicht so recht wollten. Dafür lief es dann mit Rückenwind und leicht bergab ganz gut und schon war ich bei der Therme. Ich bog dann nach Stammham ab, um unterwegs zu merken, dass ich eigentlich über Werndlfing nach Eching radeln wollte. Umzukehren hatte ich keine Lust, also radelte ich über Kempfing nach Eching. Laut Komoot habe ich da wieder einen Gipfel erstürmt, den Moosberg mit 490 Metern. Was da alles als Gipfel durchgeht, ist schon erstaunlich.
Es ging da weiter durchs Schnabelmoos zum Zengermoos. Das Waldstück am Ende war richtig angenehm, keine Sonne, kaum Wind, da lief es dann sehr gut, nur ging es dann weiter nach Westen. Den Schlenker in Richtung Golfplatz nahm ich noch mit, dann folgte ich der B388 auf dem Radweg bis zum Abzweig in die Moosstraße. Dieses Mal nahm ich dann vor der Brücke über die B388 den Abzweig, den ich schon beim letzten Mal entdeckt hatte. Ich war immer der Meinung, da käme man mit dem Rennrad nicht gut durch. Dabei ist das sehr angenehm zu radeln.
Weiter ging es dann nach Ismaning, da bog ich zur Isar und nach Garching ab, nahm die alte Umgehungsstraße und wollte so zum Weiher radeln. Da waren viele Abschnitte gesperrt, mit dem Rad kam man indes doch sehr gut durch. Die Strecke zum Echinger See ist gut zu radeln, der Radweg ist gut ausgebaut und es geht leicht bergab. Hier habe ich dann vier Goldammern gesehen, sofern die zwei kleineren Vögel der Nachwuchs war. Denen fehlte noch der goldene Helm.
Anschließend kam ich recht gut durch Eching hindurch und die Strecke nach Lohhof ist sehr schön zu radeln. Zum Glück war es heute auch etwas bewölkter, da war das Problem mit der Schattensuche nicht so gegeben. Diese Strecke ist eine halbe Allee, die Bäume stehen alle auf der Südseite und gaben auch keinen Schatten für Radler auf der rechten Seite.
Nach Lohhof folgte ich lange der B13. Die hat zum Glück einen guten Radweg, der auch noch etwas abgesetzt ist. Heute fuhren hier jedoch wenig Autos, die einen waren wohl in der Arbeit, die anderen am Weiher. In Großnöbach bog ich dann ab, der Radweg in Fahrenzhausen ist ohnehin unschön, zwar neu, jedoch gepflastert und kurvig. Da ist der Abschnitt durch die Felder nach Hörenzhausen ein ganz anderes Radelgefühl. Das läuft idyllisch durch Felder und Weiden, schlängelt sich schön dahin.
Anschließend kam der Anstieg zur Abfahrt nach Günzenhausen, der hatte es mal wieder in sich. Bei den Temperaturen waren Steigungen in der Regel nur langsam zu bewältigen, es war einfach zu warm, um es schneller zu versuchen. Man will ja schließlich nicht schnell oben sein und vom Rad fallen. Nach Fürholzen gab es dafür eine schöne Abfahrt, gefolgt von einer leicht hügeligen Strecke nach Massenhausen. Dort kam der nächste Anstieg. Dabei war dieser im Ort noch moderat.
Nachdem ich am Ortsausgang abgebogen war, wurde die Steigung auch sukzessive steiler, das ging in den Bereich zweistellig, dann ging es hinab und das Spiel wiederholte sich. Danach war ich noch nicht oben, das Spielchen gab es noch einmal, dafür jedoch komplett im Schatten. Da es geradeaus nicht wirklich asphaltiert weiterging, nahm ich noch den Bogen über Giggenhausen mit. Die Abfahrt dahin war schön, nur musste ich das dann anschließend wieder hoch radeln. Anschließend bog ich auf die Betonplattenstrecke nach Gremertshausen ab. Hier genoss ich die Aussicht während ich ein paar Kalorien zu mir nahm. Die waren auch notwendig, auch wenn es jetzt an Sünzhausen vorbei nur noch bergab ging.
Es folgte dafür der Anstieg nach Pellhausen, der war auch wieder zweistellig. Nomalerweise radel’ ich den immer herunter, andersherum ist es vielleicht auch ganz nett. Der Anstieg ist zwar heftig, dafür hat man eine lange, gemütliche Abfahrt über Gartelshausen bis zur Staatsstraße. Danach gab es noch den Schlenker über Kleinbachern, was vielleicht nicht so ideal war: Ich stand bei leichtem Anstieg im vollen Gegenwind. Allerdings fiel mir ein, dass wenn ich einmal oben bin, eine sehr lange Abfahrt folgt, also radelte ich weiter. Der Anstieg nach dem Ort hatte es auch wieder in sich, dann kam die ersehnte lange Abfahrt mit Rückenwind. Obendrein hatte ich einen schönen Blick auf Freising.
Vorbei am Vöttinger Weiher führte mich die Tour nun zum Radweg neben der S-Bahnstrecke nach Pulling. Da ich gestern zum Schluss nichts mehr zu trinken hatte, beugte ich dieses Mal vor und hielt beim Kleinen Pullinger Weiher. Da gab es dann gut gekühlte Getränke, eine Johannisbeerschorle gegen den Durst und dann ein Weihenstephaner Weißbier für den Geschmack. Das kühlte dann auch den Körper hinunter und ich hatte zum Glück fast nur noch Rückenwind.
Gestärkt radelte ich nach Achering, dort über die Isar zur Pferdeklinik und weiter über den Radweg nach Hallbergmoos. Am Ende bog ich zum Flughafen ab, mit Rückenwind ist das eine sehr schöne Strecke. Allerdings gesellte sich wohl auch ein Nordanteil zum Wind, als der Bogen zum Flughafen ging, wurde es für diesen Abschnitt recht zäh, dann lief es wieder gut.
Der Abschluss ist dann offensichtlich, es ging von Schwaig durch die Felder nach Oberding, dann weiter durch die Felder nach Aufkirchen und hoch zur Kirche. Am Gestüt vorbei war ich dann auf dem Weg nach Stammham und von da war der Rest wie der hinweg. Das hat dann auch gelangt, es waren schon 33 °C laut meinem Bolt und es sah nicht so aus, als ob es noch kühler werden würde.
Ich bin ja gespannt, was das morgen werden soll. Im Moment heißt es maximal 24 °C: Muss man sich dann wieder wärmer anziehen, um nicht zu frieren?
Waypoints
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Elevation
Highest point (510 m)
Lowest point (460 m)
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