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Dirk aus Altenerding went cycling.
about 9 hours ago
Altenerding - Gaden - Goldshausen - Haindlfing - Jägersdorf - Haag - Bockhorn
Nachdem gestern das Wetter anfangs recht feucht und danach auch noch frisch war, bin ich doch lieber daheim geblieben. Dafür war heute das Wetter dann wieder einwandfrei, im Mittel waren es 16 °C. Lediglich der Ostwind war recht frisch und gelegentlich auch noch spürbar. Dabei hatte ich heute mehrere Touren geplant, alle Varianten bezüglich des Windes durchgespielt und bin dann doch bei einer Tour gelandet, die ich schon vor fünf Jahren geplant hatte. Die habe ich dann allerdings unterwegs ein wenig dynamisch angepasst. Wie üblich ging es erst einmal nach Itzling hoch, das lief sogar einigermaßen gut. Bei der Therme waren natürlich wieder Badegäste bei der Außenrutsche zu sehen, denen scheint die Temperatur wenig auszumachen. Über Stammham radelte ich dann nach Aufkirchen, da die Straße durch die Felder nach Niederding wieder offen ist, ging es gleich darüber nach Reisen. Anschließend saß da ein Feldhase auf dem Acker, der ist gut getarnt und auf dem Foto kaum zu finden. In Eitting umrundete ich das Laufwasserkraftwerk, radelte unter der Umgehungsstraße hindurch und weiter nach Gaden. Die geplante Tour ging eigentlich direkt nach Eittingermoos, jedoch hatte ich eine andere Route im Kopf, als ich tatsächlich auf den Bolt geladen hatte. Da hat etwas gedauert, bis ich es gemerkt habe. Die direkte Strecke durchs Moos wäre mit Rückenwind bestimmt gut gelaufen. Allerdings mag ich mehr Abwechslung bei der Strecke und der Landschaft, daher war der Weg über Gaden schon schöner. Bei den Weihern bog ich dann nach Marzling ab und nahm den Anstieg nach Goldshausen. Der fängt eigentlich schon bei der Bahnunterführung an und zieht sich gut dahin. Das lief heute recht gut, wenngleich ich langsam war. Mit ein wenig Rückenwind radelte ich dann über Zellhausen nach Tüntenhausen. Dort überlegte ich noch, ob ich nach der Kirche rechts abbiegen sollte. Das ist auch eine schöne Steigung mit sehr schöner Abfahrt. Nur sah ich da eine Reiterin hoch zu Ross, da blieb ich lieber auf der alten Strecke. Über Itzling zog sich der Anstieg noch gut hin, dafür gab es die Abfahrt nach Haindlfing. Es gibt hier zwar einen Radweg, der ist bergab gesperrt und bergauf nicht wirklich zu radeln. Also blieb ich auf der Straße, die ist jedoch auch nicht mehr die Beste. Da habe ich dann doch lieber mehr gebremst. Nach Palzing lief es noch sehr gut, dann kam der Anstieg bei der Kirche. Der hat es schon in sich, der ist nicht nur steil, er zieht sich auch. Dafür folgt dann eine schöne Aussicht, gepaart mit einer herrlichen Abfahrt nebst Waldpassage. Am Ende tauchten die Hopfenfelder von Jägersdorf auf. Seit meinem letzten Abstecher hierhin, hat sich beim Hopfen nichts geändert, da ist außer den gespannten Drähten noch nichts zu sehen. Dafür kam nun der Anstieg nach Billingsdorf, der war auch ganz gut. Immerhin war er steil genug, um den Wind abzuhalten. Nach Wolfersdorf wurde er dann flacher, dafür kam jetzt der Wind ins Spiel. Es folgte eine schöne lange Abfahrt gegen den Wind, gefolgt von einem Anstieg nach Thonhausen. Dafür war ich inzwischen auf einem Hochplateau und konnte die Aussicht genießen. Es ging noch leicht wellig weiter bis Harthausen. Die Abfahrt nach Kratzerimbach ist hier ungefähr so angenehm, wie der Anstieg umgekehrt unangenehm ist. Da störte der Wind dann gar nicht. Über den Radweg neben der B301 radelte ich noch hoch, bog nach Flitzing ab. Der Anstieg nach Thann zog sich gut dahin, dafür ist die Landschaft sehr schön und der Wind war dabei nicht zu spüren. Jetzt kam die lange Abfahrt durch eine schöne Landschaft nach Haag an der Amper. Das war dann ganz praktisch, sie ging gegen den Wind und unten war der Biergarten Schloßallee. Der war recht praktisch, dafür hatte ich ihn ausgewählt. Meine Energieriegel sind alle aufgebraucht und die neue Bestellung ist noch nicht da. Das naturtrübe Jägerbier ist ein sehr gutes Bier, am liebsten mag ich es als Maß, dann wird es im Keferloher ausgeschenkt. Nur erschien mir das dann als zu viel des Guten, ich musste schließlich noch heim radeln. Gen Inkofen gab es wieder ein wenig Wind, dann bog ich ab und es lief nach Langenbach herrlich entspannt. Das kann ich von dem Anstieg im Ort nicht sagen, der zieht sich gut dahin. Dennoch kam ich recht gut hoch und fühlte mich noch fit. Daher gab es noch den kleinen Ausflug über Niederhummel. Die Strecke ist einfach schöner als der Radweg neben der Hauptstraße. Um nicht wieder über Gaden zu radeln, bog ich ins Viehlaßmoos ab. Die Strecke durch den Wald hat einfach ihren eigenen Charme, das muss man einfach genießen. Anschließend bog ich nach Mitterlern ab, radelte über Berglern nach Glaslern, wo es einen Radweg gibt und weiter nach Mooslern. Da ging es wieder auf die Straße. Das war heute in Ordnung, da wenig Verkehr. Außerdem bog ich kurz danach nach Lohkirchen ab, da wollte ich schon immer einmal lang radeln. Allerdings war die lange Gerade direkt im Gegenwind. Das war dann schon herausfordernd. In Tittenkofen hatte ich gleich die erste Abzweigung verpasst, das passiert gerne, wenn man im Trott der üblichen Runden ist. In Grucking konnte ich nur über den vollen Parkplatz für Kunden beim Gasthaus Rauch staunen. So viele Gäste können doch gar nicht alle ins Gasthaus passen oder doch? Von Grucking nach Unterstrogn zog es sich noch ein wenig, die lange Gerade ist schon eine Herausforderung, gerade gegen Ende einer Tour. Weiter verlief die Strecke über Bockhorn und dann auf die übliche Runde. Die Straße von der Kirche bis zum Abzweig nach Salmannskirchen ist zwar eigentlich gesperrt, heute hat da jedoch niemand gearbeitet und eine Spur war immer frei. Von Salmannskirchen hoch lief es noch recht gut, sodass ich noch den Schlenker über Papferding mitgenommen habe. Der Abschnitt von Kölling nach Papferding hatte es allerdings in sich, das ging gegen den Wind und auch noch langgezogen leicht bergauf. Da war ich schon froh, als ich im Ort abbiegen konnte. Der Rest ist fast wie üblich, via Ringelsdorf und Wattendorf radelte ich nach Indorf, überlegte noch kurz und radelte dann den neuen Radweg nach Altenerding. Allerdings viel mir ein, dass beim Am Altwasser immer so ein Verkehrschaos herrscht, seit das Maibaumstüberl dort ist. Obwohl, da ihnen ja ihr Prachtstangerl von den Finsinger Burschen entwendet wurde, könnte das Stüberl auch leer sein. Oder zieht es gar noch mehr Leute an? Mir war es dann egal, ich vermied die Strecke einfach und radelte über Pretzen zur Langen Feldstraße und dann heim. Das war eine wunderschöne Frühlingsrunde, die endlich mal besser und entspannt lief. Ich glaube auch, dass der Husten es langsam einsieht und aufgibt. Der ist auch schon zu langer ein ungebetener Gast. Man muss doch einfach den Frühling genießen, wenn das Wetter endlich mal mitspielt. Die letzten Jahre war es doch im April eher nass und kalt. Wie schön doch alles blüht, dazu viel Sonne und angenehme Radeltemperaturen. Unterwegs hatte ich noch einen Radler getroffen, der meinte der Wind sei heute völlig harmlos. Er verglich ihn allerdings auch mit dem Wind vom letzten Samstag. Nach meinem Hinweis, dass es morgen weniger Wind geben soll und auch noch wärmer wird, meinte er nur, das wäre im egal, da würde er einfach nichts tun. Er lachte, als ich sagte, das sei auch mein Plan gewesen, jedoch angesichts von 17 °C kann ich ihn nicht einhalten.
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Dirk aus Altenerding went cycling.
2 days ago
Altenerding - Niederding - Goldshausen - Pettenbrunn - Kleinbachern - Pellhausen - Achering - Schloss Erching - durchs Moos
Die Wetterprognose für morgen sieht noch immer nach Regen und doch kühlen Temperaturen aus, also eine ideale Motivation heute doch noch aufs Radel zu steigen. Allerdings waren es heute im Mittel 14 °C und zum Ende ging es auf 12 °C hinunter. Dazu war es erst leicht bewölkt und zwischendrin war die Sonne weg. Da war die kurze Hose schon grenzwertig. Dabei kamen mir sogar welche mit kurz-kurz entgegen und einer hatte eine lange Hose an mit kurzärmeligem Trikot. Man muss hoffentlich nicht alles verstehen. Dieses Mal habe ich mir mal wieder eine Runde über den Nordwesten ausgesucht. Der Wind war heute sogar kaum zu spüren, ab und an gab es mal wieder etwas kräftigere Böen aber insgesamt war er eher friedlich. Der plant bestimmt etwas, hoffentlich für morgen, da ist ohnehin kein Radwelwetter. Wie so oft ging es erst einmal nach Itzling hoch und dann weiter zur Therme. Da waren heute wieder einige bei den Außenrutschen, soweit ich jedoch erkennen kann, waren das alles durchaus Jugendliche. Es ging dann weiter nach Stammham und in meinem Trott bog ich nach Aufkirchen ab. Da fiel mir dann wieder ein, dass die Strecke zwischen Aufkirchen und Niederding beim letzten Mal, also vorgestern, gesperrt war. Also ging es zurück und über Kempfing nach Notzing, dort bog ich an der Kirche ab, radelte durch die Felder nach Oberding und weiter nach Niederding. Und siehe da, das hätte ich mir sparen können, die Straße war schon wieder offen. Na ja, der Weg ist beim Radeln gewöhnlich das Ziel und die Strecke war schön. Weiter ging es dann von Niederding nach Reisen. Dieses mal bog ich zu den Feldern ab, der Weg über die Betonplatten ist doch einigermaßen gut zu radeln. Dabei hatte ich beim Planen sogar gemerkt, dass beim Wurzer ein schlechter Feldweg eingetragen ist. Das habe ich dann mal bei OpenStreetMap korrigiert. Vermutlich mag Komoot den Weg deswegen nicht. Auf dem Weg über die Betonplatten kreuzten wieder einmal Rehe den Weg. Die Rehböcke wissen vermutlich schon, dass die Schonzeit bis zum 1. Mai geht. Dennoch kennen sie, sofern sie einmal losgelaufen sind, weder Freund noch Feind. Daher bin ich auch lieber etwas langsam geradelt. Gelegentlich kommen sie auch auf die Idee, kurz nach der Querung umzukehren und zurückzulaufen. Im Eittinger Moos muss ich wohl Rückenwind gehabt haben oder meine Beine waren besonders fit oder gar ich selber? Ok, in dem Fall ist es meistens dann doch ein profaner Rückenwind. Nach Marzling lief es problemlos, da bin ich dann beim Nichtschwaben abgebogen, das Ha Noi ist doch nur ein vietnamesisches Restaurant. Man könnte da bestimmt auf Irreführung plädieren. Auf alle Fälle zog sich dann der Anstieg nach Goldshausen wieder wunderbar in die Länge. Ich bin gleich langsam gestartet, irgendwie muss ich dem Resthusten noch ein wenig Tribut zollen. Oben angekommen ist die Aussicht wieder vom Feinsten, auch bei bedecktem Himmel. Es ging noch wellig weiter. Nach Tuntenhausen querte dann erneut eine Goldammer meinen Weg. Dieses Mal konnte ich sogar ein Foto erstellen, jedoch ist es mehr ein Suchspiel geworden. Auf dem Acker ist sie kaum zu erkennen, was vermutlich kein Zufall ist. Die Radaranlage nach Itzling ist derzeit sehr schön zu sehen, die Bäume und Sträucher drumherum wurden offenbar entfernt. Die Aussicht danach auf Haindlfing hat auch ihren Charme. Vor Feldhof bog ich dann ab, es ging noch einmal hoch und dann kam die Hofdurchfahrt bei Pettenbrunn. Die Abfahrt danach ist einfach ein Genuss, man kann bequem das Radel laufen lassen und die Passage durch den Wald hat auch ihren Reiz. Die ist allerdings dann auch schnell vorbei und der Radweg nach Freising ist noch ganz angenehm. Jedoch geht es auf der Hauptstraße erst einmal bergauf, dann hinab zum Kreisverkehr. Die Abfahrt vom Kreisel auf die neue Umgehungsstraße war gesperrt, vermutlich hätte ich sie mit dem Rad ohnehin nicht nehmen dürfen. Gewollt hatte ich das ohnehin nicht, schließlich war mein nächstes Ziel Kleinbachern. Irgendwie mag ich den Schlenker über diesen Ort. Zunächst kam jedoch der langgezogene Anstieg nach Hohenbachern. Der ist erst am Ende etwas steil, dennoch zieht es sich bis dahin ganz gut und die Steigung geht sogar noch ein Stück über den Ort hinaus. Die Belohnung war die Abfahrt nach Kleinbachern, heute ohne Wasser vom Tauwasser der Felder. Das lief also wunderbar. Anschließend hatte ich vermutlich sogar ein wenig Gegenwind. Da es jedoch mehrheitlich bergab geht, war mir das egal. Das Tal ist einfach wunderschön zu radeln, insbesondere wenn es auch noch leicht bergab geht. Da ich am Ende sogar noch das Gefühl hatte, in den Beinen steckt noch etwas wie Kraft, bog ich auch gleich nach Pellhausen ab. Der Anstieg hat es am Anfang in sich, der ist ordentlich, flacht dann ab und zieht sich dennoch lang hin. Selbst von dem kleine Örtchen Gartelshausen zog es sich noch hoch. Dafür war die Abfahrt wieder ein Genuss. Von oben waren die Alpen heute nur schemenhaft zu erkennen, es war also gut, nicht in den Süden geradelt zu sein. Am Ende querte ich die Staatsstraße und radelte über Pulling zu den Pullinger Weihern und bog dann gleich ab, der Biergarten war geöffnet. Mein größtes Problem war, dass mein Vorrat an Energieriegel auf null geschrumpft war. Die Hoffnung, etwas Kalorienhaltiges wurde ein wenig eingedämpft, da gab es nichts außer einer einem guten Weißbier von Weihenstephan. Manchmal muss man halt Opfer bringen. In der Sonne war es am Weiher noch recht angenehm. Nur verschwand die langsam hinter den Wolken und es wurde auch merklich kühler. Ich radelte dann weiter nach Achering, bog wie üblich zur Isar und der Pferdeklinik ab. Dabei dachte ich mir nur, so eine Weste in der Trikottasche, das wäre jetzt praktisch. Am Ende bog ich dann auf den Radweg neben der B301 ab, ich wollte nicht erneut durch Hallbergmoos radeln. Anschließend suchte ich noch das Schloss Erching auf. Das ist nicht sonderlich groß oder imposant, dennoch wunderschön, vor allem mit dem kleinen Weiher davor. Mir täte das als Zweitwohnsitz durchaus reichen... Die lange Gerade nach Fischerhäuser zog sich wieder sehr lang dahin. Dennoch lief das Radel hier recht gut, dabei meldete sich schon der Hunger. Ich hatte zwar keinen Energieriegel, wohl aber ein Sport Liquid Energy Gel. Das hilft für kurze Zeit auch. Die lange Gerade lief dann doch besser als erwartet und schon konnte ich zur Sendeanlage des BR Ismanings abbiegen, dann ging es noch auf die Schleife durch den Wald bei der Brennermühlstraße. Da dachte ich mir noch, zum Ende der Runde radel’ ich auch noch in die falsche Richtung. Ich bog zum Golfplatz ab und es ging es im Bogen nach Zengermoos. Der Franzheimer hat natürlich (noch?) zu, es war ohnehin schon zu spät. Die Buckelpiste bis zum Abzweig in die Zengerstraße war auch wieder spaßig. Der Versuch, dass man Altreifen als Fundament nehmen könnte, kann wohl als gescheitert betrachtet werden. Es war kalt, die Beine wurden schwer und die Geraden immer länger. Dennoch lief es recht zügig über die übliche Strecke nach Schnabelmoos. Der Anstieg nach Eching zog sich noch einmal, dann kam die Abfahrt an Werndlfing vorbei. Das kleine Windrad stand still, Wind gab es also kaum. Über die Therme radelte ich dann nach Itzling, bog gleich ab, da mir kalt wurde. Nach der Kirche gab es noch einen leichten Anstieg, dann kam die Abfahrt und schon war ich auch wieder daheim. Das hatte auch gereicht, die Temperatur lag bei 12 °C und Hunger hatte ich auch noch. Wäre die Wetterprogonose für morgen nicht so schlecht gewesen, wäre ich vermutlich eine kürzere Runde geradelt. So hat es aber auch ganz gut gepasst und ich kann morgen entspannt ausschlafen. Das hat doch auch etwas.
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Dirk aus Altenerding went cycling.
3 days ago
Altenerding - Eicherloh - Markt Schwaben - Vaterstetten - Abersdorf - Kirchötting
Die Tour gestern hatte wohl doch Nachwirkungen, irgendwie war die Luft heute draußen. Daher hatte ich schon gleich eine unübliche Tour mit Rückenwind zum Start geplant. Ich kam dennoch nicht so recht in den Tritt. Das war mir jedoch egal, bei dem Wetter muss man doch einfach eine Runde drehen, insbesondere wenn man Überstunden abbauen muss. Außerdem gab es die Option, die Runde abzukürzen. Meine Hoffnung war, dass es irgendwann dann mal wieder rund läuft. Der Plan heute war eine Runde um den Ebersberger Forst, jedoch ein wenig anders als üblich. Gestartet bin ich natürlich wieder via Itzling, wo mir meine Beine schon signalisierten, dass es heute nicht sehr schnell werden wird. Es ging dann erst einmal zur Therme und via Stammham nach Kempfing und weiter ins Schnabelmoos. Da hätte ich Rückenwind haben sollen, gespürt habe ich natürlich nichts, schnell war ich indes auch nicht. Zur Abwechslung bog ich direkt nach Moosinnig ab und radelte dann die übliche Strecke zu Auto Arlt, mit den schön blühenden japanischen Kirschen, und weiter nach Eicherloh, nur umgekehrt. Ab da wollte ich an den Finsinger Weihern vorbeiradeln. Die Straßensperrung hielt mich davon ab, es sah auch so aus, als ob man so einfach mit dem Rad da nicht durch radeln konnte. Also gab es noch einen kleinen Umweg über Neufinsing. Der Anstieg nach Finsing zog sich wieder gut dahin, der ist nicht sehr steil, dafür sehr lang. Immerhin lief die Strecke nach Markt Schwaben recht gut, die ging auch mehrheitlich bergab. Wie üblich ging es auf die Radstraße entlang der S-Bahnlinie nach Poing, die ist einfach schön zur radeln und die Aussicht kann man genießen. Im Ort bog ich auf die nächste Radstraße ab und am Ende ging es auf dem Radweg nach Angelbrechting. Zur Abwechslung bog ich da ab, die Strecke über die Nebenstraßen ist auch nett. Allerdings habe ich die Brauerei Bergfeldbräu hier nicht gefunden. Die scheint wohl nach Poing umgezogen zu sein. Die Tour ging dann über Neufarn, ohne 'h', weiter nach Weißenfeld auf der Nebenstraße mit einigen Hinterlassenschaften der Landwirte. Dort bog ich nach Vaterstetten ab und konnte dann bei dem Rapsfeld schon erste, zaghafte Knospen sehen. Durch Vaterstetten ging es leider über die Hauptstraße, das ist nicht so angenehm. Dafür war der Radweg neben der B304 wunderbar neu und sehr gut asphaltiert. Da lief das Radel richtig gut. Bei Zorneding gab es dann die Unterführung und durch den Ort musste ich wieder die Hauptstraße nehmen. Zum Glück war hier wenig Verkehr und dann kam auch noch der Radweg bis kurz vor Eglharting. Da kam ich sogar recht gut durch und konnte dann nach Ilching abbiegen. Der direkte Weg von Eglharting nach Kirchseeon ist einfach ein Alptraum, mal gibt es einen schmalen Radweg, dann darf man die Seiten wechseln und schön zu radeln ist etwas anderes. Da war der kleine Umweg über Ilching mehr als gerechtfertigt. Die Streck zum Wald ist hübsch, man konnte auch die schneebedeckten Alpen im Hintergrund sehen. Dazu gesellte sich die Abfahrt durch den Wald, die allerdings recht frisch war. Ansonsten waren die Temperaturen im Mittel bei angenehmen 16 °C. Durch Kirchseeon lief es so auch ganz gut, über die Nebenstraße gelangte ich zum Bahnhof. Anschließend ging es wellig zur B304 und da stand ich dann erst einmal im Wind. Der Radweg ist sehr gut, der Wind war vermutlich auch moderat, nur meine Beine sahen das natürlich komplett anders. Da war ich dann froh, als es nach Ebersberg hinunterging. So langsam kam auch der Hunger und der Biergarten in Egglsee war sogar geöffnet. Allerdings hatten die recht wenig Tische und die waren alle besetzt. Vermutlich hätte ich mich da irgendwo hinzusetzen können, nur haben die Gäste dort die Taschen und Jacken so verteilt, dass ich dazu keine Lust mehr hatte. Also gab es nur einen Energieriegel und es ging weiter. Das Bier gab es dann daheim in der Sonne, da ist es billiger und schmeckt zum Ende der Tour noch viel besser. Der Anstieg lief dann recht zäh, oben sah ich dann immerhin schon am Seitenrand einen Streifen blühenden Raps. Das ist doch immer sehenswert, auch wenn es nur ein Anfang war. Dann kam noch die Abfahrt zum Klostersee. Da musste ich nur am Ende anhalten und warten. Ich habe das dann ein wenig optimiert und drückte die Fußgängerampel. Ich glaube, anders wäre ich da nicht hinüber gekommen. Es folgte jedoch der nächste, ordentliche Anstieg. Ich wechselte auf die Nebenstraße um den noch steileren Radweg zu nutzen. Man muss Autofahrer nicht unnütz ärgern. Dennoch zog sich der Anstieg bis Reith gut dahin. Dafür konnte ich dann nach Motzenberg leicht bergab radeln, die Alpen im Süden genießen. Der Anstieg nach Halbing war dann halb so wild, der nach Sigersdorf und bis kurz danach, war auch noch zu bewältigten. Die Abfahrt nach Berg war dann ein Genuss, da war der Ostwind auch egal. Bis Abersdorf lief es auch noch einigermaßen, dann kam jedoch der kurze, heftige Anstieg. Es ging dann an den OMV-Tanks vorbei, deren Inhalt sich in den letzten vier Wochen vermutlich preislich verdoppelt. Der Anstieg über Rupertsdorf nach Gaben hat es wieder in sich gehabt. Der ist nicht sonderlich steil, zieht sich aber über 1 km dahin. In Rupertsdorf hatte ich dann kurz vorher einen LKW hinter mir, der hat mich vermutlich verflucht. Er konnte nicht überholen, weil die Kurve nicht einsichtig ist. Anstandshalber bin ich dann bei erster Gelegenheit herausgefahren und habe ihn vorbeigelassen. Da stand dann auch die Polizei, die hat Motorradfahrer ein wenig kontrolliert. Das war mir egal, es ging weiter über Graben hoch nach Aschau. Nach dem kleinen Wald bog ich auf den Radweg ab und am Ende landete ich am Radweg neben der B12. Ab hier lief es leicht bergab und vermutlich mit Rückenwind, ich war jedenfalls schneller unterwegs. Der ehemalige Rewe in Hohenlinden steht noch immer leer, dafür roch der Dönerlanden recht verlockend. Allerdings habe ich mir dann gedacht, das ziehe ich jetzt durch. Nach Preisendorf ging es am Kieswerk vorbei nach Karlsdorf und dann weiter auf die Gerade nach Pastetten. Die lief heute super, vermutlich geht es leicht bergab und ich hatte zumindest einen Teil Rückenwind. In Pastetten bin ich wieder beim Tierarzt abgebogen, so radel’ ich dann direkt auf die Kirche zu und kann nach Poigenberg bequem abbiegen. Der Anstieg war noch einmal eine Herausforderung, die lief jedoch besser als erwartet. Es ging noch erst bergauf, dann kam die Abfahrt nach Oberschwillach. Der Blick ins Tal auf die in der Sonne glänzenden Schwillach mit der im Schatten stehenden Kirche von Taing, das muss man einfach genießen. Zur Abwechslung bog ich noch nach Sonnendorf ab, die Störche waren jedoch nicht da. Auch die Esel in Breitötting waren nicht zu sehen, ebenso der Zaun um die Weide. Sollten die Esel umgezogen sein? Da ich schon da war, nahm ich auch noch den Schlenker über Kirchötting mit, radelte beim Tennisplatz durch die Felder und konnte die Abfahrt durch Berg genießen. Allerdings muss man da am Ende abbremsen, die Hauptstraße ist zwar meistens leer, jedoch uneinsichtig. Also habe ich dann doch lieber gebremst. Der Rest war dann wie gehabt, via Niederwörth radelte ich über Singlding nach Pretzen und von da ging es auf die Lange Feldstraße und heim. Das hat dann auch gereicht. Mal schauen, was der morgige Tag bringt und was meine Beine dazu sagen werden.
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Dirk aus Altenerding went cycling.
4 days ago
Altenerding - Zolling - Nandlstadt - Kämper Bräu - Bockhorn
Heute war das Wetter sogar noch ein wenig wärmer als gestern, es waren im Mittel sogar 18 °C. Der Wind sollte auch weniger sein und aus dem Norden kommen. Das passte jedoch nicht so ganz, er drehte auch gerne mal auf Nordwest und zum Ende auf West, war zudem zwischendrin auch mal ordentlich kräftig. Da Nordwind gemeldet war, wählte ich eine Runde über die Holledau und da fällt mir immer Nandlstadt ein. Das ist ein schöner, idyllischer Ort und das Waldbad ist frisch erneuert worden. Die Entfernung passte auch noch, also ging es dahin. Zuerst kam natürlich der Anstieg nach Itzling hoch, der lief heute sogar besser, dabei ist dieser depperte Husten noch immer nicht ganz weg. Die Therme war auch draußen wieder geöffnet. Dabei waren es am Anfang gute 15 °C und die rannten in Badehose und vermutlich noch mit feuchter Haut zur Rutsche hoch. Also mir wäre das dann doch zu kalt gewesen. Ich ließ mich jedoch nicht beirren und es ging weiter nach Stammham, dann hoch zur Abfahrt mit Sicht auf die erhobenen, hübsche Kirche von Aufkirchen. Der Anstieg war dann heute nicht so hübsch, am Anfang brauche ich doch recht lange um in Tritt zu kommen. Die Straße durch die Felder nach Niederding war dann gesperrt. Das habe ich einfach einmal ignoriert, einen Grund hatte ich nicht gesehen und es ging problemlos. Ich denke, das Bankett wird hier erneuert, es war auch schon aufgerissen. Gearbeitet hat indes keiner, so bin ich da problemlos durchgekommen. Über Niederding ging es weiter nach Reisen, um Eitting und das Laufwasserkraftwerk herum und weiter gen Gaden. Da bog ich, wie in letzter Zeit so oft, vorher ab und radelte über die Betonplatten durch die Felder. Das ist einfach von der Landschaft hübscher und es stören keine Autos. Am Ende ging es durch den kleinen Wald und über die Isar nach Oberhummel. Da kam dann erst ein leichter Anstieg und dann ein ordentlicher über die Staatsstraße hinweg. Dafür war die Aussicht wieder eine gute Belohnung, man konnte das alte Kohlekraftwerk von Zolling sehen, welches nicht mehr in Betrieb ist, dafür dennoch als Reserve vorgehalten wird. Die Abfahrt war Anfangs ein Genuss, in Langenbach sollte man dann das Tempo 30 ernst nehmen, die Straße ist hier nicht mehr die Beste. An der Schranke durfte ich dann ohnehin anhalten, es kam noch ein Nahverkehrszug und den sollte man wohl besser abwarten. Anschließend bog ich zu den Amperauen ab und hier merkte ich dann schon häufiger den Westanteil des Windes. Ab und an war der Wind kaum zu spüren, dann blies er doch für längere Zeit recht ordentlich. Die Strecke war es dennoch wert geradelt zu werden, das ist einfach ein schöner Abschnitt. In Zolling bog ich dann zum Aufstieg über Flitzing ab. Die Nebenstrecke ist schön zu radeln, nur ist der Anstieg bis Attenkirchen auf Dauer doch anstrengend. Die meiste Zeit ist er moderat, jedoch eben auch recht lang. Dazu kam dann auch noch der Gegenwind, das zog sich dann gut dahin. In Attenkirchen bog ich dann auf den Radweg ab. Die ersten Hopfenfelder tauchten auf, allerdings war von Hopfen noch gar nichts zu sehen, noch nicht einmal ein Ansatz. Dafür waren die Drähte schon gespannt. Die Abfahrt war schön, ließ dann aber ab dem Wald mehr als nach. Ab hier war der Radweg alles andere als schön. Die Baumwurzeln hoben den Belag an und oft genug war er dann auch aufgebrochen. Mit dem Rennrad ist das doch recht unangenehm. Vielleicht sollte man dann doch besser über Weihersdorf und Aiglsdorf radeln. Der Anstieg in Figlsdorf hatte es in sich, da waren auch schon zweistellige Prozente auf dem Bold zu sehen. Anschließend ging es noch wellig weiter bis zur Abfahrt nach Nandlstadt. Der Ort ist einfach hübsch anzusehen, mit der Kirche, dem geschmückten Brunnen und dem historischen Rathaus am Ende der Straße. Ich radelte nun hoch zum Waldbad, welches natürlich leer war. Dafür war der Biergarten schon geöffnet. Allerdings war es mir noch zu früh und ich hatte einen besseren im Blick. Ich verweilte noch einen Moment und schon ging es weiter. Jetzt wurde es wieder wellig und ich hatte dann auf dem Weg nach Baumgarten endlich einmal ein wenig Rückenwind. Die Abfahrt war dann wieder ein Genuss und ich kam sehr schnell in Altfalterbach an. Von hier lief es entspannt weiter bis Mauern, vorbei am Alten Wirt und dem Schloss führte mich der Weg gen Wang. Da es noch zu früh für den Kämper Bräu Biergarten war, der öffnete erst um 16 Uhr, gab es noch einen kleinen Happen beim Bäcker im Edeka beim Ortsausgang. Anschließend ging es dann weiter. Nur hatte ich nicht bedacht, dass ich Rückenwind hatte und es mehrheitlich bergab ging. Auf diese Weise war ich recht früh in Wang, nach Volkmannsdorf lief es auch noch gut, anschließend überquerte ich erst die Isar und dann die Amper, die nach der Brücke zusammenfließen. Schon war ich zu früh am Biergarten. Allerdings waren es nur knapp zehn Minuten, die habe ich abgewartet und es gab den ersehnten Zaubertrank aus bayerischen Braukesseln schon fünf Minuten früher. Nach dem Zwischenstopp ging es über Volkmannsdorferau zum Gewerbegebiet von Moosburg und weiter nach Aich, wo ich in die Pottenau abbog. Hier merkte ich schon, dass die Passagen gen Westen wirklich gegen den Wind liefen. Das war nur am Anfang ein Problem, schließlich ging es erst einmal nach Süden. Nach Langenpreising radelte ich unterm Kanal hindurch nach Wartenberg, bog auf den Radweg ab, um dann auf die Straße auszuweichen. Der offizielle Radweg war alles andere als eben. Es ging dann weiter über Riding nach Fraunberg, wo ich nach Singlding und Helling abbog. Ab da stand ich dann auf dem Weg über Grafing nach Grucking im Wind, das war irgendwie anders geplant gewesen. Dafür lief es dann bis Bockhorn wieder ganz gut. Dort ist eine Baustelle, Bockhorn bekommt einen Edeka. Als ich bei der Kirche dann abbog, kam wieder der Wind von vorne und er kam mir kräftiger vor. Insbesonder von Salmannskirchen hoch zur Staatsstraße war er ordentlich bremsend, auf der Staatsstraße und über den Fuchsberg war es auch nicht viel besser. Die Abfahrt ist wieder bescheiden gewesen, die Straße könnte auch einmal erneuert werden. Parallel zu B388 lief es dafür wieder gut und Am Altwasser steht nun das Zelt der Jungbauern für den neuen Maibaum, das Maibaumstüberl. Sie haben auch tankstellenartig die Preise deklariert, das klingt passabel. Der Rest war noch eine kleine Quälerei, das Chaos bei der Semptüberquerung meisterte ich auch noch. Ob die alle zum Maibaumstüberl wollten? Aber da fährt man doch nicht mit dem Auto hin! Das war, trotz des Gegenwindes zum Schluss, eine wunderschöne Runde bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Man kann nur staunen, wie schnell die Natur im Frühling durchstartet. Das ist jedes Mal ein wunderschönes Ereignis, die Bäume werden grüner oder blühen gar, die Sträucher blühen, die Blumen am Wegrand blühen und dennoch sieht man viel Potenzial für die nächsten Wochen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und am besten auch die Zeit zum Radeln.
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Dirk aus Altenerding went cycling.
5 days ago
Altenerding - Zengermoos - Moosmühle - Mühlenpark - Eicherloh
Eigentlich wollte ich warten, bis die Erkältung endlich weg ist. Aber dieser §$%&@#!-Husten will einfach nicht aufgeben. Immerhin hat er schon deutlich nachgelassen und nachdem ich gestern schon bei gutem Wetter pausiert hatte, bin ich dann heute dennoch aufs Radel gestiegen. Bei Temperaturen im Bereich von 15 bis 16 °C muss man das doch einfach. Es ist doch erstaunlich, wie schnell der Frühling nun da ist. Die ersten Bäume sind schon grün, einige zieren sich noch und sind kahl. Wieder andere blühen schon wunderbar, vor allem die japanische Kirsche. Auch die Forsythien leuchten schön gelb in der Sonne. Die Magnolien fangen auch schon an zu blühen. Dazu kam dann noch die Sonne, das passte alles, lediglich der Westwind war etwas unangenehm. Erst wollte ich mit dem Wind starten und darauf hoffen, dass er, wie angesagt, am späten Nachmittag nachlässt. Dafür war ich dann doch etwas spät dran und im Osten wird es auch gleich hügelig. So bin ich der alten Regel gefolgt, gegen den Wind los und mit dem Wind heim. Das war zwar heute nicht ideal, dafür konnte ich so flach radeln. Dafür blieb der Wind, der war ordentlich und die gelegentlich, langanhaltenden Böen hatten es schon in sich. Wie üblich ging es dann erst einmal über Itzling los. Der Anstieg ist zwar nicht sonderlich, dennoch war der heute doch zäh. Ich hoffe, das lag nur am Wind, später lief es immerhin besser. Es ging dann weiter zur Therme, da waren heute die Rutschen draußen auch geöffnet und wurden auch eifrig genutzt. Wie üblich radelte ich dann über Stammham nach Kempfing, um von da ins Schnabelmoos zu gelangen. Dort querten dann drei Rehe meinen Weg und ich zog es vor, diese abzuwarten. Wenn Rehe einmal loslaufen, dann kennen sie kein halten. Obendrein steht hier auch ein Zirkuszelt. Durchs Schnabelmoos lief es noch einigermaßen gut, die Weiher booten durch den Wald auch noch ein wenig Windschutz, doch dann stand ich natürlich voll im Wind. Das war dann schon eine Herausforderung, die zog sich hin bis zum Zengermoos. Da kam mir dann wieder der Wald zur Hilfe. Am Ende bog ich dann auf der Buckelpiste nach Goldach ab, da hatte ich dann Seitenwind. In Goldach habe ich dann die öffentliche Luftpumpe am Wegrand entdeckt, die kannte ich noch nicht. Ich radelte weiter bis zum Kreisverkehr und bog nach Hallbergmoos ab. Am Ortseingang bog ich erneut ab und es ging durch die Felder und gegen den Wind zur B301. Das war dann schon eine Salamitaktik gegen den Wind. Es ging weiter zur Pferdeklinik und unter der Bahn und Autobahn hindurch zur Isar. Wie so oft umradelte ich die hübsche Filialkirche Sankt Peter und Paul um dann in Richtung Moosach gegen den Wind zu radeln. Beim Pflasterweg bog ich dann zur Fischzucht Moosmühle ab, radelte um Neufahrn herum und weiter nach Dietersheim. Da kam dann wieder ein Windabschnitt und schon ging es durch die Felder nach Garching. Das nächste Ziel war der Biergarten Mühlenpark, der hatte heute sogar geöffnet und war gut besucht. So konnte ich die Biergartensaison immerhin schon starten. Lange blieb ich nicht, es ging dann weiter entlang des Radweges neben der B471 über die Isar und weiter nach Fischerhäuser. Ab hier konnte ich dann den Rückenwind so richtig genießen, es lief schön zügig und entspannt. Am Ende der Senderstraße bog ich rechts ab und auf der Großsenderstraße, wo gar keine Sender mehr stehen, radelte ich dann nach Eicherloh. Wieder bog ich dann bei Auto Arlt nach Moosinning ab und schon war ich auch wieder im Schnabelmoos. Ungefähr dort wo die Rehe den weg kreuzten, querte nun eine Goldammer meinen Weg. Das ist auch ein sehr hübscher Vogel, am leuchtend gelben Kopf ist er leicht zu erkennen. Um nicht denselben Weg zu nehmen, radelte ich nach Eching hoch und folgte der B388 bis zum Abzweig nach Werndlfing. Da drehte das kleine Windrad noch recht ordentlich, sonderlich stark schien der Wind nicht abgenommen zu haben. Den konnte ich dann auf dem Weg von der Therme nach Itzling noch testen. Zum Glück geht es hier nicht direkt nach Westen, eher nach Südwesten. Das war dann eine schöne Runde, die Natur ändert sich doch recht schnell im Moment. Der Raps hat auch schon eine ordentliche Höhe erreicht. Allerdings wird der wohl durch den langen W
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March 28, 2026
Can Picafort - Llubi - Es Verger - Lloseta - Campanet
Die Wetterprognose war erst nicht die Beste, es war kühl und es ging ein ordentlicher Westwind. Mein Husten hat auch noch einmal alles gegeben, schließlich war das heute die letzte Gelegenheit, nicht dass ich das gebraucht hätte. Das Wetter wurde dafür, abgesehen vom Wind, immer besser, die Sonne kam heraus und die Temperaturen stiegen auf 17 °C im Mittel. Das ist ordentlich und auf dem Rückweg mit Wind von hinten, war es sogar fast schon zu warm. Zuerst ging es nach Muro, das war gegen den Wind und auch noch stetig bergauf, wenn auch noch moderat. Jedoch ist das gleich am Anfang schon ein wenig herausfordernd. Wir wählten die Strecke über die Nebenstraße mit dem Anstieg über die Serpentine nach Muro hoch. Wie so oft verpassten wir oben den Abzweig. Der wäre sehr scharf rechts gewesen und daher verpasst man ihn gewöhnlich. Dennoch sind wir durch Muro ganz gut hindurch gekommen und es ging dann erst einmal wieder hinunter. Von der Hauptstraße bogen wir dann gleich links ab und radelten durch die Felder. Das ist ein wenig hügelig, jedoch auch wunderschön zu radeln. Hier gab es dann auch endlich einmal Orangenbäume mit Orangen daran. Das hatte ich bislang schon vermisst, bei Zitronenbäumen sah es immerhin anders aus. Die Abfahrt nach Llubi offenbarte dann auch eine herrliche Aussicht auf das Tramaturagebirge und davor ein Margeritenfeld. Das muss man doch einfach genießen. Weiter ging es im Bogen durch die Felder nach Llubi und anschließend wieder auf Nebenstraßen. Die Mauern und die Vegetation hielten doch einiges vom Wind fern. Am Ende landeten wir erneut auf der Transmallorca. Da geht es schön dahin und ab und an mischte der Wind mal mehr mit. Wir bogen gen Consell ab und dann hieß es erst einmal ein Stück Hauptstraße zu radeln. Vor Alaro bogen wir dann ab und waren froh, dass es endlich wieder eine ruhige Nebenstraße war. Jetzt begann auch er Anstieg zu Es Verger hoch, der war am Anfang noch moderat. Die Straße ist wunderbar neu, ein tadelloser Belag. Die Aussicht war auch wieder traumhaft schön, mit viel Natur und zum Teil großen Felsen am Wegrand. Es ging dann in Serpentinen steiler hoch. Allerdings sind die Straßen recht schmal und am heutigen Samstag waren doch viele Einheimische mit Autos unterwegs, die entweder zum Lokal am Ende des Anstieges oder zum Wandern wollten. Die Straßen waren dafür dann nicht ideal. Aber irgendwie ging es doch und ab und an konnte man beim Anstieg auch ausweichen und die Autos vorbeilassen. Das Restaurant am Ende der Straße ist eines der Besten für Lammschultern, wir begnügten uns jedoch mit einem sehr guten, jedoch auch sättigenden Mandelkuchen. Nebenbei hatten wir auch noch den Blick auf das Castell d'Alaro oben auf dem Gipfel. Anschließend ging es auf die Abfahrt, die war natürlich durch viel bremsen geprägt, die engen Kurven in den Serpentinen luden nicht zum Laufen lassen ein. Unten angekommen, bogen wir auf den Anstieg zum Coll de Tofla ab. Der ist zum Glück recht flach und wir hatten jetzt endlich Rückenwind. Die Abfahrt war wieder ein Genuss, man kann das Radel einfach laufen lassen. Dann ging es noch durch Llosetta. Die Nebenstraße zum Baggerweiher hoch ist nicht mehr die Beste, hier gibt es sehr viele Schlaglöcher, wobei die meisten mittlerweile farblich markiert wurden. Der weitere Weg verlief dann mit Rückenwind recht angenehm und der leichte Anstieg nach Selva stellte so kein Problem dar. Auch die Straße nach Moscari ist wunderbar, bestens asphaltiert und schön breit. Bislang umradelten wir den Ort, der Anstieg hier hat es auch noch einmal in sich, der zieht sich wunderbar in die Länge. Weiter ging es nach Campanet und in den Ort hoch, gefolgt von der Abfahrt gen Buger. Allerdings bogen wir nach der Autobahn auf die alte Hauptstraße ab. Hier konnten mir mit Rückenwind richtig Tempo machen, das lief wunderbar schnell. Am Ende ging es gen Sa Pobla und wir bogen in die erste Straße ein. Diese ist noch weitaus schlechter als die in Lloseta, dabei weist sie gar keine großen Schlaglöcher auf, sie sieht schön plan aus. Sie ist dennoch alles andere als das, es ruckelte die ganze Zeit bis zum Ende, wo wir rechts abbogen. Ab hier war die Straße wieder völlig in Ordnung. Wir nutzten jetzt den Rückenwind und es ging mit hohem Tempo zurück nach Can Picafort. Da waren wir dann recht früh, allerdings mussten wir noch die Leihräder abgeben und der Prozess dafür schreit nach Optimierungsbedarf. Das hat also sehr lange gedauert und der korrekte Ablauf schien sich permanent zu ändern. Man sollte meinen, sie machen das schon länger und sollte es besser im Griff haben. Das war eine wunderschöne Abschlussrunde, mit besserem Wetter als erwartet und der Anstieg nach Es Verger war für mich ohnehin neu. Der lohnt sich auf alle Fälle. Am Ende war die Woche dann doch ganz gut, auch wenn es kühler und windiger war als sonst. Das ist auf einer Insel ohnehin eine kleine Lotterie.
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March 27, 2026
Can Picafort - Sa Pobla - Sineu - Petra - Ariany - Muro
Die Wetterprognose klang für heute schlimmer, als es tatsächlich war. Dennoch war es in der Früh mit 10 °C doch arg frisch. Der angesagte Wind kam dann auch erst im Laufe der Tour, am Anfang war er noch nicht so stark. Wenn die Sonne herauskam und der Wind mal nicht spürbar war, wurde es auch deutlich wärmer und im Mittel lagen wir dann doch noch bei 14 °C. Da war ich dann schon froh, dass ich meine lange Hose und das Langarmtrikot dabei hatte. Der erste Weg führte uns nach Alcúdia. Durch den kleinen Wald mit den Dünen dahinter war es quasi windstill, das lief dann recht zügig. Dafür fielen ein paar Regentropfen, die dann zum Glück aufhörten und es blieb für den Rest der Tour trocken. Wir bogen dann zum Kraftwerk ab, hängten uns an eine Gruppe dran und konnten so recht schnell Sa Pobla erreichen. Das lief wirklich sehr gut. Wir sind wieder durch den Ort geradelt, heute wäre die Umgehungsstraße vermutlich besser gewesen. Der Wind war nicht so stark, dafür hatten wir hier viele Autos vor uns und bei den vielen, kleinen Straßen kreuz und quer, ging es nicht sonderlich schnell vorwärts. Mit Rückenwind lief es dann recht zügig nach Llubi weiter, danach bogen wir ins Schweinetal ab. Hier gibt es viele Ibericoschweine zu sehen, zum Teil auch sehr kleine. Die scheint es heuer auf der Insel jedoch vermehrt an vielen Stellen zu geben. Dennoch ist das eine schöne Strecke, abseits der Hauptstraßen, mit einigen leichten Anstiegen und Abfahrten. Hier kann man wirklich gut radeln und am Ende kommt der Blick auf die Kirche von Sineu ins Bild. Wir umradelten Sineu mit einem Abstecher zur Radrennbahn. Diese kann und darf jeder beradeln, also ging es da auf eine Runde. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit dazu? Manche von uns haben da gleich mehrere Runden gedreht. Aber immer im Kreis zu radeln ist auch nicht so spannend. Dafür ist das Velodrom oder vielmehr Voltadora De Sineu neu erbaut, die alte Bahn war schon recht marode und wurde abgerissen. Weiter ging es dann nach Petra, die Strecke zum Steinbruch hoch waren wir schon geradelt. Bei den Wetteraussichten und vor allem dem möglichen Wind entschlossen wir uns zur kurzen Rund und radelten so direkt nach Petra. Die Straße ist indes seit dem letzten Mal nicht besser geworden. Wir radelten durch Petra hindurch, eine Pause hatten wir nicht geplant, dennoch wurde kurz diskutiert, da die Sonne herauskam. Wir radelten dann dennoch weiter und es ging auf die lange Strecke durch die Felder nach Ariany. Das ist eigentlich der deutlich schönere Weg, man muss jedoch bei den vielen Abzweigungen aufpassen, dass auch die richtige erwischt wird. Idyllisch ist es auf alle Fälle und hier waren heute reichlich Buchfinken unterwegs. Dabei hätte ich hier eher Distelfinken erwartet, die sind heuer eher selten zu sehen. Das Schöne ist, sofern man die richtigeAbzweigungg erwischt, dass man neben der Abfahrt eine wunderschöne, weite Aussicht ins Tal genießen kann. So radelt man um Ariany herum und muss nicht durch den Ort, der doch auch etwas hügelig ist und mit Einbahnstraßen garniert ist. Bevor es auf die Hauptstraße ging, hielten wir noch einmal. Der ursprüngliche Plan war, um Santa Margalida herum zu radeln und dann den direkten Weg weiter über die Hauptstraße nach Can Picafort zu nehmen. Da es doch etwas wärmer war, die Sonne herauskam, sowie der Wind noch moderat war, einen Bogen über Muro einzubauen. Das war auch eine gute Entscheidung, denn schon auf dem Weg nach Santa Margalida standen wir voll im Wind. Da war es schon eine Wohltat, nach Maria de la Salut abzubiegen. Da wir die steilen Straßen im Ort schon kennen, blieben wir lieber auf derHauptstraßee und haben uns dennoch leicht verfahren. Wir waren eine Hauptstraße zu früh abgebogen. Wir wählten dann die erste Abzweigung in der Hoffnung darüber auf die gewünschte Hauptstraße zu gelangen. Dennoch sagte der Bolt, dass diese Nebenstraße einfach enden wird. Also entschlossen wir uns, zurück zu radeln und die Hauptstraße zu nehmen. Dabei hätten wir nur eine Straße weiterradeln brauchen, die wäre durchgegangen und auf der richtigen Hauptstraße gelandet. Aber so ist das halt mit spontanen Entscheidungen. Wir radelten dann mit ordentlichem Seitenwind weiter, es ging am Ende noch hoch und dann bogen wir auf die Straße nach Muro ab. Die waren wir auch schon geradelt und sie ist einfach wunderschön, vor allem mehrheitlich bergab. So gelangten wir sehr schnell und gut nach Muro. Im Ort machten wir dann an einer kleinen Bäckerei pause, die Angestelltenn waren durch unseren Ansturm leicht überfordert, dennoch hat alles wunderbar gepasst, obendrein war es auch noch sehr preiswert und wir saßen in der warmen Sonne. Hier starteten dann die nächsten Überlegungen: Sollen wir die 100 km doch noch voll machen oder direkt zurückradeln. Wir teilten uns auf, die meisten wollten lieber direkt zum Hotel abbiegen. Das war auch eine gute Idee, der Wind wurde immer kräftiger und vor allem böiger. Daher waren es dann keine vollen 100 km, dafür konnten wir am Hotel in der Sonne sitzen, da war es sogar derart windstill, dass wir ins Schwitzen kamen. Bei einem kühlen Bier und Gesellschaft durch Spatzen ließ es sich gut aushalten. Das war dann eine überraschend schöne, obendrein pannenfreie Runde. Da sich mein Husten auch mal wieder ordentlich gemeldet hat, war die kürzere Tour auch nicht verkehrt. Mal schauen, wie es morgen aussieht. Das ist unser letzter Tag und im Moment steht noch alles auf kühl und windig. Das kann sich auf der Insel noch schnell ändern und mit ein bisschen Glück auch noch besser werden.
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Dirk aus Altenerding went cycling.
March 25, 2026
Can Picafort - Puig de Sant Miquel - Randa - Algaida - Costitx - Muro
Die Runde gestern war schon ordentlich, da hätte sich heute eine ruhigere Runde angeboten. Das sah das Wetter jedoch ein wenig anders, ab morgen soll es regnen und der Wind will mal richtig zeigen, was er kann. Dabei war der Wind heute auch schon sehr gut unterwegs. Die Ziele waren dann die vergessene Kapelle vom 3-Kapellen-Rundweg und natürlich hoch auf den Puig de Randa, dabei ist der Cura direkt davor und noch ein Meter höher. Leider ist meine depperte Erkältung irgendwie noch einen Tacken schlimmer geworden, daher wusste ich gar nicht, ob ich die Runde schaffen werde. Ich war dann einfach noch einen Gang langsamer unterwegs, hing dann meistens bei den Anstiegen deutlich dahinter. Manchmal musste ich einfach das Tempo herausnehmen, im Großen und Ganzen hat es dann doch noch gepasst. Los ging es gleich erst einmal gegen den Wind in Richtung Arta. Eigentlich war Südwind angesagt, da war jedoch ein großer Westteil auch dabei. Es ging am Wellblech und der Tankstelle vorbei und dann auf die Straße nach Manacor. Hier ging es dann erst leicht gegen den Wind bergauf, das zog sich schon ganz gut in die Länge. Der Anfang der Straße ist recht neu, da ist der Belag sehr gut. Doch dann kommen wieder Abschnitte, da kann man von gut nicht mehr reden. Auf halbem Weg nach Manacor bogen wir ab, das ist hier eine wunderschöne, lange Abfahrt. Unten geht es dann idyllisch durchs Tal weiter. Allerdings folgt auch gleich wieder ein langer Anstieg hoch zum Wellblech. Der zieht sich auch gut in die Länge. Hier kreuzte dann auch eine Schildkröte unseren Weg. Die wurde dann nicht schnelle, im Gegenteil, sie zog den Kopf und die Beine ein und wartete bis die komischen Vögel auf den Zweirädern weg waren. Um diese Strategie beneide ich sie gelegentlich. Oben angekommen ging der Anstieg noch ein bisschen weiter, jetzt jedoch sehr moderat. Anschließend konnten wir das Radel bergab bis Petra laufen lassen. Die Cafés ließen wir außen vor und es folgte die lange Straße mit Anstieg am Ende nach Sant Joan. Unten war der Wind natürlich wieder vom Feinsten, beim Anstieg durch den Wald spielte er zum Glück keine Rolle. Die Strecke am Friedhof entlang ist leider noch immer nicht die Beste, die Straße zeigt doch eine Menge Geschichte, die wir umfahren durften. Am Ende ging es dann auf die Servicestraße parallel zur Ma-15, die hat Autobahncharakter. Da ist die Servicestraße daneben doch richtig angenehm. Auf halbem Weg nach Monuiri lag dann der Abzweig zur vergessenen Kapelle. Die hatten wir damals aufgrund von Baustellen nicht erreicht. Heute ging es dann hoch zum Puig de Sant Miquel. Die Aussicht bei Anstieg war dabei weit besser, als die von oben herunter. Da blickt man nur in Süden über die Ma-15 hinweg. Hinunter hätten wir beinahe den Abzweig verpasst, der geht nach Montuiri. Den Ort umradelten wir, landeten wieder auf der Servicestraße und dann ging es auch schon über die Ma-15. Hier beginnt dann schon der Anstieg zum Randa. Der Anstieg ist am Anfang noch moderat, dafür standen wir hier schon gleich im Wind. Ich musste hier früh abreißen lassen, konnte dafür gemütlich gegen den Wind ankämpfen. Das war zwar nicht ideal für die Durchschnittsgeschwindigkeit, dafür doch entspannter, schließlich war ich alleine. Bis zum Ort Randa war dann auch schon fast die Hälfte vom Anstieg geschafft, dann ging es hoch. Das lief heute sehr langsam, irgendwie bekam ich keine Kraft auf die Pedale. Ich vermute ja noch immer, dass es die Erkältung ist. Es verhält sich auch anders als sonst, da hatte immer die Lunge dicht gemacht. Das war heute nicht der Fall, es war eher das Gefühl, sich schonen zu müssen. Immerhin kommt man auch langsam hoch. Oben angekommen, ging es dann auch gleich wieder hinunter. Dabei waren schon über 1150 Höhenmeter bewältigt und es war erst die Hälfte geschafft. Natürlich lief die Abfahrt schneller, da konnte man die meiste Zeit das Radel laufen lassen und dennoch wurde man zumindest von einem Radler überholt. Der hatte offenbar keine Sorge, dass da Gegenverkehr unterwegs sein könnte. Dabei waren hier doch einige Radler unterwegs, auch ein paar Autos. Wie üblich ging es nicht auf dem direkten Weg nach Algaida. Die kleinen Wirtschaftswege durch den Wald haben einfach ihren eigenen Charme. Dafür lohnt sich der Umweg und die paar Extra-Höhenmeter. Allerdings waren in Algaida, so grob nach der Hälfte der Tour, bereits 11 von 13 Summits erreicht. Auf der anderen Seite war das natürlich gut, ging es doch nun fast nur noch flach oder bergab weiter. In Algaida gab es dann am Marktplatz die obligatorische Imbisspause. Das war auch zwingend notwendig, wir hatten bereits 80 Kilometer und die meisten Höhenmeter hinter uns und ich verspürte schon einen deutlichen Hunger. Der Mandelkuchen war natürlich wieder vom Feinsten, wie fast immer auf der Insel. Gut gestärkt ging es dann auf den Rückweg. Der Wind war gnädig und behielt seine Richtung bei, wir hatten von nun an Rückenwind. Das war auch gut so, die Kräfte waren nicht mehr die Besten und der Wind hatte schließlich auch noch einiges gut zu machen. Wir wählten die Strecke über Pina, bogen auf die Hauptstraße nach Ruberts ab und dann auf den schmalen Wirtschaftsweg nach Costitx. Die Strecke ist sehr schön und lohnt sich zu radeln. Hier gibt es kaum Autos, dafür viel Natur. In Costitx kam dann der nächste Anstieg, der zog sich gut hin und wurde im Ort noch ordentlich steil. Dafür ging es dann lange bergab. Wir folgten der Hauptstraße ein Stück gen Inca, bogen dann aber auf die Nebenstraße ab. Diese ist sehr gut asphaltiert, hier bereitet das Radeln Freude, insbesondere mit Rückenwind. Am Ende ging es hoch nach Llubi und schon waren wir wieder auf eine Abfahrt. Die zog sich dann nach Sa Pobla ordentlich hin und vor dem Ort bogen wir wieder nach Muro ab. Der Wind war jetzt dummerweise wieder gut spürbar, auch wenn das meiste von der Seite kam. In den Ort zog sich natürlich noch ein Anstieg, dann kam die Abfahrt über der Hauptstraße mit Rückenwind. Das war auch gut, so langsam reichte es auch. Also ging es gemütlich mit Wind gen Can Picafort. Gut, es gab auch jemanden, der es eiliger hatte und bei dem Wind zeigen wollte, was geht. Der wollte heute eigentlich auch recht gemütlich radeln. Das kann man sehen, wie man will. Ich denke jedoch, die Strategie sollte lauten, dass man gemeinsam startet und gemeinsam ankommt. Aber es müssen ja nicht alle meiner Meinung sein, zumal ich ja ohnehin heute der Langsamste im Feld war.
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March 24, 2026
Can Picafort - Pollenca - Kloster Lluc - Santa Llucia - Binissalem - Ruberts - Sineu - Muro
Das Wetter war heute nahezu perfekt, der Wind war mäßig und die Temperatur lag im Mittel bei rund 17 °C. Natürlich hätte es auch ein wenig wärmer sein dürfen, jedoch nicht viel. Mit Armlingen und eine dünne Jacke für die Abfahrten war es jedoch tadellos zu radeln. Es war eine Runde über Pollenca zum Kloster Lluc und anschließend noch der Anstieg zur Emerita de Santa Llucia geplant, um dann im Bogen zurück nach Can Picafort zu radeln. Zu Anfang ging es erst einmal die Küste entlang nach Alcúdia, dort bogen wir vor der historischen Stadtmauer bogen wir ab und es ging über Nebenstraßen weiter gen Norden. Das ist eine schöne idyllische Strecke, abseits der Hauptstraße. Wir radelten nördlich vom Puid de Santuiri nach Pollenca. Hier fing dann schon der Anstieg zum Coll de Femenia an. Die Steigung ist am Anfang sehr flach, wird dann natürlich steiler. Die Steigung bleibt jedoch im moderaten Bereich und kann gut getreten werden. Durch meine Erkältung bin ich dann doch lieber langsam hoch geradelt. Die Hoffnung auf Rückenwind beim Anstieg fiel indes in den Schatten der Berge, da war nichts mit Erleichterung durch bewegte Lüfte. Dennoch lief es recht gut und oben ging es noch ein wenig wellig weiter, bis dann die Abfahrt zum Wallfahrtsort Lluc. Hier ist es recht idyllisch, auch wenn wir die Basilika mit der schwarzen Madonnastatue nicht besucht hatten. Diese wurde hier in den Bergen gefunden, ins Tal gebracht und anschließend tauchte sie wieder in den Bergen auf. Daher hat man dann da gleich die Basilika dort gebaut und die schwarze Madonna ausgestellt. Anschließend ging es auf Nebenstraßen hoch zur Kreuzung mit der mittlerweile recht berühmten Tankstelle. Da findet man zu dieser Jahreszeit weit mehr Radler als Autofahrer. Nachdem wir dann doch die Jacken angelegt hatten, ging es auf die Abfahrt. Auch wenn es in der Sonne erstaunlich warm war, die Abfahrt war schon mehr als frisch. Die lief auch sehr gut, trotz der Serpentinen. So gesehen, sind beide Anstiege eigentlich ganz gut, ich glaube jedoch, dass ich den Anstieg über Caimari mit Abfahrt nach Pollenca interessanter finde. Aber das ist vermutlich nur eine Nuance von der anderen Richtung entfernt, sie haben beide ihren Reiz und entsprechende Aussichten. Wenn man jedoch von Pollenca hoch radelt, kann man das zerklüftete Gebirge besser genießen. Auf der anderen Seite sind es schöne Anstiege im Blick in tiefe Täler mit vielen, schattigen Bäumen. In Caimari angekommen, ging es gleich rechts ab nach Mancor de la Vall. Die Strecke über die Nebenstraße hat auch ihren eigenen Charme. Unterwegs überholte uns ein Auto mit Anhänger, auf dem ein paar Schafe verweilten. Ich glaube, die haben uns ausgelacht, zumindest könnte man das Geblöke so interpretieren. Der Anstieg zur Eremitage Santa Llucia ist eigentlich harmlos, weder sonderlich steil, noch sonderlich lang. Dennoch tat ich mich hier heute doch etwas schwer, allerdings wollte ich mich auch etwas schonen. Dafür war die Aussicht von oben wieder ein Traum, die Sicht auch sehr klar. Das Nonnenkloster beherbergt seit heuer auch keine Nonnen mehr. Die Abfahrt war schön erholsam und im Ort stand eine Pause ein, wie beim letzten Mal. Und wie beim letzten Mal, hat es etwas länger gedauert, das Café zu finden. Dabei hätten wir uns nur an der Kirche orientieren brauchen. Aus dem Ort heraus ging es dann auf die Straße, die wir schon gestern zum Puig de Christ Rei geradelt waren, den Berg ließen wir jedoch aus und es ging entgegengesetzt zu gestern nach Lloseta. Nur radelten wir jetzt direkt durch den Ort und neben der Bahnlinie entlang nach Binissalem. Da mussten wir natürlich den anderen das Radelgeschäft im Ort zeigen. Wir bogen dann ab und die Straße durch die Felder war schön und breit, jedoch mit vielen Bodenschwellen zur Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Niederländer nennen sie Drempels und irgendwie passt es. Allerdings sind die für Radler weder sinnvoll noch irgendwie angenehm. Erst vor Sencelles wurde es dann besser. Der Anstieg nach Sencelles war dann wieder eine kleine Herausforderung, kurz, jedoch auch ordentlich. Durch den Ort ging es dann zum Glück bergab. Eigentlich hätten wir in Cascanar auf den schönen Radweg durch die Felder abbiegen sollen, so war es geplant. Jedoch waren da einige wieder mal schneller unterwegs und so ging es über die Hauptstraße nach Ruberts. Die Strecke von Ruberts durch den Wald nach Lloret de Vistalegre ist eigentlich wunderschön, nur geht es in dieser Richtung immer leicht bergauf. Da ist die andere Richtung doch deutlich angenehmer zu radeln. Um Lloret sind wir dann herumgeradelt, das ersparte uns ein paar Einbahnstraßen. Nach Sineu lief es dann wieder wunderschön, das ist eine breite, gut ausgebaute Straße, die auch noch leicht kurvig verläuft. Obendrein sieht man am Horizont die Kirche von Sineu. Wir sind dieses Mal durch den Ort geradelt, was ein wenig chaotisch war. Wer immer sich das System der Einbahnstraßen ausgedacht hat, folgte anderen Gedanken als die meisten Radler. Am Ende kamen wir am Marktplatz heraus, es ging über die Bahnlinie und hoch zur alten Windmühle. Anschließend bogen wir nach Muro ab. Das ist einfach eine wunderschöne Strecke, von Sineu kommend geht sie fast nur bergab. Dabei ist die Straße wunderbar breit, super ausgebaut und es gibt kaum Autos, die hier fahren. Obendrein ist auch noch die Aussicht herrlich. Gegen Ende der Tour passte das dann sehr gut. Durch Muro kamen wir problemlos, so langsam durchschaut man dort das System der Einbahnstraßen, es wird also Zeit, dass dieses Mal geändert wird. Es gab dann noch die Abfahrt auf die Nebenstraße, gefolgt von einem kleinen Anstieg. Danach radelten wir durch die Felder, um am Ende auf die Hauptstraße nach Can Picafort zu gelangen. Ab da war es dann zum Glück nicht mehr weit, es hat auch schon für heute gereicht. Insgesamt war es eine wunderschöne Runde und ich denke, dass die Abfahrt vom Kloster Lluc nach Pollenca doch die schönere Richtung ist. Da sind weniger Serpentinen, man kann das Radel besser laufen lassen und vor allem ist es von Pollencia nach Can Picafort deutlich kürzer. Dann wären die meisten Höhenmeter am Ende und nicht am Anfang gewesen.
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March 23, 2026
Can Picafort - Santa Maria - Binissalem - Puig de Christ Rei - Maffaytal
Die Wetterprognose stand heute auf ordentlichem Nordwind und auch kühler. Im Mittel waren es dann auch nur 14 °C, zum Ende hin waren es noch 12 °C, da hatten sich auch Wolken vor die Sonne geschoben. Immerhin blieb es trocken. Der Plan war dann ins Landesinnere zu radeln, also die Transmallorca bis Santa Maria del Cami und von dort dann hoch nach Alaro und über den Coll de Tofla nach Lloseta. Allerdings machte uns da ein gerissener Schaltzug einen kleinen Strich durch die Rechnung, kaum dass ich so etwas gestern erwähnt hatte. Zum Glück hatte ich eine elektronische Schaltung, da ist dann höchstens Mal der Akku leer. Gestartet sind wir heute nur zu fünft und es ging erst einmal in Richtung Sa Pobla. Vorher ging es jedoch links ab durch die Felder. Nur einige wollten davon nichts wissen, Kopf nach unten, durchtreten und auf keine Rufe hören war wohl die Strategie. Gut, die sind dann ein paar Kilometer mehr geradelt. Durch die Felder war es schön ruhig, keine Autos, dafür viel Gemüse auf den Feldern. Am Ende wartete ich dann an der Hauptstraße auf den Rest. Da war das große Artischockenfeld. Gut angerichtet schmecken die Knospen der distelartigen Pflanze sehr gut. Wenn sie indes blühen, sind sie noch viel schöner. Wie man es auch dreht, interessant ist die Artischocke auf alle Fälle. Ich habe auch endlich wieder einmal ein paar Distelfinken gesehen, das sind schon hübsche Vögel. Einen Rotmilan gab es auch noch zu bewundern und ich glaube, es waren auch Grünfinken unterwegs. Die habe ich aber nur im Flug von hinten gesehen, der Farbe nach könnten es welche gewesen sein. Anschließend ging es dann durch die Felder und dann auf die Nebenstraße weiter. Dort gab es erstaunlich viele Schafe auf der Weide. Am Ende mussten wir noch ein Stück die Hauptstraße radeln, das ist ein unschöner Abschnitt. Der Randbereich ist oft mit kleinen Schottersteinen überhäuft, es geht auch die ganze Zeit leicht bergauf. Da waren wir schon froh, als der Kreisverkehr auftauchte und wir auf die Transmallorca abbiegen konnten. Die Strecke geht wirklich einmal quer über die Insel und ist dabei nahezu flach. Obendrein ist sie sehr schön zu radeln und Autos sind normalerweise hier selten unterwegs. Heute waren es jedoch erstaunlich viele. Am Anfang geht es noch durch schattige Bäume, dann kommen die Weinfelder und später normale Felder. Da überholte dann auch ein Auto eine große Gruppe an Radfahrer, ohne darauf zu achten, dass wir auch keine kleine Gruppe waren und entgegenkamen. Das war schon recht knapp, vor allem wenn durch die ungeplante Bremsung das Hinterrad ausbricht. Das fällt in die Kategorie "nicht lustig". Kurz danach gab es dann einen kleinen Zwischenstopp: Bei einem von uns war der Schaltzug gerissen. Das war so nicht geplant. Da die Strecke hier jedoch weitestgehend flach ist, radelten wir weiter nach Santa Marie. Die Hoffnung war, hier ein Radgeschäft zu finden. Es lief recht gut dahin, der Wind kam jetzt auch zum Teil von hinten. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zum Schluss. Wir haben in Santa Maria den Schluss erlebt: Da gibt es kein Fahrradgeschäft mehr. Also wurde eines in der näheren Umgebung gesucht und in Binissalem gefunden. Es gab noch ein paar andere Optionen, die wollten jedoch am Montag nicht öffnen. Damit haben wir dann erst einmal den Anstieg nach Alaro aufgegeben und eine neue Tour nach Binissalem geplant. Natürlich wäre die Hauptstraße kürzer und damit vermutlich schneller gewesen. Aber eine schöne Strecke soll man auch nicht verschmähen. Also ging es auf die Nebenstraßen nach Binissalem. Die Strecke ist von der Landschaft her ein Traum, es geht abwechslungsreich durch die Felder, gelegentlich mit Bäumen garniert oder auch die hübschen Blumenwiesen. Die Findlingsmauern hielten, neben Bäumen und Sträuchern, den Wind fern. Der einzige Wermutstropfen bestand darin, dass die Straße nicht im besten Zustand ist. Man kann die Schlaglöcher jedoch gut umradeln und so waren wir auch recht windgeschützt. Das nächste Problem war Binissalem selber. In den Ort kamen wir gut herein, das Fahrradgeschäft war an der Hauptstraße. Soweit war alles in Ordnung. Allerdings weiß ich nicht, welche Medikamente der Ortsplaner einwirft. Das System der Einbahnstraßen durchschaut vermutlich auch kein Einheimischer und falls das doch einmal passiert, wird das System wohl geändert. Immerhin sind wir nahezu problemlos zum Laden gekommen ohne eine Einbahnstraße verkehrt herum radeln zu müssen. Lediglich die letzten 100 Meter auf der Servicestraße ignorierten wir das Einfahrverbot. Das Geschäft war in der Tat geöffnet, es war sogar erstaunlich groß mit einer riesigen Auswahl. Die Mitarbeiter waren nicht nur freundlich, sie waren auch vom Fach. Da es ungefähr die Hälfte der Tour war, setzten wir uns ein einheimisches Café, konnten für wenig Geld sehr gut essen und trinken. Anschließend war der Schaltzug auch schon gerichtet und wir konnten weiterradeln. Allerdings ergab es irgendwie wenig Sinn noch nach Alaro hochzuradeln. Stattdessen radelten wir nun direkt nach Lloseta und trafen da auf die Strecke vom Coll de Tofla hinunter. Durch den Ort kamen wir sehr gut durch, mittlerweile kennen wir die richtigen Straßen. Es wird also Zeit, das System der Einbahnstraßen zu ändern. So geht das ja nicht, dass da Touristen sich schon auskennen! Da wir sowohl den Anstieg nach Alaro als auch den Coll de Tofla ausgelassen hatten, haben wir wenigstens noch den Anstieg zum Puig de Christ Rei mitgenommen. Der ist nicht sonderlich hoch, dafür ist die Aussicht wunderschön. Der Blick auf Selva, insbesondere wenn die Sonne mal wieder herauskommt, ist ein Traum, das muss man einfach genießen! Danach hatten wir natürlich erst einmal eine Abfahrt. In Selva ging es noch leicht hoch bis zum Abzweig nach Campanet, dennoch ging es mehrheitlich bergab. Was auch gut war, der Wind war schließlich doch noch da. Wir radelten im Bogen um Moscari herum, was eine wunderschöne, ruhige, idyllische Strecke ist. Obendrein kommen wir so von der besseren Seite nach Campanet herein. Es folgte eine schöne, lange Abfahrt über die neue Straße, das war schon ein Genuss. Da konnte man ein wenig verschnaufen, bevor es nun erst leicht bergauf und dann doch gegen einen Teil des Nordwindes ging. Die Strategie ging auf, der Wind war einigermaßen gut zu meistern und wir kamen gut durchs Maffaytal. Am Ende bogen wir nach Pollenca ab, da ging es erst einmal bergab und der Nordwind war dann weniger relevant. Am Golfplatz bogen wir ab und es ging durch die Felder und Gärten bis Alcúdia. Dieser Abschnitt ist auch eine wunderschöne Strecke und heute mit teilweisem Rückenwind ein Genuss zu radeln. In Alcúdia sind wir an der Baustelle dieses Mal links abgebogen, das war dann gar kein Problem, vor der Brücke waren wir schon wieder auf der Hauptstraße. Anschließend kam die Küstenstraße mit Rückenwind. Da ließ es sich dann ganz entspannt nach Can Picafort radeln. Das hat dann auch gereicht, es war dennoch eine wunderschöne Strecke und ab und an sind die ungeplanten Alternativen auch nicht verkehrt. Ich hatte noch bedenken wegen meiner Erkältung gehabt, die Klang am frühen Morgen gar nicht gut. Beim Radeln ging es dann und am Abend hält sie sich noch zurück. Mal schauen, was die Nacht bringt. Morgen und übermorgen klingen die Wetterprognosen jedenfalls sehr gut. Donnerstag soll es wieder schlechter werden. Allerdings hieß es gestern noch, die ganze Woche wird gut. Auf einer Insel ist die Prognose schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betrifft, wie Erich Kästner zu sagen pflegte.
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about an hour ago
You wild one, you take almost as many photos as I do 😁👍 But someday I have to ride one of your awesome tours.
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