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Dirk aus Altenerding

Mit dem Rennrad durch Wiesn, Felder, Wälder sowie Hügel und Täler, das ist mein Ding! Ansonsten findet Ihr mich in der Linux-Welt.

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February 13, 2026

Altenerding - Lengdorf - Oberdorfen - Eibach - Großköchlham - Bockhorn

Der Wind hat am Nachmittag dann nachgelassen, da habe ich die Gelegenheit genutzt und bin noch auf eine Feierabendrunde gestartet. Irgendwie musste ich auch den Kopf mal wieder freibekommen, da hilft radeln an der frischen Luft perfekt. Es war zwar nicht so warm, wie angekündigt. Dennoch waren es am Anfang 6 °C, zum Ende sank es dann auf 4 °C. Erstaunlich ist, dass schon die ersten Insekten wieder unterwegs waren. Die habe ich nun gar nicht vermisst und zum Ende der Tour waren die auch alle wieder verschwunden. Dafür kamen die Alpen in Sicht, die waren erstaunlich deutlich in der Abendsonne unter den Wolken zu erkennen. Das hat doch auch etwas. Gestartet bin ich dieses Mal über den neuen Radweg hoch, bin dann bei Ringelsdorf abgebogen, um über Hörlkofen durch die Felder nach Hallnberg zu radeln. Ich dachte mir, wenn noch der Westwind bläst, dann wenigstens von hinten. Bei Hallnberg ging es wieder langgezogen hoch, dann am Wald entlang und schon war ich wieder auf dem Weg zu den Belted Galloways bei Graß am Holz. Die Abfahrt über Außerbittlbach nach Lengdorf war mal wieder ein Genuss. Dort ging es auf den üblichen Weg durch den Ort, anschließend bog ich natürlich wieder auf die schöne Strecke durch die Isenauen. Das lief recht gut, jedoch kam dann nach Esterndorf erst einmal ein ordentlicher Anstieg, dafür war dann die Abfahrt durch den Wald wieder als Belohnung ausreichend. Beim Ortsausgang von Oberdorfen kam der nächste, langgezogen Anstieg, der hat es auch in sich. Am Ende nutzte ich die Unterführung der B15 und genoss die Abfahrt nach Wölling. Da gab es dann natürlich den nächsten Anstieg, dieses Mal in einer Serpentine hoch. Die hat es auch in sich. Es ging leicht wellig weiter bis zum Vilstalradweg. Dem folgte ich ein Stück, dann durfte ich absteigen: Da war ein Fahrzeug auf dem Radweg und füllte den komplett aus. Es wurde offenbar ein wenig aufgeforstet. Ab der Wasserscheide ließ ich es dann laufen, um auf Höhe von Kienraching nach Tegernbach abzubiegen. Bei Schnirklaich bog ich dann erneut ab, um nach Großköchlham zu radeln. Das ist schon ein welliger Abschnitt und der blieb auch noch bis Unterhofkirchen. Immerhin konnte ich nun die Alpen klar unter der Wolkendecke in der Abendsonne sehen. Das hat doch auch etwas Erfreuliches an sich. Über Hörgersdorf radelte ich noch hoch nach Maierklopfen, bog dort rechts ab und es ging weiter hoch nach Hubberg. Beim Abzweig im Wald hielt ich dann erst einmal an und schaltete doch lieber mein Licht an. Auch wenn die Tage länger werden, es war schon recht dämmerig und wenn man Licht am Rad hat, kann man es auch nutzen. Bei Riedersheim waren heute bei Esel zu sehen, jedoch standen die im dunklen Windschatten der kleinen Hütte. Statt nach Grünbach hinunter, bog ich jetzt links ab, es ging im Bogen nach Bockhorn. Der Rest war dann der übliche Weg: Via Thal und Salmannskirchen führte mich der Weg nach Ammersdorf und zum Fuchsberg. Die Abfahrt da ist leider kein wirklicher Genuss, die Straße ist ein riesiger Flickenteppich. Am Ende musste ich noch irgendwie über die B388, da war wieder reichlich Autoverkehr unterwegs. Das war dann noch eine schöne, erfrischende Runde und man merkt, dass es wärmer wird. Die Zehen waren dieses Mal zwar kalt, jedoch nicht so eisig wie sonst. Ein paar Höhenmeter kamen auch noch zusammen und die Bilder sehen sogar besser aus, als ich es bei diesem trüben Wetter erwartet hatte.

02:36

63.1km

24.2km/h

590m

590m

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February 8, 2026

Die Sonne und der blaue Himmel waren heute traumhaft, das gab sogar sehr schöne Bilder. Was man jedoch nicht sieht: Es gab auch einen unangenehmen Ostwind, der fühlte sich richtig kalt an. Dabei waren es im Mittel 4 °C, also für Februar eigentlich recht angenehm. Immerhin waren die Straßen zum größten Teil wieder trocken, ab und an läuft noch einiges an Wasser von den Feldern auf die Straße, das waren jedoch nur wenige Passagen. Der Schnee ist auch nur noch vereinzelt zu finden. Obendrein ist sogar der Weg vor dem Haus nun eisfrei und kann ich wieder direkt zur Langen Feldstraße radeln. Irgendwie scheinen die drei Tage in Folge doch Nebenwirkungen zu haben, ich kam gar nicht so recht in den Tritt und der Ostwind war da auch alles andere als hilfreich. Vielleicht hätte ich mir da auch eine flachere Runde wählen sollen. Allerdings war diese auch sehr schön, da muss man sich halt auch mal durchquälen. Es ging dann über Pretzen erst einmal bis nach Wörth, dort bog ich nach Breitötting ab, um bei Sonnendorf abzubiegen. Da gab es auch gleich einen Zwischenstopp, die beiden Störche waren im Nest auf dem Kirchturm zu sehen. Offenbar haben sie den Winter überstanden. Der Weg nach Hörlkofen war dann arg zäh, hier stand ich im Wind und es ging auch noch leicht bergauf. Da hat man dann das Gefühl, man kommt gar nicht vorwärts. Da ich gestern reichlich geschwitzt hatte und es heute wieder so warm werden sollte, hatte ich eine dünnere Mütze unterm Helm. Da pfiff dann der Ostwind kalt durch, das war auch nicht motivierend. In Hörlkofen bog ich in die Felder ab und es ging kreuz und quer nach Hallnberg. Der Anstieg dort zieht sich dann auch noch einmal ganz gut und schon war ich auf dem Weg nach Graß am Holz. Dort lagen die Belted Galloways auf der Weide und einige erhoben sich sogar meinetwegen. Die Abfahrt über Außerbittlbach nach Lengdorf war dann eine angenehme Erholung bei einer herrlichen Weitsicht. Beim Sportplatz bog ich dann wieder ab, das ist einfach der schönere Weg durch Lengdorf. Nach dem Ort bog ich in die Isenauen ab, hier geht es leicht bergab und irgendwie scheint hier der Ostwind weniger spürbar zu sein. So kam ich dann gut nach Embach und weiter nach Esterndorf, wo ich im Ort links abbog. Die Anstiege hier haben es durchaus in sich und in Summe ziehen sie sich gut dahin. Dafür hat man anschließend eine wunderbare Aussicht auf Zeilhofen und das dahinterliegende Umland. Die Abfahrt selber ist wieder traumhaft, hier kann man das Radel einfach laufen lassen. Unten angekommen, ging es auch gleich wieder hoch und bis Landersdorf zieht es sich wieder gut dahin. Dafür war nun endlich der Wind im Rücken und es fühlte sich gleich viel wärmer an. Die Strecke nach Unterhofkirchen war wieder traumhaft schön. Da läuft das Radel wieder fast von alleine. Am Ende ging es dann mit Rückenwind recht zügig nach Hörgersdorf, dann kam der Anstieg nach Maierklopfen. Der ist nicht sonderlich steil, zieht sich dafür lang hin. Oben bog ich ab, der Blick auf Hubberg hat auch seinen Charme, die Straße schlängelt sich schön hoch. Im Wald bog ich dann bei der Abfahrt nach Riedersberg ab. Dort stand heute sogar ein Esel draußen, nur war ich da mit der Kamera nicht schnell genug. Daher ging es gleich weiter auf die Abfahrt nach Grünbach. Von da radelte ich nach Bockhorn und es ging auf die übliche Strecke via Thal und Salmannskirchen zum Fuchsberg. Ab da war es dann nicht weit heim, das hat auch erst einmal gereicht. Dennoch tat es gut, bei Sonnenschein draußen zu radeln, auch wenn der Ostwind nervt. Die Strecke ist auch sehr schön, jedoch auch nicht gerade flach.

02:17

54.8km

24.0km/h

490m

500m

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February 7, 2026

Die Wetterprognose klang zu gut, um daheim zu bleiben. In der Tat war die mittlere Temperatur 2,5 mal so hoch wie gestern. Gut, darüber kann man sich vermutlich auch nur im Winter freuen, jedoch waren es dann 5 °C. Allerdings waren die Beine heute auch sehr schwer, das war schon ein wenig mühsam. Immerhin kam zum Ende sogar noch die Sonne heraus, jedoch war es zwischendrin auch ziemlich dunkel am Himmel. Dieses Mal habe ich mich für die Runde durch das Tal bei Stünzbach entschieden, somit waren dann auch ein paar Höhenmeter dabei. Dafür war der Wind kaum spürbar. Zu Beginn mied ich noch einmal die Lange Feldstraße, der Weg vor unserem Haus ist noch immer vereist. Das kann vermutlich noch ein wenig dauern, zum Glück gibt es Alternativen. Der Anstieg beim Fuchsberg war dann schon sehr langsam, irgendwie fehlte einfach die Kraft. Oben wurde es dann besser, es ging auch leicht bergab. Hier war die Straße auch trockener. Allerdings gab es noch viele feuchte bis nasse Abschnitte, zum Teil auch noch mit Matsch gepaart. Zum Glück gibt es Waschmaschinen und das ist alles besser als auf der Rolle dahinzustrampeln. Wie üblich ging es dann weiter über Salmannskirchen und Thal nach Bockhorn, da bog ich ab, radelte bis Grucking. Dort wählte ich natürlich die schöne Strecke entlang der Strogen nach Fraunberg, bog erneut ab und dann kam von Kleinthalheim der langgezogene Anstieg über Maria Thalbach zur Hauptstraße. Der folgte ich bis kurz vor Hienraching, die Abfahrt durch den Wald war sogar sehr angenehm und erholsam. Dafür ging es anschließend hoch bis Baustarring und noch ein Stück weiter hoch bis Kirchberg. Nach der Abfahrt ging es dann weiter geradeaus bis zur Staatsstraße. Die war zum Glück wenig befahren, was ich von den meisten anderen Straßen nicht behaupten kann. Jedoch störte es so niemanden, wenn ich da den Anstieg hochschlich. Die Abfahrt lief dann natürlich gut und in Vatersdorf bog ich nach der Ziegelei rechts ab. Bis Forstaibach lief es jetzt sehr gut, es ging auch leicht bergab. Dort bog ich erneut ab. Nun kam der nächst Anstieg nach Freidling und weiter nach Harbeckerforst. Dafür war die Abfahrt wieder ein Genuss, abgesehen davon, dass man am Ende bei der Staatsstraße stark bremsen musste. Immerhin gibt es hier einen Radweg nach Buch am Erlbach. Der Anstieg hier hat es in sich, der zieht sich gut in die Länge, mit ein paar durchaus kräftigen Anstiegen. Da war ich schon froh, als ich Gastorf ankam. Hier folgte dann erst die schöne Abfahrt nach Stünzbach, ein kleiner hübscher Ort. Danach radelt man durch ein schönes Tal mit leichtem Gefälle. Das muss man einfach genießen. Am Ende gab es noch den Bogen über Aich zur Kanal- und Semptkreuzung und schon ging es durch die Pottenau nach Langenpreising. So langsam wurden die Beine auch immer müder und es meldete sich noch ein Gefühl, von dem ich dachte, dass hätte ich Weihnachten verloren: Hunger. Bei Langenpreising bog ich dann in die Felder ab, um zum Thenner See zu radeln. Der sieht auch noch zugefroren aus, betreten würde ich ihn dennoch nicht. Es kam der Anstieg zum Kanal und anschließend bog ich nach Manhartsdorf ab. Wie so oft, bog ich auch dieses Mal im Gewerbegebiet ab, um durch die Felder nach Berglern zu radeln. Weiter ging es dann entlang des Saubaches nach Eitting. Dort war heute kein Storch zu sehen, ich bin mir auch nicht sicher, ob die den doch langen, kalten Winter überstanden haben. Die Strecke durch die Felder zog sich heute ewig hin, wenn man keinen Tacho hätte, könnte man glauben, man steht einfach auf der Stelle. Da war ich dann schon froh, als die PV-Anlage von Niederding in Sicht kam. Es ging dann im Bogen nach Aufkirchen, hoch zur Kirche, wenngleich recht langsam. Die Abfahrt war dann wieder besser, endete jedoch erneut mit einem Anstieg. In Stammham ging es dann erst einmal leicht bergab bis zum Anstieg über die FTO. Wie so oft bog ich auch wieder zur Therme ab und radelte die große Schleife über Itzling. So konnte ich die Kirche dann im Abendlicht sehen, das hatte auch etwas. Manche Bilder sind heute sogar recht gut geworden. Dann hatte ich mir noch spontan überlegt, um Bucher Hydraulics herumzuradeln, die Eisschicht auf dem Weg vor dem Haus ist vermutlich noch immer da. Daher gab es dann, trotz mehr als schwerer Beine, noch ein paar Meter mehr. Dennoch tat es gut, danach fühlt man sich einfach besser, wenngleich auch müder. Dafür ist dann die heiße Dusche danach ein wahrer Traum. Wenn jetzt die Straßen noch trockener würden, ich glaube, ein Radel wäre dankbar.

03:02

75.8km

25.0km/h

440m

480m

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February 6, 2026

Das Wetter war dann doch anders als erwartet, jedoch hatte auch jede Wetterapp etwas anderes erzählt. Immerhin blieb es trocken und die Temperatur lag bei konstant 2 °C. Dieses Mal sollte es Westwind geben, der auch noch zunimmt, also wählte ich die Runde über Marzling nach Goldshausen, um dann auf dem Höhenzug bis Pettenbrunn zu radeln. Das lief sogar recht gut, dennoch war die Straße oft feucht und wo das Tauwasser vom Feld lief, gab es auch mal kleine Bäche auf der Straße. Die Sonne ließ sich leider nicht blicken, es war eher alles trüb und bei dem feuchten Wetter kam es mir auch gleich viel kälter vor. Dennoch lief es recht gut, die Radaranlage war heute auch gut zu sehen, da sind wohl ein paar Bäume gefällt worden und einiges wurde beschnitten. Die Abfahrt durch Pettenbrunn war wieder angenehm, nach der Ortsdurchfahrt war die Straße sogar fast trocken. Das änderte sich unten natürlich wieder. Es ging dann hoch nach und weiter nach Freising. Ich bog wieder nach Kleinbachern ab. Jetzt weiß ich auch, warum der Ort so heißt: Da liefen richtige Bäche die Straße hinunter. Das war schon richtig nass, entsprechend sahen mein Radel und ich aus. Die Gerade mit leichtem Gefälle zur Hauptstraße war wieder ein Genuss und am Ende bog ich noch auf den Anstieg nach Pellhausen ab. Weiter ging es dann über Pulling, vorbei an den fast noch vollständig zugefrorenen Weihern vorbei nach Achering. Dort querte ich die Isar, es ging an der Pferdeklinik vorbei nach Hallbergmoos und von da ins Oberdinger Moos. Da gesellte sich nicht nur der Hunger zu meinen kleinen Zehen, das Hinterrad lief plötzlich bei Gut Wildschwaige schwammig: Die Luft war raus. Das war dann maximal blöd, ich wollte mich so schön vom Rückenwind heim treiben lassen und stand nun im Dreck am Wegrand um den Schlauch zu wechseln. Das ging dann so mäßig mit den klammen Händen. Immerhin habe ich es dann geschafft, scheiterte dann jedoch beim Luftaufpumpen: Das Ventil war für mein Hinterrad zu kurz, da schaute zu wenig heraus, um es aufzupumpen. Da fiel mir ein, dass ich noch so einen billigen TPU-Schlauch dabei habe. Den habe ich dann eingezogen, versucht aufzupumpen und scheiterte erneut. Es kam kaum Luft hinein. Also habe ich die Luftpumpe fester aufs Ventil gedrückt, mit dem Effekt, dass ich jetzt weiß, warum der so billig war: Das Ventil brach ab. Da habe ich dann aufgegeben und meine Frau angerufen, damit sie mich abholt...

02:29

60.3km

24.3km/h

380m

410m

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February 6, 2026

Kudos to that woman, I've needed that taxi more often than I would have liked 😋

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February 3, 2026

Endlich konnte ich mal wieder aufs Rad, das war doch eine sehr lange Winterpause. Dabei hat die Kälte mich gar nicht so sehr abgehalten, als vielmehr die Aussicht auf Glatteis zu treffen. So war ich heute auch noch gar nicht so überzeugt gewesen, aufs Rad zu steigen, es liegt doch noch viel Schnee am Straßenrand. Daher hatte ich leider heute Mittag zu viel gegessen, bevor dann die Sonne doch noch herauskam und ich einfach losradeln musste. Der volle Magen trübte den Genuss dann doch etwas ein. Dennoch ist das Radeln auf der Straße doch etwas ganz anderes, als alle Alternativen. Da kommen die Glückshormone an Stellen, da kommt keine Rolle hin. Heute fand ich es trotz Temperaturen zwischen -1 °C und +1 °C gar nicht so kalt. Vielleicht war ich auch vom Sonnenschein und dem weiß-blauen Himmel abgelenkt. Das tat einfach nur gut. Gestartet bin ich heute etwas anders, als üblich. Die Strecke zur Langen Feldstraße ist vorm Haus noch völlig vereist. Da kommt man mit dem Rennrad nicht durch, also ging es über die Herzogstandstraße los. Das ist doch auch einmal eine Abwechslung. Geplant war eine Runde durchs Moos, Hügel wollte ich mir erst einmal weitestgehend ersparen, der volle Magen wollte auch keine Steigungen. Dennoch ging es dann erst einmal nach Itzling hoch. Hier war dann auch stellenweise schon Schmelzwasser auf der Straße zu sehen, es wurde zum Glück nicht zu Eis. Im Bogen radelte ich dann erst einmal zur Therme und dann auf den üblichen Bogen über Stammham nach Kempfing um dann ins Schnabelmoos zu gelangen. Da stand eine Straßensperrung und mir fiel ein, dass hier Baumfällarbeiten stattfinden sollten. Dennoch habe ich mal versucht, ob man mit dem Rad durchkommt und es ging. Die Bäume waren schon gefällt und wurden gerade geschreddert. Es ging dann weiter zum Schnabelmoos und da fing es dann auch noch prompt an zu regnen. Dabei war der Himmel eigentlich blau. Da war ich wohl gerade unter einer Wolke gelandet. Das dauert zum Glück nicht sehr lang und sehr stark hatte es auch nicht geregnet. Dennoch hatte ich damit nun gar nicht gerechnet. Es ging weiter die Brennermühlstraße entlang bis zum Ende, das ist einfach ein schöner Abschnitt mit Wald. Anschließend ging es parallel am Gestüt und der Gärtnerei vorbei zurück. Nach der Brücke zur Sendeanlage des BR Ismanings standen dann die drei Rehe auf dem Feld und schauten mich erst einmal nur an. Dann liefen sie gemütlich weg, sie haben wohl erkannt, dass Radler keine Gefahr für Rehe darstellen. Es ist ja auch eher umgekehrt. Durchs Moos radelte ich dann zum BMW Testgelände. Während bis hierhin die Straßen weitestgehend trocken waren, waren sie richtig feucht. Gleichzeitig schien der Schnee hier schon verschwunden zu sein. Es ging an der geschlossenen Finsinger Alm vorbei bis zur Hauptstraße und auf der Gegengeraden zurück. Ich wollte dann wieder im Bogen nach Eicherloh radeln, unterwegs verabschiedete sich dann der Verschluss von meinem Schlüsselband, welches ich immer an der Kamera befestigt hatte. Damit hat man die Kamera besser im Griff und läuft nicht Gefahr, sie durch einen Huckel zu verlieren. Ab da gab es dann weniger Fotos. Der Wind hatte wohl auch gedreht, so wie angekündigt. Damit kam er mehr von hinten, was schon ganz praktisch war. Über Moosinning ging es dann zurück ins Schnabelmoos. Um nicht denselben Weg wie hin zu radeln, wählte ich wieder den leichten Anstieg nach Eching hoch. Hier war ich jetzt dann doch etwas langsamer unterwegs, die lange Pause zeigt offenbar eine ungünstige Wirkung. Auch entlang der B388 lief es erst recht zäh, geht es doch bis zum Kanal stetig leicht hoch. Dafür war dann die Abfahrt an Werndlfing vorbei wieder ein erholsamer Genuss. Am Ende bog ich wieder zur Therme ab und kämpfte mich nach Itzling durch. Da kam noch der Anstieg zur Kirche und noch ein wenig weiter, bis ich das Rad endlich laufen lassen konnte. Danach ging es weiter, wie auf dem Hinweg, an Bucher Hydraulics vorbei zur Max-Planck-Straße und dann über die Herzogstandstraße zurück. Das hat dann auch gereicht, die Finger und Zehen waren nun auch langsam recht kühl, der volle Magen indes war noch immer präsent. Für die erste Runde im neuen Jahr ist Anfang Februar doch sehr spät. Aber was soll man machen, das Risiko bei Glatteis zu stürzen war mir einfach zu groß! Ich habe schon genug Narben, daran mangelt es bei mir nicht. Dafür war es heute eine wunderschöne Runde bei herrlichem Wetter. Nach so einer Pause weiß man das erst recht zu schätzen.

02:05

54.7km

26.2km/h

120m

130m

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December 20, 2025

Heute war dann doch wieder schönes Wetter angesagt, die Sonne kam schon früh zum Vorschein. Dennoch bin ich dann erst gegen 12 Uhr losgekommen, es war morgens auch noch recht frisch. Die Temperaturen sollten bei 6 °C liegen, kurzzeitig waren sie das auch. Ich fürchte nur, den Verlockungen folgend, war die Wahl der Handschuhe zu dünn und die Überschuhe zu den Winterschuhen hätten auch nicht geschadet. Da gestern die Alpen gut zu sehen waren, habe ich mich dann für eine Runde um den Ebersberger Forst entschieden, allerdings mit der Variation über Traxl. Das war für den kürzesten Tag dann auch vermutlich das Maximum, was herauszuholen war. Morgen ist dann offiziell der kalendarische Winteranfang um 16:03 Uhr. Der Tag ist jedoch genauso lang wie heute, wir sind in der Talsohle. Beim Start gen Pretzen merkte ich dann doch schon die Tour von gestern in den Beinen und noch etwas machte sich bemerkbar: Mein voller Magen, der Ochsenbraten gestern war doch etwas reichlich. Aber was soll es, Hauptsache man kann wieder bei Sonne radeln und das tat gut. Am Anfang waren es dann 4 °C, gingen kurz hoch auf 6 °C, um dann langsam aber stetig wieder zu sinken. Zum Ende waren es dann kalte 0 °C und da war ich schon durchgefroren. Am Anfang habe ich mich dann auch gleich nach Wörth erst einmal verfahren, ich war im üblichen Trott geradeaus unterwegs, dabei wollte ich über Ottenhofen nach Markt Schwaben radeln. Also ging es wieder zurück und am Weiher vorbei nach Wifling. Laut Prognose hätte ich hier sogar leichten Rückenwind haben müssen, es kam mir aber mehr wie ein leichter Gegenwind vor. In Markt Schwaben radelte ich wieder hinter der Brauerei hoch, bog am Busdepot ab und ließ es mir auch nicht nehmen, die Runde über Lindach einzuschlagen. Hier waren die Alpen auch schon am Horizont zu erkennen. Im Ort war ich wieder vorsichtig unterwegs, da hatte ich nach der Kurve im dunklen Teil schon mal Glatteis. Ich hatte jedoch Glück, die Straße war hier trocken. So ging es dann weiter nach Anzing und wie üblich über Purfing nach Wolfesing. Da wurden die Alpen auch deutlich sichtbarer. Hier ließ ich es mir dann nicht nehmen, den Anstieg nach Ingelsberg mitzunehmen. So konnte ich mir die Hauptstraße ersparen. Irgendwie waren heute doch sehr viele Autos unterwegs, Rennradler habe ich dafür kaum welche gesehen. Es ging hoch nach Neukirchen auf dem Weg nach Eglharting und weiter, vorbei am Wasserspeicher nach Ilching. Das ist eine schöne Strecke und vermutlich die schönste nach Kirchseeon. Im Wald war dann die Straße wieder feucht und obwohl sie nicht gefroren ist, bin ich doch langsamer geradelt. Das glitzernde Wasser könnte schließlich doch Eis oder Raureif sein. Auch wenn es recht warm ist, im Wald ist es meist doch deutlich kühler. Da jedoch Fußgänger problemlos hoch laufen konnten, kann die Abfahrt nicht glatt sein. Vorsichtig war ich dennoch... Weiter ging es dann am Bahnhof entlang zur B304, da radelte ich drunter her und folgte dem Radweg nach Ebersberg. Jetzt war die Aussicht richtig gut, die Sonne kam nicht mehr von vorne und der Blick auf die Alpen war herrlich klar. Zudem führte der Weg doch entlang vieler grüner Weiden, statt zum Klostersee abzubiegen, ging es rechts hoch zur Kugler Alm. Das ist nicht die Alm, wo das Radler nicht erfunden wurde, die ist in Oberhaching. Auf dem Radweg hatte ich dann eine sehr schöne Sicht auf die Alpen und am Ende bog ich ab nach Wiesham. Da ist immer noch der Bahnübergang komplett gesperrt, dabei ist der gar nicht groß. Angeblich sind es Schäden an der technischen Anlage. Die Sperrung ist aber schon seit über einem Jahr. Hinzu kam dann noch eine temporäre Amnesie: Ich weiß nicht, wie ich auf die andere Seite gekommen bin, plötzlich war ich da. Die Gunst der Stunde nutzend, radelte ich weiter. Es ging unter der Staatsstraße hindurch und dann kam der leichte Anstieg nach Gasteig, der dann doch länger und zum Ende etwas steiler wurde. Immerhin konnte man auch hier gelegentlich die Alpen sehen und es leuchtete alles in der rötlichen Wintersonne. Das sieht immerhin warm aus, das ist doch auch etwas wert. Anschließend ging es hinunter nach Traxl, da bog ich nach Steinhöring ab. Die Abfahrt war gut, im Wald natürlich langsamer. Ich nahm noch den Bogen über Berg mit und merkte schon, wie die Kräfte nachließen und sowohl die Zehen und noch viel mehr die Finger richtig kalt wurden. Obendrein merkte ich im Tal nach Abersdorf, dass wir zum einen jetzt einen Ostwind und Hochdruck hatten, ich konnte schon hier die OMV-Öltanks riechen. Es gibt da durchaus schönere Düfte. Der Anstieg über Rupertsdorf zog sich heute ohne Ende, die Kräfte wollte nicht so recht und der Anstieg zieht sich noch bis hinter Graben. Dann ging es erst wellig weiter, bis die Abfahrt auf dem neuen Radweg kam. Die war jetzt angenehm erholsam, ebenso die anschließende Strecke auf dem Radweg entlang der B12 über Hohenlinden bis zum Abzweig zum Beton- und Kieswerk. Das sah in der Abendsonne, die schon nachmittags aktiv ist, recht interessant aus. Die lange Gerade nach Pastetten lief dann recht schnell, nur mir fehlte die Kraft, das gepaart mit frostigen Extremitäten. Beim Tierarzt vorbei, ging es im Bogen zur Kirche und dann hoch nach Poigenberg. Jetzt war es auch schon richtig kalt, die Zehen und Finger erwähne ich lieber nicht. Eigentlich hätte es bis hier auch gereicht. Dennoch musste ich heim, also radelte ich über Oberschwillach auf die lange Gerade nach Pretzen. Die zwei kleinen Anstiege bei Niederwörth und Singlding waren dann sehr gemütlich. Am Ende war ich dann froh, wieder daheim zu sein, die Sonne wurde schon dunkler und die Temperaturen lagen bei 0 °C. Daheim veränderten sich dann die Finger, im Warmen wurden die kalten Finger zu richtig schmerzenden Fingern. Ich wartete noch bis das nachließ, dann fing ich an zu frieren. Das war dann der ideale Zeitpunkt für eine heiße Dusche, die tat richtig gut. Dennoch war es wieder eine sehr schöne Runde, die Sonne und der blaue Himmel taten richtig gut, auch wenn es heute ein wenig mehr bedeckt war, als gestern. Ein paar Kilometer weniger, wäre vielleicht besser gewesen. Dann hätte ich jedoch die Route kürzen müssen. Da gibt es aber nicht viel Spielraum, sofern man nicht durch den Ebersberger Forst radeln will.

03:19

81.5km

24.6km/h

470m

460m

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December 19, 2025

Gestern war schon schönes Wetter, nur konnte ich da nicht. Da war ich dann doch sehr erfreut, als heute schon wieder die Sonne schien. Jedoch kam ich erst recht spät dazu, das Radl zu besteigen. Dabei war die Temperatur sogar recht angenehm, es ging sogar bis 6 °C hoch, allerdings wurden dann die Schatten recht schnell nicht nur lang, die verschwanden auch und dabei fiel die Temperatur schneller als ich radeln kann. Es ging dann direkt auf -2 °C hinunter, das war dann schon recht frisch. Zum Glück habe ich mich für eine Runde in den Süden entschieden. Da ging es der Sonne entgegen und das tat heute so richtig gut. Die vielen dunklen Tage der letzten Wochen gingen mir doch irgendwie aufs Gemüt. Dafür leuchtete dann alles schön warm und zum Glück ist noch viel Gründüngung auf den Feldern. Das war dann schon fast ein Hauch von Frühling. Die Straßen waren zum Großteil trocken, nur in schattigen Abschnitten waren sie feucht und das glitzerte in der Sonne so, als wäre es Raureif. Da bin ich dann doch lieber etwas vorsichtiger geradelt. Los ging es über die Lange Feldstraße und dann via Pretzen nach Unterschwillach. Dort bog ich dann ab, um entlang des Bahndammes im Bogen nach Forstinning zu radeln. Wie üblich ging es noch über Straßham und Kipfing, bis ich dann nach Karlsdorf abbog. Da ging es dann gleich rechts weg und leicht hoch zur B12, der folgte ich auf dem schattigen Radweg bis zu den Islandpferden, wo ich erneut abbog. Dieses Mal radelte ich nicht direkt nach Preisendorf, vielmehr ging es nach Altmühlhausen, am Hackschnitzelwerk vorbei. Es ging noch hoch nach Kronacker und dann von dort über Preisendorf und Kreiling, vorbei an der nun gut sichtbaren Filialkirche St. Pankratius in Wetting nach Neuharting. Ursprünglich wollte ich noch eine Runde über Isen radeln, da ich aber erst so spät loskam und es hier bereits nach 15 Uhr war, in ich dann doch lieber auf dem Höhenzug geblieben. Das war auch eine gute Idee, der Sonnenuntergang war für 16:19 gemeldet, da wäre ich vorher nicht nach Hause gekommen. Obendrein wurden die Schatten schon sehr lang, die Sonne stand recht tief. Also radelte ich über Oberbuch nach Buch und dann weiter nach Hallnberg. Da sank nicht nur die Temperatur deutlich, die Sonne war kaum noch zu sehen. Es gesellte sich von Norden her auch noch Nebel dazu. Da war ich froh, dass ich abbiegen konnte und durch die Felder nach Hörlkofen radelte. Von da ging es sehr kühl weiter nach Ringelsdorf und an Indorf vorbei über den neuen Radweg nach Altenerding. Da war mir auch schon recht kalt, die Sonne war weg und es wurde deutlich dunkler. Das war also eine gute Idee, doch nicht nach Isen zu radeln, da hätte ich einfach früher starten müssen. Dennoch war es bei dem Sonnenschein heute eine sehr erfreuliche Runde, die Sonne tat so richtig gut. Dazu leuchtete das Grün noch in der rötlichen Wintersonne, das ist schon etwas anderes als das Grau der letzten Tage.

02:06

54.8km

26.1km/h

230m

270m

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December 12, 2025

Die Woche war doch etwas stressig, da musste ich einfach heute eine Feierabendrunde drehen. Die Straße war sogar einigermaßen trocken und die Temperatur war immerhin am Anfang über null, wenngleich es doch nur 2 °C waren und zum Schluss auf -1 °C hinunterging. Die Sonne kam immerhin auch mal kurzzeitig zum Vorschein, um dann wieder zu verschwinden. Leider bin ich erst recht spät losgekommen, zum Ende hin wurde es dann schon dunkel, da habe ich mir das Fotografieren lieber gespart und war froh, dass ich Licht am Rad hatte. Auf die Schnelle fiel mir nur die Runde durchs Moos ein, da kann man zur Not noch immer gut abkürzen. Zu Beginn war es dann auch zäh, es ging hoch nach Itzling und dann weiter zur Therme. Da war heute völliges Verkehrschaos, zu den parkplatzsuchende Badegästen gesellten sich heute noch die Billigbaumkäufer. Da kamen selbst die Autos kaum vorwärts. Deshalb war ich schon froh, als ich in Richtung Stammham abbiegen konnte. Dafür kamen jetzt noch ein paar kleine Anstiege bis nach Kempfing und schon konnte ich ins Schnabelmoos abbiegen. So richtig rund war der Tritt heute aber noch nicht, das hatte ich nach der Woche auch nicht wirklich ewartet. Dafür tat das Radeln an der frischen Luft gut. Es ging dann an den Weihern vorbei, weiter nach Eichenried und dann durchs Zengermoos. Anschließend bog ich noch zum Golpflatz ab, da waren heute sogar welche auf dem Grün. Kurvig radelte ich weiter bis zur Hauptstraße und dann ging es auf die lange Brennermühlstraße durch den Wald. Anschließend radelte ich parallel wieder zurück, vorbei am Gestüt und der Gärtnerei auf dem Web zur Sendeanlage des BR Ismanings. Hier kam dann auch tatsächlich die Sonne einmal durch die Wolken. Da sah dann auch prompt alles viel freundlicher aus. So radelte ich weiter zur BMW Teststrecke, bog dann ab und konnte noch sehen, dass die Straße zur Brücke über den Speichersee gesperrt ist. Da wollte ich ohnehin nicht hin, es ging an der heute geschlossenen Finsinger Alm vorbei und am Ende auf der Gegengeraden zurück. Am Reitstall entlang führte mich dann der Weg im Bogen nach Eicherloh und weiter bis Auto Arlt, dort bog ich, wie so oft, nach Moosinning ab. Die Sonne war auch schon wieder weg und es wurde auch deutlich dunkler. Auf dem Weg nach Moosinning überholte mich dann noch ein Auto in der Kurve, was sehr geschickt war. Er konnte es nicht sehen, es kam ihm da ein Auto entgegen. Das wurde wirklich eng und ich dachte mir noch, der wirklich Leidtragende im Fall der Fälle wäre der Radler, also ich, gewesen. Aber was soll man sich aufregen, der Autofahrer hört es ohnehin nicht und würde es sowieso ignorieren. Nachdem ich die B388 überquert hatte, war es dann im Wäldchen bei den Weihern schon richtig dunkel, es wurde also Zeit, nach Hause zu radeln. Über das Schnabelmoos radelte ich dann hoch nach Eching und dann entlang der B388 bis zum Abzweig nach Werndlfing. Da genoss ich die Abfahrt und wollte eigentlich wieder über Itzling heim radeln. Jedoch war auf der Straße nicht nur viel Verkehr, auch auf dem Weg zur Therme war noch das Verkehrschaos zu sehen. Da bin ich doch lieber am Wasserwerk vorbei nach Hause geradelt. Es wurde auch Zeit, es war zwar noch ein wenig hell, ein paar Minuten später wurde es dann jedoch richtig dunkel. Außerdem waren meine Zehen schon wieder recht kalt. Dennoch tat es gut, radeln bei frischer Luft, da hält doch keine Rolle mit.

02:00

52.3km

26.1km/h

110m

110m

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November 30, 2025

Kaum zu glauben, es ist schon wieder zwei Wochen her, dass ich auf dem Rad saß. Entweder spielt das Wetter nicht mit oder die Arbeit lässt einen nicht. Da hilft es auch nicht, wenn man die Rolle schon vorbereitet hat und dennoch keine Zeit findet. Außerdem ist es, trotz Kälte, draußen deutlich angenehmer zu radeln. Allerdings waren heute die ersten Kilometer so richtig zäh. Dafür schien die Sonne, das ist ja auch etwas wert. Das ließ nur leider später nach. Dieses Mal entschied ich mich für die Runde rund um den Ebersberger Forst, ich hatte die Hoffnung, dass die Alpen gut zu sehen seien. Dem war sogar so, wenngleich auch ein paar Wolkenschleier dazu kamen. Gestartet bin ich über die übliche Strecke von Pretzen nach Unterschwillach. Dort wird gerade der Bückenpfeiler saniert, der ist schon länger eingezwängt, nun scheint er wohl noch mehr marode zu sein. Wenn man mit dem Zug fährt, sieht man das zum Glück nicht. Ich bin da schon gleich auf die Strecke nach Zeilern abgebogen, bis mir dann einfiel, dass Poigenberg wieder fahrbar sein müsste. Also drehte ich wieder um und radetel über Obschwillach hinauf. Der Ort hat jetzt wieder einen ordentlichen Asphalt. Von da ging es weiter nach Pastetten, mit dem üblichen Schlenker nach Pastetten. Weiter lief es dann endlich etwas besser. In Karlsdorf bog ich dann zum Kies- und Betonwerk ab, um danach den Radweg nach Hohenlinden zu radeln. Dort kam ich auch recht gut hin, durch den Ort lief es auch gut, dann kam der Radweg nach Birkach. Da machte sich die lange, leichte Steigung doch irgendwie bemerkbar und ab und an war der Radweg auch schlammig. Bei den Strecken war ich heute dann doch häufiger vorsichtig, ab und an war die Straße feucht und die Grenze zwischen feucht und glatt kann schon mal fließend sein, vor allem, wenn die kleinen Weiher abseits des Weges noch eine Eisdecke zeigen. Es ging dann noch neben der Staatsstraße auf dem recht neuen Radweg hoch bis zum Abzweig durch den Wald nach Aschau. Hier lagen auch noch Schneereste am Wegrand und ich war mir nicht so ganz sicher, ob der Weg durch den Wald eine gute Idee ist. Da wurde es auch prompt um 2 °C kühler, ansonsten waren es die meiste Zeit um die 4 °C. Das Glück war mit mir, die Wege waren nur feucht, nicht gefroren und so ging es wellig weiter nach Graben. Da war die Aussicht dann gleich ein Traum, die Alpen waren über Nebelfeldern recht deutlich zu sehen. Dazu gab es noch einen hellen Himmel und Sonne. Dennoch war ich bei der Abfahrt dann doch lieber etwas langsamer und vorsichtig, in den schattigen Kurven rechne ich immer mit Überraschungen, auch wenn das heute überflüssig war. Von Abersdorf nach Berg hatte ich wieder einen schönen Blick auf die Alpen, darunter grüne Wiesen, da freut man sich doch gleich. Allerdings kam dann ein langer Anstieg bis Sigersdorf. Der zog sich gut in die Länge. Dafür gab es dann nach Mailing wieder eine traumhafte Aussicht auf die Alpen, gefolgt von einer ordentlichen Abfahrt, die ich jedoch lieber dezent heruntergebremst hatte. Anschließend kam der nächste Anstieg. Der Radweg ist am Anfang noch überschaubar und sieht gar nicht so schlimm aus. Doch in Ebersberg selber geht es dann noch lange und recht kräftig hoch. Das zieht sich dann auch wieder gut in die Länge. Am Ende ging es die Hauptstraße hinunter und dann bog ich beim Klostersee wieder ab. Da kam der nächste, lange und ordentliche Anstieg. Dabei konnte ich dann wieder die Eisschollen auf dem See sehen, so ganz wohl ist mir dann meistens nicht. Selbst die Pfützen neben der Straße waren hier zugefroren. Am Egglburger See radelte ich hinunter, dann kam schon wieder ein Anstieg und ich bog am Ende ab. Über den Radweg radelte ich zum B304, der folgte ich bis Kirchseeon. Kurz vor der Unterführung nahm mir dann noch ein Autofahrer die Vorfahrt, das war nicht lustig, zumal ich hier bergab einen ordentlichen Schwung hatte. Manche Autofahrer muss man wohl nicht verstehen, man kann sie auch gar nicht verstehen. Weiter ging es am Bahnhof vorbei, unter der Bahn hindurch und dann durch den Wald hoch. Da merkt man dann wieder, dass es schlagartig kälter wird. Am Ende auf dem Weg nach Ilching merkte ich dann auch, dass der Himmel sich zuzog und die Sonne nicht mehr durchkam. Das fühlte sich auch gleich kälter an. In Eglharting stand ich dann an der B304 länger, bis ich die passieren konnte. Dafür war die Ampel bei der Bahnunterführung grün, das kommt von dieser Seite her öfters vor. Über Pöring radelte ich noch hoch nach Ingelsberg und ab da lief es dann endlich besser. Von Wolfesing nach Purfing und weiter nach Anzing lief das Rad schon fast von alleine. Nach Anzing bog ich dann noch einmal ab, die Runde über Lindach ist es einfach wert, geradelt zu werden. Im Ort war ich wieder vorsichtig, da ist es nach der Kurve schattig, da stand ich schon einmal auf einer Eisplatte. Jedoch war da heute nichts, die Straße war frei. Durch die Felder führte mich dann der Weg zurück zur Staatsstraße und da radelte ich hoch zum Busdepot. Dort bog ich erneut ab, es ging hinter der Brauerei entlang und dann weiter gen Ottenhofen. Aus dem Ort heraus, war ich dann wieder recht langsam unterwegs, das zieht sich gut. Dafür lief es bis Wifling besser und dort bog ich dann zum Weiher ab, um dann über Wörth zurückzuradeln. Hier merkte ich auch zwei Dinge, zum einen ließen die Kräfte nach und zum anderen wurde mir langsam richtig kalt. Zum Glück kamen jetzt nur noch die zwei Anhöhen bei Niederwörth und Singelding, schon war ich wieder in Pretzen und über die Lange Feldstraße ging es heim. Länger hätte die Runde heute auch nicht sein dürfen. Dennoch tat es gut, mal wieder radeln zu können und das auch noch draußen. Und immerhin ist jetzt auch der Mais schon abgeerntet, die Felder sind leer. Zum Glück ist noch die Gründüngung häufiger zu sehen, das sieht dann doch freundlicher aus, als so ein kahler Acker. Obendrein gab es, zumindest auf dem Hinweg, ein paar sehr schöne Fotos.

03:04

76.9km

25.1km/h

470m

500m

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went cycling.

November 16, 2025

Das Wetter war dann mal wieder ganz anders als angekündigt. Es war nicht nur trüber, mit im Mittel 9 °C auch deutlich kühler als die angekündigten 12 °C. Hinzu kam noch, dass der Regen von heute Nacht doch noch zu feuchten Straßen heute geführt hat, dabei war ich schon sehr spät gestartet. So richtig schnell, gerade bei Abfahrten, konnte ich dann auch nicht radeln, der Begriff Bauernglätte traf dann doch häufiger zu, da bin ich doch lieber vorsichtig geradelt. Das Wetter war dennoch interessant, die Sonne war kaum zu sehen, dennoch leuchtete sie über die tiefliegenden Wolken. Der Himmel war richtig trüb, dennoch konnte ich schon von der Langen Feldstraße aus die Alpen erkennen. Das nett man dann wohl Hochnebel. Da ich ohnehin spät gestartet bin, gab es auch nur eine kürzere Runde, was nach den beiden letzten Tagen auch irgendwie angeraten war. Trotz aller Widrigkeiten, wie auch einem kühlen Ostwind, war es dann doch eine schöne, erfrischende Runde. Da Ostwind gemeldet war, wählte ich eine Runde in den Osten. Es ging erst einmal über Pretzen bis nach Wörth, dort bog ich nach Breitötting ab. In Sonnendorf bog ich erneut ab, hier waren keine Störche zu sehen, vielleicht sind die gen Süden geflogen oder gerade bei dem feuchten Wetter auf Froschsuche. Durch die Felder zog es sich, es geht hier leicht bergauf und das gegen den Wind. Anschließend lief es nach Hörlkofen besser und da stand ich dann auch an der Bahnschranke. Offensichtlich fahren doch noch Züge. Wenn man sich so die Bahnbrücke bei Unterschwillach nebst Baustelle ansieht, ist das doch ein wenig verwunderlich. Aber gut, wer im Zug sitzt, sieht den Zustand der Brücke nicht. Es ging weiter durch die Felder nach Hallnberg, dann hoch und im Bogen an den kleinen Wäldchen vorbei nach Graß am Holz. Die Belted Galloways waren heute nicht zu sehen, so radelte ich ohne Fotostopp weiter nach Außerbittlbach. Die Aussicht und Abfahrt waren gut, die Straße war auch nicht zu feucht und zum Glück gab es hier die Bauernglätte noch nicht. Bei Lengdorf bog ich am Sportplatz wieder ab und anschließend radelte ich entlang der Isen nach Esterndorf. Hier war die Straße dann nicht gerade sauber, dafür feucht, ab und an gesellte sich noch Laub dazu. Da war ich dann in den Kurven doch lieber langsamer unterwegs. Immerhin kreuzte hier ein Schwarm Buchfinken meinen Weg, sonst sieht man fast nur noch Spatzen. In Esterndorf bog ich links ab, die Strecke ist einfach schön, jedoch auch mit ein paar Anstiegen versehen. Dafür wird man mit einer Aussicht auf Zeilhofen belohnt, das ist auch nett, so wie die lange Abfahrt. Unten war ich dann endlich am östlichsten Punkt und es gab nun Rückenwind. Damit ließ es sich dann nach Landersdorf hoch, besser radeln. Kurz vor der Staatsstraße konnte ich wieder den ehemals hübschen Bauernhof betrachten, der immer mehr verfällt. Irgendwie ist das doch schade. In Landersdorf bog ich dann auf die wunderschöne, wellige Strecke nach Unterhofkirchen ab. Die Aussicht ist schön und von Landersdorf kommend, kann man den Schwung richtig gut nutzen. In Unterhofkirchen bei der Kirche fehlt jetzt das kleine Holzdorf. Ich hoffe, es wird nur renoviert. Irgendwie war es doch schön und ich habe mich jedes Mal über den Anblick ein wenig gefreut. Über Hörgersdorf lief es recht gut nach Maierklopfen hoch, dort bog ich ab zur Steigung bei Hubberg. Die hatte es heute irgendwie in sich, ich kam nur recht langsam hoch, dabei lief es zu Beginn der Steigung noch ganz gut. Die Abfahrt war dann weniger entspannt, zumal ich in der Kurve abbiegen wollte. Aber auch hier war die Straße mehr als feucht und sah doch schmierig aus. Da ist Vorsicht doch die bessere Option. Es ging dann weiter nach Riedersheim, hier waren sogar die zwei Esel mal zu sehen. Die Abfahrt lief dann sehr bescheiden, auf Höhe des Bauernhofes wurde die Straße richtig feucht und schmierig. Da habe ich lieber sehr früh gebremst, was gut war. Das zog sich bis zum Ende der Straße und da musste ich abbiegen. Ich weiß nicht, ob man das in voller Fahrt geschafft hätte. Über Grünbach radelte ich weiter nach Bockhorn und dann über Thal und Salmannskirchen hoch. Der Abschluss erfolgte dann über den Fuchsberg nach Altenerding. Das war dann eine etwas kürzere Runde, das hat auch gereicht. Irgendwie wurde es auch schon früh recht dunkel und ich war froh, dass ich eine Beleuchtung dabei hatte. Die Runde tat dafür gut und selbst die 9 °C kamen mir nicht zu kalt vor, eher erfrischend. Das waren dann auch drei schöne Touren Mitte November, das muss man auch mal genießen, wer weiß, wann wieder Radeltage kommen und man auch noch frei hat oder bekommen kann.

02:14

54.8km

24.5km/h

460m

470m

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