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08:44
25.8km
2.9km/h
40m
60m
Durchschnitt falsch wegen Import der GPS-Daten
2026-05-09 G&K☞ Kanuwanderung 🛶 Roding🛶 Nittenau 26km/5,5∅/7 Wehre
Der Brückenheilige Nepomuk beschützt unseren Aufbruch aus Roding, denn das Wehr, das mit einer befahrbaren Strömungsrinne aufwartet, beschert uns eine der heikelsten Situationen auf dem Wasser.
Zwar fahren wir gut ausgerichtet in den Schwall ein, aber die sich anschließende rechtwinklige Linkskurve erfolgt so rasch, dass es unseren Fünfmeter-Kanadier an die Böschung drückt, der drohenden Kentergefahr entgehen wir aufgeregt mit den jetzt sinnvollen Paddelschlägen.
Dass die Durchfahrt geradeaus durch den Mühlenkanal mit Miniwehr am Ende einfacher gewesen wäre, wissen wir hinterher.
Es ist das erste von sieben Wehren, die wir heute bewältigen müssen, es bleibt das einzig befahrbare.
Überraschend groß erhebt sich zur rechten Seite die Wallfahrtskirche Heilbrünnl aus dem Wald, Anleger gibt es zwar, aber wir paddeln durch, zu weit der Weg vom Kanu zur Kirche, da mögen wir unser beladenes Boot nicht alleine lassen. Das ist aber eine generelle und altbekannte Crux bei Bootswanderungen.
Das zweite Wehr des Tages erwartet uns in Wiesing-Regenmühle, hier übertragen wir eine übersichtliche Kiesbank links neben dem Wehr und paddeln bald weiter.
Links zieht der Gasthof Imhof vorüber, wirkt verlassen, auch der schöne Zeltplatz wirkt verwaist, aber wir scheinen eh noch die beiden einzigen Wanderpaddler mit Zelt zu sein.
Das Wehr Dicherling macht es uns auch sehr einfach, links durch den Wasserlauf können wir das Kanu treideln.
Eine geniale Bootstreppe erwartet uns am Wehr Haselmühle, du paddelst links ans Ende der Wehrkrone, wo jetzt bei MW eine Betontreppe auf der Rückseite wartet; dahinter kannst du das Boot moderat zu Wasser lassen.
Das Wehr liegt direkt hinter der Walderbacher Straßenbrücke, der Ort zur Rechten liegt malerisch am Fluss.
Am Jugendzeltplatz Reichenbach legen wir an, um uns die Beine zu vertreten und etwas zu essen.
Das Wehr Reichenbach-Regenmühle bezwingen wir kurz darauf mühsam; heiß (wirklich!) die Mittagssonne, der Pfad am rechten Ufer (Insel) zur Bootsumtragung eine holprige Wiese, da bleibt der Bootswagen stecken, wir bringen das Gepäck zur Einsatzstelle und ziehen anschließend den Kanadier durch das bremsende Gras.
Uff, und weil’s so schön war, erwartet uns am Tiefenbacher Wehr, dem sechsten heute, eine ähnliche Situation, nur etwas kürzer, wieder rechts über die Wiese.
Die ultimative Steigerung dann am Wehr Nittenau, 500 Flussmeter vor dem avisierten Zeltplatz.
Zunächst ist nur eine Aussetzstelle ohne weitere Angaben angekündigt.
Unsere diversen Flussführer haben uns verraten, dass es links in den Mühlenkanal gehen soll. Wir paddeln in den zweiten Arm des Kanals und treffen nach ca. 150 Metern auf die Aussetzstelle linker Hand. Die Strecke führt etwa 300 Meter über einen großen, asphaltierten Parkplatz bis zur Einsatzstelle.
Schlepperei der schweren Gepäckstücke, anschließend mit dem Kanu auf dem Bootswagen mittenmang durch’s Volk und zwischen ein- und ausparkenden PKWs hindurch.
Immerhin rollt der Wagen hier gut.
Eigentlich reicht es uns, aber die letzten Meter wollen wieder gepaddelt werden.
Schon werden wir etwas nervös, da taucht der versteckte Anleger des Campingplatzes auf.
Bis 17 Uhr Anmeldung (Vorsaison bis 15.05.); jetzt ist es 18 Uhr; über einen Waldpfad erreiche ich den Eingang des Schwimmbades, mein Anblick lässt einen freundlichen Mitarbeiter nicht kalt und wir dürfen hinein:
Ein Kuriosum, mit einer Schubkarre fahren wir unser Gepäck quer durch das öffentliche Schwimmbad und erreichen so den kleinen Zeltplatz.
Ein anregender und anstrengender Tag.
Aber bewältigt, danke.
Den Abend beschließen wir im Brauhaus mit einem Strammen Max, mehr gibt die Küche nicht mehr her um neun.
© Text/Bildslueart/Bild KC🌞
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