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Nicolet and Natalie 🌎👣 Weltenbummlerin went for a hike
April 18, 2026
07:22
34.2km
4.6km/h
970m
970m
Garmin fēnix 7S pro solar
Die Vorfreude auf die Wanderung am Wochenende beginnt bei mir immer bereits mit der Planung. Nachdem ich in mich gegangen bin, wie weit (und hoch) es denn gehen soll, checke ich meinen Fundus nach allem, was mir gefallen könnte und in verschiedenen Himmelsrichtungen liegt. Sobald die Komoot-Wettervorhersage (48 Stunden) es zulässt, wird gecheckt, bei welcher dieser Touren das beste Wetter gemeldet ist. Klingt kompliziert? Für mich ist es wie Urlaubsvorbereitung, die schon Tage vorher die Freude auf den Tag steigert. Und wenn man diese Vorfreude und Planung dann noch mit jemandem teilen kann, dann ist das nicht mehr zu toppen. Ist die Tour gewählt, wird die Suche nach potentiellen Einkehrmöglichkeiten vertieft.
So auch geschehen an diesem Wochenende. WhatsApp lief heiß zwischen Natalie und mir und schließlich fiel die Wahl auf Wissembourg - und das obwohl die einzige potentielle Einkehr auf dem Weg nur Sonntags geöffnet hat. Es wurden also reichlich Vorräte gerichtet - puh, weshalb müssen Getränke so schwer sein? - und pünktlich wie die Maurer trafen wir uns am verabredeten P+R. Während der Fahrt hatte Natalie den glorreichen Gedanken, ob der See mit dem Kiosk nicht vielleicht in der Nähe der Tour läge? Gecheckt und eingebaut. Hm, 38 km?. Nö, das war uns dann doch zu viel. Also Pfade oder Einkehr? Der Gedanke auf Kuchen und weniger Getränke mitschleppen zu müssen, lies die Wahl dann zu Gunsten des Sees ausfallen.
Doch erst einmal schlenderten wir durch die pittoresken Gassen Wissembourgs und der Anblick des stattfindenden Marktes, all der Straßencafés, Patisserien und Cidre Versprechungen ließ uns Gedanken spinnen, doch einfach nur von einem zu anderen lustzuwandeln. Wahrscheinlich hat keiner von uns den Gedanken so richtig Ernst genommen, reizvoll war er aber durchaus - und wer weiß, irgendwann lassen wir uns hinreißen.
Jetzt hieß es dann aber zunächst Abschied nehmen. Steile Treppen, Pfade und noch ein wenig Geschlängel durch den Ort, dann verschluckte uns der Wald. Abwechselnd kämpften wir mit unseren Zipperleins - man wird eben nicht jünger - doch das gute Gefühl, dass jeder von uns bereit wäre, jederzeit umzukehren, wenn es denn notwendig wäre (erst Recht, wenn Wein, Käse, Kaffee und Kuchen warten), setzt keinen unter Druck und so setzten wir unseren Weg mal schneller mal langsamer fort. Ab der Burg Gutenberg wurden die Pfade steiler und anstrengender, so dass sich irgendwann der Hunger meldete und wir unserem Kiosk am See entgegenfieberten. Dort gab es genau eine Sorte Kuchen aber der passte prima für uns und bei absoluten Traumwetter genossen wir in T-Shirt und kurze Hosen das sommerliche Flair am See.
Ab jetzt sollte es kaum noch Steigungen geben und auf dem beschaulichen Weg, immer am Bach entlang, flog die Zeit nur so dahin. Etwas zäh wurde es gegen Ende, permanent flach und dann noch asphaltiert liegt uns beiden nicht so. Wir motivierten uns mit Gedanken an noch etwas Kultur und hübsche Gassen zum Ausklang der Tour.
Mal wieder ein absolut perfekter Tag mit wunderbaren Gesprächen, Wegen, Aussichten, Schweigen, fröhlichen Momenten und explodierender Natur. Was will man mehr?
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (570 m)
Lowest point (160 m)
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