
Have your own adventure with the #1 outdoor app today.
Can Picafort - Inca - Sineu - Petra - Puig de Bonany - Ariany
Can Picafort - Inca - Sineu - Petra - Puig de Bonany - Ariany
Dirk aus Altenerding and others went cycling
March 22, 2026
04:19
101km
23.3km/h
61.6km/h
790m
830m
Wahoo ELEMNT BOLT v2
Das Wetter war heute noch besser, am Anfang war es natürlich noch ein wenig frisch, zum Ende wurde es kühler, dazwischen pendelte die Temperatur um 18 °C und in der Sonne war es sogar richtig warm.
Diese Tour waren wir schon einmal vor 3 Jahren geradelt und damals hätte sie schon anders verlaufen sollen. Dennoch ist es eine sehr schöne Runde. Gestartet sind wir erst einmal in Richtung Norden nach Alcúdia. Die Strecke durch den Wald ist recht angenehm, die Bäume sehen schön aus, der Wind fehlt und es ist flach. Das passt also sehr gut für den Anfang.
Dann bogen wir ab, es ging am Kraftwerk Es Murterar vorbei. Der Schornstein wirkit immer wie ein Leuchtturm. Weiter radelten wir am Naturpark Albufera vorbei, die hohen Schilfe sehen interessant aus und das Radel lief hier gut. So gelangten wir recht zügig nach Sa Pobla, radeleten dort durch den Ort und dann weiter in Richtung Inca.
Beim Abzweig nach Buger ging es natürlich geradeaus weiter. Die Strecke ist hier wunderschön, es geht durch die Felder und die Straße liegt meistens im Schatten der Bäume, die es hier am Wegrand reichlich gibt. Allerdings geht es hier auch permanent leicht bergauf, das merkt man irgendwann dann doch in den Beinen.
Anschließend bogen wir zum Anstieg zum Puig de Son Sastre ab, wo wir gestern schon waren. Vermutlich wäre eine oder zwei Straßen später geschickter gewesen, da hätten wir ein paar Höhenmeter sparen können.
Auf der anderen Seite gab es eine herrliche, langgezogene Abfahrt mit Blick auf Inca. Das hat auch seinen Reiz. Mich störten auf der schmalen Straße indes zwei Fußgänger mit einem großen, frei laufendem Hund. Da hatte ich schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht, entsprechend langsamer bin ich geradelt. Es ist zum Glück nichts passiert und es ging weiter hinunter.
Am Ende querten wir die Hauptstraße und radelten den Weg von gestern, nur umgekehrt bis zur Trans Mallorca. Da bogen wir ab, ein wenig Abwechslung tut schließlich auch gut. In Richtung Llubi ging es auch erst einmal mehrheitlich bergab, dann ging es wellig durch das Schweinetal weiter.
Insgesamt kreuzten wir dreimal die Bahnlinie und in der Mitte waren die Weiden mit den dunklen Iberico-Schweinen. Manchmal riecht man sie, bevor sie in Sicht kommen. Die Strecke ist recht idyllisch, sie geht schön wellig dahin, abseits von Autoverkehr auf guten Nebenstraßen.
Am Ende reißt dann der Blick auf Sineu auf, man sieht plötzlich die Kirche direkt vor einem. Obwohl man davon weiß, ist es doch jedes Mal ein wenig überraschend. Wir radelten dann in den Ort, nahmen noch ein paar Anstiege und dann ging es ein wenig chaotisch durch den Ort: Letztes Mal war einem von uns der Schaltungszug gerissen und wir dachten, wir finden hier ein Radelgschäft.
Daher war die Tour hier nicht nur etwas ungewöhnlich, das lag mal nicht an den Einbahnstraßen. Dafür hatten wir damals dann auch die Strecke geändert, in Petra wusste ich von einem Radgeschäft direkt am Marktplatz. Den durfte ich mit zwei Plattfüßen rund um Petra auch einmal aufsuchen.
Die Straße dahin ist nicht die Beste, sie führt am Steinbruch entlang und oft sind hier LKWs unterwegs. Heute war zum Glück Sonntag, da hatten wir von der Seite Ruhe. Die anschließende Abfahrt nach Petra war dann wieder wunderbar angenehm. Am Ende ging es per Hauptstraße in den Ort, die führt direkt am Marktplatz vorbei. Ansonsten kann man in den Einbahnstraßen lange umher kreuzen, um den Markt zu finden.
Es ging jedoch erst einmal zum Puig de Bonany hoch. Den bin ich wieder mehr als gemütlich hoch geradelt. Die Erkältung ist noch immer nicht weg und ich wollte da lieber nicht an meine Grenzen gehen. Bevor das unschön ausgeht, radel’ ich da doch lieber gemütlich hoch. Das war allerdings auch schon anstrengend.
Die Aussicht war wieder ein Traum, auf der einen Seite Petra, daneben Manacor und am Rande sieht man noch den Sant Salvador aufragen. Der hat auch seien Reiz, ich hoffe, da komme ich heuer ohne Erkältung hoch.
Die Abfahrt war wieder traumhaft, die Aussicht passend dazu, das muss man einfach genießen. Weniger zum Genuss gedacht, war das Finden des Marktplatzes von dieser Seite. Den haben wir dennoch gefunden und da war es wunderbar angenehm. Die Sonne schien, der Wind war nicht spürbar und der Mandelkuchen war natürlich wieder ein Genuss.
Nach der doch etwas längeren Pause ging es dann weiter. Wir radelten wieder durch die Felder von Ariany, um dann im Bogen zum Ort hochzuradeln. Das ist auch einfach eine sehr schöne Strecke, viel Natur, kaum bis gar keine Autos. Dafür gab es ab und an schöne Blumenfelder.
Der Anstieg in Ariany zog sich dann gut dahin, wir hätten vermutlich besser außen herumradeln sollen. Danach radelten wir ein Stück die Hauptstraße nach Santa Margalida, bogen dann ab um auf idyllischen Nebenstraßen im Bogen in den Ort zu radeln.
Dort ging es über die Hauptstraße und dann durch die Felder weiter. Hier war der Gegenwind dann doch gut zu spüren. Es folgte der Anstieg zum alten Steinbruch, der liegt auch hübsch idyllisch da und wird vermutlich von den meisten Radlern gar nicht beachtet.
Wir querten erneut die Hauptstraße und es ging über die Nebenstraße nach Can Picafort. Hier war auch das wunderschön blühende Blumenfeld mit den vielen Margeriten. Das ist einfach ein herrlicher Anblick und irgendwie sind dieses Jahr gar nicht so viele Blumenfelder zu sehen. Ob das an dem langen Winter lag? Allerdings müssten dann ja noch Mandelbäume in der Blüte zu sehen sein, die habe ich bislang auch noch nicht gesehen.
Es lief dann wunderbar entspannt bei zügigem Tempo nach Can Picafort. Es war auch mehrheitlich eine Abfahrt. Zum Abschluss ging es über die Haupstraße in Richtung Hotel. Um jedoch die 100 km zu vollenden, radelten wir dann noch weiter in Richtung Alcudia. Da bogen wir am ersten Kreisverkehr ab zum Teilabschnitt des Platja de Muro.
Anschließend, die 100 km wurden sonst nicht voll, ging es auf der Nebenstraße weiter zum Kreisverkehr und ab dann zurück nach Can Picafort. Gebraucht hat man die Strecke eigentlich nur fürs Ego, um auf eine runde Kilometerzahl zu kommen. Auf der anderen Seite war die Strecke flach und schön zu radeln. Von daher war es doch noch eine gute Ergänzung.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (300 m)
Lowest point (10 m)
Sign up to see more specific route details
Sign up for free
Comments
Want to know more?
Sign up for a free komoot account to join the conversation.
Sign up for free