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Altenerding - Taufkirchen - Geisenhausen - Landshut - Bockhorn
Altenerding - Taufkirchen - Geisenhausen - Landshut - Bockhorn
Dirk aus Altenerding went cycling
October 6, 2026 at 10:01
04:23
112km
25.6km/h
59.6km/h
810m
860m
Wahoo ELEMNT BOLT v2
Der letzte Auftrag war dann doch schneller erledigt und bevor es morgen nach Bremen geht, ergab sich doch noch eine gute Gelegenheit, ein paar Überstunden abzubauen. Das Wetter klang vielversprechend und es waren dann auch im Mittel 20 °C, am Anfang waren es 18 °C, es wurde dann aber zum Glück deutlich wärmer und die Sonne tat ihr Übriges. Der Wind hingegen schien eine andere Geschichte zu sein, der war doch recht ordentlich.
Wie die letzten Male fühlte ich mich auch nicht so recht fit und es ging zäh los. Allerdings hatte ich auch Gegenwind, der Ostwind war deutlich spürbar und das nicht nur bei der Temperatur. Vielleicht lag es auch am Wind, dass nichts so recht vorwärtsging. Jedenfalls sollte der Wind aus Osten kommen und später auf Nordosten drehen. Da drängte sich wieder Landshut auf. Nur dieses Mal wollte ich eine andere Strecke als die übliche radeln und das war auch gut so. Die Tour war richtig schön, das warme, sonnige Herbstwetter war herrlich angenehm und das im Oktober.
Zu Beginn radelte ich erst einmal über den noch neuen Radweg über Ringelsdorf nach Papferding. Das war schon zäh, irgendwie kam ich nicht so recht vorwärts. Das wurde auf dem Weg über Breitasch nach Kirchasch auch nicht besser und der Anstieg bei Polzing kam noch dazu. Immerhin war oben die Aussicht wieder wunderschön und die Abfahrt konnte ich genießen. Nur kam anschließend der Anstieg nach Maierklopfen, der ist irgendwie zäh und, wenn man glaubt, man ist oben, dann ist der Anstieg nur deutlich flacher. Dafür kam dann der Wind dazu.
Immerhin lief es dann bergab wieder besser und ich gelangte recht gut bis zum Abzweig an Uttenberg vorbei. Da hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt, direkt über Angerskirchen zum Vilstalradweg zu radeln. Zum Glück habe ich es nicht gemacht, die Anstiege waren zwar herausfordernd, dafür gab es jedoch auch schöne Abfahrten und die Aussicht ist einfach traumhaft.
Bei Breitenweiher bog ich dann zum Vilstalradweg ab, es ging noch am Rand von Taufkirchen vorbei und schon kam der Anstieg über die neue Umgehungsstraße. Der Anstieg zog sich gut, dafür folgte ab Großschaffhausen eine schöne Abfahrt bis Geislbach. Dann ging es natürlich wieder bergauf, bei Numberg bog ich dann ab. Das ist eine wunderschöne Nebenstraße auf gutem Asphalt mit herrlicher Weitsicht nebst Abfahrt.
Nach Englschulding hätte ich beinahe die Abzweigung verpasst. Ok, ich habe sie verpasst und bin wieder ein paar Meter zurück geradelt. Die Strecke durch den Wald war ganz nett, nur kam dann die Sicht auf den Anstieg. Die war fast schlimmer als der Anstieg selber. Dennoch zog er sich gut dahin. Oben waren dann die blühenden Sonnenblumen in der Gründüngung zu sehen.
Nach Neufraunhofen hoch war es dann auch wieder eine ordentliche Prüfung, das zog sich gut. Obendrein meinte mein Bolt, ich müsste abbiegen. Ich glaube, er war der Meinung, der Radweg endet und ich soll auf die Straße ausweichen. Unglücklicherweise gibt es hier auch einen Abzweig, der auf keiner Karte vermerkt zu sein scheint. Also radelte ich noch eine kleine Schleife und musste aufpassen, dabei nicht umzufallen.
In Neufraunhofen war die Hauptstraße gesperrt, das war mir egal, es ging geradeaus weiter, da war keine Sperrung. Es ging idyllisch und hügelig weiter über Hinterskirchen und Oberschneitberg, an Hermannskirchen und Gallersgrub vorbei nach Geisenhausen. Das ist auch ein sehr schöner Ort mit einer großen, herrlichen Steinkirche, der Sankt Martinskirche.
Der Abschnitt über Günzkofen nach Adlkofen ist wunderschön zu radeln. Das ist zwar eine Hauptstraße, die ist jedoch wenig befahren. Da kann man also recht entspannt radeln. In Adlkofen bog ich gleich rechts ab, hier ging es auch noch einmal hoch. Aber am Ende konnte ich dann auf den abgesetzten Radweg einbiegen. Der ist dann wieder wunderschön zu radeln, zumal es jetzt sehr lange bergab geht.
Am Ende war dann ein Zwischenziel erreicht: der Biergarten der Tafernwirtschaft Schönbrunn. Der Biergarten sah nett aus, war jedoch recht leer und sehr schattig. Das ist im Sommer super, nur war das heute nicht so mein Traum. Zudem wurde gerade an der Fassade gewerkelt, da bin ich dann lieber weiter geradelt. Da gibt es noch den schönsten Biergarten von Landshut.
Nach Landshut hinein gab es zwar einen Radweg, der war jedoch von bescheidener Qualität und man musste doch an fast jeder Ampel halten. Dazu waren noch Busse unterwegs, wenn die hielten, sprangen da auch mal Fahrgäste auf den Radweg. Da war ich schon froh, als ich am Hauptfriedhof abbiegen konnte. Dann lief es angenehmer, zumindest bis zur Hauptstraße. Die überquerte ich und fand mich auf Kopfsteinpflaster wieder. Vielleicht wäre die erste Brücke doch besser gewesen?
Es ging über die Große Isar und dann war ich auch schon beim Augustiner zur Schleuse, Landshuts schönstem Biergarten, zumindest laut Aushang. Der war auch geöffnet, wenngleich nur der vordere Teil. Das ergab auch Sinn, es waren kaum Besucher da. Nachdem ich meine Speicher wieder gefüllt hatte, ging es dann weiter, jedoch noch immer recht langsam. Da hatte ich zwei E-Biker vor mir und kam nicht an ihnen vorbei, da hieß es, sich in Geduld zu üben.
Der Weg führte mich noch über die kleine Isar, dann unter der Hauptstraße hindurch. Dieses Mal blieb ich auf dem Radweg, der ist zwar nicht asphaltiert, da könnte man mit dem Rennrad dennoch gut radeln, wenn da nicht die zwei E-Biker gewesen wären. Die konnte ich danach immerhin abschütteln und wollte die Isar überqueren. Da hing ich hinter dem nächsten E-Biker und kam nicht vorbei. Der schmale Radweg unter der B11 hindurch lud nicht gerade zum Überholen ein, also blieb ich geduldig dahinter.
Dann konnte ich endlich wieder frei radeln. Jedoch kam nun die letzte von den 16 angekündigten Steigungen und das lief dann doch zäh. Die meisten Steigungen waren ohnehin auf der ersten Hälfte und machten sich doch in meinen Beinen bemerkbar. Immerhin kam nun der Wind von hinten und anschließend lief es erst einmal recht ordentlich. Über Viecht und am Schloss Kronwinkl vorbei radelte ich bis Thal, dann folgte ich dem Radweg entlang der Staatsstraße bis zum Abzweig nach Aich.
In Aich wählte ich die Strecke, die mich zur Sempt-Kanal-Kreuzung führte und dann radelte ich durch Pottenau nach Langenpreising. Langsam wurden die Schatten länger und es wurde kühler. Es war also Zeit nach Hause zu kommen, nur wollten die Beine da nicht so recht mitspielen. Der Nordostwind schien auch weiterhin nur aus dem Osten zu kommen. So hatte ich auf dem Weg nach Reichenkirchen reichlich Seitenwind.
Es ging weiter über Grucking und via Unterstrogn nach Bockhorn, wo ich dann nach Thal und Salmannskirchen abbog. Die letzte Herausforderung war dann von Salmannskirchen aus hinauf zur Staatsstraße zu radeln. Dann gab es zwar noch immer eine leichte Steigung, doch nun hatte ich den Wind im Rücken. Damit lief es über Ammersdorf zum Fuchsberg sehr gut, der Rest war dann auch noch leicht zu bewältigen.
Das war dann erneut eine wunderschöne Runde, dieses Mal weit in den Osten, wo ich eher selten radel'. Dabei ist es hier herrlich zu radeln, die Aussicht passt auch. Die Steigungen wechseln sich dafür stetig mit Abfahrten ab. Das ist schon ein wenig herausfordernd. Erstaunlich ist, dass mein Bolt mal weniger Höhenmeter anzeigt als Komoot sie prognostiziert. Das ist ungewöhnlich, dafür bin ich gut 50 Höhenmeter mehr bergab geradelt. Glück muss man haben!
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (520 m)
Lowest point (400 m)
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