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Dirk aus Altenerding went cycling
September 27, 2026 at 08:58
04:46
118km
24.7km/h
63.2km/h
1,100m
1,150m
Wahoo ELEMNT BOLT v2
Das Wetter war heute einfach traumhaft, vielleicht abgehesen vom doch spürbaren Ostwind. Die Temperaturen lagen im Mittel bei 20 °C, wobei es am Vormittag eher 18 °C und am Nachmittag 23 °C waren. Das war perfekt zum Radeln, das ging auch ohne Armlinge.
Als Ziel hatte ich mir heute Wasserburg ausgesucht, dabei war ich gar nicht sicher, ob das wirklich eine gute Idee ist. Schließlich waren die letzten Tage schon etwas anstregend, dazu der deutlich spürbare und natürlich kühle Ostwind und obendrein kamen da doch ein paar Höhenmeter beisammen.
Am Anfang lief es überraschend gut, jedoch nicht sehr lange. Die Brücke über die Sempt nach Pretzfesen ist natürlich noch nicht fertig, das scheint länger zu dauern. Es war jedoch auch kein Verkehr, da ist die Straße doch eine gute Alternative. Es ging dann eher gemütlich nach Singlding und Niederwörth hoch, es standen noch mehr Steigungen auf dem Programm.
Entlang der der Sempt lief es ganz gutf, dann kam der leichte Anstieg aus Unterschwillach heraus. Der Blick ins Schwillachtal hatte schon seinen Reiz. Es ging dann weiter nach Zeilern, dann bog ich nach Pastetten ab und auf der langen Gerade ging es dann los. Es geht da leicht bergauf und der Ostwind muss einen Südanteil gehabt haben. Das war schon zäh.
Der anschließende Radweg nach Hohenlinden schloss sich dem an, ich kam gefühlt kaum vorwärts. Ich war froh, wenn ich 22-23 km/h auf dem Tacho sehen konnte und das war schon eine Herausforderung. Aus Hohenlinden heraus blieb das dabei, erst ab Birkach änderte es sich.
Ab da ging es dann hoch bis zum Wald und ich war noch langsamer. Das sind die Momente, wo man denkt: "Eine kürzere Runde tut es doch auch!"
Ich wollte das schöne Wetter dann doch ausnutzen und die Abfahrt über Rupertsdorf entschädigte. Zumal vorher bei Graben schon die Alpen in Sicht kamen, zwar ein wenig eingetrübt, dennoch klar erkennbar. Die Wiesen und Felder in der Nähe warn indes auch schon ein Hingucker.
Vor Abersdorf bog ich dann zu den OMV-Tanks ab, radelte vor diesen hoch. Das zog sich dann schon wieder gut. Dafür folgte eine schöne Abfahrt, der folgte ich nach Endorf und hielt dort erst einmal für ein Foto an. Die Sicht auf Tulling vor den Alpen, die muss man einfach genießen, auch wenn der Kirchturm nun verhüllt ist.
Es ging wellig weiter nach Tulling, dann folgte ich der schmalen Straße neben der Bahnlinie zum Anstieg. Oben gibt es dann ein Stück von 100 bis 200 Meter, die nicht asphaltiert sind. Zur Entschädigung gibt es hier eine wunderschöne Sicht aufs Tal mit den Alpen im Hintergrund.
Am Ende kam ich in Springlbach heraus und es ging weiter zur Brauerei und zugehörigem Brauereigasthof in Forsting. Der Radweg neben der Bundesstraße war dann schon ein Gewinn, die Tankstelle hier war sogar recht günstig, wie die davor auch. Die in Wasserburg war dafür gleich 30 Cent teurer. Ob das ein Touristenaufschlag ist?
Jedenfalls bog ich erst einmal im Wald ab, jetzt hatte ich die Alpen wieder vor mir. Beim Kreisverkehr vor Pfaffing bog ich dann links ab und kurz darauf nahm ich die Abzweigung nach Oberübermoos. Von da hat man einen schönen Blick auf die Kirche St. Margaretha in Unterübermoos, eine der ältesten Steinkirchen Bayerns.
Es ging nun wellig weiter bis zur Abfahrt zur Hauptstraße. Da gab es eine links-rechts-Kombination und schon war ich wieder inmitten der Natur. Hier ist es schön zu radeln, auch wenn der Anstieg durch Edgarten es in sich hat.
Anschließend kam auch schon Meggle in Sicht, das kennt wohl jeder. Ich radelte entlang des Ebrachs, ohne ihn zu sehen. Am Ende ging es dann an Meggle vorbei, die vielen Tanks glänzen schön in der Sonne und hier war auch das Haus mit der Blumenpracht.
Dort bog ich ab und radelte den Radweg entlang der Bundesstraße. Als Erstes kommt dann ein Schild mit Hinweis auf die schöne, historische Altstadt und schon folgt ein alles andere als hübsches Hochhaus. Ob das beabsichtigt war?
Wie die letzten Male blieb ich bei der Abfahrt zur Altstadt auf der Hauptstraße. Da bin ich dann ohnehin schneller als die Autos, die kommen einfach nicht so schnell um die Kurven.
In Wasserburg war heute sehr viel los, da hatten wohl viel die Idee dorthin zu fahren. Ich hielt kurz auf der Innbrücke für Fotos, dann kämpfte ich mich aus der Stadt heraus zum Anstieg zur schönen Aussicht. Der Anstieg hat es in sich, er fängt schon unten an, wird dann beim Abzweig der Volksschule ordentlich und lang. Da habe ich gleich ein langsames Tempo eingeschlagen und bin einfach gemütlich, soweit es ging, hochgeradelt.
Die Aussicht oben ist einfach wunderschön, man sieht wie der Inn sich um die historische Altstadt schlängelt. Das muss man einfach genießen. Der Biergarten hier war sogar geöffnet, nur war mir das noch zu früh. Daher radelte ich weiter und blieb erst einmal rechts vom Inn.
Die Lanschaft hier ist wunderbar, allerdings ist es hier auch wellig. Da waren dann schon noch ein paar ordentliche Anstiege dabei. Wie meistens bei den letzten Malen verpasste ich den Anstieg durch den Wald. Ich folgte einfach dem Anstieg auf der Straße und merkte wieder erst oben, dass ich hätte abbiegen müssen. Da wollte ich jedoch nicht noch einmal hinunter und wieder hoch radeln, so nahm ich dann einfach oben den Bogen mit.
Danach radelte ich in Etappen bergab zum Inn. Es gab immer wieder Plateaus, erst zum Ende wurde die Abfahrt steil und unten musste ich natürlich halten. Nach Überquerung des Inns gab es auch gleich ein Cafe oder etwas Ähnliches auf der rechten Seite. Das war geöffnet, sah jedoch nicht sonderlich einladend aus. Eine Pause vor dem ordentlichen Anstieg gefiel mir ohnehin nicht, so radelte ich weiter.
Die Steigung hat es hier in sich, die zieht sich gut und war auch schnell mal bei 12 % und vermutlich sogar mehr. Dann wurde es im Ort flach, um anschließend wieder ordentlich anzusteigen.
Oben angekommen lief es besser, nachdem ich rechts abgebogen war, hatte ich dann endlich Rückenwind und es lief gleich deutlich besser. Es geht hier weiter wunderbar durch die Natur, hier ist nicht viel los.
Die Unterführung der B12 ist wieder einmal eine Herausforderung: Die Höhe ist mit 1,30 Meter nicht gerade üppig. Wenn man flach auf dem Radel liegt, dann geht es. Zum Glück hatte ich einen Helm auf.
Der Blick auf Kirchdorf hat auch von hier seinen Charme, der Anstieg im Ort dann weniger, auch der ist ordentlich. Aus dem Ort heraus kam der nächste ordentliche Anstieg und als das noch nicht ausreichte, bog ich rechts ab, da ging es noch einmal kräftig nach oben.
Dafür hatte ich so eine Abfahrt nach Berg. Die konnte ich nicht ganz genießen, schließlich musste ich für die Fotos anhalten. Die Aussicht ist herrlich, vorne ist die Kirche von Berg zu sehen, dahinter der Schlossturm von Haag vor den Alpen.
Weiter radelte ich über Moosham, wo mir doch kurz vorher ein Vogel seine Hinterlassenschaften auf meinem Arm platzierte. Das ist doch einfach unhöflich! Der Anstieg aus Moosham heraus war heute erstaunlich einfach, der Wind kam wirklich von hinten.
Es folgte die Abfahrt durch Pyramoos und ich überlegte noch, ob ich zum Cafe abbiegen sollte. Das schien geöffnet zu sein, zumindest standen da zahlreiche Autos. Da wir jedoch zum Abend Gäste erwarteten, radelte ich dann doch weiter. So ein Energieriegel muss auch mal seinen Dienst leisten.
Mein Bolt meldete dann einen Anstieg, der mir viel zu flach vorkam. Es stellte sich dann heraus, es war nur der zur Lichtung hoch, danach folgte dann der nächste nach Scheideck, der hat es immer in sich.
Zur Belohnung gab es dann wieder eine herrliche Weitsicht, nebst Abfahrt. Die lief heute wunderbar durch bis Berging. Dann kam der nächste Anstieg und ich fragte mich schon, warum ich nicht direkt nach Isen geradelt bin.
Oben fiel es mir dann wieder ein, die Sicht muss man genießen, die Abfahrt auch, gut, den Anstieg bei Loiperstett eher nicht. Oben bog ich nach Giglberg ab. Die wellige Strecke lässt sich von dieser Seite sehr gut durchtreten, das war auch notwendig. Am Ende radelte ich dann nach Isen hinein und herunter, bog unten erneut ab und schon war die nächste Steigung da.
Die Strecke entlang und oberhalb der Isen ist dann wieder wunderschön, das ist Genuss pur. Vor und nach Penzing gibt es noch Anstiege, ebenso nach Innerbittlbach auf dem Weg nach Außerbittlbach. Dann stand der letzte Anstieg an, der hoch nach Graß am Holz. Zum Glück hatte ich Rückenwind und meine Beine waren darüber froh. Das lief dann doch besser als erwartet.
Oben musste ich natürlich noch bei den Belted Galloways vorbeischauen, das scheinen im Moment nur noch drei zu sein, das waren mal deutlich mehr. Nach den obligatorischen Fotos radelte ich nach Kolbing und weiter um Wald, den ich umrundete. Statt Rollsplitt gibt es hier nun reichlich Eicheln.
Immerhin kamen jetzt nur noch leichte Anstiege, so wie der aus Hallnberg heraus oder der nach Deuting, wo die Pferdekoppel steht. Das zieht sich dann, dafür gab es am Ende ein wunderschönes Feld mit lila Phacelia und leuchtend blühenden Sonnenblumen. Da freut man sich doch automatisch bei dem Anlbick.
Nach Überqerung der Gleise von Hörlkofen radelte ich durch die Felder nach Ringelsdorf, folgte dann dem Radweg und am Ende war ich auch schon wieder daheim in Altenerding.
Auch wenn Wind und Steigungen zum Teil recht zäh waren, das war eine wunderschöne Runde bei bestem Herbstwetter. Der Blick auf Wasserburg von oben ist ohnehin traumhaft, aber auch der Blick auf Haag hat seinen Reiz. Dazu gab es viel Natur, viel grün und viele blühende Zwischenfrüchte wie Ackersenf, Weißer Ölrettich, Sonnenblumen, Phacelia und vieles mehr, was ich gar nicht kenne. Gerade die Mischung hat seinen Charme und blühende Sonnenblumen muss man einfach mögen.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (620 m)
Lowest point (420 m)
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