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🏔️ Wildseeloder – wo Himmel, See und Gipfel sich begegnen ⛰️ 🇦🇹

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🏔️ Wildseeloder – wo Himmel, See und Gipfel sich begegnen ⛰️ 🇦🇹

and went mountaineering

September 8, 2026 at 07:32

🏔️ Wildseeloder – wo Himmel, See und Gipfel sich begegnen ⛰️ 🇦🇹

03:16

14.8km

4.5km/h

1,400m

1,400m

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Fieberbrunn. Mit der Streubödenbahn schwebten wir hinauf zur Bergstation Lärchfilzkogel auf etwa 1.650 Metern. Von hier sollte unsere heutige Bergwanderung beginnen – mit einem Ziel, das schon von weitem über der Landschaft thronte: der Wildseeloder.

Zunächst führte unser Weg über die Wildalmen in Richtung Wildseeloderhaus. Der Anstieg war zunächst angenehm und bot immer wieder herrliche Blicke auf die umliegende Bergwelt. Nach etwa einer Stunde erreichten wir das Wildseeloderhaus auf 1.854 Metern, das idyllisch unmittelbar am Wildseelodersee liegt.

Doch bevor wir uns dem Gipfel widmeten, wollten wir diesen besonderen Ort in Ruhe genießen. Also machten wir zunächst die Runde um den Wildseelodersee. Der See liegt eingebettet zwischen dem Wildseeloder und der gegenüberliegenden Henne (2.078 m) und gehört zweifellos zu den schönsten Bergseen der Kitzbüheler Alpen. Tiefblau und von beeindruckenden Fels- und Grasflanken umgeben, bietet er immer wieder neue, faszinierende Perspektiven.

Der Wildseelodersee ist übrigens ein eiszeitlich entstandener Karsee – und um ihn rankt sich eine alte Sage von übermütigen Sennern, deren Frevel angeblich zur Entstehung des Sees geführt haben soll. So hat dieser stille Bergsee nicht nur eine beeindruckende Landschaft, sondern auch seine ganz eigene Geschichte.

⛰️ Jetzt wurde es ernst: der Gipfel

Nach der Seerunde begann der eigentliche Höhepunkt unserer Tour.

Der Weg zum Wildseelodergipfel auf rund 2.117 Metern führte zunächst über die sogenannte Seeleitn in steilen Serpentinen nach oben. Der Anstieg hatte es durchaus in sich – wurde aber mit jedem Höhenmeter spektakulärer. Am Ende der Seewand erreichten wir das markante „Tor“, eine natürliche Felsscharte, durch die der Steig hindurchführt.

Danach ging es über den Rücken und schließlich über einige nochmals steilere Passagen hinauf zum Gipfelkreuz.

Und dann war er da – unser Gipfelmoment.

Auf 2.117 Metern angekommen, lag uns die Bergwelt zu Füßen. Der Blick über die Kitzbüheler Alpen war überwältigend. In der Ferne zeigten sich die schneebedeckten Gipfel der Hohen Tauern, während tief unter uns der Wildseelodersee wie ein dunkler, geheimnisvoller Spiegel zwischen den Bergen lag.

Nach dem durchaus fordernden Aufstieg war dieses Panorama der schönste Lohn. Der Wildseeloder wird nicht umsonst als Fieberbrunner Hausberg bezeichnet – und wir konnten gut verstehen, warum er für die Menschen hier eine ganz besondere Bedeutung hat.

🌸 Über den Blumenweg zurück

Nach einer ausgiebigen Gipfelpause machten wir uns wieder an den Abstieg. Statt denselben Weg zurückzunehmen, wählten wir den Blumenweg in Richtung Bergstation.

Und damit änderte sich auch der Charakter unserer Wanderung. Nach dem steilen, felsigen Gipfelanstieg konnten wir nun wieder etwas entspannter unterwegs sein und die alpine Landschaft genießen. Der Blumenweg macht seinem Namen alle Ehre: Zwischen Wiesen und Bergflanken entdeckten wir die besondere Pflanzenwelt der Kitzbüheler Alpen. Teile dieses Weges führen durch eine Landschaft mit zahlreichen geschützten Alpenblumen.

So schloss sich nach und nach der Kreis unserer Wanderung. Mit vielen Eindrücken, herrlichen Ausblicken und dem Gipfelerlebnis des Wildseeloders im Gepäck erreichten wir schließlich wieder die Bergstation Lärchfilzkogel.

❤️ Ein Bergtag, der bleibt

Was für eine wunderbare Kombination: eine Fahrt mit der Bergbahn hinauf in die alpine Welt, der idyllische Wildseelodersee, das urige Wildseeloderhaus, ein durchaus anspruchsvoller und traumhafter Gipfelanstieg und zum Abschluss der Blumenweg durch die Berglandschaft.

Vom stillen Bergsee bis zum Gipfelkreuz – der Wildseeloder hat uns heute gezeigt, wie vielfältig und überwältigend die Tiroler Bergwelt sein kann.

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Highest point (2,090 m)

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