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04:54
81.6km
16.7km/h
37.7km/h
840m
840m
Getreu dem Motto, „Warum denn in die Ferne schweifen… „ haben wir uns heute spontan entschlossen, eine Tour in Heimatnähe zu unternehmen.
Start war in Rosbach an der Sieg und der Weg führte uns zunächst aus dem Siegtal, über die Höhen durch den Naturpark Bergisches Land nach Gierzhagen, Spurkenbach und Hillesmühle zur Alten Bahnstation der Bröltalbahn (1905) in Benneth.
Die Bröltalbahn war die erste Schmalspurbahn des öffentlichen Verkehrs in Deutschland.
Weiter, parallel zur Brölstrasse fuhren wir nach Ruppichteroth. Gleich am Ortseingang befinden sich Relikte und Hinweistafeln zur Geschichte des Bergbaus in Ruppichteroth. Hier wurde Eisenerz, Kalk, Grauwake und Kupfer abgebaut.
Dann ging es in den historischen Ortskern, wo es u.a. einige gepflegte Fachwekhäuser aus dem 18. Jahrhundert zu sehen gab. Etwas außerhalb des Ortes kamen wir an der Burgruine Herrenbröl, die im Jahr 1417 erstmals erwähnt wurde vorbei.
Weiter durch die Bergische Landschaft fuhren wir durch viele kleine Ortschaften mit traditionellen Fachwerkhäusern und hatten immer wieder herrlichen Panoramablicken ins Bergische Land.
Nachdem wir das Derenbachtal hinter uns gelassen hatten, fuhren wir nach Bröl und weiter auf dem Siegtalweg zur Burg Blankenberg. Die Burg ist eine Ruine einer Höhenburg auf einem Bergkamm oberhalb der Siegschleife. Diese wurde wahrscheinlich zwischen 1150 und 1180 errichtet und im Jahr 1181 erstmals urkundlich erwähnt. Vom Siegufer aus hatte man zwar immer mal wieder einen Blick auf die Burg, aber diese aus der Nähe mit der imposanten Stadtmauer anzuschauen, war schon beeindruckend.
Nicht nur die Burg, sondern auch die mittelalterliche Stadt Blankenberg hat uns sehr gut gefallen. Hier gab es einiges zu entdecken, z.b. der Grabenturm der die Grenze zwischen der Burganlage und der Stadt markiert, oder die Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern.
Sehr interessant fanden wir auch das Runenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Dann radelten wir durch den Katharinenturm stadtauswärts. Der Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1936 als Turmmuseum umgebaut.
An einer alten Weinpresse und dem historischen Weinberg entlang der Burgmauer, fuhren wir mit einem letzten Blick auf den Katharinenturm weiter über Attenberg zurück zum Siegtal-Radweg nach Merten.
Dort ging es zum Schloss Merten (1217), einer ehemaligen Klosteranlage. Heute befindet sich dort ein Alten,-und Pflegeheim. Die Außenanlage ist frei zugänglich und sehr gepflegt. Gegenüber der ehemaligen Klosteranlage, befindest sich die Burg Merten (1247). Diese ist im Privatbesitz und nicht zu besichtigen.
Im Anschluss ging es weiter auf einem abwechslungsreichen Weg entlang der Sieg nach Herchen und weiter zur Burg Dattenfeld (1629), welche ursprünglich ein feudales Pfarrhaus war. Die Burg befindet sich im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden, ist aber von außen sehr gut einsehbar.
An Windeck und Schladern vorbei ging es dann zurück nach Rosbach. Als wir wieder am Auto waren, hatte sich der Himmel schon zugezogen. Gut das wir diesen sonnigen Tag noch genießen konnten.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (330 m)
Lowest point (70 m)
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