
Have your own adventure with the #1 outdoor app today.
Dirk aus Altenerding went cycling
3 days ago
03:55
116km
29.7km/h
63.6km/h
400m
410m
Wahoo ELEMNT BOLT v2
Der letzte Tag des BRT 2026 war dann von der Beteiligung wieder etwas bescheiden, am Start waren vielleicht 30 Radler. Ich glaube nicht, dass später noch viel mehr kamen, dafür wurde es doch recht warm.
Am Anfang waren die Temperaturen schon bei 20 °C, bis zum Ende stiegen sie auf 31 °C, das war schon recht warm. Im Mittel waren es 24 °C und zum Glück ging die Tour durch viele schattige Waldabschnitte.
Nach der Tour gestern, hatte ich eigentlich eine geruhsame Runde im Visier. Allerdings hatte ich mich wieder mit Frank verabredet und er fand eine schnelle Truppe, bei der wir uns erst einmal einhängten.
Dabei war ich noch ein wenig schlapp, zumal ich schlecht geschlafen und viel zu wenig nach der langen Tour gegessen hatte. Aber dann dachte ich mir, was soll es, langsamer kann ich noch immer werden, zur Not radel ich halt alleine.
Das Tempo war dann doch recht hoch und am Anfang hatten wir auch noch ein wenig Rückenwind. Immerhin kamen wir dieses Mal schnell aus Lünen heraus, es ging in Richtung Alstedde entlang der Lippe nach Borg, wo es eine schöne Fahrradstraße gab.
Von da radelten wir über Vinnum nach Olfen und am Ortsausgang, beim Naturparkhaus Sterveraue, direkt an der Stever, war dann schon bei Kilometer 22 die erste Verpflegungsstation und sie hatten wieder gut etwas aufgebaut. Dabei waren wir am Morgen beim Start höchstens 30 Radler, was dann irgendwie schade war. Angesichts der zu erwartenden Temperaturen dürften es auch nicht viel mehr geworden sein.
Über schöne, oft schattige Nebenstraßen radelten wir nach Hullern und von da durch den Wald nach Haltern am See. Die Hauptstraße durch den Wald ist sehr breit und dennoch lag alles im Schatten. Das war schon sehr angenehm.
Nach Lavesum ging es dann gemächlich, jedoch auch stetig bergauf und dann weiter ins Naturschutzgebiet Weißes Venn Gastheide. Da kam noch ein knackiger Anstieg hinzu, bei der anschließenden Abfahrt zeigte mein Tacho auch 65 km/h, andere berichteten von 70 km/h, es war also ein schöne Abfahrt. Dazu im Schatten auf einer breiten, gut ausgebauten Straße ohne Autos.
Am Ende bogen wir rechts ab und umradelten den Naturpark, es ging an den Seen vorbei nach Dülmen. Da war die Verkehrsführung ein wenig irritierend, wir kamen jedoch irgendwie durch. Allerdings waren es bis hier schon 60 Kilometer und so langsam wäre eine Verpflegungsstelle doch ganz nett gewesen.
Es ging weiter über gut ausgebaute Nebenstraßen mit viel Schatten zum Verkehrslandeplatz Borkenberge. Danach radelten wir durch das ehemalige Militärgelände. Die Straßen sind hier super, Autos gibt es nicht und wieder war viel Schatten dabei. Der tat heute richtig gut.
Lediglich zum Ende gab es noch ein kurzes Gravelstück. Angesichts der hervorragenden Strecke vorher, war das mehr als vertretbar. Es ging über schöne Nebenstraßen weiter, nur war von einer Verpflegungsstelle nichts zu sehen.
Irgendwann waren wir dann in der Nähe der ersten Verpflegungsstelle. Es zahlt sich aus, jemanden in der Gruppe zu haben, der die Örtlichkeiten gut kennt. Da wir schon 75 km in den Beinen hatten, entschieden wir, zur ersten Kontrolle zu radeln. Das waren nur 2 Kilometer mehr.
Da stellte sich dann heraus, dass wohl viele die zweite Kontrolle, so wie wir, verpasst hatten, die Ausschilderung war wohl nicht ideal. Anschließend radelten wir wieder zur Originalroute, es ging den Anstieg bei Seppenrade hoch und schon kam die dritte Verpflegungsstelle. Hätte man das nur vorher gewusste. Aber so war es nun einmal und da wir gerade die Speicher aufgeladen hatten, ließen wir diese aus. Da haben dann einige seltsam geschaut.
Es ging weiter über schöne Nebenstraßen nach Nordkirchen, dort radelten wir durch den Ort und am schönen Schloss vorbei, welches auch das westfälische Versailles genannt wird. Das ist durchaus sehenswert, nur radelten wir heute daran vorbei.
Wir radelten anschließend um Südkirchen herum, die Strecke ist auch weit schöner und idyllischer als die Hauptstraße. Die waren wir schließlich am ersten Tag geradelt. Es ging dann schön durch die Felder dahin, dann kam noch der leichte Anstieg zur Hauptstraße. Vor dem Cappenberger Forst bogen wir erneut ab und umradelten ihn.
Am Ende sind wir dann die Hauptstraße von Osten kommend zum Schloss Cappenberg geradelt. Der Anstieg zieht sich, lässt sich vermutlich gut treten. Nur zum Ende der heutigen Tour war er eine Herausforderung für die müden Beine.
Immerhin konnte man danach das Rad erst einmal laufen lassen. Am Ende kam noch einmal ein leichter Anstieg und schon ging es leicht bergab nach Lünen weiter.
Das war dann doch nicht so recht die entspannte Runde, dafür waren wir doch recht schnell. Ich war zwar ab und an auch in der Führung, nur die meiste Zeit blieb ich, gerade zum Ende, mehr im Windschatten. Die letzten Tage forderten doch ihren Tribut.
Erstaunlicher Weise haben sie sich nach dem Radmarathon von gestern noch einmal gesteigert, was die Schönheit der Tour betrifft. Das lief heute doch recht gut, es gab kaum Hauptstraßen, dafür viele Abschnitte mit Schatten. Es ist nur irgendwie schade, dass vermutlich nur wenige Radler es nutzen konnten.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (120 m)
Lowest point (40 m)
Sign up to see more specific route details
Sign up for free
Comments
Want to know more?
Sign up for a free komoot account to join the conversation.
Sign up for free