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Altenerding - Sünzhausen - Biberbach - Schloss Schleißheim - Garching - durchs Moos zurück
Altenerding - Sünzhausen - Biberbach - Schloss Schleißheim - Garching - durchs Moos zurück
Dirk aus Altenerding went cycling
2 days ago
04:03
112km
27.5km/h
55.3km/h
400m
390m
Wahoo ELEMNT BOLT v2
Bei angenehmen 19 °C ging es los auf eine Runde in den Westen. Auf dem ersten Drittel blieb es auch noch wunderbar kühl, dann ging die Temperatur stetig hoch und zum Ende waren es noch passable 26 °C. Die Windprognose war etwas schwierig. Gemäß den Flugzeugen am Flughafen hatten wir erst Ost- und später Westwind. Das passte ganz gut zur Runde, die heute eher mal flach war, verglichen mit der Tour von gestern.
Am Kreisel bei der Therme habe ich mich mit @Laubfrosch getroffen, von da radelten wir erst einmal über Stammham hoch nach Kempfing, um dann nach Notzing abzubiegen. Wir umrundeten das schön restaurierte Wasserschloss und schon ging es durch die Felder nach Oberding. Wir nahmen noch den kleinen Schlenker mit und schon waren wir auf dem Weg über Gut Wildschwaige nach Hallbergmoos. Dort waren auch die eingepackten Strohquader zu sehen. Man sollte meinen, runde wären besser zu verarbeiten.
Es ging weiter auf dem Radweg zur Pferdeklinik und dann über die Isar nach Achering. Irgendwie wollte Komoot die Bahnbrücke nicht zulassen, ich denke, die wird gerade saniert. Daher radelten wir an den Pullinger Weihern vorbei, um dann im Bogen wieder zurück zu radeln. Dann bogen wir in die Felder ab, vorbei an der Renaturierung der Moosach im Wald. Diese musste als Ausgleich zur neuen Umgehungsstraße erfolgen. Im Wald ist es dann kurzfristig kühler gewesen, dann kam wieder die Sonne bis zur Staatsstraße.
Der Anstieg nach Haxthausen war zum Glück im Schatten, der zieht sich lange hin. Am Ende musste ich dann wieder Tempo herausnehmen, die Lunge wollte auch mitspielen, wenngleich auf die unschöne Art. Dafür gab es eine schöne, lange Abfahrt nach Sünzhausen. Zuerst sieht man den Kirchturm, dann den ganzen Ort, der deutlich tiefer als die Hauptstraße liegt. Der folgten wir nun leicht bergauf bis Gremertshausen. Ab da konnten wir die Räder wieder laufen lassen und über Giesenbach radelten wir zur Überquerung der A9, dann noch über Amper und Amperkanal nach Thumsberg.
Es folgte der Anstieg nach Hohenbercha, der recht gut verlief und natürlich gab es wieder eine Abfahrt, jedoch gefolgt von einem leichten Anstieg bis zur B13. Dort ging es durch Lauterbach nach Kammerberg und von da weiter über Giebing nach Biberbach. In Westerndorf bogen wir erneut ab, der Anstieg war dann auch nichts für meine Lunge, die machte einfach mal dicht und entsprechend langsam radelte ich hoch.
Von Amperpettenbach radelten wir wieder über den Amper und den Mühlbach, der kurz danach in die Amper fließt. Wir folgten noch der Amper, bogen dann auf den abgesetzten Radweg ab. Der ist schön zu radeln, hat dafür am Ende zwei beinahe rechtwinklige Kurven, ging dafür dann in ein Waldstück über. Das war wieder angenehm kühl.
Bei den Neufelder Weihern bogen wir erneut ab, das ist eine angenehm zu radelnde, lange Strecke. Hier waren auch wieder zahlreiche Kornblumen im Kornfeld zu sehen. Das letzte Stück der Straße, bevor sie auf die B471 trifft, ist nicht mehr das Beste. Da waren wir von dem Verlauf davor mehr verwöhnt. Es ging dann auf den Radweg neben der Bundesstraße nach Oberschleißheim. Meistens bog ich immer gleich am Ortseingang schon ab, ich vermute, da wird derzeit gebaut. Jedenfalls mag Komoot die Route darüber nicht legen. Also bogen wir erst direkt am Schloss ab und radelten zur Front des Hauptteiles.
Das Schloss Schleißheim ist einfach hübsch anzusehen, hier fand auch gerade eine Hochzeit statt. Der Schlossgarten ist leider mit dem Radel nicht erreichbar, was vermutlich auch besser so ist. Der dürfte jedoch auch sehr interessant sein, zusammen mit dem Blick auf das Schloss Lustheim.
Eigentlich wollten wir im Biergarten eine Pause einlegen, der war fast völlig leer, dennoch hieß es, wir dürften die Räder nicht mitnehmen. Die meisten Ausgabestellen waren auch noch geschlossen oder halb geöffnet. Da beschlossen wir einfach weiter zu radeln, der nächste Biergarten ist schließlich nicht weit entfernt. Knapp 2 Kilometer später waren wir beim Fliegergarten. Der liegt schön direkt neben der Rollbahn mit den kleinen Flugzeugen. Die Tische und Bänke sahen auch einladend aus, beim Essen waren wir noch ein wenig am Zaudern. Doch dann entdeckten wir den Kuchen und die Welt war wieder in Ordnung. Hier kann man ganz gut verweilen und er war weit besser besucht, als der große Biergarten am Schloss. Das sollte doch zu denken geben.
Anschließend radelten wir weiter. Hier ist es angenehm und schön zu radeln. Das einzige Problem ist, dass man am Ende der Halbumrundung erst auf die Staatsstraße und dann auf die Bundesstraße muss. Dieses Mal gab es die andere Variante mit kurzer Graveleinlage von knapp 500 Metern. Die Strecke war dennoch einigermaßen gut zu radeln und ging dann in Asphalt über, obendrein konnten wir so die A99 überqueren und anschließend die Staatsstraße. Es ging auf der anderen Seite auf dem Radweg wieder gen Norden und bog dann nach Nordosten ab. Wir radelten an der Olympia-Schießanlage vorbei, sowie der Christoph-Probst-Kaserne, um dann auf die Fahrradschnellstraße nach Garching abzubiegen.
Die ist schön breit, hat einen guten Belag, da lief das Rad schon recht gut. Es störten indes zwei Sperren, die konnte man zwar umradeln, gebraucht hätten wir sie nicht. Dabei warnt diese nur vor dem Eichprozessionsspinner. Die haben wir zum Glück nicht gesehen. Am Ende ging es bei Garching-Hochbrück über die Bahnlinie und den P+R-Parkplatz, schon waren wir da, wo es dann direkt nach Garching geht. Das ersparte uns einen Abschnitt auf der Bundesstraße. Es ging noch einmal unter der Bahn hindurch, dann bogen wir auf die alte Umgehungsstraße ab, die dann in die Fahrradstraße und letztlich in den Radweg über die Isar übergeht.
Am Ende bogen wir links ab und es ging in Richtung Fischerhäuser. Da ich eine neue Alternative zur Strecke durchs Wohngebiet gefunden hatte, nutzten wir die auch gleich und bogen vorher rechts ab. Der Abschnitt ist tadellos zu radeln und am Ende kommen wir bei den Bogenschützen wieder heraus. Von da lief es dann auf die übliche Strecke durchs Moos, zuerst zur Sendeanlage des BR Ismanings, dann weiter nach Eicherloh. Den Abstecher zur Finsinger Alm ließen wir aus, die scheint dauerhaft geschlossen zu sein und es sieht nicht so aus, als ob da in absehbarer Zeit etwas Neues öffnen würde.
Wie so oft, bogen wir bei Auto Arlt ab, radelten zu den Weihern von Moosinning und über das Schnabelmoos radelten wir hoch nach Eching, um die Abfahrt über Werndlfing zu genießen. Beim Thermenkreisel trennten sich unsere Wege wieder und ich radelte über Itzling heim.
Das war doch wieder eine sehr schöne, diesmal sogar recht zügige Runde. Die Temperaturen waren noch angenehm, ich hatte sogar noch etwas in meiner Trinkflasche. Mal schauen, wie das weitergeht, ab Sonntag wird schließlich Regen gemeldet. Morgen könnte daher der vorerst letzte schöne Tag sein.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (500 m)
Lowest point (450 m)
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