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Dirk aus Altenerding
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Altenerding - Kloster Scheyern

Dirk aus Altenerding
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Altenerding - Kloster Scheyern

went cycling

2 days ago

Altenerding - Kloster Scheyern

05:14

131km

25.0km/h

65.1km/h

1,010m

1,000m

Wahoo ELEMNT BOLT v2

Da war es heute doch tatsächlich deutlich kühler, als an den letzten Tagen. Beim Start waren es dann auch angenehme 19 °C. Das ging zwar in der Spitze bsi 28 °C hoch, war dann im Mittel bei angenehmen 24 °C. Da Nordwind gemeldet war, habe ich mir mal wieder ein Ziel im Norden ausgesucht und kam auf das Kloster Scheyern, der Wiege der Wittelsbacher. Das lohnt sich doch immer, zumal es da auch einen sehr schönen Biergarten gibt.

Der Anfang war dann wie so oft, es ging über Itzling zur Therme, dann nach Stammham, hoch nach Aufkirchen und weiter über Niederding und Reisen nach Eitting. Auf dem Weg nach Gaden war eine Option nach Eittinermoos abzubiegen, ich entschied mich für den Abschnitt über Gaden.

Ich mag den Waldabschnitt, oft riecht es nach Wald, es gibt Schatten und Sonne, sowie meist dadurch ein schönes Lichtspiel. Heute kam noch etwas hinzu, es war kalt. Das war schön!

Nach den Weihern bog ich nach Marzling ab und da stand ich im Nordwind, der war hier recht heftig. So kam ich nur langsam nach Marzling, da kam dann der lange Anstieg, der schon bei der Bahnlinie startet.

Nach Überquerung der Staatsstraße wurde es dann flacher und hier oben gab es dann unendliche viele Kornblumen auf beiden Seiten. Selbst die Kornfelder sahen nun blau aus. Das war hübsch und wiederholte sich später noch einmal. Dieses Jahr scheint es endlich mal wieder sehr viele Kornblumen zu geben.

Das Getreide sieht zur Zeit auch super aus, interessanter ist zur Zeit der Mais. Der scheint täglich um 1-2 cm zu wachsen, am Anfang der Woche waren es noch sehr kleine Pflanzen, jetzt sind die schon bei rund 30 cm. Das ist schon unglaublich, was der Mais da aus dem Boden zieht.

Auf dem Höhenzug lief es dann ganz gut, der Nordwind kam von der Seite und brachte kühle Luft, das ist etwas anderes als in den letzten Tagen. Über Tüntenhausen radelte ich nach Itzling und hoch zur Radarstation.

Die Abfahrt hinunter nach Haindlfing war indes gemischt. Auf der einen Seite ist es eine schöne lange, kurvige Abfahrt, auf der anderen Seite ist die Straße dann doch nicht mehr die Beste. Also war doch das eine oder andere Mal das Bremsen angesagt. Im Ort war Tempo 30, zum Glück wurde ich da nicht geblitzt.

Seltsam war, dass es jetzt bis Palzing problemlos lief, der Wind hielt sich hier in Grenzen. Das war allerdings auch angekündigt, moderater Nordwind und ab und an kräftige Böen dabei. Dass diese allerdings recht lange anhalten, stand da nicht.

Der Anstieg in Palzing ist heftig, der hat es in sich, der ist zum Glück im Schatten gewesen und war an die 12 %. Darauf folgte eine schöne Abfahrt durch den kühlen Wald und schon war Jägersdorf in Sicht. Hier fangen die Hopfenfelder an und was der Hopfen derzeit an Wachstum zeigt, stellt auch den Mais weit in den Schatten. Hier sind fast alle Ranken bei 3 Meter oder mehr. Dabei war ich hier doch erst vor Kurzem, da waren nur einige Ranken über 2 Meter.

Auf dem Weg nach Heigenhausen hatte ich dann wieder ordentlich mit dem Wind zu kämpfen. Ich wählte wieder den Schlenker, der mir ein wenig Hauptstraße ersparte, dafür gab es Hopfenfelder, blühende Sommerblumen und duftende Sträucher. Der Rest zur Hauptstraße war dann auch noch zu schaffen, hier gibt es offenbar ohne Ende Hopfenfelder. Das muss man einfach genießen.

Es ging dann links herum und dann doch wieder gen Norden zum Windrad, dann kam die Abfahrt nach Sünzhausen. Da bin ich dann eine Straße zu früh abgebogen. Ich dachte, ich käme noch auf die richtige Straße, dem war nicht so. Also ging es zurück und auf die nächste Straße, die sogar schmaler aussah, als die ursprünglich gewählte.

Auf dem Weg nach Heigenhausen hatte ich dann wieder ordentlich mit dem Wind zu kämpfen. Ich wählte wieder den Schlenker, der mir ein wenig Hauptstraße ersparte, dafür gab es Hopfenfelder, blühende Sommerblumen und duftende Sträucher. Der Rest zur Hauptstraße war dann auch noch zu schaffen, hier gibt es offenbar ohne Ende Hopfenfelder. Das muss man einfach genießen.

Es ging dann links herum und dann doch wieder gen Norden zum Windrad, dann kam die Abfahrt nach Sünzhausen. Da bin ich dann eine Straße zu früh abgebogen. Ich dachte, ich käme noch auf die richtige Straße, dem war nicht so. Also ging es zurück und auf die nächste Straße, die sogar schmaler aussah, als die ursprünglich gewählte.

Dafür war die Strecke jetzt wunderbar, eine schöne, schmale Straßen durch die Felder ohne Verkehr, sogar mehrheitlich bergab. Danach kam natürlich wieder ein Anstieg nach Loipersdorf. Vor Schweitenkirchen nutzte ich den Radweg neben der Staatsstraße und im Ort bog ich dann vor dem Edeka links ab.

Der Abzweig ist ein wenig tückisch, der Streifen zum Linksabbiegen führt zum Edeka, es muss jedoch vorher abgebogen und dann nur halb, es geht schräg geradeaus weiter. Wenn man es weiß, ist es kein Problem, ebenso wie der Abzweig, bevor es dann hoch zur A9 geht.

Ab da konnte ich das Radel wieder schön laufen lassen, zumindest bis Niederthann. Dort ging es dann wieder lange bis zum Fuchsberg hoch, dann kommen natürlich wieder Hopfenfelder bevor es dann bergab geht. Es folgt noch der Anstieg nach Entrischenbrunn.

Da geht es im Ort nach der Kapelle links ab. Das ist leider eine unschöne Stelle, da von rechts dann die Hauptstraße kommt und diese hier nur bescheiden einsehbar ist. Zum Glück ist hier meistens sehr wenig Verkehr.

Die Belohnung ist eine schöne, lange Abfahrt bis zur wenig befahrenen Staatsstraße nach Ilmmünster. Der folgte ich, sie zieht sich schön dahin, ein wenig kurvig, einige Bäume am Rand, sowie die Wallfahrtskirche Herrnrast.

Vor der Bahnlinie bin ich abgebogen und es ging gleich ordentlich hoch. Mein Bolt meinte indes etwas von einem leichten Anstieg. Hier siegt die Erfahrung, ich war hier schon einmal und hatte schon das kleine Blatt vorne drauf. Das war auch gut. Der Anstieg ist jedoch nicht sehr lang, vermutlich wurde er deswegen als leichter Anstieg auf die Länge gezogen.

Hier neben der Bahn ist es schön zu radeln, man sieht die Gleise auf der einen Seite, die leichten Hügel auf der anderen Seite. Obendrein fahren hier nur selten Autos, die meisten nutzen die parallele B13 auf der anderen Seite der Bahnstrecke.

Ab Hettenhausen kam dann der Anstieg nach Scheyern, der fängt sehr leicht an, vermutlich am Anfang unter 1 %, zieht sich dann aber bis Scheyern auf fast 4 km dahin. Jedenfalls wird er immer steiler und bei der Staatsstraße sind es dann schon gute 7 %. Dann geht es jedoch rechts hoch auf den Radweg und der bietet dann fast das Doppelte, mein Bolt zeigte etwas von deutlich über 12 % an.

Das ist am Ende eines Anstieges, dann doch heftig. Der Anstieg ging sogar noch weiter, dann jedoch deutlich flacher. Die starke Steigung war zum Glück recht kurz.

In Scheyern musste ich natürlich durch das Klostergelände radeln und ein paar Bilder machen. Das ist die Wieg der Wittelsbacher, wie ich schon mehrfach erwähnte und bei früheren Touren erklärt hatte. Die Herren zu Scheyer wurden die Schlossherren zu Wittelsbach, benannten sich entsprechend um. Das freigewordene Schloss wurde dann den Mönchen von Fischbachau angeboten. Da sie eine Aussicht auf eine eigene Brauerei bekamen, was ihnen in Fischbachau verwehrt war, wechselten sie doch gerne dahin.

Die Brauerei ist auch schon sehr alt und man sieht sie direkt vor sich, wenn man durch das Tor vom Kloster radelt. Die Brauerei gibt es seit 1119 und ist die drittälteste Brauerei Deutschlands. Allerdings werden einige Biere von der Tucher Brauerei gebraut, sie kommen also nicht aus Scheyern. Beim naturtrüben Hellen gehe ich jedoch davon aus, dass es vor Ort gebraut wird. Sie werben auch mit frischgezapftem Klosterbier.

Das habe ich dann, nachdem ich vorher eine Johannisbeerschorle gegen den akuten Durst getrunken hatte, im anliegenden Biergarten Klosterschenke Scheyern getrunken und das war mehr als gut. Das Essen ist hier in der Regel auch hervorragend.

Meine Wahl fiel heute auf die "Gebratene pikante Scheyrer Bierwürstel", das klang nach der Menge und Preis so, als ob man danach noch radeln könnte. Allerdings waren es rote Bratwürste, was ich leider vorher nicht wusste. Immerhin waren sie besser als erwartet.

Bis hier lief es noch recht gut, nur nach der Pause dauert es immer seine Zeit, bis ich in Tritt komme. Das ist hier dann umso schlimmer, es geht erst einmal hoch, dann zum Abzweig nach Steinkirchen. Hier folgten dann auch gleich vier Steigungen in Folge, die ersten zwei waren auch mit über 12 % dabei. Das mit vollem Magen und noch schweren Beinen, war doch mühselig.

Bei den Hügeln half jetzt auch kein Rückenwind, der kam in die Täler gar nicht hinein, dabei hätte ich den jetzt haben sollen. Gebraucht hätte ich ihn auch. So ging es dann wellig dahin bis Steinkirchen.ebratene pikante Scheyrer Bierwürstel

Von Steinkirchen nach Obermarbach war der nächste Anstieg. Dieses Mal ließ ich die Hohle Linde und den Hochzeitsplatz aus, stattdessen ging es weiter nach Petershausen. Dort kam ich erstautnlich gut durch und konnte die paar Meter bis Kolbach mit Rückenwind genießen. Der half nicht viel, es ging ohnehin bergab.

Immerhin lief es jetzt besser, der Wind kam zwar mehrheitlich von der Seite, ein wenig Rückenwind war dennoch dabei. Obendrein war die Strecke hier mehrheitlich abfallend, ich konnte es so richtig laufen lassen und noch ein wenig Tempo machen.

Bei Thurnsberg war der Abzweig vor der A9 gesperrt, also nahm ich den nach der Autobahn. Nur merkte ich dann erst, dass ich gar nicht gen Süden radeln wollte. Also drehte ich um, nahm noch den Anstieg nach Gremertshausen und schon konnte ich das Radel wieder laufen lassen.

Es wurde zwar warm, dennoch war ich noch bei der ersten Trinkflasche, das sah also gut aus. Daher ließ ich die Biergärten an den Pullinger Weihern aus, radelte direkt nach Achering und überquerte dort die Isar. Nach der Pferdeklinik war es dann fast der übliche Weg.

Erst nutzte ich den Radweg nach Hallbergmoos, dann radelte ich an Birkeneck vorbei zum Gut Wildschwaige, bog dann zur Abwechslung bei Mooshans ab um dann dem Radweg nach Notzing zu folgen.

Nach Umfahrung des Wasserschlosses ging es weiter nach Notzing, dort radelte ich hoch zur B388, um dann die Abfahrt bei Werndlfing zu nutzen. Beim Abzweig zur Therme war dann auch meine zweite Trinkflasche leer, das hat also gepasst. Nach Itzling lief es problemlos, da störte kein Wind und dann war ich auch schon wieder daheim.

Das war eine wunderschöne Runde, mit vielen Fotos, die belegen, wie grün noch alles ist. Die Sonne war friedlich, die Temperaturen angenehm und ich konnte die Landschaft und Vegetation einfach genießen. Da freut man sich doch!

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