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Wolf Beyenburg and others went for a hike
January 6, 2026 at 08:11
01:09
6.67km
5.8km/h
30m
30m
Dreikönigstag in Köln. Seit der große Influencer Reinald von Dassel seine Kirche mit dem Content der heiligen drei Könige gefüllt hat und Köln zum westlichen Jerusalem geworden ist, ist der Dom am 6.1. der place to be. Aus Weihrauchschwaden ziehen die Standarten der Könige in die feierlich geschmückte und beleuchtete Kathedrale, gefolgt vom Troß des Klerus, der in purpurner Pracht endet. Ein engelsgleicher Chor, eine triumphierende Orgel, eine vuluminöse Stimme der Festgemeinde in Gesang und Gebet. Es ist ein Erlebnis, den Dom in seiner Bestimmung zu erleben. Und der dicke Pitter schickt seine machtvolle Stimme weit über die Dächer der Stadt. In diesem Jahr können wir nicht unter dem Schrein hindurchziehen sondern ihn nur im Westen passieren; in geheimnisvollem Dunkel erahnt man die Formen der Schädel der Magier.
Festlich-fröhliche Sternsinger bieten die Haussegensaufkleber, die den Rest des Jahres an den Tag erinnern.
Nach kurzer Rast im Domforum mit leckerem Kakao geht es weiter zum 4711-Haus, wo wir dem schönen Glockenspiel zur vollen Stunde lauschen, den Figurenumlauf bewundern und ein kurzes Bad im Duftbrunnen nehmen.
Ein Abstecher zu Maria in den Trümmern und zu unserem Familienheiligen, dem Schlamperltoni, der hier in seiner Rolle als Fischprediger zu sehen ist. Durch die Stadt geht es zu Maria im Kapitol, wo wir der Maria unseren schnell besorgten Apfel darbieten.
Weiter geht es durch das Dreikönigspförtchen zu Maria im Lyskirchen, um die Fedelskrippe zu bewundern. Sehr aktuell: Thema Grönland. Der Apotheker trägt eine Thorarolle und diskutiert mit dem Schupo. Leider fehlt immer noch der Stern im Gewölbe.
Kurze Abstimmung: wie in jedem Jahr gewinnt das Schokoladenmuseum haushoch über das Senfmuseum. Wir naschen duftende Schoki aus dem Brunnen, bewundern Tropenwald und Produktionsstraße. Attraktion sind wieder die selbst gestaltbaren Schokoladentafeln.
Am Rheinufer entlang geht es schließlich zum Löwenbräu mit seinem netten Wirt, wo wir den Tag bei Himmel und Ääd und Kölsch und kulinarischen Varianten ausklingen lassen.
Bis zur Abfahrt des Zugs wandern wir noch auf die Hohenzollernbrücke und bewundern die Liebesschlösser, die inzwischen aus aller Welt stammen.
Ein Abschlußbesuch bei der Trümmerkrippe im Bahnhof, die an schreckliche Zeiten erinnert, dann geht es voll mit schönen Eindrücken wieder heim.
Es war ein wunderschöner Tag mit toller Begleitung, den ich sehr genossen habe.
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