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Traumaussicht Loreleyfelsen

Traumaussicht Loreleyfelsen

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Tips

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Germany's most famous rockThe Loreley is one of the most famous places in Germany. Viewed without emotion, it is an almost vertical rock face that towers over the Rhine by 132 meters and ends in an almost flat knoll. Due to its imposing size, distinctive shape and an extraordinary echo that was perceptible in earlier times ‘, the Loreley has always received special attention. For generations, visitors from all over the world have been traveling to the monument to discover its special features and enjoy the spectacular panorama of the Rhine. Countless artists found inspiration for their works here. Whichever direction you look at the Loreley from - the rock is a phenomenon: this place unites scenic beauty and myth, eventful history and an extraordinary diversity of nature. Wolfgang Oertel von Horn's 1881 description - the Rhine, the history and legends of its castles, abbeys, monasteries and cities - vividly expressed the special fascination in two sentences: The Lorelay ... rises to a proud height, and its foot rests deep below the level of the Rhine, which has its deepest point here. To whom, who has traveled the beautiful banks of the Rhine, does not it stand before the soul in indelible memory? Source: Text information board

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    • September 10, 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Steinalt und faltig Die steilen Felsen im engsten Abschnitt des Rheintals öffnen den Blick auf die Geschichte unserer Landschaft. Sie erzählen von den Ereignissen der vergangenen Jahrmillionen und geben Zeugnis ab von.den unvorstellbaren Kräften, welche ihr heutiges Aussehen formten. Der geologischen Entwicklung verdankt die Loreley ihre besondere Gestalt, ohne die der Mythos nie entstanden wäre. Vor 400 Millionen Jahren begann die Geschichte der Loreley. Damals, im Devon, befand sich das Gebiet des heutigen Mittelrheins nahe des Südpols in einer Meerenge zwischen zwei Kontinenten. Auf deren Boden wurde über Jahrtausende hinweg Material abgelagert, welches die Flüsse aus den noch vegetationslosen Kontinenten eingeschwemmt hatten. Unter dem Gewicht der nachfolgenden, hunderte Meter mächtigen Sedimente entstanden daraus die Gesteine, die heute die Felsen aufbauen: Schiefer und Sandsteine. In der nachfolgenden Epoche des Karbon bewegten sich die Kontinente durch Verschiebungen in der Erdkruste aufeinander zu und kollidierten. Hierdurch wurde der dazwischen liegende Meeresraum zusammen geschoben und in Falten gelegt, der ehemalige Meeresboden vor etwa 320 Millionen Jahren zu einem Gebirge emporgehoben. Die sanfte Landschaft der Hochfläche oberhalb der Felsen zeugt von der Zeit, als der Rhein vor wenigen Millionen Jahren, im ausgehenden Tertiär, als träge mäandrierender Strom in einem breiten Tal nach Norden floss. In der ersten großen Eiszeit wurde vor etwa einer Million Jahren das Plateau der Loreley geformt, als sich der Rhein hier ein ebenes Bett schuf. Die steile Felsflanke ist die Folge der jüngsten Ereignisse der Erdgeschichte: Angetrieben von den Kräften im heißen Innern der Erde wird das Rheinische Schiefergebirge emporgehoben. Der Fluss ist dadurch gezwungen, sich immer tiefer in das Gestein einzugraben. Dabei wechselt er, Schwächezonen in der Erdkruste nutzend, wiederhol die Richtung. Hierdurch entstand die Vielzahl von Schlingen, deren engste im Lauf von knapp einer Millionen Jahren den Loreleyfelsen aus dem Gestein heraus präpariert hat. Quelle: Text Infotafel

    • September 10, 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Meisterstück der NaturDas Felsmassiv der Loreley bildet mit seinen unzugänglichen Hängen einen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Das kleinräumige Mosaik aus nacktem Stein, Spalten und Simsen, Kuppen und Überhängen bietet Sippen mit unterschiedlichsten Ansprüchen und Vorlieben einen geeigneten Lebensraum. Das trocken-heiße Klima des Rheintals und die Sonnenexposition des Felsens schaffen die Voraussetzung für das Vorkommen von Arten, die eigentlich in wärmeren Regionen Europas zu Hause und in Deutschland nur an wenigen Stellen zu finden sind. Eine Besonderheit des Loreleyfelsens sind die Brillenschötchen, die im Frühjahr mit Hunderten von leuchtend gelb blühenden Polstern das Gestein überziehen. In den Spalten der Felsen siedelt der seltene Milzfarn, der wochenlange Trockenheit unbeschadet übersteht. Auf den Felspodesten fühlen sich Arten wie der aus der Mittelmeerregion stammende Kugel-Lauch und das ursprünglich in den Steppen Südosteuropas beheimatete Federgras wohl vor Jahrtausenden sind sie durch das Oberrhein bzw. das Donautal hierher zum Mittelrhein gekommen. Eine seltene und außergewöhnliche Zierde ist der Diptam, der im Sommer mit seiner Blütenpracht und seinem orangenartigen Duft.bezaubert. Auch unter den Gehölzen finden sich zahlreiche Arten, die es gerne sonnig und heiß haben: Felsen-Kirsche und Felsen-Ahorn beispielsweise, die nirgends in Deutschland so häufig sind wie hier im Tal der Loreley. Ebenso vielfältig wie die Pflanzenwelt ist die Tierwelt der Loreley. Die steilen Felsen sind das Revier der für Menschen absolut ungefährIlichen Schlingnatter, einem ausgesprochenen Kletterkünstler. Dort trifft sie beispielsweise auf die Rotflüglige Ödlandschrecke, die auf dem Gestein perfekt getarnt, im Flug indes durch ihre leuchtenden Flügel weithin sichtbar ist. Die gleichermaßen attraktive wie seltene Smaragdeidechse bevorzugt die weniger steilen und dichter bewachsenen Stellen. Über allem zieht häufig der Wanderfalke seine Kreise, der hier in den Felsen auch gerne einen Platz zum Nisten sucht. Quelle: Text Infotafel

    • September 10, 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Bedeutungsreich und schicksalhaft Der Ursprung des Namens Loreley ist erst teilweise geklärt. Der Wortstamm ley ist die im Rheintal typische Bezeichnung für einen Felsen aus Schiefer, weshalb früher die Handwerker, welche die Dächer mit Schieferplatten eindeckten, Leyendecker genannt wurden. Für den ersten Teil des Namens gibt es hingegen verschiedene sinnvolle Deutungen. Möglicherweise stammt der Begriff von luren ab, was lauern oder Ausschau halten bedeutet. Sicherlich war der Fels immer ein idealer Platz, um von hier den Rhein zu beobachten. Andererseits könnte der Name auch bedeuten, dass hier der Felsen auf die Schiffer lauert oder aber, am Fuß des Berges, der Salmfänger auf seine Beute: Jedoch macht auch die Herleitung aus dem Wort lürren, einer mittelalterlichen Bezeichnung für brüllen, Sinn: Der brüllende Berg als Hinweis auf das außergewöhnliche Echo, das einst hier zu vernehmen war. Schließlich könnte der Name auch zu Ehren des sagenumwobenen Zwergenkönigs Laurin Luarin oder des keltischen Flussgottes Lohra gewählt worden sein. Im Mittelalter. wurde das gesamte mittelrheinische Gebirge nach dem sagenumwobenen Felsen benannt. Zur Schilderung eines Spuks bei Caputmontium, dem heutigen Bingen-Kempten, in den aus dem 9. Jahrhundert stammenden Fuldaer Annalen fügte im 10. oder 11. Jahrhundert ein anonymer Schreiber die Notiz Mons Lurlaberch - Loreleygebirge - zur Ortsbestimmung hinzu. Das Liedgut mittelalterlicher Minnesänger bringt das Außergewöhnliche des Felsens zum Ausdruck. So beschreibt die Colmarer Liederhandschrift aus dem 13. Jahrhundert den in dem Felsen wohnenden Zwerg als Ursache des am einzigartigen Echos: do horte: ich ein cleynes getwerc / uss dem lorberg er mir gar schien antwurte (da hörte ich einen kleinen Zwerg der mir aus dem Loreleyberg zu antworten schien) In der berühmten Heidelberger Liederhandschrieft dem Codex Manesse heißt es gar: De Ymelunge hort lit in dem Lurlenberge (Der Nibelungen Hort liegt in dem Loreleyberg). Quelle: Text Infotafel

    • September 10, 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    An exponierter Stelle Das nahezu ebene Plateau der Loreley bildete hoch über dem Rhein seit alters her einen idealen Aufenthalts- und Siedlungsort für die Menschen. So wurden am Rand der Hochebene aus Geröll und Gesteinsabschlägen gefertigte altsteinzeitliche Werkzeuge des Homo erectus gefunden - zu jener Zeit vor ‚etwa 800000 Jahren schwappten an dieser Stelle die Wogen des Rheins an das Ufer. Als vor etwa 8000 die Jäger und Sammler sesshaft wurden, rodeten sie auch auf der Hochfläche der Loreley Wälder für den Ackerbau. Die damals lebenden so genannten Bandkeramiker siedelten in Großfamilien in langen Holzhäusern, die in Wohn- und Wirtschaftstrakt unterteilt waren. Aus dieser Zeit sind im Loreleygebiet zwei Langhäuser nachgewiesen, in denen verzierte Keramikgefäße gefunden wurden. In der nachfolgenden Bronzezeit war das Plateau weiterhin besiedelt, wie sich anhand von Flachgräbern mit Urnenbestattung aus der Epoche der Urnenfelderkultur (9. Jh. v. Chr.) nachweisen lässt. Als an der Wende zur Keltenzeit (um 800 v. Chr) durch das Eindringen osteuropäischer Steppenvölker die Zeiten unruhiger wurden, befestigten die Bewohner ihre Siedlung mit einem Palisadenwall. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde diese Wallanlage durch einen zweiten Ring und einen in den Fels geschroteten Graben verstärkt. Waffen und Werkzeuge aus Eisen, Schmuck aus Bronze, Gefäße aus Keramik, zahlreiche, Gräber mit umfangreichen Grabbeigaben deuten auf die Bedeutung der Siedlung und einen gewissen Reichtum der Bevölkerung in keltischer Zeit hin. Auch in römischer Zeit war das Plateau genutzt. Die Bevölkerung, die den römischen Einfluss mit ihren keltischen Wurzeln vermischte, hatte durch die Belieferung des römischen Militärs an Rhein und dem nahe gelegenen Limes mit Nahrungsmitteln und Gütern ein gutes Auskommen. Nahe der Loreley befinden sich Reste einer villa rustica (römischer Gutshof) so wie einer antiken Wasserleitung aus dem 2. bis 4. Jahrhundert nach Christus. Vermutlich wurde die Siedlung in der Mitte des 5. Jahrhunderts aufgegeben. Erst im Rahmen der fränkischen Landnahme erfolgte dann ab dem 7. Jahrhundert die erneute Besiedlung der fruchtbaren Hochfläche rund um den Loreleyfelsen. Quelle: Text Infotafel

    • September 10, 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    The Loreley open-air theaterThe Turner Labor Service began work on the Loreley open-air theater in 1932. The stage was originally intended for the RheinMain-Spielring, but this building project was taken over by the National Socialists in the following year and rededicated to the "NS-Feierstätte" and the "Thingstätte". The construction work lasted until 1939 and was carried out by members of the labor service. The audience around the open-air stage received 4,300 seats and 10,000 to 14,000 standing places. The inauguration was on June 21, 1939. Only three days later, the first performance of Wilhelm Tell took place. The stage was not only intended for theatrical events, but was also intended to serve as a backdrop for large party events. Rock and pop concerts have also been held on the Loreley open-air stage since 1976. The first rock concert was on July 3, 1976 Genesis. On 6/17/78, Grace Slick refused to perform with Jefferson Starship, which led to rioting and vandalism. “This also suddenly helped many amateur bands to have professional equipment in their test cellars” can still be read today in the social networks. From 1981 the Rockpalast took place several times on the open-air stage. Many well-known artists performed, including BAP, Barclay James Harvest, Bob Dylan, Joe Cocker, Die Toten Hosen, Böhse Onkelz, Herbert Grönemeyer, Peter Maffay, Marillion, Gary Moore, Metallica, Chris Rea, Frankie Miller, Eric Burdon, Lynyrd Skynyrd, Udo Jürgens, Red Hot Chili Peppers, Carlos Santana, Paul Simon, Simple Minds, Sting, The Police, The Sisters of Mercy, Dus40, REM The Kelly Family, U2, Journey, Toto and Whitesnake. Source: Text information board / text excerpts from Wikipedia

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    • September 10, 2021

  • Sabine 🦁

    One of the many beautiful viewpoints on the Rhine AND the Loreley rock.

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    • September 22, 2019

  • Florian

    The situation even compensates for the trains running on both sides of the Rhine, as can be seen from the caravans in the valley.

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    • September 24, 2019

  • Madze

    A nice view from up here!

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    • October 16, 2020

  • Madze

    A nice place to stay ...

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    • October 26, 2020

  • Veronika 2020

    One of the many great viewpoints on the Rheinburgenweg and the Traumschleife Mittelrhein

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    • April 28, 2021

  • Uwe 🏃‍♂️1098🏍

    One of several beautiful views of the Loreley rock

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    • May 1, 2021

  • AlexaE

    our refuge during the thunderstorm until the rain stopped

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    • August 8, 2021

  • Schlofwandler

    Covered seat with a wonderful view.

    translated byView Original
    • January 2, 2022

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Location: Sankt Goar, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rhineland-Palatinate, Germany

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