Routes

Planner

Features

Updates

App

Login or Signup

Get the App

Login or Signup

rainer kunke

Followers

0

Following

0

Follow

Recent Activity

went for a hike.

a day ago

2026/08 Kleine Rundwanderung durch den Tierpark in Bln.-Friedrichsfelde und dann auf der Suche nach schöner Street-Art in Friedrichsfelde bis zum S-Bhf. Lichtenberg

Gestern habe ich einen kurzen Spaziergang im Berliner Tierpark Friedrichsfelde gemacht. Mein letzter Besuch liegt etwa 15 Jahre zurück. Den Tipp bekam ich von einer Wander-Seniorin über meine Komoot-App. Sie informierte, dass im Februar jedes Jahres, so auch 2026, alle Senioren über 65 freien Eintritt haben; ansonsten hätte ich 22,50 € an der Kasse bezahlen müssen. Die Wege sind gut gepflegt und asphaltiert oder mit kleinem Kopfsteinpflaster befestigt, sodass der Tierpark auch mit meinem Rollator gut zugänglich ist. Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde wurde am 2. Juli 1955 im Osten der Stadt als Reaktion auf die Teilung Berlins eröffnet und ist mit 160 Hektar heute der größte Landschaftszoo Europas. Unter der Leitung des Gründungsdirektors Heinrich Dathe entstand auf dem Gelände des historischen Schlossparks Friedrichsfelde (1821 von Lenné neu gestaltet), der für seine weitläufigen Freigehege und das 1963 eröffnete Alfred-Brehm-Haus bekannt ist, eine moderne Anlage. Der Tierpark beherbergt derzeit über 7.000 Tiere aus rund 630 Arten auf seinem 160 Hektar großen Gelände. Mir war bewusst, dass aufgrund der kalten Jahreszeit nur wenige Tiere in ihren Außengehegen zu sehen sein würden. Trotzdem besuchten heute viele Senioren den Zoo, und man musste mitunter anstehen, um einen guten Platz für ein Foto zu ergattern. Im Alfred-Brehm-Haus, das den Regenwald darstellt, boten viele Schaufenster einen Blick auf üppiges Grün, aber keine Kleintiere – die halten wohl noch Winterschlaf. Nicht weit davon entfernt entsteht ein sehr großes neues Elefantengehege mit einer riesigen Halle für die Elefanten, doch im Moment waren auf der Baustelle keine Elefanten zu sehen. Das Giraffengehege war interessanter; Dort konnte man etwa acht Giraffen in ihrem Außengehege beobachten. Anschließend ging ich zum Affenhaus, wo ich verschiedene Arten sah, die sich aber ständig bewegten, was das Fotografieren erschwerte. Danach machte ich einen großen Umweg zum riesigen Tierpark-Restaurant „Patagona“, einem großen Selbstbedienungsrestaurant mit recht hohen Preisen. Da heute Hunderte von Besuchern da waren, verzichtete ich wegen der langen Schlangen auf eine Kaffeepause. Mein nächstes Ziel war das Schloss, und vorher kam ich an einem riesigen Dinosaurier aus Beton vorbei, einem wirklich beeindruckenden Tierdenkmal. Da ich zwei Jahre zuvor bereits vier Street-Art-Touren durch Berlin unternommen hatte, wusste ich, dass es in Friedrichsfelde einige schöne und grosse Murals und Graffiti zu sehen gab, also machte ich mich auf die Suche. Mehrere Hochhäuser sind besonders beeindruckend, mit verschiedenen farbenfrohen Fassadenmalereien im Bereich der Treppenaufgänge. Das Highlight ist das riesige Hochhaus an der großen Kreuzung in Friedrichsfelde. Dann entdeckte ich eine Musikschule, deren Fassade sich musikalisch darstellte. Anschließend ging ich zur U-Bahn-Station Friedrichsfelde und entdeckte ein wunderschön und farbenfroh bemaltes Eckgebäude und dann ein grosses Elefanten-Mural Ich wusste auch, dass es am S-Bahnhof Lichtenberg viele Graffiti und einige Murals zu sehen gibt; sogar an den beiden langen Mauern rechts und links unter der großen Brücke findet man interessante Graffiti. Ich war fünf Stunden unterwegs und fand schließlich ein kleines Café, wo ich mir das letzte Croissant und einen Latte im Glas holte. Mein heutiger Spaziergang war fast neun Kilometer lang, und da ich im Tierpark so langsam gelaufen bin, war ich insgesamt über fünf Stunden unterwegs, aber auch mein Schrittzähler stimmte durch die Neustarts nicht und ich war am Tage wirklich über 11 km unterwegs und hatte meine Leistungsgrenze erreicht, denn langsames Gehen strengt mich immer an; ich mag es nicht, gemütlich zu schlendern. Aber es war heute wieder interessant, weil ich seit etwa 50 Jahren nicht mehr durch das Zentrum von Friedrichsfelde gelaufen bin. Aber ich hatte wieder Probleme mit dem Aufzeichnen und musste 4 Mal Neustart machen, damit die Tour korrekt aufgezeichnet wurde und 1,5 km vor dem Ziel hatte sich Komoot schon auf das Speichern wieder plötzlich selbst eingestellt und man kommt ja da nicht zurück, also müßte ich die Tour wieder danach neu planen und exportieren, aber die Fotos wurden beim ersten Versuch auf dem Smartphone komplett nicht in der richtigen Reihenfolge gespeichert und ab dem 2. Versuch wurden überhaupt keine Fotos mehr gespeichert. Heute habe ich die Komoot-App deinstalliert und neu installiert, am Anfang sah das alles mit den Fotos korrekt aus, nach dem ich aus Komoot raus bin und wieder neu rein bin und dann habe ich das auf "Alle" gestellt und da waren die Fotos wieder nicht in der Reihenfolge und jetzt öffnete es nicht mehr alle Fotos am Anfang und da weiss man nicht, ob die restlichen Fotos sich noch öffnen, aber es scheint wieder nicht die Reihenfolge zu stimmen. Mich würde interessieren, was bei meinen Wanderfreunden da angezeigt wird und ob das beim Nachplanen auch auf Premium passiert. Naja, die neuen italienischen Eigentümer müssen jetzt Geld verdienen, erst einmal schon für den Kauf der Komoot-App von den Eigentümern des Startups. Aber ich nutze keine bezahlbaren Apps auf dem Smartphone und PC, so wichtig ist mir das alles nicht und die Werbung klickt man eben einfach weg.

02:16

8.95km

3.9km/h

10m

10m

, , and others like this.

about an hour ago

Hello, I was at the Berlin Zoo today too. The free entry in February is a great perk for us seniors. There were huge queues at the ticket booths, but luckily it moved quite quickly. And once you're on the spacious grounds, the crowds disperse nicely.

Translated by Google •

went for a hike.

5 days ago

Die letzten zwei Tage bin ich zuhause geblieben und habe meine fälligen "Haushaltstage" genommen, viel "Papier" sortiert und alle Banken stellen jetzt ihre Online-Banking-Angebote um und da habe ich dann letztendlich noch anrufen müssen bei der Consorsbank und dann erfuhr ich, ich brauche garnichts zu unternehmen, weil ich mein Online-Banking bei dieser Bank ja nicht auf dem Smartphone mache, sondern nur auf meinem PC, aber laufend bekam ich von der Bank eine Nachricht, dass ich mir die neue App jetzt runterladen muss. Ja und da hatte ich Glück, dass ich am Telefon nicht so lange in der Warteschleife stand, aber der Kundendienst nimmt sich immer viel Zeit und erklärt einem ausführlich, was notwendig ist. Heute zum Freitag ist immer mein Wochenendeinkauf fällig, aber mir war nach einem längeren Spaziergang und da beschloss ich, nach dem Einkauf noch eine Runde durch das Helios-Krankenhaus-Gelände und dem Forschungs-Campus zu unternehmen und da heute mal wieder ein schöner Sonnenuntergang war, da entdeckte ich plötzlich in der Ferne, wie sich zwei Flugzeug-Kondensstreifen kreuzten und das sah richtig interessant aus. Dann gehe ich oft einen kurzen Weg durch das Campus bei meinen Bucher Spaziergängen, aber heute habe ich da eine grössere Runde gemacht und so kurz vorm Dunkel werden sahen im Forschungs-Campus die vielen neuen und hochmodernen Gebäude besonders schön aus. Der Forschungs-Campus Berlin-Buch hat ja schon eine fast 100 Jahre alte Geschichte. Die ersten historischen Krankenhäuser in Berlin-Buch wurden im Rahmen der von Ludwig Hoffmann entworfenen Heilanstalten zwischen 1898 und 1930 erbaut. Der Baubeginn für die ersten großen Anlagen, darunter das Waldhaus (1903) und die III. Irrenanstalt (1906), erfolgte kurz nach dem Erwerb der Ländereien durch die Stadt Berlin im Jahr 1897. Das hängt alles zusammen mit der Mitte des 18. Jahrhunderts in Berlin beginnenden grossen Industriealisierung und der ständig wachsenden Bevölkerung und bis zur Stadterweiterung 1920 war ja die Stadt Berlin auch nicht sehr gross und damals beschloss der Berliner Senat den Kauf von Land außerhalb der Stadtgrenzen zum Bau von Krankenhäusern und neuen Friedhöfen in Stahnsdorf und Ahrensfelde. Das kleine Dorf Buch gehörte damals nicht zu Berlin, sondern zum Barnimer Land und war mal Sitz einer kleinen preussischen Adelsfamilie. Die Bucher Krankenhäuser waren aber damals gebaut worden als Irrenanstalten und Alte-Leute-Pflege-Heime, um diesen Personenkreis aus der Stadt zu bekommen. Durch die 5 Krankenhäuser und der dadurch wachsenden Dorfbevölkerung reichte damals der kleine Friedhof um die Bucher Barockkirche nicht mehr und da wurde der Bau eines neuen Friedhofes für Buch entschieden und das war dann das heutige Campus-Gelände und zuerst baute man das Gebäude der Friedhofsverwaltung, was heute am Haupteingang des Campus steht und dann stellte man bei den ersten Ausheben von Gräbern fest, dass dort das Grundwasser schon bei weniger als 2 m stand und deshalb entschied man sich, dass der neue grosse Friedhof dann auf dem "Stener Berg" errichtet wird und erst mit dem Bau des Hirnforschungsinstitutes um 1929 wurde das Gelände dann nach und nach zu einem Forschungsgelände und besonders zu DDR-Zeiten wurden dort sehr grosse Gebäude gebaut. Das hat mir mal ein ganz alter Bucher Senior alles erzählt. Zu DDR-Zeiten wuchs dann die Bevölkerung in Buch sehr stark und man hat so ab 1960 angefangen mit dem Wohnungsbau und heute hat Buch noch 3 Krankenhäuser, die neugebaute Helios-Klinik, eine Lungenklinik und eine Rheumaklinik und die Bevölkerung von Buch beträgt jetzt so 15.000 Einwohner. Da jetzt gerade im Campus die letzte freie Stelle mit einem neuen Forschungsgebäude bebaut wurde, plant der Berliner Senat die Campus-Erweiterung an der Karower Chausee auf der ehemaligen "Brunnengalerie", einem ca. 1 km langen Grünstreifen zwischen dem Wohngebiet "Buch-Süd" und der Chausse. Auf dieser Brunnengalerie waren viele Trinkwasserbrunnen seit über 100 Jahren, die aber nach 1990 stillgelegt wurden und so wird neben dem geplanten grossen Wohnungsbau in Buch auch das Forschungsgelände wachsen, aber bisher sind das alle noch keine absolut beschlossenen Pläne und der Baustart wird schon noch etliche Jahre dauern. Obwohl ich jetzt nun schon 25 Jahre in Buch wohne, es gibt immer etwas Neues zu entdecken, aber am frühen Abend war es gefühlt bei eisigen Südostwind -5 Grad Celsius und das war der letzte Versuch des Winters in Berlin, aber solange habe ich in Berlin noch keine Minusgrade erlebt, fast seit Neujahr. Aufgrund der strengen Frostperiode Mitte Februar 2026 ist der Boden bis jetzt in Berlin und Brandenburg Berichten zufolge teils bis zu 70 Zentimeter tief gefroren gewesen. Die Gegend um Buch ist geologisch auch interessant, denn fast im gesamten Panketal liegt in 2-3 m Tiefe eine sehr starke Mergel- und Tonschicht, die das Regenwasser nicht ins tiefe Grundwasser sinken lässt und deshalb gibt es auch in dieser Gegend die vielen kleinen Teiche und Seen, die nur vom Regenwasser gefüllt werden. Aber deshalb gab es auch grosse Probleme beim Brückenneubau am Bucher Bahnhof, als man so 10 m lange Stahlträger in den Boden für die Behelfsbrücken schlagen wollte, wie mir dort mal ein Bauingenieur erklärt hatte. Nach 2-3 m schaffte das der riesige Bohrhammer nicht mehr weiter und so musste neu geplant werden und später bohrte man dann 12 m tiefe grosse Löcher und da kam Stahlarmierung und Beton als Behelfsfundamente rein für die Behelfsbrückenkonstruktion und der gesamte Neubau der Brücke mit 4 Gleisen wird sich noch lange hinziehen, am S-Bahnhof Karow hat das so 5 Jahre gedauert beim Brückenneubau. https://de.wikipedia.org/wiki/Heilanstalten_in_Berlin-Buch?wprov=sfla1 https://de.wikipedia.org/wiki/Campus_Berlin-Buch?wprov=sfla1 https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Buch?wprov=sfla1

01:24

5.50km

3.9km/h

10m

10m

, , and others like this.

4 days ago

🥶 🥶 🥶 I'm just saying 🥶 🥶 🥶

Translated by Google •

went for a hike.

February 17, 2026

Heute hatte ich wieder einen kleinen Kontrolltermin beim Hautarzt am Oranienburger Tor nahe der Friedrichstrasse und das ist eine ÜBAG und bedeutet: Eine überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) ist ein Zusammenschluss von Vertragsärzten, die gemeinsam eine Praxis betreiben, jedoch an verschiedenen Standorten (räumlich getrennten Praxissitzen) tätig sind. Sie bilden eine wirtschaftliche und organisatorische Einheit, oft innerhalb einer Kassenärztlichen Vereinigung (KV), mit gemeinsamer Abrechnung und Patientenkartei. Früher hieß das einfach Ärztegemeinschaft, aber vermutlich zwingt jetzt auch aus Betriebskostengründen die Ärzte zu neuen Formen, um auch in Zukunft rentabel zu arbeiten. Aber jetzt weiss ich auch, was auf uns alle zukommt, wenn der deutsche Staat aus Kostengründen anfängt, bei der Gesundheitsvorsorge einzusparen. Diese ÜBAG hat 4 Praxen, die sehr grosse Hauptpraxis ist am Oranienburger Tor und dort sind vermutlich mehrere junge Fachärzte im Angestelltenverhältnis tätig, denn im riesigen Wartezimmer habe ich 27 Patienten, trotz Termin für heute, warten gesehen. Weitere Praxen sind in Buch, Lichtenberg und Hellersdorf. Ende Oktober habe ich mir wegen einer kleinen Hautwucherung auf dem linken Unterarm in Buch aus Vorsorge einen Termin geholt, 3 Wochen später stand ich da vor einer Ärztin, die entschied, das da ein kleiner OP-Eingriff erfolgen muss, um über eine Laborprobe ein Karzinom auszuschließen. Dieser 10-minütige kleine Schnitt erfolgte in Lichtenberg wieder 3 Wochen später und dann erfuhr ich wieder 2 Wochen später, dass sich das nur um eine frühe Vorstufe eines nichtstreuenden Hautkarzinoms handelte und mir vorsichtshalber noch der Rest herausgeschnitten werden muss und darauf musste ich fast 6 Wochen warten bis Ende Januar 2026 und das dauerte auch nur 10 Minuten und musste da aber nun zur Praxis am Oranienburger Tor und ich habe festgestellt, die suchen in allen Praxen neben der optischen Vorsorge gezielt, wo die Ärzte vorsorglich noch was rausschneiden können, denn heute war ich eigentlich nur zur Wunden-Nachkontrolle ohne Termin da bestellt und plötzlich fragte mich die junge Ärztin nach der Wundkontrolle, was ich da für einen kleinen Knoten am Hals habe, den aber schon Jahrzehnte die Hautärzte bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen sich angeschaut haben und als gutartig bewerteten, und empfahl mir, da müsste man vorsichtshalber auch mal eine Probe rausschneiden und da muss ich jetzt wieder 3 Wochen warten bis Mitte März und Ende März wäre dann die Wundnachschau und so zieht sich das fast ein halbes Jahr hin und das bei einer kleinen Hautveränderung an meinem Unterarm oder am Hals. Soviel mal wieder zu einem aktuellen sozialpolitischen Thema. Aber heute entschloss ich mich, einmal ohne Rollator los zu gehen, um mal zu testen, was ich noch ohne Rollator schaffe, aber da muss ich mit den Händen auf dem Rücken und leicht nach vorn gebeugt gehen und ohne grosse Rückenschmerzen, also 1 Stunde geht das gerade noch, dann brauche ich eine Sitzpause so von 20 Minuten wenigstens. Deshalb entschloss ich mich nach dem Arztbesuch mal, da ich dort in der Gegend vom Oranienburger Tor bis zum S-Bhf. Friedrichstrasse schon sehr lange nicht mehr war, mir mal auch diese vielen Neubauten anzuschauen, vorallem dieses sogenannte Tacheles-Viertel mit seinen wirklich beeindruckenden supermodernen Neubauten (bei Interesse zum ganzen Tacheles-Künstlerhaus steht im Anhang der Wikipedia-Link). Vor 1945 war dort ein riesiges ehemaliges Kaufhausgelände, dass im 2. Weltkrieg wohl auch teilweise Bombenschäden abbekommen hatte, denn ich kam als Soldat im September 1961 nach Berlin und kann mich noch an die zum Teil sichtbaren Kriegsschäden bzw. den Gebäudeverfall erinnern und erst um 1982 begann man dort mit dem grossen Abriss und dann ist der DDR-Regierung vermutlich das Geld ausgegangen für Neubauprojekte und übrig blieb eben nur der Gebäudeteil in der Oranienburger Strasse, wo sich dann später viele Kunstschaffende niedergelassen haben ( siehe Wikipedia-Link unten zum "Tacheles-Künstlerhaus und der Vorgeschichte). Dann bin ich mal am berühmten "Friedrichstadt-Palast" vorbei und da kann ich mich noch erinnern, dass noch nach 1961 diese Revue nahe dem Brecht-Theater in einem ehemaligen Zirkusgebäude auftrat und ich da auch so eine Show mir damals angeschaut habe. Dann sah ich in einer Nebenstrasse riesige Bohrkräne und dort baut wohl die Charité Mitte ein sehr grosses neues Forschungsgebäude. Dann bin ich über die Spreebrücke und sah dann den "Tränenpalast" und da ich noch nie drin war, habe ich gleich eine kleine Besichtigung gemacht, denn ich kann mich noch erinnern, wie Weihnachten/Silvester 1963 Westberliner mit Passierschein ihre Verwandten im Ostteil das erste Mal wieder besuchen konnten nach dem Mauerbau 1961, denn ich war damals für diese 2 Wochen zu einer Passkontrolleinheit am Bahnhof Friedrichstraße abkommandiert und habe bei der Einreise auch die Passkontrolle selbst gemacht und vorher dazu auch eine mehrtägige Unterweisung erhalten. Das erste Passierscheinabkommen galt vom 19. Dezember 1963 bis zum 5. Januar 1964, also über Weihnachten und Silvester. 700.000 West-Berliner nutzten die Möglichkeit und überquerten die Sektorengrenze. Es ist schon erstaunlich, wie dort ehemalige, noch zu DDR-Zeiten unbebaute Grundstücksflächen nach 1990 modern bebaut wurden und davon sind auch einige grosse neue Touristenhotels da entstanden. Heute habe ich auch wieder festgestellt, auch wenn ich insgesamt schon 47 Jahre in Ostberlin wohne, es gibt immer noch viel Interessante für mich zu entdecken und manches ist dann auch noch mit eigener Lebensgeschichte verbunden und jetzt weiss ich auch, kleine Stadtwanderungen bis 15 km kann ich eben nur noch mit dem Rollator machen, aber ich habe schon so 70 geplante Touren auf meinen Komoot-Account stehen und da habe ich bei guten Wetter in Zukunft nie Langweile und heute war ich deshalb insgesamt etwas über 5 km zu Fuss ohne Rollator unterwegs, auch weil ich wusste, ab heute am späten Nachmittag kommt der letzte Versuch des Winters in diesem Jahr und das geht vielleicht bis am Donnerstag mit Schneematsch und Glatteis und auf der Heimfahrt mit der S-Bahn kam schon wieder nasser Schnee vom Himmel. Kunsthaus Tacheles – Wikipedia https://share.google/96Nkq9I9QsddHXA5a https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4nenpalast?wprov=sfla1 https://en.wikipedia.org/wiki/Friedrichstadt-Palast?wprov=sfla1

00:27

2.80km

6.3km/h

20m

30m

7 days ago

 You described everything beautifully, and then to experience firsthand how rapidly everything changes. Thank you for sharing your experience. 🙏 And also for your description of the healthcare system. It's exactly the same with dermatologists here. One practice, and sometimes you have to

Translated by Google •

went for a hike.

February 15, 2026

Am letzten Sonntag habe ich es nun endlich geschafft, die Dorfkirche in Alt-Lichtenrade auch einmal innen zu besichtigen, es ist keine "Offene Kirche", denn in den letzten Jahren bin ich bei anderen Wanderungen da im südlichen Zipfel von Westberlin bestimmt schon zweimal an dieser alten Dorfkirche vorbeigekommen. Denn im südlichen Berlin gibt es so viele schöne Wandermöglichkeiten mit guten Wanderwegen und nicht nur den Mauerweg, wenn man mal im Gebiet zwischen Rudow und Teltow wandern möchte und da sind nicht nur interessante Aussichten in der Natur mit Blick bis zum BER, sondern echte Highlights wie der Skypoint, eine begehbare ehemalige Mülldeponie und von oben hat man bei Sonnenschein eine gute Fernsicht z. B. zur Gropius-Stadt, oder die Gartenstadt Gross-Ziethen und nur einige Kilometer nördlich liegt dann der "Britzer Garten" oder man wandert in Richtung Grünau und besucht die "Gartenstadt Falkenberg", ein UNESCO-Kulturerbe mit seinen vielen bunten angestrichen Wohnhäusern. Aber mein Besuch im der Dorfkirche in Alt-Lichtenrade hatte noch einen anderen Grund, dort fand ein kleines Konzert mit Country-Side-Musik statt, dass 3 Musiker mit Mandoline, Country-Gitarre und E-Bassgitarre sowie eine Sängerin anboten und ich gehe fast jeden Sonnabend und Sonntag zu den kostenlosen Konzerten in den Kirchen, meist in Westberlin und da gibt man dann am Ausgang eine kleine Spende so ab 5 € aufwärts und das kann ich mir auch noch leisten und jeder Besuch ist oft noch mit 4-5 km zu Fuss verbunden und so komme ich seit vielen Jahren dann jährlich vielleicht so auf 90 Konzertbesuche. Eines der Highlights 2025 war ein Konzert der weltberühmten Berliner Sing-Akademie mit 55 Sängern, dass ich für eine kleine Spende in einer grossen Kirche erlebten durfte. Die Dorfkirche in Alt-Lichtenrade mit dem daneben liegenden Pfarrhaus ist eine von den über 50 denkmalgeschützten Berliner Dorfkirchen und ihr Ursprung stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts mehrmals umgebaut. Erst 1902 erhielt sie ihren hohen Kirchturm aus behauenen Feldsteinen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch Bombenangriffe bis auf die Grundmauern zerstört und im Rahmen des Westberliner Kirchen-Wiederaufbau- Programmes so ab 1950 unter denkmalgerechter Regie wiederaufgebaut. Der Innenraum wirkt jedoch ausgesprochen modern, insbesondere die beiden Buntglasfenster am Altar. Das Altarkreuz mit seinen vielen kleinen Glasfeldern ist wirklich einzigartig. Es hängt leicht von der Wand abstehend, sodass man die Schatten der kleinen Glaspaneele an der dahinterliegenden Wand sehen kann. Es ist moderne Kunst, aber trotzdem wunderschön. Alt-Lichtenrade hat noch einen gut erhaltenen Dorfkern mit seiner Kirche, den grossen Dorfteich und dem gepflegten Park, der in der Nähe der Kirche liegt. Da an dem letzten Sonntag es noch recht kalt war, aber nach vielen nebligen Tagen endlich mal die Sonne schien mit schönem blauem Himmel, entschloss ich mich nach der schönen Country-Musik über Neben- und Parkwege bis zum S-Bahnhof Lichtenrade zu Fuss mit meinem Rollator zu gehen. Sobald man dort den Dorfkern verlässt, beginnt das moderne Berlin mit Häusern, die nach dem so ab 1900 beginnenden Bauboom entstanden sind, oder dann so die ab 1960 entstandenen Wohnsiedlungen mit bis zu einem 18-geschossigen Hochhaus. Nahe vom S-Bahnhof entdeckte ich die hell erleuchtete katholische Kirche "Salvador" und ich war in Berlin noch nicht oft in katholischen Kirchen, da nur ganz wenige davon "Offene Kirchen" sind bzw. dort selten Kirchenkonzerte stattfinden und meine Neugierde war sofort geweckt und da bin ich in die Kirche, wo gerade ein Gottesdienst stattfand und als weltoffener Mensch habe ich mich auf die letzte Bank gesetzt und mir den Gottesdienst angehört, denn in Deutschland habe ich noch nie einen katholischen Gottesdienst besucht. Die katholische Salvatorkirche in Berlin-Lichtenrade (Pfarrer-Lütkehaus-Platz 1) ist ein denkmalgeschützter Backsteinbau der Neuen Sachlichkeit mit Barockelementen, erbaut 1930–1933 und gehört zu der Pfarrei Hl. Johannes XXIII. Ein schon recht grosses Kirchenbauwerk und auch innen sieht man den Baustil der Neuen Sachlichkeit, Vieles wirkt einfach schön schlicht und der Altar wirkt auch so. Aber dann wurde es finster und sehr kalt und normal fährt man mit der S-Bahnlinie S2 von Blankenfelde bis Bernau ohne Umsteigen auch bis nach Bln.-Buch, aber es war wieder der zentrale S-Bahn-Tunnel im Zentrum wegen Bauarbeiten gesperrt und da war Hin- und Rückfahrt mit 3 Mal Umsteigen verbunden und keine S-Bahn fuhr nach Fahrplan, dass bedeutet, ohne Smartphone und Internet kann man in Berlin nicht mehr den ÖPNV nutzen, mal ist ein Polizei- oder Rettungsdiensteinsatz oder die Technik bei der S-Bahn fällt aus. Aber ich fand auch diesen kleinen Spaziergang am Sonntag ganz interessant, in Berlin gibt es immer wieder etwas zu entdecken und so konnte ich auch noch nebenbei 5 km zu gehen und Bewegung ist jetzt das Wichtigste in meinem höheren Alter und das auch im Winter. Nur die Fotos sind durch das Bearbeiten wieder am Anfang etwas aus der Reihe gekommen.

00:28

2.57km

5.5km/h

30m

20m

5 days ago

Thank you for your excellent description of the tour and Berlin's church concert scene.

Translated by Google •

Like

went for a hike.

February 10, 2026

Heute hatte ich nach 9 Monaten meinen letzten Zahnarzttermin nach einer längeren und sehr teuren, aber sehr zufriedenstellenden Zahnimplantation. Ende Mai 2025 musste mir meine erste Zahnbrücke nach 33 Jahren entfernt werden, weil die 2 haltenden Zähne ihr Lebensende erreicht hatten und schon ziemlich wackelten. Ich bin schon viele Jahre Patient bei einem Zahnarzt, der die aller modernsten Zahnersatztechniken macht und da wir uns vor einigen Jahren auch einmal beim Wandern im Spreewald begegnet sind, ist so etwas mehr persönlicher Kontakt entstanden und ich werde dort sehr gut beraten und ich wusste schon seit 3 Jahren, dass da mal ein größeres und teures Zahnproblem auf mich zukommt, aber wenn dann plötzlich auf der rechte Seite oben 4 Backenzähne fehlen, da macht das Essen und Kauen keinen Spass mehr und da muss man sich entscheiden, ob man weiter zahnlos Kauen will bis zum Lebensende oder die Erben dann vielleicht weniger oder garnichts mehr auf dem eigenen Konto vorfinden. Aber die ganze Angelegenheit war für mich als Privatpatient beim Zahnarzt auch mit neuen Erkenntnissen verbunden und wenn jetzt da Politiker vorschlagen, dass die gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr die Zahnarztkosten für die Zahnvorsorge als Pflichtleistungen anbieten und tragen sollten, dann weiss ich, was dem deutschen Volk dann drohen würde, viel mehr ältere zahnlose Deutsche und noch viel mehr ahnungslose Politiker. Soviel zu diesem Thema und wer sich da wegen den Kosten usw. interessiert, am Schluss habe ich mal dazu einiges extra aufgeschrieben. Dann entschloss ich mich, mal noch eine Runde zur Entspannung durch Buch zu machen, um zu schauen, wie so jetzt die Gehwege abseits von den Hauptstraßen sind, denn in den ersten 7 Tagen dieses Monats war ich wegen Eisglätte usw. nur 18 km zu Fuss unterwegs und das reicht mir nicht. Im Bucher Helios-Krankenhausgelände und im grossen Forschungsgelände werden die Strassen und Wege im Winter immer ordentlich geräumt und gestreut und in den Wohngebieten, wo die "Wohnungsbaugenossenschaft Wilhelmsruh" ihre vielen sanierten Plattenbauten in Buch hat, erfolgt auch guter Winterdienst. Aber jetzt tritt überall das gleiche Problem auf, das Eis auf den Gehwegen taut, aber kann nicht ablaufen, weil die Wegränder noch stark vereist sind und da braucht man jetzt eigentlich manchmal schon Gummistiefel. Aber verlässt man die Hauptwege, da ist zum Teil noch richtig buckeliges Eis und das fährt sich mit dem Rollator so, als fahre man über ganz grobes Kopfsteinpflaster, das ist schon eine kleine Herausforderung jetzt für mich und unterwegs habe ich noch im Supermarkt mehrere Dosen Bohnen und Zubehör gekauft, weil ich mir morgen mal wieder leckeres mexikanisches "Chilli con Carne" kochen will, so 4 Portionen auch auf Vorrat im Gefrierfach und wenn man dann so 2 schwere Einkaufsbeutel am Rollator hängen hat, dann wird der vorderlastig auf den Vorderräder und dann wird das bei Eis und Schnee noch schwieriger und es ist der erste Winter mit Rollator für mich und da muss ich eben noch Erfahrungen sammeln. Es kann garnicht schnell genug Frühling für mich werden und mein erstes grössere Wanderprojekt ist eine Route entlang des Berliner S-Bahnringes so in 5 Etappen. Was kosten 2 Zahnimplantate verbunden mit 2 gesunden Zähnen durch eine Zahnbrücke? Die Kosten für zwei Zahnimplantate, die zusammen mit zwei gesunden Nachbarzähnen durch eine Brücke verbunden werden (oft eine 4-gliedrige Brückenkonstruktion), liegen in Deutschland typischerweise zwischen 5.000 € und 8.000 € oder mehr.  Es handelt sich um eine hochwertige, festsitzende Versorgung, die eine Kombination aus Implantologie und Zahnersatz darstellt.  Nur für ein komplettes Implantat fallen schon Kosten von ca. 1.400 € bis 2.200 € an und aus Keramik statt Metall steigert noch den Preis. Wenn man nur das Zahnimplantat setzen lässt, werden erst die Halterung in den Kieferknochen geschraubt und dann muss man 6-8 Monate warten bis die Krone aufgesetzt werden kann, aber wenn man das über eine Brücke mit 2 gesunden Zähnen verbinden lässt, die den Halt der Implantate sichern, dann kann schon die komplette Keramikbrücke nach Wundverheilung der eingeschraubten Unterteile nach 2-3 Wochen aufgebracht werden und nach 6-8 Monaten wird die Brücke zwischen gesunden Zähnen und Implantaten getrennt, die Implantate sind dann fertig und die 2 gesunden Zähnen erhalten dann jeweils eine neue eigene Keramikkrone und das hat den Vorteil, wenn später ein Zahn raus muss, bleibt andere Zahn mit eigener Krone erhalten und das macht diese Variante eben so teuer und mein Zahnarzt hat mir erklärt, dass er bisher erst ganz wenige dieser Implantatbrücken bei Patienten gesetzt hat. In 9 Monaten hatte ich 10 Termine von je ca. 30 min und die Bruttogesamtkosten von 8.100 € musste ich nach Einsetzen der Implantate mit Brücke bezahlen und ich erhielt von meiner Krankenkasse einen Zuschuss von 1.444 € , das sind ca. 18 % der Gesamtkosten und die Laborkosten von ca. 1.800 € waren bereits in meiner Gesamtrechnung enthalten, so dass die reinen Zahnarztkosten dann ca 6.300 € betrugen. Wer Interesse hat, weil ihm auch plötzlich 4 Backenzähne fehlen, den schicke ich gern mal Kopien meiner 2 Rechnungen, denn bei Implantaten ist man immer vom ersten bis zum letzten Handschütteln mit dem Zahnarzt Privatpatient und ich bin gelernter Buchhalter, aber eine mehrseitige Zahnarztrechnung war für mich auch schon ein Problem zu lesen und den Sachverhalt einigermaßen zu erkennen. Aber ich empfehle jeden, auch wenn er finanziell nicht so gut gestellt ist, solche Zahnimplantate nur bei einem Zahnarzt in Deutschland machen zu lassen, denn dann gilt EU-Recht auch bei der 2-jährigen Gewährleistungsfrist und wenn wegen Behandlungsmängel Rechtsmittel erforderlich werden, dann bekommt man garantiert gute Beratung und Hilfe bei seiner gesetzlichen Krankenkasse.

01:33

6.03km

3.9km/h

10m

20m

February 10, 2026

 That's a very interesting comment. 👍👌

Translated by Google •

Like

went for a hike.

January 28, 2026

Heute Mittag hatte ich einen Hautarzttermin am Oranienburger Tor und trotz gebuchten Termin wartete ich 90 Minuten, bis ich eine Ärztin zu Gesicht bekam und da erfolgte eine kleine Nach-OP, da sich bei mir am linken Unterarm im letzten Herbst so eine kleine entzündliche Erhebung entwickelte und das war schon der Beginn eines Melanoms. Ich bin vorgewarnt wegen einer möglichen Hautkrebserkrankung, weil so vor 50 Jahren mein Bruder an schwarzen Hautkrebs im Alter von 33 Jahren gestorben ist, nur weil er nicht rechtzeitig einen Hautarzt aufgesucht hat. Heute wurde da vorsorglich noch ringsherum der Rest wegoperiert und mir gleichzeitig noch eine am rechten Mittelfinger sich entwickelnde Dellwarze weggeschnitten und beides dauert mal so 10 Minuten. Aber jetzt weiss ich, was uns alle in Zukunft im deutschen Gesundheitswesen erwartet. Ende Oktober habe ich mir einen Termin bei einer Hautarztgemeinschaft hier in Bln.-Buch geholt, 3 Wochen später schaute sich eine Hautärztin mein Hautproblem an und weitere 3 Wochen später wurde mir in der Praxis in Bln-Lichtenberg dann per kleiner OP eine Laborprobe genommen, dann erfuhr ich Mitte Dezember den Befund und heute, Ende Januar erfolgte die Nach-OP und Mitte Februar muss ich mich zur Nachkontrolle vorstellen und so dauert das kleine Hautproblem dann fast 4 Monate und da habe ich mir immer gesagt, das kann keine lebensbedrohliche Sache sein. Aber heute musste ich in diesen riesigen Altbau meine Rollator auf einer schmalen und steilen Treppe 3 Etagen hoch tragen und das waren bestimmt 60 Stufen hoch, das war schon lästig. Danach habe ich kurz überlegt und mich entschlossen vom Oranienburger Tor bis nach Pankow quer auf Nebenstrassen meine wöchentliche Stadtwanderung zu machen, denn die nächsten Tage wird es wohl noch kälter und glatter auf den Gehwegen. Zuerst kam ich an einem neugebauten grossen Gebäude vorbei, wo dort grosse Fenster in einer ungewöhnlichen Form waren. Dann kam ich an das alte Postfuhramt. Das Postfuhramt ist ein repräsentatives Backsteingebäude an der Oranienburger Straße im Berlin-Mitte. Es wurde 1881 fertiggestellt und war seinerzeit eines der größten Behördenbauwerke in Berlin. Seit 1975 steht es unter Denkmalschutz. Dann kam ich an der "Neuen Synagoge" vorbei. Die Synagoge wurde zum jüdischen Neujahrsfest 1866 feierlich eingeweiht. Mit ihren 3 200 Sitzplätzen war sie das größte jüdische Gotteshaus Deutschlands. Der berühmte Berliner Architekt Eduard Knoblauch (1801–1865) ließ sich bei seinem Entwurf von dem maurischen Stil der Alhambra in Granada inspirieren. 1938 wurde die Synagoge von den Nazis in Brand gesetzt und im 2. Weltkrieg zerstörten Bomben die erhaltene Ruine. Am 10. November 1988 fand eine symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der Ruine statt. Es wurde aber dann nur die Vorderfront der ehemaligen Ruine errichtet und heute finden da täglich geführte Besichtungstouren statt. Heute ist es eine Erinnerungsstätte an den furchtbaren Holocaust der Nazi-Diktatur. Dann bin ich auf Nebenstrassen zur "Sophienkirche". Die Sophienkirche in der Großen Hamburger Straße in Berlin-Mitte ist eine bedeutende evangelische Barockkirche, erbaut 1712–1713 als Stiftung von Königin Sophie Luise. Sie ist bekannt für ihren rund 70 Meter hohen Kirchturm, den einzigen erhaltenen Barockturm Berlins, sowie als Ort der historischen Predigt von Martin Luther King im Jahr 1964. Ich war in der letzten Adventszeit dort zu einen wunderschönen Konzert und auch das Kircheninnere ist sehr beeindruckend und diese Kirche ist eine "Offene Kirche" und deshalb habe ich heute noch einmal kurz reingeschaut und nicht weit davon sind die "Sophienhöfe", ein alter Gebäudekomplex mit Läden und Gewerbe, aber der Weg, der auf der Komoot-Karte angezeigt wird ist nicht durchgängig zu passieren. Dann bin ich über den Rosentaler Platz in Richtung Weinbergpark und ab dort wurden dann die Gehwege richtig glatt und ich bin dann an der "Zionskirche" vorbei. Die Zionskirche wurde 1873 im damaligen Norden der Stadt eingeweiht. Der Architekt des vom preußischen König und späteren Deutschen Kaiser Wilhelm I. als Votivkirche gestifteten Baus ist August Orth. Die Kirche ist im Stil der Neoromanik errichtet, als Backstein-Terrakotta-Bau im Stil des Berliner Historismus mit gelben Blendsteinen aus der Cement- und Tonwarenfabrik Hermsdorf. Sie hatte 1424 Sitzplätze, 562 davon auf der Empore. Die Kirche wurde auch im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und nach dem Krieg nur notdürftig wieder hergestellt. Erst ab 1988 begann dann schrittweise die Sanierung und gegenwärtig erfolgt wohl innen noch eine Sanierung. Bedeutung erlangte die Kirche unter anderem als Wirkungsstätte von Dietrich Bonhoeffer, der hier als Pastor tätig war. Kurz vor dem Ende der DDR war die Zionskirche ein Zentrum der Opposition mit Kirche von unten und der Samisdat-Zeitschrift Umweltblätter. Von dort bin ich dann zur Schwedter Strasse und die geht fast 2 km schnurgeradeaus bis zum grossen Gleisdreieck in Gesundbrunnen und der Weg führt über eine sehr lange Brückenkonstruktion als Rad- und Fussweg über die vielen Gleisanlagen und ein ganzes Stück des Weges geht es auch durch den "Mauerpark" und dort waren die Wege alle spiegelglatt und nicht gestreut. Dort kommt man auch am Jahn-Sport-Park, der gerade umfassend modernisiert wird und der Max-Schmeling-Halle vorbei. Die Max-Schmeling-Halle ist eine Mehrzweckhalle im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Sie ist mit bis zu 11.900 Zuschauern die drittgrößte Veranstaltungshalle der Stadt und wurde als Boxsporthalle im Rahmen der Bewerbung Berlins für die Olympischen Sommerspiele 2000 erbaut. Die Halle, deren Namen sie trägt, wurde 1996 in Anwesenheit von Boxweltmeister Max Schmeling eröffnet. Ich war in dieser Halle vor vielen Jahren einmal zu einer Pferdedressur-Show und da gehen die Sitzreihen ziemlich steil hoch und da sieht man auch von oben alles in der Manege unten sehr gut. Dann bin ich durch das sogenannte Botschaftsviertel, wo zu DDR-Zeiten da Residenzen ausländischer Botschafter wohl waren und kam am U-Bahnhof Vinetastrasse raus und da war es dann schon finster. Ich bin dann auf glatten Fusswegen auf der Mühlenstraße bis zum S-Bahnhof Pankow gewandert. Heute bin ich durch einen Teil von Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg gewandert, wo ich noch nie zu Fuss war und in den Nebenstrassen stehen da die vielen so 100 Jahre alten Wohnhäusern mit den 3 Hinterhöfen, die man damals für die ständig wachsende Berliner Arbeiterschaft da gebaut hat. Zum Glück fand ich in der Torstrasse ein Getränkegeschäft, wo es auch Kaffee und Kuchen gab und den ersten richtigen Bäckershop sah ich erst an der Bornholmer Strasse. Ich habe für die rund 9 km fast 4 Stunden gebraucht und mit Rollator war das heute schon eine kleine Herausforderung, denn bei diesen glatten Gehwegen braucht man nun mal mehr Zeit, aber da ich mich auf den Rollator aufstütze, besteht nicht die Gefahr, das ich auf Glatteiswegen stürzen kann und da fühlt man sich dann auch sicherer und es war für mich auch wieder ein erneuter Test, was man im Winter noch mit einem Rollator so wandern und in Berlin entdecken kann.

01:53

8.98km

4.8km/h

90m

70m

, , and others like this.

February 3, 2026

Great descriptions of the churches and sights. As always! Greetings from icy Rheinsberg.

Translated by Google •

went for a hike.

January 21, 2026

Eigentlich wollte ich morgen, am Donnerstag, wieder meine wöchentliche kleine Wanderung machen, aber heute nach einen Zahnarzttermin entschloss ich mich, dass schon heute zu unternehmen. Mein erste Ziel war der Waldrand vom Bucher Forst, um zu schauen, ob man schon auf den Waldwanderwegen jetzt auch wieder mit dem Rollator da lang kann, aber alle Wege, wo die Sonne noch nicht hinkommt, das sind alles noch stark vereiste Schneetrampelwege und da rieten mir auch Spaziergänger davon ab. Aber ich kenne mich ja nach über 25 Jahre, die ich schon in Buch wohne, ja gut aus und bin dann vom Waldrand zur ehemaligen, aber asphaltierten schmalen Baustrasse, die geht von der Bucher Chaussee bis zum Pankeradweg und die wurde damals angelegt, als bei der Verbreiterung des Berliner Ringes zwei grosse Eisenbahnbrücken neu gebaut werden mussten. Dann bin ich ein Stück auf dem Pankeradweg entlang und der war auch stellenweise noch stark vereist, da wo die Sonne bisher nicht hinkommt. Dann bin ich auf Nebenstrassen bis ins Zentrum von Karow-Nord (wird auch als Neu-Karow bezeichnet) und da war Kaffeezeit für mich und im REWE-Supermarkt ist da auch ein Bäckershop und dort wartete auf mich wirklich die letzte Streuselschnecke und ein Becher Kaffee. Karow-Nord wirkt wie eine "Schläferstadt", weil dort die Menschen alle nur wohnen und verfügt im Zentrum am Achillesplatz über 3 Supermärkte und etliche Dienstleistungsgeschäfte und 3 Restaurants. Karow-Nord war bis 1996 wohl die grösste Wohnungsbaustelle in Europa. Über 5.000 Wohnungen in verschiedenen Typologien (Blockrand, Karower Höfe, Stadtvillen) entstanden bis 1996, wodurch die Einwohnerzahl stark anstieg auf ca. 20.000 Einwohner. Sehr bekannt ist das "Robert-Havemann-Gymnasium" mit seinen riesengrossen Schulneubau, einer riesigen 4-Felder-Sporthalle und einem sehr grossen Sportplatzgelände für 1.200 Schüler und das Gymnasium ist speziell ausgerichtet auf die mathematisch- naturwissenschaftlichen Schulfächer. Dann wurde es langsam finster und ich entschloss mich, noch durch die grosse "Kappgraben-Stadtrandsiedlung" zu laufen und da waren die meisten Gehwege eisfrei. Die Siedlung am Kappgraben in Karow entstand in mehreren Phasen, wobei die ursprüngliche Stadtrandsiedlung Karow bereits in den 1930er Jahren (um 1932) erschlossen wurde, um eine eigenständige Siedlung mit Doppelhäusern zu schaffen, wie es am Stadtrand von Berlin noch einige weitere dieser Siedlungen mit Doppelhäuser aus den Jahren ab 1930 gibt. Wenn man dann von Karow nach Buch will, da gibt es dort nur eine Möglichkeit, nämlich unter der Autobahnbrücke entlang und dann waren es nur noch so 1,5 km bis zu meiner Haustür. Das Erstaunliche war heute im Finstern dann die noch brennenden schönen Weihnachtsbeleuchtungen in der Stadtrandsiedlung. Ich habe mir heute auch wieder Zeit genommen für die rund 11 km und war so 4 Stunden unterwegs so bei gefühlten -3 Grad Celsius, aber trotz stark gefütterte Handschuhe bekomme ich dann so nach 2-3 Stunden kalte Hände, die ja ständig ziemlich unbewegt an den Rollator- Griffen sind und jetzt werde ich mir die ganz dicken Skihandschuhe mitnehmen, die ich 1999 das letzte Mal beim Langlaufskifahren im oberen Harz trug, als ich damals 17 Jahre lang in Nordhausen/Südharz wohnte. Leider hat auch heute die Komoot-App wieder 2 Mal die Wanderung abgebrochen und ich habe die Tour nachgefragt, aber zum Schluss, wenn man die Fotos in der richtigen Reihenfolge gespeichert hat, sieht alles gut aus. Wenn man dann die Wandertour neu aufruft, da sind die Fotos wieder durcheinander und jetzt bei neuen Versuchen sieht man zum Schluss von den so 27 Fotos immer nur 4. Ich habe mich dazu belesen, früher konnte man bei Komoot auf dem PC dann alle Fotos individuell auf der Route dann markieren. Jetzt sieht man auch nach den Fotos zufügen auf der Route alle Fotos punktgerecht zugeordnet, da ja bei den Fotos ja alle GPS-Daten vorhanden sind, aber nirgendwo zeigt es nach der Fotoauswahl "speichern" an. Meine Schlussfolgerung ist, der neue Eigentümer von Komoot macht da so extra laufend Probleme, damit die Nutzer alle notgedrungen auf Premium umsteigen und bezahlen, das werde ich aber nicht tun. Für mich ist jetzt nur noch wichtig die Routenplanung und dabei Sehenswürdigkeiten mit zu entdecken, die ich interessant finde und noch nicht kenne. Fast die gleiche Route, aber etwas kürzer steht bei mir von Anfang Dezember unter 2025/57, aber auch da gaben es das gleiche Problem, die Fotos sind auch nicht in der richtigen Reihenfolge und Komoot neu auf dem PC zu installieren ist auch schon eine Kunst, denn die App wird nie direkt von Komoot angeboten und bei anderen Anbietern wird man genötigt, vorher andere Angebote zu installieren. Ich habe noch zig mal probiert, Fotos einzustellen,jetzt wird nur noch ein Foto gespeichert und angezeigt, irre!!! Meine Frage an alle Follower, könnt ihr mehr Fotos in dieser Tour sehen???

02:41

10.6km

3.9km/h

20m

20m

, , and others like this.

January 23, 2026

 I don't see any photo at all!

Translated by Google •

Like

went for a hike.

January 19, 2026

Heute hatte ich eigentlich keine kleine Wanderung geplant, weil heute bei mir so zwischen 11:00-14:00 Uhr meine Heizungszähler ausgetauscht werden sollten, aber der Techniker von TECHEM kam nicht und da entschloss ich mich doch noch eine Runde bei +2 Grad und Sonnenschein zu machen und jetzt muss ich schon überlegen, wo Wege und Nebenstrassen eingreifen sein könnten. Da ich jetzt schon über 25 Jahre in Buch wohne und jeden Winter so immer am sonnigen Nachmittagen so meine Runden auch durch die Grossgemeinde Panketal mit seinen vielen Neubausiedlungen gemacht habe, dass liegt ja schon alles um Bundesland Brandenburg, da weiss ich ungefähr, wo man da auch jetzt mit dem Rollator da langgehen kann. Aber, da wo bisher nie die Sonne kam, da ist noch ganz schön Eis. In Buch, Röntgenthal und Zepernick begann man auch so vor gut 100 Jahren mit dem grossen Wohnungsbau von ganzen Siedlungen und das hatte auch noch einen anderen besonderen Grund, das war die Geburtsstunde der S-Bahn in Berlin. Bereits kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gingen die Planungen zum Ausbau des Schienennetzes in Berlin weiter. Das Ziel war es, neue Linien mit Strom zu betreiben. Insgesamt sechs Versuchstriebwagen von AEG rollten ab dem 8. August 1924 über die Strecke vom Stettiner Vorortbahnhof, dem heutigen Nordbahnhof, nach Bernau. Das Datum wurde zur „offiziellen Geburtsstunde" der Berliner S-Bahn. Die Gemeinde Panketal besteht aus den Ortsteilen Schwanebeck und Zepernick, die im Zuge der Gemeindegbietsreform am 26.10.2003 aus den Gemeinden Zepernick und Schwanebeck gebildet wurde. Zugehörig ist auch das ehemalige Berliner Stadtgut Hobrechtsfelde sowie die umliegenden Rieselfelder. In der Gemeinde Panketal wurden in den letzten 30 Jahren unzählige viele Eigenheime und Mietshäuser gebaut und dadurch hat sich auch in 30 Jahren die Einwohnerzahl verdoppelt auf jetzt ca. 21.000 Einwohner. Im ganzen Bundesland Brandenburg hat der grosse Stromanbieter EDIS viele seiner kleinen und großen Stromverteiler mit Street Art bemalen lassen und eine dieser Street Art Firma ist "Wunsch-Motiv.de" aus Potsdam, die schon viele solcher Motive wie "Olli" gemalt hat und ich hatte ja voriges Jahr Glück bei einer Street-Art-Wanderung in Potsdam diese 2 Street-Art-Künstler von "Wunsch-Motiv" live ganz lange zuzuschauen, wie diese Maler nach Planvorlage ein Arktis-Motiv mit mehreren Eskimos malten und sie erklärte mir das alles auch ziemlich genau. Dann kam ich in einer Neubausiedlung an einen schönen kleinen "Insektengarten" vorbei, den sich ein Rentner da angelegt hat. Zuerst dachte ich, da stehen Vogelfutterhäuser, aber das sind alles ganz spezielle Nester für Insekten, wie mir der Rentner dann erklärt hat und einen schönen Leuchturm mit Zubehör kann man da auch noch entdecken. Nicht weit davon entdeckte ich den Briefkasten von "Margitta" und das war bisher der schönste Briefkasten, den ich je entdeckt habe. Dann kam ich nach Neu-Buch, was zu Schwabebeck gehört, aber dad genau an der Stadtgrenze zu Buch liegt und da beeindruckt mich immer der ganz neu gebaute und riesige Gebäudekomplex, der eine Hufeisenform im Grundriss hat und da sind so 250 Mietwohnungen von einem Investor errichtetet worden und die kommunale Berliner HOWOGE ist jetzt wohl der Eigentümer, aber bei den Kaltmietpreisen bei diesen supermodernen Wohnungen scheint noch nicht alles vermietet zu sein, nur in einigen Wohnungen brannte da das Licht. In Buch, nahe an der Stadtgrenze kam ich dann an der riesigen Massregelvollzugsanstalt vorbei und da brennen im Finstern fast in allen Zellen Licht, die Anstalt ist unwahrscheinlich stark gesichert mit mindestens 3-4 sehr hohen Zäunen mit oder ohne Stacheldrahtrollen oben auf, aber das höchste Sperrwerk ist eine über 5 m hohe Sicherheitsglaswand und ich habe mir das oft angeschaut, ich glaube da kommt keiner von diesen phsychisch kranken und strafunmündigen Straftätern über diese riesige Glaswand. Da ich noch meinen Montagseinkauf im Supermarkt "Kaufland" machen musste, kam ich auch wieder an der nun fast komplett mit neuem Kirchturm sanierten Barockkirche von Buch vorbei und das ist immer wieder ein schöner Anblick und die beleuchtete Weihnachtstanne ist ein wirklich lebender Baum im Kirchgarten und wohl weit und breit der höchste beleuchtete Weihnachtsbaum, den ich bisher entdeckt habe. Das Bucher Zentrum ist nicht gross, aber schon zu DDR-Zeiten war dort ein neugebautes Dienstleistungszentrum, das ein westdeutschen Investor nach 1990 gekauft hat und nach und nach alles abreissen liess und jetzt stehen dort nun ganz supermoderne Dienstleistungsgebäude und der wohl kleinste "Kaufland-Supermarkt" von Deutschland, aber daneben stehen die riesigen Hochhäusern aus der DDR-Zeit, die aber schon alle modernisiert sind und ich wohne auch in einem 10-stöckigen Hochhaus, aber das sind alles kleine altersgerechte Wohnungen und meine 30 qm Einraumwohnung ist auch noch bezahlbar mit ca. 8,10 € Kaltmiete pro qm. Ich habe mir heute auch wieder Zeit genommen, denn mit dem Rollator schaffe ich nur noch so 3 km/h und so war ich fast 4 Stunden unterwegs, aber trotz gefütterte Handschuhe hatte ich zum Schluss doch kalte Hände bekommen. Leider spukte Komoot gleich wieder am Anfang und brach 2 Mal die Aufzeichnung ab und da habe ich die Tour zu Hause ohne GPS nachgeplant und deshalb stimmt wieder die Reihenfolge Fotos nicht. Das nächste Mal werde ich mal meine geplante Tour nutzen und da dürften dann die Fotos an der richtigen Stelle dann sein, aber es gibt Schlimmeres heutzutage, oder?

02:38

10.3km

3.9km/h

30m

20m

, , and others like this.

January 20, 2026

👏 👏 Beautiful tour! I haven't been to this area before. Your descriptions are really good, and I enjoy reading them. There's one thing I'm curious about. I usually describe my tours in the comments, but with you, it's directly included with the tour description. I prefer that. How do you do that? 🤗

Translated by Google •

went for a hike.

December 22, 2025

Bevor es richtig kalt wird mit Minusgraden, da habe ich noch eine Stadtwanderung gemacht und bin an 5 Seen Berliner Seen vorbei gekommen. Gestartet bin ich in Malchow mit seinem Herrenhaus, den Gutsarbeiterhäusern, dem Malchower See und der Aue: Berlins bevölkerungsärmster kleine Stadtteil hat sich viel von seinem dörflichen Charakter bewahrt. Trotz Neubauten und Kriegsschäden ist der dörfliche Charakter Berlin-Malchows erhalten geblieben. Viele Gutsarbeiterhäuser aus dem 19. Jahrhundert sind noch erhalten. Bis vor wenigen Jahren nutzte die Landwirtschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität das ehemalige Herrenhaus Malchow am Malchower See. Heute hat dort eine Stiftung ihren Sitz. Dann bin ich am Malchower See vorbei in Richtung Neu-Hohenschönhausen zum Ostsee-Viertel, in dem ich noch nie war. Das Ostsee-Viertel in entstand nicht am Stück, sondern ist Teil der großen Wohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen-Nord, deren Bau Anfang der 1980er-Jahre mit der Grundsteinlegung 1984 begann und sich über die Zeit der Wiedervereinigung bis nach 1990 erstreckte. Die Siedlung war eines der letzten großen Bauprojekte der DDR und wird bis heute weiterentwickelt. Dann kam ich in der Hansa-Strasse an den zwei riesigen Einkaufscenter vorbei, zuerst dem Linden-Center und dann dem Hansa-Center. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Naturschutzgebiet "Fauler See" eines der ältesten Berliner Naturschutzgebiete und diesen Status erhielt der See schon 1933 und gehört noch zum Stadtteil Weißensee. Es ist ein Toteissee, gespeist durch Niederschlagswasser, mit Feuchtwiesen, Schilf und Wanderwegen. Bevor ich zum Obersee kam, entdeckte ich das denkmalgeschützte "Mies van der Rohe-Haus", heute ein kleines Architekturmuseum. Dieses Haus wurde als Landhaus von1932-1933 vom berühmten deutsch-amerikanischen Architekten Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) für den damaligen Druckereibesitzer Lemke erbaut und Ludwig Mies van der Rohe gilt als einer der bedeutendsten Architekten des Modernismus im 20. Jahrhundert, der 1939 in die USA emigrierte. Der Obersee und der Orankesee sind sehr gepflegten Parkanlagen und das Freibad im Orankesee ist eines der beliebtesten Berliner Freibäder. Von dort bin ich dann in Richtung zum "Weissen See" und kam da an dem riesigen Backsteingebäude des "Alexianer St. Joseph-Krankenhaus" in Berlin-Weißensee vorbei und dieses Krankenhaus wurde zwischen 1891 und 1893 erbaut und entwickelte sich aus einer Heilanstalt für psychisch Kranke heraus in den letzten 100 Jahren zu einer modernen Psychiatrischen Klinik. Dann war es nicht mehr weit bis zum " Weissen See", der jetzt im nahen Uferbereich teilweise abgesperrt ist, weil die Uferbereiche saniert werden. Dann kam ich am Kulturhaus "Peter Edel" vorbei, eines der wenigen Kulturhäuser aus der DDR-Zeit, das noch bis heute erhalten wurde. Mein nächstes Ziel war dann der Haupteingang des grossen Jüdischen Friedhofes von Berlin, weil ich dort noch nie war. Vorher entdeckte ich in einer Nebenstrasse eine wunderschöne alte Haustür in der Bizetstr. Nr. 105, dort stehen alles so Mietshäuser, die so vor knapp 100 Jahren gebaut wurden. Von dort bin ich auf Nebenstraßen in Richtung "Mühlenberg-Viertel", in diesem Gebiet standen im 19. Jahrhundert noch mehrere Windmühlen und dort begann der grosse Wohnungsbau so vor 100 Jahren mit den damals üblichen 4-stöckigen Miethäusern, ab 1960 kamen dann 4-5 stöckige Wohnhäuser dazu und so bis 1970 wurden dort die letzten Kleingartensiedlungen beseitigt und man begann mit den Plattenbau-Häusern und man sieht dort auch riesige Plattenbau- Hochhäuser mit bis zu 21. Stockwerken. Zum Schluss kam ich dann an das grosse nach 1990 entstanden "Mühlenberg-Center" und so 100 m vor dem S-Bahnhof Greifswalder Strasse war ich wieder im EDEKA-Bäckershop zu meiner verdienten Kaffeepause, in der ich auch vorige Woche bei meiner Wandertour war. Dort stellte ich in der VVB-Fahrinfo-App fest, dass auf der S-Bahn der S41 und S2 in Richtung Bln.-Buch wieder totaler Chaos ist wegen Personen und Gegenständen in den Gleisbereichen und statt der üblichen so 30 Minuten habe ich mit 3 Mal Umsteigen über eine Stunde nach Bln.-Buch gebraucht. Deshalb habe ich schon so 100 m vor dem S-Bahnhof meine Tour gespeichert. Ich war heute für die 13 km lange Wanderung über 5 Stunden unterwegs und ich habe auch heute wieder festgestellt, es gibt für mich auch mit Rollator noch viel Interessantes in Berlin zu entdecken. Aber so eine Tour wie heute zeigt mir meine gegenwärtige Leistungsgrenze beim Wandern wegen meiner altersbedingten Rückenprobleme.

02:41

12.9km

4.8km/h

80m

90m

went for a hike.

December 16, 2025

Heute schien einmal wieder schön die Sonne bei +4 Grad Celsius und da habe ich mich wieder einmal auf eine kleine Wanderung mit meinem Rollator gemacht und bin an der Kirche in Alt-Blankenburg gestartet und nicht weit davon beginnt die riesige Kleingartensiedlung zwischen dem S-Bahnhof Blankenburg und dem S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf. Ich bin in den vergangenen Jahren auf verschiedenen Wegen schon mehrmals durch diese Kleingartensiedlung gewandert und das Besondere sind zwei Dinge, jeder Weg hat ein übliches Strassennamensschild und der Grund dafür ist, weil dort zwischen den Kleingärten vereinzelt kleine Einfamilienhäuser stehen mit Hausnummer und Briefkasten und dort kommt nicht nur der Briefträger, sondern leert auch die Berliner Stadtreinigung die Mülltonnen und es erfolgt da auch so die Fäkalienabfahrt aus den Sammelgruben und deshalb sind die meisten Wege mit Schotter und Sand gut befestigt. Der Grund für diese kleinen Häuser rührt von den Bombardements auf Berlin vor 1945 her. Ausgebombte Berliner aus der Innenstadt, die dort eine Gartenlaube belassen, sind aus Not da in die Gartenlaube gezogen und nach 1945 haben einige Kleingartenbesitzer dann nach und nach massiv angebaut und das wurde auch zu DDR-Zeiten geduldet. Dann kam ich nahe der Stadtautobahn an der einzigen Moschee in Ostberlin in der Titinusstrasse vorbei und die Khadija Moschee wurde 2008 eingeweiht. Seit etwa hundert Jahren hat die Ahmadiyya-Gesellschaft zur Verbreitung des Islam, eine reformorientierte islamische Bewegung, die auch für die Trennung von Relion und Stast eintrit, wie ich an der Moschee auf dem grünen Info-Banner lesen konnte, in Berlin mehrere Moscheen, die älteste wurde 1928 in Berlin-Wilmersdorf eingeweiht, auch bekannt als "Berliner Moschee" und vor einigen Jahren war das die erste Moschee, die ich in Deutschland einmal besichtigt habe und 2022 im Frühjahr bin ich zufällig an einem Freitag so um 13:00 Uhr auch an der Heinersdorfer Moschee vorbeigekommen und da gerade das Freitagsgebet war durfte ich auch einen Blick von der Tür aus in sehr gut besuchten Gebetssaal der Männer werfen. Dann bin ich zur Dorfkirche nach Alt-Heinersdorf, denn dort in der Gegend war ich auch noch nie zu Fuss. Diese Dorfkirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und gehört zu den über 50 denkmalgeschützten Berliner Dorfkirchen. Nicht weit davon ist der riesige denkmalgeschützte Wasserturm und daneben war bis 1991 das Weissenseer Rathaus, heute ist eine Grundschule in dem Gebäudekomplex und gleich daneben steht eine supermoderne Sporthalle. Dann bin ich auf Nebenstraßen in der Bühringstrasse und habe die Berliner Kunsthochschule entdeckt, bisher wusste ich nicht, wo sich diese Kunsthochschule in Weissensee befindet. Am Haupteingang mit den schönen Reliefs und der Gedenktafel stand nur auf einen kleinen Zettel an der Tür, was sich in dem grossen Gebäude befindet. Diese Kunsthochschule wurde 1946 gegründet und war zuerst nur in dem grossen Hauptgebäude, dass 1934 erbaut wurde als Verwaltungsgebäude einer grossen Schokoladenfabrik. Dann bin ich auf der Pistoriusstrasse entlang und kam an den riesigen denkmalgeschützten St. Bethanien-Kirchturm vorbei, der viele Jahrzehnte nur so als leerer Mauerwerksbau da stand und jetzt komplett restauriert wird und gegenüber ist aber das grosse Gemeindehaus der evangelischen Gemeinde von Weissensee. Dann bin ich zum berühmten "Kino Toni" und von 2000-2004 war ich oft dort, da die Hausverwaltung, bei der ich damals arbeitete, genau gegenüber ein neugebautes Wohnhaus verwaltete. Von dort bin ich dann zur in der Nähe liegenden katholischen Kirche "St. Josef" und daneben befindet sich auch ein katholischen Gymnasium und Gemeindehäuser, die alle im gleichen Backsteinbaustil errichtet wurden. In der Hosemannstrasse entdeckte ich dann die riesige Sporthalle mit einem grossen halbrunden Dach der "Artistenschule Berlin" und auf dem gleichen Gebäudekomplex befindet sich die "Ballettschule Berlin" mit Internatsgebäuden und nicht weit davon entdeckte das denkmalgeschützte Pumpwerk XI in der Erich-Weinert-Straße 131 in Prenzlauer Berg, eine historische Anlage für die Kanalisation (Radialsystem) von 1906-1908, die teilweise noch in Betrieb ist. Dann war es nicht mehr weit bis zum S-Bahnhof Greifswalder Str. und dort entdeckte ich im EDEKA-Supermarkt einen Bäckershop und gönnte mir dort nach rund 12 km Wanderung in ca. 5 Stunden einen grossen Milchkaffee und eine Streuselschnecke und kam von dort recht schnell mit der S-Bahn nach Hause. Auch heute habe ich wieder festgestellt, es gibt noch viel Interessantes für mich in Berlin zu entdecken. https://de.wikipedia.org/wiki/Khadija-Moschee_%28Berlin%29?wprov=sfla1 https://de.wikipedia.org/wiki/Kunsthochschule_Berlin-Wei%C3%9Fensee?wprov=sfla1

01:52

9.74km

5.2km/h

60m

60m

, , and others like this.
Loading