About Fiete
4,397 km
860:41 h
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Die erste Brandenburger ✪ Dorfkirchen-Tour im Jahr 2026 und seit längerer Zeit mal wieder eine gemeinsame Wanderung mit ✪ Fiete. Gute Gründe um sich heute mit einer gehörigen Portion ✪ Vorfreude auf den Weg zu machen. Gesagt, getan und doch spazierte auch ein wenig ✪ Wehmut mit. Seit etwa einem halben Jahr laufe ich ja nicht mehr so richtig rund und nun habe ich mich also doch dazu entschieden, meinem ✪ Knie in der kommenden Woche einen ✪ Sonderurlaub in „Arthroskopien“ zu gewähren. Kurz um: es naht die „Operation Wanderpause“ und ich werde wohl in den kommenden Wochen etwas kürzertreten müssen. Grund genug, die heutige Tour nochmal in vollen Zügen zu ✪ genießen! Der Brandenburger ✪ Winter hatte sich ja in der vergangenen Woche dann doch zum dahinschmelzen präsentiert und so führte uns das fürs Erste letzte ✪ Hurra bei dezent positiv gestimmten Temperaturen, aber morgendlich ✪ nebeliger Grauzone durch den ✪ Barnim, über die vielfältigen Waldwege entlang des ✪ Finowtal-Pregnitzfließ. Vorbei am ✪ Bauersee ✪ Bernsteinsee ✪ Finowkanal ✪ Eiserbuder See und ✪ Strehlsee. Absolut sehenswert präsentierten sich dabei nicht nur die verschiedenen ✪ Seen entlang der Strecke, sondern auch die vier ✪ Dorfkirchen des Tages. Zwar war keines der Gotteshäuser der heutigen Tour ✪ mittelalterlichen Ursprungs und doch war es eine durchaus interessante ✪ Zeitreise – chronologisch wohl geordnet – vom 17. bis in das 20. Jahrhundert.. ✪ Prendens Dorfkirche ist das älteste erhaltene Bauwerk des Ortes und wurde – wahrscheinlich auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus – im ✪ 17. Jahrhundert als ✪ Putzbau aus Mischmauerwerk (Feldsteine und Ziegel) mit Stichbogenfenstern errichtet. Ihren wirklich imposanten ✪ Fachwerkturm mit seinem Zeltdach erhielt die Kirche im Jahr 1704. So eindrucksvoll, dass wir dieses wirklich wunderschöne Gotteshaus aufgrund des tollen Lichts am Nachmittag direkt nochmal vor die Linse nahmen! Von hier ging es nun entlang der Ufer von ✪ Bauersee und ✪ Bernsteinsee bis das nächste Jahrhundert erreicht war. Die Dorfkirche ✪ Ruhlsdorf wurde im ✪ 18. Jahrhundert als fast quadratische Saalkirche im Stile des ✪ Barock erbaut. Wahrscheinlich ersetzte auch sie einen ✪ Vorgängerbau über den die Geschichte allerdings nur zu spekulieren vermag. Ein Bau aus dem 15. Jahrhundert, der den Dreißigjährige Krieg nicht überdauerte? Eine Fachwerkkirche aus dem Jahr 1663? Eine neuerliche Kirchweihe im Jahr 1707? Nichts Genaues weiß man nicht!! Fakt ist nur – die kleine Kirche aus dem Jahr 1775, über deren verputzten Langhaus sich ein mit Lisenen gegliederter quadratischer ✪ Westturm mit Pyramidendach erhebt – ist einfach ✪ wunderschön! Wir machten uns auf den Weg zum Finowkanal und folgten dem Treidelweg in Richtung Osten bis etwa 4,5 Kilometer – oder baustilistisch auch 80 Jahre – später, die Dorfkirche von ✪ Marienwerder auf den Wanderplan trat. Angekommen im ✪ 19. Jahrhundert und im ✪ Historismus erwartete uns eine ✪ neogotische Saalkirche aus dem Jahr 1855. Ein eindrucksvoller ✪ Backsteinbau mit Langhaus, polygonaler Apsis und einem hochaufragenden – mit Lisenen geschmücktem und mit Filialen und Spitzhelm gekröntem – Westturm. Kurze Zeit später wechselte der Himmel endlich von Grau zu Blau und bescherte uns damit einen grandiosen Nachmittag mit herrlich sonnigem Winterwetter. Auf die ✪ Architektur folgte die ✪ Natur und auf die Natur folgte die Architektur. Zurück im Naturschutzgebiet ✪ Finowtal-Pregnitzfließ führte uns der Weg wieder nach Süden, vorbei am ✪ Eiserbuder See bis ✪ Sophienstädt, wo die letzte ✪ Dorfkirche des Tages und gleichzeitig eine echte Perle der Sakralarchitektur in Sicht kam. Eine ✪ Büttner-Kirche. Der Berliner Architekt ✪ Georg Büttner gilt heute als einer der Hauptvertreter des evangelischen ✪ Sakralbaus in Berlin und in der Mark Brandenburg im frühen ✪ 20. Jahrhundert. Etwa 20 Kirchen in gerade einmal 9 Jahren wurden hier nach seinen Entwürfen realisiert – und zwar größtenteils in einem durchaus ✪ eigenwilligen architektonischen Stil, der sich bis heute nicht so recht fassen und schon gar nicht in eine Stilepoche stecken lässt. Büttner war der festen Überzeugung, dass man die Kirche nicht nur im Dorf lassen sollte, sondern – mehr noch – sie sollte wie schon im Mittelalter in Gestalt und Funktion der ✪ Mittelpunkt des Dorfes sein. So gehörte auch stets der Rückgriff auf ✪ traditionelle dorfkirchliche Bauformen zu seinen Werken, nur kombinierte er diese – modern interpretiert – nach Lust und Laune. Wie in ✪ Sophienstädt, wo er im Jahr 1913 eine kleine Saalkirche mit Apsis und Westturm im typischen Grundriss des 13. Jahrhunderts errichtete. Allerdings nicht aus den typischen Feldsteinen, sondern – in Anlehnung an die ✪ Norddeutsche Backsteingotik – aus roten Ziegelsteinen und mit einem Dachturm, der – in Anlehnung an die Kirchen des ✪ Barocks – mit einer schiefergedeckten ✪ Welschen Haube bedeckt ist. Stilistisch also ein durchaus ✪ wilder Mix und am Ende doch ein wirklich gefälliges und hübsches kleines ✪ Gotteshaus! Apropos Ende und apropos ✪ wild! Die letzte Dorfkirche des Tages lag zwar hinter uns, vor uns aber auch noch ganze 8 Kilometer, die uns nochmals entlang des ✪ Bauersees und um den ✪ Strehlsee führen sollten. Und dann war da ja noch mein erklärtes ✪ Ziel, die erstmal letzte Tour für die kommenden Wochen voll auszukosten. Für mich hieß das, es nochmal so richtig ✪ vogelwild krachen zu lassen und nicht nach Hause zu gehen, bevor nicht sämtliche ✪ Kamera-Akkus verschossen waren. Für ✪ Fiete hieß das, uns schon mit leichter Panik im fehlenden Licht des ✪ Neumonds nach dem Weg tasten zu sehen. Glücklicherweise konnte sich am Ende wirklich ALLES sehen lassen. Die spannenden ✪ Dorfkirchen, die schönen ✪ Seen, der Weg im Tageslicht und eine durchaus vorzeigbare ✪ ornithologische Beute auf der Kamera. Besonders der kleinste Vogel Europa – das winzige ✪ Wintergoldhähnchen – das gerade mal 8-9 cm misst und im Mittel schlanke 5 g auf die Waage bringt, ließ mich heute vor Freude strahlen! Normalerweise ein nur selten zu besiegender ✪ Endgegner vor der Linse. Ein echtes Anti-Model. Agiler als ein Sack Flöhe, ein niemals ruhender und kaum scharf abzulichtender Zappelphilipp mit unfassbar stylischer Frisur, von dem heute endlich mal eine ganze Reihe erfolgreicher Portraits gelang. Schöne Tour! Schöner Tag!
04:55
24.7km
5.0km/h
100m
110m
☠ R✪BIN 🥾 and others went for a hike.
November 30, 2025
Christkinder wie die Zeit vergeht?! Irgendwie liegt der recht kühle und etwas verregnete ✪ Sommer gefühlt gerade erst hinter uns und doch kann man nun schon wieder seit Wochen schokoladigen ✪ Weihnachtsmännern den Kopf abbeißen. Und jetzt ist es also wirklich schon wieder soweit!! ✪ Advent, Advent, die ✪ Waage brennt!! Ebenso wie die erste ✪ Kerze. Zu diesem vorweihnachtlichen Anlass haben wir die hauptstädtischen Gefilde hinter uns gelassen, uns auf den Weg in ✪ Fietes alte Heimat gemacht und der Familie ganz besinnlich die Haare vom Kopf und natürlich auch sämtlichen ✪ Kuchen vom Blech und alle ✪ Kekse aus der Dose zu futtern. Und da auch ✪ Merle in puncto „Kuchen- und Keksvernichtung“ als echte Koryphäe gilt, haben wir sie zu unserer ✪ Unterstützung gleich mitgenommen. Nachdem der Samstag wetterlich wirklich ausschließlich was für ✪ trübe Tassen war und wir als Kontrastprogramm hochgradig engagiert versuchten, mit ✪ tiefrotem Punsch und ✪ goldgelben Waffeln etwas Farbe in die gruselig gräuliche, monochrome Monotonie zu bringen, sollten die Höhepunkte des Tages ✪ hochkalorischer Natur bleiben! Ich bin so ✪ satt, ich mag kein Blatt! Wir schwänzen das sonntägliche ✪ Frühstück. Draußen vor der Tür ging gerade die ✪ Sonne auf und tatsächlich konnte man das Zentrum unseres Sonnensystems ein wenig am phasenweise ✪ blauen Himmel leuchten sehen. In diesem Sinne: Auf die ✪ Schnelle raus ins ✪ Helle! Die nächste ✪ Grauzone war sicher nicht fern. Wir spazierten also – durchaus etwas adventlich gestimmt – entlang des ✪ Unteruckersees. Leichte körperliche Bewegung mit viel ✪ Verbalakrobatik und ein bisschen kameratöser ✪ Fotojagd. Eine wirklich schöne kleine Runde mit leicht ✪ sonniger Untermalung und gleichermaßen die perfekte ✪ Vorbereitung für den weiteren Tagesverlauf: ✪ Tischlein deck Dich! Es wurde natürlich wieder groß aufgefahren und wir, wir hatten uns wieder etwas mehr Platz herbeispaziert! Wir wünschen einen schönen ✪ 1. Advent.
01:31
8.11km
5.4km/h
20m
20m
December 1, 2025
So, not only are the birds being secretly photographed, but their Sunday conversations are also being overheard... what does data protection say about that? 😅
A very nice round of plywood work with a waffle-yellow sun and punch-colored robins and woodpecker bottoms. 👏🏻
Translated by Google •
Als am Samstagmorgen die ✪ Sonne in meiner alten ✪ Heimat aufging, tat sie es total strahlend und war dabei völlig allein am ✪ wolkenlosen Horizont. Das ✪ Thermometer präsentierte sich – noch von den nächtlichen Einflüssen geprägt – ein wenig negativ gestimmt und genau aus diesen ✪ wetterlichen Umständen zeigte mein ✪ Stimmungsbarometer absolute Höchstwerte an. Anders ausgedrückt: Es gab herrlich klare ✪ arschkalte Luft und strahlend ✪ blauen Himmel. Hier schmeckte nicht der werbewirksame Sommer, sondern das Eis glitzerte als Raureif auf den Dächern. Hier lockte die erste ✪ Winter-Tour durch späten meteorologischen Herbst und ✪ Fiete und ich nutzten die traumhaften äußeren Bedingungen um die Winter-Wanderklamotte auszumotten und uns auf den Weg durch die ✪ Jagdgründe meiner Kindheit zu machen. Durch die wohlbekannten und noch heute geliebten ✪ Wiesen ✪ Felder und ✪ Wälder vor der kinderstüblichen ✪ Haustür und damit auch durch das Naturschutzgebiet "Barnstedt-Melbecker Bach". Als mir vor 40 Jahren meine Eltern beim Verlassen der Haustür hinterherriefen: ✪ Wo willst Du hin?? Dann sah die Landschaft fast genauso aus wie heute und die Antwort lautete kurz und knapp: Ich geh an ‘n ✪ Bach! Damit war aus ✪ kindlicher Perspektive dann auch wirklich ✪ ALLES gesagt! Der „Bach“ bedeutete Freiheit, Spaß und ✪ Abenteuer ohne Ende. Herumtoben, sich durchs Unterholz schlagen, in den Schlamm fallen, durchs Wasser rennen – und am Ende konnte es schon mal vorkommen, dass man zu Hause direkt mit der von Kopf bis Fuße ✪ verdreckten Klamotte unter die Dusche gestellt wurde. Und heute? Eigentlich hat sich gar nicht so viel verändert, höchstens vielleicht das Bewusstsein für den Ort. Heute gehe ich durch ein Schutzgebiet, durch die ✪ Niederungen eines naturnah ✪ mäandrierenden, überwiegend beschatteten ✪ Bachlaufs. Die kleinen Bachtäler werden von ✪ Auen- und Bruchwäldern begleitet, die eng mit Röhrichten, Wiesen und Weiden verzahnt sind, während man an den ✪ Talrändern noch häufig auf naturnahe ✪ Eichen- und Buchenmischwälder trifft. Alles also nur eine Frage der ✪ Perspektive und auch wenn sich die „Spielart“ etwas geändert haben mag, streife ich noch heute – genauso wie damals – einfach unglaublich gerne an „meinem“ Bach entlang, den man von den Wegen selten zu sehen bekommt und doch weiß, dass er einen immer begleitet. Und da gibt es sie dann, die ✪ Melancholie des Älterwerdens – die kleinen, kurzen Momente – wo ich diese furchtbar erwachsene ✪ Vernunft einfach nur hasse und mir wünschte, ich könnte den Kopf ausschalten und einfach herumtoben, mich durchs Unterholz bis an den Bach schlagen, in den Schlamm fallen lassen und durchs Wasser rennen... Aber gut, heute ist nicht alle Tage – ein paar Jahrzehnte für ✪ Unvernunft bleiben ja noch!! Immerhin – geblieben ist schon mal ein gewisser ✪ Jagdtrieb, wenngleich sich „Waffen“ und „Beute“ grundlegend verändert haben. Der ✪ Kescher und die ✪ Gummistiefel der Kindheit sind inzwischen längst der ✪ Kamera und den ✪ Wanderschuhen gewichen und wo früher mit großer Begeisterung kleine ✪ Fische und ✪ Frösche gefangen wurden, wird heute mit ebenso großer Freude die heimische ✪ Vogelwelt ins fotografische Visier genommen. Die heutige ✪ Jagdstrecke war jedenfalls absolut zufriedenstellend – nicht nur ✪ Fiete und ich genossen diesen ✪ grandiosen Wintertag, sondern auch 15 verschiedene ✪ Vogelarten präsentierten ihr etwas aufgeplustertes Gefieder im Licht der tiefstehenden Sonne. Dann standen wir wieder vor der Haustür meiner Kinderstube. ✪ Glücklich! Manche Dinge ändern sich eben nie und es scheint ihn also auch beim Menschen zu geben: Den ✪ Heimatinstinkt, der mich altersunabhängig immer und immer wieder mit ✪ kindlicher Begeisterung zurück an den ✪ Bach führt.
02:38
13.4km
5.1km/h
80m
80m
November 23, 2025
Wonderfully frosty and sun-drenched, autumn is just as enjoyable after the colorful display of leaves. 🥰❄️
And what about common sense? I've also had that sometimes loudly wailing thing in my grip lately, and I can only agree with you: take every opportunity to do something irrational... but not too much. 😅
Translated by Google •
Heute wurde es wild, bunt und urwüchsig. Eine Expedition in die ✪ Wildnis! In einen ✪ Urwald, in dem man im goldenen Herbst den ✪ Indian Summer erleben kann und sich auf einer Stufe mit der ✪ Serengeti in Tansania, dem ✪ Grand Canyon in den USA und dem Hochgebirge der ✪ Karpaten befindet. Und all das in ✪ Brandenburg? In the ✪ Home of the Kiefernwald-Monotonie? Aber ja doch!! Die ✪ Uckermark machts möglich, denn hier kann das schöne Brandenburg auch waldlich deutlich mehr als denkt. „Schuld“ sind zunächst einmal die enormen Kräfte der letzten ✪ Eiszeit, die am südlichen Rand der ✪ Uckermark ein außergewöhnliches ✪ Oberflächenrelief hinterlassen haben – mit tiefen Senken, Rinnen und schroffen Höhenzügen – die einen sogar ein wenig an unsere Mittelgebirge denken lassen. Und „schuld“ ist auch der ✪ Mensch, der ausgerechnet hier seit etwa 3.000 Jahren niemals großflächig zur ✪ Säge gegriffen hat. Und so ist der eigentliche ✪ Star dieser Landschaft auch nicht die Topographie. Es ist weder der ✪ Wolletzsee, den die Gletschertätigkeit einst großflächig ausgeschürft hat, noch sind es die kleineren Gewässer und auch nicht die zahllosen kleinen und größeren ✪ Moore und ✪ Erlenbrüchen, die Raum für eine große Zahl von Tieren und Pflanzen bieten. Nein – es ist das seit 1990 mehr oder weniger sich selbst und damit der Natur überlassene ✪ Waldgebiet, das die tiefen Senken und markanten Höhenzüge, die zahlreichen Moore und Kleingewässer eng miteinander verzahnt. Der Star dieser einmaligen Landschaft ist der ✪ Buchenwald Grumsin. Leider – so muss man heute sagen – ein unglaublich ✪ wertvoller, weil unglaublich seltener ✪ Rest. War die ✪ Rotbuche in der Römerzeit noch die vorherrschende Baumart in den noch ausgedehnten ✪ Urwäldern Germaniens, so wurde sie durch die Entwicklung der europäischen ✪ Zivilisation weitestgehend durch Kahlschlag und schnellwüchsigere Baumarten wie Fichte und Kiefer verdrängt. Nicht aber im Grumsin. Hier wurde nie gerodet, hier blieb ein einzigartiges und unersetzliches ✪ Naturerbe über die Jahrhunderte erhalten, hier sind die ältesten Buchen bis zu 200 Jahre alt und der natürliche Bestand verjüngt sich inzwischen wieder selbst. Ein ✪ Wert, den auch die UNESCO erkannte. Der ✪ Grand Canyon zählt seit 1979 dazu, der ✪ Serengeti-Park seit 1981 und seit dem Jahr 2011 gehört auch der ✪ Buchenwald Grumsin zu einem der insgesamt 235 ✪ UNESCO-Weltnaturerbe und ist seitdem gemeinsam mit den Waldgebieten der Nationalparke ✪ Hainich in Thüringen, ✪ Kellerwald-Edersee in Hessen, ✪ Jasmund und ✪ Müritz in Mecklenburg-Vorpommern als „Alte Buchenwälder Deutschlands“ ein Teil der länderübergreifenden Welterbestätte „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“. Also, global gesehen ein kolossal wichtiges ✪ Waldgebiet, regional gesehen ein saisonal beliebtes ✪ Wandergebiet. Alte Buchenwälder sind fast schon ✪ magische Orte und so fasziniert auch der ✪ Grumsin – ganz besonders zweimal pro Jahr – seine Besucher: Im ✪ Frühjahr, wenn der zarte, hellgrüne Laubaustrieb den ganzen Wald in ein phänomenales und sagenhaftes ✪ Licht taucht und im Herbst, wenn die grünen Blattfarbstoffe weichen und nach und nach gelbe, goldene, orangene und rote Pigmente ein buntblättriges ✪ Spektakel erzeugen. Fiete und ich wählten rot und genossen ein ausgedehnten ✪ Waldbad. Auf dem Rundwanderweg ✪ Rotes Buchenblatt ging es von ✪ Altkünkendorf auf eine vielfältige und abwechslungsreiche Tour um das gesamte ✪ Weltnaturerbe-Teilgebiet.. ✪ Frühstart ✪ Frühtau ✪ Frühnebel – und doch ein bisschen ✪ zu spät! Pünktlich zum Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg – durch die taufrischen Wiesen vorbei am ✪ Heiligen See zum Ufer des ✪ Wolletzsees – und gerieten zunächst erstmal ordentlich in nebulöse ✪ Sehnot. Noch fehlte der ✪ Sonne das Strahlen und uns der ✪ Durchblick. Dafür gab’s viel ✪ Magie! Eine atemberaubende Szenerie, in der das Licht sich zunehmend seinen Weg durch die dunstigen Schwaden erkämpfte. Doch dann lichtete sich der ✪ Nebel des Schauens und wir schauten nun klar und deutlich auf blauen Himmel und blaues Wasser. Ebenso klar traf uns auch die Erkenntnis – das ganz große Farbspektakel hatten wir wohl um einige Wochen verpasst – der ✪ Indian Summer war dem ✪ Brandenburger Herbst gewichen! Doch auch der hatte noch hier und da wunderschöne, farbenfrohe Eindrücke zu bieten, ebenso wie Tonnen von herrlich ✪ raschelndem Laub unter den Füßen und ✪ zeigefreudiges Vogelvolk in den entsprechend zunehmend kahleren Ästen!. Wetter und Wanderung – beides blieb den ganzen Tag über schlicht und ergreifend ✪ großartig! Wir strahlten mit der Sonne um die Wette und die Tour führte uns durch ausgedehnte Wälder und weites Offenland, durch das Weltnaturerbe inmitten des ✪ Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Vorbei am Kleinen- und Großen ✪ Plunzsee, durch die kleinen Orte ✪ Luisenfelde und ✪ Töpferberge und entlang von ✪ Brackensee und ✪ Großem Schwarzen See. Dann war wieder ✪ Altkünkendorf erreicht, wo uns der Hinweis auf Kaffee und Kuchen mitten in die ✪ Grumsiner Brennerei lockte. Na – Prost Mahlzeit! Ein wunderbarer Abschluss einer wunderbaren Tour! Nur der erneute Blick auf den um 1300 errichteten ✪ Feldsteinsaal der Altkünkendorfer ✪ Dorfkirche war nun komischer Weise trotz klarster Luft doch wieder genauso ✪ vernebelt wie schon am Morgen!
04:46
23.7km
5.0km/h
230m
250m
03:45
20.5km
5.5km/h
30m
30m
October 14, 2025
Of ✪ cold ✪ kitsch ✪ cheese sandwiches ✪ art and ✪ cranes.
One, two, three, at a ✪ break. Time flies; we're running with it. Hard to believe, but sadly true – our ✪ holiday week on Rügen is already drawing to a ✪ close. Without a doubt – we've seen a lot – we've experienced the contrasts between the sophisticated
Translated by Google •
02:15
10.7km
4.8km/h
190m
170m
October 11, 2025
If you want to experience the ✪ "Chalk Cliffs of Rügen" in all their ✪ beauty and their full size of 90.5 × 71 cm, you have to go to Switzerland – more specifically to Winterthur.
However, this only applies if you want to admire one of the masterpieces of German ✪ Romanticism, painted in oil on canvas
Translated by Google •
05:37
28.1km
5.0km/h
120m
120m
October 10, 2025
Oktober! Herbst! Urlaub! ✪ Rügen! Und doch nutzten ✪ Fiete und ich heute direkt die erste Chance um der ✪ größten und bevölkerungsreichsten Insel Deutschlands gleich wieder zu entfliehen und uns auf den Seeweg zur größten Insel innerhalb des ✪ Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft zu machen.
„Hoch
03:06
15.6km
5.0km/h
30m
30m
October 9, 2025
A day of ✪ contrasts. Colorful, architectural, emotional...
It's just a good two kilometers along the beach on ✪ Rügen, and yet there are worlds of difference between ✪ Binz and the "Colossus of ✪ Prora." From the sophisticated ✪ Baltic Sea resort with its Wilhelminian-era, white ✪ seaside architecture
Translated by Google •
03:47
16.8km
4.4km/h
70m
90m
September 14, 2025
Die Stadtgeschichte von ✪ Mainz, war bislang nicht meins. Eine Stadt am ✪ Rhein, von der ich nicht viel wusste. Halt irgend so eine weit entfernte ✪ Karnevalshochburg, deren berühmtesten Persönlichkeiten in meinem Wissenshorizont wohl die ✪ Mainzelmännchen waren.
Bis bei uns der Gedanke reifte, auf den
04:49
23.4km
4.9km/h
50m
50m
September 13, 2025
The day before yesterday, ✪ Fiete and I reached ✪ Bingen after about 170 stunningly beautiful and eventful kilometers and were finally able to catch a glimpse of the ✪ Rhine. And yesterday, with the ✪ Bingen and ✪ Rüdesheim Hildegard Trails, we finally completed our ✪ Hildegard von Bingen ✪ pilgrimage
Translated by Google •
January 18, 2026
This and all previous Brandenburg village church tours can be found at komoot.com/de-de/collection/2477112/-brandenburger-dorfkirchen-touren?ref=collection
Translated by Google •
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