Fiete

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758 mi

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236:02 h

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  1. ☠ R✪BIN 🥾 and Fiete went for a hike.

    October 8, 2021

    04:49
    15.1 mi
    3.1 mph
    250 ft
    275 ft
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      ✪ 80 Jahre – ✪ 80 Kilometer | Unter diesem Motto wanderten wir - nicht 80 Jahre - sondern drei Tage von Schwerin nach Boltenhagen, um dort einen 80sten Geburtstag zu feiern. Also hieß es einen Kilometer für jedes zu feiernde Lebensjahr „rennen“.Am Mittwoch starteten mit der 1. Etappe von
      ✪ Schwerin nach ✪ Bad Kleinen.
      komoot.de/tour/508644115?ref=wtd
      Am Donnerstag hatten wir die schöne 2. Etappe von
      ✪ Bad Kleinen aus absolviert.
      komoot.de/tour/510329416?ref=wtd
      Damit waren nun inzwischen knapp 60 Kilometer und Jahre geschafft.
      Der Jubilar stand kurz vor dem Ruhestand und wir erwachten schon ein bisschen gefühlt wie im Rentenalter in ✪ Zierow, dem Ausgangspunkt unserer letzten Etappe bis zum Ziel in ✪ Boltenhagen.
      Etappe 3: von ✪ Zierow nach ✪ BoltenhagenDer Wecker klingelte kurz vor 6 Uhr. Yeaaah - Schlussspurt – der dritte und letzte Tag unserer Etappenwanderung stand auf dem Programm. Also - auf die Füße - Fertig – Los!
      Der Sprung aus dem Bett war noch äußerst schwungvoll – doch auf den wenigen Metern ins Bad ging der Elan schon ein bisschen verloren! Zumindest die Beine teilten am frühen Morgen noch nicht so recht die Euphorie des Kopfes.
      Glücklicherweise konnten wir die Küche davon überzeugen, dass Etappenwanderer zweifelsohne schon deutlich vor der offiziellen Frühstückszeit mit ausreichenden Kaffeegaben zu versorgen sind. Zwar machte das Koffein im Organismus die Beine auch nicht leichter, doch machte es der Leichtigkeit und Motivation durchaus etwas Beine.
      Draußen vor der Tür herrschte extreme
      ✪ Waschküchenatmosphäre. Wir ahnten uns die ersten gut 700 Meter durch die Landschaft bis an den Strand - und gerieten unvermittelt in ✪ Sehnot ✪. Die dichte Nebelsuppe stand wie eine Wand vor uns. Meine Damen und Herren - hier sehen Sie die Ostsee - also so in etwa 5-6 Meter davon!
      Die Sicht blieb also erstmal aus - die Enttäuschung allerdings ebenso. Im Gegenteil - völlig fasziniert von dieser beeindruckenden, mystischen Stimmung wanderten wir durch die nebulöse Szenerie, die uns noch etliche Kilometer begleiten sollte.Da die Landschaft sich somit eher geheimnisvoll zeigte und die wunderbare Atmosphäre nur schwerlich auf Fotos zu vermitteln war, nutze ich die Gelegenheit für ein paar Suchspiele im Nebel - und wurde fündig. Eine beeindruckende ✪ Vogeldichte huschte durch die Nebelschwaden und fühlte sich im Dunst wohl recht unbeobachtet. So fanden dann - sehr zu meiner Freude - mit ✪ Pfeifente ✪ Gänsesäger ✪ Brachvogel ✪ Pfuhlschnepfe und ✪ Austernfischer gleich fünf wassernahe Arten den erstmaligen Weg in meine Kamera.Ab Mittag begann der Nebel langsam und sehr sehr gemächlich damit, den Rückzug anzutreten, so dass sich uns zumindest wieder Sichtweiten von über 50 Meter boten.
      Nach etwa 15 Kilometern hatten wir gerade den Strand verlassen, um etwas Abwechslung auf der Strecke zu haben und durch die Wiesen und Felder über ✪ Tarnewitz in Richtung der ✪ Weißen Wiek zu wandern. Und Abwechslung bekamen wir dann in jeglicher Hinsicht – denn nicht nur die Landschaft zeigte nun ein anderes Bild – auch das Wetter entschied sich zur ✪ Diversität in Höchstgeschwindigkeit. In nicht mal 10 Minuten löste sich der Nebel wie von Zauberhand auf – die Sonne schaute durch die Wolken – ein leichter Wind setzte ein und plötzlich standen wir unvermittelt etwas verwirrt unter strahlend blauen Himmel auf dem Feldweg. Ein herrliches ✪ Schauspiel der Natur!
      Die maritime Atmosphäre und das inzwischen wieder traumhafte Wetter in der ✪ Weißen Wiek verführte uns zu einer letzten Pause und zur Auffüllung des Kaffee- und Kuchenpegels!
      Mit dieser Grundlage ging es auf die letzten Kilometer und wieder direkt an den Strand der Ostsee – wo dann auch zumindest ein paar Füße seine Schuhe verlor und der Schlussspurt unserer Tour zum entspannten ✪ Strandspaziergang wurde.
      Mit weit über 80 Kilometern im Kopf und in den Beinen erreichten wir ✪ Boltenhagen - und stellten erschöpft fest - wir haben es ein wenig versaut - 83,9 Kilometer waren es nun - wir hatten das Geburtstagskind deutlich älter gewandert als es geworden ist. ABER: wie soll einst ✪ Winston Churchill so schön gesagt haben: ✪ Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!Denn in ✪ Boltenhagen wurden wir bereits erwartet – und wie sollte es anders sein – es gab erstmal Kuchen - wir waren vor drei Tagen in ✪ Schwerin gestartet und hatten dort nach knapp vier Kilometern erstmal Kuchen zum Frühstück gehabt – Also exakt 80 Kilometer vom ersten bis zum letzten Stück Kuchen der Tour – Schließlich war es ja eine ✪ Geburtstagswanderung! 😂Zeit für ein kleines ✪ Fazit:
      Die drei Tage waren ein echtes Erlebnis und unser Weg von ✪ Schwerin nach ✪ Boltenhagen war ein wirklich schöner. Überwiegend gut begehbare Wege, wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften und mit ✪ Schwerin und ✪ Wismar zwei sehr beeindruckende Städte mit geschichtsträchtigen und architektonisch sehr wertvollen ✪ Altstädten. Begleitet von einem unerhörten Wetterglück und der Erkenntnis das ✪ Kaffee und Kuchen von grundlegender, wanderexistenzieller Bedeutung sind, hätten unsere Tage kaum besser verlaufen können. Grandios!
      Den gesamten Streckenverlauf und die drei Etappen gibt’s unter der folgenden ✪ Collection zu sehen: ✪ komoot.de/collection/1348571/-etappenwanderung-schwerin-boltenhagen?ref=undefinedFortsetzung nicht ausgeschlossen! Der grobe Verlauf des ✪ Ostseeradwegs bietet sicher nach Westen und Osten noch viele Möglichkeiten, die sich ✪ wanderbar adaptieren lassen!

      • October 12, 2021

  2. Steffi🌾🌳, Marchocia and 37 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      ✪ 80 Jahre – ✪ 80 Kilometer | Unter diesem Motto wanderten wir - nicht 80 Jahre - sondern drei Tage von Schwerin nach Boltenhagen, um dort einen 80sten Geburtstag zu feiern. Also hieß es einen Kilometer für jedes zu feiernde Lebensjahr „rennen“.Am Mittwoch hatten wir bereits die ersten gut 26 Kilometer und Jahre erwandert.
      komoot.de/tour/508644115?ref=wtd-
      Das Geburtstagskind steckte mitten im Studium und wir in Bad Kleinen - von wo es für uns heute früh dann mit der 2. Etappe gut ausgeruht weiterging.
      Etappe 2: Von ✪ Bad Kleinen nach ✪ ZierowWenn man ganz ehrlich ist, waren wir wandernde Glückskinder! Denn auch am 2. Tag unserer Wanderung thronte der Wetterfrosch auf der obersten Sprosse der Leiter.Auf dem Schweriner See lag die Morgenröte ebenso wie der Nebel in den Wiesen.
      Zugegeben - es sah märchenhaft aus - und ich war fast etwas enttäuscht und überrascht, dass beim Überqueren der Straße kein Verkehrszeichen mit der Aufschrift: ✪ Achtung – Einhornwechsel ✪ zu sehen war.
      Die ersten Kilometer entlang des ✪ Lostener Sees und des ✪ Wallensteingrabens verliefen recht waldig, doch deutlich abwechslungsreicher als man es mancherorts in Brandenburg von der Kiefernmonotonie gewohnt ist.Nächste Station: ✪ Dorf Mecklenburg.
      Erfreut über die plötzlich vor uns liegende Weite einer quietschgrünen Wiese ließen wir leicht kulturbanauserisch die Überreste der ehemaligen ✪ Burg Mecklenburg links liegen.
      Den hübschen Ortskern mit der Dorfkirche und ganz besonders den auf der google‘schen Weltkarte entdeckten Bäcker dagegen liefen wir frontal an. Über 10 km und noch kein Kaffee und kein Zucker im Blut… da rechtfertigte sich jeder Extra-Meter von ganz allein!
      Entsprechend wieder etwas lebendiger verliefen die dann folgenden gut 7 Kilometer bis Wismar wie im Flug - Kuchen zum Frühstück und Koffeindoping verleihen eben doch Flügel.Der kleine Stadtrundgang durch ✪ Wismar begeisterte - weder Fiete noch ich waren schon mal dort - und verließen die ✪ Hansestadt wirklich beeindruckt.
      Nicht grundlos ist die ✪ Wismarer Altstadt seit 2002 auf der Liste des ✪ UNESCO-Weltkulturerbes verzeichnet. Die imposante ✪ Kirche St. Nicolai - von 1381 bis 1487 als Kirche der Seefahrer und Fischer erbaut, gilt als Meisterwerk der Spätgotik im nordeuropäischen Raum.
      Der idyllische ✪ Mühlengraben, der sich durch die Altstadt zieht, ebenso wie die ganze Architekturblüte des historischen Zentrums beeindruckten schon sehr.
      Wismar war früh Mitglied der Hanse und blühte im Spätmittelalter auf, was noch heute im Stadtbild durch viele ✪ gotische Baudenkmale nachvollziehbar ist.
      Auch der ✪ Marktplatz ist architektonisch ein echtes Erlebnis. Umrahmt von ✪ Giebelhäusern unterschiedlicher Epochen wird der Platz vom Rathaus geprägt - besonders da es für Wismarer Altstadtverhältnisse fast ein wenig aus der Zeit gefallen scheint. Der klassizistische Bau wurde nämlich erst von 1817 bis 1819 nach Plänen des Ludwigsluster Hofbaumeisters ✪ Johann Georg Barca erbaut, nachdem das ursprüngliche spätgotische Rathaus 1807 eingestürzt war.
      Von dort erblickt man bereits die ✪ Marienkirche, bzw. Ihren 80 Meter hohen Turm. Das Kirchenschiff wurde nach starken Beschädigungen im zweiten Weltkrieg 1960 gesprengt - und heute - ganz wunderbar - ist hier ein schöner Platz angelegt, der die alten Grundmauern der Kirche wieder ablesen lässt.
      Zum Abschluss machten wir noch eine kleine ✪ Hafenrundfahrt - allerdings natürlich ohne Boot - gewandert entlang der Kaimauern des ✪ alten Hafens.Kurz hinter dem Hafen wurde es dann verboten sportlich. Ein Hinweisschild erklärte das vor uns liegende Stück ✪ Ostseeradweg Richtung ✪ Seebrücke Wendorf für gesperrt – Ein Grund hierfür war nicht erkenntlich – also ging es mit einem Höchstmaß an ✪ Optimismus vorbei am Schild – bis 500 Meter später kein Schild mehr kam – sondern ein festverschlossener Bauzaun! Frechheit!! – Auch dahinter war nichts zu sehen, dass an der Nutzbarkeit des Weges zweifeln ließ – also – das kann ja nur bedeuten, dass irgendwer vergessen hat, den Zaun wegzuräumen. Entsprechend hievten wir Rucksäcke, Optimismus sowie uns selbst über den Zaun, bogen um die nächste Kurve und – ähhh – standen etwas peinlich berührt mitten auf einer Großbaustelle – für das neue Wohngebiet Lembkenhof wurde hier fleißig gebuddelt und der unbändige Optimismus wurde recht schroff begraben!
      Da wir keine Baustellenhelme dabei hatten, machten wir lieber schnell ein paar Schritte rückwärts, „flüchteten“ unbemerkt durch einen Nebenweg zurück Richtung Hauptstraße und umschifften das Baumaschinenmeer durch die angrenzende Kleingartenanlage.
      Glücklicherweise entlohnte uns der letzte Abschnitt unserer Etappe dann nochmals in herrlicher Art und Weise - nach der kleinen Baustellenodyssee wartete zunächst ein wunderschönes Stück Landschaft und ein herrlicher Weg direkt am Ufer der ✪ Wismarbucht auf uns, gefolgt von der Weite durch Wiesen und Felder Richtung unserem Etappenziel in ✪ Zierow. Nur noch knapp einen Kilometer – so langsam machten sich die absolvierten Meter bemerkbar, in die sich doch irgendwie fast 3 Kilometer mehr im Vergleich zur Planung reingemogelt hatten. Man ließ die Strecke schon mal ein wenig Revue passieren – so eine wunderbare Tour – so viel schöne Eindrücke. Ein letzter Blick über die Wiesen in der tiefstehenden Sonne – und da war er – dieser eine Moment – der so einem Tag dann noch die Krone aufsetzt! Wie gemalt posierte der ✪ Turmfalke – unverstellt – weithin sichtbar im herrlichen Licht der einsetzenden Abendstimmung. Mehr geht nicht! Ein noch schöneres Ende war undenkbar!Fortsetzung Etappe 3:
      komoot.de/tour/511817165?ref=wtd
      Den gesamten Streckenverlauf und die drei Etappen gibt’s unter der folgenden ✪ Collection zu sehen: ✪ komoot.de/collection/1348571/-etappenwanderung-schwerin-boltenhagen?ref=undefined

      • October 11, 2021

  3. StadtLandFuss, Mario and 42 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      80 years - 80 kilometers | We should do it!However, this tour was not about the implementation of a relaxed hiking life plan, but about the walking distance of an anniversary.
      For Fiete and I it was important to celebrate an 80th birthday - not quite our own yet - but reason enough to make the trip a little special. Accordingly, the idea of a hike arose which, on the one hand, should lead us to the chosen “party location” in Boltenhagen and, on the other hand, let us “run” one kilometer for each year of life to be celebrated.
      From home, the bill didn't quite work out - that's what we plan when the jubilee celebrates his 250th birthday - but luckily for Schwerin it worked out quite well. So 80 kilometers were chiseled into the tour planning in three days.✪ Stage 1: From ✪ Schwerin to ✪ Bad Kleinen:
      The sun had not risen yet, but the sky was already showing a magnificent morning light - as well as a first indication that the weather frog could really mean it with us today. The castle and its park were correspondingly beautiful, as was the ✪ Schwerin old town and our path along the ✪ Pfaffenteich.
      Then it went crazy.
      To the left of the shore path of the ✪ Ziegelsee I saw the ✪ Park Sachsenberg on the map. Driven by curiosity, I whistled for the additional meters - after a short distance I whistled again - from the last hole - the extra meters turned out to be vertical meters! SachsenBERG - you could have figured it out on your own.
      Once at the top, I was amazed! - Crazy - so even a little crazy!
      I was standing in front of a 180-meter-long, multi-wing, two-story building.
      According to drafts by the chief building officer ✪ Carl Heinrich Wünsch, the ✪ Irren-Heilanstalt Sachsenberg was built here in the classical style and inaugurated in 1830 by the Schwerin Grand Duke ✪ Friedrich Franz I. - the really beautiful and imposing ensemble still houses the psychiatric ✪ Carl-Friedrich-Flemming today -Clinic.
      Just as crazy was the following hill and the breathtaking view of the ✪ Ziegelsee and the renewed sight of a sea eagle - so to speak - incredibly beautiful.This then also applied to the shore path along the ✪ Schweriner See (outer lake) 2-3 kilometers later.
      Fantastic views of the blue water accompanied us and we couldn't resist the beautiful bathing area ✪ Seehof - no - no bathing !! - we are not crazy - pause!
      Afterwards, the bank became a little more hilly, the path became narrower and sometimes a bit muddy, slippery and, above all, the route became significantly more wooded - you could hardly see the lake for the trees for the next 6-7 kilometers.The head would have loved to have experienced a change again - once again seen a bit of space - then the look at the map was just right - but ✪ Willigrad Castle !? That sounds almost fake - Disney's new resort in Mecklenburg ??
      Let's find out ...
      Of course, once again erected high up on the striking steep bank, we tormented our way up a number of steps and inclines - and then - astonishment - an almost undiscovered treasure - a beautiful ✪ Neo-Renaissance castle - a small ideal settlement, embedded in a wonderfully landscaped and well-tended garden landscape.✪ Willigrad Palace is really a pearl of the state palaces and gardens of Mecklenburg-Western Pomerania.
      Erected from 1896 to 1898 according to plans by the architect ✪ Prof. Albrecht Haupt, post-war history from 1945 onwards, as in many other places, first resulted in the expropriation and then third-party use of the palace. Wiligrad first became a party school, then a police training center. This not only resulted in renovations in the palace, but above all in serious changes in the park.
      Awakened from the forced slumber, many buildings were repaired from 1990 onwards, the park stretching all the way to the lakeshore was regained in its historical form on the basis of original plans and the castle was put to various uses. To our great joy, this also includes a small, atmospheric café that has been prepared in the former nursery - wonderful - for me the circle came full circle - I started in Schwerin with cake in the morning and just before the finish the story repeated itself!Strengthened and refreshed, the last few meters to the stage destination in ✪ Bad Kleinen were easy to do!A nice start and a really great, varied tour.Continuation of stage 2:
      komoot.de/tour/510329416?ref=wtd
      The entire route and the three stages can be seen under the following ✪ Collection: ✪ komoot.de/collection/1348571/-etappenwanderung-schwerin-boltenhagen?ref=undefined

      translated byView Original
      • October 10, 2021

  4. ☠ R✪BIN 🥾 and Fiete went for a hike.

    September 26, 2021

    Po-Ting, Frank Meyer and 89 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      After yesterday I had conceded a certain gray-toned dreariness to autumn, today he reacted stubbornly and offered bright sunshine, 25 degrees and in large parts a cloudless sky. Ok ok - I got it! Autumn can also be different! - even if I definitely felt like summer again and I also rummaged a little bit stubbornly a pair of shorts out of the closet.With that, ✪ Fiete and I naturally had to throw our Sunday lazy plans overboard. In such a weather situation, “not going out” literally forbids itself. In addition, there is still the Berlin Marathon today - if there is great sport there and over 40 km, then we will probably at least be able to take a walk!So ✪ Kiezrunde! So we went past the beautiful neo-Romanesque church of St. Marien through the ✪ Rheinsteinpark and the allotment gardens ✪ at the train station ✪ Florafreunde and ✪ Wuhlheide-Lichtenberg in the ✪ Wuhlheide, where a wonderful ✪ coffee break in the sunshine was waiting for us.From here it went back towards Karlshorst and through the permanent allotment garden ✪ Stallwiese and the ✪ Seepark this wonderful autumnal ??
      - eh - summery! Sunday tour rounded off with so many colorful flowers in real dream weather.

      translated byView Original
      • September 26, 2021

  5. Burkhard 🔵⚪, Fiete and 100 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      It is well known that it is autumn! The only season of the year for which I do not blame the monochromatic color scheme of the sky - because against the background of the sometimes somewhat dreary gray cloud backdrop, the impressive autumn colors of nature only appear more intense. So get out - hiking - in the mood for autumn!And where better to chase after the ✪ Herbstlust than in Königs Wusterhausen ?!
      Because there is a castle there - on which the later "Soldier King" ✪ Friedrich Wilhelm I.
      every year - from August to November - enjoyed the ✪ Herbstlust ✪.
      In 1682 the ✪ Great Elector Friedrich Wilhelm bought the property, founded on a moated castle from the 14th century, and gave it to his son.
      Friedrich Wilhelm I, on the other hand, was extremely impressed by the relatively "simple booth". He despised the pomp and the baroque extravagance of his father, who had brought Prussia to the brink of national bankruptcy with the expansion of the palaces in Potsdam and Berlin.
      At ✪ Schloss Wusterhausen he developed the ideas for his government, here he began setting up his famous body battalion of the ✪ “Tall Guys”, here he held his ✪ tobacco colleges, here he strolled through the ✪ baroque pleasure garden and here he walked on the hunt. And so that he didn't run out of hunted prey, he had the ✪ Neue Mühle zoo laid out in 1725, which bordered directly on the palace gardens. Wusterhausen now had a new roommate - and he liked being here - everyone should know that too. Therefore, from 1717 onwards, there was a subtle hint: ✪ Königs ✪ Wusterhausen.
      Accordingly, an autumn tour was found for ✪ Fiete and me today. From the Königs Wusterhausen train station, we first went to the castle and through the really beautiful village green of the ✪ church square and then on a highly recommended round tour along ✪ Notte Canal ✪ Krummer See ✪ Sutschketal nature reserve and ✪ Tiergarten. The template for this was wonderfully delivered by ✪ Victoria in July 2020. Thanks a lot for this. ✪ komoot.de/tour/214231420?ref=wtdFirst of all, a wonderfully old, gnarled tree in a totally inclined position inspired enthusiasm - and how we were able to learn in a very amusing way: ✪ the crooked tree lives its life - the straight tree becomes a board!After the passage along the ✪ Notte Canal, the Komoot‘sche Weg towards ✪ Krummer See was just gone, as described by Victoria last year. Reed. Reeds and to increase diversity: reeds !!
      However, after about 20 meters through the man-high green barrier, you could walk quite relaxed on the edge of the ✪ Pritzelgraben on the meadow. And you weren't alone there. An eloquent and loud ✪ crane couple fascinated both vocally and visually in the idyll of the meadow. Just like a whole group of ✪ pheasant ladies who swept across the path just before us.
      In the morning, the ✪ Krumme See was absolutely quiet and beautiful in front of us. A sight and an atmosphere that somehow even invited to take a bath. But nope! It's autumn and I hate cold water - so just look - don't jump in!
      In the nature reserve ✪ Sutschketal it went on beautiful winding paths through the forest with great light conditions.
      And then?! - Movement - shadowy - branches crack - it took a while for the well-camouflaged figure to reveal itself to our eyes - and the ✪ game of hide-and-seek between the deer and my camera began.
      But it wasn't just the intense search image that pushed me to my limits. My physical understanding of ✪ gravity was also intensely tested by the inexplicable control of the body of a ✪ great tit.Finally, the ✪ Sculpture Path through the Königs Wusterhausen ✪ Tiergarten, where chainsaw art tells a bit of the local history of the region along the way.Oh yes - and the autumn lust also got its money's worth - so wonderfully intense and atmospherically impressive was the variety of colors and shapes of flowers, leaves and mushrooms in front of the cloudy gray sky in the autumn light.Beautiful!

      translated byView Original
      • September 25, 2021

  6. ☠ R✪BIN 🥾 and Fiete went for a hike.

    September 12, 2021

    StadtLandFuss, Fiete and 71 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      Today the 2nd hike of our Usedom weekend was waiting to be happily committed.The peninsula ✪ Lieper Winkel was already settled in the 12th century - in 1541 there were 51 farmers and Küpper as heads of households with 6-10 people per household - according to the slide rule, that makes around 400 people.
      While today the ✪ island of Usedom with its ✪ imperial baths Bansin, Heringsdorf and Ahlbeck as well as the tourist offer is a heavily populated area and hosts masses of tourists all year round, there were just 656 inhabitants on the peninsula of the ✪ Lieper Winkel in 2005. So not exactly a population explosion over almost ten centuries. On the contrary - the Lieper Winkel has retained much of its original charm. Even today you can find many historic thatched or thatched fishermen's houses. Places that appear as if the idyll and harmony of earlier days are still there.
      The peninsula is also not yet fully integrated into the island's organized tourism - although you can experience such a fantastic natural area and incredible diversity here. A rural and nature-loving character. According to the “Wikipedische Wisdom” only people come here who are looking for exactly that.So - obviously the perfect tour for us - looking for new shores, peace and nature. After about 30 kilometers of wonderful paths - as was already the case on our tour on Saturday from the ✪ Natural Harbor Krummin via ✪ Wolgast along the Peenestrom to ✪ Ziemitz and ✪ Neeberg ✪ komoot.de/tour/483701845?ref=wtd of space and even more space - it was clear to us - yes - that's how it is - wonderfully quiet, lonely, idyllic and unbelievably beautiful - an almost perfect round.From ✪ Rankwitz it went east of the peninsula along the ✪ Peenestrom over ✪ Quilitz and ✪ Warte and then west along the ✪ Achterwasser through ✪ Reestow and ✪ Grüssow to ✪ Liepe and to ✪ Krienke and back.It turned out to be a wonderful route, which presented itself impressively and beautifully even in today's gray sky. Just like swallows in abundance, kingfisher flight on the Peenestrom, a young roebuck with culinary fervor at an apple feast and the wonderful starting process of a gray heron delighted us.After about 15 kilometers, the ✪ Hofcafé Landlust ✪ was a grandiose gem with ambience and a sugar-sweet variety of cakes!While I was shoveling the poppy seed, marzipan and pistachio cake into myself, Fiete was eating the strawberry tiramisu cake variant.
      It felt like 5000 calories later - unfortunately we had missed taking the 2-wheeled ✪ cake taxi with us and the way rose slightly so that rolling - neither with bike nor with body - was possible and the legs were constantly increasing the cake load had to deal with.
      As a result, the ✪ Liepe Church was also nice to look at - from the outside as well as from the inside. The towerless building - first mentioned in 1216 - was also the first church on the island.
      Finally, to complete the variety, we went in the direction of ✪ Krienke through some beautiful forest sections until the ✪ Port of Rankwitz once again allowed a bit of a maritime ambience and unobstructed views of the ✪ Achterwasser.
      With the old core of the village ✪ Rankwitz, which to this day tells a small piece of the history of the Lieper Winkel in its beautifully preserved Anger form, the goal was reached.
      Wonderful route with everything you could want. An almost perfect hiking day - which made you hungry accordingly - the cake had long since wandered. So there was another stop on the way back in ✪ Rankwitz harbor - there are not only beautiful views - but also absolutely delicious fish enjoyment.

      translated byView Original
      • September 12, 2021

  7. ☠ R✪BIN 🥾 and Fiete went for a hike.

    September 10, 2021

    1. ☠ R✪BIN 🥾

      Contrasts - it is always fascinating what different sensations and impressions different hiking tours can evoke and with what wonderful diversity this country - with its natural spaces so rich in contrasts - inspires.Between our wonderful tours through the ✪ Schlaubetal last weekend ✪ komoot.de/tour/476851630?ref=wtdkomoot.de/tour/478089177?ref=wtd ✪ and the Today's hike on ✪ Usedom is just 6 days and about 300 km. And yet today on our tour from the ✪ Krummin natural harbor via ✪ Wolgast along the Peenestrom to ✪ Ziemitz and ✪ Neeberg we experienced such a completely different hike that could hardly have been more contrasting to the Schlaubetal.Less than a week ago we experienced the most beautiful brook valley in Brandenburg for two days and moved more than 50 km on mostly wooded routes on wonderful paths along small streams and lakes. We didn't see the forest for the trees in order to look desperately for it today in the partly burning sun.Because today the view had a limitless free ticket - ✪ Far ✪ Further ✪ the farthest! From the ✪ Natural Krummin it was first to ✪ Wolgast - where not only a short breakfast with an adequate supply of caffeine was inspiring - the coffee junkie living in me rejoiced as well as the architecture enthusiast at the sight of the beautiful ✪ granaries and the fascinating, preserved ✪ half-timbered houses.From Wolgast we went on towards ✪ Ziemitz with the premise to hike as close as possible along the ✪ Peene river. Wonderful in theory - but in practice it also meant living with a few ✪ off-grid areas, which meant some time, effort and various cobwebs and their inhabitants in the face!
      The further off-grid section behind Ziemitz, on the other hand, consisted exclusively of ✪ Komootian ignorance - no way out - because of lack of paths - there was one - and it was wonderfully situated in the meadows and fields. What was not there was shade - we grilled and melted away in the sun - until the wandering god had some sympathy with us and, completely unexpectedly, a wonderful lake was served with the clear water of the ✪ Großer Klucker. While ✪ Fiete jumped out of his clothes and into the cool water in seconds, I quarreled for a moment about my very present rejection of cold water. But since I was just before the boiling point, the situation was hopeless - result: ✪ Into the floods! Temperature - unbearably cold - but irrelevant.
      And the section around the Großer Klunker had two more beautiful highlights to offer - first of all, for the first time ever, a ✪ wheatear appeared to me, which had its plumage so beautifully color-coordinated with the surroundings that it almost disappeared into it - moments later we stared as we had at Last weekend totally spellbound in the sky - sea eagles - such beautiful animals - so fascinating to watch.Still well refreshed from the lake, the last kilometers through ✪ Neeberg back to Krummin, where the café ✪ Naschkatze with coffee, cola and a shandy provided a relaxing end to a fabulous tour.Wonderful expanse - Wolgast - far more than the gateway to the island of Usedom - far more heat than expected - a lake at the right time and above all a wonderful landscape and some poultry in front of the lens - a great day from far and wide!

      translated byView Original
      • September 10, 2021

  8. Fiete, weisweber and 60 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      The early Sunday morning and thus the ✪ 2nd day of our hike through the ✪ Schlaubetal Nature Park began a bit stiffly. After a night in beds that were far too soft, we tormented ourselves from the exertions and adventures of the first day - from Müllrose along the Schlaube to Wirchensee ✪ komoot.de/tour/476851630?ref=wtd ✪ the beds.
      So it took a little time until all bones and joints were put back in order and an almost upright gait was again possible.
      First, in a beautiful morning mood and great light conditions, we went along the banks of the ✪ Wirchensee in a southerly direction to the headwaters of the Schlaube. Here the morning showed a wonderful face again. The dew lay on the countless cobwebs between the grasses and sedges and the first rays of the sun caught themselves in it. Apparently various 8-legged friends had already done a great job and were now eagerly waiting for breakfast.While we were still full of fascination on a ✪ magic clearing on the first day, today with the ✪ Rähdensee a ✪ magic lake was on our route. The water showed no movement, no wind, no rustling of leaves could be heard - an almost graceful silence. And just as Fiete used this wonderful atmosphere for a morning footbath in the lake - the magic began.
      Out of nowhere, almost ghostly fog rose from the reeds, it crept over the lake in swaths, disappeared as if by magic, only to crawl slowly out a few minutes later. Yesterday we were in the clearing with fairy tales - today we thought of ✪ Goethe!
      ✪ Who rides through night and wind so late? ✪Ok ok - admittedly it was windless in the morning and we didn't have a horse with us - and yet: whether fog or Erlkönig - we both escaped it all alive and well - a beautiful spectacle of nature!A short time later it became ✪ SPECTACULAR! Thanks again for this beautiful word creation - there was a lot of flying and knocking in the trees on the Möschensee - black woodpeckers fluttered busily and loudly from tree to tree. Fortunately, they took a creative break from their urge to move, so that the camera, like us, got our money's worth. Then it was also to be got over that the 2nd day didn’t want to shine with bird diversity either! For free - the woodpecker was posing in the box and the luck of the animal sightings had probably more than exhausted the beaver clan the previous day!The rest of the route, which led us along the western edge of the Schlaubetal Nature Park, along the Oelse, was just like day 1 a really nice hike. Both days passed mainly through forest areas, but while in the area of the Schlaube, the brook shaped the forest and the landscape and came up with great different lighting conditions, today's section convinced with great variety and variety within the forest areas.
      In the middle of it was the place Chossewitz with its meadows and fields and above all with the wonderful church - built around 1730 as a half-timbered church - a very nice highlight. Just like later the views of the Great Oelsener See, which accompanied us for a good part of the way shortly before our stage destination in Grunow.
      So what is left after two days of hiking in the Schlaubetal - lots of fresh air - quite a bit aching feet - and the realization that the locals are absolutely right if you claim with full conviction - the Schlaubetal - the most beautiful brook valley in Brandenburg!

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      • September 6, 2021

  9. Victoria 🌻, Suse and 56 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      Das Schlaubetal - das schönste Bachtal Brandenburgs - zumindest behaupten das die Einheimischen voller Überzeugung. Es gehört zum gleichnamigen Naturpark, umfasst über 200 Quadratkilometer Fläche und beheimatet fast - 200 - Vogelarten!! In Worten: - Zweihundert - !!!
      Damit stieg nicht nur die Neugierde und Vorfreude, sondern auch mein Puls - 200 - Und ich war noch nicht dort!? - Skandal -
      Nicht, dass ich mich damit bislang nie beschäftigt hätte - erst scheiterte ich mehrfach kläglich an der Tourplanung - eine Tagestour auf der ich möglichst viel oder besser noch alles vom Schlaubetal zu sehen bekomme und dann auch noch wieder zurück komme - wollte nicht gelingen.
      Und dann kam auch noch die ASP - der überwiegende Teil der Wanderwege lag im Kerngebiet und durfte nicht mehr begangen werden - welch Schweinerei!
      Nachdem das Betretungsverbot aufgehoben wurde, rückte die Planung und die Lust aufs Schlaubetal wieder stärker in den Fokus…
      Um nicht erneut ein planerisches Debakel zu erleben, änderte ich im Vorfeld Taktik und Rahmenbedingungen - ich offerierte Fiete ein kleines entspanntes Abenteuer-Wochenende [ zur Länge der Touren ließ ich erstmal ausreichend Interpretationsspielraum 😂 ] und schaute nach Übernachtungsmöglichkeiten.
      So wurde aus den verzweifelten Versuchen einer 1-Tages-Tour letztlich eine 2-Tage-Wanderung durchs wild-romantische Schlaubetal.
      Der Samstagmorgen begann schillernd.
      Wir waren noch keinen Kilometer gegangen, als wir - knapp über der Wasserfläche des Katharinengrabens - auf eine intensiv leuchtende, schimmernde Farbmischung blickten - einfach nicht von dieser Welt - die Tour startete mit Eisvogel.
      Besser gehts nicht!
      Der Große Müllroser See begrüßte uns dann fast schon kitschig - mit unglaublicher Stille und leichten Nebelschwaden.
      Mit der Passage entlang des Belenzsee und der Ragower Mühle ging es dann ins Bachtal und es warteten noch 25 Kilometer Abenteuer Schlaubetal auf uns.
      Abenteuerlich war dabei für mich auch Fietes stetiger Blick auf den Boden und die Aufforderungen zum Ablichten von Blindschleichen – Im Ergebnis fand Fiete allerdings nur die Kamera in IHRER Hand und mich in einem Sicherheitsabstand von einigen Metern Entfernung. Schnell weiter!Auf Höhe des ✪ Schulzenwassers posierte dann zunächst ein ✪ Graureiher hochgradig talentiert, ebenso wie der zweite ✪ Eisvogel des Tages seine Flugkünste zur Schau stellte! Wir folgten weiter der Schlaube - in der Tat ein lebhaftes Flüsschen - durch das bewaldete Tal. Die Landschaft ist super reizvoll und immer wieder anders, manchmal öffnen sich Abschnitte mit kleinen Seen oder Wiesen und die Blicke in die vielfältige Landschaft sind von faszinierender Schönheit.
      Allerdings sind die Waldwege teilweise durchaus etwas hügelig und doch recht stark mit Baumwurzeln übersät - ein richtig schöner Anblick - der einem allerdings auch einen gewissen Tribut abverlangt - Anstrengung!!! - Alle vier Beine wurden zusehends schwer, es fehlte mehr und mehr die Leichtigkeit und ich tagträumte inzwischen vom Schlaraffenland und wünschte mir Milch und Honig anstelle des Wassers in der Schlaube…
      Ob es dann nun göttliche Fügung – purer Zufall – oder einfach nur ein Schweineglück war – wer weiß das schon – wir erblickten die ✪ Bremsdorfer Mühle mit ihrer urig-rustikalen Einkehrmöglichkeit und der Geruch des Räucherofens war allgegenwärtig.
      Während Fiete ihre Akkus mit Erbseneintopf und geräucherten Wildschwein auftankte, freute ich mich darüber, dass auch meine Wünsche in Erfüllung gingen – auf Milch und Honig konnte ich gut verzichten – aber ein großes Bier – in meiner Vorstellung natürlich schlaraffenlantös aus der Schlaube gezapft - fand seinen Weg zu mir.
      Obwohl wir hier gern noch Stunden entspannt und faul gesessen hätten – lagen noch etwa 10 km vor uns – die sich allerdings so grandios gestärkt wieder deutlich leichter absolvieren ließen.
      Und die 10 km sollten es in sich haben – eine highlightastische Abfolge von Herrlichkeiten! Denn es folgte etwas Magie! Der Wald war dicht und wenig Sonne schaffte es durch das Blätterdach – bis man bereits aus der Ferne das Leuchten einer grünen Oase wahrnahm. Eine kleine ✪ Zauberlichtung mit schon fast unnatürlich wirkendem, knallgrünem Moos lag vor uns im Sonnenschein. Für mich war klar – hier springt gleich eine Horde irischer Kobolde hinter den Bäumen hervor – die leben also im Schlaubetal und reisen nur 1 x im Jahr zum St. Patrick’s Day nach Irland. Für Fiete dagegen stand fest – Einhörner gibt’s! Und zwar genau hier - Ende der Diskussion! Mitten in unserem Streit über die Existenz von Kobolden und Einhörnern im Schlaubetal, zeigte sich dann tatsächlich eine potentielle Märchengestalt – ich forderte Fiete auf den Frosch sofort zu küssen – man will ja schließlich Klarheit – doch dazu kam es nicht. Der Frosch war offensichtlich gerne Frosch, wollte es bleiben und hüpfte flott weiter.Nachdem wir nun also dem märchenhaften entkommen waren – ohne nachweisliche Belege für Kobolde, Einhörner oder verwunschene Prinzen – folgte über der ✪ Kisselwitzer Mühle wieder die reale Schönheit der Natur – es ist ein recht majestätischer Anblick, wenn ein Seeadler hoch in der Luft seine Kreise zieht.Über 30 km waren wir nun schon unterwegs – von den fast 200 Vogelarten hatte ich bislang so gut wie nichts gesehen – entsprechend stand ich schwer beleidigt auf einer der wenigen Lichtungen im Wald und starrte auf die flachen Wasserflächen – doch auch hier war so gut wie nix flatterndes wahrzunehmen. Ich kapitulierte – haderte – und war überzeugt – mein Tierbegegnungsglück war wohl aufgebraucht. Fiete sei Dank blieben wir noch einige Minuten stehen – wahrscheinlich vor allem da sie mich gut genug kennt um zu wissen – ohne ein anständiges Tierportrait - wird’s ein Abend mit schlechtgelaunten MIR werden.
      Und dann kam es zurück – das Glück – das ich dann oft selbst nicht so recht fassen kann.
      Wir standen nicht am Rand einer überfluteten Lichtung – wir standen am Rand einer ✪ Biber-Badeanstalt!! Insgesamt waren es wohl 4-5 Tiere – Ein ganzer Biber-Clan paddelte da fröhlich durch das Entenflott – posierte noch etwas sitzend, schwimmend, nagend - die Kamera konnte gar nicht so schnell auslösen wie ich den Knopf drückte – 200 Vogelarten waren mir von jetzt auf gleich egal – mir war unglaublich warm - 200 Pulsschläge pro Minute hämmerten durch meinen Körper – Diagnose: eindeutig: ✪ Biber-Fieber!
      Die letzten 1,5 km zum Etappenende am ✪ Wirchensee hüpfte ich nun breit grinsend – ich fühlte mich wie ein grüner Kobold – allerdings mit zunehmend schmerzenden Füßen.Erschöpft und hungrig überfielen wir noch die Küche – bis letzten Endes der Genuss von heißer Schokolade mit Rum bzw. ein leckerer Obstler endgültig unseren Tag beendeten!Fortsetzung folgt - Tag 2 ✪ komoot.de/tour/478089177?ref=wtd

      • September 6, 2021

  10. ☠ R✪BIN 🥾 and Fiete went for a hike.

    September 3, 2021

    Burkhard 🔵⚪, Sam and 36 others like this.
    1. ☠ R✪BIN 🥾

      For this weekend, ✪ Fiete and I had exercise and a massive portion of fresh air on the program. A hiking weekend - through the ✪ Schlaubetal nature park.
      Fortunately, the weather was more than suitable for hiking this weekend. Moderate temperatures as well as a good number of hours of sunshine were predicted by the sometimes unsteady weather oracle and this time it turned out to be right.
      Since we wanted to start our 2-day tour through the ✪ Schlaubetal as early as possible - from ✪ Müllrose - on Saturday, we arrived on Friday afternoon and used the opportunity for a nice little city tour through ✪ Frankfurt (Oder).My expectations were rather modest. After reading a lot about the history of the city, especially in view of the numerous fires and destruction in World War II - 93% of the city center was destroyed - I couldn't imagine finding a beautiful city. Accordingly, I was surprised by our tour. Perhaps it was due to the choice of route through the city - I experienced Frankfurt as a really beautiful place - with a multitude of imposing ✪ sacred buildings, with wonderful buildings by ✪ architect Martin Kießling, with a really high and beautiful density of ✪ sculptures in public spaces and with many ✪ parks and green spaces. And of course - with its wonderful location on the ✪ Oder and the picturesque ✪ island of Ziegenwerder.A beautiful, eventful and recommendable city tour and an absolutely successful start to our hiking weekend, which on Saturday led us from ✪ Müllrose along the ✪ Schlaube to ✪ Wirchensee - ✪ komoot.de/tour/476851630?ref=wtd ✪ and on Sunday from Wirchensee along the ✪ Oelse to ✪ Grunow ✪ komoot.de/tour/478089177?ref=wtd

      translated byView Original
      • September 6, 2021

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