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2 days ago

[ Berlin ] Rund um das Stadtgut ✪ Blankenfelde | zwischen ✪ Rieselfeldern ✪ Liegekur und ✪ Runkelrüben

Heute ging es für ✪ Fiete und mich nach ✪ Blankenfelde, wo die ✪ Stadt ✪ Gut ist und wo man – dem Denkmalschutz sei Dank – gleichermaßen noch immer eine typische märkische Siedlung und damit das vielleicht am besten erhaltene ✪ Dorf Berlins findet. Die Geschichte des ✪ Guts ist eng mit der Geschichte des ✪ Dorfes verbunden und die Geschichte des Dorfes ist ab einem gewissen Zeitpunkt ebenso eng mit der Geschichte der ✪ Stadt Berlin verbunden. Eine ✪ Metropole die nur so massiv wachsen konnte, weil sie – oft auch recht rücksichtslos – auf die Ressourcen des Brandenburger ✪ Umlands zurückgreifen konnte. Allerdings erst ab ✪ 1882, die ersten knapp ✪ 600 Jahre verliefen geradezu klassisch: Vermutlich wie so viele Orte der Region, im Zuge der Ausdehnung Brandenburgs auf den ✪ Barnim, in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet, wird Anfang des 16. Jahrhunderts erstmals ein ✪ Rittergut mit Wohnhof und Schäferei erwähnt. Doch der ✪ Dreißigjährige Krieg kennt auch in Blankenfelde keine Gnade und zerstört das Dorf ebenso wie das Gut nahezu vollständig. Aufwärts geht es erst wieder ab 1679. ✪ Joachim Ernst von Grumbkow, seines Zeichens Minister und Oberhofmarschall des Großen Kurfürsten ✪ Friedrich Wilhelm, erwirbt den kriegsversehrten Trümmerhaufen, baut Dorf und Gut wieder auf und führt es mit ✪ Landwirtschaft ✪ Brennerei und ✪ Brauerei vermutlich in so manchen ✪ Rausch, aber auch zu einer neuerlichen ✪ wirtschaftlichen Blüte. Der ✪ Aufschwung geht sogar noch weiter. Im Jahr 1711 macht König ✪ Friedrich I. von Preußen die Anlage zum landesherrlichen ✪ Domänegut und lässt hier sogar ein königliches ✪ Lusthaus inkl. Lustgarten errichten. Doch – wie gewonnen, so zerronnen!!!. Auch das 18. Jahrhundert war mit offenen Feuerstellen und leicht entflammbaren Materialien noch ✪ brandgefährlich und so war die gebaute herrschaftliche Herrlichkeit, ebenso wie der Ort, im Jahr 1776 mal wieder nur noch ✪ Schall und Rauch. The same procedure – ab 1811 erfolgt der erneute ✪ Wiederaufbau. Das Gut wird fortan als ✪ Pferdezucht betrieben und ab 1850 werden das ✪ Herrenhaus (heute Kurhaus genannt) und das ✪ Gutshaus mit dem Pferdestall im Ostflügel erbaut. Um 1880 folgt die Errichtung des ✪ Gartenhauses und der meisten Stall- und Scheunengebäude und fertig ist das neue Gut, das zwei Jahre später mit dem Kauf durch die Stadt ✪ Berlin zum ✪ Stadtgut wird und damit wohl auch die bedeutendste Veränderung in der Geschichte des Ortes einläutet. Ein kurzer Blick zurück. Wir schreiben das Jahr ✪ 1871. Gerade erst wurde das Deutsche ✪ Kaiserreich ausgerufen und seine ✪ Kapitale Berlin, in der bereits rund eine Million Menschen leben, versinkt begleitet von Thyphus und Cholera tief im Mief seiner kapitalen ✪ Fäkalien. Gänzlich planlos war man allerdings nicht. Immerhin hatten einige Jahre zuvor der preußische Stadtplaner ✪ James Hobrecht und der renommierte Arzt ✪ Rudolf Virchow bereits einen Plan erarbeitet und für dessen Umsetzung brauchte man Fläche, man brauchte das ländliche Umland und man brauchte ✪ Stadtgüter, um die herum Berlins ✪ Rieselfelder entstanden. Der kaiserreichliche ✪ Schmodder musste raus aus den Straßen und sollte doch lieber vor den Toren der Stadt verrieseln und Gegenzug erwartete man auch die beiläufige Produktion von tonnenweise ✪ Hauptstadtfutter. Ein Geben und Nehmen. Frisch gedüngt, ist halb geerntet oder wie der Berliner sagt: „Schön geerntet mang die Kacke.“ Das Stadtgut ✪ Blankenfelde wurde zu einer wichtigen Infrastruktureinrichtung der schnell wachsenden Metropole. Milch, Fleisch, Obst und Gemüse wurden in Richtung Berlin geschickt und Berlin schickte nicht nur seine Abwässer sondern auch einen Teil seiner ✪ Residenzstadt-Rentner und ✪ Rekonvaleszenz-Bedürftigen zurück. Denn neben der Grundnahrungsmittelproduktion kamen auch noch jahrzehntelang Aufgaben der Berliner ✪ Sozialpolitik dazu: ✪ Lungenheilstätte ✪ Leichtkrankenhaus und ✪ Altenheim. Das Stadtgut Blankenfelde war angekommen – zwischen ✪ Rieselfeldern ✪ Liegekur und ✪ Runkelrüben. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es in der ✪ DDR zum »Volkseigenen Gut« – und damit Teil des Gesamtsystems der ✪ Kollektivierung der Landwirtschaft. Das bedeutete allerdings auch andauende ✪ Umstrukturierungsprozesse. Der ständigen Modernisierung, Spezialisierung und Technisierung der landwirtschaftlichen Produktion standen zunehmende ✪ Ineffizienz und nicht mehr zu übersehende ✪ ökologische Folgen der intensiven Verrieselung für Böden und Grundwasser gegenüber. 1986 wurde die ✪ Abwasserverrieselung beendet, die Landwirtschaft kam bald nach der Wiedervereinigung zum Erliegen und so fiel das ehemalige Gut Blankenfelde für Jahre in einen ✪ Dornröschenschlaf. Es drohte der Verfall – bis 2012 eine Genossenschaft die Gebäude ✪ denkmalgerecht sanieren konnte und heute als ✪ intergeneratives Wohnprojekt, als Gewerbe- & Ausstellungsgebäude und als Naturschutz- & Tourismus-Station inklusive dem gemütlichen ✪ Café Traktorista nutzen kann. Viel ✪ Geschichte um den Ort und viele ✪ Orte um die Geschichte. Heute liegt das ✪ Stadtgut Blankenfelde inmitten des ✪ Naturpark Barnim, ist umgeben von seiner einst intensiv genutzten ✪ Kulturlandschaft, die sich nun auch schon wieder seit fast 40 Jahren im ✪ Wandel befindet. Das Ende der Rieselwirtschaft läutete gleichermaßen auch eine tiefgreifende Veränderung des Landschaftsbildes und der Lebensbedingungen der Tier- und Pflanzenwelt ein. Auf den einst wassergesättigten Rieselflächen entstanden wieder Wiesen, Felder und Wald. Und so führte auch uns der heutige Weg nicht nur durch das Stadtgut, durch seine Geschichte und durch die Kulturlandschaft, sondern auch durch die Natur. Entlang der ✪ Arkenberge und ihrer Seen und durch das ✪ Kalktuffgelände. Durch den trockenen ✪ Schwarzwassersee und durch das ✪ Tegeler Fließ vorbei am ✪ Köppchensee. Entlang der ✪ Lübarser Felder und über die ✪ Lübarser Höhe durch das ✪ Naturschutzgebiet Blankenfelde und durch den ✪ Botanischen Volkspark Blankenfelde. Eine wirklich tolle Strecke mit wunderschönen ✪ Landschaftsräumen und ganz viel ✪ tierischer Vielfalt. Am Ende war es ✪ vogelwild mit unglaublichen ✪ 29 verschiedenen Vogelarten vor der Kamera und unfassbar viel ✪ Spaß an dieser herrlich sonnigen Tour!

Time

6h28m

Distance

22.0km

Speed

5.1km/h

Ascent

120m

Descent

120m

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a day ago

🙏 for pictures and story ☺️

Showing Translation

and went for a hike.

March 12, 2026

[ Usedom ] Halbinsel ✪ Gnitz | über ✪ Neuendorf ✪ Lütow und ✪ Netzelkow

Im Hinterland der Insel Usedom – gute drei Kilometer südlich von ✪ Zinnowitz, zwischen Krumminer Wieck, Peenestrom und Achterwasser – liegt die Halbinsel ✪ Gnitz. Hinterland!! Hinterwäldler?!? Von wegen!! Wagen wir mal einen Blick in die ✪ Geschichte… Ein Hauch von ✪ Dallas und dem ✪ Denver-Clan wehte über die Halbinsel! Vor meinem geistigen Auge sponnen die Hauptprotagonisten ✪ J.R. Honecker und das ✪ Biest Margot schon in der zweiten Generation heimtückische Intrigen um ✪ Öl, Macht, Sex und Geld! Aber ok – vielleicht ist im Dunstkreis der ✪ sozialistischen Einheitspartei eine ✪ deutsche demokratische Version von Soaps aus dem ✪ imperialistischen Ausland doch etwas weit hergeholt?! Fakt ist allerdings, dass man im Zuge der ✪ Autarkiebestrebungen des jungen Arbeiter- und Bauernstaats in den 1960er Jahren auf der ganzen Insel Usedom nach ✪ Erdöl suchte und tatsächlich auf dem Gnitz, auf dem Gebiet der Gemeinde ✪ Lütow, das größte Erdölvorkommen in der DDR entdeckte. Warum nun sind dann aber die einstigen Staatsratsvorsitzenden nicht als ✪ Ölscheich Walter und ✪ Kronprinz Erich in die Geschichte eingegangen?? Sagen wir es mal so – viel hilft viel und ✪ wenig hilft wenig! 1966 begann man mit der Förderung, schon im Jahr 1970 hatte die Produktion ihren Höhepunkt erreicht und fiel danach kontinuierlich ab. Seit den 1990er Jahren gelten die Vorkommen als weitestgehend erschöpft und man hatte insgesamt ca. ✪ 1,3 Millionen Tonnen Öl gefördert. Das entspricht relativ genau der Menge Rohöl, die aktuell ✪ Saudi-Arabien pro Tag fördert. Der ✪ kapitalistische – ach nee – ich meine natürlich der ✪ sozialistische Traum von unendlichen Devisen, Reichtum und Luxus platzte also und das erhoffte ✪ ostdeutsche Märchen aus ✪ 1000 und 1 Nacht blieb eine Fata Morgana. Kommen wir mal zurück zum Hier und Heute. Heute gilt die Halbinsel Gnitz als eine der ✪ naturnahesten Regionen im Hinterland Usedoms. ✪ Neuendorf ✪ Lütow und ✪ Netzelkow – gerade mal drei kleine Orte liegen inmitten der sanft hügligen Landschaft, die allerdings hier eine recht große ✪ Vielfalt mit sich bringt. Auf der ✪ Westseite, zum Peenestrom hin, erhebt sich mit dem Weißen Berg eine bis zu 18 Metern hohe ✪ Steilküste, die sich an der Krumminer Wiek entlang zieht. Richtung Süden fällt das Gelände leicht ab, es folgt flaches Land – der sogenannte ✪ Möwenort, der seit 1990 als Naturschutzgebiet ✪ Südspitze Gnitz unter Schutz gestellt ist. Magerrasenwiesen, seltene Pflanzenarten, Weidezäune und schmale Sandstrände. Und mittendrin trifft man hier in der wärmeren Jahreszeit überall weidende ✪ Schafe. Und im Osten? Nichts Neues? Von wegen – hier verläuft die ✪ Flachküste zum Achterwasser, hier wechseln sich kleine Sandstrände mit ausgedehnten Schilfgürteln ab, in denen viele ✪ Seevögel ideale Brutbedingungen finden. Ebenso wie an den Ufern der kleinen ✪ Insel Görmitz, die gute 350 Meter vor der Halbinsel Gnitz mitten im Achterwasser liegt und die aufgrund ihres wertvollen Naturraums aus Magerrasen, Mooren und Schilfbereichen als wichtiges ✪ Brut- und Rastgebiet für Wasservögel seit 2001 als ✪ Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Ohne Frage, hier findet man also – zu Lande, zu Wasser und in der Luft – definitiv deutlich mehr ✪ gefiederte Zweibeiner als Menschen und entsprechend fand auch die Kamera – zu Lande, zu Wasser und in der Luft – eine stattliche Anzahl an sehenswerten Zielen für die ✪ ornithologische Foto-Jagd. Nur – zugegebenermaßen – ich habe ja schon viel ✪ Kitsch fotografiert… landschaftlich wie tierisch, aber die natürlich erzeugte ✪ Lichtinszenierung der tieffliegenden ✪ Schwanensee-Aufführung war dann doch endgültig zu viel des Guten. Kleiner Spaß!! Natürlich habe ich mich unfassbar über die Aufnahmen der ✪ Höckerschwäne gefreut. Egal ob mit dem Smartphone oder einer Kamera – ich denke jeder kennt das Gefühl, wenn man beim fotografieren nichts macht als einfach nur abzudrücken, aber die Natur das Motiv in ein ✪ spektakuläres Licht taucht – oder anders gesagt, wenn man absolut nichts dafür kann und dennoch ein wirklich schönes Foto entsteht. Zurück auf den Boden der ✪ Tour-Tatsachen: An der östlichen Seite des Gnitz liegt auch das kleine Dörflein ✪ Netzelkow, das einst im Mittelalter der Hauptort der Halbinsel war und so erklärt sich wohl auch warum man gerade hier auf ein altes ✪ Gotteshaus trifft. Die heutige Kirche ✪ St. Marien ist wohl noch im 14. Jahrhundert als ✪ gotischer Reckecksaal mit einem wirklich sehenswerten Ostgiebel errichtet worden. Bis heute hat der kleine ✪ Backsteinbau einiges von seinem bauzeitlichen Erscheinungsbild erhalten, nur der im 16. Jahrhundert ergänzte, hölzerne Westturm hat die Zeit nicht überdauert. Wir dagegen hatten überdauert! Einige Stunden unter der frühlingshaften ✪ Sonne Usedoms und einige Stunden auf einer wirklich ✪ schönen Tour mit etlichen ✪ ornithologische Sehenswürdigkeiten vor der Kamera. Die Halbinsel ✪ Gnitz ist und bleibt einfach ein echtes ✪ Insel-Highlight und wirklich tierisch schön!

Time

5h17m

Distance

16.1km

Speed

5.2km/h

Ascent

60m

Descent

60m

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March 13, 2026

Wonderful photos, great text, makes me want to finally visit Usedom... thank you 🥾🌤️🐦‍⬛🌳🌸🤩

Translated by Google •

and went for a hike.

March 9, 2026

[ Usedom ] Rund um den ✪ Lieper Winkel | über ✪ Rankwitz ✪ Liepe ✪ Grüssow ✪ Warthe und ✪ Quilitz

Wir befinden uns im Jahre 2021 nach Christus. Ganz ✪ Usedom ist vom ✪ Tourismus besetzt. Ganz Usedom? Nein! Ein letzter dünnbesiedelter „Winkel“ der Insel – ein paar kleine Dörfer, bevölkert von wenigen Menschen und ein paar mehr Kühen und Schafen – existieren noch immer fern ab der Urlauberströme! So zumindest wirkte der ✪ Lieper Winkel vor gut fünf Jahren auf ✪ Fiete und mich. Heute ist das „gallische Dorf“ der Ostseeinsel vielleicht nicht mehr ganz so „wehrhaft“. Heutzutage steht man auch auf dem Lieper Winkel dem Tourismus nicht mehr ganz so verschlossen gegenüber und man sieht in allen ✪ kleinen Dörfern inzwischen so manches Schild mit der Aufschrift „Ferienwohnung“. Und doch scheinen die Uhren hier deutlich ✪ langsamer zu gehen oder bleiben sie vielleicht sogar mal ein bisschen stehen?? Kein Trouble, keine Hektik, keine Promenade, keine Seebrücke und keine lange Softeis-Schlange. Ja nicht mal einen Strandkorb gibt es hier!. Wir reden noch immer von der ✪ entlegensten Gegend der Insel und vom ✪ ursprünglichsten und am dünnsten besiedelten Fleckchen Usedoms. Hier hat ohne Frage – auch psychologisch und philosophisch gesehen – nach wie vor nicht der ✪ Fremdenverkehr Vorfahrt, sondern der ✪ Trecker! Hier gibt es viel Wasser, viel Himmel, viel Nichts und noch mehr ✪ Natur und ✪ Ruhe! Ein jeder Augenblick mit Meerblick – Kuhblick – Weitblick! ✪ Großartig! Apropos Ruhe – morgens um 7 Uhr herrschte zum Start unserer Tour noch absolute Stille in ✪ Rankwitz. Doch nach nicht mal 50 Metern Feldweg sah die Welt schon ganz anders aus und hörte sich vor allem ganz anders an. Die ✪ Vogelwelt übernahm ✪ vogelwild und brüllte mit Inbrunst die Freude über den nächsten ✪ Frühlingsmorgen mit Sonnenschein und strahlend blauem Himmel heraus. Entsprechend lag unsere anfängliche Durchschnittsgeschwindigkeit nur knapp im positiven Bereich. Schon jetzt stöhnte die ✪ Kamera zwischen Dauerstress und Dauerfeuer und wir übten uns psychisch und physisch im ✪ Rückwärtsgehen! Ersteres, um bei dem gefiederten Ansturm im Geäst nicht schon zu Beginn die ✪ Geduld zu verlieren und Letzteres, weil es ✪ physiotherapeutisch gut fürs Knie ist und wir ja auch vorwärts nicht schneller vorankamen. Zum Glück war nach etwa 3,5 Kilometern erstmal ✪ Liepe erreicht und die ✪ himmlischen Wesen hatten kurz Sendepause während wir eine unglaublich schöne ✪ göttliche Behausung mit spannender Geschichte bestaunten. Hatten wir auf unserer gestrigen Tour in Karlshagen noch die zweitjüngste Kirche Usedoms bestaunt, standen wir nun vor dem ✪ ältesten Gotteshaus der Insel. Die ✪ St. Johannes-Kirche in Liepe entstand Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts und gehört damit zu den ältesten Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern. Im Zuge der Christianisierung und der Klosterpolitik der ✪ pommerschen Herzöge wurde der Lieper Winkel 1187/1188 dem ✪ Prämonstratenserkloster Grobe bei Usedom geschenkt und als kirchlicher Mittelpunkt für die Region entstand ein einfacher ✪ Feldsteinbau für die wenigen Siedler des abgelegenen Lieper Winkels. Das heutige, äußere Erscheinungsbild der Kirche als rechteckiger ✪ gotischer Saalbau aus Feld- und Backsteinen stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Nur den ursprünglichen ✪ Kirchturm aus dieser Zeit sucht man vergebens. Er stürzte kurz nach einem Gottesdienst im Jahr 1792 mit dem ganzen Dach ein und wurde nicht wieder aufgebaut.... Für uns ging es nun weiter durch ✪ Grüssow und anschließend in den wohl abgelegensten Teil des Lieper Winkels. Etwa 5,5 Kilometer folgten wir dem Deichweg durch die ausgedehnten ✪ Schilfflächen entlang der Nordseite der Halbinsel und hier erwartete uns auch das ✪ Highlight des Tages. ✪ Ornithologische Ziele stehen ja nun eigentlich bei jeder Tour im ✪ Fokus und in der Regel können sich die entsprechenden fotografischen ✪ Jagderfolge auch durchaus sehen lassen. Doch wirklich nur ganz ganz selten haben die erhofften Ziele ✪ Flügelspannweiten von 190 bis 240 cm vorzuweisen. ✪ Seeadler bekommt man nicht alle Tage vor die Linse und entsprechend fasziniert spähten ✪ Fiete und ich durch das Kameraobjektiv und das Fernrohr, um diesen unglaublich ✪ majestätischen und eindrucksvollen Vogel zu beobachten.. Weiter mit Weite – der Tag mit seinem ✪ Bilderbuchwetter förderte mehr Postkarten-Motive vor unsere Augen als wir verarbeiten konnten. Es folgten die Dörfer ✪ Warthe und ✪ Quilitz und kurze Zeit später waren wir einmal rum und zurück in ✪ Rankwitz. Eine unfassbar schöne Tour und die hochgradig erfreuliche Erkenntnis, dass der ✪ Lieper Winkel mit seiner ✪ malerischen Landschaft und der vielfältigen Natur nach wie vor ein wunderbares kleines Stück der großen Insel ist. Denn noch machen ein paar Ferienhäuser noch keinen ✪ Massentourismus. Noch bieten die kleinen, charmanten Dörfer mit ihren ✪ traditionellen Fischerhäusern einen ✪ authentischen Blick auf das Inselleben abseits der Urlauberströme! Bleibt zu hoffen, dass hier auch in den kommenden Jahren weiterhin die Trecker eine uneingeschränkte ✪ Vorfahrt genießen!

Time

5h34m

Distance

18.7km

Speed

5.5km/h

Ascent

40m

Descent

40m

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March 10, 2026

There it is: (almost) untouched nature with its tranquility, if not silence, amidst all the feathers and four-legged creatures!



And the landscape bathed in warm spring light... Usedom is still on our map ⚪

Since the captions were missing today, I tried my hand at bird identification 😁😉 and recognized

Translated by Google •

and went for a hike.

March 8, 2026

[ Usedom ] ✪ Ostseestrand ✪ Peenestrom und ✪ Peenewiesen | von ✪ Karlshagen nach ✪ Peenemünde und zurück

Wie bereits in den letzten beiden Jahren, nutzten ✪ Fiete und ich auch in diesem Jahr wieder mal den März, um einen ordentlichen ✪ Meerwert zu schaffen. Ab ins geliebte ✪ USEDOMizil. Für eine ganze Woche blaumachen, Beine und Seele baumeln lassen und die ✪ jahreszeitliche Widersprüchlichkeit in doppelter Hinsicht genießen. Während wir ✪ kalendarisch gesehen noch ✪ Winter haben, hat ✪ meteorologisch der ✪ Frühling schon begonnen. Optimale Voraussetzungen also für eine absolut effiziente, urlaubstechnische ✪ Multicodierung. Die späten ✪ Winterferien zelebrieren und dabei gleichzeitig eine Woche ✪ Frühjahrsurlaub genießen. Als wir uns heute früh allerdings von ✪ Karlshagen entlang des Ostseestrands auf den Weg Richtung ✪ Peenemünde machten, war schnell klar – der Kalender hat mal so gar keine Ahnung! Von wegen Winter!!?! Bei 2-stelligen Temperaturen setzte sich auch die Sonne nach einem kleinen Kampf mit den morgendlichen Wolken durch, ließ uns im Pelz der Winterklamotte ordentlich schwitzen und tauchte das ✪ strandläufige Vergnügen in ein wunderbares ✪ frühlingshaftes Licht. Aber gut, uns sollte es recht sein – wir sind ja nicht zum Skifahren da und entschieden uns entsprechend für die erste ✪ Frühjahrswanderung in diesem Jahr. Auch auf dem Wasser hatte man sich augenscheinlich vom Winter verabschiedet. ✪ Vogelwild ging es zu. Man konnte einiges an ✪ Seevögeln sehen und im leichten Nebel des Morgens noch viele viele mehr weiter draußen hören! Wat ‘n ✪ Geschrei – fast so laut wie mein Jubel über gleich zwei ✪ ornithologische Neuerscheinungen vor der Kamera. Erst dümpelten mir – zwar in ordentlicher Distanz, aber dennoch klar zu bestimmen – nicht so ganz scharfe ✪ Mittelsäger vor die Linse und kurze Zeit später zeigte sich gestochen scharf, wie sehr unsere Welt doch inzwischen auf dem Kopf steht… ✪ Bergenten auf der Ostsee… Naja, ok… so verrückt ist es nicht, als Winterurlauber kann man sie bei uns durchaus regelmäßig antreffen und ich hatte meine 179ste und 180ste Vogelart mit der Kamera getroffen! Nach etwa 5 Kilometern entlang der Wasserkante kam der ✪ Haken!. Und zwar vielfältig. Der einzige Haken – mit dem Haken – war der Haken! Den darf man nämlich gleich ✪ doppelt nicht betreten. Der ✪ Peenemünder Haken, die Halbinsel Struck und die Insel Ruden – das ✪ erste Naturschutzgebiet Mecklenburg-Vorpommerns – beiderseits des ✪ Peenestroms an der Mündung in den ✪ Greifwalder Bodden gelegen – wurde bereits im Jahr 1925 unter Schutz gestellt und ist als Europäisches ✪ Vogelschutzgebiet ein unglaublich wichtiger Brut- und Rastplatz für eine Vielzahl von Wasservögeln und in einem weitestgehend recht guten Zustand. Mit einer Ausnahme – ✪ Fuchs Du hast die Gans gestohlen – die Anzahl der ✪ wiesenbrütenden Watvögel ist in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen, was einerseits an der mangelnden Pflege und Bewirtschaftung der Salzwiesen liegt, mehr allerdings noch am großen ✪ Prädatorendruck durch Fuchs, Marderhund und Waschbär. Neben dem Schutz der Natur vor dem Menschen, wird hier auch der Mensch vor der Natur, bzw. vor dem was in ihr schlummert, geschützt. Geblieben sind hier nämlich die Ruinen der ✪ militärischen Vergangenheit, die von der Natur zurückerobert werden. Dort, wo die Nazis einst in der ✪ Heeresversuchsanstalt Peenemünde die sogenannte ✪ V2, die weltweit erste ballistische Rakete entwickelten, die die Grenze zum Weltraum durchstieß und deren grausame Zerstörungskraft abertausenden Menschen den Tod brachte, dort ließen auch die Alliierten bei ihren Luftangriffen unglaubliche Mengen an ✪ Bomben fallen. Und davon sollen – noch unglaublicheren Schätzungen zufolge – 11.000 Spreng- und 93.000 Brandbomben als ✪ Blindgänger bis heute im Untergrund liegen. Entsprechend verzichteten wir auf eine Wanderung mit ✪ Knalleffekt und ließen den Haken ebenso wie Peenemünde rechts liegen und folgten vom ✪ Cämmerer See dem ✪ Peenestrom. Auch hier ist die Vergangenheit des Areals bis heute noch weithin sichtbar. Vorbei an den Ruinen der ✪ Raketenlagerbunker ging es bis zum ✪ Hafen Karlshagen und von hier zurück in den Ort. Und zu guter Letzt folgte auf das ✪ älteste Naturschutzgebiet des Landes, einer der ✪ jüngsten Sakralbauten der Insel. Die ✪ Kirche Karlshagen ist neben der Kirche Bansin der einzige Kirchenneubau des 20. Jahrhunderts auf Usedom. Der hübsche kleine Putzbau mit seinem Langhaus, dem Westturm, dem abgesetztem Chor im Osten und den großen Rundbogenfenstern wurde 1912 errichtet und bildete einen sehr ✪ sehenswerten Abschluss einer wirklich schönen ersten ✪ Frühjahrstour! Mit fröhlicher Sonne, Strand und Meer, Deich und Strom und mit eindrucksvollen 22 ✪ verschiedenen Vogelarten inklusive zwei wunderbaren fotografischen ✪ Erstbegegnungen vor der Linse.

Time

5h18m

Distance

17.4km

Speed

5.4km/h

Ascent

20m

Descent

20m

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March 9, 2026

Wow, there was some chirping going on the way! Lovely tour, the rest of us will enjoy the work week 😋

Translated by Google •

and went for a hike.

January 18, 2026

[ Barnim ] Brandenburger ✪ Dorfkirchen-Tour | über ✪ Prenden ✪ Ruhlsdorf ✪ Marienwerder und ✪ Sophienstädt

Die erste Brandenburger ✪ Dorfkirchen-Tour im Jahr 2026 und seit längerer Zeit mal wieder eine gemeinsame Wanderung mit ✪ Fiete. Gute Gründe um sich heute mit einer gehörigen Portion ✪ Vorfreude auf den Weg zu machen. Gesagt, getan und doch spazierte auch ein wenig ✪ Wehmut mit. Seit etwa einem halben Jahr laufe ich ja nicht mehr so richtig rund und nun habe ich mich also doch dazu entschieden, meinem ✪ Knie in der kommenden Woche einen ✪ Sonderurlaub in „Arthroskopien“ zu gewähren. Kurz um: es naht die „Operation Wanderpause“ und ich werde wohl in den kommenden Wochen etwas kürzertreten müssen. Grund genug, die heutige Tour nochmal in vollen Zügen zu ✪ genießen! Der Brandenburger ✪ Winter hatte sich ja in der vergangenen Woche dann doch zum dahinschmelzen präsentiert und so führte uns das fürs Erste letzte ✪ Hurra bei dezent positiv gestimmten Temperaturen, aber morgendlich ✪ nebeliger Grauzone durch den ✪ Barnim, über die vielfältigen Waldwege entlang des ✪ Finowtal-Pregnitzfließ. Vorbei am ✪ Bauersee ✪ Bernsteinsee ✪ Finowkanal ✪ Eiserbuder See und ✪ Strehlsee. Absolut sehenswert präsentierten sich dabei nicht nur die verschiedenen ✪ Seen entlang der Strecke, sondern auch die vier ✪ Dorfkirchen des Tages. Zwar war keines der Gotteshäuser der heutigen Tour ✪ mittelalterlichen Ursprungs und doch war es eine durchaus interessante ✪ Zeitreise – chronologisch wohl geordnet – vom 17. bis in das 20. Jahrhundert.. ✪ Prendens Dorfkirche ist das älteste erhaltene Bauwerk des Ortes und wurde – wahrscheinlich auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus – im ✪ 17. Jahrhundert als ✪ Putzbau aus Mischmauerwerk (Feldsteine und Ziegel) mit Stichbogenfenstern errichtet. Ihren wirklich imposanten ✪ Fachwerkturm mit seinem Zeltdach erhielt die Kirche im Jahr 1704. So eindrucksvoll, dass wir dieses wirklich wunderschöne Gotteshaus aufgrund des tollen Lichts am Nachmittag direkt nochmal vor die Linse nahmen! Von hier ging es nun entlang der Ufer von ✪ Bauersee und ✪ Bernsteinsee bis das nächste Jahrhundert erreicht war. Die Dorfkirche ✪ Ruhlsdorf wurde im ✪ 18. Jahrhundert als fast quadratische Saalkirche im Stile des ✪ Barock erbaut. Wahrscheinlich ersetzte auch sie einen ✪ Vorgängerbau über den die Geschichte allerdings nur zu spekulieren vermag. Ein Bau aus dem 15. Jahrhundert, der den Dreißigjährige Krieg nicht überdauerte? Eine Fachwerkkirche aus dem Jahr 1663? Eine neuerliche Kirchweihe im Jahr 1707? Nichts Genaues weiß man nicht!! Fakt ist nur – die kleine Kirche aus dem Jahr 1775, über deren verputzten Langhaus sich ein mit Lisenen gegliederter quadratischer ✪ Westturm mit Pyramidendach erhebt – ist einfach ✪ wunderschön! Wir machten uns auf den Weg zum Finowkanal und folgten dem Treidelweg in Richtung Osten bis etwa 4,5 Kilometer – oder baustilistisch auch 80 Jahre – später, die Dorfkirche von ✪ Marienwerder auf den Wanderplan trat. Angekommen im ✪ 19. Jahrhundert und im ✪ Historismus erwartete uns eine ✪ neogotische Saalkirche aus dem Jahr 1855. Ein eindrucksvoller ✪ Backsteinbau mit Langhaus, polygonaler Apsis und einem hochaufragenden – mit Lisenen geschmücktem und mit Filialen und Spitzhelm gekröntem – Westturm. Kurze Zeit später wechselte der Himmel endlich von Grau zu Blau und bescherte uns damit einen grandiosen Nachmittag mit herrlich sonnigem Winterwetter. Auf die ✪ Architektur folgte die ✪ Natur und auf die Natur folgte die Architektur. Zurück im Naturschutzgebiet ✪ Finowtal-Pregnitzfließ führte uns der Weg wieder nach Süden, vorbei am ✪ Eiserbuder See bis ✪ Sophienstädt, wo die letzte ✪ Dorfkirche des Tages und gleichzeitig eine echte Perle der Sakralarchitektur in Sicht kam. Eine ✪ Büttner-Kirche. Der Berliner Architekt ✪ Georg Büttner gilt heute als einer der Hauptvertreter des evangelischen ✪ Sakralbaus in Berlin und in der Mark Brandenburg im frühen ✪ 20. Jahrhundert. Etwa 20 Kirchen in gerade einmal 9 Jahren wurden hier nach seinen Entwürfen realisiert – und zwar größtenteils in einem durchaus ✪ eigenwilligen architektonischen Stil, der sich bis heute nicht so recht fassen und schon gar nicht in eine Stilepoche stecken lässt. Büttner war der festen Überzeugung, dass man die Kirche nicht nur im Dorf lassen sollte, sondern – mehr noch – sie sollte wie schon im Mittelalter in Gestalt und Funktion der ✪ Mittelpunkt des Dorfes sein. So gehörte auch stets der Rückgriff auf ✪ traditionelle dorfkirchliche Bauformen zu seinen Werken, nur kombinierte er diese – modern interpretiert – nach Lust und Laune. Wie in ✪ Sophienstädt, wo er im Jahr 1913 eine kleine Saalkirche mit Apsis und Westturm im typischen Grundriss des 13. Jahrhunderts errichtete. Allerdings nicht aus den typischen Feldsteinen, sondern – in Anlehnung an die ✪ Norddeutsche Backsteingotik – aus roten Ziegelsteinen und mit einem Dachturm, der – in Anlehnung an die Kirchen des ✪ Barocks – mit einer schiefergedeckten ✪ Welschen Haube bedeckt ist. Stilistisch also ein durchaus ✪ wilder Mix und am Ende doch ein wirklich gefälliges und hübsches kleines ✪ Gotteshaus! Apropos Ende und apropos ✪ wild! Die letzte Dorfkirche des Tages lag zwar hinter uns, vor uns aber auch noch ganze 8 Kilometer, die uns nochmals entlang des ✪ Bauersees und um den ✪ Strehlsee führen sollten. Und dann war da ja noch mein erklärtes ✪ Ziel, die erstmal letzte Tour für die kommenden Wochen voll auszukosten. Für mich hieß das, es nochmal so richtig ✪ vogelwild krachen zu lassen und nicht nach Hause zu gehen, bevor nicht sämtliche ✪ Kamera-Akkus verschossen waren. Für ✪ Fiete hieß das, uns schon mit leichter Panik im fehlenden Licht des ✪ Neumonds nach dem Weg tasten zu sehen. Glücklicherweise konnte sich am Ende wirklich ALLES sehen lassen. Die spannenden ✪ Dorfkirchen, die schönen ✪ Seen, der Weg im Tageslicht und eine durchaus vorzeigbare ✪ ornithologische Beute auf der Kamera. Besonders der kleinste Vogel Europa – das winzige ✪ Wintergoldhähnchen – das gerade mal 8-9 cm misst und im Mittel schlanke 5 g auf die Waage bringt, ließ mich heute vor Freude strahlen! Normalerweise ein nur selten zu besiegender ✪ Endgegner vor der Linse. Ein echtes Anti-Model. Agiler als ein Sack Flöhe, ein niemals ruhender und kaum scharf abzulichtender Zappelphilipp mit unfassbar stylischer Frisur, von dem heute endlich mal eine ganze Reihe erfolgreicher Portraits gelang. Schöne Tour! Schöner Tag!

Time

7h40m

Distance

24.7km

Speed

5.0km/h

Ascent

100m

Descent

110m

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January 18, 2026

This and all previous Brandenburg village church tours can be found at komoot.com/de-de/collection/2477112/-brandenburger-dorfkirchen-touren?ref=collection

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and others went for a hike.

November 30, 2025

[ Uckermark ] Prenzlauer ✪ Adventsspaziergang am ✪ Unteruckersee

Christkinder wie die Zeit vergeht?! Irgendwie liegt der recht kühle und etwas verregnete ✪ Sommer gefühlt gerade erst hinter uns und doch kann man nun schon wieder seit Wochen schokoladigen ✪ Weihnachtsmännern den Kopf abbeißen. Und jetzt ist es also wirklich schon wieder soweit!! ✪ Advent, Advent, die ✪ Waage brennt!! Ebenso wie die erste ✪ Kerze. Zu diesem vorweihnachtlichen Anlass haben wir die hauptstädtischen Gefilde hinter uns gelassen, uns auf den Weg in ✪ Fietes alte Heimat gemacht und der Familie ganz besinnlich die Haare vom Kopf und natürlich auch sämtlichen ✪ Kuchen vom Blech und alle ✪ Kekse aus der Dose zu futtern. Und da auch ✪ Merle in puncto „Kuchen- und Keksvernichtung“ als echte Koryphäe gilt, haben wir sie zu unserer ✪ Unterstützung gleich mitgenommen. Nachdem der Samstag wetterlich wirklich ausschließlich was für ✪ trübe Tassen war und wir als Kontrastprogramm hochgradig engagiert versuchten, mit ✪ tiefrotem Punsch und ✪ goldgelben Waffeln etwas Farbe in die gruselig gräuliche, monochrome Monotonie zu bringen, sollten die Höhepunkte des Tages ✪ hochkalorischer Natur bleiben! Ich bin so ✪ satt, ich mag kein Blatt! Wir schwänzen das sonntägliche ✪ Frühstück. Draußen vor der Tür ging gerade die ✪ Sonne auf und tatsächlich konnte man das Zentrum unseres Sonnensystems ein wenig am phasenweise ✪ blauen Himmel leuchten sehen. In diesem Sinne: Auf die ✪ Schnelle raus ins ✪ Helle! Die nächste ✪ Grauzone war sicher nicht fern. Wir spazierten also – durchaus etwas adventlich gestimmt – entlang des ✪ Unteruckersees. Leichte körperliche Bewegung mit viel ✪ Verbalakrobatik und ein bisschen kameratöser ✪ Fotojagd. Eine wirklich schöne kleine Runde mit leicht ✪ sonniger Untermalung und gleichermaßen die perfekte ✪ Vorbereitung für den weiteren Tagesverlauf: ✪ Tischlein deck Dich! Es wurde natürlich wieder groß aufgefahren und wir, wir hatten uns wieder etwas mehr Platz herbeispaziert! Wir wünschen einen schönen ✪ 1. Advent.

Time

2h19m

Distance

8.11km

Speed

5.4km/h

Ascent

20m

Descent

20m

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December 1, 2025

So, not only are the birds being secretly photographed, but their Sunday conversations are also being overheard... what does data protection say about that? 😅



A very nice round of plywood work with a waffle-yellow sun and punch-colored robins and woodpecker bottoms. 👏🏻

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and went for a hike.

November 22, 2025

[ Lüneburg ] Am ✪ Bach | von ✪ Melbeck nach ✪ Kolkhagen | durch heimatliche ✪ Wiesen ✪ Felder und ✪ Wälder

Als am Samstagmorgen die ✪ Sonne in meiner alten ✪ Heimat aufging, tat sie es total strahlend und war dabei völlig allein am ✪ wolkenlosen Horizont. Das ✪ Thermometer präsentierte sich – noch von den nächtlichen Einflüssen geprägt – ein wenig negativ gestimmt und genau aus diesen ✪ wetterlichen Umständen zeigte mein ✪ Stimmungsbarometer absolute Höchstwerte an. Anders ausgedrückt: Es gab herrlich klare ✪ arschkalte Luft und strahlend ✪ blauen Himmel. Hier schmeckte nicht der werbewirksame Sommer, sondern das Eis glitzerte als Raureif auf den Dächern. Hier lockte die erste ✪ Winter-Tour durch späten meteorologischen Herbst und ✪ Fiete und ich nutzten die traumhaften äußeren Bedingungen um die Winter-Wanderklamotte auszumotten und uns auf den Weg durch die ✪ Jagdgründe meiner Kindheit zu machen. Durch die wohlbekannten und noch heute geliebten ✪ Wiesen ✪ Felder und ✪ Wälder vor der kinderstüblichen ✪ Haustür und damit auch durch das Naturschutzgebiet "Barnstedt-Melbecker Bach". Als mir vor 40 Jahren meine Eltern beim Verlassen der Haustür hinterherriefen: ✪ Wo willst Du hin?? Dann sah die Landschaft fast genauso aus wie heute und die Antwort lautete kurz und knapp: Ich geh an ‘n ✪ Bach! Damit war aus ✪ kindlicher Perspektive dann auch wirklich ✪ ALLES gesagt! Der „Bach“ bedeutete Freiheit, Spaß und ✪ Abenteuer ohne Ende. Herumtoben, sich durchs Unterholz schlagen, in den Schlamm fallen, durchs Wasser rennen – und am Ende konnte es schon mal vorkommen, dass man zu Hause direkt mit der von Kopf bis Fuße ✪ verdreckten Klamotte unter die Dusche gestellt wurde. Und heute? Eigentlich hat sich gar nicht so viel verändert, höchstens vielleicht das Bewusstsein für den Ort. Heute gehe ich durch ein Schutzgebiet, durch die ✪ Niederungen eines naturnah ✪ mäandrierenden, überwiegend beschatteten ✪ Bachlaufs. Die kleinen Bachtäler werden von ✪ Auen- und Bruchwäldern begleitet, die eng mit Röhrichten, Wiesen und Weiden verzahnt sind, während man an den ✪ Talrändern noch häufig auf naturnahe ✪ Eichen- und Buchenmischwälder trifft. Alles also nur eine Frage der ✪ Perspektive und auch wenn sich die „Spielart“ etwas geändert haben mag, streife ich noch heute – genauso wie damals – einfach unglaublich gerne an „meinem“ Bach entlang, den man von den Wegen selten zu sehen bekommt und doch weiß, dass er einen immer begleitet. Und da gibt es sie dann, die ✪ Melancholie des Älterwerdens – die kleinen, kurzen Momente – wo ich diese furchtbar erwachsene ✪ Vernunft einfach nur hasse und mir wünschte, ich könnte den Kopf ausschalten und einfach herumtoben, mich durchs Unterholz bis an den Bach schlagen, in den Schlamm fallen lassen und durchs Wasser rennen... Aber gut, heute ist nicht alle Tage – ein paar Jahrzehnte für ✪ Unvernunft bleiben ja noch!! Immerhin – geblieben ist schon mal ein gewisser ✪ Jagdtrieb, wenngleich sich „Waffen“ und „Beute“ grundlegend verändert haben. Der ✪ Kescher und die ✪ Gummistiefel der Kindheit sind inzwischen längst der ✪ Kamera und den ✪ Wanderschuhen gewichen und wo früher mit großer Begeisterung kleine ✪ Fische und ✪ Frösche gefangen wurden, wird heute mit ebenso großer Freude die heimische ✪ Vogelwelt ins fotografische Visier genommen. Die heutige ✪ Jagdstrecke war jedenfalls absolut zufriedenstellend – nicht nur ✪ Fiete und ich genossen diesen ✪ grandiosen Wintertag, sondern auch 15 verschiedene ✪ Vogelarten präsentierten ihr etwas aufgeplustertes Gefieder im Licht der tiefstehenden Sonne. Dann standen wir wieder vor der Haustür meiner Kinderstube. ✪ Glücklich! Manche Dinge ändern sich eben nie und es scheint ihn also auch beim Menschen zu geben: Den ✪ Heimatinstinkt, der mich altersunabhängig immer und immer wieder mit ✪ kindlicher Begeisterung zurück an den ✪ Bach führt.

Time

4h14m

Distance

13.4km

Speed

5.1km/h

Ascent

80m

Descent

80m

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November 23, 2025

Wonderfully frosty and sun-drenched, autumn is just as enjoyable after the colorful display of leaves. 🥰❄️



And what about common sense? I've also had that sometimes loudly wailing thing in my grip lately, and I can only agree with you: take every opportunity to do something irrational... but not too much. 😅

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November 8, 2025

[ Uckermark ] UNESCO Weltnaturerbe ✪ Buchenwald Grumsin | Rundwanderweg ✪ Rotes Buchenblatt

Heute wurde es wild, bunt und urwüchsig. Eine Expedition in die ✪ Wildnis! In einen ✪ Urwald, in dem man im goldenen Herbst den ✪ Indian Summer erleben kann und sich auf einer Stufe mit der ✪ Serengeti in Tansania, dem ✪ Grand Canyon in den USA und dem Hochgebirge der ✪ Karpaten befindet. Und all das in ✪ Brandenburg? In the ✪ Home of the Kiefernwald-Monotonie? Aber ja doch!! Die ✪ Uckermark machts möglich, denn hier kann das schöne Brandenburg auch waldlich deutlich mehr als denkt. „Schuld“ sind zunächst einmal die enormen Kräfte der letzten ✪ Eiszeit, die am südlichen Rand der ✪ Uckermark ein außergewöhnliches ✪ Oberflächenrelief hinterlassen haben – mit tiefen Senken, Rinnen und schroffen Höhenzügen – die einen sogar ein wenig an unsere Mittelgebirge denken lassen. Und „schuld“ ist auch der ✪ Mensch, der ausgerechnet hier seit etwa 3.000 Jahren niemals großflächig zur ✪ Säge gegriffen hat. Und so ist der eigentliche ✪ Star dieser Landschaft auch nicht die Topographie. Es ist weder der ✪ Wolletzsee, den die Gletschertätigkeit einst großflächig ausgeschürft hat, noch sind es die kleineren Gewässer und auch nicht die zahllosen kleinen und größeren ✪ Moore und ✪ Erlenbrüchen, die Raum für eine große Zahl von Tieren und Pflanzen bieten. Nein – es ist das seit 1990 mehr oder weniger sich selbst und damit der Natur überlassene ✪ Waldgebiet, das die tiefen Senken und markanten Höhenzüge, die zahlreichen Moore und Kleingewässer eng miteinander verzahnt. Der Star dieser einmaligen Landschaft ist der ✪ Buchenwald Grumsin. Leider – so muss man heute sagen – ein unglaublich ✪ wertvoller, weil unglaublich seltener ✪ Rest. War die ✪ Rotbuche in der Römerzeit noch die vorherrschende Baumart in den noch ausgedehnten ✪ Urwäldern Germaniens, so wurde sie durch die Entwicklung der europäischen ✪ Zivilisation weitestgehend durch Kahlschlag und schnellwüchsigere Baumarten wie Fichte und Kiefer verdrängt. Nicht aber im Grumsin. Hier wurde nie gerodet, hier blieb ein einzigartiges und unersetzliches ✪ Naturerbe über die Jahrhunderte erhalten, hier sind die ältesten Buchen bis zu 200 Jahre alt und der natürliche Bestand verjüngt sich inzwischen wieder selbst. Ein ✪ Wert, den auch die UNESCO erkannte. Der ✪ Grand Canyon zählt seit 1979 dazu, der ✪ Serengeti-Park seit 1981 und seit dem Jahr 2011 gehört auch der ✪ Buchenwald Grumsin zu einem der insgesamt 235 ✪ UNESCO-Weltnaturerbe und ist seitdem gemeinsam mit den Waldgebieten der Nationalparke ✪ Hainich in Thüringen, ✪ Kellerwald-Edersee in Hessen, ✪ Jasmund und ✪ Müritz in Mecklenburg-Vorpommern als „Alte Buchenwälder Deutschlands“ ein Teil der länderübergreifenden Welterbestätte „Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“. Also, global gesehen ein kolossal wichtiges ✪ Waldgebiet, regional gesehen ein saisonal beliebtes ✪ Wandergebiet. Alte Buchenwälder sind fast schon ✪ magische Orte und so fasziniert auch der ✪ Grumsin – ganz besonders zweimal pro Jahr – seine Besucher: Im ✪ Frühjahr, wenn der zarte, hellgrüne Laubaustrieb den ganzen Wald in ein phänomenales und sagenhaftes ✪ Licht taucht und im Herbst, wenn die grünen Blattfarbstoffe weichen und nach und nach gelbe, goldene, orangene und rote Pigmente ein buntblättriges ✪ Spektakel erzeugen. Fiete und ich wählten rot und genossen ein ausgedehnten ✪ Waldbad. Auf dem Rundwanderweg ✪ Rotes Buchenblatt ging es von ✪ Altkünkendorf auf eine vielfältige und abwechslungsreiche Tour um das gesamte ✪ Weltnaturerbe-Teilgebiet.. ✪ Frühstart ✪ Frühtau ✪ Frühnebel – und doch ein bisschen ✪ zu spät! Pünktlich zum Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg – durch die taufrischen Wiesen vorbei am ✪ Heiligen See zum Ufer des ✪ Wolletzsees – und gerieten zunächst erstmal ordentlich in nebulöse ✪ Sehnot. Noch fehlte der ✪ Sonne das Strahlen und uns der ✪ Durchblick. Dafür gab’s viel ✪ Magie! Eine atemberaubende Szenerie, in der das Licht sich zunehmend seinen Weg durch die dunstigen Schwaden erkämpfte. Doch dann lichtete sich der ✪ Nebel des Schauens und wir schauten nun klar und deutlich auf blauen Himmel und blaues Wasser. Ebenso klar traf uns auch die Erkenntnis – das ganz große Farbspektakel hatten wir wohl um einige Wochen verpasst – der ✪ Indian Summer war dem ✪ Brandenburger Herbst gewichen! Doch auch der hatte noch hier und da wunderschöne, farbenfrohe Eindrücke zu bieten, ebenso wie Tonnen von herrlich ✪ raschelndem Laub unter den Füßen und ✪ zeigefreudiges Vogelvolk in den entsprechend zunehmend kahleren Ästen!. Wetter und Wanderung – beides blieb den ganzen Tag über schlicht und ergreifend ✪ großartig! Wir strahlten mit der Sonne um die Wette und die Tour führte uns durch ausgedehnte Wälder und weites Offenland, durch das Weltnaturerbe inmitten des ✪ Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Vorbei am Kleinen- und Großen ✪ Plunzsee, durch die kleinen Orte ✪ Luisenfelde und ✪ Töpferberge und entlang von ✪ Brackensee und ✪ Großem Schwarzen See. Dann war wieder ✪ Altkünkendorf erreicht, wo uns der Hinweis auf Kaffee und Kuchen mitten in die ✪ Grumsiner Brennerei lockte. Na – Prost Mahlzeit! Ein wunderbarer Abschluss einer wunderbaren Tour! Nur der erneute Blick auf den um 1300 errichteten ✪ Feldsteinsaal der Altkünkendorfer ✪ Dorfkirche war nun komischer Weise trotz klarster Luft doch wieder genauso ✪ vernebelt wie schon am Morgen!

Time

8h23m

Distance

23.7km

Speed

5.0km/h

Ascent

230m

Descent

250m

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November 9, 2025

Great photos! Thanks to the captions, I even learned something about birds.

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and went for a hike.

October 13, 2025

[ Rügen ] Die Insel ✪ Ummanz | auf ✪ Kranich-Expedition im Nationalpark ✪ Vorpommersche Boddenlandschaft

Time

6h05m

Distance

20.5km

Speed

5.5km/h

Ascent

30m

Descent

30m

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October 14, 2025

Of ✪ cold ✪ kitsch ✪ cheese sandwiches ✪ art and ✪ cranes.



One, two, three, at a ✪ break. Time flies; we're running with it. Hard to believe, but sadly true – our ✪ holiday week on Rügen is already drawing to a ✪ close. Without a doubt – we've seen a lot – we've experienced the contrasts between the sophisticated

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and went for a hike.

October 11, 2025

[ Rügen ] von ✪ Sassnitz durch den ✪ Nationalpark Jasmund entlang der ✪ Kreidefelsen

Time

4h05m

Distance

10.7km

Speed

4.8km/h

Ascent

190m

Descent

170m

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October 11, 2025

If you want to experience the ✪ "Chalk Cliffs of Rügen" in all their ✪ beauty and their full size of 90.5 × 71 cm, you have to go to Switzerland – more specifically to Winterthur.

However, this only applies if you want to admire one of the masterpieces of German ✪ Romanticism, painted in oil on canvas

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