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Dominik went gravel riding
October 7, 2026 at 08:55
09:26
84.2km
8.9km/h
57.8km/h
1,010m
1,650m
Heute früh erst mal Wachs auf die ausgewaschenen Ketten. Hintere Bremsklötze getauscht. Sonst läuft bis jetzt alles - toi toi toi.
Es geht bergab. Wir überholen die e biker von gestern. Sie machen eine 6 Tage Durchquerung. Ein Begleitauto mit Anhänger baut scheinbar Zelte auf zum übernachten ....
Wie die ihre Akkus laden? Stromgenerator.... egal. Pauschalreise kommt mir trotz allen Wiedrigkeiten nicht in die Tüte.
Der Gravelweg der durch die Gorge führt ist einerseits sehr aufregend schön aber oft auch vom Wasserlauf überflutet. Man kommt nur sehr langsam vorran was mich heute fast ein bischen nervt. Und ganz sicher sind wir uns schon wieder nicht ob man nicht alles wieder zurück fahren muß weil's unpssierbar wird. Sandalen sind aber mal wieder das ideale Schuwerk. Durchlatschen, weiterfahren und im Fahren trocknen.
Langsam kommen wir in touristizierte Ortschaften. Wanderbus. Treckingjeeps. Mopedgruppe. So fährt man dahin.
Kalaat M Gouna sehen wir unten am Horizont. Das ist eine richtige Stadt. Von dort kommt beim Atlas Mountain Race der 100 km stretch ohne Wasser, Resupply o.ä. Das ist gemessen am 30 Kg Rad auf einer doch recht groben gravel Oberfläche doch lang auch wenn es nur ca. 1500 hm macht.
Wir gehen also mal was essen und packen Esse/Wasser für 1,5 Tage ein.
Die folgende Strecke erinnert sehr an die 170 km Wyoming desert wo es ebenfalls außer ein paar Minibüschen nichts lebendiges gibt. Nur dass hier ein ständiges bergaufbergab zwischen Hügeln beansprucht.
Alexia fällt nach 10 km gehoppel ein dass sie den gekauften Joghurt in der Tasche auf dem Gepäckträger vergessen hat. Ich blicke und höre auf die hintere Bremse und kann bestätigen dass der Joghurt durch die Tasche auf die hinteren Bremsklötze getropft ist und selbige deshalb quietschen OBWOHL es ausnahmsweise Nachmittags mal NICHT regnet. Mei. Pack Lehrgeld.
Nach diesem Rückschlag/ Sauerei im Rucksack verweigert Alexia gegen 18 Uhr die Weiterfahrt unter dem Vorwand "Ich dachte ja heute Morgen dass es ein Entspannungstag wird - nach dem gestrigen Regendrama" !?!?
Wie der Zufall will ist eine kleine Oase in Sicht. Olivenbäume. Sonst nix. Keine Wasserquelle.
Da stellen wir das Zelt auf, kochen was und beziehen gegen 19 Uhr das Zelt weil es ..... was wohl ? ..... regnet. Aber Abends is ja ok....
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