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Apollo831 went for a hike
September 21, 2026 at 06:54
03:15
12.6km
3.9km/h
570m
550m
Bergauf stiegen wir einen steilen Hang hinauf, eingerahmt von Abhang und Steilfels. Alpin mutet dieser Aufstieg an: Der Pfad schlängelt sich zwischen markanten Felsen hindurch, über knorrige Wurzeln und manch kleinen, murmelnden Gebirgsbach. Je weiter wir steigen, desto dichter und feuchter wird die Natur um uns herum – ein grünes, tropfendes Dickicht, das jeden Schritt begleitet und ordentlich Trittfestigkeit sowie Kondition abverlangt.
Oben angekommen, öffnet sich der schmale Pfad unvermittelt zu einem breiteren Hochgebirgsweg, gesäumt von Steinen und Felsbrocken wie von unsichtbarer Hand drapiert. Die Natur hat sich gewandelt: Niedrige Fichten, Seegräser, Wacholder und Blaubeerfelder ziehen sich nun am Bergrücken entlang, bis hinauf zur Gipfelstation. Doch wer glaubt, das Schlimmste läge bereits hinter sich, wird eines Besseren belehrt: Zum Schluss wartet eine gemeine, konditionfressende Steintreppe als finaler Endgegner – nach dem bereits anspruchsvollen Aufstieg fühlt sich jede einzelne Stufe an wie ein kleiner Verrat der Landschaft. Wer hier noch aufrecht und ohne Zwischenstopp ankommt, darf sich zu Recht auf die Schulter klopfen, bevor die markanten Radarkuppeln in Sichtweite kommen.
Nach dem Gipfelkreuz lohnt sich der kurze Spaziergang zur Hütte – für eine heiße Schokolade, einen dampfenden Apfelstrudel oder eine deftige Gulaschsuppe, die nach diesem Kraftakt doppelt schmeckt. Auf der anderen Bergseite führt schließlich ein breit ausgebauter Wanderweg durch eine halboffene Heidelandschaft, gewährt Blicke in die dichten Fichtenwälder im Norden und schlängelt sich zuletzt neben der Straße zurück zum Arbersee.
Waypoints
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