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08:47
162km
18.5km/h
60.2km/h
2,350m
2,720m
Garmin Edge 530
Fürs Ego 🦚 und die 1.000 Extrapunkte 🏅: Orbit Nr. 3
Nun habe ich also die drei Orbits absolviert, die für mich von Düsseldorf aus noch einigermaßen in Reichweite lagen:
Infinite Flatlands ✓
Coal Crest ✓
Bergischer Schiefer ✓
Ich lebe noch. Das ist angesichts mancher Wegbeschaffenheit keineswegs eine völlig belanglose Feststellung.
Mein Fazit zum Bergischen Schiefer:
Ein großes Dankeschön an Ivo Zgrajek fürs Scouten dieser ausgesprochen abwechslungsreichen Runde!
Sehr viel Kies, erstaunlich viele Stauseen, Wald, Höhenmeter und – Gott sei Dank – Bahntrassen.
Eingestiegen bin ich mit Gravelrad und 40-mm-Reifen am westlichen Ende der Strecke auf der Nordbahntrasse. Damit war der Start gelungen und die ersten Kilometer flogen geradezu vorbei. 🍃
Da Petrus aktuell offenbar versucht, seine Nachlässigkeit der vergangenen Monate innerhalb weniger Tage wiedergutzumachen, waren einige Wege um zusätzliche Gewässer ergänzt worden. Beim Durchschwimmen meinte man stellenweise, gleich einem Grizzly zu begegnen, der mit seinen Pranken Lachse aus dem Wasser fischt.
Was mir an diesem Orbit im Vergleich zu den beiden anderen besonders gefallen hat: Zwischen Anstiegen und technischen Abschnitten sind regelmäßig schnelle Passagen eingestreut. Das hält die Verzweiflung erstaunlich zuverlässig in Grenzen.
Das klingt nebensächlich, ist psychologisch aber von erheblicher Bedeutung. Wenn der Fahrradcomputer über Stunden den Eindruck vermittelt, man bewege sich trotz permanenter körperlicher Arbeit ungefähr mit der Geschwindigkeit eines ambitionierten Wanderers durch Nordrhein-Westfalen, beginnen irgendwann Zweifel an Fahrrad, Physik und Lebensentscheidungen.
Hier durfte man zwischendurch tatsächlich wieder Rad fahren. Besonders die Bahntrassen wurden deshalb im Laufe des Tages zu engen Freunden. 😃
Trotzdem ist die Runde mit knapp 3.000 Höhenmetern und den vielen kiesigen und technischen Abschnitten ziemlich lang.
Irgendwann kündigten Beine und Kopf ihre Zusammenarbeit schrittweise auf. Später genügte bereits der Anblick eines drei Meter langen Kiesanstiegs, damit beide unabhängig voneinander zu demselben Ergebnis kamen:
Wir schieben.
Zum Glück gibt es neben Kondition noch eine zweite, bei Langstrecken möglicherweise wichtigere Ressource: Sturheit.
Davon war noch genug vorhanden. Also weiter. 🚲
Und irgendwann war auch dieser Orbit geschafft. Jedenfalls ist es mir wieder gelungen, die Dunkelheit vor und nach dem Tageslicht miteinander zu verbinden. 🤣
Immerhin: kein Sand. Von Infinite Flatlands habe ich diesbezüglich noch Albträume. 🦙😴
Die tierische Bilanz
Ungewöhnlich viele Rauchschwalben und Turmfalken, dazu Alpakas und mindestens ein Rotmilan – möglicherweise zwei. Meine ornithologische Bestimmungsgenauigkeit zeigte zu diesem Zeitpunkt bereits gewisse Ermüdungserscheinungen.
Die Alpakas waren dagegen zweifelsfrei Alpakas. 🦙
Sperrungen ⚠️
- Vielen Dank auch an Alexander Freitag (komoot.com/tour/3145664849) & Franzi O. (komoot.com/tour/3225338048) für die Hinweise zu den Sperrungen in Schloss Burg und an der Wupperbrücke bei Zoo/Stadion. So konnte ich beide direkt umfahren.
- Eine weitere Sperrung hat inzwischen die Natur eingerichtet: Eine stattliche Tanne hat beschlossen, sich längs auf dem Weg niederzulassen.
Nicht quer – das wäre zu einfach gewesen. Längs. 🌲
Da ist derzeit kein Durchkommen. Foto und Umfahrungshinweis habe ich an der entsprechenden Stelle ergänzt.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (420 m)
Lowest point (50 m)
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