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Erwin Köck
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Naarntäler mit Windhaag, Modlerbach, Rechberg, Pierbach, Johannesweg

Erwin Köck
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Naarntäler mit Windhaag, Modlerbach, Rechberg, Pierbach, Johannesweg

went mountain biking

August 26, 2026 at 08:36

Naarntäler mit Windhaag, Modlerbach, Rechberg, Pierbach, Johannesweg

03:30

41.7km

11.9km/h

56.5km/h

1,020m

1,020m

Ich hatte Silvia eine Runde mit dem Johannesbründl versprochen, daraus ist diese relativ kurze, aber knackige Runde entstanden. Neben dem Bründl sind wie üblich weitere noch nicht besuchte Elemente und natürlich bekannte Granitformationen und vor allem die wunderschönen Abschnitte in den Naarn-Tälern enthalten 🤗
Wir starten beim Kraftwerk Kegelmühle im unteren Naarntal und radeln diesmal gleich am angenehmeren Güterweg Asching – zwar kräftig, aber auf gutem Untergrund – hinauf. Oben nutzen wir wie beim Erstbesuch in 2022 einen Feldweg durch eine kleine Senke, nach der wir direkt ins Ortszentrum von Windhaag kommen. Wir besichtigen natürlich die Burgruine und fahren dann neben der Burg um den Berg herum durch eine kleine Senke zum Güterweg Holzmann. Dort nutzen wir eine direkte Verbindung auf schönen Feld-/Waldwegen hinunter zum Modlerbach, die auch keine Steilstücke enthält. Nach den Figuren am Bach fahren wir die direkte steilere Auffahrt zum Bauernhof 😮‍💨und danach den Güterweg Kürnstein weiter rauf zur Rechberger Straße. Ich hätte nach Alternativen zur Bezirksstraße zwischen Windhaag und Rechberg gesucht – es gibt oben keine und es wären nur 30 hm Unterschied, das sind mir zusätzlich 4 km auf einer schnellen Straße nicht wert.
Bei Windischhof zweigen wir wieder ab und fahren via Bergstraße auf der Südseite im Wald rauf zu den Granitformen am Plenkerberg, wo wir diesmal auch den Aussichtsturm besuchen. Sonja & Silvia besteigen die etwas schwingende Holzkonstruktion, ich erkunde herunten den weiteren Weg 😉. Es gibt dzt. Absperrungen wegen aktiver Waldarbeiten (bis Mitte Sept) im nordöstlichen Teil, wir müssen daher Berg & Wald im Westen oberhalb Rechberg und dann im Norden am Güterweg umfahren. Wieder auf der Planroute fahren wir die Straße Puchberg zum Elefantenstein, bei dem es auch freie Sicht auf Burg Ruttenstein und St.Thomas am Blasenstein gibt. Wir bleiben auf den Güterwegen der TdAlm-MTB-Route M2 rüber nach Ober St. Thomas, zweigen an der Hauptstraße wieder ab in einen schönen Güterweg Richtung Kreuzberg. Ich möchte diesmal die Final-Station des Johannesweg oberhalb Pierbach besuchen. Deshalb bleiben wir nach der Kapelle noch heroben und fahren eine Hofzufahrt nach Norden. Die Position des „Friedenskreuz“ ist in GoogleMaps falsch, das korrekte Komoot-Highlight taucht erst jetzt in der Tour-Doku auf (bisher nur „Wandern“). Ich nutze daher erst den falschen Feldweg auf den ersten Hügel, richtig war der flache Feldweg durch die Büsche am Hang. Dort ist dann Ende an einem Weidezaun, die letzten Meter über die leere Weide gehen wir zu Fuß. Die Final-Station „Finis terrae“ ist schön aufbereitet (Spiegel sogar im Holzkreuz), ein steiler Wanderpfad/-steig führt von der Kirche in Pierbach hier herauf. Wir fahren nach dem Hof links am einfachen Wanderweg runter in den Ort und schauen diesmal bewusst auch zum formellen Startpunkt des Johannesweg bei der Parkplatz-Einfahrt.
Zum schmackhaften Mittagessen 😋kehren wir wieder im Garten des Gasthof Trinkl ein, diesmal sind auch 2 Wanderreiterinnen da, die kleine Pferdekoppel daneben gibt auch den Pferden Verpflegung 😉. Am Weg zum Johannesbründl folgen wir der Route des Johannesweg, zuerst Straße Höfnerberg/Hinterhütten, dann Feld-/Waldweg. Die scharfe Abzweigung im Wald mündet direkt bei den Resten einer Kugelmühle (Schleifen von Steinkugeln), danach geht´s rauf zum Hof Irxenmayr, zu dem die Quelle gehört. Der Brunnen und die Engelskapelle unterhalb sind das bekannteste Motiv des Johannesweg, das mit dem Rad auch ganz offiziell am Güterweg Hinterhütten angefahren werden kann 😜. Nun radeln wir „brav“ am Feldweg der MTB-Route M2 hinunter zur Kleinen Naarn und genießen die idyllische Route im letzten Abschnitt dieses Naarntals – erst Schotter, dann Asphalt hinaus bis zum Zusammenfluss der beiden „Naarns“ zwischen Bad Zell und Pierbach.
Für den ersten Abschnitt der „vereinten“ Naarn hätte ich auch nach einem Weg abseits der Straße .„herunten“ gesucht. Es gibt lt. Karte zwar Wege am Hang oberhalb / teils unten, das „Auf & Ab“ bewirkt aber wieder nur einen minimalen Unterschied von 10 hm, daher habe ich mich mit den Damen für die bekannte sichere Route hinauf nach Rechberg entschieden. Am Beginn folgt man dem Fluss herunten, bald steigt der Waldweg (Schotter/Kies) dann kräftig an (mit Rampen an die 15%), nach dem ersten Hof entsteht gerade eine neue Zufahrt, die Steigung sinkt deutlich unter 10%. Oben am Sattel Puchberg kann man wieder einen schönen Steinbloß-Hof mit klassischem Bauerngarten bewundern, dann geht´s flott am Güterweg runter nach Rechberg. Neben dem Badesee machen wir noch eine kurze „Eispause“ beim „Goscherten Wirt“ 😋, dann fahren wir auf gemischten Wegen hinunter nach Spaten und zuletzt am etwas steileren Feldweg ins Tal des Hiesbach. Der schöne Feldweg dort führt uns raus in den breiten Abschnitt des Naarntals bei der Aschermühle. Hier beginnt ein wunderschöner Abschnitt im mittleren Bereich des wieder schmalen Naarntals, den ich heuer mit Udo erforscht hatte. Im ersten Teil bis zur Staustufe für das Kraftwerk Kegelmühle ist der Weg entlang des Flusses meist ein Pfad, ein kurzer kräftiger Anstieg ist da auch noch enthalten. Nach der Staustufe (Engstelle mit Stufen zum Schieben) wird der Forstweg dann ganz gemütlich und durchgehend breiter – viele idyllische Platzerl mit Granitfelsen am Hang und im Flussbett würden zu viele Foto-Stopps verursachen 😉. Gegenüber der Falkenstein Felswand kann ich´s nicht lassen und klettere ein paar Meter runter, aber das rutschige Laub und das Moos auf den Steinen stoppen mich bald – durch das dichte Laub ist kein freier Blick auf die Felswand zu kriegen. Zufrieden mit der Runde landen wir wieder beim Auto, aber auch etwas müde – die 2 kräftigen Anstiege brachten uns auch mit Motor ganz schön ins Schnaufen 😮‍💨😅
PS: Auf dieser Tour ist mir mehrfach aufgefallen, dass beschilderte MTB-Routen (teils ÖAMTC-Route, teils rote OÖ-Beschilderung) im Komoot-MTB-Layer gar nicht dargestellt sind – auch nicht in den Online-Karten, die ich ja beim Planen am PC verwende 😕

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