About Erwin Köck
8,301 km
575:17 h
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Erwin Köck went mountain biking.
October 31, 2025
Schöne Tage, an denen wir auch Zeit haben – das war im Oktober zu selten. Wir fahren mit dem Auto zu Hause bei Sonnenschein los, ab Sattledt dann Nebel im Voralpenland 😰 – doch Hurra – auf der Kuppe vor Oberwang reißt der Nebel schlagartig auf 🌞 Wir starten am Pendlerparkplatz an der Auffahrt Oberwang und fahren nach der Senke der Wangauer Ache über Konradweg und Anzenberg am Südhang der Kulmspitze mit herrlicher herbstlicher Aussicht Richtung Mondsee. Am Ende der Straße suchen wir den richtigen Einstieg (zu Beginn Privatstraße mit roten Schildern) in einen Wanderweg, der auf der Komootkarte fehlt, aber in Google Maps dargestellt ist. Der Weg „Stabau - Fideler Bauer“ (lt. Google) würde oberhalb der A1 bis Hilfberg führen, der ist uns aber doch zu „steig-artig“. Wir fahren (schieben) wie geplant die tw steilen Serpentinen im Wald und dann am Wiesenhang runter zur Straße „Seeblick“, die ihrem Namen alle Ehre macht. Nach der Unterführung der A1 bleiben wir oben neben der A1 „am See“ und übersehen zuerst die Abzweigung in den netten Wanderweg, der nach ein paar Stufen wieder gemütlich weiter nach Hilfberg mit der Kirche „zur Mariahilf“ und dem Freilichtmuseum führt. Über die schmale Gasse geht es nun runter direkt ins schöne Zentrum von Mondsee zu Basilika und Marktplatz. Außerhalb der Saison erfordern die Einbahnen mit dem Fahrrad keine Umwege und von den Touristenmassen sind nur ein paar asiatische „Regenschirm-Reisegruppen“ übrig geblieben 😉😇 Für die Mittagsrast habe ich das ausgesprochen preiswerte Gasthaus Zauner nahe der Seepromenade bei meinen Recherchen gefunden, wir können heute sogar im sonnigen Gastgarten super Schnitzerl & Grillteller genießen. Nach der Stärkung fahren wir am Radweg entlang der B151 am See bis zum Badeplatz Loibichl, auf der B151weiter bis Maierhof, wo die MTB-Routen Hochplett auf der Straße rauf nach Bergen starten. Nach dem Wildgehege mit recht zutraulichen Rothirschen startet die Forststraße noch mit moderatem Anstieg, der sich nach der Kreuzung/Serpentine dann ordentlich steigert. Kurz vor der nächsten Abzweigung der mittleren MTB-Route gibt es einen schönen Aussichtspunkt mit Rastplatz, bei dem wir den Mondsee unter den Nebelschwaden noch erkennen können. Die schöne Forststraße steigt in leichten Stufen und flacheren Passagen immer weiter hinauf auf über 1000 hm, unterbrochen wird die Fahrt durch einige Stellen mit freier Aussicht auf die Berge im Süden und Westen, die Wolkendecke unten wird immer dicker – der Attersee ist dann so richtig „in Watte verpackt“. Oben ist die Sicht aber recht klar, dadurch ist heute zwischen Schafberg und dem Höllengebirge auch das Gipfelplateau des Dachstein deutlich erkennbar. Wir gehen natürlich auch den kurzen Abstecher rauf zur Aussichtsplattform Hollerberg und genießen den Rundblick vom Schafberg über Höllengebirge bis Gahberg oberhalb Weyregg. Die Route führt nun in Serpentinen mit weiteren Aussichtsplätzen gut 200 hm runter und verläuft dann wieder flacher am Hang um den Hollerberg. Mittendrin liegt die Jagdhütte „Brücklstube“, nach der diese schöne Forststraße benannt ist. Bei der nächsten Hütte verlassen wir die offizielle MTB-Route, wir wollen etwas weiter hinunter zum Egelsee. Die Radfahrverbote oben bei den abzweigenden Forststraßen waren ja noch halbwegs verständlich, aber dass auch diese „Bodenwaldstraße“ verboten ist, bedeutet, dass es KEINE offizielle Verbindung von der schönen MTB-Route Hochplett runter ins Attersee-Gebiet gibt – das ist mir in solch einem Tourismus-Gebiet total unverständlich. Bei der nächsten Abzweigung in die Straße Buchenort sind neben dem Schranken sogar noch Reisighaufen angehäuft, da müssen sogar Wanderer unter dem Schranken durchkraxeln 🙄. Beim Egelsee werden die Tafeln immer dubioser, die Schilder verbieten das Abzweigen vom breiten Fußweg zum See und nach dem See soll dann bis zum Parkplatz wieder Radverbot sein – was soll das 🤦♂️ Der sicherlich idyllische kleine Moorsee bleibt uns heute verborgen, wir sind in die „Nebel-Watte“ eingetaucht. Für die Verbindung zu den Straßen bei Ramsau und Promberg nutzen wir einen schmalen Wanderpfad unterhalb des Madlingerhof über den Urfangbach. Dabei kommen wir heute zum 2. Mal mit freundlichen Bewohnern ins Gespräch, die uns sogar Infos zum Wegverlauf geben. Nach diesem heute letzten kleinen Gelände-Abenteuer fahren wir auf den Güterwegen wieder raus aus dem Nebel hinauf auf den Sattel bei Promberg, wo wir nochmal die Aussicht über See und Landschaft bewundern. Meine Planroute zweigt ein letztes Mal von der breiteren Straße ab, ein schöner Waldweg und anschließender Güterweg bringt uns etwas hinauf zum Weiler Radau, wo sich zum Abschluss in der Abendsonne der Ausblick auf Drachenwand und Kulmspitze bietet. Danach geht es runter in die Senke und auf der breiteren Straße zum Gewerbegebiet und dem Parkplatz direkt bei der A1-Auffahrt Oberwang. Mit dem Wetter hatten wir heute doch noch Glück, das Seengebiet hat sich uns im typisch herbstlichen Kleid von der schönen Seite präsentiert 🥰
03:14
43.5km
13.5km/h
1,070m
1,070m
Erwin Köck went gravel riding.
October 16, 2025
Das Herbstwetter ist heuer extrem sparsam mit Sonne. Die Prognosen sind so allgemein und vorsichtig, dass ich beim Planen eigentlich keine sonnige Region erkennen konnte. Erst am Morgen zeigte sich, dass ausnahmsweise das Flachland südlich der Donau die besten Aussichten auf Sonne bietet. Herausgekommen ist eine schöne Straßenrunde im herbstlichen Mostviertel mit beinahe kitschigem wolkenlosen Himmel 🤩. Wir starten beim Stift Seitenstetten mit einer kleinen Ortsrunde, bei der ein Gesamtblick auf den Stiftskomplex zumindest ansatzweise dabei ist. Nach dem Friedhof und ASZ führt ein schöner Kiesweg entlang des Bachs „Treffling“ zu einem Hof, bei dem ein mächtiger Baumstamm als Kapelle aufbereitet wurde. Die weitere Route Richtung Osten verläuft leicht wellig auf unterschiedlichen Straßen und Radwegabschnitten. Kurz vor der Mittagsrast im Bachlerhof führt uns Komoot nochmal über einen netten Feldweg hinauf nach Abetzdorf. Wir schauen kurz bei „Beck´s Welt“ vorbei und genießen dann wieder ein perfektes Mittagessen in der heimeligen Gaststube des Bachlerhof 😋 Nach der Überquerung der Ybbs im nördlichen Teil von Kematen beginnt der Anstieg auf den Mostviertler Höhenrücken in mehreren Stufen – heute durchgehend auf den Straßen. Ab Allhartsberg wird der teils auch kräftige Anstieg immer wieder mit schöner Aussicht über die Hügeln hinaus auf die Ortschaften nordwestlich der Ybbs belohnt. Vor dem oberen Waldstück gibt es noch den direkten Blick auf den Südhang von Allhartsberg und dahinter über das Alpenvorland bis zum Mühl- & Waldviertel. Oben an der Höhenstraße wechselt der Ausblick dann nach Süden über die Hügeln um das Ybbstal, an den Bergen dahinter sind heute die Wolken eher hängengeblieben. Am Weg zum Sonntagberg holen wir uns noch die Aussicht vom schönen Höhenweg oberhalb der Straße und zuletzt fahren wir natürlich am ruppigen MTB-Weg rauf zur Basilika. Die wunderschöne Kirche und Aussicht rundherum haben wir letztes Jahr schon bewundert, die Herbstfarben ergeben wieder neue Fotomotive – Johannes von Nepomuk im Goldmantel 😉. Für die Abfahrt nehmen wir die Straße direkt hinunter nach Rosenau, an der weitere schöne Aussichtspunkte auf die Hügeln nördlich der Ybbs bestehen. Wir bleiben noch in der Siedlung oberhalb Rosenau, schauen vorbei beim Militärmuseum und fahren dann zu einem Waldweg, der sich als kleiner Singletrial entpuppt. Über den anschließenden Feldweg geht es zurück zur Straße und runter nach Gleiß. Das Denkmal an die Ahnherren der „Herrschaft Gleiss“ gibt einen Einblick in die Geschichte der Burg und der Gemeinde Sonntagberg. Dahinter versteckt sich der Zugang zu den Resten der Burgruine, die uns bei der Abfahrt zur Ybbs-Brücke gar nicht auffällt. Am Gegenhang zum Sonntagberg wartet nun der kräftigste Anstieg auf uns, besonders in der Serpentine geht´s kurz so richtig rauf. Oben nach dem Wald – noch unterhalb der Häuser am Hang – lockt eine Rastbank zum Verschnaufen – und bietet schon den frontalen Blick auf den herbstlichen Sonntagberg. An der Kreuzung oberhalb von Adersdorf und in Folge an der Straße nach Westen wird der Blick dann auch frei auf das Ybbstal mit Rosenau, dem Hauptort der Gemeinde Sonntagberg. Nach der nächsten Kreuzung wechselt der Ausblick wieder auf die Nordseite – das Alpenvorland mit Seitenstetten ist das nächste Fotomotiv, bevor unsere Route nochmal in eine Senke (Biberbach) abfällt. Der Anstieg gegenüber beginnt recht gemütlich, steigert sich bei den beiden Höfen dann aber kräftig. Beim 2. Hof bewundere ich eine wunderschön geschnitzte Marienfigur, die direkt aus dem Stamm des abgestorbenen Baum herausgearbeitet wurde. Oben folgt der nächste tolle Aussichtspunkt, der „Karl-Lammerhuber-Blick“ oberhalb von Biberbach ist als schöner Rastplatz mit Panoramatafel und Holzbirne „Herz des Mostviertel Rundweg“ aufgewertet. Vor der Abfahrt zum Dachsbach bewundern wir noch eine sehr schöne Kapelle am Blümelsberg, bei der für heute der letzte Ausblick auf den Sonntagberg dabei ist. Der Weg zurück nach Seitenstetten bietet uns nochmal schöne Herbstmotive. An einem so perfekten Sonnentag kommen die Farben des Herbstes perfekt zur Geltung, da ist das Mostviertel mit seinen Obstbäumen fast genauso schön, wie während der Blütezeit im Frühling 🥰
02:36
42.2km
16.2km/h
1,120m
1,110m
Erwin Köck went mountain biking.
October 3, 2025
Ein sonniger, aber recht kalter Tag ist angekündigt, daher wählen wir diese Runde im „flachen Hügelland“ am Übergang vom mittleren Hausruck- ins Innviertel aus. Wir starten beide schon dicker verpackt beim Wasserschloss in Waizenkirchen auf ruhiger Nebenstraße Richtung Heiligenberg. Bei Hausleiten führt uns die Planung über einen netten Feldweg zum nächsten Hof, bei dem die Feldwege durch Weidezäune blockiert sind. Okay, dann kurz auf der Straße auf den Hügel und rein in den nächsten Feldweg zwischen den Maisfeldern. Das ist ein gute Alternative, weil dieser Weg am Rücken des Hügels verläuft und an mehreren Stellen freie Aussicht auf Heiligenberg und später auf die nördlichen Hausruckhügel um St. Agatha bietet. Nach der Senke führt erst ein Feldweg und dann ein Güterweg etwas weiter hinauf nach Eitzenberg. Der folgende Wiesenweg am Feldrand ist nur durch Fahrspuren im Gras erkennbar, beim kleinen Waldstück wird es dann ein etwas verwachsener Pfad. Nach dem Wald landet man am asphaltierten Wanderweg Richtung Peuerbach, den wir schon mal herauf gefahren sind. Diesmal fahren wir durch die Siedlung am Hang und dann runter ins Ortszentrum. Nach der kleinen Runde beim Kirchenplatz landen wir in Schranks Wirtshaus, das uns sehr freundlich aufnimmt und perfekt mit Speis & Trank versorgt 😋. Nach der Stärkung schauen wir noch zum Kometor – ein besonderes Kunstprojekt, das vom Denken und Wirken von Georg von Peuerbach inspiriert, im Schlosspark errichtet wurde (Kometor – Hebenstreit Himmelskörper Projekt). Leicht wellig fahren wir nun auf Nebenstraßen weiter nach Westen durch hübsche Dörfer & Höfe und genießen die schöne Landschaft inkl. Ausblick zurück Richtung Peuerbach. Im Waldgebiet vor St. Willibald nutzen wir die lt. Karte einzige Ost-West-Route, auf der ein MTB mit Federung schon hilfreich ist 😉. Der Weg Nord-Süd ist wieder ganz angenehm, das ist ein Teil des Granatz-Wanderweg. Das letzte Stück vor der B129 hätten wir auch am einfachen Weg bleiben können, der Verkehr auf der B129 am Freitag Nachmittag war ruhiger als erwartet. Gegenüber folgen wir der Asphaltstraße, dann nutzen wir wieder einen Waldweg, der mehr am Waldrand nach Südwesten verläuft und wohl nur wenig genutzt wird. Nach einer Kreuzung der „unscheinbaren Wege“ liegen versteckte Hindernisse unter den Pflanzen, ein dicker Ast in der eh schon ruppigen Traktorspur wird Sonja zum Verhängnis und bringt sie zu Fall. Es ging bergauf, Knie am Rad angeschlagen und Gott sei Dank mehr Schreck als wirklich wehgetan. Nach dem Motto „Aufstehen, Krone richten und weiter“ schnaufen wir am folgenden Asphaltstück durch, sausen durch die Senke und wieder rauf auf den nächsten Hügel. Hier erwartet uns ein wunderbarer Wiesenweg, später angenehmer Waldweg und am Ende Schotterweg, der uns zum Windpark Altschwendt/Rödham bringt. 5 mittelgroße Windräder stehen natürlich am Rücken der Hügel, daher gibt es hier mehrere Aussichtspunkte auf die Orte im Norden bis zu den Waldgebieten um Kopfing inkl. Radarkuppel Feichtberg und im Süden über Zell & Pramtal bis zum eigentlichen Hausruck. Für die Abfahrt runter nach Zell habe ich die mildere Variante im Gelände gewählt, unten muss man dann schon die Straße & Kreisverkehr bei der Abfahrt von der B137 nutzen. Ab der Brücke beim Schloss nutzen wir natürlich den schönen Radweg entlang der Pram nach Riedau, wo ich diesmal auch das Holz-&Werkzeugmuseum Lignorama beachte. Nun müssen wir die stärker befahrene B137 doch an der Kreuzung queren, die Unterführung davor ist leider eine Fußgänger-Stiege. Durch die Siedlung Berg geht´s auf der Straße hinauf, bei der Zufahrt zu einem Obstbauern erwartet uns eine neugierige Ziegenherde, hinter der die Windräder wieder auftauchen. Es folgt ein wunderbarer Mix aus Straßen, Wiesen- und Waldwegen hinauf auf den Hügel zwischen Habach und Aigen/Penzing, wo wieder herrliche Aussicht nach Nord & Süd und über die sanften Hügeln um die beiden Quellflüsse der Aschach zu bewundern ist. Nach dem gemütlichen Straßenabschnitt hin zur Kallhamer Bezirksstraße folgen die letzten Geländeabschnitte dieser Runde. Eine schöne Schotterstraße führt zu einer Hühnerfarm mit Freilandhaltung und anschließend zu Weiden mit Schafen, Ziegen und hübschen Pferden. Dann beginnt ein anfangs netter Waldweg, der wieder mal immer mehr verwachsen wird und eher „quer durch den Wald“ zu einem klar erkennbaren Weg hin zur hübschen Fatima-Kinder-Wallfahrtskapelle führt. Ab jetzt bleiben wir auf Straßen – oberhalb Eckartsroith gibt es nochmal freie Aussicht über die großteils schon abgeernteten Maisfelder auf die Alpen um Priel / Traunstein, danach überraschen uns große „weiße“ Vögel mitten in einer Wiese (Reiher ?), die leider zu scheu / weit weg zum Fotografieren waren. Bei Niederspaching beginnt die „echte“ Aschach und man quert nun mehrmals die LiLo-Bahnstrecke, 2 Garnituren knapp hintereinander machen mich auf eine Abzweigung der LiLo nach Peuerbach aufmerksam. Mit der letzten Bahnquerung verlassen wir den zuletzt genutzten R20-Aschachtalweg (Straße), um direkt zum Parkplatz beim Wasserschloss zurückzukehren. Es war eine landschaftlich wunderschöne 🤩 Straßenrunde, die durch mehrere – auch knifflige – Geländeabschnitte und nette Tiersichtungen aufgelockert wurde. Für die Aussicht hat geholfen, dass die hier stark dominierenden hohen Maisfelder bereits großteils abgeerntet waren 🤗
03:18
50.1km
15.2km/h
580m
580m
Erwin Köck and Udo Diesenreiter went mountain biking.
September 27, 2025
Das ist wohl für heuer die Königsetappe mit Udo – auf jeden Fall was das Sammeln von Höhenmetern anbelangt 😇. Udo fährt sehr gerne im Hintergebirge und schwärmt besonders von der Auffahrt am Wendbach rauf zur Hohen Dirn – andererseits hat er das Gebiet nördlich der Enns noch gar nicht besucht. Das inspirierte mich, die beiden Seiten in einer Runde zu kombinieren. Allerdings sind nördlich der Enns gleich mehrere mittlere Auffahrten und Täler zu bewältigen, womit in Summe 1730 hm in der Komoot-Planung herauskamen. Nach den Erfahrungen aus unseren Touren mit Restwerten unserer Akkus müsste sich das ausgehen, aber bei langen Anstiegen im Gelände und Tagesverfassung – wer weiß. Die Nebelsaison wird wohl bald beginnen, Wetterprognose verspricht noch Sonne, daher nehmen wir die Runde heute in Angriff. Ja, Sonne gab´s in Linz, Richtung Steyr kommen wir dann unter die Nebelbänke, hoffen aber darauf, dass sich das bald auflösen wird. In Ternberg starten wir bei Nebel noch fest verpackt am Ennstalradweg, der tiefe Graben des Wendbach ist sowieso eine kühle Variante, heute ist da kein Unterschied. Da wir ja einiges vorhaben, starten wir im Graben mit minimaler Motorhilfe, daher wird uns auch bald wärmer. Die schöne Forststraße steigt anfangs noch moderat, dann wird es schon intensiver, es pendelt sich auf eine Steigung um 10-12% ein, kurze Rampen um die 15% steigern den Puls und die Motorhilfe 😅. Der wirklich idyllische Bachlauf neben dem Weg bietet zusätzliche Abwechslung, da macht es wirklich Spaß zu fahren. Kurz vor der ersten Serpentine blitzt dann blauer Himmel durch, beim Verlassen des Bachlaufs stimmt dann die Wetterprognose 🌞. Bei der imposanten Felswand weiter oben gibt es dann auch wirklich freien Blick über den Einschnitt des Wendbach hinaus – auf die Nebelschwaden unten im Tal. Wir genießen die Sonne auf der weiteren Route, die dann nach der Abzweigung an der 1000m-Marke wellig aber weiter steigend zurück nach Norden zur Hohen Dirn verläuft. Am Ende der Forststraße wird empfohlen, die Räder Richtung Gipfel bzw. auch zur Anton Schosser Hütte zu schieben. Okay – jetzt wird´s schon technisch anspruchsvoll, aber großteils sind die groben Steine und Wurzeln noch fahrend zu bewältigen. Udo hat den Gipfel noch nie besucht, das ist damit heute die Premiere. Nach der Abzweigung lassen wir jetzt die Räder zurück, der Wanderweg ist doch schmal und wird auch richtig stufig – den relativ kurzen Abstecher am Waldpfad macht man wirklich besser zu Fuß. Beim Gipfelkreuz ist die Westseite völlig frei, nach Norden gibt es auch noch Durchblick durch die Sträucher, Gipfelfotos tauschen wir mit anderen Wanderern ab 🤗. Das letzte Stück rüber zur Schosser Hütte enthält dann einen kurzen Anstieg mit Wurzel-/Steinstufen und ganz engen Ecken, das ist nochmal was zum Schieben. Die Hütte liegt etwa auf gleicher Höhe wie das Gipfelkreuz, hier gibt es Aussicht nach Norden/Westen und auch auf den Höhenrücken im Süden, ein kleines altes Lifthäuschen zeugt noch von einem früheren Schilift, den Udo aus der Kindheit in Erinnerung hat (das war ein kniffliger Ecklift). Die Hütte hat eine nette Terrasse und nettes Service, das Angebot an warmen Speisen ist eher bescheiden (Suppen, Tellerfleisch, Würste), aber die sind gschmackig 😋. Der Nebel im Ennstal hat sich inzwischen auch gelichtet, unsere Akkuwerte zeigen noch gut 60%, also nehmen wir Nordroute auch in Angriff 😎. Die Abfahrt von der Hütte am Schotterweg beginnt sehr steil, bei den Stern-Kuppeln ist es dann wieder einfacher, der Schotterweg durch das Weidegebiet fällt dann weiter kräftig ab. Auch die folgende Asphaltstraße runter nach Losenstein hat häufig über 10% Gefälle, die Bremsen werden stark beansprucht. Von Losenstein fahren wir im Dandlgraben direkt hinauf Richtung Sauzahn, das ist zwar Asphalt, aber durchgängig mit kräftiger Steigung zwischen 10-14%. Oben fahren wir am Geländeweg wieder steil runter und dann auf der Straße im Seitental weiter hinaus nach Laussa. Der nächste Anstieg rauf zur Panoramastraße Sonnberg beginnt wieder recht steil, ab der großen Kehre wird die Steigung dann milder (Akku sparen mit Eco 😅) und bietet bald die schönen Ausblicke über die steilen Hügel um das Laussatal. Beim Hof Fuchsen ist dann der höchste Punkt erreicht, beim Hof Rumpl mit den glücklichen Schweinen gibt es auch mal den Ausblick nach Nordwesten ins Voralpenland um Sierning. Nach einem welligen Stück beginnt die Abfahrt in den Mühlbachgraben, ein Mix aus Schotter, Restasphalt und wieder Naturboden führt sehr steil durch den Wald zu Höfen, die den Begriff „Bergbauernhof“ durch die steilen Hänge trotz der geringen Seehöhe wirklich verdienen. Nach dem Dorf starten wir den 4. und letzten Anstieg ab der Eibenberg-Siedlung. Wir verwenden wieder die direkte Auffahrt, die Serpentinen sind noch Asphalt, nach dem letzten Hof beginnt wieder ein Kiesweg, der bald in Naturboden wechselt. Eine letzte Serpentine, dann haben wir die Scharte zwischen Reitnerberg und Gasthof Koglerhof erreicht. Unsere Akkus haben noch ausreichende Reserven (noch gut über 20%), da wär sich ja noch ein Anstieg ausgegangen 🤣. Der Ausblick in den Paukengraben zeigt uns einen hübschen Wiesenweg, der zum Wald hin dann ganz schön ruppig wird, ab dem Hof (Biopilzzucht) sind dann die Geländeabenteuer für heute zu Ende. Auf der unten ganz neuen Asphaltstraße rollen wir recht flott hinunter. Es gibt noch eine Schrecksekunde: Spaziergänger mit Hund, der spontan die Straßenseite wechseln will, lassen unsere Bremsen laut aufquietschen – grad nochmal gut gegangen 😰 Udo erzählt später, dass er die Begeisterung für den Wendbach von unserem Freund Kurt aufgenommen hat. Die Freude an dieser herrlichen Strecke ist auch bei mir angekommen, ich werde diese Route in der nächsten Saison wieder in meine Planungen aufnehmen 🤩
03:31
47.1km
13.4km/h
1,710m
1,720m
Erwin Köck and Udo Diesenreiter went mountain biking.
September 20, 2025
Vorlage für die Planung dieser Route war die „S434 Blaa Alm Runde“, die ich aber an einigen Stellen deutlich verändert hatte. Am letzten sommerlichen Wochenende starten Udo und ich in Bad Ischl am Gebührenparkplatz Siriuskogel. Ich war schon ewig nicht mehr in Ischl, daher schauen wir zumindest bei den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Stadt vorbei (Trinkhalle, Kongresshaus im Kurpark & Esplanade an der Traun). Statt der Route an der Traun fahren wir über die Rabenneststraße hinauf am Hang der Katrin zur Ruine Wildenstein. Hier gibt es an der äußeren Burgmauer einen wunderbaren Blick über Bad Ischl mit seinen Waldkogeln zwischen den Siedlungsgebieten und den Bergen rundherum. Die Abfahrt am Römerweg ist ein netter Geländeabschnitt, der kurz vor der besonderen Villa Blumenthal wieder in die Route an der Traun mündet. Diese Villa war „das erste Fertigteilhaus der Welt“ – Dr. Blumenthal entdeckte sie 1893 auf der Weltausstellung in Chicago und war vom Stil so begeistert, dass er sie zerlegen und hier im Salzkammergut wieder aufbauen ließ. Nach diesem außergewöhnlichen Gebäude bleiben wir auf den Radrouten am westlichen Traunufer. Beim Blick auf die „Ewige Wand“ sind die Spuren des rausgesprengten Wegs deutlich zu erkennen, das ist für mich mit meiner Höhenangst unpassierbares Gebiet. Bad Goisern lassen wir „links liegen“ und fahren welliger als erwartet weiter nach Steeg am Nordende des Hallstättersees. Der Abstecher zur Idylle am Badeplatz Untersee musste einfach sein, nach einer kurzen Rastpause starten wir den Anstieg rauf ins Ausseerland. Die Strecke von St. Agatha entlang des Zlambach, oben als Leislingbach beschriftet, hat ebenfalls viele Routen-Bezeichnungen. Egal, die schöne Forststraße hat überwiegend eine moderate Steigung, zwischendurch auch mal kräftigere kurze Rampen (bis 15%) und führt bei ca. 850 hm ganz nahe an die imposante Pötschenwand heran. Im Komoot-Plan wurde hier eine Steigung bis zu 30% angezeigt, das ist Unsinn (da ist vielleicht die Geröllhalde unter der Wand in die Planung gerutscht). Danach steigt die Route nur mehr gemütlich an, nach der Abzweigung in die Scheibenstraße erreicht man schöne offene Almwiesen mit Blick auf den Sandling und den Loser. Hier verlassen wir die S434-Route wieder, die Abfahrt runter nach Altaussee tauschen wir gegen die weitere Auffahrt am Osthang des Sandling zu den Salzstollen an der „Via Salis“. Am höchsten Punkt endet der gute Schotterweg, die Via Salis führt am Asphalt teils ziemlich steil runter nach Lichtersberg, wo sich das Schaubergwerk „Salzwelten Altaussee“ befindet. Nach der weiteren Abfahrt zweigen wir kurz vor der Loser-Straße wieder in den Schotterweg ab, der kurz steil auf grobem Untergrund in den Wald hinauf und dann gemütlich zu den Ferienhäusern am Hang des Sandlinglift führt. Nach der Querung des „Zauberteppich“ verläuft der Wanderweg durch die schönen Almwiesen – im Mai/Juni voller Narzissen, jetzt verziert von Herbstzeitlosen. Im folgenden Waldstück gibt es nochmal eine kurze grobe Rampe zu bewältigen, dann geht es endgültig runter zur Straße bei den ersten Parkplätzen zur Blaa Alm. Die ist heute sehr stark ausgelastet, ein Bus steht am Parkplatz und im Gastgarten sitzen 4 Volksmusiker, die „zinfti aufspüln“ 😶. Wir ergattern nur genau am Nebentisch einen Platz und freuen uns, wenn die Musiker grad was trinken oder essen 😏. Service und Essen ist gut, wir verabschieden uns aber möglichst bald wieder aus diesem Trubel. Nun folgt die Abfahrt durch das Rettenbachtal. Nach der Blaa Alm quäle ich Udo noch mit ein paar Fotostops zum Loser und zum Weg. Die Abfahrt beginnt gleich mit kräftigem Gefälle, dann wird es wieder flacher aber mit sehr grobem Untergrund. Mit Sonja fahre ich diesen Abschnitt eher nicht – so viele „deppate Stana“ würden uns zu lange aufhalten. Auch mit dem MTB muss man hier schon vorsichtig fahren, der Weg ist meist sehr grob, auch mit losen Steinen und an manchen Stellen auch recht schmal, ein Sturz würde womöglich auch einen Absturz runter zum Bach bedeuten, das kann ganz schlimm enden (vor kurzem auch geschehen). Der kurze Tunnel weiter unten ist unbeleuchtet, wir hatten leider keine Lampen mit – da war die Sicht = NULL. Noch ein Stück in der schmalen Klamm, dann öffnet sich das Tal und wir erreichen das Almgebiet um die Rettenbachalm mit 2 gut besuchten Almhütten. Nach dem Schranken und dem Auto-Parkplatz führt nun eine festgefahrene Kiesstraße gut 6 km sehr flott durch das wieder recht schmale Tal hinaus nach Bad Ischl. Nach den ersten Häusern überquert unsere Route den Rettenbach und steigt nochmal kurz an auf den Hügel, dann führt uns die Rosenkranzgasse durch ein hübsches Siedlungsgebiet runter zur Querung der B145 und unserem Parkplatz. Das Gebiet ist herrlich, der Haken ist allerdings die Anreise. Obwohl die Straße entlang des Traunsees bereits sehr gut ausgebaut ist, an solchen „Sommertagen“ ist einfach zu viel los, eine Baustelle mit Ampelschaltung kurz vor Ischl verzögert die Anreise noch zusätzlich. Es gibt aber hier noch so viele unterschiedliche MTB-Routen zu entdecken, dass ich beim Planen im Winter sicher noch Varianten finde, die ich auch guten Gewissens mit Sonja fahren werde 🥰
03:26
49.9km
14.5km/h
880m
890m
Erwin Köck and Silvia Hebesberger went mountain biking.
September 18, 2025
Ende Mai haben wir das Gebiet erstmals besucht, bei der neuen Variante begleitet uns Silvia. Wir starten wieder am Parkplatz Sportplatzstraße und fahren durch die Altstadt runter zur Donaulände, hier unten sind die öffentlichen Parkplätze heute sehr stark ausgelastet. Nach dem Kraftwerk und dem Schloss Persenbeug fahren wir rüber zur Hauptstraße und biegen gleich wieder ab in den Höhenweg, der uns rasch hinauf ins Siedlungsgebiet von „Hofamt Priel“ bringt. Nach dem Gasthof Nagl beginnt dann der Anstieg Richtung Sulzberg auf der Straße, zu Beginn noch sehr sanft, dann immer kräftiger rauf zu kleinen Siedlungen & Höfen. Bei einer kleinen Kapelle gibt es eine Aussichtstafel zum Panoramablick auf die Ostalpen, die ich durch Fotos mit der Peakfinder-App ergänze 🧐. Nach der Querung der B36 wird es dann kurz flacher, nach den Höfen „Auf der Eben“ beginnt dann der Schotter am Granittrail, der zwar markiert ist aber auf der Komoot-Karte hier noch nicht als MTB-Route aufscheint. Bei einer Wegkreuzung wird der Weg dann auch wirklich MTB-artig, es folgt ein kurzes Stück mit Sonja´s „deppate Stana“ im an sich wunderschönen Wald – eine kurze Suche nach Schwammerl verläuft aber erfolglos. Ab der nächsten Kreuzung verlaufen dann „Granittrail“ und „Sulzbergrunde“ gemeinsam auf einer perfekten Forststraße, die ganz gemütlich ansteigt. Beim Hof „Am Jagerhasen“ teilen sich die MTB-Routen, wir erfreuen uns an dem bunten Mix an Haustieren, die hier in friedlichem Einklang beisammen leben 🥰. Nach der nächsten Abzweigung haben wir für heute den höchsten Punkt erreicht, auf der Asphaltstraße rollen wir gut 120 hm flott hinunter zur Siedlung Bischofstein. Von der folgenden Straße nach Kollnitz gibt es einen guten Überblick über einen Teil der „Heimat der Weihnachtsbäume“ um Edelsreith 🌲 Diesmal machen wir den Abstecher rauf zum Aussichtsturm, Silvia steigt hinauf und bewundert den Ausblick auf die Umgebung und das heute ganz gut erkennbare Alpenpanorama. Über die netten Feldwege fahren wir nach Süden, ein gröberes Stückerl durch den Wald, dann geht´s auf Nebenstraßen kräftig abwärts nach Reitern, wo der Blick auf Maria Taferl und den umliegenden Golfplatz frei wird. In Maria Taferl kehren wir im gemütlichen Gasthof Zum Goldenen Löwen ein – perfekte bodenständige Speisen, für diese Lage sehr preiswert und angenehmes Service 😋🤗 stärken uns für die kommenden Abenteuer. Natürlich besuchen wir die herrlichen Aussichtspunkte an der Terrasse oberhalb der Donau und können diesmal auch das Innere der prunkvollen Basilika genauer besichtigen. Nach diesem Sightseeing fahren wir abseits der Straße runter zu den Parkplätzen, durch den Golfplatz und am Biglweg gemütlich hinunter nach Unterthalheim. Hier fahren wir auf einen schönen Feldweg in die Senke des Thalheimbach, allerdings wird der Weg immer weniger, wird zur Wiesenspur und endet optisch zwischen Wiese und Feld. Am Wiesenrand ist noch eine schwache Fußspur durch die Pflanzen zu erkennen. Ich mache wieder mal den Scout und finde nach dem Bach doch einen erkennbaren Weg, der Bach ist auch überwindbar (passende Steine im Wasser). Danach gibt es eine Spur durchs Dickicht, dann folgt ein fahrbarer Pfad rauf zu einer kleinen Forststraße. Nach wenigen Metern die nächste Überraschung – der geplante Wanderweg zweigt ab mit etlichen Stufen runter zu einer festen Brücke über den Bach – Sonja ist „not amused“. Wir schieben halt runter, danach folgt wieder ein erfreulich schöner Waldweg, die Gesichter werden wieder zufrieden 😇. Am Rand der Siedlung „Am Tonberg“ wiederholt sich das Spiel: In der Wiese ist zuerst gar kein Weg hinunter erkennbar, ich scoute wieder und fahre eine steile Schneise runter und finde unten wieder die Brücke lt. Komoot-Trail-View. Der Wegverlauf rechts vom Bach ist ganz unbekannt, links folgt ein immer schmäler werdender Pfad am Abhang, der aber bald in die Forststraße Höhenweg/Steinwand mündet. Dort gibt es wieder die Belohnung – ein schöner Ausblick auf die Donau mit Pöchlarn bei einer Infotafel "Rindfleischberg" und Gedenkstein zum "Hl. Jakob". Am Donaudamm bei Klein-Pöchlarn gibt es dann die außergewöhnliche Rad-Auffahrt in einer großen Spirale hinauf zur Donaubrücke und oben einen super breiten Radweg getrennt von der Straße 😀. An der Donaulände von Pöchlarn besuchen wir verschiedene Figuren zu den Nibelungen und abstrakter Kunst, dann radeln wir flott weiter zur Mündung der Erlauf und an dieser entlang ins Landesinnere bis zum Ort Erlauf. Durch die heutigen Besichtigungen und das mehrmalige Scouting ist die Zeit schon recht fortgeschritten, auf der weiteren Fahrt über die Hügel zur Donau blendet uns die fast schon untergehende Sonne recht kräftig. Zum Überdruss gibt es auch hier noch eine Überraschung, der geplante Weg an einem Waldrand runter zur Donau ist so stark mit Dornengestrüpp verwachsen, dass wir wieder umkehren und ein Stück zurück zu einer Asphalt-Abfahrt fahren. Über Reister- & Sarlingstraße geht es kurz parallel zur Westbahnstrecke und dann wieder zum Radweg an der Donau bei der Ybbs-Mündung. Nach der Ybbs-Brücke verzichten wir auf die Abstecher zur Donau und fahren am Radweg an der Bahnhofstraße direkt zurück zum Parkplatz. Die Abenteuer im Gelände bei der Abfahrt von Maria Taferl nach Pöchlarn haben wir noch ganz gut verdaut, die letzte Verzögerung mit den Dornenranken hat den Spaß dann doch stark gedämpft – aber die Alternative direkt an der Donau wäre mir eindeutig zu langweilig gewesen 🤦♂️🤷♂️
03:45
56.0km
14.9km/h
1,120m
1,090m
Erwin Köck and Silvia Hebesberger went mountain biking.
September 15, 2025
Nach längerer Zeit kann uns Silvia wieder mal bei einer Tour begleiten. Wir treffen uns in St. Georgen und fahren durch den Ort, die schöne Weidenallee zum Schloss Kogl und weiter auf der Bezirksstraße hinauf nach Weißenkirchen. Am Montag haben nur wenige Gasthöfe offen, der Kramerwirt ist daher schon ganz am Anfang unserer Runde die Mittagsstation. Wir werden mit sehr gutem Essen & Service im netten Gastgarten versorgt und fahren danach gestärkt zum Gläsernen Weg ins Freudenthal. Der Wanderweg fällt hier steil hinab ins Tal, unten schnuppern wir schöne Eindrücke im ersten Teil des Themenweges. Das wird wohl ein Ausflugsziel für die Zukunft mit unserem Enkerl 🥰, wirklich besichtigen funktioniert besser zu Fuß. Wir verlassen den Wanderweg und fahren auf der Straße weiter ins Tal, noch vor dem Gasthaus & Schaudorf Freudenthal zweigen wir ab in eine schöne, wieder mal „verbotene“ Forststraße, die uns hinauf zur MTB-Route (hier Asphaltstraße) auf den Lichtenberg führt. Eine kleine Hürde ist dabei zu überwinden – die letzte Serpentine ist ein zwar kurzer, aber verwachsener und extrem schmaler Fußpfad, danach führt ein flacher Weg sogar leicht abwärts am Hang bis zur Asphaltstraße. Oben an der Kreuzung unterhalb des Aussichtsturms bietet sich heute eine selten so klare Aussicht – links vom Schafberg ist der Dachstein mit seinen Gletscherresten frei von Dunst oder Wolken zu sehen 🤩 Unterhalb des kleinen Dörfchen führt die Route KABONG nach dem Wildgehege nun im Gelände kurz steil hinunter zur guten Forststraße und damit runter zum Klausbach, gegenüber wieder ein Stück hinauf über den Hügel oberhalb Straß im Attergau. Die folgende Straße verläuft flach, aber stetig leicht steigend entlang hübscher Siedlungen zum Dorf Powang, wo die Route auf einem Wiesenweg (Schotter & Traktorbahn) um einen Grashügel zum nächsten Dorf Grossenschwandt verläuft. Nach einem kleinen Anstieg bis zu einem Kieswerk fällt die Route auf der Straße runter nach Oberwang. Beim Gasthaus zum fidelen Bauern sollte man den schönen Ausblick auf den Ort und den nächsten Berg dahinter mitnehmen 😉. Vom Ort gibt es gegenüber 2 Auffahrten auf den Bergrücken Richtung Attersee, wir nehmen die mildere Variante – an der Landesstraße ein Stück zurück, unter der Autobahn durch hinauf nach Wildmais, wo nun die Aussicht von der Gegenseite auf Oberwang und den Kulm mit seinem großen Aussichtsturm besteht. Nach gut 2km beginnt die wieder schöne Forststraße mit mittlerer Steigung hinauf zu Zwerchbühel und Rossmoos. Ab der Holzfällerhütte wird der Forstweg flach bzw. sinkt anfangs leicht und dann kräftiger bis zum ersten Aussichtspunkt „Dachsteinblick“. Am Wanderweg hinter den Häusern wird der Blick etwas freier auf den Attersee, die Sicht Richtung Dachstein ist aber von den Bäumen völlig blockiert. Erst weiter unten an der Straße um Limberg wird die Sicht immer öfter frei auf Attersee und Höllengebirge gegenüber, für den Dachstein ist man dann schon wieder zu weit unten. Bei der weiteren Abfahrt auf der Limbergerstraße kommen dann immer mehr Stellen mit super Aussicht über den See und natürlich auch auf den wilden Mix aus neuen und älteren Häusern am Hang in den Toplagen. In Nußdorf zieht es uns natürlich runter zum See bei den großen Dauercampingplätzen, am Seespitz bei der Schiffsanlegestelle gibt es schöne Fotomotive und einen Mini-Eisbecher in der kleinen Bar. Für die Rückfahrt nach St. Georgen bleiben wir herunten am Fuß des Kronberg, ein Wanderweg mit Fahrverbot ohne Alternativweg, danach wieder eine Straße oberhalb des Golfplatz und ein Stück Waldweg bringen uns zum Schilift Kronberg und zur KABONG-Route, die auf der Bezirksstraße hinauf nach Wildenhag führt. Gleich nach der Brücke über die A1 zweigt die Route auf einen Schotterweg durch ein kleines Waldstück, nach dem wir dann gemütlich zurück nach St. Georgen rollen. Die Route hatte zwar einen hohen Straßenanteil (60%), aber auch einige würzige Geländepassagen und vor allem herrliche Aussichtspunkte nicht nur direkt am Attersee 🥰
03:23
51.9km
15.4km/h
1,140m
1,150m
Erwin Köck went mountain biking.
September 11, 2025
Ich nutze ein Wetterfenster mit Sonnenschein für eine Erkundungstour in der Umgebung. Diesmal muss ich feststellen: Es gibt auch einige Stellen, die auf der Komoot-Karte noch verlockend wirken, wo man aber mit dem Fahrrad besser nicht hinfährt oder es sich einfach nicht lohnt. 1. Abschnitt: Unterweitersdorf – Götschka – Tunnelportal (Ostseite der kleinen Gusen): Die Strecke zwischen Gusental und Gauschitzberg kenne ich bereits, allerdings bisher nur herunter gefahren – no na, umgekehrt geht’s vom Gusental am Schotterweg kräftig hinauf (bis 15%), das ist sozusagen der „Unterweitersdorfer Berg für MTB“ 🤣😅. Gauschitzberg – Loibersdorf sind an sich schöne Wald-&Feldweg-Abschnitte mit einer kleinen Bachquerung, danach folgt aber eine Hürde, die mich zum Schieben zwang. Der abwärts führende Pfad nach dem Bach endet mit einer 90°-Abzweigung, die gleich mal ein paar Meter „gefühlt senkrecht“ ansteigt – da hatte ich schon zu Fuß beim Schieben Probleme raufzukommen. Danach folgt noch ein heftiger Wurzelteil, ohne Anfahr-Schwung nicht zu fahren – also weiter schieben. Das ist sogar ein Teil der MTB-Hagenberg-Runde 🙄😏 Nach Loibersdorf wird man an der Straße mit herrlichem Ausblick belohnt, der anschließende Feld-&Waldweg beginnt wunderschön. Dann ein Kuriosum: Der Pfad am Hang wird immer schmäler, unterhalb kommt ein breiterer Weg herauf. Ich stoppe, weil mir der Hang zu steil und der Pfad zu schmal wird, ich will nicht auf Wurzeln abrutschen und auf den unteren Weg runterpurzeln. Absteigen geht nur auf der Bergseite, ein Stück zurück ist schon mühsam. Dann sehe ich ein Schild von der anderen Seite zur MTB-Route mit Hinweis „Ende Schiebestrecke“ und unterhalb verläuft der breitere Waldweg 🙄. Also runter auf diesen Weg, nach ein paar Metern folgt das Gegenstück: Das MTB-Schild weist nach oben zum schmalen Pfad und danach wohl bald „Beginn Schiebestrecke“ – was soll das ?? Kurz danach noch ein unsinniges markiertes Eck den Hang hinauf und gleich wieder runter, ich bleibe herunten am geraden Weg. Mein Plan zweigt jetzt sowieso von der MTB-Route ab, ich fahren den normalen Forstweg heroben am Hang weiter bis zur Straße zw. Pfaffendorf & Götschka, runter zur Serpentine und dort wieder in den Forstweg heroben am Hang. Dieser Weg führt gleichmäßig am Waldhang oberhalb der Gusen bis zur Abzweigung der Pferdebahnstrecke beim Wachthaus. Ich bilde mir aber noch einen Bogen hinauf nach Götschka & Matzelsdorf ein. Die Abzweigung ist stark bewachsen, aber noch fahrbar. Der Weg wird steiler (bis 16%) mit sehr ruppigem Untergrund – naja eben ein wilder Waldweg. Oben befindet man sich im Wald bzw. Wiesenrand oberhalb der nördlichen Siedlung von Götschka, nach einem Bauernhof (wohl Privatbereich) folgt wieder ein offener Feldweg mit Blick auf die B125 durch Götschka. Zuletzt steigt ein ruppiger Waldweg nochmal an und führt zu einem Wasser-Hochbehälter oberhalb des Nordportal des Götschka-Tunnel mit Aussicht auf die S10. Die Asphaltstraße führt schnell hinunter nach Matzelsdorf und ich fahre auf der Hagenberg / Neumarkt-MTB-Route am Tunnelportal vorbei hinunter ins Gusental. Dieser Bogen ist kein Highlight, der Forstweg oberhalb Pfaffendorf wäre eine vernünftige Alternative zur Route unten im Tal und zu meinem Bogen. 2. Abschnitt: „Wanderweg“ oberhalb Teiche Pfaffendorf und vermeintliche „Pferdebahn“-Route im Gusental: Positive Erkenntnis: Heroben verläuft die Originalstrecke der Pferdeeisenbahn 🤗 – mit MTB schön zu fahren – allerdings als Privatstraße beschildert und nach den Häusern wie unten mit „Reiten und Radfahren verboten“ markiert. Den Spuren nach interessiert das aber kaum jemand – wie üblich bei unseren vielen Verboten 🙄. Der Weg ist meist noch breit, manchmal nur mehr Singletrail durch Büsche, zumeist ein relativ unruhiger Untergrund mit vielen Steinen, aber dafür durchgehend flach. Dämme bzw. Viadukt über Seitenbäche der Gusen existieren noch, am Ende kommt man „von oben“ zur Siedlung an der Bürstenbach-Kehre. 3. Abschnitt: Im Wald rauf nach Lindach und Almesberg, Abfahrt via Wechselbach nach Galli: Die Abzweigung direkt in der kleinen Kehre der „Alte Bahn“ gibt es nicht, erst danach zweigt ein recht ruppiger Waldweg ab, der aber nur relativ kurz kräftig ansteigt. Oben am Waldrand gibt es wieder nette Aussicht, danach verirrt man sich leicht in der Vielzahl an Waldwegen &-pfaden hinter der Siedlung Bergen. Ich finde dann doch den Weg, der durch offene Wiesen kräftig ansteigt und oben beim Bauernhof einen herrlichen Blick über Unterweitersdorf und Wartberg bietet. Danach fahre ich noch „hinter“ der Siedlung um das kleine Wäldchen herum und beim Wasserbehälter rauf in den nächsten Wald zu weiteren Aussichtspunkten. Ich fahre auf die Kuppe oberhalb Almesberg und die Hoffnung auf Ausblick nach Nord & Süd bestätigt sich. Der Blick ist frei nach Norden auf Alberndorf (über das hohe Maisfeld drüber) und nach Süden über das Gallneukirchner Becken (Gewerbegebiet bei Schweinbach) und zum Pfenningberg. Ich fahre durch Almesberg hinunter zu einem Feldweg, der noch verlockend beginnt. Unten im Wald verführt mich aber eine Wegspur an den westlichen Waldrand, wo in der Wiese bald kein Weg mehr erkennbar ist – ein Blick in den Wald hinein zeigt mir dort auch keinen echten Wegverlauf. Unten stehe ich an den Gräben der kleinen Bäche an, es gibt grad noch einen Übergang, den ich nutze und zumindest einen Pfad am Hang erkenne und fahre/rolle – wieder sehr schmal mit Wurzeln zum seitlich abrutschen. Dann komme ich zu einer Schneise, die wohl der Weg lt. Karte gewesen wäre (schaut auch nicht schön aus). Zumindest finde ich nun zur Querung des Wechselbach, die ich schiebend erledige. Danach folgt ein echt fieser Abschnitt für ein Fahrrad. Der Pfad wird recht wurzelig und vor allem so schmal, dass man Bodenhindernissen nicht ausweichen kann und oben mit dem Lenker an den Dornenranken und Büschen hängenbleibt. Schiebend und stark zerkratzt arbeite ich mich durch das Dickicht bis zum wieder freien Waldweg, der vom Sonnleitenweg heraufkommt. Mein Handyakku wird schon leer, daher muss ich meiner Planroute am kleinen Bosch-Display folgen. Ich bleibe nun am sichtbaren breiten Weg im Wald und fahre einen kleinen Zacken wieder zurück. Der Weg zum letzten geplanten Aussichtspunkt am Oberen Jägerweg beginnt nochmal mühsam – ein Abstieg steil runter in einen Graben, den ich ja nicht kenne und sicherheitshalber schiebe (auf den Karten ist das nicht erkennbar 😯). Diesen Abschnitt runter zum Wechselbach werde ich sicher nicht mehr befahren. Die Kratzer an Händen und Beinen werden mich noch länger daran erinnern 😥
02:39
39.2km
14.8km/h
790m
790m
Erwin Köck went mountain biking.
September 8, 2025
Spontane Planänderung: Wir tauschen die unsichere Wetterprognose Wolken & Schauer im Südwesten gegen leicht wolkig & Sonne im Nordosten und fahren ins Waldviertel. Die Route verläuft überwiegend auf einfachen MTB-Routen (hoher Straßenanteil) mit ein paar Abstechern, die sich wieder mal als Highlight bestätigen. Die Runde ist recht gemütlich, nur am Ende auf der MTB Fassldorf-Strecke rauf nach Bruderndorf wird´s auch mal knackiger im Gelände 😜 Wir starten beim Frauenwieserteich und folgen der Route Granittrail auf der Straße nach Süden und dann im einfachen Gelände vorbei an den Granitformen beim Schwarzenberg Richtung Langschlag. Bei der Bisonfarm wundern wir uns, dass hier so gar keine Spuren von Bisons erkennbar sind, die Weide kommt erst nach gut 1 km mit einer recht stattlichen Herde. In Langschlag wäre der Waldviertler Hof eine Möglichkeit zur Einkehr (auch am Montag offen), das wäre heute aber viel zu bald. Wir bleiben weiter auf der Route Granittrail, wobei das Wegenetz hier recht dicht ist, die Infotaferl zeigen meist mehrere Routennamen gleichzeitig an. Die Route führt gemischt auf Feldwegen und Güterwegen durch eine recht offene schöne Landschaft, in der immer wieder die typischen „Granitinseln“ mit ein paar Bäumen herum auftauchen. Es folgt ein längerer Abschnitt auf Nebenstraßen (MTB Stierberg-Strecke) runter ins Tal des Elexenbach, kräftig rauf nach Albern 😊 und wellig weiter über Wachtberg bis Schroffen. Hier kürzen wir den Bogen der MTB-Route bis Großschönau ab und fahren über Friedreichs direkt nach Norden. Mein Ziel hier ist der Sternzeichenpark auf einer Lichtung, an der die Tierkreiszeichen durch große geschnitzte Holzskulpturen sehr schön präsentiert werden. Nach dieser längeren Fotopause geht es wieder auf der Stierberg-Strecke auf der Straße durch ein schönes Waldstück nach Oberwindhag, wo sich ein Ausblick über die weite, schon etwas flachere Landschaft öffnet. Es geht nochmal rauf, jetzt wieder Granittrail im Gelände durch ein Waldstück des Windhagberg rüber nach Spital. Ab hier wird die Landschaft deutlich flacher, es geht am Asphalt und Kies leicht abwärts bis Weitra. Nach einer Linkskurve wird das Schloss sichtbar, am Bahndamm hole ich mir einen freien Blick auf das imposante Gebäude am Hügel mitten in der Stadt. Nun ist es längst Zeit für die Mittagsrast, beim großen Kreisverkehr östlich der Altstadt gibt es einen hübschen Teich mit Geschichte (Sautreiber-Legende) und Willi´s Teichstüberl, das als eher rustikale, aber sehr gemütliche Gaststätte mit durchgehender Küche ein wunderbares und sehr preiswertes Essen & „Service mit Schmäh“ bietet 😍😋 Gut gestärkt fahren wir rein in die Altstadt, zuerst rauf zum Schloss, dann auf den wunderschönen Rathausplatz mit besonderen Gebäuden/Fassaden und 2 Denkmal-Säulen. Im Schloss hole ich mir auch Infos für einen ev. Tagesausflug mit dem Auto, bei dem man sich Zeit für die unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten in und um diese sehr schöne alte Stadt nehmen kann. Für die Ausfahrt aus der Stadt ignoriere ich die MTB-Routen auf Straßen 🙄, wir nehmen den gemütlichen und idyllischen Weg entlang der Lainsitz im Gabrielental (es gibt keine Schilder mit rotem Kreis 🤗). Dieser wunderschöne Natur-Abschnitt endet dann unterhalb der Brücke der B41. Die nächsten 8 km fahren wir auf Nebenstraßen entlang der Lainsitz immer leicht, aber unmerklich aufwärts, bei St. Martin kommen dann die Gleise der Waldviertelbahn dazu. Ab Stierberg kennen wir uns schon aus, die schöne Gelände-Route entlang der Bahn zum Fassldorf sind wir vor kurzem schon gefahren. Heute bleiben wir danach herunten im Tal an der Route Granittrail / Fassldorf-Strecke – anfangs ein eher gemütlicher Forstweg, der dann nach der Abzweigung des Granittrail zur Wasserstation der Bahn doch als echter MTB-Geländeweg kräftig ansteigt (2 steilere Rampen bei einer Pferdeweide und dann kurz vor den Bahngleisen). Oben beim Gaisberg / vor Bruderndorf kann man dann wieder durchschnaufen und den flachen Abschnitt mit wieder schöner Aussicht über Wiesen und Wälder genießen. Da man sich hier immer noch deutlich unterhalb des Frauenwieserteich befindet, verläuft der Granittrail nochmal im einfacheren Gelände kräftig hinauf, oben kann man auch die Straße durch die Bauernhöfe nehmen. Nach der Abzweigung der Freiwald-Strecke bei Martinskreuz geht es wieder ein Stück im Gelände / Schotterweg runter zur B38 und danach zum Parkplatz beim Teich. Besonders gefallen hat uns auf dieser Runde, dass die Landschaft zwischen den kleinen Dörfern & Weilern frei von Zersiedelung ist – das macht wohl den besonderen Reiz und die „typischen“ Waldviertel-Eindrücke aus 😍
03:18
53.2km
16.1km/h
1,080m
1,030m
Erwin Köck and Udo Diesenreiter went mountain biking.
September 6, 2025
Mitte Juni hatte ich mit Sonja den Hongar erstmals erkundet und die Wege und schönen Ausblicke sind uns in guter Erinnerung geblieben. Daher mache ich nun mit Udo einen weiteren Besuch am Hongar, bei dem wir den Höhenrücken weiter nach Westen fahren und die Aussicht auf Attersee und Traunsee in die Runde mit einbauen. Der geplante Start wäre der Pendler-Parkplatz bei der Ausfahrt Regau gewesen, doch der ist auch an einem Samstag voll (Abfahrt Reisebusse ?). Wir fahren daher runter ins Aurachtal, gleich nach der A1-Brücke in der Nähe der Tennisplätze ist ausreichend Platz. Damit erledigen wir die Auffahrt rüber zur A1-Abfahrt gleich zu Beginn. Nach dem ersten Teil auf der Straße Tiefenberg fahren wir diesmal in einen Forstweg, der uns gleichmäßig ansteigend wieder zur Straße und zur Forststraße Vöcklaberg führt. Wie zuletzt im Juni fahren wir diese angenehme Forststraße rauf auf den Kronberg und freuen uns danach am Höhenrücken über die schönen Wanderwege über „Hohe Luft“ und „Zigeunermann“ zum Hongar. Diesmal schauen wir bei der Aussichtsplattform genauer, kurz danach fällt mir heute auch das unscheinbare kleine Gipfelkreuz am höchsten Punkt auf. Wir sind erst am Anfang unserer Tour, daher fahren wir beim Almgasthaus Schwarz vorbei und weiter auf den Wanderwegen hinauf Richtung Alpenberg. Ich versuche bei meinen Touren immer eine Runde zu schaffen – um die Aussicht vom Gahberg auf den Attersee zu bekommen, habe ich die MTB-Route am Nordhang geplant, die gut 200 m unterhalb des Grats verläuft. Das ist eine gute Forststraße, wellig aber tendenziell leicht abwärts, daher sind wir hier sehr flott im Wald unterwegs. Nach der Abzweigung einer Asphaltstraße wäre die nun aufwärts führende Forststraße wieder verboten 🙄, das nervt wirklich. Mein Plan ist die Umrundung des Gahberg auf einem „strichlierten Fahrweg“, der bei der Abzweigung von der Forststraße schon recht verwachsen aussieht. Wir riskieren die Auffahrt, ja der Weg ist grenzwertig durch teils tiefe ausgewaschene Rillen bei Steigungen deutlich über 15%. Mit kleineren Unterbrechungen kommen wir oben auf den einfachen Waldweg, an dem bald das Azurblau des Attersee durch die Bäume zu erkennen ist. Am Ausgang aus dem Wald ist ein massives Holzgatter zu überwinden, da heißt es erstmals, die eBikes über das Gatter heben und rüberklettern 💪. Kurz danach gibt es am Wiesenweg den ersten freien Blick auf den See, der Blick nach oben zeigt uns aber schon das nächste Gatter, das wieder durch Heben der eBikes zu überwinden ist. Da hier ein Wanderweg verläuft, ist daneben ein kleiner Durchgang offen. Oberhalb bei einem Bankerl am Waldrand gibt es den vollen Blick auf das Höllengebirge. Ich nutze wieder mal die App Peakfinder, mit der ich trotz Gegenlicht zumindest ein brauchbares Panoramafoto mit Beschriftung schaffe – ganz links ist jedenfalls der Feuerkogel (neben „Pledigupf“), in der Mitte der Hochlecken und weiter im Westen hinter dem Attersee ist auch ohne Beschriftung der Schafberg eindeutig zu erkennen 😎. Am Wiesenweg fahren wir rauf zu den Häusern (Appartments am Bauernhof) und verlassen den eigentlich „verbotenen Bereich“ – die einfachere Alternative wäre der Verbleib auf der verbotenen Forststraße gewesen, die mit ein paar Serpentinen auch herauf zu Aussichtspunkten am Gahberg führt. Wir radeln nun auf der Straße (MTB-Route Richtberg) wieder nach Osten, bei der Sternwarte gibt es dann eine Panoramatafel zum Höllengebirge und weiter bis zu den Salzburger Gipfeln, die man in Natura nur mehr erahnen kann 😉. Nun passt Weg & Zeit für eine Mittagsrast, der Gasthof Kreuzing Alm stärkt uns mit perfekter Leberknödelsuppe und Schweinsbratl mit Stöcklkraut 😋. Wir fahren wieder zurück zur Straße und starten die gut 7 km lange Abfahrt durch das Tal der Wessenaurach (wieder MTB-Route Richtberg). Im oberen Teil ist noch mehr Gefälle und gröberer Schotteruntergrund, nach ca 0,5 km wird der Untergrund immer einfacher und der Weg sinkt gemütlich, hier kann man die flotte Abfahrt richtig genießen 🤩 Von Reindlmühl rauf Richtung Altmünster will ich die Hauptstraße vermeiden, wir nehmen dafür den kräftigen Anstieg am Schützenleitenweg in Kauf. Vorteil ist die Aussicht am Weg, Nachteil, dass es den lt. Karte durchgängigen Fahrweg in der Realität nicht gibt. Der Feldweg nach der Straße endet an einem kleinen Weidezaun und einer Bachquerung, danach gibt es nur eine Spur durch die Wiese zum nächsten Hof und eine Stiege rauf zur Hofzufahrt, der Fußweg lt. Karte unterhalb des Hofs ist optisch auch nicht zu erkennen. Wir schieben halt die Stiege rauf und fahren dann auf der Straße wieder runter in die Senke unterhalb der Abzweigung zum Gmundnerberg. Hier reicht uns schon die kräftige Steigung der Straße, Alternativen im Gelände sind meist nicht nur verboten, sondern wohl auf richtig heftig punkto Steigung und Untergrund. Oben angekommen, genießen wir beim Ausschnaufen den herrlichen Ausblick auf den Traunsee runter bis Traunkirchen. Auf der Straße kamen uns immer wieder verschiedene Porsche-Modelle entgegen, oben stellt sich heraus, dass ein Porsche-Treffen beim Gasthof Urzn stattgefunden hat. Nach dem Urzn geht es noch ein Stück am Asphalt runter, beim nächsten Hof wird der Blick dann frei auf die Gmundner Bucht mit Schloss Ort & Toscana Schloss. Bis zum Pinsdorfberg führt ein guter Schotterweg hinab, mit der Zufahrt zum Steinbruch enden die Geländeabschnitte dieser Tour. Ein letztes Foto am Hang oberhalb Pinsdorf, dann fahren wir gemütlich auf den Nebenstraßen zur Aurach und unter der B145 zur Desselbrunner Straße. Der Versuch rechts der Aurach durch die Siedlung endet an letzten Absperrungen wegen der Brückenbaustelle, also müssen wir doch an der am Samstag Nachmittag ruhigen Hauptstraße bis zum Parkplatz fahren.
03:31
51.4km
14.6km/h
1,230m
1,230m
A very nice round! 🙋♀️
Translated by Google •
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