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Briefkästen-Fütterung für die 20. Vortragsreihe

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Briefkästen-Fütterung für die 20. Vortragsreihe

went for a hike

May 13, 2026

Briefkästen-Fütterung für die 20. Vortragsreihe

01:18

5.00km

3.9km/h

30m

60m

Der Lindengarten: Im 20. Jahrhundert war er ein Ort voller Leben, Stimmen und Begegnungen. Als Gastwirtschaft, Veranstaltungsort, Vereinsheim. Hier wurde gefeiert, gesungen, diskutiert. Hier kam Döbern zusammen. Heute existiert der Lindengarten noch. Doch er ist eine Ruine. Die Mauern stehen, die Erinnerungen auch – nur das Leben ist verstummt.

Evangelische Christuskirche Döbern: Als Döbern wuchs, wuchs auch der Wunsch nach einer eigenen Kirche. Bis ins frühe 20. Jahrhundert gingen die evangelischen Gemeindemitglieder nach Groß Kölzig zum Gottesdienst. Doch Döbern war längst kein kleines Dorf mehr – Glasindustrie, Bergbau und steigende Einwohnerzahlen prägten das Stadtbild. Im September 1907 wurde der Bau der Kirche ausgeschrieben. Am 10. November 1907 erfolgte die Grundsteinlegung. Und am 4. Advent 1908 wurde die Christuskirche feierlich eingeweiht. Der Entwurf stammt vom Architekten Georg Büttner. Das Grundstück stellte Gustav Krätsch zur Verfügung. Die Kirche entstand im Stil der Heimatschutzarchitektur – mit einem markanten Turm, geschwungenen Hauben und einem eindrucksvollen Innenraum mit hölzernem Tonnengewölbe und Empore. Der Zweite Weltkrieg hinterließ Spuren: Die Glocken wurden eingeschmolzen, Fenster zerstört, Dach und Turm beschädigt. Doch die Kirche blieb. Seit Pfingsten 1956 läuten wieder drei Glocken über Döbern – als Zeichen von Beständigkeit.Heute ist die Christuskirche nicht nur ein Gotteshaus.Sie ist ein Stück Identität unserer Stadt. Ein Ort für Taufen, Hochzeiten, Abschiede – und für Gemeinschaft.

Bis 2021 tat die Ameise auf dem Friedhof in Döbern ihren Dienst. 2021 wurde sie von Familie Borchardt restauriert. Heimatfreund Achim kümmert sich liebevoll um ihre Pflege, Wartung, Reparaturen, TÜV Termine und um Ersatzteile. Díe Ameise ist Baujahr 1956!

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