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Hirschbachtal Umrundung

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Hirschbachtal Umrundung

went for a hike

May 10, 2026

Hirschbachtal Umrundung

06:24

24.7km

3.9km/h

1,740m

1,740m

Dass das anstrengend werden könnte, zeigt sich schon zu Beginn: am Anfang der Gipfelsammlung um das Hirschbachtal steht der Geierstein, den man sich auf einem ziemlich steilen Anstieg erarbeiten muss. Will man hier verschnaufen, muss man schon stehen bleiben, weil flache(re) Passagen gibt es hier kaum. Zur Belohnung erwartet einen ein toller Aussichtsberg und die Gewissheit, den längsten Anstieg des Tages hinter sich zu haben (steil wird’s allerdings nochmal werden, soviel sei gesagt). Zum Fockenstein geht es wieder ein Stückchen bergab, im Anstieg öffnet sich die Landschaft und ganz so steil ist es auch nicht mehr. Dass der Fockenstein ein beliebtes Ziel ist, merkt man an den vielen Menschen am Gipfel und am Blick – hier sieht man bis rüber an den Tegernsee.
Nun geht es ein ganzes Stück bergab, über breite Forstwege und eine schöne Weidelandschaft über den Hirschbachsattel hinüber zum Kampenkamm. Hier wird’s zum zweiten Mal heute ordentlich steil. Oben darf man eine ganze Weile auf einem tollen Grat entlanggehen, Richtung Auerkamp, den man glatt übersehen würde, stünde dort kein sehr kleines Gipfelkreuz und weiter Richtung Spitzkamp. Hier hat man die ganze Zeit einen tollen Blick auf den Fockenstein, darf quasi sein Tagwerk bewundern. Trotzdem sollte man den Blick nicht allzu weit in die Ferne schweifen lassen, denn der Grat erfordert stellenweise etwas Trittsicherheit. Den Abstieg vom Spitzkamp kraxelt man über einen gut ausgebauten Steig und plötzlich steht man wieder auf einer breiten Forststraße, vor sich das Seekareuz, den letzten Gipfel des Tages. Der Anstieg über den Grasrücken ist fast ein Spaziergang im Park. Das Seekarkreuz hab ich heute für mich allein. Dort sollte man nochmal den Blick schweifen lassen, denn ab jetzt geht’s nur noch bergab zurück nach Lenggries. Kann man plötzlich viel mehr genießen, wenn man weiß, dass man nicht alles gleich wieder hochmuss (oder darf, ich bin trotz allem freiwillig hier).
Am Ende war’s eine lange, aber sehr schöne und etwas abenteuerliche Tour. Zur Krönung fallen exakt als ich den Bahnsteig betrete die ersten Regentröpfchen vom Himmel – was für ein Timing!

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