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06:01
27.7km
4.6km/h
540m
520m
Heute hat uns das Wetter am Morgen das erste Mal ein wenig ausgebremst. Gestern noch Sonne und bunte Häuser in Dingle, heute alles grau, nass und ziemlich ungemütlich. Die Fotos vom Hafen und den bunten Fassaden konnten wir uns damit sparen – die wären heute eher trist geworden. Also Regenjacke an und los ging’s.
Relativ schnell ließen wir die kleine Stadt hinter uns und waren wieder mitten in der ruhigen Landschaft unterwegs – allerdings die ersten knapp 7 Kilometer wieder über kleine Asphaltstraßen.
Der Ort Ventry war dann eine willkommene Abwechslung, denn hier führte der Weg ein gutes Stück direkt am Strand entlang. Fester Sand unter den Füßen, die Wellen neben uns, zwischendurch Muscheln gesucht und einfach diese Weite wirken lassen. Mehrere kleine Priele haben wir über schmale Brücken überquert. Nach dem Strand ging es an einer stark befahrenen Straße entlang – zum Glück nur ein recht kurzes Stück. Danach führte der Weg wieder bergauf und für mehrere Kilometer am Fuße des Mount Eagle entlang. Mega - für uns definitiv der schönste Abschnitt der heutigen Etappe. Immer wieder super Ausblicke auf die Küste und das Wetter spielte mittlerweile auch wieder mit, sodass sogar die vorgelagerten Inseln gut zu erkennen waren.
Typisch für diese Gegend sind auch die Steinmauern, die sich durch die Landschaft ziehen und die kleinen runden Steinhütten aus frühchristlicher Zeit, die hier seit Jahrhunderten stehen und der Landschaft einen besonderen Charakter geben.
Unterwegs kamen wir auch an den bekannten Aussichtspunkten rund um Slea Head und Dunmore Head vorbei. Entsprechend war hier ordentlich was los, aber die Blicke auf die steilen Klippen, das wilde Meer und die vorgelagerten Inseln waren wirklich beeindruckend und absolut lohnenswert. Irgendwann kamen wir in Dunquin an, einem kleinen, abgelegenen Ort an der Westspitze der Dingle-Halbinsel. Da es hier kaum Unterkünfte gibt, verbringen wir die Nacht in Ballyferriter und hatten uns schon vorher ein Taxi organisiert.
Bis es kam, sind wir noch kurz in der Kruger’s Bar eingekehrt – ein uriger Pub mit Blick aufs Meer, der angeblich zu den westlichsten Europas gehört. Perfekt für ein schnelles Getränk zwischendurch.
Dann ging’s weiter mit dem Taxi nach Ballyferriter zu unserer Unterkunft. Der Ort hat uns auf Anhieb richtig gut gefallen. Ein paar bunte Häuser, ein Hotel, zwei urige Pubs, das war’s im Grunde schon. Genau das macht den Charme aus.
Abends sind wir in einem der Pubs essen gegangen – einfach, gemütlich und genau richtig nach dem Wandertag.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (220 m)
Lowest point (50 m)
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