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'26-04.; Groß-Bieberau = Schloss Lichtenberg = Rodau = 🔙
'26-04.; Groß-Bieberau = Schloss Lichtenberg = Rodau = 🔙
Petra und die “Wander-Ente“ and Sook went for a hike
April 12, 2026
03:44
17.1km
4.6km/h
250m
240m
Heute ging es mit der Meet5- Truppe nach Groß-Bieberau und von dort dann zum Schloß Lichtenberg. Entgegen der Vorhersage war es zwar bewölkt aber während der gesamten Tour trocken. Zunächst konnten wir entlang der Gersprenz die Baukünste der Bieber, die Bauten, die Dämme und auch die hochaufgetürmten Burgen bestaunen. Der Weg nach Lichtenberg war dann sehr abwechslungsreich, sowohl die Landschaft als auch die Gepräche untereinander. Erstaunlich war tatsächlich was schon so alles blüht, vom Raps, über diverse Obstbäumen, Pusteblumen, einjähriges Silberblatt, Rosskastanien bis hin zum Flieder. So lag oft ein betörender Duft in der Luft. Das war dann am Alpakagehege mit diesen knuffeligen süßen Tierchen doch etwas anders 🫢.
Jetzt folgte der Aufgang zum Schloß Lichtenberg, durch schlängelnde Wege den bewaldeten Hügel hinauf, um dann ins Freie zu treten und direkt vor dieser imposanten Fassade zu stehen. Tolle Blicke über die Täler, rüber bis nach Großumstadt, grüne Hügel und die Dächer der Städte wie auf einer Modeleisenbahnanlage. Von dort ging es zum "Bollwerk", dem massiven Turm weniger Meter entfernt vom Schloß. Der Aufgang im Turm eröffnet schon durch die verschiedensten Öffnungen (Fenster, Schießscharten) tolle, „gerahmte“ Aussichten auf den wunderschönen Odenwald und auch auf das Schloß.
Der weitere Weg führte uns am liebevoll erhaltenen alten Schulgebäude über einen schönen Trampelpfad weiter zum Eselsbrunnen, der seinen Namen begründet, weil bis zum Jahre 1890/91 von hier durch Esel das Trinkwasser zum Dorf transportiert wurde.
Der Steinbruch, der nächste Punkt auf unserer Tour, bescherte uns einen Blick auf die besondere Erscheinungsform der Verwitterung von Gesteinen, die „Wollsackverwitterung“ . Tolle, beeindruckende Felsblöcke.
Rodau streifen wir nur am Rand, durchquerten aber schon in voller Blüte stehende Rapsfelder bevor wir die „Suchmannsmühle“ durch- und den „Rodauer Bach“ überquerten um dann durch ein Waldstück in Richtung Groß-Bieberau weiterzulaufen. Als wir das Waldstück verließen öffnete sich die Landschaft über Rapsfelder und grüne Wiesen und am Horizont thronte auf einem Hügel die Veste Otzberg 🏰. Der Rest des Weges führte durch eine herrlich frühlingshafte Hügellandschaft, vorbei an einem Hühnerhof mit (wie es schien) Cameraerfahrenen Models 🐓, und endete im „Il Gusto“ in Groß-Bieberau, einem eher unscheinbar wirkendem Lokal das aber mit super leckerer Pizza und anderen schmackhaften Gerichten überrascht. Absolut empfehlenswert und ein guter Abschluss eines schönen Wandertages mit tollen Leuten.
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