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Fräulein Draußen

🥾🌵🦉⛺️🌲🐑

Ich bin Kathrin, Autorin und Chef-Abenteurerin des Outdoor-Blogs Fräulein Draußen. In der Natur sein, frei sein, ist das, was mir wirklich wichtig ist. Und das suche und finde ich auf einer 1.000 km langen Fernwanderung in Australien genauso wie auf einem kurzen Ausflug in die Wildnis Brandenburgs. Nach einigen Jahren in Wanderschuhen haben sich mittlerweile auch Trailrunning- und Radschuhe einen festen Platz an meinen Füßen gesichert.
fraeulein-draussen.de

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2 days ago

Auf der Venntrilogie durch Ostbelgien - Etappe 1

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Die Winter- und Reisepause ist hiermit offiziell ausgeläutet und die Reisesaison 2026 eingeläutet! 🛎️ Zum ersten Mal nach drei Monaten habe ich gestern nämlich das Land verlassen (war fast ein bisschen aufgeregt 🤭). Sonderlich weit habe ich mich allerdings (noch) nicht hinausgewagt, denn meine erste Reise dieses Jahr beginnt direkt an der niederländischen Grenze. Genauer gesagt am Dreiländereck, wo die Niederlande, Belgien und Deutschland zusammentreffen. Laufend und Radfahren war ich schon mal dort - und nun also auch wandernd (womit der Drielandenpunt-Triathlon offiziell bestritten wäre). Auf dem 323 m hohen Vaalserberg mit Aussichtsturm, großem Restaurant, Parkplatz und natürlich den drei Flaggen befindet sich auch schon der erste Hinweis auf meine Wanderroute: Die Venntrilogie führt auf rund 109 Kilometern durch die Natur Ostbelgiens - jenem kleinen Teil Belgiens, der offiziell deutschsprachig ist. Dabei streift die Route durch drei unterschiedliche Landschaften - das nördliche Venn, das Hohe Venn und das Südliche Venn. Ich starte im Norden und die ersten Kilometer führen mich waldreich und mit einigen Ausblicken über die weite Hügellandschaft vom Dreiländereck bergab bis an den Rand von Kelmis. Etwas dahinter streift die Route die mittelalterliche Eyneburg, welche über dem Göhltal durch die Bäume blitzt. Aktuell finden an der Burg umfassendere Instandhaltungsmaßnahmen statt. Bald darauf erreiche ich mit dem Naturschutzgebiet Hohnbachtal ein weiteres Highlight dieser Etappe. Jetzt im frühen Frühjahr blühen dort weite Teppiche wilder Narzissen mit den Buschwindröschen um die Wette. Etwas später im Jahr (etwa von Mai bis August) kann man hier mit dem Galmei-Veilchen übrigens eine ganz besondere Pflanze erspähen: Die wächst nämlich nur auf schwermetallhaltigen Böden und auch nur in der Region rund um Aachen. Hinter dem Hohnbachtal wird die Landschaft offener, die Route der Venntrilogie führt häufig über Wiesen und Felder und es gilt zahlreiche Wiesenstiegel zu durchqueren. In Ostbelgien bestehen noch viele historische Wegerechte, die über private Wiesen führen. An Hecken und Zäunen sind Durchgänge (oft Drehkreuze) installiert, die Wanderern das Durchkommen ermöglichen, aber Weidetiere am Ausbüchsen hindern. Zwischendurch überrascht die Route auch mit kleinen, holprigen Pfaden entlang von plätschernden Bächen. Für eine ganze Weile hat man so das wunderbare Gefühl, auf geheimen Pfaden durch die Landschaft zu schleichen. 💛 Hinter dem Dorf Hauset schlägt die Route nochmal einen Haken durch Wald, die gut hörbare Autobahn trübt hier etwas das Wanderidyll. Ein kleines Sträßchen bringt mich schlussendlich nach Eynatten, mein Etappenziel. Ein ziemlich schöner und abwechslungsreicher Auftakt meiner Wanderung auf der Venntrilogie, und dazu noch bei schönstem Frühlingswetter. Letzteres habe ich sehr bewusst genossen, denn ab morgen scheint das Wetter daran erinnern zu wollen, dass es eben doch erst März ist und nicht Mai… 🫣 🚌: Bushaltestelle Bosstraat & Maastrichterlaan in Vaals, erreichbar über Maastricht und Aachen (von dort rund 2 km leicht bergauf zum Dreiländereck und offiziellen Start der Tour) 🍟: wenig Verpflegungsmöglichkeiten entlang der Strecke (mit kleinem Umweg in Kelmis zu Beginn der Etappe und am Wochenende Café in Hauset gegen Ende der Etappe); Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten am Etappenziel 🛌: Hotel Tychon (mit Restaurant und Schwimmbad) (Werbehinweis: Meine Reise findet in Zusammenarbeit mit der Tourismusagentur Ostbelgien statt.)

Time

7h39m

Distance

27.2km

Speed

3.6km/h

Ascent

600m

Descent

530m

a day ago

The winter and travel break is officially over and the 2026 travel season has begun! 🛎️ For the first time in three months, I left the country yesterday (I was almost a little excited 🤭). However, I haven't ventured very far (yet), as my first trip this year starts right on the Dutch border. More precisely

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March 10, 2026

2-Tages-Wanderung auf Schiermonnikoog 🥾🏝️🇳🇱 Etappe 2

Nach einer etwas durchwachsenen Zeltnacht (wer hätte gedacht, dass Kiebitze auch nachtaktiv sind?! 📢🐦🙉) machen Paulien / Outdoor Inspiratie und ich uns auf zu Teil zwei unserer zweitägigen Wandertour über die. Watteninsel Schiermonnikoog im äußersten Nordosten der niederländischen Provinz Friesland. Nachdem wir am Vortag den besonders wilden und einsamen Ostteil der Insel erkundet haben, wartet heute der etwas belebtere westliche Teil rund um den Inselort auf uns. Die Natur steht aber auch hier definitiv im Fokus, denn nur ein kleiner Teil der Insel ist bewohnt und von landwirtschaftlich genutzten Flächen bedeckt. Kurz nach Aufbruch erreichen wir die Poelmansduin mit dem Bunker Wassermann, der einst Teil des Atlantikwalls war - der Festungslinie von Norwegen bis zur spanischen Grenze während des zweiten Weltkriegs. Heute dient der Bunker als Aussichtspunkt, mit 20 Metern immerhin der höchste der ganzen Insel! Bald danach durchwandern wir den kleinen Wald der Insel - die Kiefern sind nicht natürlich gewachsen, sondern Anfang des vorherigen Jahrhunderts von den damaligen Eigentümern Schiermonnikoogs gepflanzt worden. Man sieht ihm an, dass er mit den hiesigen Bedingungen zu kämpfen hat, aber schön ist er allemal. Und eine nette Abwechslung auf dieser Tour, die vor allem von Weitblicken und karger Küstenlandschaft geprägt ist. Natuurmonumenten (die größte niederl. Naturschutzorganisation) versucht, diesen Wald Stück für Stück zu einem natürlicheren und widerstandsfähigeren Mischwald umzugestalten. Hinter den bewaldeten Dünen treffen wir bald aufs Meer. Es ist Flut und das Wasser nicht ganz so weit weg wie am Vortag. Die weitläufigen Strände Schiermonnikoogs zählen übrigens zu den breitesten in ganz Europa! Ein Stück folgen wir dem Strand, dann biegen wir wieder ins Inland ab, um einen der beiden Leuchttürme der Insel zu besuchen. Der rote Noordertoren ist heute noch fleißig im Einsatz, sein weißer Kollege (den wir später noch besuchen) dient nur noch als Antennenmast. Durch weite Dünen und Wiesen steuern wir anschließend auf Westerplas zu, einen der besten Orte auf Schiermonnikoog, um Vögel zu beobachten. Nicht umsonst gibt es hier gleich zwei Vogelbeobachtungshütten, eine davon mit hochwertigem Swarovski-Spektiv ausgestattet. Die Kormorane und Reiher sind im Gestrüpp am gegenüberliegenden Ufer fleißig mit dem Nestbau beschäftigt, unzählige Brandgänse schlummern auf den Kiesinseln im See, Haubentaucher balzen um die Wette und irgendwo im Hintergrund kräht immer ein Fasan. Schiermonnikoog ist ein absolutes Vogelparadies (unter anderem, weil es keine Landraubtiere auf der Insel gibt, die Nester plündern könnten). Nach der Umrundung von Westerplas treffen wir auf den Deich und schlagen bald einen Haken durch die gleichnamige Ortschaft Schiermonnikoogs. Einst waren Mönche die ersten Inselbewohner, daher auch der Name der Insel, der sich aus dem Friesischen ableitet: schier = grau, monnik = Mönch, oog = Insel, also “Insel der grauen Mönche”. Heute leben dort rund 1.000 Menschen. Es gibt einige Geschäfte, Hotels und Restaurants sowie ein Besucherzentrum, in dem man mehr über Schiermonnikoog und seine Geschichte und Natur erfahren kann. Die Hauptstraße Lange Streek ist von Backsteinhäusern aus dem 18. Jahrhundert gesäumt. Wir schlendern durch den Ort, stärken und mit einer Portion broodje kroket und besuchen dann noch Zuidertoren, den zweiten - den weißen - Leuchtturm der Insel. Dann ruft langsam aber sicher die Fähre in Richtung Festland. Die letzten Kilometer zurück zum Fähranleger, immer am Deich entlang des Wattenmeers, sind nochmal besonders bezaubernd. Es ist Ebbe, Nebel und Sonne sorgen für eine ganz besondere Lichtstimmung und vor lauter Austernfischern, Möwen, Strandläufern (…), die sich am reichhaltigen 🪱🦐-Buffet stärken, weiß man gar nicht mehr, wo man zuerst hinschauen und hinhören soll. Ein wirklich schöner Abschluss einer wirklich schönen kleinen Tour. 😌 Mehr Infos zum Nachwandern bald noch in der Collection zu diesem Abenteuer! 🍟: Beachclub Noderstraun kurz vorm roten Leuchtturm und verschiedene Möglichkeiten im Ort ‼️: Wie auch auf Etappe 1 gibt es in der Brutsaison (15. April - 15. Juli) Einschränkungen, die direkte Umgebung von Westerplas ist dann (teilweise) gesperrt.

Time

7h44m

Distance

17.6km

Speed

2.3km/h

Ascent

60m

Descent

70m

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March 10, 2026

After a somewhat restless night in the tent (who would have thought lapwings were nocturnal?! 📢🐦🙉), and I set off on the second part of our two-day hike across the Wadden Island of Schiermonnikoog in the far northeast of the Dutch province of Friesland.



Having explored

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March 9, 2026

2-Tages-Wanderung auf Schiermonnikoog 🥾🏝️🇳🇱 Etappe 1

Nach einer gemütlichen Winterpause wage ich mich mit dem ersten kleinen Abenteuer an die Reisesaison 2026 heran! 🙃 Und dank Begleitung von meiner niederländischen Kollegin Paulien / Outdoor Inspiratie war dieser Auftakt gleich besonders schön. Wir haben der niederländischen Watteninsel Schiermonnikoog für eine 2-tägige Wanderung einen Besuch abgestattet. Die ist die naturbelassenste der fünf (bewohnten) Inseln in den Niederlanden und somit für Naturfreundinnen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, ein ganz besonders schönes Ziel - insbesondere natürlich auch jetzt in der Nebensaison, wenn man hier selbst am Wochenende nur auf verhältnismäßig wenig Menschen trifft. Die Natur von Schiermonnikoog bietet weite Strände und Dünengebiete, dazu Salzwiesen, Waldstücke und Süßwassersee. Der allergrößte Teil der Insel ist zudem Nationalpark und autofrei. Von Lauwersoog bringt uns die Fähre in rund 45 Minuten vom Festland auf die Insel. Unsere Wanderung können wir direkt am Fähranleger beginnen. Ein kurzes Stück geht es am Deich entlang, bald schon aber biegen wir ins Inselinnere ab und folgen einem Radweg bis zu den Kobbeduinen. Die hölzerne Bake wurde einst errichtet, damit die Schiffe sich tagsüber orientieren können. Heute bringt der erhöhte Punkt vor allem einen tollen Weitblick über die Insel. Aufgrund des relativ dichten Nebels können wir gar nicht mal so weit blicken, aber die mystische Stimmung passt wunderbar zur kargen, rauen Natur, die wir auf den folgenden Kilometern durchstreifen. Für Radfahrer ist an den Kobbeduinen Schluss, für uns geht es nun auf deutlich weniger gut ausgebauten Wegen durch die Salzwiesen. Menschen begegnen wir hier kaum, Gänsen und anderen gefiederten (Teilzeit-)Inselbewohnern dafür umso mehr. Ab und an ist der Weg sehr matschig und teils überschwemmt - wer trockene Füße bevorzugt, sollte hier im Winter und / oder nach viel Regen eher nicht unterwegs sein (oder Gummistiefel tragen). An einem großen Priel entscheiden wir uns aufgrund des Wasserstandes und der allgemein recht matschigen Wege dafür, etwas früher als geplant zum Strand abzubiegen. Theoretisch könnte man hier auf auf dem Bouwe-Hoekstrapad noch knapp 3 km weiter bis zur Willemsduin wandern und dann dem Strand zurück folgen. An den Strandpfahl 11 gelehnt lassen wir uns im Sand sitzend unsere Mittagspause schmecken, bevor wir über den unglaublich weiten, platten und leeren Strand zum Pfahl Nummer 8 schlendern und dort wieder auf einen Weg hinter den Dünen abbiegen. Später können wir den roten Leuchtturm erspähen - einen von zweien auf der Insel - und kehren im gemütlichen Strandpavillon De Marlijn (sehr empfehlenswert!) für Pommes und Getränke ein. Immerhin der nördlichste Gastronomiebetrieb der Niederlande! Nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem Etappenziel. In einem eingezäunten Moor-, Wiesen- und Waldgebiet begegnen wir zum Schluss noch grasenden Sayaguesa-Rindern, Vertreter eine sehr robusten und ursprünglichen spanischen Rinderrasse, welche den (ausgerotteten) Auerochsen noch relativ ähnlich sind. Gemeinsam mit den Exmoorponies halten sie die Landschaft offen und sorgen so für wertvollen und artenreichen Lebensraum ⛺️🛌: Auf der Insel befinden sich mehrere Campingplätze, eine Übersicht gibt es hier: vvvschiermonnikoog.de/uebernachten/zelten De Kooiplaats ist der einzige, der ganzjährig geöffnet hat, Camping Seedune hat die schönsten Stellplätze mitten in den Dünen. Wer nicht mit Zelt unterwegs ist, kann natürlich auch im nahegelegenen Ort der Insel übernachten. 🍟: Die einzige Verpflegungsmöglichkeit auf dieser Etappe ist demarlijn.com gegen Ende der Tour, man sollte also ausreichend Wasser und Proviant einpacken. ‼️: Vom 15. April - 15. Juli ist (unter anderem) das Gebiet Oosterkwelder (auf dieser Tour der Abschnitt ab Kobbeduinen bis zum Strand) aufgrund der Vogelbrut nicht begehbar. Als Alternative zu dieser Zeit kann man zum Beispiel dem Waterstaatpad bis Paal 10 folgen und dann auf dem Strand zurück wandern. Einen der zweifelsohne schönsten Abschnitte dieser Tour verpasst man dann aber, daher würde ich eher zu einer Reise außerhalb dieser Monate raten.

Time

4h08m

Distance

16.5km

Speed

4.0km/h

Ascent

10m

Descent

10m

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March 9, 2026

After a relaxing winter break, I'm venturing into the 2026 travel season with my first little adventure! 🙃 And thanks to the company of my Dutch colleague , this start was especially wonderful.



We visited the Dutch Wadden Island of Schiermonnikoog for a two-day hike. It's

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December 30, 2025

Kleine Jahres-Abschluss-Wanderung 🐴🌳🐦 (Horsterwold / Flevoland)

War heute im größten zusammenhängenden Laubwaldgebiet der Niederlande wandern, weil der Wetterbericht Sonne versprochen hat, ich Vögel fotografieren, die Ruhe genießen und gemütlich irgendwo picknicken wollte. 😌 Jahreszeitenbedingt war kein Laub an den Bäumen (ok, klar), es war die meiste Zeit bewölkt, die einzigen, die still gehalten haben, waren die Konikpferde, es waren ständig irgendwo nervige Böller zu hören und meine Thermoskanne mit Kaffee habe ich auch zuhause vergessen. 🤨 Aber das schöne am Draußensein ist ja, dass Draußensein immer schön ist. In diesem Sinne: Erkläre das Draußen-Jahr 2025 hiermit erfolglo… ääh, erfolgreich für abgeschlossen. 🙂‍↕️🤝 Kommt gut ins neue Jahr!

Time

2h27m

Distance

9.36km

Speed

3.8km/h

Ascent

40m

Descent

40m

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December 30, 2025

P.S. You can find my collected hiking tips for the Netherlands in this collection: komoot.com/de-de/collection/1127516/-tageswanderungen-in-den-niederlanden

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December 9, 2025

Northumberland Coast Path - Tag 6 (Alnmouth - Ellington)

Meine letzte Etappe auf dem Northumberland Coast Path fiel besonders entspannt aus …nicht! 🙃 Nach viel Wetterglück in den letzten Tagen war für diesen Tag authentisches, englisches Winterwetter angesagt. Und die Vorhersage sollte sich bewahrheiten. Bei reichlich Wind (von vorne natürlich) und Regen verlasse ich das kleine Alnmouth. Möglichst früh morgens, um es noch vor Einbruch der Dunkelheit an mein Ziel zu schaffen (auch wenn ich zur Sicherheit natürlich eine Stirnlampe eingepackt hatte - das würde ich bei Wintertouren immer empfehlen). Ich muss einen kleinen Umweg einlegen, um um die Bucht herum zu wandern. Von der anderen Seite hat man einen sehr schönen (wenn auch in meinem Fall sehr verregneten) Blick auf Alnmouth, dann geht es zurück in die Dünen. Auf dem Weg treffe ich eine Schleiereule, von denen es relativ viele in Großbritannien gibt. Vor allem in den Wintermonaten kann man sie mit etwas Glück auch mal tagsüber beim Jagen beobachten. 🦉💕 Bei Warkworth mit seiner alten Burg muss ich ein weiteres mal eine Bucht umwandern, dann geht es ein Stück entlang der Straße bis nach Amble. (Wer keine 28 km wandern möchte, kann diese Etappe mit Übernachtung in Amble auch auf zwei Tage aufteilen.) Nach einem schnellen zweiten Frühstück im Café bin ich bereit für die letzten rund 18 Kilometer. Der Weg führt durch den Hafen von Amble - im Frühjahr / Sommer kann man von hier aus Bootstouren zu nahegelegenen Papageientaucher-Kolonien machen. Hinter Amble wandere ich noch ein Stück durch die Dünen, dann wechsle ich auf den langen, breiten Sandstrand, der sich entlang der kompletten Bucht bis nach Cresswell, dem Endpunkt des Northumberland Coast Path, zieht. Ab und an hole ich mir beim Durchqueren einer Fluss-/Bachmündung nasse Füße - aber jetzt ist das ja auch schon egal. Und immerhin: Irgendwann ebbt der Regen ab, sodass ich die letzten Kilometer noch im (halbwegs) Trockenen genießen kann. Und pünktlich zum Zieleinlauf in Cresswell kommt dann sogar kurz die Sonne (inklusive doppeltem Regenbogen) hervor. 🦄🏁 In Cresswell selbst gibt es keine Unterkünfte, aber im ca. zwei Kilometer landeinwärts gelegenen Ellington, wo ich meine Wanderung beende. Von dort aus gibt es eine direkte Busverbindung zurück nach Newcastle. Mein Fazit und mehr Infos zum Northumberland Coast Path folgen bald noch in der Collection zur Tour! 🍟: Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten in Amble und am Etappenziel in Ellington 🛌: The Plough Inn https://www.theploughellington.co.uk

Time

6h24m

Distance

28.6km

Speed

4.5km/h

Ascent

330m

Descent

320m

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December 12, 2025

So beautiful! Thank you so much for the insight.



May I ask what your reasons were for hiking from "north to south"?

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December 8, 2025

Northumberland Coast Path - Tag 5 (Embleton - Alnmouth)

Time

5h03m

Distance

17.8km

Speed

3.9km/h

Ascent

290m

Descent

320m

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December 9, 2025

The most beautiful day of hiking in perfect weather along one of the most remote (and I would also say most beautiful) sections of the Northumberland Coast! 😌



From my accommodation in Embleton, I followed the small road downhill again towards the coast. Then it was a short walk across the local golf

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December 7, 2025

Northumberland Coast Path - Tag 4 (Seahouses - Embleton)

Am kleinen Hafen von Seahouses kann ich nochmal einen Blick auf die Farne Islands und Bamburgh Castle in der Ferne werfen, dann umrunde ich die kleine Landspitze mit Goldplatz und sie sind außer Sicht. Ich bekomme an diesem Morgen ein bisschen Sonne ab und wandere bis nach Beadnell direkt auf dem Strand (während der Northumberland Coast Path durch die Dünen führen würde). Auch hinter Beadnell wähle ich den breiten, weitläufigen Sandstrand, bevor mich eine Meeresmündung wieder auf den Coast Path (Sand dazugehöriger Brücke über den Fluss) zwingt. An diesem Morgen sind viele Spaziergänger unterwegs - so viele Menschen habe ich bisher nur rund um Bamburgh Castle gesehen. Aber kein Wunder, es ist ja auch Sonntag und das Wetter für einen Dezembertag ziemlich gut. Ein Stückchen wandere ich hinter der Brücke durch die Dünen - hier lichten sich die „Besucherströme“ auch schon wieder. Rund um die Landspitze Newton Point fühlt sich die Küste von Northumberland besonders abgelegen an. Vulkanisches Basaltgestein sorgte hier für eine ganz besondere Felsküste mit Säulen und Felsblöcken entstehen - quasi eine Miniversion des Giant‘s Causeway in Irland. Nun kann ich auch die markanten Überreste von Dunstanburgh Castle in der Ferne erkennen. Bevor ich die Burgruine erreiche, biege ich aber rechts in Richtung Embleton, meinem Übernachtungsziel, ab. 🍟: Einkehrmöglichkeit in Beadnell und am Dunstanburgh Golf Course; kleiner Dorfladen und Pubs in Embleton 🛌: Dunstanburgh Castle Inn https://dunstanburghcastlehotel.co.uk

Time

3h56m

Distance

14.3km

Speed

3.6km/h

Ascent

160m

Descent

130m

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December 6, 2025

Northumberland Coast Path - Tag 3 (Belford - Seahouses)

Dafür, dass es heute nicht regnen sollte, hat es heute doch erstaunlich viel geregnet! Aber immerhin immer nur leicht und nie so viel, dass ich die Regenhose hätte auspacken müssen. 😏 Von Belford aus ging es für die ersten Kilometer so semi-ansprechend durch Industriegebiet und Farmland. An der Budle Bay, wo sich bei Ebbe besonders viele Vögel tummeln, ist das Meer dann wieder erreicht. Ein kurzes Stück geht es an der Straße entlang, dann führt der kleine Wanderweg mit schönen Weitblicken über‘s Meer durch die Dünen bis zu einem Golfplatz. Hinter dem Golfplatz kann ich zum ersten Mal Bamburgh Castle erspähen - quasi das Wahrzeichen von Northumberland. Die beeindruckende Burg thront über der rauen See in den Dünen und lockt viele Besucher an (zu dieser Jahreszeit aber verhältnismäßig wenig). Auch die Farne Islands draußen im Meer hat man von hier aus gut im Blick - ein Refugium für Seevögel und Robben, die sich im Sommer per Bootstour von Seahouses besuchen lassen. Von der Burg aus würde der Northumberland Coast Path etwas weiter durchs Landesinnere führen, ich würde hier definitiv empfehlen, dem England Coast Path zu folgen (auch beschildert). Oft ist der Wegverlauf der beiden Routen gleich, an manchen Stellen (wie hier) unterscheidet er sich aber. Der England Coast Path führt ab der Burg immer durch die Dünen bis nach Seahouses. Für den letzten Abschnitt bin ich direkt auf dem Strand gewandert. 🍟: Einkehrmöglichkeiten in Bamburgh auf etwa halber Strecke; viele Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten am Etappenziel 🛌: Olde Ship Inn (uriger Pub am Hafen mit gemütlichen Zimmern) https://theoldeship.co.uk

Time

4h01m

Distance

16.4km

Speed

4.1km/h

Ascent

190m

Descent

250m

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December 7, 2025

 Great tour 👌 even though it's raining.

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December 5, 2025

Northumberland Coast Path - Tag 2 (Fenwick - Belford)

Der Großteil des Northumberland Coast Path führt direkt an der Küstenlinie entlang - meine heutige zweite Etappe ist eine Ausnahme. Vom kleinen Fenwick aus führt die Route über ein Sträßchen sanft bergauf, dann entlang eines durchaus ansprechenden Mischwäldchens mit einem Saum aus alten Bäumen und weitem Blick über Weiden bis zum Meer. Später taucht der Coast Path in dunkleren Nadelwald ein. Große Farne, kleine Bäche und (für Dezember erstaunlich) viele Pilze säumen den Wegesrand. Es dauert nicht lange, bis sich der Wald wieder lichtet und ich abermals weite Blicke über die Küstenregion und auf Holy Island erhaschen kann. Dann geht es nochmal ein Stück weiter Richtung Inland und über weite Schafsweiden dem Highlight des Tages entgegen: Der Blick auf die Cheviots (Bergregion) vom felsigen Vorsprung am höchsten Punkt der Etappe ist nämlich ganz besonders schön - und zu meinem Glück kommt hier sogar die Sonne raus, sodass ich diesen in aller Ruhe bei einem ausgedehnten Päuschen genießen kann. 🤩 Unweit der Felsen etwas weiter unten am Hang treffe ich dann auf St. Cuthberts Cave (Abzweig nicht verpassen!), eine beeindruckende Höhle / Sandsteinformation in hübschem alten Wald. Der Legende nach sollen im 9. Jahrhundert Mönche hier kurz den Leichnam des heiligen Cuthbert hier versteckt haben, als sie vor Wikingerüberfällen von Holy Island (s. gestrige erste Etappe) flohen. Ein Stück folge ich dem Waldrand mit Blick auf die Berge, dann geht es größtenteils über Farmland auf kleinen Wegen und (recht matschig) über Wiesen dem Etappenziel Belford entgegen. Ich hab von dieser Etappe aufgrund der Routenführung nicht allzu viel erwartet, aber sie hat mir tatsächlich ziemlich gut gefallen. Morgen dann aber wieder ab ans Meer! 😌 🍟: kleines Café / Dorfladen in Fenwick, ansonsten keine Verpflegung unterwegs; Einkehrmöglichkeiten und größerer Supermarkt in Belford 🛌: Blue Bell Hotel https://www.bluebellhotel.com

Time

4h25m

Distance

13.5km

Speed

3.1km/h

Ascent

290m

Descent

280m

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December 6, 2025

Photos 16 and 19 👍 very nice!

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December 4, 2025

Northumberland Coast Path - Tag 1 (Berwick-upon-Tweed - Fenwick)

Bevor das Jahr rum ist, habe ich mich noch zu einer letzten kleinen Reise aufgemacht. Nicht ins Warme. Nicht in den Schnee. Sondern einmal über den Ärmelkanal. Und wohin bitte auch sonst?! 😌 Ich mag‘s hier ja im Winter irgendwie immer ganz besonders gern. Die Küstenwanderwege des Landes liebe ich auch. Und da ist es doch äußerst praktisch, dass der Northumberland Coast Path unweit von Newcastle beginnt, wo wiederum die Fähre von Amsterdam anlegt. Von Newcastle aus ging es noch in 45 Minuten bis zur kleinen Küstenstadt Berwick-upon-Tweed, von wo aus mich mein Weg in den kommenden sechs Etappen wieder gen Süden und fast bis nach Newcastle führt. Die nördlichste Stadt Englands liegt auf einer Halbinsel an der Mündung des Flusses Tweed, der in dieser Gegend die englisch-schottische Grenze bildet. (Obwohl die Stadt auf der nördlichen Seite des Flusses liegt, gehört sie zu England, da die Grenze um Berwick herum verläuft.) Vom Zentrum aus wandere ich über die ältere der beiden Brücken über den Tweed, dann am Hafengelände entlang bis zur Flussmündung, die an der gegenüberliegenden Seite von einem kleinen roten Leuchtturm markiert wird. Am Spittal Beach kann man sich gut vorstellen, wie es hier an einem warmen Sommertag zugehen muss - jetzt im Dezember hingegen versprühen die bunt angemalten, aber geschlossenen Strandimbisse eine andere Art von Charme. Bald geht es ein Stück hinauf und auf den kleinen Klippen - natürlich - immer am Meer entlang. Irgendwann später wechsle ich auf den Strand, der abgesehen von vereinzelten Hundespaziergängern menschenleer ist. Wo hört Strand auf, wo fängt Himmel an? Man weiß es nicht so ganz. Später schließe ich wieder zum Coast Path auf, der hier mitten durch die Dünenlandschaft führt. Ich begrüße die Schafe, beobachte die Schwarzkehlchen… das Wandern fällt abgesehen von der ein oder anderen matschigeren Stelle ganz leicht. Erst hinter einer Schleuse, beim Pfad rund um Beal Point, muss ich mich etwas konzentrieren. Der hohe Wasserstand lässt nicht viel Platz für Wanderfüße. Bei Flut und windigem Wetter sollte man das Stück wohl lieber durchs Inland umgehen. Nun habe ich besten Blick auf Lindisfarne - die Holy Island. Ich weiß nicht mehr viele Jahreszahlen aus meinem Skandinavistik-Studium, aber 793 habe ich nie vergessen. Der Überfall auf das Kloster von Lindisfarne, der den Beginn des Wikinger-Zeitalters markiert. Die Insel ist nur bei Ebbe über eine Straße bzw. Zu Fuß über den Strand zu erreichen. Dass das Naturreservat rund um Lindisfarne eine der besten Birdwatching-Gegenden in Northumberland ist, kann man aber auch vom Festland aus ziemlich gut feststellen. Ein Stück hinter der Straße nach Lindisfarne biegt der Coast Path ins Inland ab und führt mich über teils matschige Wiesen- und Feldwege bis in das kleine Örtchen Fenwick. Viel gibt es dort nicht, aber immerhin ein sehr empfehlenswertes B&B - bei Bedarf bringt einen die Gastgeberin sogar mit dem Auto bis zum nächsten Pub. Ich habe vorgesorgt und mir Instant-Asia-Nudeln mitgenommen. Einen Wasserkocher gibt es ja glücklicherweise in wirklich jeder Unterkunft in Großbritannien. (Und das ist nur einer von vielen Gründen, warum ich das Wandern auf der Insel so sehr mag.) 🍟: keine Einkehrmöglichkeiten unterwegs; kleines Café in Fenwick 🛌: Fenwick B&B https://fenwickbedandbreakfast.co.uk

Time

5h54m

Distance

21.6km

Speed

3.7km/h

Ascent

230m

Descent

220m

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December 4, 2025

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