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Daniela H. ☀️❄️ went mountain biking
October 11, 2026 at 08:20
04:17
31.7km
7.4km/h
50.0km/h
1,200m
1,800m
in S-Charl ist die Luft am Morgen eisig kalt, doch sobald wir in die Sonne kommen, vermag diese schon wieder schön zu wärmen. Zudem zieht der Weg abschnittsweise ziemlich an und bringt uns bald zum Schwitzen. Wir passieren die Alp Sesvenna, diese ist von Beobachter besetzt, die mit Feldstecher die Jäger verfolgen. Immer wieder ertönen Schüsse. Je weiter wir dem Talende näher kommen, desto unfahrbarer wird der Weg. Felsbrocken und Felsplatten verblocken den Weg. Eigentlich Schade, den hier verwandelt sich das Val Sesvenna in eine Hochebene die sanft ansteigt bis wir vor einer Felsflanke stehen, die uns endgültig vom Bike zwingt und das Hook-a-Bike montieren lässt. Steil zieht der Weg nach oben. Scheint es von unten betrachtet beinahe unmöglich hier hochzukommen, führt der Weg durch Fels und Stein. Schritt für Schritt steigt man problemlos die 200 Höhenmeter hoch und gelangt zum Laj da Sesvenna und seine Moränenlandschaft. Noch sind weitere Höhenmeter schiebend, tragend und wenig fahrende zu meistern, bis wir endlich auf der Fuorcla Sesvenna ankommen. Wie schon im Jahr zuvor (damals Anfangs August) bläst stürmisch ein eiskalter Wind. Hier stehen wir erstmals im Schnee und geniessen für einen kurzen Moment das wunderbare Panorama. Wir freuen uns auf die kommende Abfahrt - nun auf der italienischen Seite - bis zur Sesvennahütte. Diese hat uns bereits letztes Jahr extrem gut gefallen. Ist sie doch abwechslungsreich mit vielen unterschiedlichen Sequenzen in der Bodenbeschaffenheit bis der Weg oberhalb der Sesvennahütte wieder unfahrbar wird. Danach geht es zügiger vorwärts Richtung Val d'Uina und in die Einfahrt dieses spektakulären Felsenweg. Dieser wurde Anfangs 1900 direkt in die Felswand gesprengt. Bis zu 100 Meter fällt die Wand steil in die Tiefe zum Wildbach. Wir haben den Zeitpunkt wieder so gewählt, dass wir spät in die Schlucht einfahren und keine Wanderer mehr unterwegs sind. Vieles lässt sich fahren, doch aus Sicherheitsgründen steigt man ab und zu besser vom Bike.
Nach Unwetterschäden und Sperrung des Tals sind die baulichen Massnahmen fast so eindrücklich, wie die Durchfahrt des Felsenweges, Neue Strasse, Brücken und einen neu angelegten Wanderweg am Ende des Felsenweges zeugen eindrücklich von der Wiederherstellung und Zugänglichkeit des Val d'Uina.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (2,800 m)
Lowest point (1,110 m)
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