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Tag 547 π΄πΌββοΈππΈπ° von SkalitΓ© nach Zilina π£οΈπππ
Tag 547 π΄πΌββοΈππΈπ° von SkalitΓ© nach Zilina π£οΈπππ
PrimaKatka went for a bike ride
September 30, 2026 at 09:14
02:58
48.3km
16.3km/h
37.7km/h
130m
330m
Garmin Edge Explore 2
Die Nacht in der Pension war okay. Ich hatte eine Begegnung der dritten Art mit einem Ganger und es hat danach ewig gedauert, bis ich eingeschlafen bin aber Steffen hatte den Schlaf der Gerechten.
Heute morgen gΓΆnnten wir uns vor Abfahrt noch einen Kaffee und als wir unsere RΓ€der fertig machen wollten, staunten wir nicht schlecht, als wir die niedliche Nachricht an unseren RΓ€dern gefunden haben. Jurai, den wir gestern kennenlernten, hat uns Zettelchen ans Fahrrad gemacht, wo drauf stand "Alles Gute"
Laut komoot hΓ€tten wir eine Strecke nehmen sollen, die ΓΌber einen Berg fΓΌhrt, der zwei schwarz markierte Stellen hat! WΓ€ren wir mit einverstanden, wenn es nicht noch die Route auf der StraΓe gΓ€be. Wegen den 4km mehr, die wir auf der StraΓe fahren, wirds auch nicht mehr fett. Wir entschieden uns also fΓΌr die BundesstraΓe. Komoot wollte uns ΓΌber 15km hinweg konsequent wieder zurΓΌck leiten. Manchmal muss man eben einfach Sturm bleiben. Und es hat sich gelohnt, denn die StraΓe ging ΓΌberwiegend nach Unten.
Bis nach Krasno nad Kysucou war der Verkehr im Normalbereich. Erst nach Kysucky Liescovec wurde es abenteuerlich. Wir fuhren auf der BundesstraΓe, die eine reinste Baustelle war, dadurch kam es oft zu Stau oder zΓ€hflΓΌssigem Verkehr. Es waren super viele LKWs unterwegs und es wurde ein Γberholbattle vom Feinsten. In Kysucky Nove Mesto dachten wir, jetzt wird der Verkehr endlich weniger, da wir wieder auf einer DorfstraΓe waren. Aber nein, falsch gedacht. Wir kΓ€mpften uns einen Berg hinauf, der eine ziemlich enge StraΓe hat. Es ist fast unmΓΆglich, hochzufahren und den Gegenverkehr nicht zu stΓΆren. Wir schoben und es kam uns ein Auto nach dem anderen entgegen. Vielleicht versuchen sie ΓΌber die NebenstraΓen die Baustelle zu meiden. Bergab wurde es dann richtig lustig. PlΓΆtzlich hatten wir keinen Gegenverkehr mehr und wir waren schon ganz verwundert doch schnell begriffen wir, warum es dazu kam. Ein Bus, auf unserer Fahrspur, wollte ebenfalls den Berg hinunter und stand vis-a-vis mit einer PKW Schlange. Der Bus drΓ€ngte StΓΌck fΓΌr StΓΌck den Gegenverkehr wieder zurΓΌck und wir fuhren im Windschatten des Busses mit. Doch der unaufhΓΆrliche Verkehr sollte uns noch ein StΓΌck begleiten.
In Zilina starteten wir die Schlafplatzsuche und fanden auf einer Feldwiese, abseits der HauptstraΓe, einen hΓΌbschen Platz. Steffen erkundete den Platz, wie so immer, noch einmal ausgiebig und plΓΆtzlich bellte ein Hund direkt am angrenzenden Baumbestand. Ein Haus war nicht sichtbar aber es lag einiges an GerΓΆll herum, weshalb wir denken, dass dort jemand haust. Wir also etwas geknickt wieder von dannen gezogen. Das Navi war schon aus aber das war mir egal, jetzt tracke ich einfach nicht weiter.
Auf Google Maps sah ich, dass es im Wald eine lichte Stelle mit einer SchutzhΓΌtte gab und das sollte nun unser Ziel werden.
Es war klar, dass wir zu dieser Stelle schieben werden mΓΌssen. Γber loses GerΓΆll ging es den Berg hinauf. Das letzte StΓΌck wurde dann noch einmal richtig saftig. Steffen ging vor, um sich die HΓΌtte anzuschauen, ob sich die MΓΌhe ΓΌberhaupt lohnt. Wie ich so wartete, kam eine Frau mit ihrem Sohn und Hund vorbei und erzΓ€hlte, dass die HΓΌtte ganz gut ist aber der Weg dorthin schrecklich. Steffen kam alsbald zurΓΌck und befand, dass sich die MΓΌhe lohnen werde. Zu zweit schoben wir die RΓ€der hoch. Trotz der Anstrengungen hatten wir eine grandiose Aussicht mit einem tollen Sonnenuntergang.
Wir erreichten die HΓΌtte und dort gibt es sogar eine Feuerstelle. Es war sofort klar, dass wir das Zelt in der HΓΌtte aufstellen werden. Dann kam die Frau noch einmal vorbei und warnte uns davor, dass es hier auch BΓ€ren gibt aber die recht scheu seien. Na wunderbar. Sie ist jetzt die Zweite, die uns warnt. Jetzt kommt zu meiner Wildschweinangst auch noch BΓ€renangst.
Steffen und ich verzichteten heute auf das Kochen, weil wir nicht unnΓΆtig Essensgeruch verbreiten wollten. Wir aΓen ein paar Snacks. Tut uns auch mal gut, weniger zu futtern. Dann machten wir ein Lagerfeuer. Das Feuer und der Rauch sollen uns nicht nur wΓ€rmen, sondern auch den Tieren signalisieren, dass hier Menschen sind.
Bis kurz vor 23:00 Uhr saΓen wir am Feuer, bis wir unsere HΓΌtte bezogen. Die FahrrΓ€der stellten wir als Barriere vor den Eingang und hΓ€ngten noch Stinkesocken als Abwehr ans Rad.
Denke, wir haben alles getan, um keinen Besuch zu bekommen. Unser Essen ist auch geruchsdicht verpackt.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (530Β m)
Lowest point (330Β m)
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