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PrimaKatka went for a bike ride.
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2 days ago
Tag 15 in Portugal 🇵🇹 von Vila Franca de Xira nach Espinheira ☀️
Der Radler-Tag startete bei uns heute später, da Steffen noch meine Fahrradkette wechselte und wir vor dem Campingplatz noch Frühstück aßen. Irgendwas gegen 12:30 machten wir uns auf den Weg. Ja, es geht weiter auf der Hauptstraße entlang. Tatsächlich sogar bis Nazare. Die Straße hatte aber oftmals Abschnitte mit einem breiten Seitenstreifen. Das LKW Aufkommen war heute auch etwas weniger als gestern aber trotzdem brettern die woe die Bekloppten an einem vorbei. 🙈 Die Sonne schien, was das Zeug hielt. Die Höchsttemperatur lag heute bei 26°C. Schattige Abschnitte gab es auf der Straße nicht aber wir fanden einen Pausenplatz zwischen Weinreben, der uns Schatten spendete 🍇 Die Route ging auf und ab. Sodass uns relativ schnell wieder die Puste ausging. So wirklich aßen wir auch nichts, was für reichlich Energie sorgte. Ein paar Muffins, eins Orange und bisschen Nüsse aber viel war es nicht. Als wir eine Stelle fanden, die wir für einen möglichen Schlafplatz inspizierten, stauten wir über einen Haufen Müll nicht schlecht. Drei auf Holz gemalte, afrikanische Frauen lagen dort, ein Vintage Koffer und noch vieles mehr. Es sah so aus, als waren die Sachen Teil eines Bühnenbildes und Requisiten. Schade, dass das Zeug einfach so weggeschmissen wird. In all dem Zeug fanden wir auch eine mittelgroße portugiesische Fahne. Die war auch noch komplett ganz. Richtig witzig 🇵🇹 die nahmen wir mit. Leider fanden wir an dieser Stelle keine geeigneten Schlafplatz und zogen etwas weiter.
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3 days ago
Tag 14 in Portugal 🇵🇹 friss meine Abgase 🚛🚚
Junge Junge...heute fuhren wir die mit Abstand schlimmste Strecke auf unserer gesamten Reise 😵💫 Aus Setúbal waren wir ziemlich schnell herausgefahren. Es ging auf der Hauptstraße einen Berg hinauf. Es gab keinen Seitenstreifen und der Verkehr war recht stark aber es war noch alles in Ordnung. Die ersten 30km plätscherten nur so dahin und hätte sich mein Magen nicht gemeldet, hätten wir wahrscheinlich keine Pause gemacht, wo wir mal kurz durch Grüne fahren mussten. Im Nachhinein betrachtet war das die beste Idee, denn danach gab es keinerlei Möglichkeit 🙈 Von Weiten sahen wir die berühmte Brücke von Lissabon und auch ein bisschen der Stadt. Wir entschieden uns bewusst dafür, Lissabon im Norden zu umfahren weil wir den Stadtverkehr umgehen wollten 😶 Ob das, was jetzt auf der N118 auf uns zu kam, besser war, werden wir nie erfahren. Die N118 folgen wir bis Vila Franca de Xira und es war die Hölle. Mehrere Nahtoterfahrungen durch vorbeirauschende LKWs haben in unserem Erfahrungsrepertoire noch gefehlt 🥲 Die Straße hatte keinen Seitenstreifen. Beide Fahrspuren waren extrem stark befahren. Das meiste davon waren LKWs und kaum einer hielt Abstand, bremste kurz oder fuhr langsam an uns vorbei. Wie die Geisteskranken zischten sie an uns vorbei, teilweise mit einem Abstand von gerade mal einem halben Meter. Es gab vereinzelt mal ein paar Haltebuchten. Dort fuhren wir heran und ließen die LKWs vorbeiziehen und nutzten es, um selbst durchzuschnaufen. Als Fahrradfahrer ist man schon der kleinste und schwächste in der Verkehrskette aber wir sind halt eben auch Teilnehmer im Verkehr, daran lässt sich auch nichts ändern, wenn man uns halb weg mäht 😵💫 wir sind schon so sichtbar, wie es nur irgendwie geht: gelbe Warnwesten, Rot-Weiß-Reflektor an der Tasche, Fahne am Fahrrad und die Lichter sind auch an... Wir waren heilfroh, als wir in Vila Franca de Xira ankamen. Uns tat der ganze Körper weh, weil wir so verkrampften aber auch versuchten, so schnell es ging, Gas zu geben. Doch der Fahrtwind der LKW bremste uns regelmäßig aus. Wir waren definitiv erschöpft Heute gingen wir auch auf einen Campingplatz, da wir einfach keinen Meter mehr weiter fahren konnten. Zum Glück ist der Platz mit 10€ für uns beide zusammen echt günstig. Hoffentlich wird es morgen angenehmer
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April 4, 2026
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April 3, 2026
Tag 12 in Portugal 🇵🇹 nach Melides 🌫️
Das war heute wieder ein verrückter Tag 🙈 Portugal hält echt immer eine Überraschung bereit. Klar muss es zu Beginn auch gleich durch Sand aber das Verrückteste kommt erst noch, denn: wir durchquerten ein Flussbett direkt vor der Mündung ins Meer um auf der anderen Seite wieder einen Berg hinauf zu knüppeln. Heute ist Osterfreitag und nach unseren Informationen hat nicht jedes Geschäft offen ABER wir kamen durch Zufall an einem Bäcker vorbei (durch Zufall deswegen, weil ich mich dazu entschied, nicht der Originalroute zu folgen). Es roch so so lecker nach frisch gebackenen Sachen und man konnte direkt in die Backstube schauen. Herrlich 😍 Heute hatten wir auch verhältnismäßig viel Straßenbelag unter uns. Verrückt nur, dass die Straße plötzlich ihr Ende fand und komplett weggespült war 😵💫 eine ausgeschilderte Umleitung gab es nicht, fanden aber einen Trampelpfad zum Strand und vom Strand einen Weg zurück auf die Straße. Das war ein Abenteuer! Der Anhang von Straße zu Strand war steil und wir mussten erst nach einer geeigneten Stelle suchen, wo wir nicht alles abbauen und hochtragen müssen. Wir durchquerten interessanten, schwarzen Sand, der aber keinen guten Anblick auf den Füßen hinterließ. Durch Sines ging es mal wieder dermaßen bergauf, dass das Fluchen nicht ausblieb, verlief kurz darauf aber in einen ruhigen Naturabschnitt. Die Strecke neben der Autobahn war auch super angenehm zu fahren bis wir dann plötzlich auf die Autobahn sollten. Wir waren skeptisch und suchten uns einen Alternativweg neben der Autobahn, der wieder durch tiefen Sand ging und wir schieben mussten. Auf einmal sahen wir, wie andere Radfahrer auf dieser Autobahn fuhren. Es scheint sich also um diese Stelle um das Ende zu handeln, was in die Stadt hineinführt. Viel ging es wieder Hügel hinauf und Hügel hinunter, dafür aber an vielen Korkeichen vorbei. Die Schlafplatzsuche sollte sich heute aber sehr schwierig gestalten. Wir beschlossen, uns Richtung Strand zu bewegen weil wir davon ausgingen, auf dem Weg dorthin einen geeigneten Platz zu finden. Leider stellte sich heraus, dass das diesmal nicht der Fall war. Links und Rechts war der komplette Weg mit einem Zaun versehen. Wir fuhren die unnötig gefahrenen 5 Kilometer zurück und waren staubig wie Sau. Also wir an der Hauptstraße wieder ankamen, versuchten wir unser Glück auf der anderen Waltseite. Und siehe da, wir wurden sofort fündig. Somit machten wir 10km heute für umsonst 😶 Die Sonne ging bereits unter, als wir unseren Schlafplatz bezogen und die Mücken fingen an, uns zu belagern. Wir beeilten uns, so schnell wie möglich ins Zelt zu kommen. Im Zelt musste ersteinmal Katzenwäsche vorgenommen werden, da es so viele staubige und sandige Abschnitte gab, dass wir das nicht mit in den Schlafsack nehmen wollen.
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April 2, 2026
Tag 11 in Portugal 🇵🇹 365 Tage Leben auf dem Rad 🥳
Heute ist unser "Jahrestag" 🥳 😍 Wir sind bewusst langsam und lieben es, achtsam durch die Welt zu radeln. Auch wenn es ein Tag zum Feiern ist, forderte die Strecke uns wieder einmal heraus. Sand und sehr sehr viel Staub stand heute an der Tagesordnung. Hatte teilweise schon was von Tokio Drift. Irgendwann hatten wir auch den Dreh heraus, wie man auf dem Rad sitzen bleibt, wenn es durch den Sand weggezogen wird. 🌀 Morgen soll Feiertag hier sein und wir gingen in Vila Nova de Milfontes einkaufen. Neben dem Supermarkt gab es auch einen Kebabladen und dort gönnten wir uns zur Feier des Tages ein paar Leckereien. Steffen aß Döner und ich Samosa 🤤 das Samosa hat wie in Indien geschmeckt. Sau lecker Danach ging es wieder auf die Sandpiste. Ganz kurz war mal eine Straße unter uns aber die fahren einfach wirklich wie die gesengte Sau 🙊 ich muss es einfach so deutlich sagen. Als ein LKW von hinten sich näherte, fuhren wir extra auf die Seite, damit er überholen kann. Der Mensch bremste noch nicht mal ab und fuhr mit vollem Karacho an uns vorbei. Der Fahrtwind wehte uns nur so um die Ohren 🚛 Zum Glück durften wir bald wieder auf eine Sandpiste und dort trafen wir auf einen coolen Portugiesen. Wir unterhielten uns und er gab uns einen Tipp, wo wir über Nacht bleiben könnten. Wir fanden den Platz und beschlossen, hier zu bleiben, gleichwohl wir noch gar nicht so viele Kilometer hatten bzw locker hätten weiter fahren können. Wir fanden es aber schön hier an dieser Ruine.
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April 1, 2026
Tag 10 in Portugal 🇵🇹 von Odeceixe nach Almograve ⛱️
Direkt nach dem Zusammenpacken ging es in den niedlichen Ort Odeceixe. Am Fuße des Ortes machten wir dann unsere Frühstückspause und beobachteten die ganzen Vans, die auf den Parkplätzen standen und auch gerade ihren Tag starteten. Es ging für eine Weile auf der N120 entlang, die auch ziemlich gut befahren war, doch irgendwann bogen wir ein und wurschtelten uns über ein Feldweg, der zum Teil schon sumpfartig war. Zum Glück blieben diesmal die Füße trocken 😅 Als wir wieder auf der nächsten Hauptstraße landeten, lag etwas im Graben. Wir kamen näher und sahen, dass es eine Hose ist, die sogar ziemlich gut aussah. Wir hielten an und Steffen lief zurück, um sich das Stück anzuschauen. Die Hose hatte sogar noch das Label dran bammeln und sah noch total neu aus. 🤣 Steffen packte sie ein 🤭 Wenige Meter danach, standen wir plötzlich vor einem riesigen Gehege mit afrikanischen Tieren. Wir kennen die Hintergründe nicht, weshalb die Tiere dort gehalten werden und können nicht sagen, ob das wirklich eine gute Sache ist oder nicht. Es gab aber Zebras 🦓 Straußenvögel, Knus 🐃 Andre Büffel und Lamas 🦙 Nachdem wir die Tiere bestaunten, fuhren wir nach Carvalhal. Es ging einen Mörderberg hinunter. Der war so steil, dass man dort nicht mehr Asphalt nutzte, sondern Ökoplatten. Auf der anderen Seite, die wir ja wieder hoch mussten, sah es ganz ähnlich aus. Es war so steil, dass auch hier der Belag aus Ökoplatten bestand bzw die andere Hälfte der Straße mit Furchen versehen war, damit Autofahrer besseren Grip haben. Im Tal allerdings war ein schöner Strand. Einen Ort weiter, war genau gleiches Szenario. Wir mussten durch Zambujeira de Mar, was im Kessel zweier Bergen lag. Auch wieder so steil, da müssten sogar Mopedfahrer schieben 🙈 Dort fanden wir am Strand eine Dusche und konnten unsere Haare endlich mal wieder waschen🚿 ein absolutes Highlight. Wir füllten unseren Wasserkanister mit Wasser noch voll, damit wir für die abendliche Katzenwäsche etwas haben. Der restliche Abschnitt der heutigen Tour führte über eine gut ausgebaute Straße bis nach Almograve. Nach diesem Ort bogen wir dann aber freiwillig auf den Wanderweg ab, um unseren Schlafplatz zu suchen. Wir fanden unseren Schlafplatz am Fuße einer Düne. Ja, der Weg dahin war sandig aber noch schiebbar. Ich bin bin später auf der Düne noch laufen gewesen und wollte eigentlich ans Meer. Keine Chance, das war mir dann zu weit weg.
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March 31, 2026
Tag 9 in Portugal 🇵🇹 kurz vor Odeceixe 😑😑
Schöne Schlafplätze bedeuten oft, dass der Weg dorthin ziemlich strapaziös sind. Entweder beide Richtungen (Hind und zurück) oder in Beide. In unserem Fall war der Rückweg zum EuroVelo 1 der mühsame Part. Wir waren noch nicht einmal bei Kilometer 2 und wir trieften aus allen Poren. 🥵 Als wir auf dem eigentlichen Weg waren, kamen uns sofort Wanderer entgegen. Keiner von den Damen oder Herren sah sehr erfreut aus. Alle machten einen ziemlich kaputten Eindruck 🙈 das hieß nichts Gutes. Was super angenehm ist, ist dieser Geruch von Eukalyptus 🥰 so toll. Wäre es Sommer, würde der Wald gleich den Aufguss liefern 😜 Wie erwartet, ging die Hügelei gleich wieder los 😬 wenn es wenigstens befahrbar wäre. Es sind zumeist kurze, knackige Anstiege, für die wir aber absteigen müssen. In Aljezur gingen wir kurz einkaufen und suchten uns danach ein Plätzchen für ein Pause. Wir fanden am Wegesrand, direkt neben einem Bach, auch eine schöne Picknick Stelle. Es kamen noch Briten für eine Rast vorbei, schenkten Steffen zwei Bier und meinten noch, dass der kommende Berg anstrengend ist. Wir dachten noch "sind wir ja gewohnt"... Doch dann standen wir da. Ich habe keine Worte. Wie kann komoot sagen, dass das ein Fahrradweg ist 😭 in Mini kleinen Etappen schoben wir unsere Räder dieses steile Etwas hinauf. So viele Wanderer kamen uns entgegen und bekundeten ihr Mitleid. Was aber sollten wir machen 🤷🏼 Zumindest war immer wieder ein kurzer Plausch drinnen und der Eukalyptus Geruch ließ die Laune nicht sinken. Nach Rogil mussten wir auf die Hauptstraße ausweichen, da unser zu nehmende Weg gesperrt war. Hier ärgerte uns der heftige Gegenwind. Schade, hier hätte man schön beschleunigen können. Zum Schluss gab es auch noch Wege, die so sandig waren, dass wir wieder schieben mussten. Also heute hatten wir echt alles dabei. 🙈 Wieder ein Tag, wo wir verhältnismäßig wenig Kilometer geschafft haben. Aber darum geht es ja zum Glück nicht. Wir genießen das Unterwegssein. Unser Schlafplatz ist heute auch nicht wirklich oberste Sahne. Zwischen zwei Straßen im Busch 😆
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March 30, 2026
Tag 8 in Portugal 🇵🇹 unterwegs auf dem EV1
Da wir gestern spontan einfach an dem Ort geblieben waren, wo wir unser Nachtlager aufgeschlagen hatten, war gestern entsprechend keine Tour. Heute packten wir das Zelt bei starken Windböen und es musste immer einer von uns auf dem Zelt sitzen bleiben, damit es nicht weg fliegt. Kurz nach Vila do Bisbo trafen wir auf Thomas. Ein richirg verrückter Radler. Einen Tag nach Renteneintritt hat er sich auf sein Rad gesetzt und fuhr los. Er hat in einem Monat das zurück gelegt, was wir in einem Jahr gefahren sind 🤣 er fährt es aber für einen guten Zweck. Hat Spaß gemacht, sich mit ihm auszutauschen. Der EuroVelo war nun wieder ganz offiziell ausgeschildert und ging ein kurzes Stück auf Asphalt bis es wieder auf die Gravelpisten ging. Beim Einbiegen trafen wir auf ein amerikanisches Pärchen, was seit drei Jahren im Winter nach Portugal kommt. Haben wir lange gequatscht. Der Mann fuhr zwei Mal quer durch Amerika mit seinem Fahrrad. Wenn man jedes Mal auf solche tollen Menschen trifft, kommt man aber auch echt nicht voran 😅 Ab diesem Moment hatten wir Schotter als Untergrund. Es ging zwar soweit gut zu fahren und man hatte auch 1a Aussicht. Allerdings können wir hier nicht schneller als max. 7km/h fahren. Außerdem geht es ungelogen hoch und runter. Portugal ist ein einziger Hügel, das kannst du dir nicht ausdenken 😆 Ein Berg war besonders fies. Die Amerikaner sagten noch, es wird eine Stelle kommen, da ist der EuroVelo mit mehreren Schildern hintereinander ausgeschildert - dort müsst ihr unbedingt nach links, sonst habt ihr einen fetten Berg vor euch. Wir fuhren an besagter Stelle nach links aber der Weg war sehr sandig. Der rechte Weg sah nicht ganz so wild aus 🙈 nun...bis wir um den Bauernhof herum waren 💥 Es war quasi eine Wand. Langsam schoben wir uns Stück für Stück hinauf. Das Gute ist, man hat hier kaum Autoverkehr. Man trifft häufig auf Wanderer aber ansonsten hat man seine Ruhe. Die Schlafplatzsuche ging auch. Wir checkten zwar viele Plätze ab und mussten sie leider hinter uns lassen aber am Ende fanden wir einen guten Platz.
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March 28, 2026
Tag 7 in Portugal 🇵🇹 bis ans Ende Europas (oder der Welt) 🌭
Als wir unseren Schlafplatz verließen, mussten wir uns erst einmal zeckenfrei bekommen. So gut der Schlafplatz hinter dem Häuschen des Bauarbeiters auch war, so liebten ihn auch die Zecken. Ca. 3 der Mistkräbel liefen unsere Beine hoch und noch sehr viel mehr fanden wir noch am Equipment. Also gut aufpassen, wenn es ins Gras geht. Wir folgten dem Radweg und im nächsten Dorf dachten wir schon, wir stößen auf eine Trinkwasserquelle. Alles sah danach aus. Leider war kein Wasserhahn da und Wasser lief hier auch schon lang nicht mehr. Sehr schade. Über einen Schotterweg, der gerade frisch aufgeschüttet und verdichtet wurde, ging es nach Vila do Bisbo. Hier gab es einen Aldi und während ich einkaufen ging, ahnte ich noch nichts von der Überraschung, die ich gleich vorfinden sollte. Das Gute an Portugal als auch Spanien ist übrigens, dass es im nahezu jeden Supermarkt eine Toilette gibt. Diese sind immer kostenfrei nutzbar und auch stets sauber. Jedenfalls kam ich aus dem Laden heraus und Steffen quatscht mit einem "alten Bekannten". Ein Franzose, der sich zu Fuß durch Land und Wälder kämpft und den wir zum ersten Mal in Faro vorm Decathlon begegnet sind. Über Facebook standen wir in Kontakt aber es ging immer nur darum, ob wir sicher sind, als es die eine Woche wieder so viel regnete. Wir rechneten überhaupt nicht damit, dass wir uns noch einmal wiedersehen würden. Wir unterhielten uns lang und ausgiebig aber irgendwann wollten wir dann doch weiter. In Vila do Bisbo ist schon das Surfer Flair zu spüren. Überall sind Surfbrett-Verleihe oder Shops. Aber surfen können wir nicht und wollen es auch nicht lernen. Es macht aber schon ziemlich Freude, den Surfern einfach zuzuschauen. Zur letzten Bratwurst ging es noch einmal eine Cravelpiste entlang, die dann in eine sehr lange, gerade Asphaltstraße überging. Was habe ich mich über diesen Abschnitt gefreut. Einfach mal gerade aus fahren, ganz ohne Anstieg. Wir kamen an der letzten Bratwurst vor Amerika, und somit am südwestlichsten Ende Europas, an. Wir begnügten uns mit einer Bratwurst -mit einer Thüringer- und aßen den Genuss von Heimat (wobei ich nur kostete und Steffen den Rest aß). Wie es so ist, wenn wir mit unseren bepackten Hobel irgendwo stehen, kommen wir mit Menschen ins Gespräch. Wir quatschten was das Zeug hielt (mit Deutsch, wer hätte es gedacht) und als dann alle ihrer Wege gingen, rief der Bratwurstbesitzer uns noch zu sich und schenkte uns zwei seiner Aufkleber als "Dank" dass wir vor seinem Stand Werbung machen 🤣 Wir schauten uns noch den Leuchtturm als auch die Landschaft am Ende Europas an und machten uns dann wieder auf den Weg. Es fühlte sich komisch an. Ab hier geht es ja nur noch Richtung Norden. Als wenn man wieder nach Hause fährt (was wir erst einmal nicht vor haben). Wir mussten den gleich Weg wieder zurück nehmen bis nach Vila do Bisbo. Ca. 4km vor dem Ort gab es eine Linksabzweigung, die für Wanderer gedacht ist. Damit wir nicht den gleichen Weg wieder fahren, nahmen wir einfach diesen Abzweig. Auch hier ist nur Schotter aber man kann ganz gut fahren. Ein paar Stellen zwingen einen zum langsam fahren aber das ist okay. Die Schlafplatzsuche wurde eingeleitet und irgendwann bogen wir in einen Weg ein. Es schien, als ist hier schon lang keiner mehr mit einem Auto entlang. Je weiter wir hinein fuhren, um so einsamer schien es. Den Rest erkundete ich zu Fuß und es war Schlafplatz-Liebe auf dem ersten Blick. Steffen kam ebenfalls noch runter und wir stellten unser Zelt auf den Klippen auf, unter uns der Atlantik...ein wahnsinnig toller Ort, ein Kraftort.
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