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PrimaKatka went for a bike ride.
a day ago
Heute morgen mussten wir uns wieder aus dem Schlamm zurück auf die Straße kämpfen 🙈 die Schuhe waren nass, die Füße wieder schlammig und die Räder auch verschlammt. Zum Glück halt nur die Reifen. An der Straße lief ein Rinnsal und wir konnten dort unsere Füße waschen 😆 Wir arbeiteten uns weiter Richtung Algamitas. Damit erreichten wir nun auch die Region Sevilla. In Algamitas gab es wieder eine Trinkwasserstelle, wo wir auch die verschlammten Socken von gestern waschen konnten 🙈 einen Supermarkt gab es auch und damit endlich wieder Baguette. Nicht weit, ein bisschen außerhalb des Dorfes, war eine Parkbank und dort machten wir erst einmal ordentlich Frühstück 🥖 das brauchten wir! Später ging der letzte große Anstieg auf der Strecke nach Portugal los. Es war hart und anstrengend und 200m vor dem Peak sprach uns ein Baggerfahrer an, dass wir nicht weiter kommen...die Straße sei gesperrt. Das ist der Obergau! Das würde bedeuten, wieder 20km zurück fahren und insgesamt eine Umleitung von 150km nach Sevilla. Wir erkundigten uns, ob es eine Umleitung gäbe aber der Arbeiter meinte, für Autos gäbe es keine, sofern wir ihn richtig verstanden haben. Bei komoot war noch ein Wanderweg eingezeichnet und wollten wissen, ob dass ging. Leider verstand er uns nicht und wir probierten unser Glück. Es waren nur paar Meter bis zu dieser Einfahrt und auf diesem Stück warnten uns noch zwei weitere LKW Fahrer. Komisch....den ganzen Berg hinauf, kamen uns Baustellenfahrzeuge entgegen oder überholten uns aber keiner sagte etwas. Erst kurz vorm Ende des kack Berges. 🤔 Wir fuhren dann einfach auf den Wanderweg und suchten uns im Olivenhain einen Schlafplatz. Morgen wird sich zeigen, ob der Wanderweg die Baustelle umgeht 😆
02:24
22.2km
9.2km/h
640m
450m
PrimaKatka went for a bike ride.
2 days ago
Der Standort stimmt nicht ganz. Wir sind noch etwas weiter über Almaragen hinaus gefahren aber das war Mitten im Nirgendwo 🤭 Aber von Anfang an. Wir hatten ja kein Baguette oder Brot mehr für das Frühstück. Die nächste Stadt, Teba, war noch ca 20km entfernt. Das letzte Wasser opferten wir für einen Kaffee. 😵💫 Leider war uns zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass noch schöne Höhenmeter auf uns warten. Unser Frühstück bestand aus einer Tafel Schokolade 🍫🙈 Der erste Berg ließ auch nicht lange auf sich warten 😭 jetzt, wo klar ist, dass wir kein Wasser mehr haben, will man es um so mehr. Wir hatten noch zwei marokkanische Orangen und aßen die, als Flüssigkeitszufuhr. Zum Glück mussten wir aber nicht auf der Hauptstraße fahren, sondern befanden uns auf einer Nebenstraße, die wir ganz für uns allein hatten. Der Drang nach Wasser wurde immer stärker. Teba war noch 12km entfernt aber wir hatten zusätzlich vergessen, dass wir ab jetzt im Land der Siesta sind. Der Supermarkt macht um 14:00 Uhr zu und öffnet erst wieder 17:00 Uhr. Zwischen uns und dem Dorf lagen noch ein paar Höhenmeter und wir wussten, wir würden es nicht schaffen. Es gab ein Restaurant auf dem Weg. Leider war es geschlossen. Kurz vor Teba war eine Tankstelle ausgeschildert. Laut Google hat sie auf aber das wäre ein Umweg von 4km... Egal! Wir brauchen Wasser. Denn ohne Wasser können wir auch nicht kochen. Wir erreichten die Tankstelle und zum ersten Mal kauften wir Wasser in Spanien. Ist sonst nicht notwendig, da jedes Dorf einen Trinkwasserbrunnen hat. Nach dem glücklichen Kauf, kämpften wir uns nach Teba hoch. Und was fanden wir am Dorfeingang? Einen Trinkbrunnen 😆😆 dazu muss man sagen, wir Wären hier nie entlang gekommen, wären wir nicht zur Tankstelle gefahren. Es hat eben immer alles sein Gutes. Der Rest der Strecke war weitestgehend flach aber die Schlafplatzsuche gestaltete sich etwas kompliziert. Die Sonne ging schon unter und wir brauchten endlich einen Platz. Das eigentliche Problem war eigentlich nicht das Finden, denn Plätze gab es reichlich. Nur stand alles unter Wasser. Irgendwann fanden wir eine Einfahrt, deren Ende eine Ruine versprach..wir fuhren einfach hinter und schwupps...waren wir im Schlammloch. Nun war das Kind in den Brunnen gefallen und eh alles egal... Bis zur Ruine kamen wir nicht, fanden aber einen trockenen Platz davor. Später kam noch ein Spanier mit einem Kipper, um Schutt abzuladen und er erlaubte uns, dort zu bleiben.
03:25
37.3km
10.9km/h
490m
420m
PrimaKatka went for a bike ride.
3 days ago
Pizarra ist ein niedliches, kleines Dorf, was aber gut belebt ist. Als wir unser Wasser am Spielplatz auffüllen, schauten wir einen jungen Mann zu, der gerade einen Greifvogel trainierte. Keine Ahnung, was das für ein Vogel war aber er hörte schon ganz gut. Die Sonne strahlte und nach nur 5km ging dann auch schon der erwartete Anstieg los. Wir kamen gut ins Schwitzen und machten eine ausgedehnte Pause an einem Fluss. Dort wusch ich auch meine Haare und wir aßen auch ganz gut. Bis Ardales ging es ordentlich bergauf und es dauerte auch seine Zeit, bis wir Oben waren. Leider schnallten wir nicht, dass Ardales auch das letzte Dort für die nächsten 40km ist, um wieder an Baguette ranzukommen 😅 tja, somit gibt's morgen kein Frühstück. Am Stausee tummelten sich noch ein paar Angler und wir machten uns etwas zu Essen. Als die Angler dann weg waren, bezogen wir unseren auserkorenen Schlafplatz. Direkt am See. Und das auch noch umgeben von Bergen. Ganz wunderbar 🤭
03:15
28.6km
8.8km/h
510m
380m
PrimaKatka went for a bike ride.
4 days ago
Wir kamen heute morgen in Malaga an. Ab heute haben wir wieder spanischen Boden unter den Rädern 🤭 Eigentlich war der Plan so, dass wir in Malaga auf den Campingplatz fahren und uns dort bis morgen ausruhen, da wir davon ausgingen, die Fährfahrt würde ähnlich schlimm wie die Hinfahrt. Aber tatsächlich war sie super angenehm. Gut...ich konnte nicht schlafen aber Steffen hat neben mir ordentlich geholzt 🪵 Als wir das Schiff vierließen, fühlten wir uns super und hatten Bock, zu fahren 💪🏽 Wir folgten unserem Bauchgefühl und fuhren los. In Malaga hielten wir noch fix am Supermarkt und kauften das Nötigste aber dann hieß es: ab, Richtung Portugal 😃 Durch Malaga gab's einen tollen Fahrradweg. 🤭 Außerhalb der Stadt war es aber auch absolut in Ordnung zu fahren. Die Autos hielten Abstand. Offensichtlich sind sie es gewohnt, dass hier öfter Fahrräder fahren, denn Rennradfahrer waren Einige unterwegs. Zu unserer Pause suchten wir einen Schlafplatz und fanden auf der map einen vielversprechenden Platz. Wir machten uns auf den Weg und belohnen uns mit einer fantastischen Aussicht 😃🏞️ dabei war es uns egal, dass wir die letzten 3km schoben 😜
03:22
35.1km
10.4km/h
570m
380m
PrimaKatka went for a hike.
February 17, 2026
Wir wollten eigentlich zu einer Höhle wandern, die uns unserer Gastgeber empfohlen hatte, wir haben sie aber nicht gefunden 🤣 irgendwann gab es auch keine Wege mehr, da niemand in Marokko wandert außer die Hirten 😂🐐 Wir liefen auch auf Ziegenpfaden den Berg hinauf ⛰️🐐 Die Landschaft ist wunderschön, die Aussicht auf der einen Seite, Richtung Oued Amlil, die sehr grün und wie eine Oase aussieht und zu anderen Seite, Richtung Taza, sieht man die Wüstenlandschaft. Sehr schön. In der zweiten Hälfte des Weges sahen wir die Auswirkungen der letzten Regenwochen. Wir liefen eine Seitenstraße, die keine Nationalstraße ist und somit auch weniger wichtig. Hier waren Erdrutsche auf der Straße und die Berghänge abgerissen. Es hielt uns auch ein Auto an, wo ein alter Mann ausstieg. Er meinte, er sei der Dorfälteste und wir müssen zurück zur Hauptstraße, wir würden falsch laufen. Steffen erklärte ihm aber, wer unser Gastgeber war und nach einem kurzen Anruf durften wir weiter gehen. Anstrengend sind aber immer nur die Kinder, die hinter einem her laufen, laut lachen und Zeug erzählen. Auch wenn man die Sprache nicht versteht, ist es schon eindeutig, dass sie keine guten Worte nutzen. Das ist auch so, wenn wir auf dem Fahrrad sitzen. Das absolute Highlight waren natürlich die Schildkröten in der freien Natur zu erleben. Auf den Skorpion wäre ich fast drauf getreten. 🫣 Aber nur fast...
03:23
13.5km
4.0km/h
340m
360m
PrimaKatka went for a bike ride.
February 12, 2026
Wir wollten 12:00 Uhr Tahla verlassen, doch die Rechnung machten wir ohne unseren Gastgeber. Er wollte mit uns noch frühstücken. Als es los ging, war der Weg durch die Medina (was das Wort für Altstadt ist) auch schiebend sehr mühselig. Irgendwann haben wir es aber geschafft und es ging, wie soll es auch anders sein, bergauf. Wir wurden von unserem Gastgeber begleitet. Wir dachten, er kommt nur ein Stück mit aber weit gefehlt. Nach kurzer Zeit kamen wir am Kaffeeauto vorbei und gönnten uns dort einen Kaffee. Der Weg bis Bouhlou war angenehm ruhig und nicht stark befahren. Links und Rechts waren Olivenhaine, manche Bäume wurden abgeerntet, und es roch schön nach Frühling. Unser Gastgeber fuhr immer noch mit uns und wir hatten bereits 20km hinter uns. Er musste ja wieder zurück aber er drehte nicht um. Wir fühlten uns ehrlich gesagt etwas gestört von ihm. Nicht weil wir ihn nicht mochten oder undankbar ihm gegenüber sind, sondern weil er mit dem Rennrad fuhr und sich unserer Geschwindigkeit nicht anpassen konnte aber auch, weil er ständig wollte, dass wir wo anders hinfahren und uns etwas angucken sollten. Dass wir die Abstecher ständig ablehnten, schien ihn nicht ganz so zu schmecken. Wir konnten auch nicht so richtig Pause machen. Sobald wir stehen blieben, drängte er zur Weiterfahrt. Wir gaben zu verstehen, dass wir ab jetzt auch allein fahren können aber er wollte weiter mit. Neben der Straße war es herrlich grün und der Blick schweife in die Berglandschaft. Hie und da ein Hirte mit seinen Schafen. Alles schien idyllisch. Nach 35km wollte Radwan, dass wir abbiegen aber dort ging unser Route nicht entlang. Er wollte aber unbedingt dort entlang, denn in einer Ortschaft. wäre ein Hotel und wir könnten da hin. Bereits gestern sagten wir, wo wir hin wollen (Bab Marzouka), deshalb nervte uns diese Diskussion etwas aber wir bestanden darauf, unseren Weg weiter zu fahren. Er drehte aber immer noch nicht um und er schien ebenfalls von uns nun genervt. Radwan fing an, die Menschen auf der Straße zu fragen, ob sie ein Hotel in Bab Marzouka kennen. Keiner bestätige das Hotel und jeder wollte uns umkehren lassen. Doch wir wussten es in diesem Fall besser. Final, in Oued Amlil, stoppte er abrupt und ließ uns endlich allein weiter ziehen. Für ihn bedeutete es, wieder 40km zurück und wir hatten jetzt nur noch 15km bis zu unserem Ziel. Wir waren ihn für alles dankbar, was er für uns tat aber nun war es an der Zeit, sich zu verabschieden. Wir wissen nicht, ob er möglicherweise von der Polizei angewiesen wurde, uns an einen bestimmten Ort zu bringen, denn bei der Polizei waren wir gestern Abend auf Abruf des Sheriffs auch noch. Von der Sprache und Gestik verstanden wir, dass es für ihn Ärger gab, auch wenn er es uns nicht sagen wollte. Uns gegenüber zeigte sich die Polizei aber extrem freundlich, bot uns sogar Wasser als auch Datteln an. Diese Episode wurde sogar bei Radwans Familie zum Besten gegeben, weshalb wir verstanden, dass wir Sonderbehandlung erhielten. Nun aber waren wir wieder allein. Wir konnten unser Tempo fahren, stehen bleiben, wann wir wollten und auch die Landschaft in Ruhe aufsaugen. Wir hatten einen Anstieg von 200hm vor uns und mit 4km/h fuhren wir fast schon meditativ, jeder seinen Gedanken nachhängend, den Berg hinauf. Die Landschaft war Wahnsinn und sah gar nicht aus, wie man sich Marokko vorstellt. Auch der Blick ins Wadi war toll. 18:00 Uhr kamen wir endlich in Bab Marzouka an und freuten uns sehr auf das Wiedersehen mit Tazi! Hier fühlen wir uns extrem wohl und wir wurden auch sehr herzlich empfangen. Da ich eine Schwellung am linken Fuß habe, bleiben wir zwei Tage hier. Trifft sich eh gut, denn für morgen ist wieder Starkregen mit Stürmen bis zu 90km/h angesagt.
03:57
51.3km
13.0km/h
490m
650m
PrimaKatka went for a bike ride.
February 11, 2026
Unser Gastgeber hat uns eingeladen, noch einen Tag zu bleiben und mit ihm einen Tagesausflug zu machen also haben wir das einfach gemacht. 🤣 Ohne Gepäck war diese Strecke auch wesentlich angenehmer 😆 der Weg dorthin führte durch die Stadt Tahla und dann plötzlich fing der Nationalpark an. Die Strecke ging zwar auf und ab aber es sah wunderschön aus. Es hat auch sehr gut getan, so richtig in der Natur gewesen sein. Wenig Autos und auch mal Menschen mit Fahrrad (also Männer). Auf dem Weg zurück hat uns noch ein Auto angehalten und Energiedrink geschenkt 😂 er dachte wahrscheinlich, wir würden ohne nicht wieder hoch kommen. Wenn man den Berg nach oben fährt, muss man auf die nach oben fahrenden Autos acht geben, denn die bremsen nicht. 🙈
03:17
33.4km
10.2km/h
660m
640m
PrimaKatka went for a bike ride.
February 10, 2026
So, ab jetzt fing das Abenteuer an 😂 seid wir in Marokko unterwegs sind, ist kein Tag langweilig. Wir erleben einfach so viel. Jedenfalls musste ich die Tour neu starten und als wir an diesem riesigen See vorbei kamen, hielten uns Orangenverkäufer am Straßenrand an und schenkten uns zwei Orangen 😍 wir nutzten die Gelegenheit um zu fragen, ob sie wissen, wo wir unser Zelt aufschlagen könnten. Die Männer überlegten hin und her, nannten uns dann den Ort Matmata. Dort sei es sicher und die Menschen seien sehr nett. Na gut, diese 3km können wir noch machen... Kurz vor dem Ort, trafen wir auf einen marokkanischen Radfahrer, der sich extrem gefreut hat, uns zu treffen. Er schenkte uns ebenfalls Orangen und auch Schokolade. Wir erzählten von unserer Schlafplatzsuche und er empfahl uns, ins Hotel nach Tahla zu fahren. Das wären noch einmal 15km, eigentlich hatten wir keine Lust, das zu fahren aber es blieb uns wohl nicht viel Alternativen. Radwan der Marokkaner wollte uns auch begleiten, weil er eh in diese Richtung muss. Hätte ich da mal schon auf das Höhenprofil geguckt 😵💫 10km vor Tahla schaute ich mir das Höhenprofil an und es sollte noch einmal knapp 500m hinauf gehen 🥹 wir waren so schon im Eimer. Irgendwann mussten wir auch öfter Pause machen, weil der stetige Anstieg mittlerweile auf die Gelenke ging. Am Wegesrand stand ein Kaffee-Auto und wir boosterten uns mit einem Kaffee. In dem Moment kam Radwan auf die Idee, wir könnten mit zu ihn kommen bzw wollte er uns im Hotel einchecken lassen und dann hätten wir mit zu ihm für ein Abendessen nach Hause kommen sollen. Das wären aber insgesamt noch einmal 6km mehr und das hätten wir nicht geschafft...so also bot er uns an, direkt mit zu sich zu kommen. Mittlerweile war es auch dunkel. Vertraut uns; mit dem Fahrrad im Dunkeln durch Marokko macht keinen Spaß. Man sieht die fetten Bodenwellen und Schlaglöcher nicht, die Autofahrer blenden nicht ab...unsere Nerven lagen eh schon blank. Radwan lud uns noch zum Abendessen ein und dann sollte es auch final zu ihm gehen. Er lebt einfach und er dachte erst, es würde uns nicht gefallen. Aber so viel brauchen wir nicht. Mit den heutigen 82km haben wir unseren Rekord aufgestellt aber das werden wir so schnell nicht wiederholen 😂
02:55
32.4km
11.1km/h
490m
300m
PrimaKatka went for a bike ride.
February 10, 2026
Komoot hat leider dann herum gespacktund war der Meinung, nach 50km hier Schluss zu machen 😅 gut, sind ja auch so die Kilometer, wo wir auch Feierabend machen aber diesmal ging es weiter 🤭 Ist als zweite Tour bei komoot hinterlegt. Bis hier her war es soweit aber ganz gut. Die Straßen sind von Regen noch ziemlich schlammig und dementsprechend sehen wir auch aus. Hinter Fès ging es erst einmal gut bergauf aber das wussten wir schon, denn die Strecke sind wir Richtung Fès ja auch mit dem Auto gefahren 😂 Joa, und wir waren bei km 50 schon auf der Schlafplatzsuche, aber halt noch nicht am Ende 🙈
03:22
48.8km
14.5km/h
560m
520m
PrimaKatka went for a bike ride.
January 31, 2026
Mal wieder ein aufregender Tag gewesen 😅 Nach 14 Tagen Fès sollte es heute dann endlich mal weiter gehen. Heute und morgen soll es schönes Wetter geben bevor dann ab Montag Dauerregen wieder angesagt ist 🥴 Also los ging es kurz nach 12:00 Uhr. Der Verkehr in Fès war etwas wild aber wir kamen ganz gut durch. Alsbald hatten wir die Stadt hinter uns gelassen und das Ländliche startete. Hier waren die Auswirkungen der letzten Regenwochen deutlich zu sehen 😢 Erdrutsche und halb zugeschüttete Straßen, überschwemmte Felder, sink holes aber es sollte noch schlimmer kommen. Der erste Berg ließ nicht lang auf sich warten. Gar nicht mehr gewohnt 😅 aber wir traten fleißig weiter in die Pedale. Dennoch brauchten wir ein Päuschen. Mittlerweile sind wir so schmerzbefreit, dass wir an auch stark befahrenen Straßen die Klappstühle heraus holen und Käffchen trinken, hie und da winken und alle freuen sich 🤣 Irgendwann ist auch die schönste Pause zu Ende und wir fuhren weiter bergauf. Nach 20km kam der erste Polizei-Punkt (hatten uns schon gewundert aber da waren sie plötzlich doch da) aber die Polizei interessierte sich überhaupt nicht für uns. Und ließ uns passieren. Da aber merkte Steffen, dass er einen Platten hat, aber so richtig platt. Was solls, also wechselten wir den Schlauch direkt vor der Nase der Polizei 🤭 die haben versucht, heimlich Bilder von uns aufzunehmen aber ich habe es trotzdem gesehen 😂 Irgendwann war der Reifen wieder fahrbereit und es ging weiter. Die Strecke ging durch bergige aber grüne Landschaft. Leider stellte Steffen nach weiteren 25km fest, dass sein Rad wieder einen Vollplatten hatte. Eine Tankstelle war nicht weit und wir fuhren dort ran. Steffen sprach die Herrschaften dort an, ob es irgendwo eine Möglichkeit zur Übernachtung gab, sei es mit Zelt oder Hotel. In 35km soll das nächste Hotel sein. Wir gab den Herren zu verstehen, dass wir bereits 50km hinter uns haben und weitere 35km nicht machbar sind. Ein elegant gekleideter, älterer Herrtelefonierte während wir den zweiten Platten flickten. Der Mann teile uns dann mit, er habe einen Transport und ein Hotelzimmer für uns besorgt und wir müssen für nichts zahlen! 😯 Was sagt man dazu? Wir waren baff!! Es fuhr dann aber kein Transporter vor sondern ein schnieker LKW und wie sich herausstellte, was der Mann Prof. Dr. von irgendeiner Klinik und hat einfach mal einen Klinik LKW vorfahren lassen 😂 Zwar war die Stadt nicht auf unserer geplanten Route aber in Pläne umstrukturieren sind wir auch mittlerweile Profis 🤭 Im Hotel angekommen, teilte uns der Rezeptionist mit, dass Abendessen und Frühstück ebenfalls für uns schon bezahlt war. So viel Dankbarkeit konnten wir gar nicht zum Ausdruck bringen. Dabei waren wir gar nicht mal in Not. Wir wollten einfach nur wissen, wo wir unser Zelt aufschlagen konnten. Unterwegs sahen wir noch wie der Fluss weit über seine Ufer kam und sogar ein großen Baustellenabschnitt samts Kran überflutete. Bäume sind soweit im Wasser, dass man nur noch das obere Drittel der Krone sieht. Leider soll es am Montag mit Dauerregen weiter gehen. Die Pizza zum Abendbrot war aber lecker 😜
03:52
77.6km
20.0km/h
770m
780m