
Have your own adventure with the #1 outdoor app today.
11:19
190km
16.8km/h
43.0km/h
2,090m
2,080m
Garmin Forerunner 955
Los ging es mit dem ersten Zug von HH nach Kiel, Ankunft um 7 Uhr und Abfahrt in der Morgenkälte, kaum eine Menschenseele weit und breit auf den ersten Kilometern. Erst gings auf der Rad-Straße raus aus Kiel, dann gleich Natur und Trails und das Motto des Tages: Auf und Ab und das reichlich.
Der untergehende Vollmond und die aufgehende Sonne begleiteten meine erste halbe Stunde. Kaum war die Sonne da, wurde es warm, und es blieb weiter hügelig und vielfältig.
Über steile, nasse Wiesen, Trails, Forststraßen mit Betonplatten, nassem Naturpflasterstein, diverse Gravel-Untergründe wurde nun Hügel um Hügel erklommen und abgefahren. In den Senken und Niederungen dann schöne Matsch-Passagen, damit ja kein Schwung für den nächsten Anstieg genommen werden durfte. Auch bei den Abzweigungen schien es so zu sein, lieber langsam und kontrolliert als mit Schwung, da der Untergrund um die Ecke dann doch rutschiger, nasser, matschiger, mit Zweigen übersäht usw. war.
Dann plötzlich die Ostsee. Unendlich schön.
Sand war nun für diesen Teil der Hauptuntergrund.
Nun kam sie, die zweite längere Brennnessel-Brombeer Passage, wie zuvor war ich einigermaßen durch Armlinge und Beinlinge geschützt, selten zuvor hatte ich dann Brennnesseln im Gesicht.
Einschub: diese Passagen plus die nassen Bedingungen waren ja mehrfach Thema – großen Respekt vor allen, die diesen Orbit bei nassen Bedingungen gefahren sind, unglaubliche Leistung. Bei mir waren die Extra-Features eher der doch stärkere Ost-Süd-Ost Wind auf der ersten Hälfte und die teilweise durch Wald- und Feldmaschinen stark aufgefurchten Wege. Einschub Ende.
Irgendwann steil über Wurzeln auf den Bungsberg, dem höchsten Berg dieses hügeligen Bundeslandes.
Es kamen noch Seen und noch mal Seen, ein etwas anstrengender Naturpflaster-Stein Weg ansonsten eher moderate auf die Seen-Touristik ausgelegte Wald- und Wiesen-Autobahnen, die sich mit Schwung fahren ließen.
Kleines Schmankerl zum Schluss: auch auf den letzten 4 Kilometern, auf denen ich mich schon gedanklich in der Stadt Kiel wähnte, gab es noch mal einen sehr steilen Waldanstieg, einen schön-matschigen „Wildschwein-Pfuhl“ in einer Senke und einen umgestürzten Baum, durch dessen Krone ich klettern durfte. Aber allemal besser als die roten Ampeln danach.
Großen Dank an Nils fürs Scouten.
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Sign up to see more specific route details
Sign up for free
Comments
Want to know more?
Sign up for a free komoot account to join the conversation.