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2026/52 Wanderung vom S-Bhf. Zeuthen über Eichwalde und Schmöckwitz bis zur Tram Karolinenhof

rainer kunke
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2026/52 Wanderung vom S-Bhf. Zeuthen über Eichwalde und Schmöckwitz bis zur Tram Karolinenhof

went for a hike

September 22, 2026 at 09:30

2026/52 Wanderung vom S-Bhf. Zeuthen über Eichwalde und Schmöckwitz bis zur Tram Karolinenhof

02:30

12.0km

4.8km/h

50m

40m

Heute war wieder ideales Wander-
wetter, Sonne und Wolken, der Wind blies ganz schön, es war nur noch +19 Grad um die Mittagszeit und ich musste meine Wanderjacke anziehen.

Da ich noch nie direkt im Zentrum von Zeuthen war, startete ich am S-Bahnhof in Zeuthen und schaute mir zuerst Rathaus und Kirche an. Dann bin ich immer auf der Schillerstrasse gelaufen bis nach Eichwalde und die Ortsgrenze der zwei Gemeinden gehen nahtlos zwischen den Häuser entlang.
Dann bin ich immer auf der Wusterhauser Strasse und Grünauer Strasse entlang quer durch Eichwalde und das ist neben der Bahnhofstrasse so die Hauptmagistrale von Eichwalde und zuerst kam ich an der "Friedenseiche" vorbei, wirklich ein riesiger Baum, mit einen Durchmesser von über 1,5 m und die Eiche soll 250 Jahre alt sein. Dann kam ich an der Katholischen Kirche vorbei, ein typischer Backsteinbau, wie so vor 100 Jahren die Kirchen gebaut wurden, leider nicht offen.
Dann kam ich am Rathaus vorbei und das Beeindruckende ist das grosse symbolische Wandbild der Gemeinde, eine Eiche.
Die "Alte Feuerwache" und das Gymnasium in der Bahnhofstrasse entstanden auch so vor 100 Jahren und dann kam ich zur Evangelischen Kirche, auch dieser typische Backsteinbau und gegenwärtig wird das ganze Dach erneuert und ich war schon in dieser Kirche zu kostenlosen Konzerten, aber heute auch keine "Offene Kirche".
Dann kam ich zur Waldstrasse von Eichwalde und das Interessante ist, in dieser Strasse verläuft die Stadtgrenze zwischen Berlin und Brandenburg und die Waldstrasse ist deshalb bekannt, weil dort auf der Seite von Eichwalde die kleine "Bruno-Taut-Siedlung" liegt und im Dezember 1943 zerstörten Bombenangriffe etwa die Hälfte des Komplexes, aber die erhaltenen Gebäude sind denkmalgeschützt.
Nicht weit davon liegt das "Schloss Heidelberg", wo sich früher mal der Eigentümer eben sein kleines Schloss gebaut hat, ein interessanter Anblick.
Dann kam ich zum "Gasmesserhäuschen", auch ein kleines historisches Gebäude, in dem jetzt die Historie der Gemeinde Eichwalde an interessanten Bildtafeln dargestellt wird. Leider wurde mein Foto nicht richtig gespeichert und ich habe mal von Komoot ein Foto eingestellt. Nicht weit davon ist dann der "Alte Wasserturm", den ein Eigentümer nach 1990 saniert hat und darin wohnt. Das in der Nähe liegende Wasserwerk ist auch ein schönes historisches Bauwerk und mit neuen Anbauten heute noch in Betrieb.
Nicht weit davon am "Adlergestell" ist wieder die Stadtgrenze von Berlin und dort habe ich mir den kleinen Stadtteil Schmöckwitz, der auf einer Halbinsel liegt und von viel Wasser umgeben ist, mal angeschaut und ich fand die kleine Dorfkirche interessant und das bist Schmöckwitz im 20-Minuten-Takt da auch die Strassenbahn vom S-Bahnhof Grünau dahin fährt.
Da es noch hell war und ich mich noch fit fühlte, bin ich noch ein Stück gewandert bis zu der Siedlung "Karolinenhof" und dort befinden sich am Ufer der Dahme viele Sportbootsvereine mit vielen grossen Bootsschuppen und deshalb kommt man da nicht ans Flussufer, sondern nur an der Fährstelle, wo die BVG eine Fähre zum gegenüberliegenden Ufer an der "Krampe" betreibt, das nicht weit von Müggelheim ist. Die Fähre war gerade abfahren, aber vor Jahren bin ich damit schon mal beim Wandern gefahren. Nach 12 km und wieder einer sehr interessanten Wanderung kam die Strassenbahn ganz pünktlich und da ist es noch ein ganz Stück zu fahren bis zum S-Bahnhof in Grünau.

Zeuthen ist eine Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald südöstlich von Berlin, die sich aus den historischen Ortsteilen Zeuthen, Miersdorf und dem wüsten Gersdorf zusammen-
setzt. Im Jahr 1375 tauchte der Ort im Landbuch Kaiser Karls IV. als kleines Dörfchen mit Fischer-
häusern und Bienenzucht auf. Im späten 19. Jahrhundert (ab etwa 1895 durch die Terraingesellschaft Carolinenhof) begann der Aufstieg Zeuthens zu einer beliebten Villenkolonie. Stadtmüde Berliner und Wohlhabende schätzten den Ort am Zeuthener See als noblen Sommersitz und Zentrum für gepflegten Wassersport. Die Uferpromenaden sind bis heute von diesen historischen Villen geprägt. Zeuthen ist Heimat des Deutschen Elektronen- Synchrotrons (DESY), das aus dem früheren Institut für Hochenergie-
physik der DDR hervorging und heute zu den bedeutendsten Forschungszentren für Materie gehört.
Die Gemeinde Zeuthen hat gegen-
wärtig ca. 11.400 Einwohner.

Obwohl es bereits eine erste urkundliche Erwähnung der Gegend des heutigen Eichwalde gibt, datiert von 1673, wurde die Gemeinde Eichwalde erst über 200 Jahre später aus der Taufe gehoben. Der Ort Sandacker, Radeland genannt, vor Zeuthen gelegen, ist 1700 gerodet und bestellt worden. Das Gut Radeland bildete den Ursprung des späteren Ortes. Dort steht noch heute eines der ältesten Häuser aus dieser Zeit, das so genannte Büdnerhaus. 1893 gegründet, ist die an den Südosten Berlins grenzende Gemeinde Eichwalde eine der relativ jüngsten Gemeinden im Land Brandenburg.
Eichwalde hat gegenwärtig rund 6.400 Einwohnern. Aufgrund ihrer kleinen Fläche von nur 2,79 Quadratkilometern gehört die direkt an Berlin grenzende Gemeinde zu den am dichtesten besiedelten Orten im Land Brandenburg.
Die Bruno-Taut-Siedlung (auch Gewerkschaftssiedlung oder Courier-Siedlung genannt) in der Waldstraße in Eichwalde wurde zwischen 1923 und 1927 nach Plänen des renommierten Architekten Bruno Taut erbaut. Um eine neu angelegte Stichstraße ließ Taut 1923 zunächst neun schlichte Siedlungshäuser errichten. Von 1925–1927 wurde die Siedlung durch einen zusätzlichen Wohnblock (Waldstraße 129–137) erweitert. Taut passte die Gebäude im Sinne des Neuen Bauens charakterlich an den umgebenden Villenvortort an, hielt die Formensprache jedoch schlicht und zweckmäßig.

Berlin-Schmöckwitz ist der südöstlichste Ortsteil Berlins und gilt als der älteste Siedlungsplatz der Stadt. Grabungsfunde am Schmöckwitzer Werder beweisen über 9000 Jahre alte mittelsteinzeitliche Siedlungs-
formen. Das Landbuch Karls IV. erwähnt den Ort im Jahr 1375 erstmals urkundlich als Smewitz. Jahrhundertelang blieb Schmöck-
witz eine kleine, abgeschiedene Siedlung. Die heutige Dorfkirche Schmöckwitz wurde in den Jahren 1798/1799 von dem Maurermeister Abraham Bocksfeld erbaut. Das Gebäude ist ein schlichter Putzbau im Stil des ländlichen Klassizismus mit einem Westturm und einem Zeltdach. Mit dem Aufkommen des Berliner Ausflugsverkehrs wandelt sich das Bild. Spätklassizistische Wohnhäuser ersetzten vereinzelt die alten Fischerkaten, während die Grundstücksstruktur um den Dorfplatz erhalten blieb. Theodor Fontane beschrieb die malerische Gegend an den sich kreuzenden Seeflächen (Langer See, Seddinsee, Krampe und Zeuthener See) in seinen Werken. Heute ist Schmöck-
witz ein beliebtes Wohn- und Erholungsgebiet. Besonders bekannt ist der Ortsteil für den Wassersport.
Berlin-Karolinenhof ist eine Ortslage im Ortsteil Schmöckwitz des Stadtbezirkes Treptow-
Köpenick, die 1785 als Bauerngut gegründet und im späten 19. Jahrhundert zur Villenkolonie ausgebaut wurde.

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