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05:12
239km
45.9km/h
5,510m
5,510m
In der Nacht hat es geregnet und es ist angenehm kühl als wir erwachen. Nach dem Frühstück beschließen wir gut gestärkt die erste Tour mit Schotteranteil in die Monti Sibillini zu starten. Zur Freude von Clara und Njeri, denn die jubeln auf als sie erfahren was wir planen. Wir starten auf kleinen kurvigen Straßen bis wir hinter Ascoli Piceno nach einer Abzweigung vor einem Sperrschild stehen. Wir überlegen kurz und beschließen mal reinzufahren und zu schauen wo das Problem liegt. Die Straße wird immer schmaler, der Asphalt verwandelt sich in bröckeligen Schotter und in der Mitte wächst das Gras. Hmmm 🤨, hier war wohl schon länger niemand mehr. Wir beschließen vor einem rostigen Baustellentor stehend zu drehen und uns eine Umfahrung zu suchen. Also fahren wir zurück zu der kleinen Straße von der wir abgezweigt waren und nehmen einfach mal die nächste Abzweigung. Die stellt sich jedoch nach einigen wirklich steilen und engen Kehren als Sackgasse heraus. 😵💫😵💫 Wir drehen also wieder mal und fahren die ganzen engen Kehren, aber diesmal bergab, wieder zurück zu der kleinen Straße von der wir kamen. Dieser folgen wir jetzt bis ins Tal wo wir dann ein ganzes Stück auf der gelben SS78 fahren bis wir dann wieder auf eine kleine Straße abbiegen, die in den Bergen verschwindet.. Clara und Njeri wollen jetzt wissen wann denn nun endlich der Schotter kommt. Wir sagen „er kommt aber es dauert noch.“
Wir fahren nun über einen sehr kurvigen Pass und landen zu unserer Überraschung in einer Hochebene, so wie wir sie eigentlich nur von Bosnien her kennen. Üppige Graslandschaft mit Buckelwiesen. 🤩🤩 Das hatten wir in Italien nicht vermutet. Wir genießen den Anblick. Dann folgt wieder ein kurviger Pass und die Landschaft ist plötzlich wieder typisch Italienisch. Wir sind platt wie schnell diese Veränderungen erfolgen. Nur ein paar Kehren und alles ist anders. Wir fahren weiter nach Visso wo wir Clara und Njeri an einer Tanke mit Sprit versorgen, denn für den Schotter sollte der Tank nicht gerade leer sein. Direkt hinter Visso ging es dann in den von Clara und Njeri herbeigesehnten Schotter. Über diverse Kehren ging es dann ca. 23 km auf Schotter durch eine schöne Landschaft bis wir wieder an der Abzweigung landen an der es zurück in die schöne Hochebene geht. Da fahren wir doch gerne nochmal hinein. In Castelluccio gelüstet es uns nach Cappuccino und wir steuern eine Bar an. Aber oje, ein Blick auf die Wetterapp verrät, wenn wir hier bleiben um Kaffee zu trinken werden wir heftig geduscht von oben. 🫣 Wir beschließen schnell weg hier und drehen mächtig am Quirl um der Regenfront zu entkommen. Es hat geklappt und wir sind trocken bis unter das Carport. im Hotel gekommen bevor es zu regnen beginnt. 💪🏻 Wir schnappen unsere Sachen und verschwinden schnell unter das Dach im Garten des Hotels und trinken hier endlich unseren Cappuccino. Die Wirtin war sogar so nett und hat uns ein kleines Stückchen Kuchen dazu gelegt. 🤩😘 Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung ….
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (1,540 m)
Lowest point (110 m)
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