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Silvana 🥾🥾
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Frankreich-Wanderung Part 2 // Tag 5 // Valdrôme - Rosans

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Frankreich-Wanderung Part 2 // Tag 5 // Valdrôme - Rosans

went for a hike

August 28, 2026 at 06:15

Frankreich-Wanderung Part 2 // Tag 5 // Valdrôme - Rosans

09:43

27.3km

2.8km/h

3,240m

3,350m

Garmin Instinct 2

Höhenmeter waren es zwar viele, aber ganz sicher nicht sooo viele.
Keine Ahnung, was meine Uhr da wieder gezählt hat - bitte ignorieren...

---

Ich hatte in dieser Nacht richtig gut geschlafen. Um 5 Uhr war ich zwar mal kurz wach, beachloss aber mich nochmal kurz umzudrehen und als ich die Augen wieder aufmachte, war es tatsächlich schon kurz nach 7 Uhr.

Ich schaute aus dem Fenster und stellte fest, dass die Straße nass war. Ich hatte von dem Regen nichts mitbekommen, im Zelt hätte ich das aber ganz sicher - also alles richtig gemacht.

Nach einer schnellen Katzenwäsche, ging ich nach nebenan in das kleine Frühstücksräumchen. Offenbar war ich der einzige Gast, denn es war nur ein Tablett vorbereitet. Leider gab es keine Milch für den Kaffee, also nahm ich ausnahmsweise mal wieder ein bißchen Zucker stattdessen. In dem Moment, als ich das Ei aufschlug dachte ich, dass das auch für unterwegs gut gewesen wäre - aber zu spät. Ich verputzte fast alles. Die Hageflocken packte ich ein - für harte Zeiten...

Noch während des Frühstücks begann es wieder zu regnen, also packte ich meinen Rucksack in die Regenhülle, zog meine neue und noch ungetestete Regenjacke an und machte mich auf in den strömenden Regen.

Lange blieb es gar nicht so. Die meiste Zeit über nieselte es nur, zum Teil hörte man über den Bergen den Donner und ab und zu gab's einen kräftigeren Schauer. Der Regen störte mich nicht weiter. Man musste nur ein bißchen aufpassen, wie man die Tritte auf dem rutschigen Fels am besten setzt. Ich spazierte lange vor mich hin. Zum Pause machen und Essen war es zu ungemütlich. Ich hatte lange auf eine Schutzhütte gehofft, aber es kam keine. Erst gegen 14:30 Uhr, als der Regen auch gerade Pause machte, trat ich auf einem kleinen Gipfel auf eine schöne, lichte Stelle mit Weitblick. Hier warf ich den Rucksack ab, holte mir meine Vesperdose und die zum Brotbeutel umfunktionierte Drybag mit dem Baguette heraus und ließ es mir schmecken. Es schien sogar ein bißchen die Sonne, aber lange verweilen wollte ich nicht. Der Abstieg war wieder etwas mühsam, aber ich genoß die Aussicht und den Duft vom wilden Thymian und Lavendel, die an den Felsen wuchsen.

Der Tag war recht unspektakulär und eben auch recht nass. Etwa vier Kilometer vor meinem grob angepeilten Zielort, Rosans machte ich nochmal ein Verschnaufpäuschen, das ich zum Tätigen einer Zimmerbuchung nutzte, da mir nach Zelten wetterbedingt eher weniger war. Ich freute mich schon auf eine warme Dusche und ein weiches Bett. Das "Atypique Détour" war nicht schwer zu finden und Patricia nahm mich sehr freundlich in Empfang, zeigte mir alles und bot mir an, meine nassen Wandersachen im Garten zum Trocknen aufzuhängen, was ich natürlich sehr gern machte, nachdem alles erst mal gewaschen war. Das Wetter sah mittlerweile nämlich tatsächlich wieder richtig gut aus.

Auf's Rausgehen zum Abendessen verzichtete ich an diesem Tag, obwohl es hier bestimmt eine Möglichkeit gegeben hätte. Ich überlegte noch, nach einer Einkaufsmöglichkeit zu schauen. Sollte es laut Google auch geben, aber nur noch 20 Minuten bis zur Schließzeit und 14 Minuten Fußweg... Auch das verschob ich also auf den nächsten Tag. Immerhin erwartete mich morgen ja schon mal ein gutes Frühstück, also tun's abends auch nochmal Brot und Wurst. Außerdem... Was ich auch ganz toll fand; in meinem Zimmer gab es zwei kleine Flaschen stilles Wasser und es waren liebevoll ein paar kleine, einzeln verpackte Kekse drapiert worden, die ich auch gut für unterwegs hätte brauchen können - aber sie sind -irgendwie- verschwunden...

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Highest point (1,300 m)

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