About Silvana
Ich zeichne alles mit meiner Garmin-Uhr auf und die überträgt direkt an Komoot, damit alle, die es interessiert ein Stück weit an meinen Abenteuern teilhaben können und damit ich selbst meine Erlebnisse (hoffentlich) auch noch nach Jahren hier nachvollziehen kann...
1,630 km
517:19 h
Recent Activity
Silvana went for a hike.
2 days ago
Wunderschöne Winter-Wanderung zwischen den Jahren... Leider scheint meine Uhr die Höhenmeter nicht mehr richtig zu erfassen 🤔 Gut vier mal so viel wie in der Planung und das ganz ohne Verlaufen...
05:08
17.5km
3.4km/h
2,120m
2,100m
Silvana and Uwe Schatz went for a hike.
September 14, 2025
Ich hatte in dieser Nacht sehr schlecht geschlafen. Die Ferienwohnung war toll, aber sehr hellhörig. Ständig hatte ich draußen Passanten und Autos gehört und Lichter vorbeifliegen sehen, da es keine Rollläden gab. Erst nach 4 Uhr war ich zur Ruhe gekommen und schaltete dann am Morgen den Wecker "irgendwie versehentlich" einfach aus. Gegen 7 Uhr stand Uwe auf und ich zog schwerfällig nach, packte zusammen und war gegen 8 Uhr dann auch soweit startklar. Frühstück bot die Ferienwohnung natürlich nicht, aber ich war am Vortag noch optimistisch gewesen, dass wir etwas bekommen würden, da gleich an mehreren Gebäuden in unserer Straße "Boulangerie" stand. Tatsächlich war aber wieder mal alles geschlossen und so marschierten wir ohne Frühstück los. Das erste Highlight, einen schönen Wasserfall, erreichten wir schon nach kurzer Zeit. Dort hieß es dann auch, den Fluss zu überqueren. Es lagen an der Stelle bereits einige größere Felsblöcke im Wasser. Uwe ging voran und kam gut drüber. Bei mir lief's wieder mal nicht so optimal; ich schaffte es, mit beiden Füßen ins Wasser zu treten 🫣 Auf der anderen Seite wechselte ich dann gleich die Socken, aber die Schuhe waren natürlich nass und das blieben meine Füße somit auch für den Rest des Tages. Schon bald ging es an die erste, recht ordentliche Steigung, die ganz schön an meinen Kräften zehrte. Gegen 10 Uhr brauchte ich dann auch schon die erste Pause und eine Stärkung. Wir setzten uns einfach an den Rand der Straße, die wir mehrfach querten. Das war kein Problem, da diese gesperrt und somit nicht befahren war. Dort gab es die letzten Power-Riegel aus der eisernen Reserve und dann ging es auch schon weiter. Der Rest des Aufstiegs war weiterhin nicht ohne, aber es ging jetzt doch schon etwas besser und irgendwann hatten wir es dann auch nach oben geschafft. Schon zwei Tage zuvor hatte uns die nette Betreiberin unserer Wanderunterkunft darüber informiert, dass heute Auftakt zur Jagdsaison sei und man sicherheitshalber auf den Wegen bleiben solle. Schon früh trafen wir auf die ersten Jäger, die ein totes Wildschwein hinter sich her zogen. Etliche weitere Gruppen hatten wohl noch keinen Erfolg gehabt. Meistens stand jemand am Rand des Jagdgebiets auf dem Weg und versicherte uns nur freundlich, dass dieser sicher sei, auch wenn es sich aus dem Wald manchmal gar nicht danach anhörte. Zum Pipimachen ins Gebüsch traute ich mich an diesem Tag jedenfalls nicht 😳 Am höchsten Punkt des ersten Aufstiegs machten wir nochmal eine kurze Pause und danach ging es dann erst mal sehr entspannt und gemütlich weiter. Nach einem weiteren Aufstieg hatten wir am Col de Carri die leise Hoffnung auf eine Einkehrmöglichkeit, die ich von einer früheren Eselwanderung mit meinem Dad und meiner Tochter kannte. Aber dort stand wieder mal das Wort, das mich auf der ganzen Tour verfolgt hatte wie das schlechte Weter: Fermé - also geschlossen... So spazierten wir also weiter. Nachdem es schon den ganzen Tag immer mal wieder etwas genieselt hatte, wurde der Regen auf dem letzten Stück nochmal heftiger, sodass wir uns und die Rucksäcke in Wetterschutz hüllen mussten. Noch vor 18 Uhr erreichten wir Font d'Urle, wo uns mein Dad (der selbst erst eine knappe Stunde vorher aus dem Urlaub zurück gekommen war und uns über das Garmin InReach schon hatte kommen sehen) schon winkend entgegen kam. Wir bekamen ein leckeres (deutsches) Begrüßungsbier und später eine wärmende Suppe aus selbst angebautem Gemüse. Und so war meine Tour dann einfach so vorbei...
09:31
25.9km
2.7km/h
1,780m
530m
Silvana and Uwe Schatz went for a hike.
September 13, 2025
Das war nun also meine allererste Nacht in einer Gemeinschaftsunterkunft mit fremden Wanderern gewesen. Ich hatte vorher etwas Bedenken, wie gut ich in einem Raum mit anderen Leuten wohl würde schlafen können - aber die Antwort lautet: sehr gut. Frühstück gab es um 8 Uhr und gegen 9 Uhr sind wir gestartet. Ein fixes Ziel stand für diesen Tag noch nicht fest, aber dass es eine längere Tour werden würde als an den Tagen zuvor, und leider auch, dass uns wieder Regen erwarten würde. Wir spazierten zunächst an einer Biathlon-Anlage vorbei und über viele Loipen und Schneeschuh-Wanderpfade. In Autrans machten wir ein Päuschen. Uwe trank einen Espresso, ich einen Eistee und dabei planten wir unser nächstes Etappenziel. Während Uwe uns im Anschluss noch ein Brot für die Weiterreise kaufte, buchte ich die nächste Unterkunft am gemeinsam festgelegten Zielort: Pont-en-Royans. Wir hatten wieder einige Höhenmeter zu überwinden und kurz nach 13 Uhr setzte der angekündigte Regen ein. Teilweise boten die Wälder zwar guten Wetterschutz, aber man könnte nun nicht gerade behaupten, wir wären an diesem Tag trocken geblieben. Uwe hatte mir wieder einen schönen Stock aus dem Wald geholt und musste leider trotzdem bergab immer mal wieder auf mich warten, während ich bergauf mittlerweile relativ gut mithalten konnte. Gegen 20 Uhr erreichten wir, nachdem wir die Unterkunft zunächst an einer ganz falschen Stelle gesucht hatten, unser Tagesziel; eine sehr schöne, moderne Ferienwohnung hinter einer Tür, die einen das nicht vermuten lassen würde. Es gab eine Waschmaschine und Waschmittel, also flogen alle unsere nassen Sachen erst mal in die Maschine. Nur meine Regenjacke, habe ich leider vergessen. Aber nicht weiter schlimm; mit etwas Glück würden ich die am nächsten Tag nicht brauchen und so wie es aussah, würde dieser dann wohl auch schon der letzte Tag der Tour werden...
10:57
36.6km
3.3km/h
930m
1,990m
Silvana and Uwe Schatz went for a hike.
September 12, 2025
Dieses Mal hatten wir das Hotel mit der bislang frühesten Frühstückszeit. Schon um halb 7 waren wir unten und konnten dann auch bereits gegen halb 8 starten, da uns ja an diesem Tag einige Höhenmeter erwarten würden. Zuerst ging's raus aus dem Industriegebiet, dann auf dem Radweg am Fluss entlang und in der Stadt dann neben der Autostraße über den Fluss. Bald ging's in den Wald hinein und die ersten Steigungen hinauf. Von Anfang an hatten wir wunderbares Wanderwetter. Bänke für Pausen waren weiterhin Mangelware, daher gab es nur zwei kurze Rucksack-Pausen. An einer seichten Stelle mussten wir den Fluss überqueren; Uwe konnte mit seinen Wanderstiefeln einfach trockenen Fußes durch laufen. Da ich mich, mit meinen diversen "Fußleiden" dafür entschieden hatte, die gesamte Tour in meinen bewährten Mammut Trekking-Schuhen zu laufen, sah es für mich ein bißchen anders aus. Aber bevor ich noch darüber nachdenken konnte, ob ich die Schuhe besser ausziehen sollte, hatte Uwe mir schon einen kleinen Übergang mit Steinen und Holzstücken gebaut, über den ich schwankend und wackelnd mit Hilfe eines Stocks auch trocken auf die andere Seite gelangte - nicht ohne dass er ein für mich dezent peinliches privates Video von der Aktion machte 😅 Irgendwann wurde es immer bergiger und schneller als gedacht hatten wir die gut 1.400 Höhenmeter erklommen und genoßen einen herrlichen Ausblick und dazu ein kleines Reste-Picknick. Wir hatten an diesem Tag noch keine Unterkunft gebucht. Plan A war das Refuge de Gève und falls wir dort nicht untergekommen wären, hätten wir ein Zimmer in Autrans gebucht und wären noch bis dorthin weiterspaziert. War aber nicht nötig - schon am frühen Nachmittag hatten wir uns eine Bleibe mit Abendessen und Frühstück gesichert.
07:40
19.1km
2.5km/h
1,400m
320m
Silvana and Uwe Schatz went for a hike.
September 11, 2025
Nach der Nacht bei Monique erwartete uns um 8 Uhr noch das bestellte Frühstück für 8 Euro pro Person. Als wir ins Wohnzimmer kamen, standen schon Teller und Marmelade auf dem Tisch, aber von der alten Dame erst mal keine Spur. Sie fuhr dann gerade ans Haus her und hatte leckere Croissants und frisches Baguette dabei. Es gab Kaffee aus einem riesigen Pott und Birnensaft. Sie war wirklich sehr bemüht. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und nahmen Abschied, bei dem sie unmissverständlich auf ihre Wangenküsschen bestand. Dann ging es los. Wieder hatte es morgens noch geregnet, aber wieder konnten wir trocken und ohne unsere Regenjacke starten. Ich hatte am Vortag überlegt, meine Touraufzeichnung erst dort zu starten, wo wir gestern eigentlich hätten enden sollen - entschied mich dann aber dagegen. Wir gingen mehr oder weniger den selben Weg also nun nochmal. Statt für den Fernwanderweg hatten wir uns für die deutlich "unsportlichere" Variante durch's Tal entschieden. Es waren dennoch größtenteils schöne Wege durch den Wald. Gegen Mittag gab's es ein Päuschen, bei dem wir unsere Reste verspeisten und sogar noch ein kurzes Mittagsschläfchen in der Sonne hielten. Bereits gegen 15 Uhr hatten wir unser Ziel in Voreppe erreicht und konnten uns an die Planung unseres Endspurts machen. Am Folgetag würden uns wohl einige Höhenmeter erwarten, aber heute erst mal noch ein langer, entspannter Nachmittag und Abend und vielleicht auch noch ein schönes, stärkendes Essen... --- Nachtrag: Wir mussten zwar eine gute viertel Stunde dafür laufen (und zurück dann auch nochmal), hatten erst bei Anlaufstelle Nummer 4 Glück und mussten dann auch noch eine Stunde bis 19 Uhr warten - aaaber es gab schließlich doch noch ein sehr leckeres Abendessen für uns 😃
06:08
17.4km
2.8km/h
390m
610m
Silvana and Uwe Schatz went for a hike.
September 10, 2025
Der Tag begann wie der letzte geendet hatte; ziemlich trüb, aber immerhin soweit trocken. Frühstück gab es hier nicht, aber Uwe hatte uns Kaffee organisiert und dazu aß jeder von uns ein Knoppers, von denen ich bei meinem Großeinkauf am letzten Gewittertag einen Dreierpack gekauft und bislang noch nicht gebraucht hatte. Dann schnell die noch immer nassen Sachen zusammengepackt und weiter ging's dann gegen halb 10 und tatsächlich bei blauem Himmel und Sonnenschein. Heute sollte unsere Etappe eigentlich schon nahe der Vorstädte von Grenoble enden, also in einer stärker bevölkerten Gegend und so machten wir uns um die nächste Schlafgelegenheit erst mal noch keine großen Gedanken. Schnell hatten wir den kleinen Campingplatz und das übersichtliche Städtchen hinter uns gelassen und folgten einem kleinen Fluss. Da das Frühstück ja eher spartanisch ausgefallen war, machten wir in Saint-Laurent-du-Pont einen Zwischenstopp. Das erste Restaurant schickte uns weiter zu einer Bar, die nur Getränke anbot. Also tranken wir dort etwas und ich holte bei einer nahe gelegenen Bäckerei zwei große belegte Baguettes und für mich noch ein Eclair zum Nachtisch. Nebenbei machten wir uns an die Planung des weiteren Tagesablaufs. Da die Pause zu dem Zeitpunkt bereits ziemlich lang gedauert hatte, würden wir nicht mehr so weit kommen wie vorgesehen, also suchten und buchten wir über booking.com eine Unterkunft in der Nähe und spazierten gemütlich dorthin. Leider wussten die Eigentümer aber zunächst nichts von der Buchung und auch als sie sie dann doch fanden, hieß es (soweit ich verstanden habe), das sei zunkurzfristig und die Wohnung sei nicht bereit. Die Kommunikation war sehr zäh, da mein Französisch eine Katastrophe ist und das uns gegenüber stehende Paar keine andere Sprache sprach. Kurzerhand lud man uns schließlich samt unserer Rucksäcke in ein kleines, rotes Auto und fuhr uns zu einer älteren Dame, die unserer oder der englischen Sprache genausowenig mächtig war und setzte uns dort ab. Offenbar vermietete die Dame ebenfalls Zimmer in ihrem Haus. Ein Gast, der schon vor uns da war, musste das Badezimmer für uns räumen. Das war ein wenig unangenehm. Auch sonst war die Situation sehr seltsam. Wir hatten ein Fertigessen gekauft, das wir am Abend in der Appartementwohnung hatten zubereiten wollen. Die liebe, aber etwas aufsässige Dame, mischte sich ziemlich intensiv in die Küche ein, räumte danach auch noch den Tisch ab... Uwe und ich verzogen uns dann schnell in das kleine Schlafzimmerchen. Für den nächsten Tag hatte ich sicherheitshalber schon mal ein Zimmer in einem günstigen aber doch "richtigen Hotel" in realistischer Entfernung gebucht, damit uns sowas nicht nochmal passieren würde...
06:56
18.6km
2.7km/h
180m
130m
I'm so glad you were able to discover such fascinating new landscapes together!
Translated by Google •
Sign up or log in to continue
Everything You Need To Get Outside
Ready-Made Inspiration
Browse personalized adventures tailored to your favorite sport
A Better Planning Tool
Build your perfect outdoor experience using the world’s best outdoor tech
More Intuitive Navigation
Turn-by-turn navigation and offline maps keep your adventure on track
A Log of Every Adventure
Save every adventure and share your experiences with your friends
Sign up or log in
Like