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Regau-Puchheim, Ager/Vöckla durch Vöcklabruck, Dörfl, Ampflwang-Bach, Rothauptberg, Neukirchen, Timelkam, Oberregau
Regau-Puchheim, Ager/Vöckla durch Vöcklabruck, Dörfl, Ampflwang-Bach, Rothauptberg, Neukirchen, Timelkam, Oberregau
Erwin Köck went mountain biking
August 19, 2026 at 09:41
04:02
50.9km
12.6km/h
56.0km/h
730m
740m
Mein erster Kontakt mit Vöcklabruck im April 25 war von Attnang am R6 kommend durch viel Industriegebiet und Verkehr eher negativ. Durch weitere Touren in der Umgebung habe ich mich mehr mit den Wegen an den Flüssen beschäftigt, daraus ist nun diese sehr erfreuliche Tour entstanden 😀
Wir starten am Freizeitgelände bei Regau und fahren rüber nach Puchheim. Hier reizt mich der Wanderweg auf der Mariannenhöhe, der zwar ganz nett zu fahren ist (Sonja schiebt allerdings auch hinauf wegen feuchter Wurzeln), aber die Hoffnung auf Aussicht gar nicht erfüllen kann – es gibt keinen freien Blick aus dem belaubten Wald hinaus. Die Abfahrt ist ein relativ schmaler Pfad, am steilen Abhang ist das auch für mich teils mulmig. Naja, ohne Versuch lernt man nix dazu 😜. Wieder unten angekommen queren wir die Ager am sehr schmalen Radweg an der B145 und versuchen gleich daneben runter zum Ager-Uferweg zu kommen. Die Stiege ist ziemlich steil und lang, eine Passantin gibt uns den Tipp, wie wir wesentlich angenehmer runter zum Fluss kommen. Wir fahren den empfohlenen Bogen und kommen damit noch deutlich länger in den Genuss des Uferwegs, der zu Beginn ein schmaler Pfad, im Bereich der Brücke schon breiter und dann im breiten Augebiet bei Schallermühle herrlich durch den Auwald verläuft 🥰. Bei der Mündung der Vöckla in die Ager klettere ich für´s Foto runter, kurz danach queren wir die Ager über die schöne neue Brücke und umfahren dann entlang der Vöckla das Einkaufszentrum Varena. Danach bleiben wir mal auf der ruhigen Seitenstraße, nach dem Blick Richtung „Vorstadt“ radeln wir am Radweg entlang des Ufers zum schönen Stadtpark. An einem Mittwoch haben alle Landgasthäuser entlang meiner Route Sperrtag, daher kehren wir bereits hier zum Mittagessen ein. Das Restaurant KIWI im Freizeitpark Vöcklabruck verköstigt uns wunderbar 😋
Über die Dörflstraße verlassen wir nun das flache Land, bereits an der Kurve beim Gasthaus Six gibt es einen schönen Ausblick über die Stadt und die Alpenkette dahinter. Nach der Siedlung Am Altmannsberg beginnt ein angenehmer Waldabschnitt leicht abwärts, nach der Straße Altwartenburg habe ich für die Abfahrt einen Waldweg geplant, der zu Beginn trotz Schotterspur mit hohem Gras verwachsen ist, nach dem Waldstück ist es dann eine Traktor-Betonspur zum Hof unten. Nun queren wir die offene Landschaft der Bäche von Ungenach und Ampflwang kommend und fahren auf den Güterwegen stetig leicht aufwärts auf dem Rücken zwischen diesen beiden Bächen nach Norden. Im Nordosten ist der Pettenfirst zu sehen, beim letzten Dorf vor Zell biegen wir nach Westen und fahren in Wellen südlich von Ampflwang in die Senke bei Scheiblwies. Hier beginnt der Anstieg Richtung Rothauptberg, eine steile Abkürzung bei Rödleiten stimmt uns gleich mal auf den Hausruckwald Höhenweg ein, den wir bei Innerleiten für die Auffahrt auf diese Hausruck-Zunge verwenden. Am Waldrand bietet sich oberhalb der Wiesen ein freier Ausblick auf die Alpenkette im Südosten. Der Weg 100 beginnt als knackiger Anstieg auf grobem Schotter, weiter oben wird es dann ein angenehmer Waldweg. Nach dem heute höchsten Punkt an der Wegkreuzung Richtung Ampflwang biegen wir nach Westen ab und fahren rüber zum Hof unterhalb der Aussichtsplattform am Rothauptberg. Ein kurzer kräftiger Anstieg zu Fuß bringt uns zum Aussichtspunkt, der aber durch die unterhalb wachsenden Bäume schon etwas eingeschränkt ist. Höllengebirge und Schafberg sind leicht zu sehen und dazwischen nicht nur Wolken, per Tele sind die Zacken des Dachsteinmassiv zu erkennen 🤩.
Hinunter fahren wir auf der Straße durch die Siedlung zur Riegler Bezirksstraße, von der wir gleich wieder in eine Zufahrt in den Wald abbiegen. Dieser Waldabschnitt ist zwar bald wieder als Forstweg versperrt, dahinter geht es aber wieder mal herrlich durch den schattigen Wald gemütlich runter, am Ende hat mir Komoot noch einen netten Waldpfad als Alternative zur Straße eingeplant 😉. Auch die weitere Route nach Neukirchen gefällt mir sehr gut – hinter dem „Wirt in der Spörk“ führt eins ein Wiesenweg nochmal zu einem kleinen Anstieg durch ein Waldstück, danach fahren wir einen gemütlichen Schotterweg bis zum Ortsgebiet. In Neukirchen schauen wir kurz beim Freilichtmuseum Stehrerhof vorbei, dann sausen wir auf der Straße hinunter in die Ebene. Ein Weg neben einem kleinen Bach bringt uns wieder an die Vöckla und eine Nebenstraße an die Westbahn. Oh Wunder, auf 1,5 km Begleitweg passiert uns kein einziger Zug, erst kurz danach brausen 2 Schnellzüge durch.
Nun sind wir bei Timelkam am „größten und modernsten österreichischen Gas- und Dampf-Kraftwerk“ der Energie AG angekommen – ein imposantes Gelände, das auch als „Erlebniswelt Energie“ besichtigt werden kann. Die folgende Route nochmal an der Vöckla führt zu einem schon seltenen Bahnübergang mit Schranken, wir erwischen gerade eine kurze offene Phase und radeln danach über die ruhige Bahnhofstraße in den Ort. Die Brücke über die aktuell sehr Dürre Ager bringt uns auf Nebenwegen ins Zentrum, das wir über die Pichlwanger Straße Richtung Süden wieder verlassen. Am Ortsende beginnt dann ein Radweg auch noch über die B1, danach am Ortsanfang von Pichlwang mit Blick auf die Lenzing-Anlagen kommt man am Siedlungsrand zur stark befahrenen B151 Atterseestraße. Deren Überquerung in einer leichten Kurve runter zur Agerbrücke beim Wasserkraftwerk ist wieder ziemlich mulmig 😮💨
Mein Plan wäre nun gewesen, auf Waldstraßen oberhalb der Ager noch rüber zum Buchberg zu fahren. Nach einem Stück auf der Forststraße wirkt der geplante Weg sehr unsicher, wir fahren daher doch hinunter in den Auwald und kommen damit zum Pfad direkt an der Ager. Seitenwege am Hang hinauf sind entweder stark verwachsen oder durch gefallene Bäume verlegt. Erst der letzte Anstieg schaut gut & frei aus, damit kommen wir wieder hinauf zur Straße in die Siedlung Unterlixau. Am Ende der Route bleiben wir nun im Flachland und fahren am Römerweg zwischen den Feldern rüber zur aktuellen Schottergrube und zum dahinter liegenden Freizeitgelände mit dem schön gestalteten Baggersee Regau. Eine letzte kleine Herausforderung ist das Finden der Abfahrt im Buschwerk runter zum See, die Sonja sogar fährt 😉.
Beim See-Buffet gönnen wir uns noch schnell ein Eis & Getränk, das Gebiet um Vöcklabruck bleibt uns nun viel schöner in Erinnerung 😀
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (770 m)
Lowest point (410 m)
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