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Hanne mit dem Sesseldreirad
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ADFC Dreiradtour von der Friedberger Warte nach Bad Vilbel

Hanne mit dem Sesseldreirad
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ADFC Dreiradtour von der Friedberger Warte nach Bad Vilbel

and others went for a bike ride

August 16, 2026 at 07:48

ADFC Dreiradtour von der Friedberger Warte nach Bad Vilbel

02:35

38.0km

14.7km/h

37.1km/h

220m

220m

Thea kam mit ihrem neuen Dreirad zu mir, und gemeinsam fuhren wir über Berkersheim und Preungesheim zu unserem Treffpunkt an der Friedberger Warte. Wir hatten gute Laune und freuten uns schon sehr auf die bevorstehende Tour.

An der Friedberger Warte waren die ersten Teilnehmer bereits eingetroffen. Nach und nach wurde unsere Gruppe immer größer. Insgesamt waren wir 21 Radlerinnen und Radler, davon 14 Dreiradler und 7 Zweiradler. Nach einer kurzen Einführung durch unsere Coaches Harry und Andreas, beide zertifizierte Tourenleiter, ging es endlich los. Wir fuhren über den Lohrberg weiter in Richtung Bergen-Enkheim und zur „Hohen Straße“. Am „Entrée“ machten wir eine kleine Trinkpause. Harry erzählte uns einiges über den historischen Handelsweg.

Wir fuhren weiter, aber weit waren wir noch nicht gekommen, als sich plötzlich die Pedalen bei meinem Dreirad nicht mehr bewegen ließen. Oh nein, schon wieder waren zwei der drei Ketten abgesprungen. Ich war völlig aufgeregt und verzweifelt. Hatte ich mein Dreirad doch erst vor der Vulkanradtour zur Durchsicht in die Werkstatt gebracht. Auch die Kette war überprüft und neu justiert worden, nachdem sie erst kürzlich abgesprungen war. Und nun das schon wieder. In mir stiegen Enttäuschung und Ärger hoch, und für einen Moment war ich einfach nur ratlos. Ich legte mein Dreirad auf die Seite und dachte: Das war’s.

Ich rief den anderen zu, sie sollten ohne mich weiterfahren. Ich würde mich selbst um Hilfe beim ADFC oder ADAC kümmern. Aber daraus wurde nichts. Alle hielten an und Jule sagte sofort: „Kommt gar nicht in Frage. Wir fahren alle gemeinsam, keiner bleibt zurück!“

In diesem Moment wurde mir aber auch wieder bewusst, was diese gemeinsamen Radtouren eigentlich ausmacht. Die soziale Gemeinschaft zeigt sich genau in solchen Situationen. Hier steht das Miteinander im Vordergrund und genau das trägt einen, wenn man selbst gerade nicht weiter weiß. Peter war sofort zur Stelle, bewaffnet mit Arbeitshandschuhen. Während wir anderen um ihn herumstanden und auf ihn einredeten, machte er sich ganz ruhig und besonnen ans Werk. Er wusste genau, was zu tun war und ratzfatz waren die Ketten wieder an ihrem Platz.

Viele Hände halfen anschließend dabei, mein Dreirad wieder aufzurichten. Und schon konnten wir alle gemeinsam weiterfahren. Was für ein tolles Gefühl, ich war von ganzem Herzen dankbar und hätte am liebsten vor Glück losgeheult. Ein riesiger Dank an Peter ( heute mein Held und Retter) und ein Dank auch an alle anderen.

In diesem Moment wurde mir aber auch wieder bewusst, was diese gemeinsamen Radtouren eigentlich ausmacht. Die soziale Gemeinschaft zeigt sich genau in solchen Situationen. Hier steht das Miteinander im Vordergrund und genau das trägt einen, wenn man selbst gerade nicht weiter weiß.

Unser nächstes Ziel war die Große Loh. Dort befindet sich eine Stempelstelle des Bonifatiusweges. Leider war der Stempel nicht mehr an seinem Platz. Weiter führte uns die Tour zum Hühnerberg und anschließend hinunter nach Niederdorfelden.

Im Lokal Da Bruno machten wir eine längere Pause. Essen, Trinken und nette Gespräche sorgten für neue Energie.

Danach radelten wir weiter nach Gronau und an der Nidda entlang Richtung Bad Vilbel. Dort herrschte reges Treiben. Es war Vilbeler Markt, mit Menschenmassen, Riesenrad und Karussells.

Weiter ging es zum Kneippbecken. Einige aus unserer Gruppe nutzten die Gelegenheit und erfrischten ihre Beine und Arme im kühlen Wasser. Danach fuhren wir weiter in Richtung Schwimmbad.

Thea und ich verabschiedeten uns schließlich von der Gruppe und fuhren weiter in Richtung Harheim und nach Hause. Die anderen bogen ab und fuhren über Berkersheim und Preungesheim zurück zur Friedberger Warte.

Ein herrlicher Tag ging zu Ende. Was mir von dieser Tour besonders in Erinnerung bleiben wird, ist nicht nur die schöne Strecke, sondern vor allem die soziale Gemeinschaft. Als mein Dreirad kaputt ging, hätte ich die Tour beinahe aufgegeben. Aber niemand ließ mich zurück. Alle warteten, halfen und packten mit an. Gemeinsam unterwegs, genau das macht eine solche Tour so besonders. Ein tolles Erlebnis und eine wunderbare Gemeinschaft.

Ein ganz herzliches Dankeschön an unseren Tourenleiter Harry und an unseren Co-Piloten Andreas, denn bei einer so großen Anzahl von Teilnehmenden ist es nicht einfach und keine Selbstverständlichkeit, eine Gruppe so sicher, ruhig und umsichtig zu begleiten. Die gesamte Strecke betrug 34 km bei 33 Grad Celsius.

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