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Hanne mit dem Sesseldreirad and 🇩🇪 TARDIS - Liegedreirad 🇪🇺 went for a bike ride.
3 days ago
Runde um Bad Homburg mit Holger’s selbstgebautem Dreirad
Heute war ein ganz besonderer Tag. Anja und D. L. kamen zu mir, um Holgers selbstgebautes Dreirad auszuprobieren. Dieses Rad ist nicht einfach irgendein Gefährt, es ist ein echtes Herzensprojekt. Über mehrere Jahre hinweg hat Holger daran getüftelt, entworfen und geschweißt. Jede Strebe, jede Verbindung trägt seine Handschrift. Es ist voll gefedert, hat einen Bafang Motor und eine Nabenschaltung. Im November letzten Jahres konnte er endlich die erste Testfahrt machen. Er war so happy. Eigentlich wollte er es in diesem Jahr noch lackieren, doch dazu ist es leider nicht mehr gekommen. Umso schöner, dass wir heute mit seinem selbstgebautem Trike gemeinsam unterwegs sein konnten. Wir starteten in Richtung Bad Homburg. Gleich zu Beginn fiel uns eine beschnittene Trauerweide auf. Warum sie so stark zurückgeschnitten wurde, ließ sich nicht genau sagen, vielleicht war der Grund dafür Schädlinge, Platzmangel, eine Gefahrenquelle oder einfach nur Unwissen? Ein etwas trauriger Anblick, der dennoch zum Nachdenken anregte. Weiter ging es am Kronenhof vorbei hinauf auf den „Platzenberg“. Dort entsteht derzeit ein neuer Rastplatz, ein schöner Ort, der künftig sicherlich viele Wanderer und Radfahrer zum Verweilen einladen wird. Die Strecke führte uns anschließend durch den „Kleinen Tannenwald“ und entlang der „Tannenwaldallee“, wo wir die schöne Gestaltungen der Bad Homburger Baumschule bewundern konnten. Am „Gotischen Haus“ angekommen, bot sich ein einladendes Bild. Das Café im Museum hatte Tische und Stühle draußen aufgestellt. Ein schöner Ort für eine Pause. Danach ging es weiter ins „Kirdorfer Feld“. Es ist eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft mit einer Fläche von 160 Hektar mit vielen Obstbäumen. Man hat einen wunderbar weiten Blick auf Bad Homburg und die Skyline von Frankfurt. Unsere Route führte uns weiter durch den Hardtwald. Wir radelten bis zum „Ellerhöhturm“. Von dort oben hatten wir einen Blick über die Dächer der Kurstadt und auf einen blauen Bären. Schließlich machten wir uns auf den Rückweg. Die Rückfahrt verlief ruhig. Es war ein gelungener Tag voller Eindrücke, Freude, Wehmut und Erinnerungen. Ich danke Dir D.L., dass Du es heute Probe gefahren bist und begeistert warst. Jetzt hoffe ich, dass ich einen Interessenten finde, der Freude daran hat und es vielleicht kauft. Das wäre schön.
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Hanne mit dem Sesseldreirad and Margit went for a bike ride.
4 days ago
Margit und Hanne wieder gemeinsam unterwegs
Nach langer Zeit waren Margit und ich endlich wieder gemeinsam auf einer schönen Radtour unterwegs. Es hat richtig gutgetan, wieder zusammen rauszukommen. In letzter Zeit hatten wir aus Rücksicht auf Holgers Krankheit öfter auf unsere Dienstagstouren verzichtet. Danke Margit für dein Verständnis. Umso schöner war es jetzt, wieder gemeinsam in die Pedale zu treten, die Radtour zu genießen und dabei zu babbeln. Wir fuhren erst einmal nach Ober-Eschbach, von wo es über Wiesen und Felder nach Seulberg zum Sonnendeck Rehlingsbach ging. Hier legten wir eine kleine Rast ein und ließen uns von den Sonnenstrahlen erwärmen. Die Sonne auf der Haut zu spüren ist herrlich, wir konnten es richtig genießen. Wir entschieden, nach Petterweil zu radeln um dann den Rückweg an der Nidda zu genießen und entspannt ausklingen zu lassen. Unterwegs kamen wir am Milchbauernhof Wien in Burgholzhausen vorbei – ein Anblick, der nachdenklich machte. Keine Kühe und Hühner mehr, keine Menschen, alles steht leer. Man fragt sich unweigerlich, was dort passiert ist. An der Nidda trafen wir überraschend Anne und Jürgen. Sie erkannten mich tatsächlich durch unsere YouTube Filmchen; was für ein schöner Moment! Es entwickelte sich sofort eine lebhafte und freudige Plauderei. Durch unsere Beiträge wurden sie dazu bewegt, sich ein Dreirad zu kaufen. Anne hat jetzt eine neue Lebensqualität und kann mit ihrem Jürgen wieder gemeinsame Touren unternehmen. Ich kann es kaum in Worte fassen, was in mir vorging, es war eine tiefe, innige Freude, die mich erfüllt hat.. Vor Bad Vilbel legten wir beide dann eine gemütliche Rast ein. Margit hatte Heidelbeerkuchen dabei, mit wenig Zucker, dafür viel Ei. Das Stück Kuchen war einfach fantastisch lecker. Genüsslich haben wir uns den Kuchen einverleibt. Rundum zufrieden traten wir dann den Heimweg an. Es war ein rundum gelungener Tag. Wir hatten Bewegung in der Natur, Begegnungen und das gute Gefühl, endlich wieder gemeinsam unterwegs zu sein.
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3 days ago
Sun comes out - Hanne comes out
Sun shines - Hanne shines to compete
that's how it should be - have fun on the tricycle under the sun
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Hanne mit dem Sesseldreirad and Fynn und Pixel went for a bike ride.
5 days ago
Viltour– Rund um Bad Vilbel
Jedes Mal, wenn ich die Schilder der Viltour in Bad Vilbel gesehen habe, machte es mich neugierig und ich nahm mir vor, einmal diese Rundtour zu fahren. Am Ostermontag war es endlich soweit. Meine Tochter und ich wollten diese „ Runde um Bad Vilbel“ mit unseren Dreirädern (Feuerstuhl und Blitzblume) erkunden. Schon beim Start lag dieses besondere Gefühl in der Luft - tolles Wetter und die Freude auf eine gemeinsame Tour. Die Rundstrecke (ohne Anfahrt) mit ihren 23,7 Kilometern versprach laut Beschreibung nur geringe Steigungen. Nun ja… ganz so haben wir es nicht empfunden. Es ging gefühlt ständig auf und ab – kleine Anstiege, kurze Abfahrten, dann wieder hoch. Aber durchaus machbar. Ich war froh, dass ich mit meinem Sesseldreirad fahren konnte. Unsere Route führte uns erst einmal entlang der Nidda, ein wunderbarer Einstieg mit ruhigen Abschnitten und viel Natur. Hier trafen wir auf Stefan aus Steinbach mit seinem blauem Velomobil. Ein Plausch verriet, dass er noch eine längere Strecke vor sich hatte. Weiter ging es nach Bad Vilbel in Richtung Berkersheim, wo wir zum Heilsberg abbogen. Vom Heilsberg aus erwartete uns ein echtes Highlight: der Stadtwald voller Bärlauch-Pracht. Der intensive, fast betörende Duft lag in der Luft und begleitete uns ein ganzes Stück – ein Erlebnis für die Sinne, das wir so schnell nicht vergessen werden. Es folgten idyllische Streuobstwiesen und die offenen Kulturflächen der fruchtbaren Wetterau, die immer wieder den Blick bis hin zum Vogelsberg und auf den Taunus ermöglichten. An der ganzen Strecke sind Orte zum Verweilen, Entspannen und Rasten. Immer wieder wechselte die Landschaft: von schattigen Waldpassagen hin zu offenen Auenlandschaften, Wiesen und Feldern, die Weite und Ruhe ausstrahlten. Wir durchquerten alle Stadtteile Bad Vilbels – Dortelweil, Gronau, Heilsberg und Massenheim – und jeder Abschnitt hatte seinen eigenen Charakter. Was diese Tour besonders gemacht hat, war nicht nur die schöne Strecke, sondern auch die gemeinsame Zeit. Wir haben viel gelacht, kleine Pausen eingelegt, die Natur genossen und einfach den Moment erlebt. Am Ende des Tages waren wir angenehm erschöpft, aber glücklich. Eine abwechslungsreiche, wunderschöne Rundtour mit vielen Eindrücken – und definitiv eine Empfehlung für alle, die Natur, Kunst, Bewegung und kleine Herausforderungen mögen. Bei dieser Tour ging es uns nicht um‘s Kilometer-Machen. Es ging um das Erleben. Und ja, ich musste unterwegs öfter anhalten. Vielleicht, wie meine Tochter meinte, ein bisschen zu oft. Aber es ging nicht anders, zu schön waren die Eindrücke, zu besonders die Momente. Ich wollte schauen, riechen, die Landschaft in mich aufsaugen.
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5 days ago
I also really enjoyed the tour! You could have stopped a little less (partly in the middle of the path ;P), but I have to agree with you, it was really beautiful impressions! I'd love to go again if you can tolerate my grumbling. :D
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Hanne mit dem Sesseldreirad went for a bike ride.
April 2, 2026
Vom Spargelziel zur Frühlingsrunde und am Ende Pascha
Mein heutiges Ziel stand fest: Spargel kaufen auf dem Laupus Hof und kurz bei der Radwerkstatt vorbeischauen, bei der ich für nächsten Freitag einen Termin erhielt. Man teilte mir mit, dass das Quietschen beim Bremsen völlig normal sei. Bin mal gespannt wieviel Kilometer ich noch fahren muss bis es aufhört. Ich dachte ja, ein Handgriff und der Schaden ist behoben. Weit gefehlt. Bei milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ließ es sich einfach nicht vermeiden, die Umgebung zu genießen. Ich radelte zum „Alten Flugplatz Bonames“. Hier musste ich erst einmal dem Grüngürteltier einen Besuch abstatten. Ein kurzer Halt, ein. kleines Lächeln und die Nase der Skulptur berührt. Man sagt, dies bringe Glück. Das müssen auch schon viele Besucher vor mir gemacht haben, denn die Nase ist blank poliert. Meine Fahrt führte mich an der Nidda weiter. Ein milder Duft lag in der Luft und die Landschaft lag in einem saftigen, frischen Grün. Erste Felder wurden von den Landwirten schon bestellt. Das Wasser glitzerte im weichen Licht und hier und da ein leichtes Plätschern, kaum hörbar. An den Sträuchern der Böschung zeigten sich die ersten Blüten. Während mein Dreirad seinen Rhythmus fand, schien die Zeit langsamer zu fließen - genau wie die Nidda selbst, ruhig und gelassen. Ein kurzer Halt - doch wurde daraus ein ganzer Moment. Ich stand am Ufer der Nidda und sog alles in mich ein. Ich machte Atemübungen, so wie ich sie gerade in unserem Pranayama Kurs übte. Durch gezieltes Ein-, Ausatmen und Anhalten soll der Geist beruhigt und der Körper vitalisiert werden. Die Atemübungen sollen den Stress abbauen, die Konzentration verbessern, die innere Balance fördern und das Nervensystem stärken. Ich spürte die warme Sonne auf meinem Gesicht. Kein Müssen, kein Weiter - nur dieser Augenblick, still und vollkommen. Da war sie wieder, die Erinnerung aus der Kindheit: Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte, süße wohlbekannte Düfte, streifen ahnungsvoll das Land. Er ist‘s Genau so einen Moment muss damals der Mörike erlebt haben. Seine Zeilen spiegeln die Freude und das Erwachen des Frühlings wider. Er hat ihn bestimmt genau so erlebt, wie ich heute, nur wahrscheinlich ohne Atemübungen. Da fiel mir der Spargel ein und weiter ging es nach Bad Vilbel. Hier bog ich ab, nach Massenheim, zum Laupushof. Aus dem Kilo, das ich ursprünglich in Erwägung zog, wurden aus Preisgründen nur ein paar Stangen. Der Zauber liegt nicht in der Menge, sondern im Genuss. Noch ein paar Eier und „Grie Soß“ (Grüne Soße). Ich war bereit für den Heimweg. An der Kirche traf ich eine Dame mit ihrem Chihuahua „Pascha“. Der saß neugierig, wie ich erfuhr täglich nach einem Spaziergang, auf der Bank und beobachtete das Geschehen. Wir hielten ein kleines Schwätzchen, lachten über den neugierigen kleinen Hund. Einmal zog er sein Frauchen während einer Messe in die Kirche. Der Pfarrer bemerkte sie, winkte den beiden zu und sagte:„ Ihr seid willkommen“.. Zögernd setzte die Frau sich in die letzte Bank, Pascha eng bei sich. Eine ganze Stunde lang saß der kleine Hund erstaunlich ruhig da und beobachtete das Geschehen, fast andächtig lauschte er den Worten. Die Gemeinde war gerührt, und selbst der Pfarrer konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. In seiner Predigt erwähnte er den braven kleinen Zuhörer in der letzten Reihe. Doch als die Glocken erklangen und die Menschen um Pascha zu einem Lied anstimmten, begann er herzzerreißend zu heulen, laut und voller Inbrunst, als wolle er selbst mitsingen. Erschrocken und ein wenig beschämt nahm die Dame Pascha schnell auf den Arm und flüchtete aus der Kirche, begleitet von einem Schmunzeln der Gemeinde. Seit diesem Tag war Pascha kein gewöhnlicher Hund mehr. Man kannte ihn nun. Der kleine Chihuahua, der eine Messe lang still zuhörte und schließlich auf seine ganz eigene Weise Teil der Messe wurde, indem er nicht anders konnte, als mitzusingen. Es war ein Augenblick voller Wärme. Lächelnd verließ ich die Beiden und fuhr nach Hause. So wurde aus meiner Erledigungsfahrt eine wunderschöne, kleine Tour durch das Erwachen der Natur und die Geschichte des kleinen Pascha.
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April 3, 2026
Very nice photos. The fresh colors of spring delight the viewer's eye! Great!!!
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Hanne mit dem Sesseldreirad went for a bike ride.
March 27, 2026
Raus aus der Werkstatt - rein in den Frühling
Blitzblume ist wieder da! Endlich habe ich mein geliebtes Sesseldreirad wieder. Nachdem ich mein Rad aus der Werkstatt abholte, war klar, dass ich mich auf eine kleine Testfahrt begeben würde. Mir wurde der Ratschlag „öfter mal während der Fahrt kräftig zu bremsen“ mit auf den Weg gegeben. Weit bin ich nicht gekommen, da machte sich ein Schleifgeräusch bemerkbar. Lieber nochmal zurück zur Werkstatt. Defekt behoben und es konnte wieder los gehen, allerdings hatte ich gemischte Eindrücke. Die neuen Bremssättel hinten und die neuen Bremsbeläge vorne, machten sich durch sehr lautes Quietschen bemerkbar. Die Klingel musste ich gar nicht mehr betätigen, da sich die Leute durch dieses laute Quietschgeräusch sofort schreckhaft umdrehten. Hoffentlich dauert dieses Geräusch nicht sehr lange an. Das Fahrgefühl war noch nicht so rund wie gewohnt. Irgendetwas schien den Leichtlauf zu bremsen, dadurch verlief die Testfahrt nicht ganz so frei und unbeschwert wie sonst. Ich musste viel schwerer in die Pedale treten, was sich auch durch schnellen Verbrauch des Akkus bemerkbar machte. Die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite und ich konnte die blühenden Bäume mit den frischen Farben vollends genießen, auch wenn der kühle Wind im Gesicht mich leicht frösteln ließ. Da war es, das wunderbare Gefühl, wieder auf meinem Sesseldreirad zu sitzen und den Frühling zu spüren. Wenn auch nur eine kleine Testfahrt, umso größer war die Auszeit vom Alltag. Es war eine Testfahrt mit Potenzial nach oben und dem klaren Gefühl, dass hier noch einmal nachjustiert werden sollte, denn es hat mich technisch noch nicht ganz überzeugt. Besonders in solchen Momenten wird es mir immer wieder richtig bewusst, welch große Lücke ein geliebter Mensch hinterlässt.
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March 29, 2026
Your report beautifully conveys how much your recumbent trike means to you – despite the small technical hurdles.
I wish you that everything soon feels smooth and easy again – and that you can enjoy many carefree tours 🚴♂️
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tigerroy and others went for a bike ride.
March 22, 2026
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March 22, 2026
Hi Tigerroy, this tour really opened my eyes to the giant sequoias. I will definitely pay more attention to them in the future. Best regards, Sabine
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Hanne mit dem Sesseldreirad and others went for a bike ride.
March 22, 2026
Eine geplante Liegeradtour voller Wendungen - Unverhofft kommt oft
Heute war wieder mal so ein wundervoller Frühlingstag und ich freute mich schon riesig auf die von Anja geplante Dreiradtour zur Modellbahnausstellung. Das hieß: Freunde treffen, Radeln an der frischen Luft, Spaß haben und kleine Züge in ihren gestalteten Landschaften anschauen. Ein Plan, der sich sehr gut anhörte. Früh am Morgen ging es los und ich machte mich auf den Weg zu Anja. Es war noch etwas frisch. Wenn er auch etwas länger war, wählte ich den schöneren Weg an der Nidda über Bad Vilbel nach Gronau. Hier bog ich ab in Richtung Oberdorfelden unseren Treffpunkt. Fast zur gleichen Zeit kamen Heiko und ich bei Anja an. Mit dabei waren heute Anja, Sabine, Heiko und ich. Wir fuhren nun zu dritt nach Heldenbergen, wo Sabine zu uns stieß. Der Start verlief schon mal vielversprechend. Die Sonne schien und die ersten Kilometer glitten beinahe mühelos dahin. Mein ständiger Blick auf die Akkuanzeige machte sich durch eine schnell sinkende Unterstützungsleistung bemerkbar. Ich wurde nervös. Nach 22 Kilometer nur noch 2 Balken von 5. Dabei sollten heute bei der Tour für mich 95 Kilometer zusammenkommen. Niemals! Keine Chance! Als ich die Akkus zu Hause auflud, wollte die rote Anzeige auf einem der beiden Ladegeräte einfach nicht auf grün umspringen. Da mir das Display vom Akku aber 5 Balken anzeigte, machte ich mir keinerlei Gedanken. Fehler! Aus der entspannten Tour wurde für mich plötzlich ein anstrengendes Unterfangen. Alle reagierten sehr schnell und entschieden die Route zu ändern und zu improvisieren. Die Ausstellung rückte in weite Ferne. Ich danke Euch von ganzem Herzen für die Solidarität und den Zusammenhalt,. denn ihr wolltet mich auf keinen Fall alleine umkehren lassen. Als wir in Eichen ankamen, sollte es Heiko - unser Baumfreund - treffen. Er ist immer auf der Suche einen Mammutbaum zu entdecken, den er in einem Mammutbaum-Register dokumentiert oder berichtigt. „Da! Ein Mammutbaum!“ rief er plötzlich und wir hielten an. Tatsächlich - ein beeindruckender Baum stand am Wegesrand. Es sollte für heute nicht der Letzte gewesen sein. Er hat ein unheimliches Gespür, diese Baumriesen zu entdecken. Als er sich wieder auf sein Rad schwang, stellte er fest, dass das hintere Rad blockierte, und die Reparatur begann. Werkzeug haben wir ja zum Glück immer dabei. Durch wunderschöne Auenlandschaften ging es nach Höchst und Oberau. Der Radweg führte uns in ein Waldstück, ich atmete tief ein und dachte an einen entspannten Abschnitt zum Seele baumeln lassen. Doch es kam anders. Der Weg wurde steiler. Der Untergrund war grober Schotter mit Erde vermischt, es ging bergauf und ich musste schieben. Anja und Sabine waren schon seit längerer Zeit oben angekommen. Sie sahen mich, liefen mir zu Hilfe und schoben mit einer Geschwindigkeit meinen Feuerstuhl nach oben. Ich kam gar nicht schnell genug hinterher und hatte schon ohne Rad mit mir zu kämpfen. Heiko war auch dabei, sein Rad zu schieben, doch sein Liegezweirad machte es ihm etwas einfacher. Durch den Zusammenhalt und der sofortigen Hilfsbereitschaft habe ich ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens. Sabine und Heiko veränderten meinen Kettenlauf und siehe da, es war nicht mehr ganz so beschwerlich. Wir kamen auf den Limesrundweg mit einigen Erlebnisstationen. Am Limesturm angekommen, machten wir eine Rast und die mitgebrachten Vorräte kamen zum Vorschein. Die Pause tat uns allen gut. Uns ging der Gesprächsstoff nicht aus und wir hatten viel Spaß. Windstöße wirbelten die trockenen Blätter vom Boden und sie tanzten vor unseren Augen. Vergeblich versuchte ich , diese wirbelnden Blätter auf einem Foto festzuhalten. Ich schloss die Augen und dachte, das ist genauso schön wie eine Ausstellung. Ein stilles Lächeln. Wir fanden es alle total schön. Für Heiko wäre es wahrscheinlich das Größte gewesen, wenn es sich um Mammutbaumblätter oder schuppenartige Nadeln gehandelt hätte. Glücklich radelten wir weiter und in Marköbel erreichten wir die „Hohe Straße“. Anja hatte auf einmal auch das Problem, dass sich ihr Akku schneller entlud als er sollte. Sabine und Anja überlegten, wo und bei wem wir eine Kaffeepause machen würden. Voller Eindrücke führte uns der Weg zu Anja nach Hause. Dort erfuhren wir von Anja, dass sie die letzten 4 Kilometer ohne Akku gefahren ist. Donnerwetter, wir haben gar keine Veränderung bemerkt. Sie muss ganz schön in die Pedalen getreten haben. Wenig später zog ein vertrauter Duft von frischem Kaffee durch die Räume. Wir ließen noch einmal unsere Tour Revue passieren: die erste Panne, den anstrengenden Wald, das Schieben, die spontane Routenänderung, die Rast am Limesturm und die Windstöße der Blätter. Je mehr wir erzählten, desto klarer wurde: Gerade weil nicht alles nach Plan lief, wurde es ein besonderer herrlicher Tag. Wir drei machten uns auf den Heimweg. Sabine bog in Richtung Heldenbergen ab. Heiko und ich fuhren Richtung Frankfurt. In Gronau angekommen hielt Heiko an und rief: „Ich habe einen Platten“. Sein Werkzeug kam also heute zum zweiten Mal zum Einsatz. Als der Reifen geflickt und wieder einsatzbereit war, stellte er fehlende und lockere Schrauben am Motorgehäuse fest. Alle guten Dinge sind drei. Endlich konnte die Fahrt weitergehen. Ich bekam auf der Heimfahrt von Heiko eine kleine, interessante Lehrstunde in Mammutbaumkunde. Er nannte mir die Arten und zeigte mir in Bad Vilbel die Stellen wo sie stehen. Vielen Dank Heiko, ich bin schon so oft an Ihnen unwissend vorbeigefahren. Das sollte sich nun ändern. Die letzten Kilometer vergingen ruhig und wie im Flug. In Harheim trennten sich unsere Wege. Der Himmel färbte sich langsam in warme Abendtöne. Und so endete der Tag nicht nur mit einer tollen Tour, sondern auch mit neuem Wissen, einigen Pannen, Zufriedenheit und ein Gefühl des Glücks. Und am Ende zählt nicht, dass wir das ursprüngliches Ziel, die Modellbahnausstellung nicht besichtigen konnten, denn wir alle waren uns schon während der Fahrt einig, dass wir die geplante Tour von Anja nachholen, dann vielleicht auch mit allen, die heute nicht dabei sein konnten. Aber bloß nicht mit fehlerhaften Akku, aber mit noch mehr Mammutbäumen für Heiko. Der Tag endete glücklich – und mit ganz viel Lust auf mehr. Ich danke Euch für diesen wunderschönen Tag.
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March 23, 2026
Great tour and beautiful pictures.👍🏻
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🇩🇪 TARDIS - Liegedreirad 🇪🇺 and others planned a bike ride.
March 20, 2026
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Hanne mit dem Sesseldreirad went for a hike.
March 18, 2026
Frühlingsgefühle in Bensheim an der Bergstraße
Langsam neigt sich der Winter seinem Ende zu, doch er kann sich nicht entscheiden, ob er dem Frühling Platz machen soll oder noch einmal seine Kräfte ausspielen will. Heute setzte sich der Frühling mit seinen milden Temperaturen durch, die Sonne schien und die ersten Blüten weckten in Waltraud und mir Frühlingsgefühle. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang in die erwachende Natur, ein Städtchen zu erkunden und unseren Körper ein bisschen mit Speis und Trank zu verwöhnen. Unser Tagesausflug startete entspannt mit dem Zug von Frankfurt nach Bensheim an der Bergstraße. Vom Zug aus sahen wir die Landschaft immer grüner werden, die satten Wiesenauen, die kleinen Weinberge und immer wieder blühende Bäume. Wir sahen auf einem Hügel die Ruine des „Auerbacher Schlosses“.. Am Bahnhof Benheim angekommen, schlenderten wir in Richtung Altstadt, vorbei an liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, blühenden Vorgärten und einladenden Cafés. Schon nach wenigen Schritten ließen wir den Alltag hinter uns und tauchten ein in die charmante Atmosphäre des Städtchens. Die Frühlingssonne warf ein warmes Licht auf das Kopfsteinpflaster und überall lag ein Hauch von Romantik in der Luft. Bei der Touristen-Information erhielten wir eine Broschüre über den Historischen Rundgang der Stadt Bensheim (im Ortsdialekt Bensem). So begaben wir uns nun auf eine kleine historische Entdeckungsreise. Wir spürten den Charme vergangener Zeiten. Vom Marktplatz mit seinen lebendigen Fassaden und dem Marktbrunnen entdeckten wir die katholische St. Georg Kirche, deren Geschichte tief in die Vergangenheit reicht. Langsam schlenderten wir weiter durch die verwinkelten Gassen, blieben immer wieder stehen, lasen alte Inschriften und ließen die Eindrücke auf uns wirken. Am „Roten Turm“ vorbei ging es in Richtung „Walderdorffer Hof“. Das älteste in dieser Vollständigkeit erhaltene Fachwerkhaus Südhessens. Leider öffnete das Gasthaus erst am Abend. Der historische Rundgang wurde für uns zu einer Reise durch die Zeit, ruhig, inspirierend und voller besonderer Momente. Zwischendurch gönnten wir uns eine Pause, saßen vor dem Lokal Là Renia in der Sonne, hatten Blick auf den Marktplatz, die Kirche, das Wuseln und Treiben der Menschen und genossen Speis und Trank. Dabei ließen wir den Tag entspannt auf uns wirken, unterhielten uns angeregt und hatten Spaß. Gestärkt erreichten wir die Mittelbrücke, die über die Lauter führt. Wir blieben stehen und sahen hinunter. Das leise Plätschern des Wassers hatte eine fast märchenhafte Stimmung. Diese Steinbrücke dient als älteste Verbindung zwischen der älteren Festungsstadt im Norden und den jüngeren Vororten am Südufer. Immer wieder kamen wir an unzähligen Geschäften, Brunnen, Fachwerkhäusern, Türmen und kleinen Brücken vorbei. Wir erreichten den „Hospitalbrunnen“ und sahen auch schon die katholische Hospitalkirche St. Joseph. In der Gerbergasse entdeckten wir kleine Geschäfte wie sie früher einmal waren. Der Duft von frisch gebackenem Brot strömte uns entgegen. Ich konnte nicht widerstehen. Bei der Brot-&Backkultur nahm ich mir ein kleines. warmes Vollkornbrot mit. Am liebsten hätte ich mir gleich ein Stück abgerissen; so wie früher als Kind. Doch ich musste schmunzeln, denn ich erinnerte mich gut daran, wie ich dafür von meiner Mutter ein ordentliches Donnerwetter bekommen hatte. Damals war vom Brot nicht mehr viel Rinde übrig geblieben und der Rest war sehr zerfleddert. Waltraud und ich lachten und gemeinsam genossen wir diesen kleinen Moment zwischen Erinnerung und Gegenwart. Wir erreichten den Bahnhof und ließen im Zug die Eindrücke des Tages auf uns wirken. So wird unser historischer Spaziergang durch Bensheim zu einer Reise für alle Sinne - voller Geschichte, Düfte, Erinnerungen und ganz persönlichen Frühlingsgefühlen. Der Tag war perfekt.
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March 19, 2026
@Hanne mit dem Sesseldreirad you caught some great weather and a beautiful floral display 😎🔝. It's like a poem, and it's always very nice in that area 🥰. Greetings from Malta 🇲🇹🫶
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Hanne mit dem Sesseldreirad and others went for a bike ride.
March 8, 2026
Herrliche Liegeradtour in die Wetterau am „Internationalen Frauentag“
Die Wetterau ist bekannt für ertragreiche Böden, viele ausgedehnte Streuobstwiesen und jede Menge grüne Flussauen, also genau das Richtige für uns. Als ich gefragt wurde, ob ich an der von Danie geplanten Radtour teilnehmen möchte, überlegte ich nicht lange und sagte sofort zu. Wir waren 6, kurzzeitig 7 Frauen und 1 Mann. Das passte doch hervorragend zum Weltfrauentag. Norbert sollte also der Hahn im Korb sein.. Der Sportplatz in Petterweil wurde zum Treffpunkt auserkoren. Aus allen Richtungen kamen Anja, Danie, Isabel, Sabine, Norbert und ich, pünktlich am Sammelplatz an. Der Himmel war blau, die Sonne schien und dennoch war es etwas kühl. Es war ein herrlicher Tag, genau richtig für eine Radtour. Danie war unser Guide und nach einer herzlichen Begrüßung konnte es losgehen. Ich rief Elvira an, denn sie wollte auf unserer Fahrt nach Friedberg dazukommen. Dies gelang und fortan waren wir zu siebt. In Friedberg auf der Seewiese herrschte reges Treiben. Menschenmengen nutzten das tolle Wetter. Wir erreichten die Unterführung am „Kühlen Grund“ mit einem Bild von Elvis Presley und vielen hessischen Motiven. Elvis telefoniert mit Philipp Reis auf hessisch. Wir fuhren weiter an der Usa nach Bad Nauheim zum Gradierwerk III, seinem Wasserrad und dem Café am Ludwigsbrunnen, besser bekannt als Hexenhäuschen. Wir machten eine kleine Rast und ließen uns den Kaffee schmecken. Elvira hatte leider Probleme mit dem Akku und musste die Rückfahrt antreten. Wir fuhren nun wieder zu sechst zum „Schwalheimer Rad“ weiter. Das 9,80 Meter große Wasserrad wurde ab 1745 erbaut und ist eines der größten Wasserräder Europas. Die kommende Strecke war sehr abwechslungsreich und naturnah und wir erreichten Dorheim und Bauernheim. Man hatte auf den Anhöhen wunderbare Weitblicke auf Friedberg und die Region. Wir freuten uns, dass wir diesen herrlichen Tag für eine Dreiradtour nutzten. Wir spürten die Leichtigkeit des Seins. Wir waren im Hier und Jetzt. In Ossenheim hatten wir einen Platz mit großen Tischen und Bänken, teilweise überdacht, erreicht. Hier konnten wir unser Picknick genießen. Es dauerte nicht lange, da war der Tisch mit allerlei Leckereien bedeckt und die Auswahl fiel sehr schwer. Jeder hatte dazu beigetragen, dass es zu einem. unvergesslichen Genussmoment wurde. Es war für mich ein Erlebnis, das alle Sinne ansprach. Das Essen unter freiem Himmel mit toller Aussicht, die vielen Geschmackskombinationen, die wunderbaren Menschen, all das war Balsam für die Seele. Übersättigt ließen wir uns auf unsere Räder plumpsen und fuhren weiter nach Assenheim und erreichten die Nidda. An ihr ging es weiter, an Ilbenstadt vorbei, bis wir in das „Auenprojekt Niederwiesen“ abbogen. Hier beobachteten wir die vielen Störche, Enten und Vögel. In Burg-Gräfenrode passierte mir beim Abbiegen in einem unachtsamen Moment ein Missgeschick. Mein Feuerstuhl neigte sich in der Kurve stark nach rechts und ich kippelte und küsste beinahe die Straße. Die Autos mussten halten und ich kam auf einem Rasenstück zum Stehen. Sabine und Anja sprangen sofort von ihren Rädern und eilten mir zu Hilfe. Wie heißt der Motivationsspruch abgewandelt? Beinahe umkippen, schnell aufstehen, Krone richten, weiterradeln. Wie peinlich! Zum Glück 🍀 ist nichts passiert. Im Karbener Wald trennten sich schweren Herzens unsere Wege. Sabine radelte in Richtung Heldenbergen. Wenig später radelten Danie, Isabel und Norbert nach Karben und Anja und ich fuhren weiter bis zum Hessenlöwen aus Holz, der auf den längsten Pfad der Nachhaltigkeit Hessens aufmerksam macht. Wir steuerten auf Büdesheim zu. Noch an Kilianstädten vorbei und schon hatten wir das Ziel von Anja erreicht. In Oberdorfelden nahmen wir voneinander Abschied und ich radelte über Niederdorfelden, Gronau, und an der Nidder und Nidda nach Bad-Vilbel und Harheim nach Hause. Ein traumhafter Spätsommertag neigte sich seinem Ende. Vielen lieben Dank Euch allen für diesen wunderschönen, unvergesslichen Tag. Danke Danie, Du warst ein wundervoller Guide mit einer tollen Tour. Wir hatten zusammen viel Spaß, haben lecker gegessen und getrunken, viel erlebt und uns wunderbar unterhalten. Es war ein wahrlich herrlicher Tag der Auszeit und Wellness für die Seele. Man konnte wieder Kraft sammeln. Dafür danke ich Euch von ganzem Herzen.
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March 9, 2026
Good morning ☀️ I think we met for the first time yesterday in Kilianstädten, at the bend in the road near the gas station towards the mill... we were out with friends 😉👍🌞
Translated by Google •
2 days ago
Everything included @Hanne mit dem Sesseldreirad
Sun, nature, experience, camaraderie, adventure, laughter, even a coffee break was part of this tour.
Happy for you all
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