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Rena
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Rhöntour über 4 schöne Radwege

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Rhöntour über 4 schöne Radwege

went for a bike ride

July 25, 2026 at 10:07

Rhöntour über 4 schöne Radwege

04:01

91.0km

22.7km/h

44.6km/h

880m

880m

Nach einer für den Sommer eher kühlen Woche zeigt sich das Wetter heute endlich wieder von seiner schönsten Seite. Angenehm warm und sonnig – perfektes Radfahrwetter, und das ganz ohne Jacke. Bei den Touren von Bahnpeter hatte ich gesehen, dass zwischen Mahlerts und Unterbernhards ein neuer Radweg gebaut wurde. Den wollte ich mir heute unbedingt einmal anschauen.

Los geht es auf dem Kegelspielradweg in Richtung Hünfeld. Schon am Vormittag ist hier einiges los. Kein Wunder bei diesem herrlichen Wetter! Der Radweg führt größtenteils durch ein grünes Band aus Bäumen und Sträuchern, die immer wieder angenehmen Schatten spenden – so macht Radfahren richtig Spaß.

Um die Hünfelder Innenstadt zu umgehen, biege ich bei der Autowaschanlage Koch ab, überquere die Bahngleise und folge dem Weg parallel zur Bahnstrecke. Nachdem ich die B27 überquert habe, geht es hinter der Avia-Tankstelle weiter nach Nüst und damit auf den Nüsttal-Radweg.

Der Nüsttal-Radweg ist immer wieder ein Genuss. Idyllisch und abwechslungsreich führt er durch kleine Ortschaften, vorbei an Wiesen und einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. Die Steigungen halten sich zunächst in Grenzen. Über Nüst, Silges und Rimmels erreiche ich Gotthards. Hinter Gotthards verlasse ich zwar die Gemeinde Nüsttal, bleibe aber dem Radweg treu, der nun durch die Gemeinde Hofbieber verläuft.

Jetzt wird die Strecke etwas anspruchsvoller. Von Wallings geht es bergauf durch Felder und Wiesen nach Obernüst und weiter nach Mahlerts. Hinter dem Ort beginnt dann der neue Radweg, auf den ich mich schon die ganze Zeit gefreut habe.

Zunächst führt er am Waldrand entlang, später durch den Wald. Der neue Asphalt ist hervorragend zu fahren und der Weg angenehm breit angelegt. Ich bin begeistert! Besonders schön ist, dass man nun direkt bis nach Unterbernhards gelangt, ohne ein Stück der stark befahrenen Landesstraße nutzen zu müssen. Früher waren es zwar nur wenige hundert Meter auf der Straße, aber gerade dort war immer viel Verkehr unterwegs. Jetzt muss die Straße lediglich noch überquert werden – ein großer Gewinn für die Sicherheit.

Ganz fertig scheint der neue Abschnitt allerdings noch nicht zu sein. In Unterbernhards fehlen noch die Wegweiser, sodass ich prompt in einer Sackgasse lande und erst im Ort den richtigen Weg finde. Anschließend folgt noch ein etwa 1,5 Kilometer langer Schotterabschnitt. Anfangs ist er sehr schlecht zu fahren, das Gras am Rand und in der Mitte ist ziemlich hoch und der Schotter sehr grob, im Wald wird es aber besser.

Schon bald verlasse ich den Wald wieder. Ein kurzes Stück kann ich es auf der Straße bergab rollen lassen, bevor ich nach rund 500 Metern wieder einen separaten Radweg erreiche. Wenig später komme ich nach Eckweißbach und treffe hier auf den bekannten Milseburg-Radweg. Das macht sich sofort bemerkbar – plötzlich sind deutlich mehr Radfahrer unterwegs. Im Vergleich dazu war es auf dem Nüsttal-Radweg angenehm ruhig.

Vor der Durchfahrt durch den Milseburgtunnel ziehe ich mir immer eine Jacke an – ganz egal, wie warm es draußen ist. Auch heute bin ich wieder froh darüber, denn im Tunnel ist es einfach „saukalt“.

In Elters werde ich dann überrascht: Ein Schild weist auf kostenlosen Kaffee und Kuchen hin. Heute findet dort ein Gottesdienst an der Radwegekirche statt. Das Gratis-Angebot kommt mir ausgesprochen gelegen, denn meinen Geldbeutel habe ich zu Hause vergessen. Zwar könnte ich vielerorts mit dem Handy bezahlen, aber oft ist es auch nicht möglich. Also gönne ich mir ein kleines Stück Kuchen und eine erfrischende Apfelschorle.

Gut gestärkt geht es weiter auf dem Milseburg-Radweg, bis ich bei Almendorf in Richtung Hünfeld abbiege. Vorbei am Haunesee erreiche ich Marbach und lege am Tegut-Markt noch eine kurze Pause ein. Hier funktioniert das Bezahlen mit dem Handy problemlos. Ich fülle meine Getränkevorräte auf und gönne mir noch ein Eis.

Über den Hauneradweg fahre ich zurück nach Hünfeld und schließlich auf dem Kegelspielradweg wieder nach Hause.

Fazit: Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Runde mit vielen landschaftlichen Highlights und einem tollen neuen Radweg zwischen Mahlerts und Unterbernhards. Mit etwas mehr als 90 Kilometern und einigen knackigen Anstiegen ist die Tour allerdings durchaus anspruchsvoll – die Mühe wird aber mit herrlichen Ausblicken und jeder Menge Fahrspaß belohnt.

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