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Ü💯 Chaostour, Akku 20km vor'm Ziel leer: Oer-Erkenschwick-Kemnader See-Hattingen Altstadt-Burg Blankenstein-Witten-Zeche Zollern
Ü💯 Chaostour, Akku 20km vor'm Ziel leer: Oer-Erkenschwick-Kemnader See-Hattingen Altstadt-Burg Blankenstein-Witten-Zeche Zollern
Henk Lø went for a bike ride
July 23, 2026 at 07:42
06:14
112km
17.9km/h
46.0km/h
910m
900m
Bosch
Kurz mal zum Kemnader See - Eis essen, so der Plan. Wurde dann doch etwas anders.
Erst mal beim ortsansässigen Bäcker belegte Brötchen gekauft und diese dann bei der ersten guten Gelegenheit - Emscherland Sichel- verköstigt. Wir genossen die morgendliche Ruhe, die nur von dem Lärm der BAB 2 gestört wurde.
Weiter gehen sollte es am Kanal entlang zur Bladenhorster Kanalbrücke und dann weiter über den Parkway Emscher. Unser erster fauxpas - die Kanalbrücke wird erneuert und ist oben wie unten gesperrt. Also weiter zur Pöppinghauser Schleuse und dann in Richtung Gerthe.
Hier durften wir die einmaligen Ergüsse der Verkehrsplaner / Radwegenetz geniessen. Wofür bekommen die Herren und Damen eigentlich Geld????
In Gerthe erreichten wir dann endlich wieder unsere geplante Route und kamen wieder entspannter zum Ümminger See. Hier auf der Parkbank sitzend, konnte man den fehlenden Regen riechen ...es fehlen augenscheinlich Toiletten. Nach einem sehr kurzem Stopp fuhren wir weiter an Kemnader See entlang bis zum Haus Oveney.
Herrlich leer zu dieser Zeit, bis eine größere Gruppe älterer Damen einkehrte und uns mit Kirchenliedern unterhielten. In der Woche ist es hier doch noch sehr entspannt.
Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen gings es weiter (bei diesem Stopp unterlief uns der zweite Fehler der Tour, was wir aber erst später bemerkten). Der frische Fahrtwind begleitete uns bis zum westlichen Ende des Sees. Hier bauten wir unsere Stühle auf und machten eine lange Pause mit Blick auf das Wehr.
Die Hattinger Altstadt ist immer einen Besuch wert... so unsere Erfahrung. Wunderschöne und gepflegte Gebäude, reichlich Gastro und ein Blumenmeer erwartete uns. Nach einem Spaziergang durch die Stadt fuhren wir weiter zur Burg Blankenstein und genossen die Aussicht ins Ruhrtal um anschließen über den Ruhrhöhenweg in Richtung Buchholz / Bommern zu fahren.
Hier kam mir langsam der Gedanke, ob die Elektronen im Akku bis nach Hause reichen würden. Ach egal ... die wilde Abfahrt über die Speckbahn und Rauhendalstrasse war grandios und erinnert mich an meine aktive Motoradzeit - herrlich.
In Witten angelangt, erreichte uns auch der Trubel einer größeren Stadt. Also schnell weg und weiter in Richtung Somborn. Hier nagte dann noch starker Gegenwind am Akku.
Die nächste Ladestation befand sich laut App an der der Zeche Zollern, noch gut 4km entfernt. Das sollte machbar sein, zumal uns die Örtlichkeit bekannt war und man dort gut pausieren kann. Und dann passierte es nach knapp 4 Jahren elektrisch Radeln: kein Strom mehr.....2km mit purer Muskelkraft, gegen den Wind und bergauf.
Gut dass man die zwei Zechengerüste schon im Blick hatte. An der Zeche konnten wir dann innerhalb einer Stunde mit 6A die Akkus nachladen, so dass wir dann doch noch über Lüdgendortmund, Schwerin und Castrop-Rauxel nach Hause kamen. Der obligatorische Döner in OE schmeckte selten so gut.
Waypoints
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Elevation
Highest point (200 m)
Lowest point (40 m)
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