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Alecks went for a hike
July 16, 2026 at 04:21
06:37
14.4km
2.2km/h
1,160m
1,150m
Der dritte Gipfel rund um Mallnitz war heute unser Ziel. Das Lonzaköpfli rief uns und verlangte dafür einen etwa dreistündigen Aufstieg hinauf auf rund 2.300 Meter.
Während die Wege zu Beginn noch breit und steil waren, sollte sich das im Laufe der Wanderung noch grundlegend ändern.
Zunächst ging es hinauf über eine stillgelegte Skipiste. Das Naturschutzgebiet verbietet es heute wohl, hier weiter mit Skiern durch den Wald die Serpentinen hinabzudonnern. Wo früher Geschwindigkeit und touristischer Trubel herrschten, holt sich die Natur langsam ihren Raum zurück.
Schließlich erreichten wir die verlassene Bergstation. Alles wirkte wie ein Ort des Übergangs – nur, dass dieser eher in einen Niedergang führte. Neue Wanderinformationen und Aussichtsplattformen sollten wohl Besucher anlocken, doch auch sie wirkten verlassen und begannen bereits zu verfallen.
Nun denn: weiter hinauf zum Gipfel. Die Sonne stand mittlerweile hoch am Himmel und so erreichten wir bei bester Sicht das Gipfelkreuz. Ein wunderbarer Ort zum Innehalten.
Der Abstieg begann zunächst gemütlich. Der Weg führte uns am Hang entlang unterhalb des Gipfels. Doch schnell wurde klar: Wir waren wohl die Ersten seit Monaten, die diesen Pfad wieder gingen – oder vielmehr suchten.
Das setzte sich bis hinunter ins Tal fort. Kaum noch erkennbare Wege, hohes Gras, eine zusammengefallene Hütte und immer wieder die Frage, wo der nächste Wegweiser und der nächste sichere Schritt zu finden sind.
Es hatte etwas Abenteuerliches. Vielleicht war es gerade das, was diese Wanderung so besonders machte. Nicht jeder Weg muss gut ausgebaut sein. Manche Pfade laden dazu ein, langsamer zu werden, genauer hinzusehen.
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