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Stephan aus Essen went for a bike ride
July 11, 2026 at 08:53
03:30
76.0km
21.7km/h
30.3km/h
140m
250m
Der RurUfer-Radweg beginnt in der belgischen Eifel in Waimes. Von der Rurquelle an verläuft die Route in der Nähe oder entlang der Rur durch Belgien, Deutschland und die Niederlande bis nach Roermond.
Die zweite Etappe beginnt in Düren. Von hier an wird der restliche Verlauf bis Roermond vollständig flach verlaufen. Genau genommen geht es sogar noch etwas bergab, was man aber nicht wahrnimmt. Im Vergleich zur ersten Etappe durch die Eifel gibt es heute etwas weniger einzelne Sehenswürdigkeiten, dafür genießt man den Weitblick durch die typisch ebenen Flächen des Niederrheins.
Eine schöne Stelle ist der alte Rurarm bei Flossdorf. Den sieht man aber nicht von der Strecke aus, er versteckt sich hinter dichten Sträuchern. Dennoch gibt es kurz hinter dem Sportplatz auf der linken Seite einen kleinen Zugang zu zwei Sitzbänken mit Blick auf den sonst für Menschen unzugängichen Bereich mit vielen Wassertieren.
Orte werden kaum durchfahren. Die Strecke führt oftmals gerade entlang der Rur. Eine Ausnahme ist Linnich mit dem neu gestalteten "Place de Lesquin", einem Ensemble aus verschiedenen Spiel-, Sport- und Freizeiteinrichtungen.
Auch der Adolphosee bei Oberbruch ist ziemlich dicht bewachsen und erfordert etwas Aufmerksamkeit, um bemerkt zu werden. Es gibt aber mehrere Zugänge zu den "wilden" Badestellen, von denen man auch verschiedene Fragmente alter Bunker auf dem See entdecken kann.
Etwas abwechslungsreicher wird der Abschnitt in den Niederlanden, der auch hier teilweise mit dem Routenlogo ausgeschildert ist. Die kleinen Örtchen Vlodrop und Sint Odiliënberg sind sehenswert wegen ihrer gemütlichen Athmosphäre zwischen alten, kleinen, typisch niederländischen Gebäuden um große Kirchengebäude.
Das größte Highlight kommt am Schluss der Etappe: Roermond, eine Stadt benannt nach dem Fluss dieser Radroute, ist ein echter Hingucker. An der Mündung der Hambeek, kann man auf der "Roode Brug" (rote Brücke), einer Holzbrücke für Radfahrer den Weitblick über die Maas und den Nieuw Nack genießen, einer großen von Wasser durchzogenen Ebene.
Wenig später erreicht man dann die Maria-Theresia-Brug, einer alten, steinernen Brücke über die Roer, wie der Fluß hier in den Niederlanden heißt. Von der Brücke aus erhält man das volle Panorama zwischen Vismarkt, Roer und Roerkade, der Uferstraße mit seinen zahlreichen Cafés und Restaurants. Brücken und Mauern sind in der ganzen Altstadt mit reichlich Blumenkästen und blühenden Sommerpflanzen geschmückt.
Die Strecke endet am Marktplatz von Roermond. Hier findet jeder was Passendes zu Essen, die Gastronomien bieten zahlreiche Plätze auch draußen an. Bei dieser letzten Stärkung zum Abschluss der Tour genießt man den Blick auf die alten Gebäude und kann dabei halbstündlich dem Glockenspiel des Rathauses zuhören.
Der Bahnhof ist von hier aus nur etwa 1 km entfernt.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (140 m)
Lowest point (20 m)
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