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Tag 462 π΄πΌββοΈππ¨ππ«π· Von Laufen-SΓΌd nach Volgelsheim π‘
Tag 462 π΄πΌββοΈππ¨ππ«π· Von Laufen-SΓΌd nach Volgelsheim π‘
PrimaKatka went for a bike ride
5 days ago
05:58
92.5km
15.5km/h
37.8km/h
260m
420m
Die Natur klingelte mich um 07:00 aus dem Zelt. Steffen schlief noch und ich bereitete unsere morgendlichen GetrΓ€nke zu. Um 09:00 waren wir fertig zum Aufbruch, schlieΓlich haben wir heute auch viele Kilometer vor uns.
Laufen war schnell erreicht und wir kamen sogar am Ricola Werk vorbei. Eigentlich wollte ich kurz stehen bleiben und mir das Werk anschauen, der Verkehr war aber so stark, dass es nur fΓΌr ein Foto beim Vorbeifahren reichte.
AllmΓ€hlich wurde es auch urbaner und die Baseler VorstΓ€dte begannen. Auf flachem Wege flogen wir Basel nur so entgegen.
Und wie sich heute wieder zeigte, bleibt alles im Leben in der Waage. Wir wurden heute von zwei Schweizern angesprochen, unabhΓ€ngig voneinander. Ein Herr sprach uns kurz vor Basel an. Er blieb sogar einfach auf dem Radweg, der direkt an der StraΓe war, stehen und hielt uns fΓΌr ein GesprΓ€ch an. Er erzΓ€hlte uns ganz stolz, ja fast schon aufgeregt erfreut, dass er vor 30 Jahren den Camino fuhr und er so tolle Erinnerungen daran hat. Das GesprΓ€ch ging ungefΓ€hr 20 Minuten und war richtig erfrischend.
In Basel kam ein anderer Herr an uns mit dem Fahrrad vorbei und war von unseren beladenen RΓ€dern entzΓΌckt. Neben den klassischen Fragen "wohin - woher?" lud er uns zu sich nach Hause zum Γbernachten ein. Leider waren wir mit Steffens Eltern verabredet, sonst hΓ€tten wir die Einladung gern angenommen. Somit wΓ€ren wir tatsΓ€chlich in jedem Land eingeladen wurden.
Dennoch freuten wir uns ΓΌber seine Einladung sehr. Damit waren die gestiegenen zwei Geschichten mit positiven Treffen ausgeglichen.
Basel selbst ist eine sehr interessante Stadt. Eine architektonische Mischung aus Moderne und Tradition. Jedes Hochhaus hat nicht nur eine andere Form, sondern auch komplett andere Fassadenfarben und scheinen, als wollen sie mit Allem brechen. In der Altstadt hat man im Gegensatz dazu, schΓΆne Altbauten mit tollen bemalten Fassaden.
Lustig war auch, als unser Radweg direkt durch das UnigebΓ€ude fΓΌhrte. Erst konnten wir es nicht glauben, dass der Weg hier entlang ging, aber so war es tatsΓ€chlich.
Am Rhein entlang ging es dann wieder auf die franzΓΆsische Seite und damit war unser Kurztrip in die Schweiz beendet. Wir wissen aber, dass wir eines Tages wieder kommen.
Wir fuhren fΓΌr einen kurzen Abstecher ans DreilΓ€ndereck -Deutschland, Frankreich, Schweiz- und machten uns dann auf dem Weg nach Volgelsheim.
Lang ging es am Kanal auf dem EV15 entlang. Irgendwann bog der Weg zu den DΓΆrfern ab und es war ein Weg, den wir letztes Jahr in August bereits fuhren.
Es war irgendwie ein seltsames GefΓΌhl. Alles vertraut, als wΓ€ren wir nie weg gewesen. Die Maisfelder wurden wie damals bewΓ€ssert und teilweise wurden wir nass.
Als wir in Volgelsheim ankamen, war die Freude der Familie groΓ. Viel ist im vergangenem Jahr passiert und doch macht es den Eindruck, als wΓ€ren wir maximal zwei Wochen im Urlaub gewesen.
Wir bleiben nun eine Woche noch in Frankreich bevor es in die Heimat nach ThΓΌringen bzw Sachsen geht. Auch dort werden wir eine Woche mit der Familie verbringen und danach soll es quer durch Sachsen nach Polen gehen.
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (360Β m)
Lowest point (190Β m)
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